Archive | Wikis

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Wikis and Learning - 60 Resources

Posted on 18 August 2010 by jrobes

Tony Karrer hat diese Liste zusammengestellt. Viele Unternehmen setzen ja heute Wikis ein, in der IT oder in der Projektarbeit, ohne dass ich hierzulande von vielen (expliziten) Lernszenarien in der betrieblichen Weiterbildung wüßte, in denen Wikis eine Rolle spielen. Von daher kann es nicht schaden, diese Zusammenstellung parat zu haben, bei der  - auf den ersten Blick - Sharepoint-Umgebungen, Beispiele aus der Hochschullehre und allgemeine Social Media-Darstellungen Schwerpunkte bilden.
Tony Karrer, eLearning Technology, 13. Juli 2010

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15 Jahre Wiki - eine Erfolgsgeschichte auch für Unternehmen?

Posted on 26 March 2010 by jrobes

Wenn ich mir die Palette der Web 2.0-Instrumente anschaue, so stelle ich immer wieder fest, dass über Wikis am wenigsten gesprochen wird. Auch das Thema “Wikis in der Weiterbildung” bildet da keine Ausnahme. Das heißt vielleicht aber auch: Wikis werden einfach eingesetzt (und dann vielleicht nicht immer im Sinne des Erfinders genutzt, aber das ist ein anderes Thema …). Autor André Ulrich ist bei dem Thema sicher etwas befangen und in seiner Schilderung an der einen oder anderen Stelle sehr optimistisch. Aber er bietet einen guten Überblick, eine hilfreiche Einteilung der Wiki-Welt (in “strukturierte” und “unstrukturierte” Wikis) und zeigt auf, wie die Web 2.0-Nutzung heute der Wiki-Entwicklung hilft.

Abschließend: “Die Integration in bestehende IT-Infrastrukturen, einfache Bedienkonzepte und der notwendige kulturelle Wandel werden für die zukünftige Etablierung von Wikis im Unternehmen entscheidend sein.”
André Ulrich, Community of Knowledge, 25. März 2010

PS: Auch Martin Koser hat einige Antworten zum Geburtstag versucht (”15 Jahre Wiki”). Er schreibt u.a.: “… der Einsatz in der betrieblichen Weiterbildung wäre zwar prädestiniert, ist aber bisher nicht so ausgeprägt.” 

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Besserer Wissenstransfer dank Unternehmenswiki

Posted on 19 January 2010 by jrobes

Tim Schlotfeldt hat die Deutschen Werkstätten Hellerau bei der Einführung eines Wikis begleitet und seine Erfahrungen für die aktuelle Ausgabe des Handbuch E-Learning zusammengefasst. Sein Beitrag beschreibt, wie die Idee der Wiki-Einführung entstand und in welchen Schritten das Wiki-Projekt umgesetzt wurde. Es fallen die bekannten Stichworte wie die tragende Rolle der “Unterstützung der Geschäftsleitung”, die “Killerapplikation”, die das Wiki-Rad zum Laufen bringt sowie Frage nach der “Struktur”, die erste Orientierung bietet. Die Schilderung konzentriert sich auf die einzelnen Projektschritte und versucht nicht, jeden Schritt mit einem Kulturwandel zu verbinden. Was angenehm ist.

“In den Werkstätten wird das Wiki dazu genutzt, Wissen und Erfahrungen zu sammeln. Daneben ist es ein wichtiges Instrument des Erfahrungsaustauschs in Gesprächsrunden … Derzeit sind 158 Mitarbeiter als Anwender im Wiki registriert. 2.577 Einträge wurden bisher angelegt, 14.512 mal sind Einträge bearbeitet worden, das entspricht 5,63 Bearbeitungen pro Eintrag.”
Tim Schlotfeldt, E-Learning, 18. Januar 2010

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Wikipedia soziologisch betrachtet

Posted on 26 November 2009 by jrobes

Gerade hat das Wall Street Journal berichtet, dass Wikipedia die Autoren davon laufen (”Volunteers Log Off as Wikipedia Ages”). Vor allem für Neueinsteiger scheint es immer schwieriger zu werden, sich mit den komplizierten Spielregeln der Wikipedianer anzufreunden. Christian Stegbauer hat gerade ein Buch über Wikipedia (”Wikipedia: Das Rätsel der Kooperation”, 2009) geschrieben und versucht sich hier an einigen Erklärungen.

