Archive | Web 2.0

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Einsatz von Web 2.0 in der Berufs- und Erwachsenenbildung in Baden-Württemberg

Posted on 27 August 2010 by jrobes

Eine kurze Bedarfsanalyse zum aktuellen Stand, dem Bedarf sowie Trends und Barrieren beim Einsatz von Web 2.0-Anwendungen. Grundlage sind eine Reihe von persönlichen Telefoninterviews mit 13 privaten und öffentlichen Bildungseinrichtungen sowie ein vertiefender Workshop. Das Ergebnis: Der Nutzen von Web 2.0 in der Weiterbildung ist den Befragten bewusst, doch ihr Einsatz scheitert oft an institutionellen und kulturellen Barrieren. Dass es sich dabei wirklich um einen grundlegenden Wandel handelt, zeigt der folgende Punkt sehr schön:

“Kein praktikables Abrechnungssystem für Trainer: Bisher gibt es nur ein Abrechnungssystem für Präsenzlehrgänge. Eine Lösung für die Vergütung des Zusatzaufwands, darunter die Unterstützung der Lernenden in der Vor- und Nachbereitungsphase der Kurse, wurde bisher noch nicht gefunden.”
MFG Baden-Württemberg mbH/ Innovationsagentur des Landes für IT und Medien, 23. August 2010 (pdf)

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Wie Unternehmen das Web 2.0 für sich nutzen

Posted on 22 July 2010 by jrobes

Die Experten der Deutsche Bank Research beschäftigen sich regelmäßig mit den Auswirkungen des technologischen Wandels auf Unternehmen, ihre Dienstleistungen und ihre Märkte. Auch das Web 2.0 war in diesem Zusammenhang schon Thema, z.B. 2005 (”Blogs: ein neues Zaubermittel der Unternehmenskommunikation?”) und 2007 (”Starten statt warten: Auswirkungen des Web 2.0 auf Finanzdienstleister”). Jetzt steht “Enterprise 2.0″ im Untertitel und gibt die Richtung der aktuellen Dokumentation vor: Neben Hinweisen zum Stand der Web 2.0-Nutzung und der wohl unvermeidlichen Darstellung einzelner Instrumente geht es um das, was Andrew McAfee als “selbstorganisierende (emergente) Social-Software-Plattformen, die in Unternehmen oder zwischen Unternehmen und ihren Partnern oder Kunden eingesetzt werden”, beschreibt.

Auf dieser Grundlage gibt die Autorin, Antje Stobbe, einzelne Ratschläge (z.B. “Unternehmenskultur muss passen”), betont die Unterschiede zwischen Web 2.0 und Enterprise 2.0, um schließlich darauf hinzuweisen, dass sich viele Projekte derzeit noch im “experimentellen Stadium” befinden. Im Ausblick heißt es: “Dennoch wird das Web 2.0 aus der Wirklichkeit von Unternehmen künftig nicht mehr wegzudenken sein.” Ein professioneller Überblick, der leider weitgehend auf Fallbeispiele verzichtet. Und mit Blick auf das sich täglich weiter ausdifferenzierende Feld von Web 2.0/ Enterprise 2.0 könnte es sinnvoll sein, sich in zukünftigen Studien auf ein konkretes Thema zu konzentrieren.
Deutsche Bank Research, 19. Juli 2010 (pdf)

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Bekenntnis zum “macro-learning”

Posted on 08 July 2010 by jrobes

Gabi Reinmann geht die aktuelle “2.0-, Micro- und Co.-Debatte … gehörig auf die Nerven”, vor allem “dieses Durcheinander, das entsteht, wenn gar nicht klar gesagt wird, was denn wozu unter welchen Bedingungen gelernt werden soll”. Sie stellt noch einige weitere, gute Fragen nach Sinn und Unsinn von Microlearning und so, wie sie sie stellt, wird jeder Leser sofort nicken und sich ihrem Bekenntnis anschließen. Punkt.

