Archive | Social Software

Tags: , , ,

voestalpine digitalks

Posted on 10 February 2010 by jrobes

“Die voestalpine ist ein führender europäischer Verarbeitungskonzern mit eigener Stahlbasis und Sitz in Österreich”, heißt es auf den Seiten des Unternehmens. 11.6 Mrd. Euro Umsatz, 39.000 Mitarbeiter. Im Januar hat das Unternehmen eine interne Veranstaltungsreihe durchgeführt, um “dem Weltkonzern den digitalen Change zu erleichtern”. So weit man es erkennen kann, ging es vor allem um die Vermittlung von Grundwissen in Sachen “Social Media”. Die “digitalks” liegen jetzt in drei Teilen als Video vor, betitelt mit “From blogs to real-time Web”, “Social Media Impact und Crowdsourcing” und “Microblogging, Video und Weak ties”. Das Projekt wurde von der Konzernkommunikation initiiert, und die Videos enthalten vor allem Statements der Teilnehmer, inkl. einzelner Vorstandsmitglieder.

Mir gefällt das Projekt, das Format und die Tatsache, dass der Konzern mit eigenem YouTube-Channel, Twitter-Account und Facebook-Seite aktiv ist. Auf den Seiten von digiom heißt es: “wahrscheinlich das erste twitternde Stahlunternehmen im deutschsprachigen Raum” (dort finden sich noch weitere Infos). (via Martin Ebner)
voestalpine AG, YouTube, Januar/ Februar 2010

Popularity: 16% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

Social networking. A world of connections

Posted on 29 January 2010 by jrobes

Dass auch der Economist auf der Titelseite Apple und seinem iPad die Referenz erweisen würde, war abzusehen (”The Book of Jobs”). Aber in derselben Ausgabe gibt es auch einen “special report” zum Thema “social networking”. Natürlich drehen sich viele Artikel um die Frage, wie der wirtschaftliche Faktor dieses Phänomens einzuschätzen ist. Sowohl mit Blick auf die Geschäftsmodelle von Facebook, Twitter & Co., aber auch mit Blick auf die Frage, wie Unternehmen, Branchen und Jobsuchende hier mitschwimmen können. Auch “enterprise 2.0″ ist ein Thema (”Yammering away at the office”), natürlich im bekannten Pro-und Contra-Stil, den der Economist pflegt. Die Risiken aus Sicht des Managements: fragwürdiger Nutzen, inkorrekte Kommentare sowie fehlende Kontrolle. Aber die positiven Zeichen überwiegen, “a more open workplace”, “good ideas [that] can emerge from anywhere” und “a great way to capture knowledge and identify experts”. Und der nächste Trend? Vielleicht “the rise of mobile-phone-based networking”.
The Economist, 30. Januar - 5. Februar 2010

Popularity: 22% [?]

Comments (0)

Tags:

The social Web in 2010: The emerging standards and technologies to watch

Posted on 28 January 2010 by jrobes

Neben Andrew McAfee ist Dion Hinchcliffe wohl der eifrigste Beobachter und Analyst der Schnittstelle von “social computing” und “enterprises”. Unter dem Stichwort “Social Web Challenges of 2010: A List” hat er einige Bruchstellen in der aktuellen Entwicklung festgehalten. Es sind Dinge, die, so Hinchcliffe, eng mit dem Erfolg des Social Web verbunden sind. Da ist zum Beispiel das, was er “fragmentation of conversation” nennt. Viele Aktivitäten auf unzähligen Kanälen, denen zu folgen manchmal schwer fällt. Damit hängt auch ein anderer Punkt eng zusammen, den Hinchcliffe mit “Difficulty of coherently engaging in social activity across many channel” beschreibt. Sehr gut beobachtet auch dieser Punkt: “Coping with and getting value from the expanding information volume of social media”. Selbst wer Aggregatoren und Filter nutzt, sucht permanent nach Strategien, um mit der Fülle an Informationen umzugehen, um Wichtiges von Unwichtigem und Gutes vom Durchschnitt zu trennen. Lesenswert!
Dion Hinchcliffe, ZDNet, 20. Januar 2010

Popularity: 26% [?]

