Tag Archive | "cck08"

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New Technology Supporting Informal Learning

Posted on 22 February 2010 by jrobes

Es gehört schon eine gehörige Portion Selbstbewußtsein dazu, die drei Kapitel eines Artikels mit “Context”, “Current” und “Future” zu überschreiben. Aber, okay, es ist Stephen Downes und er versucht hier, eloquent und assoziativ, die Zukunft des Online-Lernens zu skizzieren: “This paper describes experimentation in the development of distributed online courses and in software - particularly, the personal learning environment - that support the formation of connections between the far-flung pieces of such courses.”

Wem das noch zu allgemein ist, dem sei gesagt, dass Social Networking Technologies und Personal Learning Environments zentrale Stichworte des Artikels bilden. Wenn er von “experimentation in the development of distributed online courses” spricht, dann meint er den Connectivism-Kurs, den er zusammen mit George Siemens 2008 und 2009 durchgeführt hat. Ansonsten enthält der Artikel gerade im ersten Teil viele kluge Bemerkungen, mit denen der Autor immer wieder das Geschäftsmodell jeder Bildungsinstitution untergräbt: “First, and significantly, we often do not know what it is we want to teach the student …”
Stephen Downes,  Journal of Emerging Technologies in Web Intelligence, Vol. 2, No. 1, Februar 2010

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Trends des vernetzten Lernens

Posted on 17 December 2009 by jrobes

Am Montag fand der 4. eLearning-Netzwerktag der Goethe-Universität in Frankfurt statt, organisiert von studiumdigitale (Danke an Claudia Bremer und Ralph Müller!). Ein Heimspiel für mich also. Um so mehr hat es mich gefreut, dass ich am Nachmittag eine Stunde bekommen hatte, um etwas über Gegenwart und Zukunft von E-Learning zu erzählen. Ich habe dabei kurz die Debatten des laufenden Jahres gestreift, also die Markterhebungen von BITKOM und MMB, die E-Learning-Debatte in Oxford (EPIC) sowie die interessante Diskussion im Anschluss an die E-Learning 2009 in Hamburg. Dann bin ich auf einige Trends eingegangen, Microlearning, Enterprise 2.0 und die Open Online-Kurse, um mit einem Blick in die letzten Horizon Reports zu schließen.

Am Morgen hatte Peter Baumgartner aus Krems referiert (”Web 2.0 - Eine Herausforderung für die Gestaltung von Lernprozessen an Hochschulen”) und dabei einen routinierten Bogen von didaktischen Szenarien zu gesellschaftlichen Trends gespannt. Ansonsten bot der Tag eine schöne Übersicht über aktuelle Frankfurter Hochschulprojekte, von Podcasts, über WebQuests, Wikis bis Second Life. Hier ist die Landschaft derzeit einfach vielfältiger als im Unternehmensbereich und auch, wenn das vielleicht so sein muss, wünsche ich mir für das nächste Jahr, dass es einige Themen und Tools auch in die betriebliche Weiterbildung schaffen!
Jochen Robes, Slideshare, 17. Dezember 2009

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Campus Innovation 2009

Posted on 27 November 2009 by jrobes

Ich bin gerade aus Hamburg zurück, wo ich zwei intensive Tage mit vielen Präsentationen und Gesprächen zugebracht habe. Am ersten Tag war ich selbst aktiv, zuerst im Track “eLearning”, wo ich über den Open Online Course “Connectivism and Connective Knowledge” von Stephen Downes und George Siemens berichtet habe. Ich hatte die Idee, einfach mal aufzuzeigen, wie man - aus Sicht der Hochschulen - E-Learning in einer offenen, vernetzten Gesellschaft auch denken kann. Die Rückmeldungen auf diesen Appell waren, wenig überraschend, überwiegend skeptisch: da wurde u.a. auf den “geschützten Raum” für Lerner hingewiesen, der sich mit solch offenen Konzepten nicht verträgt; es wurde der mit einem solchen Projekt verbundene organisatorische Aufwand beklagt; und es wurde die Datensicherheit einer solchen dezentralen, technischen Infrastruktur bezweifelt. Kurz, Projekte wie sie Stephen Downes, George Siemens, David Wiley, Alec Couros (und wahrscheinlich noch einige andere, von denen ich nichts weiß) durchführen, scheinen in unserer Hochschullandschaft schwer denkbar (hier liegen meine Slides). Nur am Rande: Innovative Lernszenarien waren auch sonst in diesem Track kein Thema …

