Posted on 01 September 2010 by jrobes
Heute startet Jane Harts 30-Tage-Tutorial: “… for those new to social media who want to get up and running fairly quickly in their own job or professional practice”. Ich bin sehr gespannt darauf zu sehen, wie diese Lernumgebung von den Teilnehmern genutzt wird, ob sich schnell im Sinne des “Open Course”-Konzeptes eigene Lerngruppen bilden und die Kursinhalte in andere Communities getragen werden oder ob wir uns enger an die Vorgaben der Social Media-Expertin Jane Hart halten. Wer etwas Zeit und Interesse am Thema hat, sollte sich jedenfalls die Gelegenheit nicht entgehen lassen!
“Welcome to How to use Social Media in your Job - in 30 days. I am Jane Hart, and I’ll be taking you through this online programme. Before we get started, there are just a few introductory points
First of all, I want to ask you NOT to think of this programme as a formal training course!”
Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies (C4LPT), 1. September 2010
PS: Heute, am ersten Tag, geht es übrigens um “Finding things out on the Web - and How to use Google effectively”.
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Posted on 26 August 2010 by jrobes
Vor über zweieinhalb Jahren hat Luis Suarez (IBM) das Experiment gestartet, das genau an der Nahtstelle von persönlichem Wissensmanagement und Enterprise 2.0 angesiedelt ist: “… where one day I decided to give up on corporate email altogether and, instead, make heavier use of social networking tools to collaborate and share knowledge with other fellow knowledge workers.”
Sein ausführlicher, zuweilen enthusiastischer Statusbericht enthält zwei Informationen: zum einen die, dass er heute bei unter 20 Emails in der Woche angekommen ist, die er noch erhält; und zum anderen, dass er mehr und mehr Zeichen dafür zu erkennen glaubt, dass Emails wieder ihrem ursprünglichen Zweck als “messaging/ notification system” zugeführt werden.
Luis Suarez, Elsua, 25. August 2010
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Posted on 24 August 2010 by jrobes
Jane Hart’s Bibliothek wächst in einem unglaublichen Tempo. Hier hat sie eine “practical introduction to social media for use in your own job” zusammengestellt. Nichts Neues, aber eine systematische Übersicht, die sich an konkreten Aufgaben und Arbeitsprozessen von Knowledge Workern orientiert. Wobei sie wie immer nicht auf die großen enterprise 2.0-Suites schaut, sondern auf die smarten Alltagslösungen, die jeder im Netz sofort testen kann. Dabei hat der Leser die Wahl zwischen einer schlanken PowerPoint-Einführung oder unzähligen weiteren Ressourcen zu jedem der folgenden Themen:
1. Finding things out on the Web
2. Keeping up to date with new Web content
3. Building a trusted network of colleagues
4. Communicating with your colleagues
5. Sharing resources, ideas and experiences with your colleagues
6. Collaborating with your colleagues
7. Improving your personal productivity
Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies (C4LPT), Juli/ August 2010
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Posted on 23 July 2010 by jrobes
Am Mittwoch habe ich diese Slides auf dem 2. Treffen der Community of international Training Practice (COiTP) in Fulda vorgestellt. Ein ausgewählter Kreis von Trainings- und Bildungsexperten großer Unternehmen bildet diese Community. Das Schwerpunkt-Thema des Treffens hieß “Neue Lernmethoden, neue Wege Wissen zu verteilen”, und es gab einige Diskussionspunkte, die ich an dieser Stelle kurz festhalten möchte:
- Es ist oft nicht ganz einfach, zwischen Trainingsmanagern eines Industriebereichs und den Bildungsexperten eines Dienstleistungsunternehmens zu vermitteln. Vor allem an die Unterscheidung zwischen dem geführten Präsenztraining von Teilnehmern und den selbstorganisierten Lernprozessen von Managern, Experten und Wissensarbeitern muss immer wieder erinnert werden.
