Posted on 17 August 2012 by jrobes
Eine kurze Vorstellung von vier Webressourcen: Adidas Blog Carnival, iTunes U, Mediencommunity und Zite. Eine kleine Fingerübung, die ich kürzlich für die Zeitschrift “Wirtschaft & Beruf” erstellt habe.
Jochen Robes, Wirtschaft & Beruf, Zeitschrift für berufliche Bildung, 7/8, 2012
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Posted on 15 November 2011 by jrobes
In der Einladung unseres aktuellen Blog Carnivals schreiben wir: “Eine Beobachtung: In unseren Seminarräumen und Klassenzimmern befindet sich immer mehr “Medien- und Netz-Power”. Teilnehmer und Trainer bringen ihre Notebooks, iPads und Smartphones mit, WLAN gehört mehr und mehr zum Standard und dann gibt es noch das, was die jeweilige Bildungseinrichtung oder das Unternehmen bieten, wie z.B. eine Web-Conferencing-Infrastruktur oder einen Virtual Classroom. Doch sind diese technischen Möglichkeiten bereits im Seminarraum angekommen?”
Was wir gerne wissen und diskutieren möchten: Wer hat bereits Erfahrungen mit e-Medien im Präsenztraining gemacht? Wo hieß es nicht einfach: “Und jetzt bitte ich Sie, alle Geräte abzuschalten, damit wir uns ungestört dem Thema widmen können!” Erfahrungen und Ideen (!) sind bis 15. Dezember 2011 herzlich willkommen. Jeder ist eingeladen, zu antworten, zu kommentieren, zu diskutieren.
Jochen Robes, Wissenswert Blog Carnival, Nr. 21, 15. November 2011
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Posted on 19 September 2011 by jrobes
In unserem aktuellen Blog Carnival soll es in den nächsten Tagen um unsere Lesegewohnheiten gehen. Was hat sich verändert, seitdem wir Smartphones, Tablets und Notebooks mit uns führen? Werden e-Book-Reader uns von Büchern, Zeitungen und Zeitschriften befreien? Werden wir uns auf Kleinformatiges konzentrieren und längere Texte links liegen lassen? Und was könnte das für unsere Lern- und Bildungsprozesse bedeuten?
Hier einige Zeilen aus unserer Einladung: “Erzählen Sie doch kurz von Ihren Beobachtungen und Erlebnissen. Haben sich Ihre Lesegewohnheiten verändert? Wie lesen Sie Nachrichten, Fachbücher, Zeitschriften und Belletristik? Sind Sie schon eBook-Anhänger oder Sympathisant der Gegenbewegung fürs Papier?” Teilnehmen und das heißt: kommentieren, antworten, diskutieren, kann am 20. WissensWert Blog Carnival jeder bis zum 31. Oktober.
Andrea Back und Jochen Robes, Wissenswert Blog Carnival, Nr. 20, 15. September 2011
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Posted on 11 April 2011 by jrobes
Das Szenario ist sicher bekannt: Ein Referent schildert ein aktuelles Bildungsprojekt und weist mit sichtbarem Stolz darauf hin, dass hier etwas zum ersten Mal erfolgreich durchgeführt wurde. Daraufhin meldet sich ein erfahrener, in der Regel älterer Kollege, um daran zu erinnern, dass vor vielen Jahren genau dasselbe, zwar ohne jede Technologie, aber doch nach den gleichen Spielregeln, und überhaupt … Wer mit Bildung zu tun hat, muss mit solchen Hinweisen rechnen. Denn gelernt wird immer und über das Lernen nachgedacht wird fast genauso lang. Andererseits sind unsere didaktischen Szenarien und Lernformate immer Antworten auf konkrete Anforderungen, entstanden in einem bestimmten historischen Kontext. Sind es also heute noch die richtigen Antworten?
Deshalb fragen wir in unserem aktuellen Blog Carnival ganz direkt: “Welches neue Lernformat hat Dich/ Euch zuletzt begeistert? Wo hat jemand das Internet oder eine andere Technologie genutzt, um einen Lernprozess irgendwie anders zu gestalten?”