Comments (1)

Your Year in 2009 on SlideShare

Posted on 15 January 2010 by jrobes

Ich habe irgendwann in 2006 begonnen, meine (öffentlichen) Präsentationen auf SlideShare abzulegen (www.slideshare.net/jrobes). Inzwischen haben sich dort 29 angesammelt. In den ersten Jahren habe ich nur aus dem Augenwinkel auf die Resonanz geachtet, seit etwas über einem Jahr scheint SlideShare aber in einer größeren Community “angekommen” zu sein, denn die Zahl der “views”, “favs” und “embeds” steigt und auch SlideShare selbst unterstützt die Kommunikation mit netten Reportings:

slideshare_201001.gif

Popularity: 17% [?]

Comments (0)

Social Learning Examples

Posted on 16 November 2009 by jrobes

“I am constantly being asked, by those new to social media, for specific examples of how social media (Web 2.0) tools can be used for learning - whether it be for personal learning, informal learning or formal learning - in education or the workplace. So here are over 100 ways that different social technologies (and tools) are being used by learning professionals worldwide …” Die Liste reicht von “Blogging” bis “Integrated Social/ Collaboration Environment”, die Statements sind kurz und persönlich und ein guter Startpunkt, um die eigenen Arbeits- und Kommunikationswerkzeuge auf “web 2.0″-Stand zu bringen.
Jane Hart, Social Learning, 14. November 2009

Popularity: 15% [?]

Comments (0)

Social Media und Personalarbeit: Potenzial erkannt. Und genutzt?

Posted on 04 November 2009 by jrobes

800 Personalexperten in Deutschland wurden im Rahmen dieser Studie des Beratungsunternehmens IFOK befragt, 133 haben geantwortet. Was die Autoren der Studie ihnen attestieren, ist ein “ambivalentes Verhältnis” zum Thema Social Media. Das heißt: Die Mehrheit der Befragten ist sich über die zukünftige Bedeutung von Social Media einig, sieht aber keine Dringlichkeit, die Instrumente aktiv zu nutzen, von einer klaren Strategie ganz zu schweigen. Neben den Zahlen präsentiert die Studie auch einige nützliche Handlungsempfehlungen, von denen ich eine hervorheben möchte: “Ein erster und vergleichsweise einfach umzusetzender Schritt könnte sein, Social Media für die eigene fachliche Arbeit zu nutzen. Auch hierbei sind Personaler noch sehr zögerlich: 60 Prozent nutzen keinerlei Blogs oder Foren, um sich mit Kollegen auszutauschen oder Best Practices zu recherchieren.” Um sich ein besseres Bild vom Status Quo machen zu können, plädiere ich ohnehin dafür, auch die private Nutzung von Social Media zu erheben. Dass diese Seite der Geschichte im Rahmen solcher Studien ausgeklammert wird, wundert mich immer wieder und passt überhaupt nicht zum Thema.
IFOK, November 2009 (pdf)

Popularity: 14% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Veni – VIDEO – Vici: videobasiertes E-Learning auf dem Siegeszug 2.0

Posted on 03 November 2009 by jrobes

Vom “Siegeszug des Videocontent im Web-Learning” erzählt Andrea Back in diesem Arbeitsbericht mit vielen interessanten Links und Beispielen. Die Story ist bekannt: Es ist immer einfacher geworden, Videos zu entwickeln und zu publizieren, Videoplattformen ziehen Millionen Nutzer an und auch im Bildungskontext wird das Medium immer populärer. Das alles funktioniert so gut, weil die attraktivsten Video-Plattformen, so Andrea Back, mehr sind als “Portale für Inhalte”, sondern als Communities und soziale Netzwerke funktionieren, in denen kommentiert, ausgetauscht, “getaggt” und verlinkt wird, bis zum “rip, mix & learn” eben. Und das “vidEo-Learning” steht nicht allein da, sondern ist fest eingebettet in einen Kontext von Screen Literacy, Microcontent und Mobile Computing. Ein abschließendes Kapitel ist dem “Edu-Podcasting im Unternehmen” gewidmet und fasst einige Rückmeldungen aus Grossunternehmen der Finanzdienstleistungsbranche zusammen. Fazit: Interesse ist vorhandene, aber praktische Erfahrungen sind rar.