- Das betrifft auch E-Learning. Zu schnell wird das klassische Web-based Training mit der Community-Plattform im Netz gleichgesetzt.
- Auch (oder gerade) wenn man in neue informelle, community-gestützte Lernumgebungen investiert, stellt sich die Frage nach dem konkreten, nachweisbaren Nutzen dieser Projekte (bzw.: nach dem ROI oder “business impact”). Hier braucht es sicher noch einige Best Practices!
- Die Globalisierung der Märkte und Wertschöpfungsketten stellt Herausforderungen dar, die heute weit in den Mittelstand hineinreichen - z.B. wenn ein Teilnehmer betont, dass die Konsolidierung seines Unternehmens vor allem vom Wachstum des chinesischen Marktes abhängt.
Jochen Robes, Slideshare, 21. Juli 2010
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Posted on 02 July 2010 by jrobes
In den letzten Wochen durfte ich bei verschiedenen Gelegenheiten referieren und Workshops durchführen. Inzwischen habe ich die entsprechenden Materialien online gestellt, so dass ich an dieser Stelle gesammelt auf sie verweise. Den Anfang machte mein Besuch auf der SommerAkademie 2010 der V-EZ, Vorbereitungsstätte für Entwicklungszusammenarbeit, in Bad Honnef. Dort habe ich unter dem Stichwort “Generation Y: Brauchen wir neue Lernformen für eine neue Lernergeneration?” zuerst die Diskussion um die Generation Y (net generation, digital natives) aufgenommen, um dann - das Ganze war ja als Workshop konzipiert - in die einzelnen Social Media-Anwendungen zu gehen und damit ganz praktisch soziokulturelle Entwicklungen und bildungstechnologische Möglichkeiten zusammenzubringen. Continue Reading
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Posted on 15 June 2010 by jrobes
Jane Hart pflegt ja seit mehreren Jahren die Listen, die für mich unverzichtbar geworden sind, wenn ich schnell zeigen will, was “persönliches Wissensmanagement” oder “Lernen für Wissensarbeiter” bedeuten kann (oder zumindest für mich bedeutet). Für das nächste Update ruft sie hier zur Teilnahme auf: “I would now like to invite you to help me build the Top 100 Tools for Learning 2010. So if you are a learning professional - teacher, academic, trainer, consultant, developer, practitioner, analyst, etc - and active in the field of e-learning, then please do share your Top 10 Tools for Learning.” Drei Minuten “Arbeit”.
Hier der aktuelle Stand der Rückmeldungen: 1. Facebook, 2. Twitter/ YouTube, 3. Google Search, 4. Google Docs/ Moodle.
Und hier mein Input: 1. Wordpress, 2. Twitter, 3. Bloglines, 4. diigo, 5. Slideshare, 6. PowerPoint, 7. Flickr, 8. Google Search, 9. Xing, 10. the newsletter (in general)
Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies (C4LPT), 12. Juni 2010
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Posted on 10 June 2010 by jrobes
Eigentlich fast schon eine fertige Vorlage für unseren L3T-Artikel zum “Technologieeinsatz beim Lernen in Unternehmen”! Jane Hart gibt hier einen Überblick über die fünf Entwicklungsphasen des “Workplace Learning”: vom (1) “classroom training” über (2) “e-learning”, (3) “blended learning”, (4) “social learning” bis zu (5) “collaborative learning/ working”. In diese Systematik packt sie weitere Ressourcen und Themen, z.B. die fünf Formen des “workplace learning” (etwas zu verspielt, wie ich finde), dazu Grundsätzliches wie den Übergang zur “knowledge economy”, Aktuelles in Form einer Referenz an Daniel Pink (10 Minuten Video in interessanter Umsetzung!) und hervorragende Übersichtsgrafiken. Und sie wäre keine Beraterin, wenn sie für alle, die wissen wollen, wie sie Level 5 erreichen können, nicht einen Ratgeber parat hätte:
“S - Social and collaborative approaches underpin the SMARTER approach to workplace learning. This does not simply mean throwing social media tools at an problem to create a social solution, but more importantly means …
M - shifting your thinking towards a Knowledge Economy mindset that includes encouraging …
A - autonomous learners/workers - to solve their own learning/business problems in their own way, which means and will lead to ..
