Posted on 04 March 2010 by jrobes
… fragt Andrea Back in der aktuellen, zwölften Ausgabe unseres WissensWert Blog Carnivals. Am Video, so scheint es, führt kein Weg vorbei - aber welche Rolle spielt das “neue”, web 2.0-basierte Video wirklich, wenn es um das Lernen oder Arbeiten in Unternehmen geht? Wer also bereits von Erfahrungen berichten kann, ist herzlich eingeladen, mit einem Beitrag die Diskussion voranzutreiben. Redaktionsschluss ist der 31. März.
“Fragen, die aktuell verbreitet gestellt werden, sind: Welche Unternehmen machen Web-Videos schon und wofür? Was bringen diese Videos den Nutzern in ihren Arbeits- und Lernprozessen, wie setzten sie diese genau ein? Sind Videoformate nicht Zeitverschwendung? Ist es nicht längst an der Zeit, dass Unternehmen die Sperrung von Video-Websites wie Youtube oder Vimeo am Arbeitsplatz aufheben? Was ist eigentlich genau der Web-2.0-Anteil dabei? Wirkt man mit “user-generated” Videos als seriöser Anbieter nicht unprofessionell?”
Andrea Back, WissensWert Blog Carnival, 3. März 2010
PS: Nicht abgesprochen, aber zeitgleich berichtet Elliott Masie in seinem aktuellen Newsletter von “video learning in so many modes” (und er zählt wirklich eine beeindruckende Zahl von Varianten auf!), um anschließend zu fragen: “I would be quite interested in hearing from Learning TRENDS readers about their experiments with video.”
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Posted on 23 February 2010 by jrobes
Podcasting ist sicher eines der Themen, die sich in Corporate Learning nicht so durchgesetzt haben, wie es in ihrer Blütezeit - immerhin war “podcast” 2005 “word of the year” - prophezeit wurde. Um so schöner, wenn mal wieder eine Fallstudie das Licht der Öffentlichkeit erblickt. In der vorliegenden geht es um die Qualifizierung der Opel-Händler, um Anforderungen an Aktualität, Transfersicherung und Nachhaltigkeit und wie sich Podcasts hier als ideale Lösung durchgesetzt haben. Dabei gewähren die Autoren detaillierte Einblicke in den Projektablauf und den Workflow der Podcastentwicklung. Bleibt die Frage, ob das Projekt die Wirren der letzten Monate überstanden hat …
Aber ich möchte mit diesem Link auch gleich auf die Enterprise 2.0-Fallstudien-Plattform hinweisen, auf der dieser Artikel zu finden ist und wo die Organisatoren Andrea Back, Michael Koch, Stefan Smolnik und Klaus Tochtermann inzwischen eine kritische Masse an Cases erfasst und bewertet haben. Die Opel-Studie beispielsweise gehört zur höchsten Kategorie “gold” und ist somit “für den Einsatz als Fallstudie für die Lehre geeignet und für wissenschaftliche Artikel zitierbar, z.B. Buchkapitel”. Gut zu wissen.
Stephan Magnus und Michael Hatz, Enterprise 2.0 Fallstudien, 23. Februar 2010

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Posted on 10 February 2010 by jrobes
Inzwischen stehen die meisten Referate aus der von mir moderierten LEARNTEC-Sektion zum Thema Twitter online. Kurz, was sich hinter den Titeln verbirgt: Andrea Back beschreibt, wie Twitter sich nahtlos in bekannte Szenarien einfügt: Lerngemeinschaften angehören; Lernen durch Lesen; Fragen stellen; Feedback erhalten; Karrierekontakte knüpfen (”Twitter - Begegnung mit altbekannten Lernsituationen”). Joachim Niemeier fasst Erfahrungen mit Microblogging in Form einer SWOT-Analyse (”Microblogging im Unternehmen”) zusammen. Martin Ebner und Sandra Schaffert stellen in ihrem Vortrag die Ergebnisse von fünf Fallstudien im Hochschulkontext vor (”Microblogging - Potentiale an der Hochschule”). Ihren Vortrag gibt es auch als Podcast (hier). Und ich frage mich gerade, warum die Veranstalter nicht jeden Referenten im Vorfeld bitten, seine Folien auf Slideshare zur Verfügung zu stellen …
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Posted on 11 January 2010 by jrobes
Kurz vor Weihnachten hat das Herausgeberteam der Zeitschrift für E-Learning laut darüber nachgedacht, wie man das bestehende, für Leser kostenpflichtige Modell in ein Open Access-Konzept überführen kann. Wenn ich die ausführlichen Beiträge von Gabi Reinmann (”Wer zahlt?”) und Andrea Back (”Toll ein anderer zahlt - Open Access gibt es nicht ohne Finanzierungsmodell”) richtig gelesen habe, fehlt es nicht am Willen, sondern an Ideen, so dass man das Problem erst einmal mit ins neue Jahr genommen hat.
