Posted on 19 January 2010 by jrobes
STRIDE steht für “Staff Training and Research Institute of Distance Education” und gehört zur Indira Gandhi National Open University (IGNOU). Das vorliegende E-Learning-Handbuch besteht aus zwei Teilen, die komplett online zur Verfügung stehen: Im ersten Teil finden sich konzeptionelle Überlegungen zum Thema, im längeren zweiten Teil werden 20 e-Learning-Technologien vorgestellt - von “Electronic Mail” bis “Learning Management Systems”. Zu den Autoren gehören international anerkannte Experten wie z.B. Stephen Downes (”Blogs in Learning”) und Terry Anderson (”Social Networking”). Das Buch richtet sich an Einsteiger, die sich schnell einmal über einzelne technische Optionen, inkl. Web 2.0, informieren wollen.
Sanjaya Mishra (Hrsg.), Indira Gandhi National Open University, 2009
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Posted on 07 July 2009 by jrobes
Irgendwie läuft alles parallel: Lore Ress ist diesen Monat Gastgeberin des WissensWert Blog Carnivals und fragt, was es bedeutet, “sein Wissen ins Netz (zu) stellen”. Dabei verlinkt sie gleich auf Chris Anderson, Wired-Editor, der in diesen Tagen sein neues Buch herausbringt, “Free: The Future of a Radical Price”, das zumindest als Hörbuch hier heute schon free ist. Malcolm Gladwell liefert im New Yorker dazu gleich eine lesenswerte Rezension (”Priced to Sell. Is free the future?”), in der er Andersons Buch als “extended elaboration of Stewart Brand’s famous declaration that ‘information wants to be free’” bezeichnet. Einerseits. Andererseits: “Free is just another price, and prices are set by individual actors, in accordance with the aggregated particulars of marketplace power.”
Wem das alles zu allgemein ist und wer den konkreten Bezug zu Bildung vermisst, kann bei Curtis Bonk weiterlesen. Bonk erzählt, wie er in die Welt von Open Education, von OER und OCW, eingetaucht ist und schließlich ein Buch darüber geschrieben hat: “The World is Open: How Web Technology is Revolutionizing Education”. Dann stellt er jeweils 10 Gründe vor, warum Organisationen und Trainer Bildungsinhalte teilen sollten und warum Lerner sie nutzen.
“As can be seen from the above lists, the world of education is not flat. No, the education world is now open. Wide open! Wider even than it was in late 2005 when I spoke in Vancouver and then in Redmond. In particular, OER and OCW can benefit almost anyone, from the unemployed to those who have an Internet connection. They may need some initial guidance and tutoring in what is available and how to best access and use it. Eventually, however, open educational resources and courses will simply be expected in each sector of education and across all grade and ages levels.”
Curtis J. Bonk, eLearn Magazine, 2. Juli 2009
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Posted on 04 May 2009 by jrobes
Lassen wir Bildung für einen Moment links liegen. Ich habe gerade in der aktuellen Ausgabe des New Statesman geblättert und einen Artikel gefunden, der sich mit Chris Anderson’s Versuchen beschäftigt, den Markt im Zeichen des Internets neu zu erklären. Zuerst “the long tail”. Jetzt “Free: The Past and Future of a Radical Price“. (hier ein Essay mit den wichtigsten Thesen aus dem aktuellen Buch von Anderson) Der New Statesman-Autor meint kurz und knapp, das sei alles unausgegoren und zitiert den Economist: “The lesson of the two internet bubbles is that somebody, somewhere, is going to have to pick up the tab for lunch.” Die kritischen Töne werden zudem verknüpft mit einer kurzen Geschichte des Magazins Wired und einer Denkschule, die, so der Autor, jetzt und in Zeiten der Krise an ihre Grenzen zu stoßen scheint. Eine kurzweilige, pointierte Auseinandersetzung mit einigen aktuellen Ideen.
Andrew Orlowski, New Statesman, 30. April 2009
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Posted on 15 April 2009 by jrobes
Wo findet Lehren und Lernen auf der Grundlage einer Web 2.0-Didaktik zukünftig statt? Auf der Lernplattform einer Bildungsinstitution, angereichert um integrierte Blogs, Wikis und Communities, aber abgeschnitten vom Austausch mit der Welt da “draußen”? Die Frage hat das Zeug zum Dauerbrenner und ist eng mit der Diskussion um die PLE, die persönliche Lernumgebung, verbunden. Terry Anderson war gerade auf der Canada Moodlemoot und nimmt diesen Faden auf, indem er drei Hosting-Modelle ausführlich auf ihre Pros & Cons abklopft:
“1. Hosting Behind the Garden Wall - hosting behind the password protection of the institution -
2. Hosting in the Front Yard - hosting by the institution, but allowing access, visibility and comments from outside the institutional community.
3. Hosting on the Commons, or in Someone Else’s Yard - hosting by external commercial or non profit hosts.”
Terry Anderson, Virtual Canuck, 8. April 2009
PS: Wenn Elliott Masie fragt, “who should own the LMS or LCMS?”, dann schwankt er nicht zwischen Institution und Lerner, sondern zählt verschiedene unternehmensstrategische Governance-Modelle auf.
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Posted on 02 November 2007 by jrobes
Wie sieht die Zukunft des Lernens aus? Wenn Lernangebote offen zugänglich sind? “Open educational resources (OER)” also. “Intertwingularity” sagt die Autorin und beschreibt die Zukunft, indem sie neun bekannte Quellen als Kronzeugen zitiert - von David Weinbergers “Everything Is Miscellaneous”, über “The Long Tail” von Chris Anderson bis “The Wisdom of Crowds” von James Surowiecki. Eine schöne Idee!
“When educational resources become open into the natural intertwingularity of the Internet, their hierarchical tree forms, boxing into categories, and ordered sequences quickly break down. A passerby will add a tag to a link. Another will put that link onto a page, echoing its ideas in her Website. Already the visitors have related the open link to new places. A cluster is born. A little piece of a pattern for an idea has been made available. The links have intertwingled.”
Judy Breck, Educational Technology, November/ Dezember 2007
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