Posted on 15 July 2010 by jrobes
Ich bin ja auch manchmal geneigt, die Web-Community und einige mit ihr verbundene Veranstaltungen für ein Abbild der Weiterbildungs-Szene in Deutschland zu nehmen. Ist sie natürlich nicht. Nicht einmal da, wo es um Trends in der Weiterbildung geht. Das wird spätestens dann klar, wenn man einen Blick auf Programme und Statements von Konferenzen wie dieser wirft, veranstaltet vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Hier geht es um Bildungsmärkte, um Bildungspolitik, um Fördermaßnahmen, um Geringqualifizierte, Migranten und ältere Arbeitnehmer. Die Referenten kommen natürlich von der BA, den Gewerkschaften und den großen Instituten und Interessenvertretungen. Die Trends heißen konsequenterweise demografischer und technologischer Wandel, Fachkräftemangel und Globalisierung. Am Rande taucht sogar das Stichwort informelles Lernen auf. Laptops sind auf den Fotos der Veranstaltung nicht zu sehen (die Referenten ausgenommen). Aber immerhin stehen Zusammenfassungen und Präsentationen online zur Verfügung.
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg, 21./22. Juni 2010
Apropos “Trends”: Die untenstehende Zusammenstellung von Slogan/Foto finden sich im Kopf der Veranstaltungsseite des IAB. Ist das noch zeitgemäß?

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Posted on 03 March 2008 by jrobes
Wem das Positionspapier der BITKOM zu umfangreich und zehn Trends genau drei zuviel sind, der findet hier eine Kurzfassung, wobei das Web 2.0 im Titel vor allem den Türöffner spielt. Im Einzelnen:
1. Aufbau einer partizipativen Unternehmenskultur
2. Wettbewerbsdifferenzierung durch Menge und Qualität der Innovationen
3. Methodischer Wissenstransfer als Antwort auf die Demografiefalle
4. Integration von Echtzeitkommunikation
5. Wandel zur vorgangs- und aufgabenorientierten Wissensarbeit
6. Einsatz neuer Suchtechniken im Unternehmen
7. Effektive Zusammenarbeit dank kollektiver Intelligenz der Gruppe
Uwe Richter, wissensmanagement - Online Magazin, Februar 2008
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Posted on 26 October 2007 by jrobes
Gerade bin ich wieder aus Berlin zurück, wo gestern die Neuauflage einer Veranstaltung aus dem Frühjahr stattfand. Andrea Back vom Learning Center der Uni St. Gallen hatte wieder eingeladen und über 50 Teilnehmer waren gekommen. Mehr als ich erwartet hatte! An den Präsentationen hatten wir nichts Grundlegendes geändert, es war also wieder eine Mischung aus Überblick und Praxiserfahrungen. Am Ende des Tages waren wir uns aber einig, dass man die Vorstellung der Web 2.0-Dienste zukünftig sicher kürzer fassen kann. Viele wissen heute, was Weblogs, Wikis und soziale Netze sind, so dass man sich mehr auf Wirkmechanismen von Web 2.0 - den “long tail”, die “strength of weak ties,”, “push & pull” usw. - konzentrieren kann. Neben den Praxiserfahrungen selbstverständlich!
Eine interessante Folie aus dem Vortrag von Peter Schütt (IBM) will ich nicht vorenthalten. Sie unterstreicht noch einmal, dass es nicht nur die “Millennials” gibt, sondern dass mit jeder Generation ganz bestimmte Herausforderungen verbunden sind:
Universität St. Gallen, Institut für Wirtschaftsinformatik, Learning Center, 25 Oktober 2007
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