Mein Bekenntnis zum “micro-learning” lautet wie folgt: Wenn ich, wie Gabi Reinmann, “Veränderungen und neue Ideen in unserem Bildungssystem”, für notwendig halte und ansprechen möchte, brauche ich immer wieder mal einen Aufhänger, etwas, das irritiert, wachrüttelt und zum Widerspruch reizt. Etwas, um in eine Diskussion über die oben genannten Veränderungen und neuen Ideen einzusteigen. Deshalb nicke ich, wenn ich Rolf Schulmeisters Dekonstruktion der “net generation” lese - und verwende trotzdem den Begriff, um dahinter liegende Entwicklungen und Fragen anzusprechen (und verweise in der Regel immer auch auf Rolf Schulmeister, aber eben auch auf Marc Prensky). Deshalb bekenne ich mich sofort zum “macro-learning” - und werde trotzdem noch ein paar Mal mit Microlearning in die Diskussion einsteigen. Ich denke, dass an dieser Stelle die Perspektive eines Hochschullehrers einfach eine andere ist, vielleicht sogar sein muss.
Gabi Reinmann, e-Denkarium, 7. Juli 2010

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Die Integration von formellem und informellem Lernen durch Web 2.0 und social Media

Posted on 06 July 2010 by jrobes

Der Titel ist lang, beschreibt aber genau die Herausforderung, vor der Corporate Learning steht: Wenn man einmal den Wert des informellen Lernens entdeckt hat, wie fördert, unterstützt, steuert und integriert man diese Lernform? Auch SAP hat sich dieser Herausforderung gestellt, und die Präsentation von Thomas Jenewein gibt einen guten Überblick über die laufenden Aktivitäten und Projekte. Interessant sind die drei Ansätze, die Thomas Jenewein für den Umgang mit Web 2.0 unterscheidet:
(a) embedded: Web 2.0-Instrumente sind eingebettet in formelles Lernen; (b) wrapped: eine Web 2.0-Infrastruktur umgibt formelle Lerninhalte; und (c) Community: Informelles Lernen (Web 2.0) findet unabhängig vom formellen Lernkontext statt.
Thomas Jenewein, Slideshare, 2. Juli 2010

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The evolving blogosphere: An empire gives way

Posted on 29 June 2010 by jrobes

Eine kurze Momentaufnahme in der aktuellen Ausgabe des Economist: Das Wachstum der Blogging-Community stagniert, vor allem Facebook und Twitter, so die Autoren, haben sich als Alternativen fürs “schnelle Schreiben” etabliert, so dass nur der Weg in die “special-interest”-Nische bleibt. Vielleicht ist da ja etwas dran …
Economist, 24. Juni 2010

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Web 2.0 für Lern- und Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen

Posted on 23 June 2010 by jrobes

Dieser Praxisleitfaden gibt einen guten Überblick über die “neuen Lerninstrumente des Web 2.0″. Angenehm unaufgeregt und im Rückgriff auf eigene Projekterfahrungen (LERNET 2.0) werden Blogs, Microblogs, Twitter, Wikis und weitere Tools als “E-Learning 2.0-Werkzeuge” eingeführt und kurz beschrieben. Dazu gibt es konkrete Tipps zur Umsetzung. Ein weiteres Kapitel zählt Möglichkeiten auf, klassische E-Learning-Anwendungen mit Web 2.0-Instrumenten zu verbinden. Sicher nicht nur für kleine und mittlere Unternehmen interessant.
LERNET 2.0/ D-ELAN e.V., Juni 2010 (via LERNET Blog, 22. Juni 2010)

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Web 2.0 und Bildung

Posted on 08 June 2010 by jrobes

Der Deutsche Bildungsserver hat ein nützliches Informationsdossier zusammengestellt, aufgeteilt in die Bereiche “allgemeine Grundlageninformationen” und “Web 2.0 im Bildungskontext “. Neben den einführenden Texten finden sich im zweiten Teil “Links zu den Informationssammlungen des Deutschen Bildungsservers über Web 2.0-Anwendungen in den verschiedenen Bildungsbereichen - also etwa Elementarbildung, Schule, Hochschule und Weiterbildung” sowie “Projekte und Studien, die sich mit Web 2.0 im Bildungsbereich befassen”. Was mir noch fehlt, sind die Erscheinungsdaten der Quellen auf der ersten Ansichtsebene sowie ein RSS-Feed des Dossiers.
Doris Hirschmann, BildungsserverBlog, 7. Juni 2010

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Why Participatory Culture Is Not Web 2.0: Some Basic Distinctions