Teilnehmen und das heißt: kommentieren, antworten, diskutieren, kann am 19. WissensWert Blog Carnival jeder bis zum 30. April.
Jochen Robes, Wissenswert Blog Carnival, Nr. 19, 5. April 2011
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Posted on 18 March 2011 by jrobes
TMI steht für “Too Much Information”. Viele suchen nach Orientierung und Antworten, nicht nur im Rahmen unseres aktuellen Blog Carnivals. Auch z.B. James Gleick, der ein offensichtlich spannendes Buch zum Thema geschrieben hat (”The Information: A Theory, a History, a Flood”), und Internet-Philosoph David Weinberger, der in Kürze eines veröffentlichen wird (”Too Big to Know“). Deshalb gibt es hier fünf Experten mit kurzen Antworten auf die Frage “Can There Really Be TMI?” - und eine Anmerkung von David Weinberger:
“And underneath these interesting-in-themselves essays runs a different question when they are taken together: What the heck do we mean by “information” anyway? I’m not sure any of the respondents is defining it in the same way. The ways include: opinions, raw data, words, ideas, photos, switches and dials, and books. Of course, some of these are containers of information or examples of information. But they do not reduce to a single definition.“ (David Weinberger)
Zocalo, März 2011
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Posted on 10 March 2011 by jrobes
Clay Shirky hat vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass der Information Overload vor allem ein Filter-Problem sei (“It’s not information overload. It’s filter failure”). Hier widerspricht Nicholas Carr. Er möchte lieber zwischen “situational overload” und “ambient overload” unterscheiden. Beim ersten Problem helfen uns Filter. Sie helfen uns, so Carr, die berühmte Nadel im Heuhaufen zu finden. Aber die Geschichte hat eine Kehrseite, denn dieselben Filter führen dazu, dass wir es mit immer mehr Nadeln zu tun haben, mit Informationen, die via RSS, Alerts und andere Mechanismen, genau auf unsere Interessen zugeschnitten sind:
“It’s a mistake, in short, to assume that as filters improve they have the effect of reducing the information we have to look at. As today’s filters improve, they expand the information we feel compelled to take notice of. Yes, they winnow out the uninteresting stuff (imperfectly), but they deliver a vastly greater supply of interesting stuff. And precisely because the information is of interest to us, we feel pressure to attend to it. As a result, our sense of overload increases. This is not an indictment of modern filters. They’re doing precisely what we want them to do: find interesting information and make it visible to us. But it does mean that if we believe that improving the workings of filters will save us from information overload, we’re going to be very disappointed. The technology that creates the problem is not going to make the problem go away. If you really want a respite from information overload, pray for filter failure.”
Nicholas Carr, Rough Type, 7. März 2011
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Posted on 04 March 2011 by jrobes
Auf den Seiten von McKinsey Quarterly hieß es gerade “Recovering from information overload”. Und das Fachmagazin Wissensmanagement titelte im Februar “Wider der Informationsflut: Intelligente Suche in den endlosen Wissenswelten”. Da aber beide Diskussionen nicht ohne weiteres zugänglich sind, haben wir, Andrea Back und ich, den Ball aufgenommen und den WissensWert Blog Carnival im März dem Thema gewidmet, das vielen auf den Nägeln brennt. Immerhin schon seit 1970, als Alvin Toffler das Phänomen zum ersten Mal beschrieb (Wikipedia).
“Was uns interessiert: Ist der Information Overload für Euch ein Thema? Und wenn ja, wie geht Ihr mit ihm um? Welche persönlichen Strategien habt Ihr entwickelt, um mit der Fülle an Nachrichten und Inhalten fertig zu werden? Und was tun Unternehmen und Organisationen, um Euch dabei zu unterstützen?”
Wie immer freuen wir uns über zahlreiche Beiträge! Außerdem: Wer ist hier nicht betroffen!?