In einem aktuellen Blog-Post fragt Andrea Back noch nach den Chancen von “peer-produced Video-Content im Lernumfeld” und kommt zu dem Schluss: “Aber den richtigen “Clou”, den grossen Durchbruch einer community-generierten Lernvideo-Website, den sehe ich noch nicht - lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.”
Andrea Back, Arbeitsberichte Learning Center IWI-HSG, Nr. 1/2009 (2. September 2009)

Popularity: 16% [?]

Comments (0)

Tags: , , , ,

26 Millionen Aktive bei sozialen Netzwerken

Posted on 02 November 2009 by jrobes

Ich muss zugeben, dass mir die absoluten Zahlen nichts sagen: “26,4 Millionen aktive Nutzer pro Monat”?? Weitere Erklärungen zum “aktiven Nutzer” gibt uns der BITKOM nicht. Interessanter ist deshalb die Reihenfolge, was die Beliebtheit der einzelnen Netzwerke in Deutschland betrifft: StudiVZ Gruppe vor Wer-kennt-wen und Facebook. Alle mit großen Zuwächsen und Twitter mit den größten, aber noch auf Platz 10. Dann heißt es in der Pressemitteilung: “Auch im beruflichen Umfeld werden Communitys immer wichtiger.” Und hier wüßte man ja doch gerne, woran das festgemacht wurde. Leider Fehlanzeige.

Auch Technorati war wieder aktiv und hat erste Informationen seines jährlichen “State of the Blogosphere” veröffentlicht. Es liest sich fast wie ein traditioneller Branchenbericht. Immer wieder wird betont, dass Bloggen Teil der Medienlandschaft geworden ist, Blogger immer professioneller werden und die Frage, ob man mit Bloggen seinen Lebensunterhalt verdienen kann, wird mehrmals und ganz selbstverständlich gestellt. Interessant ist vielleicht die enge Verquickung von Bloggen und Twittern: “73% of all bloggers use Twitter vs 14% of the general population.” Wie auch immer, ich nutze diese Zahlen als Hintergrundmaterial für Präsentationen und Artikel, aber sonst ….
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), 28. Oktober 2009

Popularity: 16% [?]

Comments (0)

Learning 2.0 and Workplace Learning

Posted on 09 October 2009 by jrobes

David Wilkins bringt es auf den Punkt: Alle reden davon, “social learning into formal learning strategies” zu integrieren, aber nur wenige sagen, wie das konkret aussehen kann. Wilkins nennt drei Optionen: das “embedded model”, das “wrapped model” und das “community model”, wobei letzteres dem nahe kommt, was an anderer Stelle “enterprise 2.0″ genannt wird. Aber am interessantesten für Learning Professionals in Unternehmen ist wahrscheinlich das “embedded model”, für das der Autor eine Reihe von nützlichen Beispielen aufführt:

“Imagine a WBT course with embedded comment areas that enable learners to share their reactions to particular course concepts or their perspectives and ideas around new best practices and procedures. Imagine a course in which learners could write embedded blog posts to share their own best practices, techniques, or insights directly inside the course for other learners to see. Imagine a course in which learners could participate in live discussions or rate ideas and see the ratings of others. Imagine a course that is “updated” through new blog posts via an RSS feed into specific pages in the course. These social and dynamic interactions are a large part of what’s missing in traditional WBT approaches, but they can be easily incorporated through Web 2.0 technologies.”
David Wilkins, Learning Circuits, September 2009

Popularity: 14% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

IBM’s Smart Work Jam Under Way Already – Are You Jamming?

