Tag Archive | "blackboard"

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Emerging Trends in LMS / Ed Tech Market

Posted on 15 August 2011 by jrobes

Wenn man einige “Is the LMS Dead?”-Artikel hinter sich hat, tut eine nüchterne Marktanalyse zuweilen ganz gut. Auch wenn sie sich, wie im vorliegenden Fall, auf den Hochschulmarkt konzentriert, aus den USA stammt und Marktführer Blackboard der Auslöser vieler Beobachtungen ist. Der Autor, Phil Hill, versichert uns jedenfalls, dass die Zeiten, in denen sich der LMS-Markt relativ ruhig und stabil entwickelte und von einem Player dominiert wurde, vorbei sind: “We should no longer view this as an evolving market, but instead view it as a market being disrupted, with new competitors and new dynamics”.

Zu diesen Dynamiken gehören laut Hill u.a.: neue interessante Anbieter; weitere Marktanteile von Open Source-Plattformen; Web 2.0-Standards; der Trend zu SaaS-Modellen; neue Anforderungen ans Reporting.
Phil Hill, e-Literate, 4. August 2011

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What am I not seeing?

Posted on 14 July 2011 by jrobes

1,64 Milliarden US-Dollar hat kürzlich eine Private Equity-Firma für Blackboard, den LMS-Marktführer im Hochschulbereich, gezahlt. Doch wofür eigentlich, fragt George Siemens, mit Blick auf den schlechten Ruf, an dem Blackboard in den letzten Jahren kontinuierlich gearbeitet hat. Nach einigen Spekulationen über Portfolios, Technologien und Strategien kommt Siemens zum vielleicht springenden Punkt: “In the US and UK in particular, higher education is at the early stages of a massive shift from public ownership to private ownership and entrepreneurial solutions. As the funds flow to innovators – or in Bb’s case, value hubs – tremendous wealth will be created for the risk-takers.”  Und wann sind wir dabei?
George Siemens, elearnspace, 14. Juli 2011

Nachtrag (15.07.2011): Rob Reynolds hat eine längere Zusammenfassung der Diskussion und weiterer, möglicher Optionen des LMS-Marktes geschrieben: “Two LMS Roads Diverged in a Wood”, 15. Juli 2011).

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The Changing Dynamics of the Educational Technology Markets

Posted on 27 April 2011 by jrobes

Man darf bei all den Diskussionen um Social Media, Open Source und Personal Learning Environments nicht vergessen, dass Bildung immer noch ein attraktiver Markt für Investoren ist. Das schließt auch und gerade Learning Management Systeme und ihre Anbieter ein. Deshalb ist es interessant, was Michael Feldstein, ein profunder Kenner dieses Marktes, zu aktuellen Gerüchten und zukünftigen Entwicklungen schreibt. Wenn auch der Kontext (Hochschulbereich, US) für Außenstehende hier etwas zu kurz kommt.

“I expect a lot more unpredictable change in the digital textbook market and quite possibly in other educational technology areas as well (e.g., academic analytics). The train is leaving the station for the current round of LMS migrations. But it’s a big station, and there are other trains.”
Michael Feldstein, e-Literate, 24. April 2011

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Insidious pedagogy: How course management systems affect teaching

Posted on 14 December 2009 by jrobes

Ich bin etwas spät dran mit diesem Link, aber ich verliere First Monday, “one of the first openly accessible, peer-reviewed journals on the Internet”, immer wieder mal aus dem Blick. Was schade ist: In diesem Beitrag wird daran erinnert, dass die Technologien, die wir täglich nutzen, nie neutral sind, dass sie in der Regel eine bestimmte Art der Nutzung nahelegen. Das gilt auch für Learning bzw. Course Management Systeme wie Blackboard und Moodle, die zwar mit jedem neuen Release immer mehr Features integrieren und heute (fast) jedes didaktische Szenario unterstützen, aber in der Praxis doch nur sehr eingeschränkt genutzt werden. Wie sie genutzt werden, ist durch ihr Design vorherbestimmt. Und das ist vor allem für technisch unerfahrene Nutzer fatal, denn: “novices are inclined to utilize only the aspects they understand from a non-Web context”.

