“Die Einführung einer firmeninternen Wissensbörse ist mühsam.” Wie es trotzdem gelingen kann, beschreibt dieser Artikel, indem er die Geschichte der Fraport und ihres Skywikis erzählt. Was lernen wir hieraus? Sicher hilft es, dass hinter dem Projekt erfahrene Wissensmanager stehen, die das Thema einschätzen und vorantreiben können. Dann fallen Stichworte wie Technik-Auswahl, Pilotierung, Marketing sowie Mitarbeiter-Schulungen. Interessant auch der immer wieder zu hörende Hinweis, dass Nutzer in einem Wiki Orientierung in Form von Strukturen und Kategorien suchen. Doch: “Jeden Montag ist Redaktionssitzung.” Aber auch: “Wer will, kann sich mit eigenem Namen beteiligen, aber es geht genauso anonym. … Jedenfalls nimmt rund die Hälfte der User das Incognito-Angebot an.” Und schließlich eine Frage, die ich anders als das Fraport-Team beantworten würde:
“Noch diskutiert wird die Frage, wie mit einem anderen, eigentlich positiven Feedback umgegangen wird: Manche Abteilungen wünschen sich nun ein eigenes Wiki für den Wissensaustausch. Doch ist hier ein Wiki wirklich die beste Lösung? Widerspricht das nicht der Grundphilosophie? Manche Anfrage wurde bereits abgelehnt, weil sich beispielsweise ein elektronisches Projektablagesystem als besser erwies.” (siehe auch Tim Schlotfeldt)
Elisabeth Wagner, computerwoche.de, 4 Juli 2008
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Jochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management









