Archive | Wikis

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SOPA and PIPA - Learn more

Posted on 18 January 2012 by jrobes

“Die Freiheit des Internets ist in Gefahr. Der zurzeit im US-Kongress diskutierte Gesetzesantrag SOPA (Stop Online Piracy Act) bedroht die Existenz von Wikipedia. Mit der Begründung, Urheberrechte schützen zu wollen, sind Maßnahmen vorgesehen, deren Anwendung Zensur bedeutet.

Die englischsprachige Wikipedia ist heute seit 6:00 Uhr aus Protest gegen dieses Vorhaben für 24 Stunden abgeschaltet. Auch die deutschsprachige Wikipedia ist vom Gesetzesvorhaben betroffen.
Wie viele andere Websites auch machen wir daher klar:

Das Internet darf nicht zensiert werden!”
Wikipedia, 18. Januar 2012

siehe auch: Blackout für die Netz-Freiheit, Spiegel Online, 18. Januar 2012

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Wikipedia: Ein Vorreiter für die Bildungslandschaft?

Posted on 28 September 2011 by jrobes

Martin Ebner berichtet hier über seine ersten Erfahrungen mit Wikipedia in der Hochschullehre (”Das Ergebnis? Niemand beteiligte sich aktiv, kein einziger Beitrag, einfach nichts.”), schreibt diese aber fairerweise dem damaligen Überschwang der Beteiligten zu. Über Wikipedia selbst lautet sein Urteil:

“Ich sehe Wikipedia als einen der entscheidenden Vorreiter von offener Bildungsressourcen (»Open Educational Ressources«), welche als einer der wesentlichsten Schritte des öffentlichen Bildungsauftrages von Universitäten zu sehen ist. In diesem Sinne kämpfen wir dafür, dass Inhalte leichter zugänglich gemacht werden.”
Martin Ebner, in: Alles über Wikipedia, 28. September 2011 (via E-Learning Blog) 

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Wikis (W2FS)

Posted on 12 September 2011 by jrobes

Respekt! Ich hätte nicht gedacht, dass man in knapp zehn Minuten einen Überblick über Wikis, ihre Ursprünge, die Arten von Wikis, die wichtigsten Wiki-Prinzipien und die Aufgabe von Wiki-Gärtnern geben kann. Und auch kurze Hinweise auf die Anwendungen von Audi, Fraport, Schaeffler und Siemens fehlen nicht (die ich vielleicht noch um das Synaxon-Beispiel ergänzt hätte).
Cogneon-Akademie, 12. September 2011

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Five years of editing Wikipedia

Posted on 07 September 2011 by jrobes

Wie viel Zeit Dave Snowden mit Wikipedia zubringt, hat mich überrascht. Das macht seinen Artikel fast zu einem Insiderbericht, den er in verschiedene Stationen einteilt und mit Links auf frühere Wikipedia-Reflektionen ergänzt. Amüsant ist sein Einstieg:

“Firstly in Tales of a Wikipedia virgin I recounted the experience of being told I didn’t understand my own work, and the thread which followed that was interesting to say the least.”
Dave Snowden, Cognitive Edge, 12. August 2011

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Die Qual der Wiki-Wahl. Wikis für Wissensmanagement in Organisationen

Posted on 01 February 2011 by jrobes

Mit der wachsenden Popularität umfassender Community-Plattformen (oder auch: “Enterprise 2.0-Suites”) sind einzelne Anwendungen wie Wikis, Weblogs oder Bookmarking-Tools etwas in den Hintergrund gerückt. Dabei können beispielsweise Wikis oft alle wichtigen Anforderungen an entsprechende Plattformen erfüllen. Und manchmal weiß man genau, dass man ein Wiki braucht, aber nicht, welches Wiki “passt”. Hier hilft der Artikel weiter. Die Autoren reduzieren die große Zahl an Wiki-Tools auf sieben Lösungen, die aus ihrer Sicht heute für den Unternehmenseinsatz in Frage kommen (Confluence, DokuWiki, DrupalWiki, Foswiki, MediaWiki, TikiWiki und TWiki) und vergleichen diese Lösungen anhand von Kriterien wie Benutzerfreundlichkeit, Strukturierung, Recherche und Qualitätssicherung. Auch wenn die “Liste der Sieben” sicher in Bewegung bleiben wird (z.B. durch Sharepoint 2010), sind die gewählten Kriterien auch für eine spätere, neue Recherche hilfreich.
Daphne Gross, Ingo Frost und Katarzyna Grzeganek, Community of Knowledge, 28. Januar 2011 

