Archive | ePortfolios

ELGG vs. Moodle - defusing a false dichotomy

Posted on 22 November 2005 by jrobes

Ich habe erst vor einigen Tagen einen Hinweis darauf erhalten, was die Lernplattform Moodle mittlerweile alles abbilden kann bzw. was in der Moodle-Community an Weiterentwicklungen diskutiert wird. Die Diskussion um Vor- und Nachteile von Learning Management Systemen ist mit dem Aufkommen von ePortfolio-Systemen offensichtlich nicht einfacher geworden: Elgg oder Moodle? Oder beides? Diese Fragen diskutiert dieser Beitrag von Scott Leslie:

“I’ve had a few people come up to me at conferences recently and ask me to compare ELGG and Moodle, and choose between them as if they were somehow mutually exclusive. Indeed, even within the Moodle community itself there seems to be a bit of dismissiveness about what ELGG does, and the notion that with just a couple of twists of code Moddle can easily replicate its functionality …”
Scott Leslie, EdTechPost, 21 November 2005
[Kategorien: Learning Management Systems, ePortfolios]

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Electronic Portfolios: Digital Stories of Lifelong and Lifewide Learning

Posted on 09 November 2005 by jrobes

Was sind eigentlich “Electronic Portfolios”? Eine Vision: “a digital archive for life”? Das, was jeder als “sein” Portfolio sehen will: “what is your portfolio philosophy?” Eine Umsetzung dessen, was auch “digital storytelling” genannt wird?
Eine Schwierigkeit, die ich mit diesem Thema habe, liegt darin, dass “ePortfolios” im Schlepptau von Blogs und Wikis kommen und dass verschiedene Blogs, von ihren Betreibern um einige Features erweitert, das sind, was ich mir unter einem “ePortfolio” vorstelle. Das geht dann so in die Richtung, die ein System wie Elgg andeutet. Doch über Blogs hinaus sehe ich die Herausforderung beim Thema “ePortfolios” darin, dass die Idee der persönlichen, individuellen und lebenslangen Story nur schwer mit der Tatsache vereinbar ist, dass das technische System “ePortfolio” von einem Dritten verwaltet wird. Natürlich ist die Frage technisch ohne weiteres lösbar, aber für die meisten stellt es heute eine unüberwindbare Hürde dar. Auf der anderen Seite ist ja noch etwas Zeit, das anspruchsvolle Ziel, “In 2010, every citizen will have an ePortfolio”, umzusetzen.

Wie auch immer: Helen Barrett, auf deren inspirierende Präsentation ich hier verlinke, ist sicher die erste Adresse, um sich weiter mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. “May all your electronic portfolios become dynamic celebrations and stories of deep learning across the lifespan.” (Helen Barrett) Weitere Materialien finden sich auf der Konferenzseite und auf Helen Barretts Homepage.
Helen Barrett, 3rd international conference on the electronic portfolio (ePortfolio), Cambridge (UK), 26.-28.10.2005

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Recognising Learning: Educational and pedagogic issues in e-Portfolios

Posted on 14 October 2005 by jrobes

Ein kurzer Text und eine schöne Einstimmung für alle, die sich bald auf den Weg nach Cambridge (“ePortfolio 2005″) machen wollen: Der Autor führt sieben zentrale Funktionen von ePortfolios auf (“recognising learning, recording learning, reflecting on learning, validating learning, presenting learning, planning learning, assessing learning”). Im Anschluss vertieft er die Kompetenzen, die es braucht, um ePortfolios sinnvoll einzusetzen (Stichwort “digital literacy”) und die Anforderungen, die sich daraus für die Gestaltung von ePortfolios ergeben. Interessant auch die Links auf drei europäische Projekte zum Thema (denen ich aber noch nicht nachgegangen bin).
Graham Attwell, Weblog, 28 September 2005
[Kategorien: ePortfolios]

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ePortfolios

Posted on 31 May 2005 by jrobes

“Eportfolios are the current blog-volume trend”, schreibt George Siemens, und ich kann derzeit auch nur auf einige Artikel und Ressourcen hinweisen, mit dem Lesen komme ich bei dem Thema schon lange nicht mehr nach. Da gab es z.B. am 27. April in Salzburg das “ePortfolio Forum Austria 2005″, dessen Präsentationen online zur Verfügung stehen. Hier findet sich auch eine kurze Definition: “An ePortfolio is a structured personal digital collection of information describing and illustrating a person`s learning career, experience and achievements. ePortfolios are privately owned and the owner has complete control over who has access to what and when.”