Andrea Back und Jochen Robes, Wissenswert Blog Carnival, Nr. 18, 4. März 2011
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Posted on 11 February 2011 by jrobes
Andrea Back (Universität St. Gallen) hat für HR Today einen Artikel geschrieben, den sie hier vorstellt: “Stille Revolution im Workplace Learning - durch Social Media”. Im engen Schulterschluss mit Jay Cross, Jane Hart und Harold Jarche und mit Beispielen aus ihrer eigenen Arbeitspraxis beschreibt sie, wie Social Media die Arbeits- und Lernkultur verändern, wie neue Formen des informellen Lernens in die Arbeitswelt einziehen, kurz: wie Arbeit und Lernen mehr und mehr verschmelzen. Dazu gibt es Hinweise auf den entsprechenden WissensWert Blog Carnival und die Swiss eLearning Conference (5./6.04.2011) mit dem Schwerpunkt “Workplace Learning”.
Andrea Back, Business 2.0, 10. Februar 2011
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Posted on 12 January 2011 by jrobes
Jeder liest gerne, welche Trends andere für relevant halten. Trend-Berichte können das eigene Tun absichern oder wachrütteln, einen fahrenden Zug nicht zu verpassen; je nach Quelle können sie gute Argumente liefern, um die Bedeutung eigener Projekte zu unterstreichen. Dabei sind Trends vielleicht schnell hingeschrieben, aber nicht trivial. Denn was ist eigentlich ein guter Trend? Welche Methoden und Wege gibt es, um zu Trends zu gelangen? Wie weit in die Zukunft müssen sie reichen? Und gibt es eigentlich Erfolgskriterien für Vorhersagen? (Stephen Downes hat sich mal nach einem Jahr hingesetzt und rückblickend Noten verteilt!)
Wie auch immer: Noch ist Trend-Saison. Im aktuellen WissensWert Blog Carnival lädt deshalb Andreas König (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) zur Diskussion um Trends ein: “Zukunft ist aber, was wir daraus machen. Trends gewinnen Bedeutung erst, wenn wir uns ihnen anschliessen. Daher interessiert mich, welche Trends Sie sehen und mehr noch, auf welche Sie selbst setzen. Was schätzen Sie, was 2011 an Entwicklungen für das Lehren und Lernen mit neuen Medien bringt?” Noch mehr zum Thema gibt es auf seinem Blog.
Bis Ende Februar kann jeder mitmachen. Das sollte doch Zeit genug sein …
Andreas König, WissensWert Blog Carnival, 11. Januar 2011
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Posted on 22 October 2010 by jrobes
Für die einen ist es ein alter Hut, für die anderen ein Trend. Denn über das arbeitsnahe oder arbeitsintegrierte Lernen wird ja seit den 1990er Jahren intensiv diskutiert. Viele der seitdem entwickelten Lernformen wie Austauschprogramme, Jobrotation, Lernstätten oder Qualitätszirkel haben nichts mit irgendwelchen Lerntechnologien zu tun. Erst vor wenigen Jahren trafen sich die Bemühungen, das informelle Lernen am Arbeitsplatz zu fördern, mit den Bestrebungen, die neuen Möglichkeiten des Internets in die Weiterbildung zu integrieren. Jetzt geht es um e-Learning (1.0 und 2.0), Performance Support und Social Media. Vor diesem Hintergrund finde ich das aktuelle Thema unseres WissensWert Blog Carnivals mehr als spannend.
Gastgeber ist Daniel Stoller-Schai von der UBS. Und er fragt konkret: “Eine oft genannte, aber in den meisten Fällen kaum wirklich umgesetzte Dimension moderner Lernstrategien ist das „arbeitsplatzbezogene Lernen” (Workplace Learning). Da immer mehr Lernaktivitäten direkt am Arbeitsplatz stattfinden, braucht es entsprechende Konzepte, um aus dem Arbeitsort auch einen Lernort zu machen. Oft gibt es dazu seitens Managements nur sehr oberflächliche Vorschläge („Mitarbeiter sollen am Morgen, am Abend oder am besten in der Freizeit lernen)” und in vielen Fällen ist ein Lernen am Arbeitsplatz schlicht nicht möglich. Gleichzeitig ist Workplace Learning ein wichtiges Zukunftsthema. Es braucht organisatorische, technologische und bauliche Anpassungen, um Ausbildung vermehrt am Arbeitsplatz stattfinden zu lassen. Zudem braucht es die Unterstützung des strategischen Managements, um entsprechende Massnahmen anzustossen. Erst dann macht es Sinn, Lernen am Arbeitsplatz auch didaktisch zu gestalten.”
