Posted on 04 March 2010 by jrobes
… fragt Andrea Back in der aktuellen, zwölften Ausgabe unseres WissensWert Blog Carnivals. Am Video, so scheint es, führt kein Weg vorbei - aber welche Rolle spielt das “neue”, web 2.0-basierte Video wirklich, wenn es um das Lernen oder Arbeiten in Unternehmen geht? Wer also bereits von Erfahrungen berichten kann, ist herzlich eingeladen, mit einem Beitrag die Diskussion voranzutreiben. Redaktionsschluss ist der 31. März.
“Fragen, die aktuell verbreitet gestellt werden, sind: Welche Unternehmen machen Web-Videos schon und wofür? Was bringen diese Videos den Nutzern in ihren Arbeits- und Lernprozessen, wie setzten sie diese genau ein? Sind Videoformate nicht Zeitverschwendung? Ist es nicht längst an der Zeit, dass Unternehmen die Sperrung von Video-Websites wie Youtube oder Vimeo am Arbeitsplatz aufheben? Was ist eigentlich genau der Web-2.0-Anteil dabei? Wirkt man mit “user-generated” Videos als seriöser Anbieter nicht unprofessionell?”
Andrea Back, WissensWert Blog Carnival, 3. März 2010
PS: Nicht abgesprochen, aber zeitgleich berichtet Elliott Masie in seinem aktuellen Newsletter von “video learning in so many modes” (und er zählt wirklich eine beeindruckende Zahl von Varianten auf!), um anschließend zu fragen: “I would be quite interested in hearing from Learning TRENDS readers about their experiments with video.”
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Posted on 15 October 2009 by jrobes
“Eine Anleitung für Büromenschen” nennt Matthias Schwenk seine Präsentation, die in klaren, einfachen Bildern und Worten erklärt, was ein Wiki leisten kann. Und auch wenn ein Kommentator den “konkreten praktischen Bezug” vermisst, praktischer ist wahrscheinlich nur noch die Arbeit mit einem Wiki. Dazu passen auch die Erfahrungsberichte, die im Rahmen unseres 7. Blog Carnivals die Frage “Was bringen Wikis?” aufgenommen haben. Andrea Back hat hier ein zusammenfassendes Editorial geschrieben und hier die Beiträge aufgelistet. Es findet sich (fast) alles: vom Wiki als Intranet, als Projekt-Werkzeug, als Archiv und Dokumentenablage bis zur offenen Plattform für Erfahrungsberichte (z.B. das Lernet-Wiki).
Matthias Schwenk, bwl zwei null, 14. Oktober 2009
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Posted on 09 September 2009 by jrobes
Diese Frage stellt Andrea Back als Gastgeberin der 7. Ausgabe unseres WissensWert Blog Carnivals. Und sie gibt noch eine kurze Lesehilfe mit auf den Weg: “Was sowohl Wiki-Anwender und Noch-Nicht-Nutzer bestimmt interessiert, ist: Warum und wozu eigentlich ein Wiki? Welche Situation gab den Anstoss? Welche Probleme löst so ein Wiki? Was sagt man kurz und bündig, wenn die oberen Führungskräfte wissen wollen: “Sagen Sie mal, was bringt’s?” Und was brachte Ihr Wiki vielleicht auch an Lerneffekten aus den ersten Erfahrungen mit dieser Art von Software-Anwendung?”
Wie immer sind jede Antwort und jeder Kommentar bis Monatsende herzlich willkommen. Meine eigenen aktiven Erfahrungen mit Wikis sind eher sporadisch, mehr projektbezogen, operativ, mehr in offenen Netzwerken als in geschlossenen Unternehmen (wie z.B. HQ). Ich nutze sie einfach und das reicht bis zu den unzähligen Anläufen, endlich tiddlywiki fest in mein persönliches Wissensmanagement zu integrieren. Andrea Back ist da schon einige Schritte weiter, wenn sie im Business 2.0-Blog ihre Wiki-Erfahrungen nicht nur beschreibt, sondern gleich einteilt: in “Eintagsfliegenwikis oder Microwikis”, “halbstarke Wikis” und ein “ganzes Wiki”.