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Thema: 10 Jahre Wikipedia

Posted on 13 January 2011 by jrobes

Nicht nur, aber auch in der ZEIT wird in diesen Tagen Wikipedia gefeiert. Zu Recht. “Es ist nicht zu hoch gegriffen, Wikipedia als das größte gemeinsam geschaffene Werk der Menschheit zu bezeichnen”, heißt es überschwenglich im zentralen Artikel des Dossiers (”Die Guten im Netz”). Darüber hinaus gibt es kurze Einblicke in “Edit-Wars” und die Eigenarten der deutschen Wikipedia-Ausgabe, es wird geschrieben über “Inklusionisten” und “Exklusionisten”, über die Plattform “Ushahidi”, und ein Historiker hat einen professionellen Blick in das Online-Lexikon geworfen. Sehr schön: Ein Live-Ticker zeigt an, welche Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia gerade editiert werden!
Die ZEIT, Januar 2011 

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Business and Web 2.0: An interactive feature

Posted on 10 January 2011 by jrobes

McKinsey führt ja in regelmäßigen Abständen Befragungen durch, die den Stand der Web 2.0-Adaption durch die Unternehmenswelt beleuchten. Mit Hilfe dieses Features kann man darüberhinaus die Entwicklung einiger Themen beobachten. Und wenn man zuerst auf “Internal purposes: Technologies and tools companies are using internally” und dann auf “Training” klickt, erscheint diese Aufstellung mit den Spitzenreitern: Video sharing (48%), Wikis (32%) und Podcasts (32%). Für mich wieder ein Baustein, der die wachsende Popularität bewegter Bilder unterstreicht.
McKinsey Quarterly, Dezember 2010 (Registrierung erforderlich)

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Nächste Generation Wissensmanagement: Wie sich der Umgang mit Wissen und Kommunikation wandelt

Posted on 06 October 2010 by jrobes

Das Open Journal of Knowledge Management hat in seiner zweiten Ausgabe einige Beiträge der Community of Knowledge-Plattform noch einmal zusammengefasst. Auf die meisten Beiträge habe ich bereits bei Erscheinen hingewiesen (hier, hier und hier). Neu ist z.B. der Artikel von Alexander Stocker (”Wissensmanagement mit Web 2.0 …”), der eine Weblog-Fallstudie aus der Unternehmenspraxis darstellt - wobei allerdings, gewollt oder ungewollt, auch in der Schilderung des Autors selbst die Spannungen in der Sache sichtbar werden: “Eine Vorgabe seitens der Geschäftsführung zum selbstorganisierten Bloggen besagt …”. Dafür braucht es den Begriff Enterprise 2.0 wohl noch nicht. Ansonsten bilden die Stichworte Web 2.0, Wikis, Weblogs und Twitter den roten Faden dieser Ausgabe.
Open Journal of Knowledge Management, II/2010, 4. Oktober 2010

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Wikis and Learning - 60 Resources

Posted on 18 August 2010 by jrobes

Tony Karrer hat diese Liste zusammengestellt. Viele Unternehmen setzen ja heute Wikis ein, in der IT oder in der Projektarbeit, ohne dass ich hierzulande von vielen (expliziten) Lernszenarien in der betrieblichen Weiterbildung wüßte, in denen Wikis eine Rolle spielen. Von daher kann es nicht schaden, diese Zusammenstellung parat zu haben, bei der  - auf den ersten Blick - Sharepoint-Umgebungen, Beispiele aus der Hochschullehre und allgemeine Social Media-Darstellungen Schwerpunkte bilden.
Tony Karrer, eLearning Technology, 13. Juli 2010

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15 Jahre Wiki - eine Erfolgsgeschichte auch für Unternehmen?