R - a reduction in the amount of formal training provided; for training is certainly not the answer to every learning or business problem.
T - All of the above will be underpinned by technology …
E - BUT by using a technology-enabled approach (e.g. a collaboration platform) rather than a technology-managed approach (e.g. LMS).
R - This will lead to a more responsive and agile organisation, and one where “learning=working and working=learning”.”
Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies (C4LPT), 4. Juni 2010
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Posted on 20 May 2010 by jrobes
Der Artikel ist im Wesentlichen eine anekdotische Zusammenfassung eines Seminar, in dessen Mittelpunkt offensichtlich die Aktivitäten und Erfahrungen zweier Unternehmen standen. Doch im zweiten Absatz findet sich dieser Versuch, Social Learning systematisch in vier Aktivitäten einzuteilen:
“1) Conversations like blogs, forums, micro-blogs, life-streaming, chat, IM and VoIP;
2) Content like content sharing, content management, tagging, rating, social bookmarking and syndication;
3) Connections like user profiles, social graphs, friends, contacts, people-matching, expert directories and communities of practice; and
4) Collaboration like wikis, workspaces, innovation, calendars and events.”
Elearning!, 29. April 2010
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Posted on 12 May 2010 by jrobes
Der Titel des Beitrags wirkt sehr “mächtig”, als ob an Elgg das Wohl und Wehe des Lernens hängt. Elgg, kurz eingeschoben, ist eine in der Learning Community bekannte und verbreitete Social Networking Plattform (Open Source). Dass sie es derzeit in die Schlagzeilen schafft, hängt damit zusammen, dass eine andere Social Networking Plattform, nämlich Ning, kürzlich ihr Geschäftsmodell geändert hat. Die Community ist verunsichert: Wo wird das informelle Lernen, wo werden PLEs künftig eine Heimat haben? George Siemens, und jetzt bin ich wieder beim Titel, votiert für Elgg. In den zahlreichen Kommentaren werden die Alternativen diskutiert - von Wordpress/ Buddypress, über das jetzt kommerzielle Ning, bis zu Drupal. Nur Moodle fällt nicht …
George Siemens, elearnspace, 6. Mai 2010
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Posted on 16 April 2010 by jrobes
Ein aktuelles Thema in der Bildungs-Community: Ning, ein populärer Online-Service, “to create, customize, and share a social network”, hat sein Geschäftsmodell geändert. Keinen kostenfreien Zugang mehr, 40 Prozent der Mitarbeiter entlassen und die Hoffnung, mit Premium-Kunden die Wende zu schaffen. Und jetzt fragen sich viele der Ning-Nutzer: Was wird aus unserem Netzwerk? Wie kann ich meine Daten retten? Wie geht es weiter? Dieser Fall ist sicher ein Szenario, das man bei aller Begeisterung für die “free & open”-Instrumente und -Services nicht vergessen sollte. Oder, wie George Siemens fragt: “Is this a commentary on “free” as a business model?”
John McDonald, Ning Creators, 15. April 2010 (Ning hat den Beitrag inzwischen offensichtlich vom Netz genommen, deshalb hier der Link auf die TechCrunch-Meldung)
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Posted on 10 February 2010 by jrobes
“Die voestalpine ist ein führender europäischer Verarbeitungskonzern mit eigener Stahlbasis und Sitz in Österreich”, heißt es auf den Seiten des Unternehmens. 11.6 Mrd. Euro Umsatz, 39.000 Mitarbeiter. Im Januar hat das Unternehmen eine interne Veranstaltungsreihe durchgeführt, um “dem Weltkonzern den digitalen Change zu erleichtern”. So weit man es erkennen kann, ging es vor allem um die Vermittlung von Grundwissen in Sachen “Social Media”. Die “digitalks” liegen jetzt in drei Teilen als Video vor, betitelt mit “From blogs to real-time Web”, “Social Media Impact und Crowdsourcing” und “Microblogging, Video und Weak ties”. Das Projekt wurde von der Konzernkommunikation initiiert, und die Videos enthalten vor allem Statements der Teilnehmer, inkl. einzelner Vorstandsmitglieder.
