Archive | Weblogs

Lecturio interviewt Dr. Jochen Robes, Weiterbildungsexperte

Posted on 23 June 2014 by jrobes

Okay, die Fragen, denen ich mich hier gestellt habe, waren, ich will es vorsichtig ausdrücken, sehr allgemein formuliert. So lautete zum Beispiel die Erste: “Wie sehen Sie die Zukunft von E-Learning und klassischer Weiterbildung in Form von Seminaren und Workshops? Werden beide Komponenten noch näher zusammenrücken?” Aber ich wurde sehr nett und hartnäckig um Antworten gebeten. Deshalb.
Maria Jaehne, Das Weblog von Lecturio, 23. Juni 2014

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Zukunft von E-Learning

Posted on 17 June 2014 by jrobes

Hinter dem schlichten Titel steht ein Interview, das Peter Baumgartner (Donau-Universität Krems) kürzlich lecturio gegeben hat. Es geht ums Bloggen und um E-Learning. Gefragt, ob er auf seinen einzelnen beruflichen Stationen Unterschiede im Einsatz von E-Learning beobachten konnte, antwortet Peter Baumgartner mit dem interessanten Hinweis auf zwei Strategien:

  • “E-Learning als Mittel der Organisationsentwicklung und als Verwaltungsinstrument: Das ist die äußere Seite von E-Learning, die sich auf strukturelle Prozesse der Lernorganisation bezieht.
  • E-Learning als hochschuldidaktischen Instrument zur Verbesserung der Lernergebnisse: Das ist die innere Seite von E-Learning, die sich auf strukturelle Prozesse der Kompetenzentwicklung bezieht.”

Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 16. Juni 2014

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Anspruchsvoll, authentisch, autonom, angemessen

Posted on 08 November 2013 by jrobes

Auf Jane Harts jährlicher “Top 100 Tools for Learning”-Liste findet sich WordPress auf Platz acht wieder, vor Facebook und Wikipedia. Und auch Gabi Reinmann stellt in einem Beitrag für das auf-Magazin der Zeppelin Universität (”Hilfe, mein Prof bloggt”) Blogs noch einmal als “Instrument der Bildung” vor, vor allem als Instrument des persönlichen Informations- und Wissensmanagements. Doch bloggende Professoren, merkt sie zugleich an, “sind nach wie vor eine Minderheit”. Gefallen hat mir auch ihre Charakterisierung von Blogs als “Ü40-Dienst für unverbesserliche Liebhaber der korrekten Rechtschreibung”!
Gabi Reinmann, Lehren - Lernen - Didaktik, 7. November 2013

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Blogs: vastly underused teaching and learning tool

Posted on 29 October 2012 by jrobes

Blogs sind etwas in den Hintergrund gerückt. Activity Streams und Microblogging sind “alltagsfreundlicher”. Aber sie haben eine völlig andere Funktion, sind eher Verweise (auf Blogs!), wecken Aufmerksamkeit und halten die Community zusammen. Blogs gehen darüber hinaus, und was sie leisten können, vor allem in Lernzusammenhängen, hält Donald Clark hier fest. Dabei weist er nebenbei auf einen Umstand hin, der mich auch regelmäßig wundert:

“In many ways it is almost odd that a teacher, lecturer, trainer, instructor does not blog. They are in the business of imparting knowledge and this is a simple way to do precisely that, and it’s easy to use and free!”
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 28. Oktober 2012

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Blogging with Freire

Posted on 30 April 2012 by jrobes

“Well …. not exactly. Paulo Freire, that great Brazilian educational thinker died in 1997, just as the World Wide Web was emerging in the Western world. So Freire didn’t actually live to see the power and potential of social media, or the impact blogging would have on education. But what would he have said about blogs if he had been witness to the participatory web in all its present glory? Here is my interpretation of some of his ideas, drawn from his most celebrated book ‘Pedagogy of the Oppressed’, and presented in six key points as they might apply to the art of educational blogging.”