Posted on 26 March 2010 by jrobes

Wenn ich mir die Palette der Web 2.0-Instrumente anschaue, so stelle ich immer wieder fest, dass über Wikis am wenigsten gesprochen wird. Auch das Thema “Wikis in der Weiterbildung” bildet da keine Ausnahme. Das heißt vielleicht aber auch: Wikis werden einfach eingesetzt (und dann vielleicht nicht immer im Sinne des Erfinders genutzt, aber das ist ein anderes Thema …). Autor André Ulrich ist bei dem Thema sicher etwas befangen und in seiner Schilderung an der einen oder anderen Stelle sehr optimistisch. Aber er bietet einen guten Überblick, eine hilfreiche Einteilung der Wiki-Welt (in “strukturierte” und “unstrukturierte” Wikis) und zeigt auf, wie die Web 2.0-Nutzung heute der Wiki-Entwicklung hilft.

Abschließend: “Die Integration in bestehende IT-Infrastrukturen, einfache Bedienkonzepte und der notwendige kulturelle Wandel werden für die zukünftige Etablierung von Wikis im Unternehmen entscheidend sein.”
André Ulrich, Community of Knowledge, 25. März 2010

PS: Auch Martin Koser hat einige Antworten zum Geburtstag versucht (”15 Jahre Wiki”). Er schreibt u.a.: “… der Einsatz in der betrieblichen Weiterbildung wäre zwar prädestiniert, ist aber bisher nicht so ausgeprägt.” 

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Besserer Wissenstransfer dank Unternehmenswiki

Posted on 19 January 2010 by jrobes

Tim Schlotfeldt hat die Deutschen Werkstätten Hellerau bei der Einführung eines Wikis begleitet und seine Erfahrungen für die aktuelle Ausgabe des Handbuch E-Learning zusammengefasst. Sein Beitrag beschreibt, wie die Idee der Wiki-Einführung entstand und in welchen Schritten das Wiki-Projekt umgesetzt wurde. Es fallen die bekannten Stichworte wie die tragende Rolle der “Unterstützung der Geschäftsleitung”, die “Killerapplikation”, die das Wiki-Rad zum Laufen bringt sowie Frage nach der “Struktur”, die erste Orientierung bietet. Die Schilderung konzentriert sich auf die einzelnen Projektschritte und versucht nicht, jeden Schritt mit einem Kulturwandel zu verbinden. Was angenehm ist.

“In den Werkstätten wird das Wiki dazu genutzt, Wissen und Erfahrungen zu sammeln. Daneben ist es ein wichtiges Instrument des Erfahrungsaustauschs in Gesprächsrunden … Derzeit sind 158 Mitarbeiter als Anwender im Wiki registriert. 2.577 Einträge wurden bisher angelegt, 14.512 mal sind Einträge bearbeitet worden, das entspricht 5,63 Bearbeitungen pro Eintrag.”
Tim Schlotfeldt, E-Learning, 18. Januar 2010

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Wikipedia soziologisch betrachtet

Posted on 26 November 2009 by jrobes

Gerade hat das Wall Street Journal berichtet, dass Wikipedia die Autoren davon laufen (”Volunteers Log Off as Wikipedia Ages”). Vor allem für Neueinsteiger scheint es immer schwieriger zu werden, sich mit den komplizierten Spielregeln der Wikipedianer anzufreunden. Christian Stegbauer hat gerade ein Buch über Wikipedia (”Wikipedia: Das Rätsel der Kooperation”, 2009) geschrieben und versucht sich hier an einigen Erklärungen.