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Openness and the Future of Higher Education

Posted on 10 November 2009 by jrobes

Ein ganzes Themenheft zum Stichwort “Openness”. Herausgeber ist u.a. David Wiley, “best known for having coined the term Open Content” (Wikipedia). In seinem Beitrag beschreibt er noch einmal nachdrücklich die Herausforderungen, vor denen die Hochschulen heute stehen. Ihre Antworten? E-Learning kann es jedenfalls nicht sein!

“Such a claim may have been valid in 1995 when e-learning was on the cutting edge of educational practice. However, a claim that e-learning is innovative in 2009 may be inappropriate.” Wie treffend!

David Wiley verweist auch nicht einfach auf die bekannten OER-Projekte, sondern skizziert “Models of Openness”, zu denen auch die Initiativen einzelner Hochschullehrer und Experten wie Stephen Downes, George Siemens und David Wiley selbst gehören, die schon seit geraumer Zeit mit entsprechenden Lernszenarien experimentieren. Überhaupt ist die Ausgabe eine Fundgrube: z.B. beleuchtet Norm Friesen die Nachhaltigkeit vergangener OER-Projekte und Antonio Fini berichtet über den Case “CCK08″.
International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 10, No 5 (2009)

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FIVE QUESTIONS…For George Siemens

Posted on 29 April 2009 by jrobes

Lisa Neal Gualtieri, Editor-in-Chief des eLearn Magazine, interviewt George Siemens. Nachdem sie Antworten zum aktuellen Zustand des Bildungssystems, zur Bedeutung des formalen Lernens und zur Vermittlung von grundlegenden Werten und Fähigkeiten erhalten hat, fragt sie ihren Gesprächspartner noch, welchen Rat er jetzt jemandem geben könne, der sich an die Entwicklung von e-Learning begibt. George Siemens: “Approaches to learning design, development, and delivery will obviously vary by discipline, grade/age level, and the context in which learning will be delivered. To simplify the process, I’d recommend designers consider three elements: Context … Connections … Choice.”
Lisa Neal Gualtieri, Interview mit George Siemens, eLearn Magazine, 21. April 2009

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Access2OER: The CCK08 Solution

Posted on 17 February 2009 by jrobes

Als ich vor einigen Tagen gebeten wurde, etwas zur “Didaktik in Zeiten des Web 2.0″ zu sagen, kam mir spontan der “Massive Open Online Course” in den Sinn, zu dem George Siemens und Stephen Downes letzten Herbst eingeladen hatten. Im Sinne eines Modells, an dem man sich orientieren kann, wenn man in einer offenen Lernumgebung und mit Hilfe verschiedener Web 2.0-Instrumente Prozesse, individuell und in Netzwerken “vor Ort”, anstoßen will. Jetzt hat Stephen Downes für eine UNESCO OER-Diskussionsliste in Form kurzer Antworten noch einmal die wesentlichen Bausteine dieses Projekts beschrieben.

“The course - which came to be known simply as CCK08 - was a landmark, we believe, in open access, because while providing the formal requirements of open learning - course structure and content, recognition, assessment and credentials - it nonetheless operated on a very different model from other OER initiatives. Materials for the course were not ‘produced’ in the traditional; sense - rather, the instructors created a framework, populated that framework with open materials already extant on the web, added some commentary and videos of their own, conducted open online sessions and recordings, and created the infrastructure for wide student participation.”
Stephen Downes, Half an Hour, 16. Februar 2009

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Places to Go: Connectivism & Connective Knowledge

Posted on 06 October 2008 by jrobes

Auf den “Connectivism”-Kurs, organisiert von Stephen Downes und George Siemens, habe ich an dieser Stelle bereits hingewiesen. Was noch fehlte, war ein kompletter Überblick über den besonderen Charakter dieses Lernexperiments, den Stephen Downes hier nachholt. Dabei stellt er vor allem seine dezentrale Struktur heraus: “Connectivism & Connective Knowledge is not simply about the use of networks of diverse technologies; it is a network of diverse technologies. … What makes this course unique is the combination of these elements: its large size, its openness, and its for-credit status.”