Ein Post, zwei Botschaften: 1) Lest Paulo Freire!, 2) Bloggt!
Steve Wheeler, Learning with ‘e’s, 29. April 2012

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Net Work Skills

Posted on 20 March 2012 by jrobes

Harold Jarche kreist hier um eines seiner Lieblingsthemen: Welche Skills benötigen wir heute und morgen als Wissensarbeiter? Und er zählt u.a. auf: “open attitude”, “conversation”, “critical thinking”. Netzwerke und Networking werden immer wichtiger. Und Blogs können die “home base” bilden, um Profil, Expertise und Vertrauen aufzubauen.
Harold Jarche, Life in perpetual Beta, 12. März 2012

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Wenn Edusphäre und Blogosphäre sich treffen

Posted on 02 March 2012 by jrobes

Eine “Kartografie der deutschsprachigen Edublogosphäre” versprechen die Autorinnen. Nun ja, erst einmal ist es schön, überhaupt mal wieder etwas über die Edublogosphäre zu lesen! Im Artikel selbst geht es um drei Facetten des “Edubloggings”: Weblogs in Lehr-/Lernsettings, Weblogs über Bildungsthemen sowie drittens Weblogs von Bildungseinrichtungen, konkret: universitäten E-Learning-Zentren.  Im Mittelpunkt der Betrachtung steht der Hochschulbereich. Über Literatur- und Webrecherchen, Inhaltsanalysen, Blogroll-Auswertungen und Befragungen hat man sich auf Spurensuche begeben. Themen sind u.a. die Vernetzung der Akteure, die Ausrichtung ihrer Weblogs sowie ihr Selbstverständnis als Blogger/innen.

Hier einige Ergebnisse dieser “Kartografie”: “Weblogs sind in der Hochschullandschaft inzwischen eine feste Größe” (S.16), heißt es einleitend, wobei ich vermute, dass das sicher nicht für alle Fachbereiche und Fakultäten gilt. Dann haben die Interviews mit einzelnen Blogger/innen - Christian Spannagel, Sandra Hofhues, Wolfgang Neuhaus, Joachim Wedekind, Andreas Auwärter und Gabi Reinmann - u.a. ergeben, “welchen hohen Stellenwert die Sprache in der deutschen Edublogosphäre geniesst” (S.16). Und schließlich der aus meiner Sicht wichtigste Befund, der zugleich eine Analyse der “Edublogosphäre” immer mehr zu einer “vertrackten” Angelegenheit werden lässt:
“Methodisch zeigt unsere Untersuchung, dass die alleinige Betrachtung von Kommentaren, Postings und Blogrolls nur eine verkürzte Zusammenschau des gesamten Diskurses aufzeigt. … Weblogs sind Teil eines umfassenden Kommunikationssystems – erst die Gesamtheit der Kanäle zeigt die tatsächliche Kommunikationsstruktur.” (S.17)

Um so begrüßenswerter ist es natürlich, dass die Autorinnen nicht vor der Komplexität ihres Untersuchungsgegenstandes kapituliert haben. Allerdings wäre aus meiner Sicht jede der drei oben genannten Facetten des “Edubloggings” ein eigener Artikel wert gewesen, so unterschiedlich sind die mit jeder Perspektive verbundenen Fragestellungen. Dann hätte man vielleicht auch den Akteuren Namen und Adressen geben können.
Stefanie Panke, Birgit Gaiser und Stefanie Maaß, MedienPädagogik, 21/ 2011, 2. März 2012 (pdf)

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Bloggende Lehrer: Im Netz der Pädagogen

Posted on 27 January 2012 by jrobes

Ein kurzer Artikel, der uns daran erinnert, dass es a) noch Blogs gibt und dass b) die Blogosphäre aus vielen, kleinen Teil-Communities besteht. Dazu gehört auch eine Gruppe von ca. 60 Lehrern und Lehrerinnen, die sich mit dem Internet näher angefreundet hat. Gerade mal zwei davon werden hier vorgestellt. Sehr feuilletonistisch, aber, okay, es ist die Süddeutsche.
Johann Osel, Süddeutsche.de, 26. Januar 2012

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Weblogs (W2FS)

Posted on 26 September 2011 by jrobes

Man könnte natürlich viel übers Bloggen sagen, heute, 14 Jahre, nachdem Jorn Barger den Begriff in die Welt setzte, nachdem Blogs schon mehrmals verabschiedet wurden und jedes soziale Netzwerk inzwischen auch ein Blogging-Tool ist. Aber hier geht es um die Grundlagen: also die Funktionen, Arten und Einsatzgebiete von Weblogs, auch im Unternehmenskontext. Eine Flaschenpost für die Web 1.0-Welt.
Cogneon-Akademie, 26. September 2011

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Sven Regener liest aus “Meine Jahre mit Hamburg-Heiner”

Posted on 01 April 2011 by jrobes

Ich habe gar nicht mitbekommen, dass Sven Regener (”Herr Lehmann”) in den letzten Jahren immer wieder mal gebloggt hat. Hat er aber. Und dafür sogar ein Alter Ego erfunden, Hamburg-Heiner, mit dem er bloggend regelmäßig Zwiegespräche geführt hat. Doch was heißt “bloggen”, bei einem Autor, der prinzipiell keine Kommentare liest?

