Tag Archive | "cross"

Tags: , ,

Is the case study method of instruction due for an overhaul?

Posted on 09 October 2008 by jrobes

Harvard Business School wird 100. Offensichtlich ein guter Zeitpunkt, um über etwas nachzudenken, das viele unmittelbar und immer mit Harvard verbinden: die Case Study-Methode. (Wer noch einmal nachlesen möchte, was sich genau dahinter verbirgt, dem sei der Handelsblatt-Artikel “Was ist eine Case Study?” empfohlen!). Das dachte sich jedenfalls auch Harvard und stellte die Methode zur Diskussion: “Most recently, the question has been raised about whether the case method encourages the development of skills in framing problems prior to decision making. Traditional cases have come under fire for being self-contained documents that describe a protagonist facing a decision with a set of packaged data available on which to base the decision. … One recent response to this criticism is the encouragement of development and use of “decision briefs” at Columbia Business School by its Dean, R. Glenn Hubbard.”

Der Aufruf ist angekommen. 111 Kommentare (!) sind hier nachzulesen. Das wiederum hat Jay Cross angeregt, das Stichwort aufzunehmen - immerhin hat er selbst zwei Jahre in Harvard verbracht: “My vote goes for bringing the case study into the 21st century.” Jay möchte vor allem die Grenzen aufheben, an die “paper cases” gebunden sind: “Instead of a case that starts as a pamphlet, imagine a case that is housed on a wiki. Student speculation and analysis would be recorded for the next wave of students. As in my study group, people would be able to peer into the heads of others to learn how they think about things. Cases on wikis would expand in utility as students built on one another’s observations.” Auch wenn ich persönlich nie die Chance (oder das Glück?) hatte, 500 Case Studies in zwei Studienjahren zu bearbeiten, klingt das nach einer logischen Weiterentwicklung. “Harvard meets Web 2.0″.
Jay Cross, Internet Time Blog, 7. Oktober 2008

Popularity: 34% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

To-Learn Lists

Posted on 19 September 2008 by jrobes

Ich habe schon öfters an dieser Stelle auf den Learning Circuits Blog und seine “Question of the Month” hingewiesen. Dieses Mal wirft Tony Karrer eine Frage in die Runde, an die er selbst nicht so richtig glaubt: Brauchen wir Listen, auf denen wir festhalten, was wir lernen wollen? Nein, brauchen wir (Wissensarbeiter) nicht! Und ich muss es auch gar nicht begründen, weil Tony Karrer selbst nachschiebt: “As Knowledge Workers, work and learning are the same, so how does a to-learn list really differ from a to-do list? How are they different than undirected learning through work, blogging, conferences, etc.?”  Ja, unsere “To-Do Lists” sind unsere “To-Learn Lists”!

Aber man sollte hier nicht aufhören zu lesen! Denn die Statements und Rückmeldungen der Edublogger-Community sind vielfältig und interessant. Sie reichen von Jay Cross (”Serendipity is my greatest teacher”) bis Karl Kapp (”I don’t totally agree that work and learning are exactly the same.”).
Tony Karrer, The Learning Circuits Blog, 2 September 2008

Popularity: 32% [?]

Comments (0)

Tags:

Web 2.0 learning puzzle pieces

Posted on 29 August 2008 by jrobes

“Learnscape Architecture Widgets” hat Jay Cross diese Übersicht betitelt: Eine Liste mit Web Applications plus Description plus Business Value. Sie wird sicher ihren Platz in den Präsentationen bekommen, die in Kürze anstehen (via timelines).

cross_200808a1.gif

Popularity: 28% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Learnscape

Posted on 07 April 2008 by jrobes

Ich glaube mittlerweile, es ist eine amerikanische Eigenart: Immer wieder liest man, wer wann einen Begriff erfunden hat - häufig von den Erfindern selbst! - und gleichzeitig, dass entsprechende Fragen natürlich unsinnig und ermüdend sind. Jay Cross spielt auf dieser Klaviatur meisterhaft: “I am weary of answering the question ‘Jay, did you invent the term eLearning?’ with explanations of ‘Yes, me and a thousand other people.’”