“Klar ist aber auch, dass es Probleme der Steuerung gibt, schließlich gibt es keine Vorbilder an denen man sich hätte orientieren können. Es ist aber auch eine Frage, wie man Steuerung überhaupt organisiert, wenn doch prinzipiell alle gleich sein sollten. Eine offizielle und klar entwickelte Hierarchie ist aber unter anderem aufgrund der Geschichte weitgehend tabuisiert. Hierdurch entstehen Unklarheiten darüber, wie die Steuerung funktioniert und woher diese ihre Legitimation nimmt. Ähnlich wie die momentane Auseinandersetzung über Relevanzkriterien würde die Etablierung einer explizierten Führung zu starken Auseinandersetzungen führen, die sicherlich auch zu Abspaltungen führen könnte. Wahrscheinlich wird dies aber notwendig sein - wobei die Kernfrage ist, wie diese demokratisch legitimiert wird.”
Interview mit Christian Stegbauer, Telepolis, 26. November 2009

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Wozu Wikis?

Posted on 15 October 2009 by jrobes

“Eine Anleitung für Büromenschen” nennt Matthias Schwenk seine Präsentation, die in klaren, einfachen Bildern und Worten erklärt, was ein Wiki leisten kann. Und auch wenn ein Kommentator den “konkreten praktischen Bezug” vermisst, praktischer ist wahrscheinlich nur noch die Arbeit mit einem Wiki. Dazu passen auch die Erfahrungsberichte, die im Rahmen unseres 7. Blog Carnivals die Frage “Was bringen Wikis?” aufgenommen haben. Andrea Back hat hier ein zusammenfassendes Editorial geschrieben und hier die Beiträge aufgelistet. Es findet sich (fast) alles: vom Wiki als Intranet, als Projekt-Werkzeug, als Archiv und Dokumentenablage bis zur offenen Plattform für Erfahrungsberichte (z.B. das Lernet-Wiki).
Matthias Schwenk, bwl zwei null, 14. Oktober 2009

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Kompetenzentwicklung mit Web 2.0

Posted on 30 September 2009 by jrobes

Der Arbeitsbericht fasst einige “good practices” aus Unternehmen zusammen, wie es im Untertitel heißt: Web 2.0-Technologien bei HP, kurze Videos der HELIOS Akademie, Wikis und Blogs zur Unterstützung der Projektmanagement-Ausbildung bei Bayer Business Services, Video-Interviews bei der Credit Suisse, Social Software bei Continental Automotive Switzerland AG und Wikis bei der Robert Bosch GmbH. Die präsentierten Beispiele sind vielfältig, tastend und bunt, vermitteln aber möglicherweise ein treffendes Bild, was den aktuellen Stand des Einsatzes von Web 2.0 in der Aus- und Weiterbildung betrifft: Nicht überall steckt wirklich Web 2.0 drin. Manchmal geht es einfach darum, kurze, praxisnahe und aktuelle Lernangebote zu entwickeln. Und ob diese Angebote in irgendeiner Form erfolgreich sind, kann heute nur vermutet werden. Gerade was das selbstorganisierte Lernen mit Hilfe von Web 2.0 betrifft, hat man nach der Lektüre das Gefühl, dass da noch viel Luft “nach oben” ist.

In der Einführung versuchen die Autorinnen, Kompetenzentwicklung, Web 2.0 und informelles Lernen unter einen Hut zu bringen. Das ist, abgesehen von einem längeren Exkurs zur Netzgeneration, etwas oberflächlich geraten. Die abschließende Zusammenfassung unter dem Stichwort “didaktisches Design” ist praxisorientierter und enthält sicher für den einen oder anderen Leser hilfreiche Hinweise. Und Referenzen wie die auf das Evaluationsmodell von Kirkpatrick (S. 103), von dem ich annahm, dass es mittlerweile auch die letzte Bildungsabteilung ins hinterste Regal gepackt hat, kann man ja einfach überlesen.