Genug Stoff zur Diskussion also. Wer sich mit einem Beitrag beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen.
Daniel Stoller-Schai, Wissenswert Blog Carnival, Nr. 16, 15. Oktober 2010
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Posted on 08 October 2010 by jrobes
Die Diskussion um die Zukunft von Lernplattformen wird weitergehen. Aus Sicht der Unternehmen und Organisationen (Anwender) geht es vor allem um die Schnittstellen zu anderen HR-Systemen, das LMS als Business Case (Lizenzen, Outsourcing, Open Source) sowie, mittelfristig, um die Integration informeller Austauschprozesse (Enterprise 2.0). Aus Sicht der Hochschulen kommen noch die Stichworte “PLE” und “ePortfolios” hinzu. Dann geht es beim Thema Lerninfrastrukturen immer auch um unterschiedliche Geschwindigkeiten: Im einen Fall dienen Lernplattformen auch heute noch als Vehikel, um Lehrer, Trainer und Lernende mit e-Learning-Szenarien vertraut zu machen; im anderen Fall wiederum stehen sie einer umfassenden Nutzung von Social Media eher im Weg. Und dann kommen die unterschiedlichen, individuellen Erfahrungen der Wissensarbeiter in der Edu-Community hinzu.
Wer sich hier einen Überblick verschaffen will, hat jetzt die Gelegenheit: Mehr als zwei Dutzend Beiträge sind zum 15. WissensWert Blog Carnival eingetroffen, zu dem André Stöhr als Gastgeber geladen hatte.
Beiträge zum 15. Blog Carnival, in: WissensWert, September 2010
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Posted on 04 June 2010 by jrobes
Wenn ich gebeten werde, etwas über Trends im Online-Lernen zu erzählen, gibt es zwei Themen, bei denen ich mich in der Regel sehr kurz halte: das eine ist game-based learning und das andere sind virtuelle Welten wie z.B. Second Life. Bei beiden Themen fehlt mir bis heute der richtige Zugang, was sicher auch damit zu tun hat, dass sie in der betrieblichen Weiterbildung noch nicht richtig “angekommen” sind. Umso schöner, dass wir für den 14. WissensWert Blog Carnival im Juni als Gastgeber Andreas Mertens gewinnen konnten, der fast schon in Second Life zu Hause ist. Folgende Fragen wirft er in die Runde:
“Wie werden sich Virtuelle Welten bzgl. ihrer Akzeptanz und Durchdringung entwickleln? …
- Was sind die Hürden für den Einstieg und was kann verbessert werden (Usability, Kosten, ..)?
- Welche technologischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen sind für den „Durchbruch“ von virtuellen Welten erforderlich?
- Für welche Bereiche/ Branchen/ Anwendungsfälle denkt Ihr, sind dreidimensionale (räumliche) virtuelle Welten geeignet, und für welche nicht?”
Wer eine Antwort auf diese Fragen hat, ist wie immer herzlich eingeladen, sich mit einem Beitrag an der Diskussion zu beteiligen. Redaktionsschluss ist der 30. Juni.
Andreas Mertens, Wissenswert Blog Carnival, Nr. 14, 21. Mai 2010

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Posted on 03 May 2010 by jrobes
Als Jane Hart 2007 zum ersten Mal Learning Professionals bat, ihre Top Learning Tools aufzulisten („… tools for their own personal learning/ productivity and for creating learning solutions for others”), erblickte das iPhone gerade das Licht der Welt. Doch dann ging es los. Bis heute sind über 50 Millionen Geräte verkauft worden und mehr als 185.000 Applikationen sind für das iPhone erhältlich (Wikipedia). Und in der Liste der Top Learning Tools 2009 steht Twitter ganz oben, dessen Popularität ja ganz unmittelbar mit der steigenden Verbreitung von Smartphones verbunden ist.
