Posted on 26 October 2011 by jrobes
Heute war ich auf dem Forum Europrofession im Europäischen Bildungszentrum Otzenhausen (das ist irgendwo zwischen Saarbrücken und Kaiserslautern). Es ging um “Innovative Personalqualifizierung in Unternehmen” und es gab ein breites Spektrum an Vorträgen und Themen. Andrea Back (Universität St. Gallen) stieg z.B. mit “Social Media- und Web 2.0-Werten” ein, es gab zwei interessante e-Learning-Case Studies (Festo und Hager) und vieles mehr. Zwei Vorträge fielen mir aber besonders auf, weil sie wunderbar die Vorgaben der Veranstalter (”innovative …”) links liegen ließen: Andreas Breiter (Universität Bremen) nahm auf unterhaltsame Weise (Prezi!) die Weiterbildung und Medienkompetenz von Lehrern auseinander, wobei er keinen Mangel an Konzepten, sondern fehlende Durchsetzungsstrategien im Dschungel des nationalen Bildungsföderalismus beklagte. Und Alexander Uelsberg (Microsoft) schaffte es, mit einem Klassiker die meisten Fragen im Publikum zu provozieren: Performance Management. 1.0.
Jochen Robes, SlideShare, 26. Oktober 2011
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Posted on 02 September 2011 by jrobes
Na ja, die letzte Antwort auf diese Frage bleibt die Autorin (noch) schuldig und bietet stattdessen eher vorbereitende Anmerkungen zur Geschichte und Entwicklung von Online-Communities. Stichworte dieser Entwicklung sind u.a. Communities of Practice (CoP), emergente Strukturen, Social Networks und Social Sharing-Dienste … und genau hier wird es schnell undurchsichtig: denn das Spektrum der Beispiele, die sich hier unter einem Begriff zusammenfinden, ist weit und reicht von zweckorientierten, strukturierten Communities bis zu offenen, dezentralen Netzwerken. Was nicht unerheblich für die Teilnahme, Aktivität und Motivation der Nutzer ist.
Nicole Bauch, eVideo 2.0 an der HTW Berlin, 9. August 2011
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Posted on 23 July 2010 by jrobes
Am Mittwoch habe ich diese Slides auf dem 2. Treffen der Community of international Training Practice (COiTP) in Fulda vorgestellt. Ein ausgewählter Kreis von Trainings- und Bildungsexperten großer Unternehmen bildet diese Community. Das Schwerpunkt-Thema des Treffens hieß “Neue Lernmethoden, neue Wege Wissen zu verteilen”, und es gab einige Diskussionspunkte, die ich an dieser Stelle kurz festhalten möchte:
- Es ist oft nicht ganz einfach, zwischen Trainingsmanagern eines Industriebereichs und den Bildungsexperten eines Dienstleistungsunternehmens zu vermitteln. Vor allem an die Unterscheidung zwischen dem geführten Präsenztraining von Teilnehmern und den selbstorganisierten Lernprozessen von Managern, Experten und Wissensarbeitern muss immer wieder erinnert werden.
- Das betrifft auch E-Learning. Zu schnell wird das klassische Web-based Training mit der Community-Plattform im Netz gleichgesetzt.
- Auch (oder gerade) wenn man in neue informelle, community-gestützte Lernumgebungen investiert, stellt sich die Frage nach dem konkreten, nachweisbaren Nutzen dieser Projekte (bzw.: nach dem ROI oder “business impact”). Hier braucht es sicher noch einige Best Practices!
- Die Globalisierung der Märkte und Wertschöpfungsketten stellt Herausforderungen dar, die heute weit in den Mittelstand hineinreichen - z.B. wenn ein Teilnehmer betont, dass die Konsolidierung seines Unternehmens vor allem vom Wachstum des chinesischen Marktes abhängt.
Jochen Robes, Slideshare, 21. Juli 2010
Nachtrag (3.9.2010): Ich habe gerade gesehen, dass auch Karlheinz Pape diesen Termin kommentiert hat: “Lehren oder Lernen?” (28. Juli 2010)
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