Aber der Beitrag transportiert auch Inhaltliches: Er erinnert (noch einmal) daran, dass e-Learning seinen Ursprung dem e-Hype und einer von Training zu Learning sich öffnenden Perspektive verdankt. Auch bei “Learnscapes” geht es um einen Perspektivwechsel, den Jay an verschiedenen Stellen und nicht zuletzt in seinem Buch “Informal Learning” ausgeführt hat:
“- Learning is a process, not an event. A Learnscape is where that process plays out.
- Learnscapes are learning ecosystems.
- A learnscape is a learning ecology. It’s learning without borders.”

Jay Cross, Internet Time Blog, 1 April 2008

Popularity: 9% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Jay Cross im SCOPE Interview zu ‘Informelles lernen”

Posted on 27 March 2008 by jrobes

Können wir über informelles Lernen reden wie über ein Training oder einen Kurs? Bringen uns Fragen wie die Folgenden weiter: “Wie führt man informelles Lernen am besten ein?” - “Ist informelles Lernen ‘driven by’ Web 2.0-Technologien?” - “Gibt es gesicherte Daten, die den Erfolg von informellem Lernen belegen?” Ich glaube nicht, und auch Jay Cross hat in diesem Interview so seine Schwierigkeiten.

Der Begriff des “informellen Lernens” führt uns doch vor Augen, dass wir die meisten Antworten im (Arbeits-)Alltag abseits von Kursen und Lernprogrammen suchen und finden. Wenn ich dem informellen Lernen näher kommen will, muss ich mich mit diesen Prozessen beschäftigen: Wo und wann suchen Mitarbeiter nach Antworten? Wo finden sie diese Antworten heute - und wo finden sie diese nicht? Und, daran anknüpfend, kann man nach Möglichkeiten suchen, sie dabei zu unterstützen. Das hat dann wenig mit Weiterbildung zu tun und mehr mit konkreten Jobs und Geschäftsprozessen. Was es für uns Personaler und Bildungsexperten manchmal nicht gerade leichter macht, hier mit Ideen und Hilfen anzusetzen.

Aber ich komme vom Interview ab, das viel Atmosphäre bietet und eigentlich “Jay Cross und Hund im Gespräch” heißen müsste.
Jay Cross im Interview mit Ulrike Reinhard, SCOPE 08, 16 März 2008

Popularity: 11% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

Inside Learning Technologies

Posted on 31 January 2008 by jrobes

Die Learning Technologies Conference hat ihre Tore geschlossen (30./ 31. Januar 2008 in London), aber das Begleit-Magazin, Inside Learning Technologies, steht online zur Verfügung: ein Archiv mit Zugriff auf über 250 Artikel! In der aktuellen Ausgabe vom Dezember berichten unter anderem Nigel Paine, Jay Cross, Jane Hart und Clive Shepherd. In der Einleitung heißt es entsprechend:

“The challenge for learning and development professionals that four articles in this issue particularly address is: Do you think your training interventions are actually helping your company and what real benefits are you as learning and development professionals, bringing to the organisation?”
Inside Learning Technologies, Dezember 2007

Popularity: 5% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Online Educa

Posted on 04 December 2006 by jrobes

Die Online Educa war eine spannende, dichte, aber auch seltsame Konferenz. Über 2.000 Teilnehmer aus 90 Ländern weltweit – und damit mehr Teilnehmer als auf Elliott Masie’s Learning 2006! “The most international conference I’ve attended”, schreibt George Siemens, einer der Keynote-Speaker. So hat man als Teilnehmer aus Deutschland das Gefühl, zwar noch auf heimischem Boden zu sein, aber doch einer Minderheit anzugehören; ein Gefühl, das durch die fehlende Präsenz von Ausstellern aus Deutschland und die Verkehrssprache Englisch verstärkt wird. Aber ich möchte die Begegnungen und Gespräche auf der Online Educa nicht mehr missen!

Das Opening Plenary

Was kann ich nach zwei Tagen Non-Stop-Keynotes und Sessions sagen? Es waren durchweg interessante Keynotes: David Siele schilderte die Bildungssituation in Kenia und ordnete ein: “E-Learning is expected to increase access to education and learning”. Dann noch etwas Werbung für die “eLearning Africa 2007″ in Nairobi. George Siemens erklärte uns, “how knowledge is changing” und setzte, wie gewohnt, große Fragezeichen hinter traditionelle Bildungsmodelle. Jean-Michel Billaut (BNP Paribas) rief zu einem “new deal for Europe” auf und möchte Glasfaser in jedes Wohnzimmer bringen. Und Roger Larsen (Fronter) beschrieb die Zukunft von Lernplattformen: inhaltlich als “Collaborative Working Environments” und organisatorisch als “Open Source 2.0″.