“Und das war’s dann mal. Aus die Maus. Blog vorbei. Ist sicher auch besser so, ich habe das meiste ja bis jetzt noch nicht kapiert. Was ist ein Template, geschweige denn ein Template-Katalog? Was ist ein Favicon? Wie macht man die Schose hier fett oder wie macht man den Link hier rein? Was ist überhaupt ein Blog? So jetzt mal im Grunde und so? Was soll das?”
Sven Regener, YouTube, 2011

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Making Business Sense of Social Media and Social Networking – Is Blogging Dead?

Posted on 11 March 2011 by jrobes

Auf Luis Suarez verweise ich ungefähr einmal in der Woche. Entweder im Zusammenhang mit seinem Projekt “A World Without Email” oder weil er seine Aufgabe als “Community Builder & Social Computing Evangelist” bei IBM mit Hingabe ausfüllt, wie an seinen regelmäßigen Beiträgen unschwer abzulesen ist. Hier bricht er eine Lanze für das Bloggen. Mit der Popularität von Twitter und Facebook ist das Ur-Medium der Web 2.0-Bewegung ja schon mehrmals verabschiedet worden. Zu Unrecht, wie Luis Suarez in seinem Appell meint. Was er durch eine Reihe von Referenzen und Quellen stützt, wie z.B. den Artikel von Susan Adams in Forbes, “Personal Blogging at Work Increases Productivity”.

“No! Blogging is not dead! It wasn’t in 2007 and it won’t be in 2011, nor in 2015! At least, for yours truly. I still see lots of value on corporate blogging, whether internal or external, and I am happy to see I am not the only one either.”
Luis Suarez, elsua.net, 9. März 2011

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Blogs and blogging: Current trends and future directions

Posted on 08 March 2011 by jrobes

Diese Lektüre, eine Meta-Analyse, habe ich mir gegönnt. Die Autoren haben Untersuchungen ausgewertet, die sich in den Jahren 2002 bis 2009 mit Blogs beschäftigt haben. Ihr Ergebnis in der gebotenen Kürze: “In sum, a typical blog research article is a sociological or psychological, empirical study that use and carefully describe a quantitative method. It is aimed at the organizational level of study and focuses on blogs or bloggers as the sole units of analysis.”

In der Darlegung ihres Forschungsansatzes verweisen die schwedischen Autoren auf das interessante Modell von Roger D. Wimmer/ Joseph R. Dominick, in dem dargelegt wird, dass sich die Wissenschaft ihrem Gegenstand in bestimmten, wiederkehrenden Phasen und Fragestellungen nähert. Und in ihren “Suggestions for future research” werfen sie die Frage auf, ob Blogs für sich oder im Zusammenhang mit anderen Technologien und Medien betrachtet werden sollen bzw. müssen. Ein wichtiger und guter Punkt, den ich schon bei Rolf Schulmeisters Blog-Analyse angemerkt hatte: Es muss heute schon gute Gründe im Forschungsdesign geben, wenn man Blogs aus den Kommunikationsnetzwerken isoliert, in die sie im Alltag eingebunden sind! Oder anders herum: Die meisten Kommentare auf meine Blog-Artikel erhalte ich heute auf Facebook und Twitter.
Anders Olof Larsson und Stefan Hrastinsk, Vol. 16, Number 3, 7. März 2011

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Blogs rund um das HR-Management: Geschwätzig, informativ und werblich

Posted on 02 December 2010 by jrobes

Der Autor hat sich in der bloggenden HR-Szene umgeschaut. Sein Eindruck ist so verwirrend, wie es der Titel vermuten lässt: a) Für alle, die etwas zu sagen haben, gibt es keine Einstiegshürden mehr. Blogs sind längst ein “Medium für jedermann” geworden; b) Was auch dazu führt, dass “die Szene … ihre Unschuld verloren” hat. So hat der Autor Seiten mit Werbebannern entdeckt, Schreiber, die für ihre Bücher werben, und, noch schlimmer, Blogger, die sich bezahlen lassen, “um Meinungen von Unternehmen, Verbänden oder Parteien ins Netz zu schleusen”; c) Dagegen hinkt gerade das HR-Management noch zurück, wenn es um die Integration von Social Media und Blogs in ihr Tageswerk geht.