“Der Hype um Web 2.0-Technologien scheint allmählich, insbesondere in nicht- wissenschaftlichen Zeitungen und Zeitschriften, im Vergleich zu früheren Jahren etwas abzuflauen (vgl. Brahm, 2007). Die Frage danach, wie diese Tools sinnvoll für die Aus- und Weiterbildung genutzt werden können, bleibt aber weitgehend unbeantwortet. Vereinzelte Ansätze versuchen den Einsatz einzelner Technologien zu erklären oder zielen darauf, neue Lerntheorien zu postulieren. …”
Taiga Brahm und Sabine Seufert (Hrsg.), swiss centre for innovations in learning (scil), scil Arbeitsbericht 21, August 2009

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What the MSM Gets Wrong About Wikipedia — and Why

Posted on 22 September 2009 by jrobes

Jimmy Wales berichtet amüsiert über Gerüchte rund um Wikipedia. Neue Editionsrichtlinien, neue Kontrollmechanismen seien geplant, um vor allem Artikel über lebende Personen besser vor Vandalismus zu schützen. Alles Quatsch, so Jimmy Wales. Auch wenn es einige nicht hören oder glauben wollen, es geht genau in die andere Richtung: “English Wikipedia will soon launch a new feature that will allow you to edit, as an inexperienced user, articles that have previously been locked more-or-less continuously for years.” Man setzt auf noch mehr Offenheit und hält an der Grundprämisse weiter fest: “…  that the general public is actually intelligent, interested in sharing knowledge, interested in getting the facts straight.”
Jimmy Wales, The Huffington Post, 21. September 2009

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Was bringen eigentlich Wikis?

Posted on 09 September 2009 by jrobes

Diese Frage stellt Andrea Back als Gastgeberin der 7. Ausgabe unseres WissensWert Blog Carnivals. Und sie gibt noch eine kurze Lesehilfe mit auf den Weg: “Was sowohl Wiki-Anwender und Noch-Nicht-Nutzer bestimmt interessiert, ist: Warum und wozu eigentlich ein Wiki? Welche Situation gab den Anstoss? Welche Probleme löst so ein Wiki? Was sagt man kurz und bündig, wenn die oberen Führungskräfte wissen wollen: “Sagen Sie mal, was bringt’s?” Und was brachte Ihr Wiki vielleicht auch an Lerneffekten aus den ersten Erfahrungen mit dieser Art von Software-Anwendung?”

Wie immer sind jede Antwort und jeder Kommentar bis Monatsende herzlich willkommen. Meine eigenen aktiven Erfahrungen mit Wikis sind eher sporadisch, mehr projektbezogen, operativ, mehr in offenen Netzwerken als in geschlossenen Unternehmen (wie z.B. HQ). Ich nutze sie einfach und das reicht bis zu den unzähligen Anläufen, endlich tiddlywiki fest in mein persönliches Wissensmanagement zu integrieren. Andrea Back ist da schon einige Schritte weiter, wenn sie im Business 2.0-Blog ihre Wiki-Erfahrungen nicht nur beschreibt, sondern gleich einteilt: in “Eintagsfliegenwikis oder Microwikis”, “halbstarke Wikis” und ein “ganzes Wiki”.
Andrea Back, WissensWert Blog Carnival, 1. September 2009

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Meine Hochachtung gewonnen | LD verloren

Posted on 23 February 2009 by jrobes

“LD” ist eine “Löschdiskussion” auf Wikipedia. Thomas Bernhardt hat diese Abkürzung schätzen gelernt, als er versuchte, die Online-Enzyklopädie um das Stichwort “Educamp” zu erweitern. Vergeblich. Lesenswert ist sein Erfahrungsbericht, weil er einen Blick hinter die Kulissen erlaubt. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, zukünftig (noch) weniger über die Inhalte der Wikipedia, als über die Prozesse und Mechanismen zu berichten, an deren Ende die von uns geschätzten Artikel stehen. Wer weiß schon, dass es hier Mentoren und Mentorenprogramme gibt!? Das Schöne: Zwar ist der Autor durch die “Löschhölle” gegangen, aber er nimmt es nicht persönlich:

“Mein persönliches Fazit?
Mein Chef formulierte es am Mittagstisch in der Mensa heute ungefähr so: “Der Review-Prozess der Wikipedia ist heutzutage höher einzuschätzen, als manches Peer-Review von Fachjournalen.” Dem kann ich nur beipflichten. Meine Hochachtung gilt all den ehrenamtlichen Wikipedianern, die versuchen eine Enzyklopädien mit höchstmöglichem Anspruch zu schreiben. Respekt!”