Ich will diese Keynotes nicht weiter bewerten oder mit denen des letztes Jahres vergleichen; und was die Inhalte betrifft, so gibt es vielleicht bald eine Gelegenheit, die Slides im Detail zu studieren. Was aber auffällt: Es waren keine wirklichen Herausforderungen dabei. Niemand, der den internationalen Bildungsexperten einmal den Spiegel vorhält. Kurse und Programme sind tot? Networked learning? Learner-centered education? Informal learning? Sind das auch die Fragen, die “draußen” diskutiert werden, wenn es um People Management geht?

Warum nutzt man nicht diese großartige Bühne, um andere Perspektiven auf Information & Knowledge zuzulassen? Warum stehen nicht mal Larry Page und Serge Brin auf der Bühne und erzählen, wie sie sich die Welt von Morgen vorstellen? Oder Jimmy Wales mit seiner Wikipedia? Warum stellt man sich nicht den, möglicherweise kritischen Anforderungen der Wirtschaft? Warum schildert nicht der CEO eines Global Players seine Sicht auf Human Capital, auf Talent Management und auf … Bildung und Weiterbildung?

Sessions

In den Sessions, die ich besuchte, ging es u.a. um “Web 2.0″, “Informal Learning” und “Podcasts”. Die Web 2.0-Vorträge drehten sich um den Einsatz von Drupal zur Unterstützung von Learning Communities (Michael Kerres), zwei Wiki-Projekte in Belgien und UK sowie Grundsätzliches zum Potenzial von Web 2.0 und Social Software (Michael Kerres, Lutz Goertz, Kai Heddergott).

Der erste Tag schloss mit einer Session zu “Future Perspectives” ab. Beeindruckend, wie Monika Weber-Fahr E-Learning aus der Perspektive der Weltbank darstellte; und dann kam auch Rich Caccavale (Blackboard) zu Wort und beschrieb, wie die Zukunft von E-Learning aus der Sicht eines Lernplattform-Anbieters aussehen könnte. Natürlich endete sein Vortrag mit dem Hinweis auf die Blackboard Beyond-Initiative, mit der sich das Unternehmen stärker der Web 2.0-Technologien annehmen wird. Aber sicher noch schöner, dass er diese Ankündigung mit einem langen Zitat von Stephen Downes stützte. Schade, dass niemand auf die Idee kam, Rich zu fragen, ob sich Blackboard Weblogs, Wikis und Social Bookmarking-Tools hat bereits patentieren lassen …

Den zweiten Tag eröffnete ein etwas angegriffener Jay Cross. Natürlich ging es um “informal learning” und die Frage, wie wir das Potenzial, das in ihm steckt, nutzen. Jay Cross: “The best technologies for learning are conversations and beer.” Kevin Wheeler setzte im Anschluss den Fokus auf Innovationen (“learning to think and innovate is new territory”). Dann präsentierte Yael Ravin eindrucksvoll, wie IBM das informelle Lernen ihrer Mitarbeiter unterstützt: Social Bookmarking und Tagging, Discussion Jams und Communities – da konnte man schon neidisch werden! Mike McKeown’s (Cisco) Ausführungen waren kaum weniger beeindruckend, aber im Gedächtnis ist mir seine kleine Videopräsentation geblieben. Sie hatte irgend etwas mit informellem Lernen zu tun …

Weitere Stimmen zur Online Educa:

George Siemens
Jay Cross
Teemu Arina
Mandy Schiefner (sehr ausführlich!)
Michael Kerres
Online Educa (Fotos)

Popularity: 2% [?]

Comments (0)

About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
und Web 2.0
XING

Newsletter (wöchentliche Übersicht)

E-mail:   

Subscribe    Unsubscribe

Photos from our Flickr stream

IMG_0183

IMG_0184

IMG_0185

004

006

002

001

005

See all photos