Posted on 10 October 2011 by jrobes
Ein wichtiger Artikel! Learning Professionals bzw. Bildungsexperten müssen sich mit Social Media & Social Learning auseinandersetzen. In der Folge verändern sich ihre Rollen und Aufgaben. Neue Kompetenzen sind gefordert. Mit diesen Stichworten arbeite ich auch gerne und versuche, sie mit wechselnden Beispielen zu füllen. Aber wenn die American Society for Training & Development (ASTD), die weltweit größte Standesorganisation auf diesem Feld, das tut, hat es natürlich eine andere Qualität.
Konkret: Die ASTD hat ihr Kompetenzmodell überarbeitet und Social Learning als weitere “area of expertise” integriert. Und sie hat versucht, die Frage zu beantworten, was Learning & Development Professionals auf diesem Gebiet wissen sollten, nämlich:
“1. How social media can be used for learning”
“2. Fluency with social learning tools”
“3. Knowledge of techniques for overcoming objections”
Das Spannende dieses Modells ist natürlich das Gesamtbild sowie die Unterscheidung zwischen “foundational competencies”, “areas of expertise” und “roles”. In der heutigen Praxis vieler Unternehmen und Organisationen gibt es natürlich bereits Kompetenzmodelle, in denen auch HR- und Learning & Development Professionals ihren Platz haben. Hier ist dann “Übersetzungsarbeit” (im doppelten Sinne) notwendig, um die Vorschläge des ASTD-Kompetenzmodells mit den eigenen Beschreibungen abzugleichen. Aber da der ASTD für viele globale Unternehmen ”state of the art” ist und auf seinem Modell Ausbildungsgänge und Zertifizierungen aufbauen, lohnt sich die Arbeit. Was mir bei der Aufzählung der Social Learning-Expertise allenfalls noch fehlt, ist etwas in der Richtung: “Knowledge of techniques to drive usage of social media for learning and knowledge exchange”. Vielleicht ist das aber in den anderen Punkten mitgedacht …
Matt Allen und Jennifer Naughton, T+D, August 2011 (pdf)

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Posted on 19 May 2011 by jrobes
Im November/ Dezember 2010 hat Learning Circuits, eine Online-Präsenz der American Society for Training & Development (ASTD), ihren Lesern einige Fragen zum Einsatz von e-Learning in ihren Unternehmen und Organisationen gestellt. 348 haben geantwortet, auf Fragen wie “How does your company use e-learning?”, “Please describe the types of learners using e-learning applications”, “In 2010, what percentage of your training budget was used for e-learning or blended learning programs?” usw.
Am interessantesten fand ich die Frage nach den Formen von e-Learning, die eingesetzt werden. Hier waren die Spitzenreiter: 1. Learning management systems: 55,0 %, 2. Assessment/testing tools: 48,8%, 3. Authoring tools: 45,0 %, 4.Audio conferencing: 43.8% … Aus der Social Media-Welt haben es nur Blogs (20%), Social networking tools (13,8%) und Podcasting (12,5%) in das Ranking geschafft.
Learning Circuits, Januar (?) 2011
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Posted on 01 April 2010 by jrobes
Die American Society for Training & Development (ASTD) hat verschiedene E-Learning-Szenarien aufgezeichnet und ihre Netzwerke gefragt, welche Szenarien heute schon umgesetzt und welche Szenarien morgen erwartet werden. Die Antworten, größtenteils aus dem Unternehmensbereich, zeigen, dass E-Learning 1.0 nach wie vor dominiert. “It is not what we expected, but the most frequently occurring e-learning practice is the testing of skills and knowledge.” Am Schluss des Artikels fragen die Autoren: “Should we lament that the habits identified in this study are not much different in 2009 than they were in 1989 (although, of course, enabled by technology)? Is this good news or bad?” Bad news!
Allison Rossett und James Marshall, T+D, Januar 2010
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Posted on 25 February 2010 by jrobes
Da sich die wenigsten von uns den ASTD State of the Industry Report for 2009 leisten werden, verlinke ich hier auf die untenstehende Grafik. Ist sie realistisch? Oder zu “amerikanisch”, weil man dort immer ein paar Jahre voraus ist? Na ja, die Vorhersage ist sehr weich formuliert … Janet Clarey leitet aus den Zahlen noch einige strategische Überlegungen ab. Und verlinkt am Ende auf ein kurzes “Learning 2.0″-Paper, das jeden Leser in der Fußzeile warnt: “Do not reproduce”! Klar.
Janet Clarey, A Brandon Hall Research blog, 9. Februar 2010

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Posted on 21 January 2009 by jrobes
Ich wusste gar nicht, dass es T+D, das Flagschiff der American Society for Training & Development (ASTD), jetzt auch als ebook gibt. Es ist zwar nicht gerade mein Lieblingsformat, aber immerhin. In der aktuellen Ausgabe findet sich auch dieser Artikel, der davor warnt, sich ausschließlich auf Entwicklung und Design eines e-Learning-Kurses zu konzentrieren. “… seven of the most common reasons for e-learning failure and solutions for creating greater success” hat der Autor anzubieten. Es geht u.a. um den Lerner, seinen Rechner, die Benutzerführung, das LMS und den Zugang zum Programm. Nützliches Basiswissen.
Mark Simon, T+D, Januar 2009
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Posted on 21 November 2007 by jrobes
Tom Werner hat die Zahlen zweier aktueller Reports - ASTD’s “2007 State of the Industry Report” und Training’s “2007 Industry Report” - studiert und fasst für den amerikanischen Markt zusammen:
“The two reports, taken together, give us a snapshot of delivery methods that looks like this:
- Face-to-face classroom is 65% of current training.
- Online self-paced is 20% of training.
- Virtual classroom is 6-10% of training.
Both reports show online self-paced increasing its share of learning hours over past years.
So very roughly, two-thirds of workplace learning is currently face-to-face and one-third is e-learning.”
Weitere Einzelheiten finden sich in der November/ Dezember-Ausgabe des Training-Magazines, auf die Tom Werner verweist.
Tom Werner, Weblog, 19 November 2007
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