Thomas Bernhardt, E-Learning 2.0, 29. Januar 2009   

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Im Gespräch: Wikipedia-Gründer Jimmy Wales

Posted on 20 February 2009 by jrobes

Ein kurzes Interview nur, aber Jimmy Wales verweist auf eine Reihe von Projekten auf Wiki-Basis, die möglicherweise nicht jeder kennt: Wikia, Wikianswers, Wikia Search, Uncyclopedia und Wikia Green. Er betont auch den gemeinsamen Charakter dieser Projekte, dass nämlich die “Community die Kontrolle” hat. Genau.
Jimmy Wales, FAZ.Net, 19. Februar 2009

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Blog or Wiki?

Posted on 20 January 2009 by jrobes

“I work of a medium size company (200 employees).I want to create either a Wiki or Blog to share training tips. For example, as a new system rolls-out, I want to set-up a place to share tips, questions, and discoveries, with search capabilities. Do you have any suggestions on the best method (Wiki or Blog) and what product?”

Diese Frage erreichte Karl Kapp, der seine Antwort (Wiki!) mit uns teilt. Dazu noch einen passenden Absatz aus seinem Buch und einige nützliche Links.
Karl Kapp, Kapp Notes, 20. Januar 2009

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Enterprise 2.0 ein Zwischenstand von der SYNAXON AG

Posted on 06 January 2009 by jrobes

Im Oktober 2006 hat sich die Synaxon AG auf den Weg gemacht, zu einem “Unternehmen 2.0″ zu werden. Startpunkt, so schreibt Vorstand Frank Roebers jetzt in einem Resümee, war ein Unternehmenswiki, in dem erstens die Mitarbeiter fast alle Informationen, die das Unternehmen betreffen, sehen können (“fast alle”, weil Gehaltsinformationen und Mitarbeiterbewertungen noch nicht dazu gehören); und in dem zweitens jeder alles und mit sofortiger Wirkung ändern kann. Das ist radikal, und spätestens, seitdem Frank Roebers diesen Plan im März 2007 in brandeins (”Die gläserne Forma”) vorstellte, war ihm öffentliche Aufmerksamkeit sicher.

Jetzt, nach über zwei Jahren, fällt sein Fazit durchweg positiv aus. Es hat keinen einzigen Missbrauch gegeben. Fast 25.000 Seiten enthält heute die Wiki-Datenbank von Synaxon und täglich werden circa 300 Änderungen im Wiki vorgenommen. Weitere Web 2.0-Applikationen wie z.B. Blogs wurden seitdem in die Unternehmenskommunikation integriert. Erfolgreich. Kein Wunder, dass Frank Roebers über nächste Schritte nachdenkt. Es soll noch stärker in Richtung Social Networking und Microblogging gehen. Yammer, Twitter und Snippr stehen auf der ToDo-Liste. Schrittweise sollen die Grenzen der Synaxon erweitert und Partner an der Kommunikation 2.0 beteiligt werden. Weitere Details finden sich im Artikel. An dieser Stelle noch kurz das, was Frank Roebers die wichtigsten Effekte des Synaxon-Wikis nennt:
“- Der Informationsstand aller Mitarbeiter ist viel besser als vorher.
- Die wesentlichen Unternehmensdokumente sind immer aktuell.
- Führungskräfte sind von unsinnigen Entscheidungen befreit, die heute an der Stelle getroffen werden, wo die Fachkompetenz sitzt.
- Die Produktion von Wissen und Innovation hat sich von der klassischen Hierarchie abgelöst. Es sind viel mehr Mitarbeiter als vorher an der Produktion und Innovation beteiligt.