Mir gefällt das Projekt, das Format und die Tatsache, dass der Konzern mit eigenem YouTube-Channel, Twitter-Account und Facebook-Seite aktiv ist. Auf den Seiten von digiom heißt es: “wahrscheinlich das erste twitternde Stahlunternehmen im deutschsprachigen Raum” (dort finden sich noch weitere Infos). (via Martin Ebner)
voestalpine AG, YouTube, Januar/ Februar 2010
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Posted on 29 January 2010 by jrobes
Dass auch der Economist auf der Titelseite Apple und seinem iPad die Referenz erweisen würde, war abzusehen (”The Book of Jobs”). Aber in derselben Ausgabe gibt es auch einen “special report” zum Thema “social networking”. Natürlich drehen sich viele Artikel um die Frage, wie der wirtschaftliche Faktor dieses Phänomens einzuschätzen ist. Sowohl mit Blick auf die Geschäftsmodelle von Facebook, Twitter & Co., aber auch mit Blick auf die Frage, wie Unternehmen, Branchen und Jobsuchende hier mitschwimmen können. Auch “enterprise 2.0″ ist ein Thema (”Yammering away at the office”), natürlich im bekannten Pro-und Contra-Stil, den der Economist pflegt. Die Risiken aus Sicht des Managements: fragwürdiger Nutzen, inkorrekte Kommentare sowie fehlende Kontrolle. Aber die positiven Zeichen überwiegen, “a more open workplace”, “good ideas [that] can emerge from anywhere” und “a great way to capture knowledge and identify experts”. Und der nächste Trend? Vielleicht “the rise of mobile-phone-based networking”.
The Economist, 30. Januar - 5. Februar 2010
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Posted on 28 January 2010 by jrobes
Neben Andrew McAfee ist Dion Hinchcliffe wohl der eifrigste Beobachter und Analyst der Schnittstelle von “social computing” und “enterprises”. Unter dem Stichwort “Social Web Challenges of 2010: A List” hat er einige Bruchstellen in der aktuellen Entwicklung festgehalten. Es sind Dinge, die, so Hinchcliffe, eng mit dem Erfolg des Social Web verbunden sind. Da ist zum Beispiel das, was er “fragmentation of conversation” nennt. Viele Aktivitäten auf unzähligen Kanälen, denen zu folgen manchmal schwer fällt. Damit hängt auch ein anderer Punkt eng zusammen, den Hinchcliffe mit “Difficulty of coherently engaging in social activity across many channel” beschreibt. Sehr gut beobachtet auch dieser Punkt: “Coping with and getting value from the expanding information volume of social media”. Selbst wer Aggregatoren und Filter nutzt, sucht permanent nach Strategien, um mit der Fülle an Informationen umzugehen, um Wichtiges von Unwichtigem und Gutes vom Durchschnitt zu trennen. Lesenswert!