Vielleicht also ein guter Zeitpunkt für die Frage unseres aktuellen Wissenswert Blog Carnivals: “Welche Apps haben Sie so begeistert, dass Sie heute auf sie nicht mehr verzichten wollen? Nennen Sie uns Ihre drei Favoriten.” Natürlich interessieren uns vor allem “Apps”, die “Ihr Arbeiten und Ihr persönliches Wissensmanagement einfacher, schneller und produktiver gemacht” haben …
Alle iPhone-Besitzer und -Fans sind herzlich eingeladen, sich mit einem Beitrag an der Diskussion zu beteiligen. Redaktionsschluss ist der 31. Mai.
Jochen Robes/ Andrea Back, Wissenswert Blog Carnival, Nr. 13, 3. Mai 2010
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Posted on 04 March 2010 by jrobes
… fragt Andrea Back in der aktuellen, zwölften Ausgabe unseres WissensWert Blog Carnivals. Am Video, so scheint es, führt kein Weg vorbei - aber welche Rolle spielt das “neue”, web 2.0-basierte Video wirklich, wenn es um das Lernen oder Arbeiten in Unternehmen geht? Wer also bereits von Erfahrungen berichten kann, ist herzlich eingeladen, mit einem Beitrag die Diskussion voranzutreiben. Redaktionsschluss ist der 31. März.
“Fragen, die aktuell verbreitet gestellt werden, sind: Welche Unternehmen machen Web-Videos schon und wofür? Was bringen diese Videos den Nutzern in ihren Arbeits- und Lernprozessen, wie setzten sie diese genau ein? Sind Videoformate nicht Zeitverschwendung? Ist es nicht längst an der Zeit, dass Unternehmen die Sperrung von Video-Websites wie Youtube oder Vimeo am Arbeitsplatz aufheben? Was ist eigentlich genau der Web-2.0-Anteil dabei? Wirkt man mit “user-generated” Videos als seriöser Anbieter nicht unprofessionell?”
Andrea Back, WissensWert Blog Carnival, 3. März 2010
PS: Nicht abgesprochen, aber zeitgleich berichtet Elliott Masie in seinem aktuellen Newsletter von “video learning in so many modes” (und er zählt wirklich eine beeindruckende Zahl von Varianten auf!), um anschließend zu fragen: “I would be quite interested in hearing from Learning TRENDS readers about their experiments with video.”
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Posted on 15 October 2009 by jrobes
“Eine Anleitung für Büromenschen” nennt Matthias Schwenk seine Präsentation, die in klaren, einfachen Bildern und Worten erklärt, was ein Wiki leisten kann. Und auch wenn ein Kommentator den “konkreten praktischen Bezug” vermisst, praktischer ist wahrscheinlich nur noch die Arbeit mit einem Wiki. Dazu passen auch die Erfahrungsberichte, die im Rahmen unseres 7. Blog Carnivals die Frage “Was bringen Wikis?” aufgenommen haben. Andrea Back hat hier ein zusammenfassendes Editorial geschrieben und hier die Beiträge aufgelistet. Es findet sich (fast) alles: vom Wiki als Intranet, als Projekt-Werkzeug, als Archiv und Dokumentenablage bis zur offenen Plattform für Erfahrungsberichte (z.B. das Lernet-Wiki).
Matthias Schwenk, bwl zwei null, 14. Oktober 2009
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Posted on 09 September 2009 by jrobes
Diese Frage stellt Andrea Back als Gastgeberin der 7. Ausgabe unseres WissensWert Blog Carnivals. Und sie gibt noch eine kurze Lesehilfe mit auf den Weg: “Was sowohl Wiki-Anwender und Noch-Nicht-Nutzer bestimmt interessiert, ist: Warum und wozu eigentlich ein Wiki? Welche Situation gab den Anstoss? Welche Probleme löst so ein Wiki? Was sagt man kurz und bündig, wenn die oberen Führungskräfte wissen wollen: “Sagen Sie mal, was bringt’s?” Und was brachte Ihr Wiki vielleicht auch an Lerneffekten aus den ersten Erfahrungen mit dieser Art von Software-Anwendung?”