Frank Roebers, Synaxon AG Blog, 2. Januar 2009

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Wie man ein Firmen-Wiki zum Laufen bringt

Posted on 28 August 2008 by jrobes

“Die Einführung einer firmeninternen Wissensbörse ist mühsam.” Wie es trotzdem gelingen kann, beschreibt dieser Artikel, indem er die Geschichte der Fraport und ihres Skywikis erzählt. Was lernen wir hieraus? Sicher hilft es, dass hinter dem Projekt erfahrene Wissensmanager stehen, die das Thema einschätzen und vorantreiben können. Dann fallen Stichworte wie Technik-Auswahl, Pilotierung, Marketing sowie Mitarbeiter-Schulungen. Interessant auch der immer wieder zu hörende Hinweis, dass Nutzer in einem Wiki Orientierung in Form von Strukturen und Kategorien suchen. Doch: “Jeden Montag ist Redaktionssitzung.” Aber auch: “Wer will, kann sich mit eigenem Namen beteiligen, aber es geht genauso anonym. … Jedenfalls nimmt rund die Hälfte der User das Incognito-Angebot an.” Und schließlich eine Frage, die ich anders als das Fraport-Team beantworten würde:

“Noch diskutiert wird die Frage, wie mit einem anderen, eigentlich positiven Feedback umgegangen wird: Manche Abteilungen wünschen sich nun ein eigenes Wiki für den Wissensaustausch. Doch ist hier ein Wiki wirklich die beste Lösung? Widerspricht das nicht der Grundphilosophie? Manche Anfrage wurde bereits abgelehnt, weil sich beispielsweise ein elektronisches Projektablagesystem als besser erwies.” (siehe auch Tim Schlotfeldt)
Elisabeth Wagner, computerwoche.de, 4 Juli 2008

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Ein Unternehmen, das auf Wikis aufgebaut ist: SYNAXON AG

Posted on 12 August 2008 by jrobes

Nur wenige Unternehmen sind so weit gegangen wie die SYNAXON AG. Das war vor Jahresfrist brandeins schon einen Artikel wert und über fehlende Aufmerksamkeit kann sich Frank Roebers, der Vorstandsvorsitzende, seitdem sicher nicht beklagen. In Zürich hat er kürzlich auf einem Seminar des Learning Centers (Uni St. Gallen) präsentiert und Andrea Back hat das zum Anlass genommen, ihn für ein längeres Interview vor die Kamera zu bitten. Die ersten Ausschnitte sind jetzt online (deshalb Achtung: der Link führt nur auf das Intro der Vlog-Reihe!). Hier spricht Frank Roebers darüber, wie “dehnbar” ein Wiki ist und welche Folgen eine Begegnung mit Jimmy Wales haben kann.
Andrea Back, Interview mit Frank Roebers, Business 2.0, 23 Juli 2008

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KoopTech: Argumente für und gegen Wikis in Organisationen

Posted on 16 May 2008 by jrobes

Tim Schlotfeldt verweist hier auf das Projekt “Kooperative Technologien in Arbeit, Ausbildung und Zivilgesellschaft” (KoopTech) sowie auf eine Sammlung von Pro- und Kontra-Argumenten, was den Einsatz von Wikis in Unternehmen betrifft. 662 Aufrufe dieses Beitrags und 12 Kommentare sind bis heute zu verzeichnen. Fast 50 Teilnehmer (Achtung: Überleitung!) gab es beim gestrigen Wissensmanagement-Stammtisch der GfWM am Frankfurter Flughafen. Eine selten erreichte Zahl! Aber es ging auch um Wikis bei der Lufthansa, und das machte natürlich neugierig.

Zuerst stellte ein Teamleiter der Lufthansa Systems Aeronautics seine Wiki-Projekte der letzten Jahre vor. Drei Anläufe, drei begrenzte Zielgruppen, drei unterschiedliche Erfahrungen, zuletzt aber eine rundherum positive. Wikis aus der bottom up-Perspektive. Dann folgte die Konzernsicht. Denn die Lufthansa Systems plant, ihr Intranet (eBase) um eine Web 2.0-Suite zu erweitern. Und das heißt: Web 2.0-Einführung als IT-Großprojekt. Definition von Anforderungen, Auswahl von Anbietern bzw. Tools (Microsoft, Novel, Lotus, Clearspace), Start erster Piloten, Abstimmungen mit dem Betriebsrat, etc. Das bekannte Szenario.