Andrea Back, WissensWert Blog Carnival, 1. September 2009
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Posted on 07 July 2009 by jrobes
Irgendwie läuft alles parallel: Lore Ress ist diesen Monat Gastgeberin des WissensWert Blog Carnivals und fragt, was es bedeutet, “sein Wissen ins Netz (zu) stellen”. Dabei verlinkt sie gleich auf Chris Anderson, Wired-Editor, der in diesen Tagen sein neues Buch herausbringt, “Free: The Future of a Radical Price”, das zumindest als Hörbuch hier heute schon free ist. Malcolm Gladwell liefert im New Yorker dazu gleich eine lesenswerte Rezension (”Priced to Sell. Is free the future?”), in der er Andersons Buch als “extended elaboration of Stewart Brand’s famous declaration that ‘information wants to be free’” bezeichnet. Einerseits. Andererseits: “Free is just another price, and prices are set by individual actors, in accordance with the aggregated particulars of marketplace power.”
Wem das alles zu allgemein ist und wer den konkreten Bezug zu Bildung vermisst, kann bei Curtis Bonk weiterlesen. Bonk erzählt, wie er in die Welt von Open Education, von OER und OCW, eingetaucht ist und schließlich ein Buch darüber geschrieben hat: “The World is Open: How Web Technology is Revolutionizing Education”. Dann stellt er jeweils 10 Gründe vor, warum Organisationen und Trainer Bildungsinhalte teilen sollten und warum Lerner sie nutzen.
“As can be seen from the above lists, the world of education is not flat. No, the education world is now open. Wide open! Wider even than it was in late 2005 when I spoke in Vancouver and then in Redmond. In particular, OER and OCW can benefit almost anyone, from the unemployed to those who have an Internet connection. They may need some initial guidance and tutoring in what is available and how to best access and use it. Eventually, however, open educational resources and courses will simply be expected in each sector of education and across all grade and ages levels.”
Curtis J. Bonk, eLearn Magazine, 2. Juli 2009
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Posted on 03 June 2009 by jrobes
Ich stehe zwar noch ganz am Anfang meiner Twitter-Karriere, aber ich habe das Thema gleich zur Frage unseres aktuellen Blog Carnivals gemacht. Hier die komplette Ansage, wie immer verbunden mit der herzlichen Einladung mitzumachen!
“Twitter ist “in”. Immer mehr machen mit. Warum eigentlich? Was kann man in 140 Zeichen überhaupt mitteilen? Doch kommt es darauf an? Wenn man nur sagen will, dass man “da” ist? “With Twitter I’m never far from my people”, hat Andrew McAfee vor einigen Wochen geschrieben, und vielleicht ist es genau das. Was uns interessiert: Wie wird Twitter eingesetzt? Was gibt man, und was bekommt man zurück? Hat Twitter einen Nutzen und, wenn ja, wie kann man ihn beschreiben? Welche Möglichkeiten schlummern noch in Twitter und hat Twitter eine Zukunft? Doch genug der Vorrede:
Beschreiben Sie einfach, warum Sie twittern. Was gefällt, was bringt es, also: welche Erfahrungen machen Sie mit Twitter?”
WissensWert Blog Carnival Nr. 5 (Juni ‘09)
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Posted on 02 March 2009 by jrobes
Im Februar 2009 habe ich gemeinsam mit Andrea Back, Professorin am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen und Bloggerin unter www.business20.ch, den WissensWert Blog Carnival gestartet. Auf www.wissenscarnival.net hat er seine derzeitige Heimat. Im März hatte ich als Gastgeber folgende kurze Frage in den Raum gestellt: “Was war Ihr/ Dein letztes E-Learning-Erlebnis?”
30 Rückmeldungen sind eingegangen, die ich hier noch einmal aufliste. Dazu unzählige Kommentare und Links. Eine Zusammenfassung habe ich an anderer Stelle bereits geschrieben.