Connectivism ist also Thema und Lernform zugleich! Dabei hebt Stephen Downes hervor, wie die Teilnehmer vom ersten Tag an die Gestaltung des Kurses in die eigenen Hände genommen haben: “What has been most interesting from a design perspective is how the open structure of the course has enabled students to manage their own participation.”

Bis Anfang Dezember läuft der Kurs noch. Aber ein Fazit steht bereits: “No longer is course delivery the sole provenance of the institution. With a bit of a spark, with social networks and online media, with free applications and the contributions of everyone involved, a community can create and host its own course.” Ja, aber was werden die etablierten Kursanbieter dazu sagen?
Stephen Downes, innovate (journal of online education), Vol. 5, Nr. 1, Oktober/ November 2008 (kostenfreie Registrierung notwendig)

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How are things shaping up in CCK08?

Posted on 12 September 2008 by jrobes

Hinter “CCK08″ verbirgt sich das Lernabenteuer, auf das sich George Siemens und Stephen Downes seit Anfang dieser Woche eingelassen haben. Ein offener Online-Kurs über “Connectivism & Connective Knowledge”, unterstützt mit allen Möglichkeiten der Information und des Austauschs, die das Web heute bietet. Zeit für ein erstes Resümee. By the way, es scheint viele Teilnehmer zu geben, die sich ganz auf dieses Projekt einlassen, in Foren, in Lerngruppen vor Ort, in ausführlichen Beiträgen. Ich schaffe leider nur sporadische Blicke. Aber ich habe voraussichtlich die Gelegenheit, Stephen nächsten Dienstag über seine ersten Erfahrungen und Erlebnisse in diesem Projekt zu interviewen! Als Einstimmung auf seinen Beitrag auf der SCOPE 08 im Oktober. Wer mir also noch eine Frage mitgeben möchte, sei hiermit herzlich eingeladen!

“I’ll speak a bit from how I’ve seen things unfold. I’m overwhelmed. Email, Moodle, Google alerts, and live conversations have been abundant. But it has been most interesting to observe how different participants are engaging around content: Second Life communities, language translations, different aggregations, meetups, and more.

Part of the challenge this week has been to actually get into the discussion about connectivism. As can be expected in the first week of the course, we’re all trying to get oriented. In a sense, the question we’re asking this week - What is connectivism? - is what the course is hoping to have answered by the end. Many of the questions being asked now - how does connectivism differ from constructivism? In what sense is learning networked? What about power issues? Does connectivism have a suffiicent research base to even be seriously considered for implementation? - are not going to be resolved quickly. Many of these themes are the focus future weeks.”
George Siemens, Connectivism & Connective Knowledge, 11 September 2008

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If you take one course a year, take this

Posted on 29 August 2008 by jrobes

Teemu Arina macht hier noch einmal Werbung für den “MOOC”, den “Massive Open Online Course” über “Connectivism & Connective Knowledge”, den Stephen Downes und George Siemens zwischen September und November anbieten. “Exploring emerging topics in knowledge, learning and technology, It’s going to be held online and will utilize latest Web 2.0 technologies and distributed approaches. What is more important, is that if someone is going to pull this off, it’s George and Stephen, both the most visionary and knowledgeable teachers I’ve ever had online.”

Es gibt ein Konferenz-Blog, ein Konferenz-Wiki und eine Agenda:
- Week 1: (September 7-13) What is Connectivism?
- Week 2: (September 14-20) Rethinking epistemology: Connective knowledge
- Week 3: (September 21-27) Properties of Networks
- Week 4: (September 28-October 4) History of networked learning
- Week 5: (October 5-11) Connectives and Collectives: Distinctions between networks and groups
- Week 6: (October 12-18) Complexity, Chaos and Research
- Week 7: (October 18-25) Instructional design and connectivism
- Week 8: (October 26-November 1) Power, control, validity, and authority in distributed environments
- Week 9: (November 2-8) What becomes of the teacher? New roles for educators
- Week 10: (November 9-15) Openness: social change and future directions
- Week 11: (November 16-22) Systemic change: How do institutions respond?
- Week 12: (November 23-29) The Future of Connectivism

Ich werde sicher vorbeischauen, wann immer sich die Gelegenheit bietet.
Teemu Arina, Tarina, 28 August 2008

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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