Der Reiz des Abends lag aus meiner Sicht nicht nur in der dargestellten Konsequenz, in der die Lufthansa auf diesen Weg und seine Möglichkeiten setzt. Denn wenn sie ihn zu Ende gehen, werden sie eines der ersten “enterprise 2.0″-Unternehmen in Deutschland sein (das nicht aus der IT-Branche kommt). Nein, der Reiz lag auch in der Gegenüberstellung beider Herangehensweisen des Unternehmens! Was passiert letzten Endes mit den kleinen, anarchistischen Web 2.0- und Wiki-Lösungen? Werden sie einer Corporate Policy zum Opfer fallen, oder wird man beide Wege gelten lassen?

Es gab natürlich weitere Fragen an die Referenten, und jetzt bin ich wieder nah am Beitrag von Tim Schlotfeldt. Wie sieht denn der Business Case für die Web 2.0-Einführung aus, wollte ein Teilnehmer wissen. Braucht es kommerzielle Lösungen nicht auch, weil die Usability bestehender Wiki-Tools die Mehrheit der Mitarbeiter überfordert? Und wie steht es um die Sicherheit? Und was meinen eigentlich die Mitarbeiter? Werden sie mitmachen? Kann man überhaupt von Kollaboration sprechen, wenn viele konsumieren, aber nur wenige aktiv beitragen?

Einiges blieb natürlich offen, “schwebendes Verfahren” sozusagen, aber ich kann nur hoffen, dass am Ende des Tages etwas Leichtigkeit und Neugierde übrig bleiben.
Tim Schlotfeldt, E-Learning-Blog, 5 Mai 2008

Nachtrag (01.06.2008): Weitere Informationen über den GfWM-Stammtisch bei der Lufthansa gibt es im GfWM-Newsletter (Mai/ Juni - hier) .

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The battle for Wikipedia’s soul

Posted on 10 March 2008 by jrobes

Wohin geht die Reise für Wikipedia? Dieser Artikel berichtet von zwei Lagern und den Fragen, die sich aus ihren Positionen ergeben: “These two conflicting visions are at the heart of a bitter struggle inside Wikipedia between “inclusionists”, who believe that applying strict editorial criteria will dampen contributors’ enthusiasm for the project, and “deletionists” who argue that Wikipedia should be more cautious and selective about its entries.”Wem es noch nicht bewußt war oder wer vor einigen Tagen den Selbstversuch von Helge Städtler verpasst hat, wird hier noch einmal daran erinnert, dass Wikipedia auch heute bereits kein Projekt ist, bei dem jeder tun und lassen kann, was er will. Doch wie viele Regeln und Strukturen verträgt Wikipedia, ohne alte und neue Autoren abzuschrecken?
The Economist, 6 März 2008

Nachtrag (11.3.): Ein wunderschöner Artikel von Nicholson Baker findet sich in der aktuellen The New York Review of Books: “The Charms of Wikipedia”. Und ich zitiere die Stelle, die auch dem Perlentaucher gefallen hat. “It’s a game. Wikipedians see vandalism as a problem, and it certainly can be, but a Diogenes-minded observer would submit that Wikipedia would never have been the prodigious success it has been without its demons.” (Eigentlich ist der Artikel eine Book Review und verweist immer wieder mal auf “Wikipedia: The Missing Manual” von John Broughton.)

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„Nicht jeder Vogel verlässt den Käfig, wenn die Tür offen ist“

Posted on 11 February 2008 by jrobes

Ein interessantes Interview beginnt auf Seite 6 dieses Newsletters: Wieland Stützel, verantwortlich für das Thema Wissensmanagement bei der Fraport AG, berichtet über das firmeneigene Skywiki:

Wieland Stützel: Mit Unterstützung unseres IT-Bereichs haben wir im Sommer letzten Jahres ein firmeneigenes Wiki - unser “Skywiki” - eingeführt. Alle Fraport-Beschäftigten können hier, wenn gewünscht auch anonym, Artikel vorschlagen, schreiben oder verbessern.
Stefan Zillich: Beteiligen sich die Mitarbeiter daran?
Wieland Stützel: Momentan, also Anfang 2008, haben wir fast 1.000 Artikel in der Fraport-Wissensdatenbank. Mehr als 300 MitarbeiterInnen haben sich als Nutzer registriert, die Zahl der Seitenaufrufe liegt bei 114.000. Und um die Beteiligung an unserem Wiki hochzuhalten, zeichnen wir regelmäßig “exzellente Artikel” aus und berichten in den Fraport-Medien.