Da helfen vielleicht die zwölf Blogs, die im Kurzporträt vorgestellt werden (leider online nicht zugänglich):
Bob Sutton: Work Matters
Jochen Mai: karrierebibel.de
Graeme Martin’s HR and People Management Blog
Nor Franco: HRM Business Practices and Notes
Markus Schneider (u.a.): Personalradar
BildungsBlog
Hans Böhm: Führungs- und Personalberatung
Michael Specht
Marcus Tandler: Der JOBlog
wollmilchsau: das personalberater blog über recruiting, sourcing und social media
HR Web Café

Als zwölfter Blog ist der Weiterbildungsblog aufgeführt (”Weiterbildung pur” heißt es - besten Dank dafür!). Die Auswahl der internationalen Blogs ist schwer (und damit nicht) zu diskutieren. “National” habe ich spontan Johannes Thönneßen (Der MWonline-Blog) und Nicole Bußmann (managerSeminare/ Newsblog) vermisst. Wobei sich natürlich gerade mit den Stichworten “HR, Social Media & Enterprise 2.0″ ein weites Feld neuer Kandidaten öffnet. Deshalb: Für Ergänzungen gibt es hier die Kommentarfunktion …
Christoph Stehr, Personalführung, 12/ 2010

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If You’re Learning by Blogging You Must be BLEARNING!

Posted on 13 October 2010 by jrobes

Brent Schlenker bricht hier eine Lanze fürs Bloggen, fürs Bloggen als Lernprozess, eben “blearning”. Dabei weist er darauf hin, dass zum Bloggen mehr noch als das Schreiben das Lesen gehört. Genau! Wer regelmäßig bloggt, macht es zur Routine, sich über “sein” Thema auf dem Laufenden zu halten und sich in den entsprechenden Netzwerken zu bewegen. Aber Brent Schlenker bringt das viel prosaischer herüber:

“The process of self-motivated learning is what blogging is all about.  Its the magic of personal publishing that powers my blearning.  I consume the content of others and then act upon that content.  It’s my acting upon the content I consume that is so powerful.  I can simply post a short comment and be a peripheral part of their conversation, or I can use their post as the inspiration for my own.  In either case, we’ve made a connection with each other.  And that connection in and of itself is even more powerful and longer lasting than the content of a simple blog post that brought us together. Blearning is about self-motivated learners connecting and collaborating with others around a shared topic or theme.  The technology simply facilitates the actions required.”
Brent Schlenker, Corporate ELearning Strategies and Development, 12. Oktober 2010

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Nächste Generation Wissensmanagement: Wie sich der Umgang mit Wissen und Kommunikation wandelt

Posted on 06 October 2010 by jrobes

Das Open Journal of Knowledge Management hat in seiner zweiten Ausgabe einige Beiträge der Community of Knowledge-Plattform noch einmal zusammengefasst. Auf die meisten Beiträge habe ich bereits bei Erscheinen hingewiesen (hier, hier und hier). Neu ist z.B. der Artikel von Alexander Stocker (”Wissensmanagement mit Web 2.0 …”), der eine Weblog-Fallstudie aus der Unternehmenspraxis darstellt - wobei allerdings, gewollt oder ungewollt, auch in der Schilderung des Autors selbst die Spannungen in der Sache sichtbar werden: “Eine Vorgabe seitens der Geschäftsführung zum selbstorganisierten Bloggen besagt …”. Dafür braucht es den Begriff Enterprise 2.0 wohl noch nicht. Ansonsten bilden die Stichworte Web 2.0, Wikis, Weblogs und Twitter den roten Faden dieser Ausgabe.
Open Journal of Knowledge Management, II/2010, 4. Oktober 2010

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MMB Learning Delphi 2010: Vernetzung ist angesagt – Social Learning weiterhin auf dem Vormarsch

Posted on 09 August 2010 by jrobes

Das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung hat auch 2010 wieder 65 E-Learning-Experten aus dem deutschsprachigen Raum gefragt, welche Trends die Weiterbildung in Unternehmen morgen bestimmen werden. Einige interessante Ergebnisse: Wenn es darum geht, die wichtigsten Lernformen und -technologien zu identifizieren, wird unverändert an erster Stelle “Blended Learning” (91 Prozent) genannt, gefolgt von “Lerner-Communities/ Social Networks allgemein” (84%) und “Web-Based Trainings” (82%). Da es sich bereits um das fünfte Learning Delphi handelt, sind dabei auch interessante Entwicklungen zu beobachten: So ist der Kurs von “Lerner-Communities/ Social Networks” deutlich, der von “Simulationen” etwas gestiegen, während vor allem “Open Educational Resources” und “Weblogs”  - als Lerntechnologien in Unternehmen! - unter den Experten weiter an Wertschätzung verloren haben.