Posted on 28 May 2010 by jrobes

Es gibt aktuell zwei Bücher, die sich mit Bildung und DIY beschäftigen: “DIY U: Edupunks, Edupreneurs, and the Coming Transformation of Higher Education” von Anya Kamenet und “DIY Media: Creating, Sharing and Learning with New Technologies” von Colin Lankshear und Michele Knobel. Für das Letztere hat Henry Jenkins ein Nachwort geschrieben und in seinem Blog veröffentlicht. Hier rückt er mögliche Missverständnisse zurecht (”Do It Yourself rarely means Do It Alone.”), um dann seine Vorstellungen einer Partizipations-Kultur (”participatory cultures”) darzulegen. Wobei er recht tief in Beispiele von Fan-Communities eintaucht. Als er zum Schluss des Artikels allerdings eine Verbindung zu “Learning 2.0″ herstellen will, verliert er sich in Kurzschlüssen (z.B. “Web 2.0″ is not a theory of pedagogy; it’s a business model.”) Wie auch immer, DIY kommt auf meine Lektüreliste.
Henry Jenkins, Confessions of an Aca-Fan, 24. Mai 2010

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“Read a Twitter stream as a daily newspaper”

Posted on 20 April 2010 by jrobes

Ich habe seit einigen Tagen diesen Dienst abonniert: paper.li schickt mir täglich den Link auf eine Seite, die meine abonnierten Tweets in einem Zeitungs- bzw. News-Layout darstellt. Der Twitter-Strom wird quasi eingefroren, was automatisch zum Stöbern einlädt. Vielleicht einfach mal ausprobieren.
paper.li

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Students, Internet, eLearning and Web 2.0

Posted on 15 April 2010 by jrobes

Rolf Schulmeister legt hier noch eine Schüppe drauf: “The vast majority of all students were not familiar with most Web 2.0 applications and did not use them.” Nichts zu sehen also von der vielbeschworenen “net generation”! Das ist ein Ergebnis einer Befragung von 2.000 Studierenden im deutschsprachigen Raum, die im Juni/ Juli 2008 durchgeführt wurde. Auch der Umgang mit Lernmaterialien im Netz, also eher e-Learning 1.0, scheint für viele Studierende noch nicht selbstverständlich zu sein. Das ist die eine Seite der Medaille. Naheliegend ist aber auch der Schluss, dass Studierende mit Web 2.0-Instrumenten nicht vertraut sind, weil diese nicht Teil der Hochschullehre und -didaktik sind.
Rolf Schulmeister, in: Martin Ebner und Mandy Schiefner (Eds): Looking Toward the Future of Technology-Enhanced Education: Ubiquitous Learning and the Digital Native. IGI Global 2010, p. 13-36 (pdf)

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Tim O’Reilly on Education as an Open System

Posted on 22 March 2010 by jrobes

Im Januar fand in Sausalito (Kalifornien) der DGREE Summit statt. Das Motto: “Envisioning the Future of Higher Education”. Präsentiert hat auch Tim O’Reilly und zwar seine Idee von “Education as a Platform”. Dafür nimmt er einen kurzen Anlauf, präsentiert Government 2.0, um dann aber noch zielsicher bei der Bildung zu landen: “How can this work for education? Change the mission from delivering courses to creating services that help teachers build and deliver learning opportunities. Open standards breed innovation.” Zehn Minuten mit dem Vater des Web 2.0.
Tim O’Reilly, DGREE, Januar 2010

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The Amazing Web 2.0 Projects Book

Posted on 18 March 2010 by jrobes

Terry Freedman hat diese Sammlung von Web 2.0-Projekten in der Weiterbildung als E-Book herausgebracht und zum Download zur Verfügung gestellt. 87 Projekte sind nach einzelnen Altersgruppen geordnet (von “Primary” bis “Adults”) und werden in kurzen Steckbriefen vorgestellt. Zum Stöbern.
Terry Freedman, The Educational Technology Site, 14. März 2010

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CeBIT 2010: Wandel im E-Learning Markt?