Dion Hinchcliffe, ZDNet, 20. Januar 2010
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Posted on 15 January 2010 by jrobes
Ich habe irgendwann in 2006 begonnen, meine (öffentlichen) Präsentationen auf SlideShare abzulegen (www.slideshare.net/jrobes). Inzwischen haben sich dort 29 angesammelt. In den ersten Jahren habe ich nur aus dem Augenwinkel auf die Resonanz geachtet, seit etwas über einem Jahr scheint SlideShare aber in einer größeren Community “angekommen” zu sein, denn die Zahl der “views”, “favs” und “embeds” steigt und auch SlideShare selbst unterstützt die Kommunikation mit netten Reportings:

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Posted on 16 November 2009 by jrobes
“I am constantly being asked, by those new to social media, for specific examples of how social media (Web 2.0) tools can be used for learning - whether it be for personal learning, informal learning or formal learning - in education or the workplace. So here are over 100 ways that different social technologies (and tools) are being used by learning professionals worldwide …” Die Liste reicht von “Blogging” bis “Integrated Social/ Collaboration Environment”, die Statements sind kurz und persönlich und ein guter Startpunkt, um die eigenen Arbeits- und Kommunikationswerkzeuge auf “web 2.0″-Stand zu bringen.
Jane Hart, Social Learning, 14. November 2009
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Posted on 04 November 2009 by jrobes
800 Personalexperten in Deutschland wurden im Rahmen dieser Studie des Beratungsunternehmens IFOK befragt, 133 haben geantwortet. Was die Autoren der Studie ihnen attestieren, ist ein “ambivalentes Verhältnis” zum Thema Social Media. Das heißt: Die Mehrheit der Befragten ist sich über die zukünftige Bedeutung von Social Media einig, sieht aber keine Dringlichkeit, die Instrumente aktiv zu nutzen, von einer klaren Strategie ganz zu schweigen. Neben den Zahlen präsentiert die Studie auch einige nützliche Handlungsempfehlungen, von denen ich eine hervorheben möchte: “Ein erster und vergleichsweise einfach umzusetzender Schritt könnte sein, Social Media für die eigene fachliche Arbeit zu nutzen. Auch hierbei sind Personaler noch sehr zögerlich: 60 Prozent nutzen keinerlei Blogs oder Foren, um sich mit Kollegen auszutauschen oder Best Practices zu recherchieren.” Um sich ein besseres Bild vom Status Quo machen zu können, plädiere ich ohnehin dafür, auch die private Nutzung von Social Media zu erheben. Dass diese Seite der Geschichte im Rahmen solcher Studien ausgeklammert wird, wundert mich immer wieder und passt überhaupt nicht zum Thema.
IFOK, November 2009 (pdf)
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Posted on 03 November 2009 by jrobes
Vom “Siegeszug des Videocontent im Web-Learning” erzählt Andrea Back in diesem Arbeitsbericht mit vielen interessanten Links und Beispielen. Die Story ist bekannt: Es ist immer einfacher geworden, Videos zu entwickeln und zu publizieren, Videoplattformen ziehen Millionen Nutzer an und auch im Bildungskontext wird das Medium immer populärer. Das alles funktioniert so gut, weil die attraktivsten Video-Plattformen, so Andrea Back, mehr sind als “Portale für Inhalte”, sondern als Communities und soziale Netzwerke funktionieren, in denen kommentiert, ausgetauscht, “getaggt” und verlinkt wird, bis zum “rip, mix & learn” eben. Und das “vidEo-Learning” steht nicht allein da, sondern ist fest eingebettet in einen Kontext von Screen Literacy, Microcontent und Mobile Computing. Ein abschließendes Kapitel ist dem “Edu-Podcasting im Unternehmen” gewidmet und fasst einige Rückmeldungen aus Grossunternehmen der Finanzdienstleistungsbranche zusammen. Fazit: Interesse ist vorhandene, aber praktische Erfahrungen sind rar.
In einem aktuellen Blog-Post fragt Andrea Back noch nach den Chancen von “peer-produced Video-Content im Lernumfeld” und kommt zu dem Schluss: “Aber den richtigen “Clou”, den grossen Durchbruch einer community-generierten Lernvideo-Website, den sehe ich noch nicht - lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.”