An die Zeitschrift für E-Learning musste ich jedenfalls denken, als ich mich ein Link zu in education führte, “a peer-reviewed, open access journal based at the University of Regina, in Saskatchewan, Canada”. Die Zeitschrift hat eine längere Geschichte, auf die Alec Couros kurz in seinem Editorial hinweist, aber man startet jetzt den Versuch in Richtung Openness “to provide greater access to scholarly work in education, whilst maintaining the integrity of academic peer-review”. Ich weiß nicht, wie die Herausgeber in diesem Fall “academic peer review” organisieren, aber Alec Couros schreibt etwas Interessantes zur Technik, dass sie nämlich für ihre Zwecke Drupal als Content Management System modifiziert haben und diesen Klon gerne zur Verfügung stellen - “for download for other individuals or academic institutions wishing to develop an open access journal”. Soweit zum Modell, auf den einen oder anderen Artikel werde ich an anderer Stelle separat eingehen.
Alec Couros, Editorial, in education, 15/2, Dezember 2009
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Posted on 16 November 2009 by jrobes
In diesem Projektbericht, der am Learning Center IWI der Hochschule St. Gallen entstanden ist, wird eine besondere Form des Debriefings näher vorgestellt. Beim Debriefing handelt es sich um eine spezielle Methode des Wissenstransfers: “In einem Debriefing-Interview soll ein Mitarbeiter, der das Unternehmen verlässt, sein Erfahrungswissen weiter vermitteln.” In der Credit Suisse werden mit betroffenen Mitarbeitern deshalb seit einiger Zeit moderierte Interviews durchgeführt und Nachfolgern als Podcasts zur Verfügung gestellt. Vor diesem Hintergrund setzt der Bericht zwei Schwerpunkte: Im ersten vergleicht der Autor systematisch die verschiedenen Möglichkeiten des Wissenstransfers - von der schriftlichen Dokumentation, über Interviews bis zum Mentoring. Im zweiten Teil werden die Rahmen- und Produktionsbedingungen des Modells “Educasting”, das die Credit Suisse pflegt, untersucht. In beiden Teilen enthält der Bericht viele nützliche Informationen für alle, die an ähnlichen Aufgabenstellungen sitzen. Ich würde mir abschließend wünschen, dass die nächste Untersuchung auch die Perspektive des Nachfolgers aufnimmt, der über den Nutzen der ihm zur Verfügung gestellten Informationen berichtet. Dann wäre der Wissenstransfer “rund”.
Jonathan Riegel, Projektberichte Learning Center IWI-HSG - forschungsorientierte Abschlussarbeiten, Nr. 3/2009
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Posted on 03 November 2009 by jrobes
Vom “Siegeszug des Videocontent im Web-Learning” erzählt Andrea Back in diesem Arbeitsbericht mit vielen interessanten Links und Beispielen. Die Story ist bekannt: Es ist immer einfacher geworden, Videos zu entwickeln und zu publizieren, Videoplattformen ziehen Millionen Nutzer an und auch im Bildungskontext wird das Medium immer populärer. Das alles funktioniert so gut, weil die attraktivsten Video-Plattformen, so Andrea Back, mehr sind als “Portale für Inhalte”, sondern als Communities und soziale Netzwerke funktionieren, in denen kommentiert, ausgetauscht, “getaggt” und verlinkt wird, bis zum “rip, mix & learn” eben. Und das “vidEo-Learning” steht nicht allein da, sondern ist fest eingebettet in einen Kontext von Screen Literacy, Microcontent und Mobile Computing. Ein abschließendes Kapitel ist dem “Edu-Podcasting im Unternehmen” gewidmet und fasst einige Rückmeldungen aus Grossunternehmen der Finanzdienstleistungsbranche zusammen. Fazit: Interesse ist vorhandene, aber praktische Erfahrungen sind rar.