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- Heinz Gralki (Home) riskiert zum Abschluss noch eine These: “Seit Beginn der E-Learning Blase hat noch kein Student die Hochschule klüger verlassen als ohne E-Learning.” (Link)
- Ute Hauth (miradlo) fallen beim Stichwort “E-Learning” auch Schulungsblogs ein (”Online-Schulungen: E-Learning”).
- Auch der “kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen” (kurz: netbib weblog) hat den WissensWert Blog Carnival entdeckt (”Die besten deutschen Weblern-Blogs”)!
- Dietmar Albrecht (Volkswagen Coaching) biegt auf der Zielgeraden noch in den Carnival, streicht gleich mal den Begriff “e-Learning”, bleibt dann aber doch bei verschiedenen Lernerlebnissen hängen (”Mein letztes e-Learning-Erlebnis … das würde ich gebührend feiern!”).
- Kai Nehm (trau.kainehm) treibt sich im Nachtprogramm von Fox Business News herum und stößt dabei auf interessante Lernangebote (”eLearning”).
- Martin Lindner (wwweblernen) hat auf seinen ersten Carnival-Beitrag (hier) einiges Echo erhalten und legt nach - humorvoll, unterhaltsam und lehrreich! (”CBTs und WBTs im Zeitalter des Weblernens: Die Preisfrage”).
- Andreas König (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) berichtet von seinen vielfältigen, alltäglichen Kontakten mit E-Learning, so alltäglich, dass er von “unterschwelliger Kompetenzbildung” spricht (”Mein letztes E-Learning-Erlebnis”).
- Martin Raske (Credit Suisse, LLLic) fragt sich - im zweiten Anlauf an dieser Stelle! -, wie er das “twitter-style learning” in die Organisation bekommt (”Gotcha!”).
- Andrea Back (Universität St. Gallen, Learning Waves) berichtet von einer frustrierenden Begegnung mit elektronischen Formularmasken und Prüfungsmerkblättern - ein Albtraum? (”Das Learning-Management-SYSTEM: Zwangsjacke fürs Lehren und Lernen”).
- Jens Dibbern (dibbern.net) unterstreicht die Bedeutung von Präsenzterminen in Blended Learning-Szenarien (”OLIM startet”).
- Rolf Schulmeister (Universität Hamburg) setzt, wenn es um das Bloggen geht, lieber auf Adolph Freiherr Knigge (”Wer hat eigentlich als erster die Idee zum Bloggen gehabt?”).
- Thomas Glatt (Credit Suisse, Spinnersuite) hofft auf die Impulse der Kunst, um computergestütztes Lernen attraktiver und lernorientierter zu gestalten (”Kunst und (e)Lernen”).
- Uwe Spangler (Management Learner) meldet sich aus Madrid und glaubt, dass ihn die “unendliche Mittagspause” dort zum Bloggen gebracht hat (”E-learning experience”).
- Philipp Starkloff (SAP AG) hat als E-Learning-Entwickler längst jede Unbefangenheit verloren, wenn es um das Thema geht (”Der E-Learning-Profi-Teflon-Effekt”).
- Richard Heinen (Appendix-Blog) hat auf dem Weg zu Tucholsky über seine E-Learning-Erlebnisse des Wochenendes nachgedacht (”E-Learning?!”).
- Dani Schenker (SLweb) wird gleich konkret und erzählt uns von seinen Erfahrungen mit Memomo, einem Online-Vokabeltrainer (”Umfrage zum eLearning”).
- Anja C. Wagner (eduFutureBlog 2.0) fragt verwundert, ob man denn heute noch anders lernen kann als per E-Learning, bevor sie uns von ihrem letzten Erlebnis berichtet (”E-Learning der anderen Art”).
- Michael Kerres (Universität Duisburg-Essen, Blog) nutzt die Gelegenheit, um eine Lanze für das “traditionelle” E-Learning zu brechen (”E-Learning Erlebnisse der Woche”).