Das MMB hat auch wieder nach den drei wichtigsten E-Learning-Trends gefragt: Hier stehen “Mobile Learning” (36%), “Rapid Learning/ Micro-Learning” (27%) und “Blended Learning” (24%) auf den ersten Plätzen. Auch das von den meisten Experten favorisierte Bildungsszenario geht in diese Richtung: “Die Mehrheit der Experten (83%) geht davon aus, dass bis 2013 „Mikro-Learning“, also die Nutzung kleinster Lernmodule zur Problemlösung am Arbeitsplatz, eine wichtige Rolle spielen wird.”

Sehr schön ist auch die Idee, nach den wichtigsten Messen und Kongressen für die E-Learning-Branche zu fragen. Hier bekamen “LEARNTEC” und “Zukunft Personal” die meisten Stimmen, während es das “EduCamp”-Format noch nicht in die Aufzählung geschafft hat. Das “Learning Delphi 2010″ enthält noch weitere Informationen über den E-Learning-Markt, Lerntechnologien und Zielgruppen. Nicht repräsentativ, aber ein interessantes Blitzlicht.
Disclaimer: Ich war einer der 65 befragten E-Learning-Experten.
MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor II/2010 (pdf)

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The evolving blogosphere: An empire gives way

Posted on 29 June 2010 by jrobes

Eine kurze Momentaufnahme in der aktuellen Ausgabe des Economist: Das Wachstum der Blogging-Community stagniert, vor allem Facebook und Twitter, so die Autoren, haben sich als Alternativen fürs “schnelle Schreiben” etabliert, so dass nur der Weg in die “special-interest”-Nische bleibt. Vielleicht ist da ja etwas dran …
Economist, 24. Juni 2010

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Deutsche Blogger

Posted on 16 April 2010 by jrobes

Ich hatte mich schon gewundert, warum es diese Woche in den deutschen Feuilletons so viel übers Bloggen gab. Dann viel mir ein, dass ja in Berlin die “Blogger-Konferenz” re:publica stattfindet. Und als ich gestern Abend gefragt wurde, ob ich denn das lange Dossier in der FAZ gelesen hätte, habe ich nachgegeben und etwas Pflichtlektüre nachgeholt. Obwohl, nein, es ist keine Pflichtlektüre, eigentlich sind es ein Dutzend Home-Stories über prominente Blogger in Deutschland, in denen es um Befindlichkeiten, Sehnsüchte, das Alter und Ähnliches geht. Dahinter steckende Umbrüche, eine andere Art, zu arbeiten, zu kommunizieren oder zu lernen, neue Netzwerke - all diese Dinge verschwinden als Randnotizen hinter den Stories. Wenn man wenigstens “deutsche Blogger” vorgestellt hätte, die niemand kennt, die über Exotisches schreiben …
Marcus Jauer, FAZ,  14. April 2010

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Twitter for Learning - 55 Great Articles

Posted on 24 March 2010 by jrobes

Eine Liste mit 55 Artikeln rund um Twitter, gesammelt von Tony Karrer: “In a recent conversation, I was asked what I thought about twitter as a learning tool. Over the course of the past few years I’ve moved from saying “I don’t get it” – to feeling like it’s a good addition to my Learning Tool Set.” (via Stephen Downes)
Tony Karrer, eLearning Technology, 24. März 2010

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The intentional marginalization of blogging in the corporate learning sector

Posted on 17 March 2010 by jrobes

Welche Rolle spielen Blogs in Corporate Learning bzw. der betrieblichen Weiterbildung? Wie ist das Verhältnis von Blogs und Fachzeitschriften? Erhalten Blog-Autoren und ihre Beiträge die Aufmerksamkeit, die sie verdienen? Janet Clarey bezieht in einem längeren Artikel eine klare Position:

“Among corporate L&D types, I think reading blogs is still new. … However, in L&D periodicals, I do think there’s the same “marginalization of blogging” …  I often get the feeling that when something is written on a blog (vs. within an article) it’s not taken seriously.”

Ich selbst bin an dieser Stelle hin- und hergerissen. An vielen Stellen ist die “Welt” heute und hierzulande sehr durchlässig geworden. Es gibt Überschneidungen und wechselseitiges Wahrnehmen, und gerade Fachzeitschriften können an vielen Stellen gar nicht anders, als aktuelle Entwicklungen wie z.B. das Bloggen aufzunehmen. Es gibt aber auch in der Weiterbildung eine institutionalisierte Fachöffentlichkeit, in der Social Media und Blogs keine Rolle spielen. Ob man das “Marginalisierung des Bloggens” nennen möchte, ist eine andere Frage.
Janet Clarey, … spinning the social web, 14. März 2010

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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