Tag Archive | "brand eins"

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Die Besserwisser

Posted on 27 October 2009 by jrobes

Zum Beginn ein Zitat: “Niemand fordert heute, zu Beginn der Wissensgesellschaft, mehr Intellekt - gefordert wird mehr Bildung, und das meist im Sinne von Ausbildung, also Spezialistentum. Nun ist Bildung sicher eine Voraussetzung für Nachdenken, aber auch nicht mehr: Sie ist der Werkzeugkasten, aus dem man sich bedient, wenn man etwas Neues schafft. Die totale Überhöhung von Bildung - und eben nicht von Nachdenken - weist darauf hin, dass niemand Lust hat, sich mit selbstständigen Denkern auseinanderzusetzen. Verräterisch ist in diesem Zusammenhang das Wort Kopfarbeiter. Was man wirklich will, sind jede Menge Spezialisten, Akademiker, wenn möglich, die ihren Intellekt nicht nutzen, um selbstständig zu denken. Sie sollen in der Tradition des Fabrikarbeiters tun, was man ihnen sagt - und nicht stören, schon gar nicht unternehmerisch.”

“Denken” ist der Schwerpunkt des aktuellen brand eins. In diesem Anheizer geht Wolf Lotter - viel assoziativer als es meine Zusammenfassung vermitteln kann  - auf die Konflikte zwischen Denkbürokraten und Denkunternehmern ein, er beschreibt den Unterschied zwischen Denken und Nachdenken und sorgt sich um Besserwisser und Querdenker. Am Ende, und mit Hilfe von Bernhard von Mutius, beschreibt er einen Typus Intellektuellen, der auch gut zum Web 2.0 passen würde (ohne dass der Begriff fällt!), der kooperiert und Beziehungen herstellt: “Und vor allen Dingen teilt er sein Wissen, weil er weiß, dass es nur so den Mehrwert schafft, den wir alle brauchen.”
Wolf Lotter, brand eins, 11/2009 

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Raum für Ideen

Posted on 03 April 2009 by jrobes

In der Wirtschaftskrise ist das Personalmanagement besonders gefordert. Doch ist es auch auf die Krise vorbereitet? Welchen Spielraum gibt es überhaupt, um naheliegenden Reflexen auszuweichen, die meist auf eine Anpassung der personellen Kapazitäten hinauslaufen? Wer hier Stoff zum Nachdenken sucht, kann auf HRM.de beginnen, wo “HR in der Rezession” das Thema des Monats ist. Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) hat einen aktuellen “Leitfaden für ein flexibilitätsorientiertes Personalmanagement” erstellt, in dem sie für ein “Denken in Phasen” und gegen einen “Stellenabbauaktionismus” argumentiert. Wer es etwas phantasiereicher und lockerer mag, mit vielen kurzen Verweisen auf “good practice”-Beispiele, versucht es vielleicht lieber mit brand eins. Auch hier dreht sich alles darum, Alternativen zu Personalabbau und Kurzarbeit zu entdecken und, ja, manchmal ist auch von Weiterbildung die Rede, zumal auch hier staatliche Unterstützung wartet.
Christian Sywottek, brand eins, 3/2009

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
und Web 2.0
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