Andrea Back, Arbeitsberichte Learning Center IWI-HSG, Nr. 1/2009 (2. September 2009)
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Posted on 02 November 2009 by jrobes
Ich muss zugeben, dass mir die absoluten Zahlen nichts sagen: “26,4 Millionen aktive Nutzer pro Monat”?? Weitere Erklärungen zum “aktiven Nutzer” gibt uns der BITKOM nicht. Interessanter ist deshalb die Reihenfolge, was die Beliebtheit der einzelnen Netzwerke in Deutschland betrifft: StudiVZ Gruppe vor Wer-kennt-wen und Facebook. Alle mit großen Zuwächsen und Twitter mit den größten, aber noch auf Platz 10. Dann heißt es in der Pressemitteilung: “Auch im beruflichen Umfeld werden Communitys immer wichtiger.” Und hier wüßte man ja doch gerne, woran das festgemacht wurde. Leider Fehlanzeige.
Auch Technorati war wieder aktiv und hat erste Informationen seines jährlichen “State of the Blogosphere” veröffentlicht. Es liest sich fast wie ein traditioneller Branchenbericht. Immer wieder wird betont, dass Bloggen Teil der Medienlandschaft geworden ist, Blogger immer professioneller werden und die Frage, ob man mit Bloggen seinen Lebensunterhalt verdienen kann, wird mehrmals und ganz selbstverständlich gestellt. Interessant ist vielleicht die enge Verquickung von Bloggen und Twittern: “73% of all bloggers use Twitter vs 14% of the general population.” Wie auch immer, ich nutze diese Zahlen als Hintergrundmaterial für Präsentationen und Artikel, aber sonst ….
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), 28. Oktober 2009
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Posted on 09 October 2009 by jrobes
David Wilkins bringt es auf den Punkt: Alle reden davon, “social learning into formal learning strategies” zu integrieren, aber nur wenige sagen, wie das konkret aussehen kann. Wilkins nennt drei Optionen: das “embedded model”, das “wrapped model” und das “community model”, wobei letzteres dem nahe kommt, was an anderer Stelle “enterprise 2.0″ genannt wird. Aber am interessantesten für Learning Professionals in Unternehmen ist wahrscheinlich das “embedded model”, für das der Autor eine Reihe von nützlichen Beispielen aufführt:
“Imagine a WBT course with embedded comment areas that enable learners to share their reactions to particular course concepts or their perspectives and ideas around new best practices and procedures. Imagine a course in which learners could write embedded blog posts to share their own best practices, techniques, or insights directly inside the course for other learners to see. Imagine a course in which learners could participate in live discussions or rate ideas and see the ratings of others. Imagine a course that is “updated” through new blog posts via an RSS feed into specific pages in the course. These social and dynamic interactions are a large part of what’s missing in traditional WBT approaches, but they can be easily incorporated through Web 2.0 technologies.”
David Wilkins, Learning Circuits, September 2009
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Posted on 18 September 2009 by jrobes
Okay, es ist IBM und dort sitzen kluge Menschen mit vielen Ideen und den Möglichkeiten, diese Ideen auch auf verschiedenen Bühnen zu präsentieren. Eine dieser Bühnen sind die Jams, die IBM meines Wissens schon seit einigen Jahren regelmäßig veranstaltet, um in einem begrenzten Zeitfenster von 2 oder 3 Tagen eine globale Plattform zum Austausch von Ideen und Meinungen zu öffnen. Dieser Artikel von Luis Suarez ist ein guter Startpunkt, um sich einen Eindruck vom aktuellen IBM-Jam zu verschaffen oder auch direkt in das Thema “Smart Work” einzutauchen: Luis Suarez verlinkt nicht nur zum Jam selbst (offen für alle!), sondern auch auf zwei interessante Präsentationen zum Thema. Und, by the way, der Blog von Luis Suarez, Social Computing Evangelist bei IBM, ist auch über den Jam hinaus eine wichtige Adresse, wenn es um Social Networking und Knowledge Management (Smart Work eben) geht.
Luis Suarez, elsua.net, 17. September 2009
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