Wie immer sind jede Antwort und jeder Kommentar bis Monatsende herzlich willkommen. Meine eigenen aktiven Erfahrungen mit Wikis sind eher sporadisch, mehr projektbezogen, operativ, mehr in offenen Netzwerken als in geschlossenen Unternehmen (wie z.B. HQ). Ich nutze sie einfach und das reicht bis zu den unzähligen Anläufen, endlich tiddlywiki fest in mein persönliches Wissensmanagement zu integrieren. Andrea Back ist da schon einige Schritte weiter, wenn sie im Business 2.0-Blog ihre Wiki-Erfahrungen nicht nur beschreibt, sondern gleich einteilt: in “Eintagsfliegenwikis oder Microwikis”, “halbstarke Wikis” und ein “ganzes Wiki”.
Andrea Back, WissensWert Blog Carnival, 1. September 2009
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Posted on 07 July 2009 by jrobes
Irgendwie läuft alles parallel: Lore Ress ist diesen Monat Gastgeberin des WissensWert Blog Carnivals und fragt, was es bedeutet, “sein Wissen ins Netz (zu) stellen”. Dabei verlinkt sie gleich auf Chris Anderson, Wired-Editor, der in diesen Tagen sein neues Buch herausbringt, “Free: The Future of a Radical Price”, das zumindest als Hörbuch hier heute schon free ist. Malcolm Gladwell liefert im New Yorker dazu gleich eine lesenswerte Rezension (”Priced to Sell. Is free the future?”), in der er Andersons Buch als “extended elaboration of Stewart Brand’s famous declaration that ‘information wants to be free’” bezeichnet. Einerseits. Andererseits: “Free is just another price, and prices are set by individual actors, in accordance with the aggregated particulars of marketplace power.”
Wem das alles zu allgemein ist und wer den konkreten Bezug zu Bildung vermisst, kann bei Curtis Bonk weiterlesen. Bonk erzählt, wie er in die Welt von Open Education, von OER und OCW, eingetaucht ist und schließlich ein Buch darüber geschrieben hat: “The World is Open: How Web Technology is Revolutionizing Education”. Dann stellt er jeweils 10 Gründe vor, warum Organisationen und Trainer Bildungsinhalte teilen sollten und warum Lerner sie nutzen.
“As can be seen from the above lists, the world of education is not flat. No, the education world is now open. Wide open! Wider even than it was in late 2005 when I spoke in Vancouver and then in Redmond. In particular, OER and OCW can benefit almost anyone, from the unemployed to those who have an Internet connection. They may need some initial guidance and tutoring in what is available and how to best access and use it. Eventually, however, open educational resources and courses will simply be expected in each sector of education and across all grade and ages levels.”
Curtis J. Bonk, eLearn Magazine, 2. Juli 2009
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Posted on 03 June 2009 by jrobes
Ich stehe zwar noch ganz am Anfang meiner Twitter-Karriere, aber ich habe das Thema gleich zur Frage unseres aktuellen Blog Carnivals gemacht. Hier die komplette Ansage, wie immer verbunden mit der herzlichen Einladung mitzumachen!
“Twitter ist “in”. Immer mehr machen mit. Warum eigentlich? Was kann man in 140 Zeichen überhaupt mitteilen? Doch kommt es darauf an? Wenn man nur sagen will, dass man “da” ist? “With Twitter I’m never far from my people”, hat Andrew McAfee vor einigen Wochen geschrieben, und vielleicht ist es genau das. Was uns interessiert: Wie wird Twitter eingesetzt? Was gibt man, und was bekommt man zurück? Hat Twitter einen Nutzen und, wenn ja, wie kann man ihn beschreiben? Welche Möglichkeiten schlummern noch in Twitter und hat Twitter eine Zukunft? Doch genug der Vorrede:
Beschreiben Sie einfach, warum Sie twittern. Was gefällt, was bringt es, also: welche Erfahrungen machen Sie mit Twitter?”
WissensWert Blog Carnival Nr. 5 (Juni ‘09)
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Posted on 02 March 2009 by jrobes
Im Februar 2009 habe ich gemeinsam mit Andrea Back, Professorin am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen und Bloggerin unter www.business20.ch, den WissensWert Blog Carnival gestartet. Auf www.wissenscarnival.net hat er seine derzeitige Heimat. Im März hatte ich als Gastgeber folgende kurze Frage in den Raum gestellt: “Was war Ihr/ Dein letztes E-Learning-Erlebnis?”