“Klar ist aber auch, dass es Probleme der Steuerung gibt, schließlich gibt es keine Vorbilder an denen man sich hätte orientieren können. Es ist aber auch eine Frage, wie man Steuerung überhaupt organisiert, wenn doch prinzipiell alle gleich sein sollten. Eine offizielle und klar entwickelte Hierarchie ist aber unter anderem aufgrund der Geschichte weitgehend tabuisiert. Hierdurch entstehen Unklarheiten darüber, wie die Steuerung funktioniert und woher diese ihre Legitimation nimmt. Ähnlich wie die momentane Auseinandersetzung über Relevanzkriterien würde die Etablierung einer explizierten Führung zu starken Auseinandersetzungen führen, die sicherlich auch zu Abspaltungen führen könnte. Wahrscheinlich wird dies aber notwendig sein - wobei die Kernfrage ist, wie diese demokratisch legitimiert wird.”
Interview mit Christian Stegbauer, Telepolis, 26. November 2009

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Wozu Wikis?

Posted on 15 October 2009 by jrobes

“Eine Anleitung für Büromenschen” nennt Matthias Schwenk seine Präsentation, die in klaren, einfachen Bildern und Worten erklärt, was ein Wiki leisten kann. Und auch wenn ein Kommentator den “konkreten praktischen Bezug” vermisst, praktischer ist wahrscheinlich nur noch die Arbeit mit einem Wiki. Dazu passen auch die Erfahrungsberichte, die im Rahmen unseres 7. Blog Carnivals die Frage “Was bringen Wikis?” aufgenommen haben. Andrea Back hat hier ein zusammenfassendes Editorial geschrieben und hier die Beiträge aufgelistet. Es findet sich (fast) alles: vom Wiki als Intranet, als Projekt-Werkzeug, als Archiv und Dokumentenablage bis zur offenen Plattform für Erfahrungsberichte (z.B. das Lernet-Wiki).
Matthias Schwenk, bwl zwei null, 14. Oktober 2009

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Kompetenzentwicklung mit Web 2.0

Posted on 30 September 2009 by jrobes

Der Arbeitsbericht fasst einige “good practices” aus Unternehmen zusammen, wie es im Untertitel heißt: Web 2.0-Technologien bei HP, kurze Videos der HELIOS Akademie, Wikis und Blogs zur Unterstützung der Projektmanagement-Ausbildung bei Bayer Business Services, Video-Interviews bei der Credit Suisse, Social Software bei Continental Automotive Switzerland AG und Wikis bei der Robert Bosch GmbH. Die präsentierten Beispiele sind vielfältig, tastend und bunt, vermitteln aber möglicherweise ein treffendes Bild, was den aktuellen Stand des Einsatzes von Web 2.0 in der Aus- und Weiterbildung betrifft: Nicht überall steckt wirklich Web 2.0 drin. Manchmal geht es einfach darum, kurze, praxisnahe und aktuelle Lernangebote zu entwickeln. Und ob diese Angebote in irgendeiner Form erfolgreich sind, kann heute nur vermutet werden. Gerade was das selbstorganisierte Lernen mit Hilfe von Web 2.0 betrifft, hat man nach der Lektüre das Gefühl, dass da noch viel Luft “nach oben” ist.

In der Einführung versuchen die Autorinnen, Kompetenzentwicklung, Web 2.0 und informelles Lernen unter einen Hut zu bringen. Das ist, abgesehen von einem längeren Exkurs zur Netzgeneration, etwas oberflächlich geraten. Die abschließende Zusammenfassung unter dem Stichwort “didaktisches Design” ist praxisorientierter und enthält sicher für den einen oder anderen Leser hilfreiche Hinweise. Und Referenzen wie die auf das Evaluationsmodell von Kirkpatrick (S. 103), von dem ich annahm, dass es mittlerweile auch die letzte Bildungsabteilung ins hinterste Regal gepackt hat, kann man ja einfach überlesen.