Posted on 18 September 2009 by jrobes

Okay, es ist IBM und dort sitzen kluge Menschen mit vielen Ideen und den Möglichkeiten, diese Ideen auch auf verschiedenen Bühnen zu präsentieren. Eine dieser Bühnen sind die Jams, die IBM meines Wissens schon seit einigen Jahren regelmäßig veranstaltet, um in einem begrenzten Zeitfenster von 2 oder 3 Tagen eine globale Plattform zum Austausch von Ideen und Meinungen zu öffnen. Dieser Artikel von Luis Suarez ist ein guter Startpunkt, um sich einen Eindruck vom aktuellen IBM-Jam zu verschaffen oder auch direkt in das Thema “Smart Work” einzutauchen: Luis Suarez verlinkt nicht nur zum Jam selbst (offen für alle!), sondern auch auf zwei interessante Präsentationen zum Thema. Und, by the way, der Blog von Luis Suarez, Social Computing Evangelist bei IBM, ist auch über den Jam hinaus eine wichtige Adresse, wenn es um Social Networking und Knowledge Management (Smart Work eben) geht.
Luis Suarez, elsua.net, 17. September 2009 

Popularity: 15% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

How I use social media

Posted on 24 August 2009 by jrobes

Ein wunderschöner Wiedereinstieg ins regelmäßige Lesen und Bloggen für mich: Nancy White lässt die Zeit zwischen 1996 und heute Revue passieren und beschreibt, welche Rolle “social media” in ihrer persönlichen wie professionellen Entwicklung gespielt haben. Ihre Reflexionen beginnen mit Howard Rheingold’s Online Community “Electric Minds”, gehen weiter zu George Por’s “Knowledge Ecology University”, führen zu gemeinsamen Projekten mit Etienne Wenger und John Smith, bis zur aktuellen Buchveröffentlichung (”Digital Habitats: stewarding technology for communities”). Dann die längere Beschäftigung mit “visual thinking and visual practices”. Schließlich der Einstieg ins aktive Bloggen in 2004, der ihr Denken und ihre Arbeit noch einmal auf eine ganz neue Weise transparent gemacht hat. Für Nancy White sind “social media” eine andauernde Entwicklung und Bereicherung und sie zählt für jede einzelne Station auf, was das genau bedeutet (bitte nachlesen!). Ihr Resumee:

“So what are the patterns?
First, it has been useful for me to recognize that social media has a role in my life as an individual, as a member of communities and groups, and as a participant in these wider, free-ranging things we call networks. Individual - Group - Network -> the whole spectrum. I find this amazing.

Second, my activities can be loosely grouped into the following.
- Learning
- Getting work done
- Finding and connecting with people
- Getting stuff (search, content, etc.)
- Exploring and pushing my own boundaries

My practices have been radically changed and shaped - yes, even transformed - by social software.”
Nancy White, Full Circle Associates, 4. August 2009 

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

Social Everywhere

Posted on 21 July 2009 by jrobes

14 kurze Videoepisoden, in denen Peter Schütt, Social Software-Evangelist bei IBM, dafür wirbt, Unternehmens- und Kommunikationsprozesse einmal ganz anders zu denken: nicht hierarchisch, sondern sozial und vernetzt. Er erzählt von Reisekostenabrechnungen am Wochenende, Social Tagging, der deutschen Angst vor Veränderung, twitternden IBM-Mitarbeitern und kleinen Jungs, die den Ball nicht abspielen. In der letzten Episode geht es konkret um Weiterbildung und hier lautet seine Botschaft: “Wir müssen alle abschreiben lernen!” Wer heute Fragen alleine löst und nicht “social” denkt, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. So ungefähr jedenfalls.
Peter Schütt im Gespräch mit Ulrike Reinhard, SCOPE 09, 9. Juli 2009 

Popularity: 12% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

7 Things You Should Know About Microblogging

Posted on 10 July 2009 by jrobes

“Microblogging is the practice of posting small pieces of digital content — which could be text, pictures, links, short videos, or other media — on the Internet.” So beginnt ein weiterer Kurzüberblick in sieben Schritten (”Scenario”, “What is it?”, “Who’s doing it?”, “How does it work?”, “Why is it significant?”, “What are the downsides?”, “Where is it going?”, “What are the implications for teaching and learning?”). Ich weiß nicht, wie es anderen bei der Lektüre geht, aber gerade beim Einstiegsszenario möchte ich allen Pädagogen kräftig die Daumen drücken, die genau diesen Weg kopieren wollen.
EDUCAUSE Learning Initiative, 7. Juli 2009   

Popularity: 12% [?]

