Posted on 15 June 2009 by jrobes
Der Artikel ist im Rahmen der 8. International Conference on Computer Supported Collaborative Learning (CSCL2009) publiziert worden (zusammen mit vielen weiteren Artikeln!), die vom 8.-13. Juni auf Rhodos stattgefunden hat. Die Autoren beschreiben hier den Wissensaustausch als “social dilemma”: “while contributing information to a shared database led to costs and provided no immediate benefit to the individual, the entire group suffered when all members decided to withhold information.” Vor diesem Hintergrund wurden aus psychologischer Perspektive verschiedene Faktoren untersucht, die das Verhalten des Einzelnen beeinflussen können: die Größe der Gruppe, ein Bewusstsein von der Bedeutung der Informationen, der Aufwand, einen Beitrag beizusteuern, der Einfluss von Belohnungssystemen, Feedback und Empfehlungen. Herausgekommen ist eine hilfreiche Übersicht, wenn auch die praktischen Konsequenzen am Ende etwas kurz geraten sind. Wobei es sicher spannend wäre, diese Studien mit der Analyse erfolgreicher Communities im Web 2.0 zu vergleichen.
Ulrike Cress und Joachim Kimmerle, 8. International Conference on Computer Supported Collaborative Learning (CSCL2009), Juni 2009 (pdf)
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Posted on 29 May 2008 by jrobes
Wie kann e-Learning die Entwicklung von Kompetenzen unterstützen? Wie kann e-Learning wirklich etwas verändern, “make a difference”, wie es im Artikel immer wieder heißt? Die Herausforderung, so der Autor, liegt in einem Paradigmenwechsel: in einem “shift from a distributive mode of e-learning to a collaborative mode of e-learning, from a knowledge transfer model to a competence development approach” (S. 189).
Das heißt: E-Learning-Umgebungen müssen einem problemorientierten, authentischen und kollaborativen dididaktischen Design folgen, wenn es wirklich um Kompetenzentwicklung gehen soll. Ulf-Daniel Ehlers schlägt vor, sich dabei am Modell des Computer Supported Collaborative Learning (CSCL) zu orientieren, das gerade die soziale und interaktive Seite des Lernens betont. Das ist sicher eine Möglichkeit. John Erpenbeck und Werner Sauter (”Kompetenzentwicklung im Netz. New Blended Learning mit Web 2.0″) haben kürzlich das Potential von Social Software hervorgehoben, um e-Learning auf diesen Weg zu bringen. Das wäre eine andere Möglichkeit.
Ulf-Daniel Ehlers, AACE Journal, Vol. 16, No. 2 (April 2008), S. 187-202
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Posted on 10 December 2007 by jrobes
Ich sitze immer etwas ratlos vor Papieren, die sich mit CSCL, dem “computerunterstützten kooperativen Lernen”, beschäftigen. Vielleicht liegt es daran, dass die Vertreter dieser Forschungsrichtung es irgendwie schaffen, auch in längeren Beiträgen den Begriff e-Learning konsequent zu vermeiden. Oder auf andere aktuelle Entwicklungen im Netz wie z.B. Social Software einzugehen. Auch der vorliegende Text hilft hier nicht, Brücken zu schlagen. Stattdessen werden “einige grundlegende Überlegungen der CSCL-Forschung” vorgestellt, wobei die Empirie etwas besser wegkommt als die pädagogische Einordnung des CSCL.
Jan Zottmann, Pierre Dillenbourg und Frank Fischer, e-teaching.org, 7 Dezember 2007
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