Posted on 10 March 2010 by jrobes

Martina Göhring war auch auf der CeBIT und hat sich mit Viola Ploski über ihre Eindrücke unterhalten. Gerade mit Blick auf Web 2.0 stellt sie “einen Wandel bei den Anwenderunternehmen und ihrem Bedarf” fest, während die Anbieter die Diskussion um Web 2.0 “für übertrieben” und “einen überschätzten Hype” halten. Die Kunden, so Martina Göhring, wünschen immer häufiger eine längerfristige Prozess-Begleitung, werden aber von ihren Anbietern oft mit diesem Wunsch allein gelassen.

Ich will an dieser Stelle nicht darauf eingehen, wer sich hier zu langsam oder zu wenig bewegt, sondern meinen Eindruck ergänzen: In Unternehmen, in der betrieblichen Weiterbildung und den Anbietern, die sich hier platzieren, geht es nach wie vor um formale Qualifizierung. Es geht um Seminare, Workshops und WBTs, also um punktuelle Lernereignisse und um strukturierte Lerninhalte. Die Prozesse, Geschäftsmodelle sowie Kompetenzen der Beteiligten auf beiden Seiten sind darauf ausgerichtet. An diese Tür klopfen jetzt seit einiger Zeit Web 2.0, Social Networking und informelles Lernen. Wie geht man mit ihnen um? Continue Reading

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Web 2.0 Strategy

Posted on 25 February 2010 by jrobes

Da sich die wenigsten von uns den ASTD State of the Industry Report for 2009 leisten werden, verlinke ich hier auf die untenstehende Grafik. Ist sie realistisch? Oder zu “amerikanisch”, weil man dort immer ein paar Jahre voraus ist? Na ja, die Vorhersage ist sehr weich formuliert … Janet Clarey leitet aus den Zahlen noch einige strategische Überlegungen ab. Und verlinkt am Ende auf ein kurzes “Learning 2.0″-Paper, das jeden Leser in der Fußzeile warnt: “Do not reproduce”! Klar.
Janet Clarey, A Brandon Hall Research blog, 9. Februar 2010

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Education 2.0? Designing the web for teaching and learning

Posted on 23 February 2010 by jrobes

Dieser Report oder “Commentary”, wie die Autoren ihn nennen, kommt aus London und ist eine Arbeit des Teaching and Learning Research Programmes. Er besteht aus zwei Teilen, die einen Überblick über das Thema “Web 2.0 und Bildung” geben. Im ersten Teil werden die Charakterstika des Web 2.0 beschrieben und zwei Spielfelder, Virtual Worlds und Social Networking, etwas näher beleuchtet. Im zweiten Teil wird der Blick nach vorne geworfen. Dabei unterscheiden die Autoren explizit zwischen Web 2.0-Technologien (die heute da sind) und Lerntechnologien, die es auf der Grundlage der Web 2.0-Prinzipien noch zu entwickeln gilt:

“Discussion of web 2.0 and learning needs to move beyond asking whether web 2.0 applications ‘work’ in education or enhance learning. Instead, educational technologists need to consider how web 2.0 can be shaped and designed along educational lines, and how education can be re-imagined in the light of new technologies. Educators should now be striving to work with technologists to shape the learning technologies of the near future.” (S. 26) (via mebner)
Technology Enhanced Learning phase of the Teaching and Learning Research Programme, Februar 2010

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Ansichten zur Kommentarkultur in Weblogs

Posted on 12 February 2010 by jrobes

“Huch, ich werde beforscht”, twitterte gestern Joachim Wedekind, als er Rolf Schulmeisters Analyse der Kommentarkultur in Weblogs vor sich liegen hatte. Mir geht es genauso, aber nachdem ich meine Neugierde befriedigt habe, will ich - aller Befangenheit zum Trotz - eine kurze Einschätzung versuchen. Auf eine Zusammenfassung des Artikels verzichte ich an dieser Stelle, es sind nur ca. 20 Seiten! Continue Reading

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The social Web in 2010: The emerging standards and technologies to watch