“Der Hype um Web 2.0-Technologien scheint allmählich, insbesondere in nicht- wissenschaftlichen Zeitungen und Zeitschriften, im Vergleich zu früheren Jahren etwas abzuflauen (vgl. Brahm, 2007). Die Frage danach, wie diese Tools sinnvoll für die Aus- und Weiterbildung genutzt werden können, bleibt aber weitgehend unbeantwortet. Vereinzelte Ansätze versuchen den Einsatz einzelner Technologien zu erklären oder zielen darauf, neue Lerntheorien zu postulieren. …”
Taiga Brahm und Sabine Seufert (Hrsg.), swiss centre for innovations in learning (scil), scil Arbeitsbericht 21, August 2009

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What the MSM Gets Wrong About Wikipedia — and Why

Posted on 22 September 2009 by jrobes

Jimmy Wales berichtet amüsiert über Gerüchte rund um Wikipedia. Neue Editionsrichtlinien, neue Kontrollmechanismen seien geplant, um vor allem Artikel über lebende Personen besser vor Vandalismus zu schützen. Alles Quatsch, so Jimmy Wales. Auch wenn es einige nicht hören oder glauben wollen, es geht genau in die andere Richtung: “English Wikipedia will soon launch a new feature that will allow you to edit, as an inexperienced user, articles that have previously been locked more-or-less continuously for years.” Man setzt auf noch mehr Offenheit und hält an der Grundprämisse weiter fest: “…  that the general public is actually intelligent, interested in sharing knowledge, interested in getting the facts straight.”
Jimmy Wales, The Huffington Post, 21. September 2009

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Was bringen eigentlich Wikis?

Posted on 09 September 2009 by jrobes

Diese Frage stellt Andrea Back als Gastgeberin der 7. Ausgabe unseres WissensWert Blog Carnivals. Und sie gibt noch eine kurze Lesehilfe mit auf den Weg: “Was sowohl Wiki-Anwender und Noch-Nicht-Nutzer bestimmt interessiert, ist: Warum und wozu eigentlich ein Wiki? Welche Situation gab den Anstoss? Welche Probleme löst so ein Wiki? Was sagt man kurz und bündig, wenn die oberen Führungskräfte wissen wollen: “Sagen Sie mal, was bringt’s?” Und was brachte Ihr Wiki vielleicht auch an Lerneffekten aus den ersten Erfahrungen mit dieser Art von Software-Anwendung?”

Wie immer sind jede Antwort und jeder Kommentar bis Monatsende herzlich willkommen. Meine eigenen aktiven Erfahrungen mit Wikis sind eher sporadisch, mehr projektbezogen, operativ, mehr in offenen Netzwerken als in geschlossenen Unternehmen (wie z.B. HQ). Ich nutze sie einfach und das reicht bis zu den unzähligen Anläufen, endlich tiddlywiki fest in mein persönliches Wissensmanagement zu integrieren. Andrea Back ist da schon einige Schritte weiter, wenn sie im Business 2.0-Blog ihre Wiki-Erfahrungen nicht nur beschreibt, sondern gleich einteilt: in “Eintagsfliegenwikis oder Microwikis”, “halbstarke Wikis” und ein “ganzes Wiki”.
Andrea Back, WissensWert Blog Carnival, 1. September 2009

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Meine Hochachtung gewonnen | LD verloren

Posted on 23 February 2009 by jrobes

“LD” ist eine “Löschdiskussion” auf Wikipedia. Thomas Bernhardt hat diese Abkürzung schätzen gelernt, als er versuchte, die Online-Enzyklopädie um das Stichwort “Educamp” zu erweitern. Vergeblich. Lesenswert ist sein Erfahrungsbericht, weil er einen Blick hinter die Kulissen erlaubt. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, zukünftig (noch) weniger über die Inhalte der Wikipedia, als über die Prozesse und Mechanismen zu berichten, an deren Ende die von uns geschätzten Artikel stehen. Wer weiß schon, dass es hier Mentoren und Mentorenprogramme gibt!? Das Schöne: Zwar ist der Autor durch die “Löschhölle” gegangen, aber er nimmt es nicht persönlich:

“Mein persönliches Fazit?
Mein Chef formulierte es am Mittagstisch in der Mensa heute ungefähr so: “Der Review-Prozess der Wikipedia ist heutzutage höher einzuschätzen, als manches Peer-Review von Fachjournalen.” Dem kann ich nur beipflichten. Meine Hochachtung gilt all den ehrenamtlichen Wikipedianern, die versuchen eine Enzyklopädien mit höchstmöglichem Anspruch zu schreiben. Respekt!”

