Tag Archive | "google generation"

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Campus 2.0

Posted on 25 January 2008 by jrobes

Die Universitäten zwischen “Digitalisierungswettrennen” und “Reformresistenz”. Einige aktuelle Puzzlestücke, die alle Handlungsbedarf signalisieren, aber auch nicht ohne Widersprüche sind.

Friedrich Hesse (Institut für Wissensmedien, Tübingen): “Die neuen Medien dürfen an den Hochschulen nicht vor allem unter dem Kostenaspekt gesehen werden. Es geht einfach nicht mehr ohne sie. Wenn die heute 17-Jährigen an die Hochschulen kommen, dann kennen sie einen großen Teil von Angeboten aus der Palette von Social Software (wie Myspace, Facebook, Studi-VZ) als etwas völlig Selbstverständliches. Und wenn dann die Universitäten nicht mitziehen, dann werden diese Studenten ihren Wissensaustausch gänzlich jenseits der Bildungsinstitutionen organisieren, in ihren individuellen und kommerziell organisierten Netzwerken.” (FAZjob.NET)

Michael Kerres (Uni Duisburg-Essen): “Mit den Web 2.0-Tools sind längst nicht alle Studierenden vertraut.” (FAZjob.NET)

Wolfgang Frühwald: “Es wäre eine Verschwendung, wenn wir die gegenwärtige Studentengeneration, die bildungswillig und bildungsfähig ist, enttäuschen. Wenn ich sehe, was meine Enkelkinder für Facharbeiten in der Schule abliefern, dann bin ich immer wieder beeindruckt. Dieses Niveau hatten früher Studienarbeiten. In meinen letzten Jahren an der Universität waren rund zwei Drittel meiner Studenten gut bis sehr gut. Mindestens zehn Prozent davon waren besser als ich. Das meine ich ganz ernst.” (Die ZEIT)
Interview mit Friedrich Hesse, FAZjob.NET, 12 Januar 2008
Dorte Huneke, “E-Universität”. Das zweite Leben der Hochschulen, FAZjob.NET, 12 Januar 2008
Interview mit Wolfgang Frühwald, Die ZEIT, 17 Januar 2008
Manuel J. Hartung und Jan-Martin Wiarda: Der große Feldversuch, Die ZEIT, 17 Januar 2008

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“Google Generation” is a myth, says new research

Posted on 22 January 2008 by jrobes

Das Centre for Information Behaviour and the Evaluation of Research (CIBER) in London hat sich im Auftrag des JISC und der British Library die “Google Generation” näher angeschaut und ist zu interessanten Ergebnissen gekommen. “Mythen und Realität” sind die Stichworte. Zwei Punkte aus der 35-seitigen Executive Summary (”Information Behaviour of the Researcher of the Future”) möchte ich an dieser Stelle kurz herausgreifen:

  • Obwohl junge Internetnutzer mit Computern und dem Netz vertraut sind, fehlen häufig notwendige analytische Fähigkeiten, das eigene Handeln und die gefundenen Ergebnisse richtig einzuordnen: “… young people demonstrate an ease and familiarity with computers, they rely on the most basic search tools and do not possess the necessary critical and analytical skills to assess the information that they find on the Web” (12).
  • Viele Eigenschaften, die man mit jungen Nutzern verbindet, wie z.B. die Ungeduld bei der Suche und Navigation oder die Erwartung der unmittelbaren Befriedigung eigener Bedürfnisse, werden immer mehr zur generationenübergreifenden Norm.

Eine interessante und differenzierte Darstellung.
JISC (Joint Information Systems Committee), 16 Januar 2008

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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