In einem aktuellen Blog-Post fragt Andrea Back noch nach den Chancen von “peer-produced Video-Content im Lernumfeld” und kommt zu dem Schluss: “Aber den richtigen “Clou”, den grossen Durchbruch einer community-generierten Lernvideo-Website, den sehe ich noch nicht - lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.”
Andrea Back, Arbeitsberichte Learning Center IWI-HSG, Nr. 1/2009 (2. September 2009)
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Posted on 15 October 2009 by jrobes
“Eine Anleitung für Büromenschen” nennt Matthias Schwenk seine Präsentation, die in klaren, einfachen Bildern und Worten erklärt, was ein Wiki leisten kann. Und auch wenn ein Kommentator den “konkreten praktischen Bezug” vermisst, praktischer ist wahrscheinlich nur noch die Arbeit mit einem Wiki. Dazu passen auch die Erfahrungsberichte, die im Rahmen unseres 7. Blog Carnivals die Frage “Was bringen Wikis?” aufgenommen haben. Andrea Back hat hier ein zusammenfassendes Editorial geschrieben und hier die Beiträge aufgelistet. Es findet sich (fast) alles: vom Wiki als Intranet, als Projekt-Werkzeug, als Archiv und Dokumentenablage bis zur offenen Plattform für Erfahrungsberichte (z.B. das Lernet-Wiki).
Matthias Schwenk, bwl zwei null, 14. Oktober 2009
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Posted on 09 September 2009 by jrobes
Diese Frage stellt Andrea Back als Gastgeberin der 7. Ausgabe unseres WissensWert Blog Carnivals. Und sie gibt noch eine kurze Lesehilfe mit auf den Weg: “Was sowohl Wiki-Anwender und Noch-Nicht-Nutzer bestimmt interessiert, ist: Warum und wozu eigentlich ein Wiki? Welche Situation gab den Anstoss? Welche Probleme löst so ein Wiki? Was sagt man kurz und bündig, wenn die oberen Führungskräfte wissen wollen: “Sagen Sie mal, was bringt’s?” Und was brachte Ihr Wiki vielleicht auch an Lerneffekten aus den ersten Erfahrungen mit dieser Art von Software-Anwendung?”
Wie immer sind jede Antwort und jeder Kommentar bis Monatsende herzlich willkommen. Meine eigenen aktiven Erfahrungen mit Wikis sind eher sporadisch, mehr projektbezogen, operativ, mehr in offenen Netzwerken als in geschlossenen Unternehmen (wie z.B. HQ). Ich nutze sie einfach und das reicht bis zu den unzähligen Anläufen, endlich tiddlywiki fest in mein persönliches Wissensmanagement zu integrieren. Andrea Back ist da schon einige Schritte weiter, wenn sie im Business 2.0-Blog ihre Wiki-Erfahrungen nicht nur beschreibt, sondern gleich einteilt: in “Eintagsfliegenwikis oder Microwikis”, “halbstarke Wikis” und ein “ganzes Wiki”.
Andrea Back, WissensWert Blog Carnival, 1. September 2009
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Posted on 02 February 2009 by jrobes
Das ist die Frage, die Andrea Back in der ersten Ausgabe unseres WissensWert Blog Carnival stellt. Letzten Montag habe ich auf das Projekt hingewiesen, dieses Wochenende habe ich mich an einigen Antworten versucht.
Frage: Kann ich mit Web-2.0-Tools effektiver mit Information und Wissen umgehen?