Zwei Lösungshinweise gibt die Autorin: “One solution to the CMS pedagogy trap is to support novice online instructors differently than advanced instructors. With Web novices, pedagogy must be emphasized before features and tools. … Choice of CMS is also a major factor.” Wobei sie zwischen Opt-Out (z.B. Blackboard) und Opt-In- (z.B. Moodle)-Systemen unterscheidet - mit klarer Wertung: “In an Opt-In environment, the instructor makes choices about context on a macro level, and choices about features and tools on a micro level. This makes it possible to explore pedagogical options more freely.”
Lisa M. Lane , First Monday, Vol. 14, Number 10, 5. Oktober 2009

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Special Issue on Next Generation Learning/Course Management Systems

Posted on 23 June 2008 by jrobes

Diese Sonderausgabe enthält mehr als ein Dutzend Artikel, “focusing on exploring next generation learning/course management systems (NG-L/CMS)”. Titel und Abstracts deuten ein weites Feld an, das ausgelotet wird: Sind Learning Management Systeme die richtigen Antworten auf die Anforderungen, die an zukünftige Lernprozesse gestellt werden? Wie sehen diese Anforderungen aus? Wie passen IT-Systeme und Lerntheorien zusammen? Können Wikis eine Kursplattform ersetzen? Können Lernplattformen und Web 2.0 überhaupt zusammenfinden? Leser können in einem Wiki ihre Erfahrungen beisteuern. Vielversprechend und eine Menge Stoff!
MERLOT Journal of Online Learning and Teaching, Vol. 4, No. 2, Juni 2008

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Dancing with the devil: a view from Blackboard’s European conference

Posted on 23 May 2008 by jrobes

Der Titel benötigt mindestens einen klärenden Satz: Es geht um Lernplattformen, um kommerzielle Anbieter (Blackboard) und Open Source (Moodle). Und mit dem Teufel “Blackboard” tanzt hier Niall Sclater, mitverantwortlich für den Einsatz von Moodle an der Open University. Er schwärmt von Blackboard’s Next Generation-Programm, das viel Web 2.0 in das formale Lernen bringen will, und freut sich über gesunden Wettbewerb. Sein Fazit:
“So have I gone over to the darkside and am I going to recommend the Open University switches from Moodle to Blackboard? Hmmm…not right now I haven’t. For one thing, talking to some of the delegates, they want their hands on this stuff now and are going to have to wait a year or so for some of it.”

Bei allen Anspielungen auf jüngste Ereignisse: Der Artikel zeigt sehr schön auf, wohin sich die Lernplattformen im Hochschulbereich bewegen. Damit wird aber auch die Kluft zum Corporate Learning-Markt größer (via Stephen Downes).
Niall Sclater, virtual learning, 13 Mai 2008

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Toolbox or Trap? Course Management Systems and Pedagogy

Posted on 09 May 2008 by jrobes

Inwieweit bestimmt Technologie, wie wir lehren und lernen? Diese Frage zu reflektieren lohnt immer, nicht nur im Hochschulkontext, für den die Autorin sie aufnimmt. “The default design of commercial course management systems limits instructional creativity and pedagogical approaches, particularly for novice users”, heißt es im Untertitel. Und im Artikel folgen Hinweise, dass vor allem eine konstruktivistische Pädagogik in einer Web 2.0-Umgebung besser aufgehoben sein könnte. Getreu dem Motto “pedagogy comes first”. Aber das ist dann vielleicht doch etwas hochgesteckt für eine betriebliche Weiterbildung, oder?
Lisa M. Lane, EDUCAUSE Quarterly, Volume 31, Number 2, 2008

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Online Educa

Posted on 04 December 2006 by jrobes

Die Online Educa war eine spannende, dichte, aber auch seltsame Konferenz. Über 2.000 Teilnehmer aus 90 Ländern weltweit – und damit mehr Teilnehmer als auf Elliott Masie’s Learning 2006! “The most international conference I’ve attended”, schreibt George Siemens, einer der Keynote-Speaker. So hat man als Teilnehmer aus Deutschland das Gefühl, zwar noch auf heimischem Boden zu sein, aber doch einer Minderheit anzugehören; ein Gefühl, das durch die fehlende Präsenz von Ausstellern aus Deutschland und die Verkehrssprache Englisch verstärkt wird. Aber ich möchte die Begegnungen und Gespräche auf der Online Educa nicht mehr missen!