30 Rückmeldungen sind eingegangen, die ich hier noch einmal aufliste. Dazu unzählige Kommentare und Links. Eine Zusammenfassung habe ich an anderer Stelle bereits geschrieben.
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- Heinz Gralki (Home) riskiert zum Abschluss noch eine These: “Seit Beginn der E-Learning Blase hat noch kein Student die Hochschule klüger verlassen als ohne E-Learning.” (Link)
- Ute Hauth (miradlo) fallen beim Stichwort “E-Learning” auch Schulungsblogs ein (”Online-Schulungen: E-Learning”).
- Auch der “kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen” (kurz: netbib weblog) hat den WissensWert Blog Carnival entdeckt (”Die besten deutschen Weblern-Blogs”)!
- Dietmar Albrecht (Volkswagen Coaching) biegt auf der Zielgeraden noch in den Carnival, streicht gleich mal den Begriff “e-Learning”, bleibt dann aber doch bei verschiedenen Lernerlebnissen hängen (”Mein letztes e-Learning-Erlebnis … das würde ich gebührend feiern!”).
- Kai Nehm (trau.kainehm) treibt sich im Nachtprogramm von Fox Business News herum und stößt dabei auf interessante Lernangebote (”eLearning”).
- Martin Lindner (wwweblernen) hat auf seinen ersten Carnival-Beitrag (hier) einiges Echo erhalten und legt nach - humorvoll, unterhaltsam und lehrreich! (”CBTs und WBTs im Zeitalter des Weblernens: Die Preisfrage”).
- Andreas König (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) berichtet von seinen vielfältigen, alltäglichen Kontakten mit E-Learning, so alltäglich, dass er von “unterschwelliger Kompetenzbildung” spricht (”Mein letztes E-Learning-Erlebnis”).
- Martin Raske (Credit Suisse, LLLic) fragt sich - im zweiten Anlauf an dieser Stelle! -, wie er das “twitter-style learning” in die Organisation bekommt (”Gotcha!”).
- Andrea Back (Universität St. Gallen, Learning Waves) berichtet von einer frustrierenden Begegnung mit elektronischen Formularmasken und Prüfungsmerkblättern - ein Albtraum? (”Das Learning-Management-SYSTEM: Zwangsjacke fürs Lehren und Lernen”).
- Jens Dibbern (dibbern.net) unterstreicht die Bedeutung von Präsenzterminen in Blended Learning-Szenarien (”OLIM startet”).
- Rolf Schulmeister (Universität Hamburg) setzt, wenn es um das Bloggen geht, lieber auf Adolph Freiherr Knigge (”Wer hat eigentlich als erster die Idee zum Bloggen gehabt?”).
- Thomas Glatt (Credit Suisse, Spinnersuite) hofft auf die Impulse der Kunst, um computergestütztes Lernen attraktiver und lernorientierter zu gestalten (”Kunst und (e)Lernen”).
- Uwe Spangler (Management Learner) meldet sich aus Madrid und glaubt, dass ihn die “unendliche Mittagspause” dort zum Bloggen gebracht hat (”E-learning experience”).
- Philipp Starkloff (SAP AG) hat als E-Learning-Entwickler längst jede Unbefangenheit verloren, wenn es um das Thema geht (”Der E-Learning-Profi-Teflon-Effekt”).
- Richard Heinen (Appendix-Blog) hat auf dem Weg zu Tucholsky über seine E-Learning-Erlebnisse des Wochenendes nachgedacht (”E-Learning?!”).
- Dani Schenker (SLweb) wird gleich konkret und erzählt uns von seinen Erfahrungen mit Memomo, einem Online-Vokabeltrainer (”Umfrage zum eLearning”).
- Anja C. Wagner (eduFutureBlog 2.0) fragt verwundert, ob man denn heute noch anders lernen kann als per E-Learning, bevor sie uns von ihrem letzten Erlebnis berichtet (”E-Learning der anderen Art”).
- Michael Kerres (Universität Duisburg-Essen, Blog) nutzt die Gelegenheit, um eine Lanze für das “traditionelle” E-Learning zu brechen (”E-Learning Erlebnisse der Woche”).