- Katrin Keller und Mathias Otte (Accenture) haben zusammen überlegt, was wohl 2012 in einem Blog stehen würde (”Auf dem Weg zum E-Know-How-Management”).
- Nicole Bußmann (managerSeminare) hat zwar selbst keine E-Learning-Erlebnisse, aber viel Freude bei der Lektüre anderer (”Ihr schönstes E-Learning-Erlebnis”).
- Martin Raske (Credit Suisse, LLLic) hat fünfmal in einer Stunde versucht, ein Compliance-Programm zu starten - ohne Erfolg (”Lets use pencil and paper, please”).
- Martin Riemer (Weblogs an die Schulen!) sitzt mit einer Zweitklässlerin vor dem Rechner und erlebt ein “doppeltes Lern-Lottchen”.
- Martin Lindner (wwweblernen) hält klassisches CBT-eLearning für “reine Zeit- und Geldverschwendung” und lässt uns lieber an seinen vielfältigen 2.0-Erfahrungen teilhaben (”Wann habe ich selbst das letzte Mal ‘e-learning’ gemacht?”).
- Horst Sievert (Senioren-Lernen-Online, HOSI’s Kurse) lernt, indem er seit fast 7 Jahren versucht, älteren Erwachsenen das Online-Lernen näher zu bringen (”Online-Lernen - Lerne ich als Organisator auch?”).
- Lutz P. Michel (MMB Institut für Medien- und Kompetenzforschung) “geht” fünf bis zehnmal am Tag „ins Internet”, um Informationen zu suchen, aber vermeidet (noch?) Blogs (”Lernst Du noch - oder lebst Du schon?”).
- Jochen Heins (Akademie Deutscher Genossenschaften ADG) kommt von der Strategie und Kybernetik und landet bei Google - “Dopaminausstoß” inbegriffen (”Jagen und Sammeln, bis das Thema erschöpft ist”).
- Lisa Rosa (Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg, shift.) “treibt” E-Learning täglich zwischen 9:00 und 10:30 Uhr und ist zufrieden (”LLL-E-Learning”).
- Mandy Schiefner (Universität Zürich, HEAD.Z Blog) berichtet von ganz unterschiedlichen E-Learning 1.0 (”starr”) und E-Learning 2.0 (”erschlagend” und “chaotisch”) Erfahrungen (”E-Learning Erlebnisse”).
- Horst-Dieter Bruhn (Kienbaum Management Consultants GmbH) hoffte auf ein “(Multi-)Medienfeuerwerk” und wurde bitter enttäuscht (”Zeitreise in die Gründerjahre”).
- Lore Ress (Daten + Dokumentation GmbH) macht den Anfang und beschreibt, welche Ideen und Impulse sie aus ihrem letzten Online-Kurs, “Web 2.0 for Learning Professionals”, mitgenommen hat.
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Posted on 02 February 2009 by jrobes
Das ist die Frage, die Andrea Back in der ersten Ausgabe unseres WissensWert Blog Carnival stellt. Letzten Montag habe ich auf das Projekt hingewiesen, dieses Wochenende habe ich mich an einigen Antworten versucht.
Frage: Kann ich mit Web-2.0-Tools effektiver mit Information und Wissen umgehen?
Ich glaube nicht, dass ich durch Web 2.0-Tools effektiver mit Informationen umgehe. Aber die Möglichkeiten, sich Informationen zu erschließen, haben sich vervielfacht. Barrieren sind gefallen, Neuigkeiten erreichen den, der erreicht werden will, in einem Ausmaß, das vor wenigen Jahren noch undenkbar schien. Und diese Informationen sind heute in der Regel mit Menschen verlinkt, so dass jede einzelne Information schnell ein neues Netzwerk öffnen kann. Die Suche nach Antworten und Erfahrungen, nach Experten oder Mit-Betroffenen, kürzt das Web 2.0 ab. Aber am Ende des Tages muss ich diese Informationen doch wieder mit den Aufgaben zusammenbringen, vor denen ich gerade stehe. Wie früher auch. Continue Reading
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