Das Opening Plenary

Was kann ich nach zwei Tagen Non-Stop-Keynotes und Sessions sagen? Es waren durchweg interessante Keynotes: David Siele schilderte die Bildungssituation in Kenia und ordnete ein: “E-Learning is expected to increase access to education and learning”. Dann noch etwas Werbung für die “eLearning Africa 2007″ in Nairobi. George Siemens erklärte uns, “how knowledge is changing” und setzte, wie gewohnt, große Fragezeichen hinter traditionelle Bildungsmodelle. Jean-Michel Billaut (BNP Paribas) rief zu einem “new deal for Europe” auf und möchte Glasfaser in jedes Wohnzimmer bringen. Und Roger Larsen (Fronter) beschrieb die Zukunft von Lernplattformen: inhaltlich als “Collaborative Working Environments” und organisatorisch als “Open Source 2.0″.

Ich will diese Keynotes nicht weiter bewerten oder mit denen des letztes Jahres vergleichen; und was die Inhalte betrifft, so gibt es vielleicht bald eine Gelegenheit, die Slides im Detail zu studieren. Was aber auffällt: Es waren keine wirklichen Herausforderungen dabei. Niemand, der den internationalen Bildungsexperten einmal den Spiegel vorhält. Kurse und Programme sind tot? Networked learning? Learner-centered education? Informal learning? Sind das auch die Fragen, die “draußen” diskutiert werden, wenn es um People Management geht?

Warum nutzt man nicht diese großartige Bühne, um andere Perspektiven auf Information & Knowledge zuzulassen? Warum stehen nicht mal Larry Page und Serge Brin auf der Bühne und erzählen, wie sie sich die Welt von Morgen vorstellen? Oder Jimmy Wales mit seiner Wikipedia? Warum stellt man sich nicht den, möglicherweise kritischen Anforderungen der Wirtschaft? Warum schildert nicht der CEO eines Global Players seine Sicht auf Human Capital, auf Talent Management und auf … Bildung und Weiterbildung?

Sessions

In den Sessions, die ich besuchte, ging es u.a. um “Web 2.0″, “Informal Learning” und “Podcasts”. Die Web 2.0-Vorträge drehten sich um den Einsatz von Drupal zur Unterstützung von Learning Communities (Michael Kerres), zwei Wiki-Projekte in Belgien und UK sowie Grundsätzliches zum Potenzial von Web 2.0 und Social Software (Michael Kerres, Lutz Goertz, Kai Heddergott).

Der erste Tag schloss mit einer Session zu “Future Perspectives” ab. Beeindruckend, wie Monika Weber-Fahr E-Learning aus der Perspektive der Weltbank darstellte; und dann kam auch Rich Caccavale (Blackboard) zu Wort und beschrieb, wie die Zukunft von E-Learning aus der Sicht eines Lernplattform-Anbieters aussehen könnte. Natürlich endete sein Vortrag mit dem Hinweis auf die Blackboard Beyond-Initiative, mit der sich das Unternehmen stärker der Web 2.0-Technologien annehmen wird. Aber sicher noch schöner, dass er diese Ankündigung mit einem langen Zitat von Stephen Downes stützte. Schade, dass niemand auf die Idee kam, Rich zu fragen, ob sich Blackboard Weblogs, Wikis und Social Bookmarking-Tools hat bereits patentieren lassen …

Den zweiten Tag eröffnete ein etwas angegriffener Jay Cross. Natürlich ging es um “informal learning” und die Frage, wie wir das Potenzial, das in ihm steckt, nutzen. Jay Cross: “The best technologies for learning are conversations and beer.” Kevin Wheeler setzte im Anschluss den Fokus auf Innovationen (“learning to think and innovate is new territory”). Dann präsentierte Yael Ravin eindrucksvoll, wie IBM das informelle Lernen ihrer Mitarbeiter unterstützt: Social Bookmarking und Tagging, Discussion Jams und Communities – da konnte man schon neidisch werden! Mike McKeown’s (Cisco) Ausführungen waren kaum weniger beeindruckend, aber im Gedächtnis ist mir seine kleine Videopräsentation geblieben. Sie hatte irgend etwas mit informellem Lernen zu tun …

Weitere Stimmen zur Online Educa:

George Siemens
Jay Cross
Teemu Arina
Mandy Schiefner (sehr ausführlich!)
Michael Kerres
Online Educa (Fotos)

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About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
und Web 2.0
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