- Katrin Keller und Mathias Otte (Accenture) haben zusammen überlegt, was wohl 2012 in einem Blog stehen würde (”Auf dem Weg zum E-Know-How-Management”).
- Nicole Bußmann (managerSeminare) hat zwar selbst keine E-Learning-Erlebnisse, aber viel Freude bei der Lektüre anderer (”Ihr schönstes E-Learning-Erlebnis”).
- Martin Raske (Credit Suisse, LLLic) hat fünfmal in einer Stunde versucht, ein Compliance-Programm zu starten - ohne Erfolg (”Lets use pencil and paper, please”).
- Martin Riemer (Weblogs an die Schulen!) sitzt mit einer Zweitklässlerin vor dem Rechner und erlebt ein “doppeltes Lern-Lottchen”.
- Martin Lindner (wwweblernen) hält klassisches CBT-eLearning für “reine Zeit- und Geldverschwendung” und lässt uns lieber an seinen vielfältigen 2.0-Erfahrungen teilhaben (”Wann habe ich selbst das letzte Mal ‘e-learning’ gemacht?”).
- Horst Sievert (Senioren-Lernen-Online, HOSI’s Kurse) lernt, indem er seit fast 7 Jahren versucht, älteren Erwachsenen das Online-Lernen näher zu bringen (”Online-Lernen - Lerne ich als Organisator auch?”).
- Lutz P. Michel (MMB Institut für Medien- und Kompetenzforschung) “geht” fünf bis zehnmal am Tag „ins Internet”, um Informationen zu suchen, aber vermeidet (noch?) Blogs (”Lernst Du noch - oder lebst Du schon?”).
- Jochen Heins (Akademie Deutscher Genossenschaften ADG) kommt von der Strategie und Kybernetik und landet bei Google - “Dopaminausstoß” inbegriffen (”Jagen und Sammeln, bis das Thema erschöpft ist”).
- Lisa Rosa (Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg, shift.) “treibt” E-Learning täglich zwischen 9:00 und 10:30 Uhr und ist zufrieden (”LLL-E-Learning”).
- Mandy Schiefner (Universität Zürich, HEAD.Z Blog) berichtet von ganz unterschiedlichen E-Learning 1.0 (”starr”) und E-Learning 2.0 (”erschlagend” und “chaotisch”) Erfahrungen (”E-Learning Erlebnisse”).
- Horst-Dieter Bruhn (Kienbaum Management Consultants GmbH) hoffte auf ein “(Multi-)Medienfeuerwerk” und wurde bitter enttäuscht (”Zeitreise in die Gründerjahre”).
- Lore Ress (Daten + Dokumentation GmbH) macht den Anfang und beschreibt, welche Ideen und Impulse sie aus ihrem letzten Online-Kurs, “Web 2.0 for Learning Professionals”, mitgenommen hat.
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Posted on 02 February 2009 by jrobes
Das ist die Frage, die Andrea Back in der ersten Ausgabe unseres WissensWert Blog Carnival stellt. Letzten Montag habe ich auf das Projekt hingewiesen, dieses Wochenende habe ich mich an einigen Antworten versucht.
Frage: Kann ich mit Web-2.0-Tools effektiver mit Information und Wissen umgehen?
Ich glaube nicht, dass ich durch Web 2.0-Tools effektiver mit Informationen umgehe. Aber die Möglichkeiten, sich Informationen zu erschließen, haben sich vervielfacht. Barrieren sind gefallen, Neuigkeiten erreichen den, der erreicht werden will, in einem Ausmaß, das vor wenigen Jahren noch undenkbar schien. Und diese Informationen sind heute in der Regel mit Menschen verlinkt, so dass jede einzelne Information schnell ein neues Netzwerk öffnen kann. Die Suche nach Antworten und Erfahrungen, nach Experten oder Mit-Betroffenen, kürzt das Web 2.0 ab. Aber am Ende des Tages muss ich diese Informationen doch wieder mit den Aufgaben zusammenbringen, vor denen ich gerade stehe. Wie früher auch. Continue Reading
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