Posted on 28 January 2010 by jrobes

Neben Andrew McAfee ist Dion Hinchcliffe wohl der eifrigste Beobachter und Analyst der Schnittstelle von “social computing” und “enterprises”. Unter dem Stichwort “Social Web Challenges of 2010: A List” hat er einige Bruchstellen in der aktuellen Entwicklung festgehalten. Es sind Dinge, die, so Hinchcliffe, eng mit dem Erfolg des Social Web verbunden sind. Da ist zum Beispiel das, was er “fragmentation of conversation” nennt. Viele Aktivitäten auf unzähligen Kanälen, denen zu folgen manchmal schwer fällt. Damit hängt auch ein anderer Punkt eng zusammen, den Hinchcliffe mit “Difficulty of coherently engaging in social activity across many channel” beschreibt. Sehr gut beobachtet auch dieser Punkt: “Coping with and getting value from the expanding information volume of social media”. Selbst wer Aggregatoren und Filter nutzt, sucht permanent nach Strategien, um mit der Fülle an Informationen umzugehen, um Wichtiges von Unwichtigem und Gutes vom Durchschnitt zu trennen. Lesenswert!
Dion Hinchcliffe, ZDNet, 20. Januar 2010

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Branchenwissen auf einen Klick

Posted on 28 January 2010 by jrobes

Vor fast genau einem Jahr durfte ich als Gastreferent an der KickOff-Veranstaltung der “Mediencommunity 2.0″, einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Pilotprojekt, teilnehmen. Seit Oktober 2009 ist das integrierte Branchenportal der Druck- und Medienindustrie online und will vor allem die Beschäftigten kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) zum selbstorganisierten Lernen motivieren. In der aktuellen Personalführung wird jetzt ausführlich über die Ziele des Projekts, die Angebote der Community und erste Erfahrungen berichtet. Wer keinen Zugriff auf den Artikel hat, kann sich im Netz ein eigenes Bild von der “Mediencommunity 2.0″ machen. Spannend ist vor allem, wie konsequent hier Web 2.0-Instrumente und -Funktionen eingesetzt werden, um die Angebote der Community (”Wissen + Nachschlagen”, “Vernetzen + Mitmachen”, “Lernen + Lehren”) zu unterstützen und, wenn alles gut läuft, mit dem Input der Nutzer weiterzuentwickeln.

“Die Mediencommunity will alle verfügbaren fachspezifischen Informationen an einem Ort bündeln. Sie will zugleich die Wikipedia, das Xing und die Akademie.de der Branche sein.”
Anne König, Ulrike Schraps, Lutz Goertz, in: Personalführung, 2/2010, S. 50-56

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Nachdenkliches zu Web 2.0 im Hochschulunterricht

Posted on 20 January 2010 by jrobes

Ich freue mich schon auf das EduCamp in Hamburg, das am 5./6. Februar meine Konferenzwoche abschließen wird. Auch weil für Samstag eine Podiumsdiskussion zum Thema “Das Internet – ein Bildungsraum?” angesetzt ist. Rolf Schulmeister, einer der Podiumsteilnehmer, hat vorab 14 Thesen in die Runde geworfen. In diesen Thesen wirft er einen gewohnt kritischen Blick auf die Web 2.0-Nutzung der Studierenden und warnt vor übertriebenen Erwartungen. Und er stellt in den Raum, dass Web 2.0-Methoden sich nicht für alle Arten des Lernens eignen. Dort, wo es ernst wird, wo es um “Prüfungen und Benotung von Leistungen” geht, wo “die Hochschule ihrer Aufgabe der Bewertung und Selektion der Studierenden nachkommen” muss, hört der Spaß mit Web 2.0 und der “freiwilligen Partizipation” auf.

Ich finde, das sind spannende Thesen! In denen übrigens das Verhältnis der Hochschullehrer zum Web 2.0 etwas zu kurz kommt, aber das nur am Rande. Wer sich auf Hamburg einstimmen will, wirft am besten hier einen Blick auf die laufende Debatte.
Rolf Schulmeister, Januar 2010 (pdf)

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Your Year in 2009 on SlideShare

Posted on 15 January 2010 by jrobes

Ich habe irgendwann in 2006 begonnen, meine (öffentlichen) Präsentationen auf SlideShare abzulegen (www.slideshare.net/jrobes). Inzwischen haben sich dort 29 angesammelt. In den ersten Jahren habe ich nur aus dem Augenwinkel auf die Resonanz geachtet, seit etwas über einem Jahr scheint SlideShare aber in einer größeren Community “angekommen” zu sein, denn die Zahl der “views”, “favs” und “embeds” steigt und auch SlideShare selbst unterstützt die Kommunikation mit netten Reportings:

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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