Thomas Bernhardt, E-Learning 2.0, 29. Januar 2009   

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Im Gespräch: Wikipedia-Gründer Jimmy Wales

Posted on 20 February 2009 by jrobes

Ein kurzes Interview nur, aber Jimmy Wales verweist auf eine Reihe von Projekten auf Wiki-Basis, die möglicherweise nicht jeder kennt: Wikia, Wikianswers, Wikia Search, Uncyclopedia und Wikia Green. Er betont auch den gemeinsamen Charakter dieser Projekte, dass nämlich die “Community die Kontrolle” hat. Genau.
Jimmy Wales, FAZ.Net, 19. Februar 2009

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Blog or Wiki?

Posted on 20 January 2009 by jrobes

“I work of a medium size company (200 employees).I want to create either a Wiki or Blog to share training tips. For example, as a new system rolls-out, I want to set-up a place to share tips, questions, and discoveries, with search capabilities. Do you have any suggestions on the best method (Wiki or Blog) and what product?”

Diese Frage erreichte Karl Kapp, der seine Antwort (Wiki!) mit uns teilt. Dazu noch einen passenden Absatz aus seinem Buch und einige nützliche Links.
Karl Kapp, Kapp Notes, 20. Januar 2009

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Enterprise 2.0 ein Zwischenstand von der SYNAXON AG

Posted on 06 January 2009 by jrobes

Im Oktober 2006 hat sich die Synaxon AG auf den Weg gemacht, zu einem “Unternehmen 2.0″ zu werden. Startpunkt, so schreibt Vorstand Frank Roebers jetzt in einem Resümee, war ein Unternehmenswiki, in dem erstens die Mitarbeiter fast alle Informationen, die das Unternehmen betreffen, sehen können (“fast alle”, weil Gehaltsinformationen und Mitarbeiterbewertungen noch nicht dazu gehören); und in dem zweitens jeder alles und mit sofortiger Wirkung ändern kann. Das ist radikal, und spätestens, seitdem Frank Roebers diesen Plan im März 2007 in brandeins (”Die gläserne Firma”) vorstellte, war ihm öffentliche Aufmerksamkeit sicher.

Jetzt, nach über zwei Jahren, fällt sein Fazit durchweg positiv aus. Es hat keinen einzigen Missbrauch gegeben. Fast 25.000 Seiten enthält heute die Wiki-Datenbank von Synaxon und täglich werden circa 300 Änderungen im Wiki vorgenommen. Weitere Web 2.0-Applikationen wie z.B. Blogs wurden seitdem in die Unternehmenskommunikation integriert. Erfolgreich. Kein Wunder, dass Frank Roebers über nächste Schritte nachdenkt. Es soll noch stärker in Richtung Social Networking und Microblogging gehen. Yammer, Twitter und Snippr stehen auf der ToDo-Liste. Schrittweise sollen die Grenzen der Synaxon erweitert und Partner an der Kommunikation 2.0 beteiligt werden. Weitere Details finden sich im Artikel. An dieser Stelle noch kurz das, was Frank Roebers die wichtigsten Effekte des Synaxon-Wikis nennt:
“- Der Informationsstand aller Mitarbeiter ist viel besser als vorher.
- Die wesentlichen Unternehmensdokumente sind immer aktuell.
- Führungskräfte sind von unsinnigen Entscheidungen befreit, die heute an der Stelle getroffen werden, wo die Fachkompetenz sitzt.
- Die Produktion von Wissen und Innovation hat sich von der klassischen Hierarchie abgelöst. Es sind viel mehr Mitarbeiter als vorher an der Produktion und Innovation beteiligt.

Frank Roebers, Synaxon AG Blog, 2. Januar 2009

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
und Web 2.0
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