Ich glaube nicht, dass ich durch Web 2.0-Tools effektiver mit Informationen umgehe. Aber die Möglichkeiten, sich Informationen zu erschließen, haben sich vervielfacht. Barrieren sind gefallen, Neuigkeiten erreichen den, der erreicht werden will, in einem Ausmaß, das vor wenigen Jahren noch undenkbar schien. Und diese Informationen sind heute in der Regel mit Menschen verlinkt, so dass jede einzelne Information schnell ein neues Netzwerk öffnen kann. Die Suche nach Antworten und Erfahrungen, nach Experten oder Mit-Betroffenen, kürzt das Web 2.0 ab. Aber am Ende des Tages muss ich diese Informationen doch wieder mit den Aufgaben zusammenbringen, vor denen ich gerade stehe. Wie früher auch. Continue Reading
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Posted on 12 August 2008 by jrobes
Nur wenige Unternehmen sind so weit gegangen wie die SYNAXON AG. Das war vor Jahresfrist brandeins schon einen Artikel wert und über fehlende Aufmerksamkeit kann sich Frank Roebers, der Vorstandsvorsitzende, seitdem sicher nicht beklagen. In Zürich hat er kürzlich auf einem Seminar des Learning Centers (Uni St. Gallen) präsentiert und Andrea Back hat das zum Anlass genommen, ihn für ein längeres Interview vor die Kamera zu bitten. Die ersten Ausschnitte sind jetzt online (deshalb Achtung: der Link führt nur auf das Intro der Vlog-Reihe!). Hier spricht Frank Roebers darüber, wie “dehnbar” ein Wiki ist und welche Folgen eine Begegnung mit Jimmy Wales haben kann.
Andrea Back, Interview mit Frank Roebers, Business 2.0, 23 Juli 2008
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Posted on 22 April 2008 by jrobes
Andrea Back widmet sich seit einigen Wochen intensiv dem Thema “business 2.0″ (hier geht’s zu ihrem Blog). In diesem Artikel beschreibt sie eine Arbeitspraxis, in die zunehmend auch Web 2.0-Tools einfließen, wenn das auch vom Management heute nur in seltenen Fällen wahrgenommen wird. Was also ist zu tun? “Aufgeschlossene Mitarbeiter sind weitgehend auf Eigeninitiative angewiesen …”, konstatiert Andrea Back und spricht hier von “Aufklärungsbedarf” und “Anwendungskompetenz”; zugleich entfalten sich gerade diese Tools erst in der praktischen Zusammenarbeit, sind also auf eine entsprechende Unternehmenskultur angewiesen, wenn sie strategisch wirksam werden sollen. Ich denke, die Richtung ist klar, was noch fehlt, ist der Leidensdruck.
Andrea Back, Goldwyn Report, Februar 2008
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Posted on 26 October 2007 by jrobes
Gerade bin ich wieder aus Berlin zurück, wo gestern die Neuauflage einer Veranstaltung aus dem Frühjahr stattfand. Andrea Back vom Learning Center der Uni St. Gallen hatte wieder eingeladen und über 50 Teilnehmer waren gekommen. Mehr als ich erwartet hatte! An den Präsentationen hatten wir nichts Grundlegendes geändert, es war also wieder eine Mischung aus Überblick und Praxiserfahrungen. Am Ende des Tages waren wir uns aber einig, dass man die Vorstellung der Web 2.0-Dienste zukünftig sicher kürzer fassen kann. Viele wissen heute, was Weblogs, Wikis und soziale Netze sind, so dass man sich mehr auf Wirkmechanismen von Web 2.0 - den “long tail”, die “strength of weak ties,”, “push & pull” usw. - konzentrieren kann. Neben den Praxiserfahrungen selbstverständlich!
Eine interessante Folie aus dem Vortrag von Peter Schütt (IBM) will ich nicht vorenthalten. Sie unterstreicht noch einmal, dass es nicht nur die “Millennials” gibt, sondern dass mit jeder Generation ganz bestimmte Herausforderungen verbunden sind:
Universität St. Gallen, Institut für Wirtschaftsinformatik, Learning Center, 25 Oktober 2007
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