Comments (0)

Tags:

A Practical Guide to Implementing Web 2.0 (aka Social Networking Tools) in Your Organization

Posted on 08 June 2009 by jrobes

Ein langer Erfahrungsbericht in der Form eines Blogposts. Bevor Dave Pollard sich aber dem Web 2.0 zuwendet, setzt er sich mit dem Status Quo auseinander: “What’s Wrong with Corporate Websites, Intranets and Groupware?” (Die drei Zitronen!) Dieser Teil und der daran anschließende (”Can They Be Fixed?”) haben mir am besten gefallen:

“A lot of organizations are struggling with what to do with a host of costly, high-maintenance technologies that they have introduced in the last decade, hoping these technologies would produce (a) improved internal productivity, and (b) better relationships with customers. They have achieved neither objective. So they’re stuck with some very large and expensive lemons, three in particular:
1. Public websites that don’t reach customers
2. Intranets (internal content management systems) that serve up content almost no one uses
3. ‘Groupware’ tools (like SharePoint) designed to improve internal collaboration, that actually discourages collaboration.”

Anschließend gibt er eine Reihe praktischer Ratschläge, wie man bei der Einführung von Web 2.0 am geschicktesten vorgeht, aber hier steht er in guter Nachbarschaft zu vielen anderen Hilfen. Sehr schön (weil persönlicher) ist dann die folgende Aufzählung seiner Lieblings-Applikationen. Unbedingt lesen!
Dave Pollard, how to save the world, 29. Mai 2009 

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Warum twitterst Du eigentlich?

Posted on 03 June 2009 by jrobes

Ich stehe zwar noch ganz am Anfang meiner Twitter-Karriere, aber ich habe das Thema gleich zur Frage unseres aktuellen Blog Carnivals gemacht. Hier die komplette Ansage, wie immer verbunden mit der herzlichen Einladung mitzumachen!

“Twitter ist “in”. Immer mehr machen mit. Warum eigentlich? Was kann man in 140 Zeichen überhaupt mitteilen? Doch kommt es darauf an? Wenn man nur sagen will, dass man “da” ist? “With Twitter I’m never far from my people”, hat Andrew McAfee vor einigen Wochen geschrieben, und vielleicht ist es genau das. Was uns interessiert: Wie wird Twitter eingesetzt? Was gibt man, und was bekommt man zurück? Hat Twitter einen Nutzen und, wenn ja, wie kann man ihn beschreiben? Welche Möglichkeiten schlummern noch in Twitter und hat Twitter eine Zukunft? Doch genug der Vorrede:

Beschreiben Sie einfach, warum Sie twittern. Was gefällt, was bringt es, also: welche Erfahrungen machen Sie mit Twitter?”
WissensWert Blog Carnival Nr. 5 (Juni ‘09)

Popularity: 10% [?]

Comments (0)

Tags:

Latin Test via Twitter

Posted on 30 April 2009 by jrobes

Es klingt fast ein bisschen verrückt: Ein Latein-Test via Twitter!? Der Autor/Lehrer ist jedenfalls begeistert: 125 Tweets haben die Studierenden in weniger als 35 Minuten geschrieben, dazu noch eigene Blogs genutzt, um die übersetzten Texte zu editieren, sowie weitere Online-Hilfen. Der Lehrer mittendrin in der Online-Diskussion. Und da er gleich ganze Abschnitte der Twitter-Kommunikation in seinem Beitrag festhält, ahnt man, wie alles abgelaufen sein könnte.

“Last week, I gave my first Latin test using Twitter. My Latin III students had to translate the ‘In Taberna’ section of Carmina Burana. I allowed them to do it as a collaborative assessment and I gave a single score to the entire class so long as everyone contributed equally in the Tweet feed. Students had the text open in a Latin Library tab, had their online dictionaries open, had their blogs open in which to post their sections and organize their translations, and followed each other on Twitter. The trick was that although this was a collaborative assignment, the students — under penalty of forfeiting the grade for the whole class — were not allowed to talk. All discussion had to take place on Twitter.”

Er schließt seinen Beitrag mit folgender Twitter-Werbung: “I see it as one of the most powerful tools for education available in Web 2.0.” (via Ellen Trude)

Popularity: 20% [?]

Comments (3)

Tags: , , ,

LEARNTEC (2): Wie nutzt man Social Software?