Das macht neugierig auf mehr! Auch die weiteren Antworten geben interessante Einsichten in die Agenda des Programms “Wissensmanagement” und das Selbstverständnis des/r Verantwortlichen. Wie viele Großunternehmen in Deutschland leisten sich eigentlich derzeit solche Stabsstellen oder Programme?
Stefan Zillich, Interview mit Wieland Stützel, Newsletter der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), Nr.1/ 2008 (pdf)

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Ein Eintrag in der Enzyklopädie Wikipedia: Wie geht das eigentlich?

Posted on 23 January 2008 by jrobes

Von der Theorie zur Praxis: Helge Städtler hat sich dieser Frage gestellt, einen Beitrag in Wikipedia zum Stichwort “Educast” geschrieben und beobachtet, wie die “Wiki-Maschinerie” ins Rollen kommt. Ich finde es vor allem erstaunlich, wie schnell hier selbst bei einem exklusiven Thema reagiert wird!

“Nein, mich interessierte, was passiert eigentlich genau, wenn ich einen niegelnagelneuen Eintrag in Wikipedia einstelle? Muss ich dafür eine Lizenz bekommen? Muss ich in den Kreis der Autoren durch fiese Initiationsriten aufgenommen werden (z.B. erstmal 50 Artikel korrigieren bevor ich reinschreiben darf)? Kann ich jeden Blödsinn reinschreiben? Wer macht die Redaktion, wenn ich nicht mehr weiter weiß??? Fragen über Fragen. Zeit zu handeln!”
Helge Städtler, Thetawelle, 22 Januar 2008

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Wikis: 5 ways to improve corporate use

Posted on 19 December 2007 by jrobes

Epic, mit 150 Mitarbeitern und nach eigener Auskunft “the UK market leader in e-learning, blended learning and knowledge solutions”, setzt auch in-house auf das Wiki-Prinzip. Experten der University of Sussex haben ihnen dabei über die Schulter geschaut und fünf Ratschläge gegeben:
“1. Trust your employees – allow the community to moderate and own content
2. Administer the wiki effectively to improve structure
3. Promote the wiki to your staff
4. Improve the search functionality
5. Celebrate and encourage locally”

Struktur und Offenheit sind aus meiner Sicht zentrale Punkte. Wieviel Struktur braucht ein Wiki, um Orientierung zu geben und Informationen zu steuern? Wieviel Offenheit, um Dinge nach persönlichen Bedürfnissen zu organisieren, spontan und flexibel? Und wie kann eine intelligente Suche hier eine Brücke schlagen.
Katherine Laux, Epic Blog, 21 November 2007

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Proceedings der WikiSym 2007

Posted on 07 November 2007 by jrobes

wikisym2007.gif
Vom 21.-23. Oktober fand in Montreal das 2007 International Symposium on Wikis statt. Gefallen hat mir gleich das Eingangsstatement auf der Homepage der Veranstaltung: “If you wonder about the significance of wikis for commerce and enterprises, we like to cite Shashi Seth, Sr. Product Manager at Google: “This company runs on wikis.” Jetzt sind auch die Beiträge der Konferenz online, insgesamt 19 an der Zahl - von “Building Collaborative Capacities in Learners: The M/Cyclopedia Project, Revisited” bis “On-line Collaborative Software Development via Wiki”.

Ich habe mir das Papier von Marija Cubric durchgelesen, in dem sie von zwei aufeinander aufbauenden Studien an der University of Hertfordshire Business School berichtet (”Wiki-based Framework for Blended Learning”). Diese Erfahrungen hat sie anschließend in einem “wiki-based blended-learning process” zusammengefasst. Viele interessante Details, hilfreiche Screenshots der entwickelten Wikiseiten - und eine Erfahrung, die sicher leicht auf andere Zusammenhänge übertragen werden kann:
“Students’ engagement with wiki-based learning activities is directly proportional to the quality and frequency of tutor’s feedback, clarity of the underlying learning and teaching process and weight of the activities in the formal (“summative”) assessment.”
WikiSym 2007, 21.-23. Oktober 2007

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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