Posted on 04 February 2009 by jrobes

Ein langer, zweiter LEARNTEC-Tag. Ich bin wieder zwischen Kongress und Messe gependelt. Viele Gespräche und einige Vorträge, die ich so verpasst habe. Ohne Unterbrechungen bin ich aber am Vormittag den Referenten der “Best Practices”-Sektion gefolgt (genauer: “Good Practices für Lernen und Wissensaustausch mit Social Software”). Interessante Beispiele aus ganz verschiedenen Branchen und Bereichen: dem Gesundheitswesen (Helios Akademie), dem Finanzbereich (CYP in der Schweiz), Auto und Verkehr (Bosch und Continental Automotive Switzerland). Eine Frage, die mehrmals von den Teilnehmern gestellt wurde: Wer hat eigentlich die Zeit, diese Angebote und Werkzeuge richtig zu nutzen? (Hier gab es eine interessante Diskussion, die ich an anderer Stelle noch einmal aufgreifen werde.)

Aber mich hat eine andere Frage mehr beschäftigt: Wann nutzt man eigentlich welches der neuen Web 2.0 bzw. Social Software-Angebote? Der Hintergrund: Lange Zeit waren Telefon, Brief und Email die einzigen Wege, zu kommunizieren und Informationen auszutauschen. Jetzt ist die Welt vielfältiger und bunter geworden: Blogs, Wikis, Foren, Instant Messaging kommen in immer mehr Unternehmen hinzu. Und manchmal gibt es das alles sogar mehrfach, aus der IT, der Kommunikation, der Weiterbildung. Auch in den Vorträgen wurde immer wieder angesprochen, dass Mitarbeiter derzeit häufig hilflos vor diesen neuen Angeboten stehen. Mal ist man froh, dass überhaupt neue Instrumente genutzt werden (und sieht großzügig darüber hinweg, dass sie hauptsächlich der Dokumentenablage dienen). Mal wird schlicht versäumt, die unterschiedlichen Schwerpunkte der einzelnen Web 2.0-Instrumente zu vermitteln; und mal fehlt die entsprechende Medienkompetenz bei Bildungsexperten und Mitarbeitern. Hier fehlen häufig Informationen und Orientierung und manchmal ist weniger vielleicht sogar mehr.
Learntec, 4. Februar 2009

Popularity: 9% [?]

Comments (1)

Tags: ,

Twitter as Personal Learning and Work Tool

Posted on 23 January 2009 by jrobes

Es ist eher ein Fragezeichen als ein fertiges Konzept, das Tony Karrer hier in die Runde wirft: “Thus, my opinion is: Twitter is not a tool for people who are new to social media and the use of social media for personal learning and work.”  Einige Zeilen später nennt er Twitter ein “serendipity learning tool, a quick hit”, was sich mit meinen Erfahrungen ungefähr deckt. Aber abgesehen davon: Tony Karrer fragt ja eigentlich, ob sich Twitter in einen didaktischen Kontext integrieren lässt (und ist sich da unsicher). Die Frage, ob Twitter als “personal learning and work tool” funktioniert, muss - wie bei allen Web 2.0-Tools, die ja genuin keine Bildungstechnologien sind - jeder für sich selbst beantworten. Wie auch immer, Tony Karrer verweist auf eine Reihe von spannenden Beiträgen zum Thema, vom commoncraft-Video (”Twitter in Plain English”) bis zum lesenswerten Artikel von Tom Barrett (”Twitter - A Teaching and Learning Tool”).
Tony Karrer, eLearning Technology, 21. Januar 2009

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

Social networks that matter: Twitter under the microscope

Posted on 09 January 2009 by jrobes

Es war Michael Kerres, der gestern angesichts der aktuellen Begeisterung ums Microblogging meinte, dass der Mediendidaktik die Fragen wohl so schnell nicht ausgehen werden. Die Autoren dieses Artikels sind gleich zur Tat geschritten und haben sich die Twitter-Netzwerke einmal genauer angeschaut. Um die wirklichen Beziehungen zwischen Twitter-Nutzern zu erkennen, haben sie neben “followers” und “following” eine weitere Verbindung ausgemacht: nämlich die Personen, an die man direkte Nachrichten (erkennbar am @username) richtet und die sie “friends” nennen. Die Zahl dieser “friends”, so ein Ergebnis ihrer Auswertung, bestimmt, wie aktiv ich in Twitter bin. Und sie gibt den Blick auf ein zweites und vielleicht interessanteres Netzwerk frei:

“Many people, including scholars, advertisers and political activists, see online social networks as an opportunity to study the propagation of ideas, the formation of social bonds and viral marketing, among others. This view should be tempered by our findings that a link between any two people does not necessarily imply an interaction between them. As we showed in the case of Twitter, most of the links declared within Twitter were meaningless from an interaction point of view. Thus the need to find the hidden social network; the one that matters when trying to rely on word of mouth to spread an idea, a belief, or a trend.”
Bernardo Huberman, Daniel M Romero und Fang Wu, First Monday, Vol. 14, Number 1, 5. Januar 2009

Popularity: 12% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Rheinmetall: Exzellenz und bessere Projektprozesse durch integrierte Collaboration Suite

Posted on 15 December 2008 by jrobes

Unternehmen nähern sich dem Thema “Web 2.0″ auf unterschiedliche Art und Weise. Ich habe vor einigen Wochen zum “Stand der betrieblichen Weiterbildung auf der Web 2.0-Skala” präsentiert und dabei folgende Ansätze unterschieden:

- den anarchistischen Ansatz: Web 2.0, z.B. in Form von Wikis, findet statt, ist aber nicht Teil der offiziellen IT-Infrastruktur und steht auf keiner offiziellen Projektagenda. Jedes DAX 30-Unternehmen und viele KMUs im IT- und Dienstleistungssektor fallen z.B. in diese Kategorie.
- den pragmatischen Ansatz: Im Rahmen eines Projekts, eines Unternehmensbereichs oder einer expliziten Problemstellung wird Web 2.0 eingesetzt. Hier gibt es Management-Support, Ressourcen und darüber spricht man auf Konferenzen und Fachtagungen.
Beispiel: Fraport’s „Skywiki”
- den strategischen Ansatz: Hier existiert eine Web 2.0-Strategie für das ganze Unternehmen. Diese Unternehmen führen z.B. eine Web 2.0-Suite mit Schnittstellen zur bestehenden IT-Infrastruktur ein und entwickeln zum Teil Web 2.0-basierte Geschäftsmodelle.
Beispiel: IBM
- den radikalen Ansatz: Eine kleine, exklusive Zahl von Unternehmen versucht, die hinter Web 2.0 stehenden Prinzipien auch in ihren Organisationsstrukturen zu verankern: flache Hierarchien, weitgehende Informationstransparenz, weitreichende Möglichkeiten der Mitwirkung für alle Mitarbeiter.
Beispiel: Synaxon AG

Bei Unternehmen, die den strategischen oder radikalen Ansatz verfolgen, kann man vermuten, dass sie auf dem Weg zur “enterprise 2.0″ sind.

Diese Einteilung macht hoffentlich den folgenden Link transparent. Er führt zu einer IBM Kundenreferenz (nein, ich bekomme leider kein Honorar dafür!), die kurz und werblich beschreibt, wie man Rheinmetall zu einer Web 2.0-basierten Kollaborationsplattform verholfen hat. Für mich ein Unternehmen, das den strategischen Ansatz verfolgt (via Tim Schlotfeldt).
Eine letzte Anmerkung: Es ist immer wieder interessant zu lesen, wie Projekte bereits bei Vertragsabschluss oder, wie im vorliegenden Fall, bei Rollout (Oktober 2008) als Erfolg gefeiert werden, also bevor valide Informationen über Akzeptanz und Nutzung durch die Mitarbeiter vorliegen.
IBM Kundenreferenz,  2008 (pdf)

Popularity: 27% [?]

Comments (5)

About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
und Web 2.0
XING

Newsletter (wöchentliche Übersicht)

E-mail:   

Subscribe    Unsubscribe

Photos from our Flickr stream

Horizon Report 2004-2010

jrobes_fulda_20091102

auditorium_fulda_20091102

bersin_learning_architecture

Evolution of the Online-Ecosystem

twitter_in_excel

IMG_1579

IMG_1577

See all photos