Auf die Artikel bzw. Stoffsammlungen von George Siemens und Scott Wilson hatte ich kürzlich hingewiesen. Jüngst kam ein Report, “Developing and Implementing a Methodology for Reviewing E-portfolio Products” (Helen C Richardson und Rob Ward, The Centre for Recording Achievement), hinzu, der auf 63 Seiten eine “review of existing e-portfolio software applications in use in the UK, and a synthesis of literature reviews on e-portfolio systems” verspricht.

Und dann gibt es diesen “Facilitator’s Guide to Reflection and Portfolio Development” (Saskatchewan Learning, pdf) “This guide has been developed to support facilitators as they lead learners through a process of thinking about what they know and can do (reflection). Through involvement in these activities, learners identify the knowledge, skills, and attitudes they have developed, and create evidence of their learning. These general activities are intended to be adapted by facilitators to meet the needs of any group.”
Sobald ich Zeit für die Lektüre gefunden habe, gibt es mehr.

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e-Portfolios

Posted on 25 May 2005 by jrobes

ePortfolio.gif
Das ist die umfangreichste Stoffsammlung zum Thema, die mir bis heute begegnet ist! Viele Anregungen und Ideen, die eine Vorstellung davon geben, wo es hingehen könnte … Besonders die Kapitel “What is an e-Portfolio for” und “Ownership” sind lesenswert. (via Stephen Downes)
Scott Wilson, Scott’s Workblog, 23 Mai 2005
[Kategorien: ePortfolios]

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Eine neue Lernkultur entwickeln: Kompetenzbasierte Ausbildung mit Blogs und E-Portfolios

Posted on 12 May 2005 by jrobes

Die Verarbeitung von Informationen, d.h. die Transformation von Information zu Wissen, wird die Grundfertigkeit kommender Generationen sein, so der Autor. Doch gerade über diesen Prozess der Aneignung von Wissen (“knowledge work”) und die damit verbundenen Kompetenzen wissen wir wenig:
“Die vorherrschende Lehrkultur basiert (leider) immer noch auf der Bewertung individuell erstellter Lernergebnisse (z.B. ein Aufsatz, ein Bericht, eine Zeichnung, ein Computerprogramm etc.) und nicht auf die Beobachtung und Unterstützung des Konstruktionsprozesses (einen Aufsatz, Bericht etc. verfassen).”

Und dann beschreibt Peter Baumgartner, wie eine Verknüpfung von Weblogs und Portfolios hier unterstützen kann: Weblogs als individuelle Lerntagebücher, die die Auseinandersetzung mit einer Aufgabe (”Lernkarriere”) sichtbar machen; und Portfolios als (elektronische) Sammelmappen, die Lern- und Anwendungsergebnisse dokumentieren. Die didaktischen Konsequenzen aus Sicht des Autors: “Erstens wird die Selbststeuerung des Lernprozesses unterstützt und zweitens muss in dieser Auseinandersetzung mit den eigenen Momentaufnahmen (Lernprodukten) des Lernprozesses eine Metasprache entwickelt werden. Eine Sprache, die nicht nur die statischen Merkmale der Produkte reflektiert, sondern auch den Lernprozess selbst.”

Es ist erstaunlich, wie wenig wir über “knowledge work” wissen, wo wir doch gewohnt sind, Arbeitsprozesse in kleinste Einheiten zu zerlegen (und wieder neu zusammenzusetzen). Vor allem auch, was das Zusammenspiel von organisatorischen, individualpsychologischen und sozialen Faktoren betrifft.
Peter Baumgartner, Peter on eEducation, 23 April 2005
[Kategorien: Weblogs, ePortfolios]

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A roadmap for the Personal Learning Landscape

Posted on 14 April 2005 by jrobes

elgg_roadmap_small.jpg

Es ist noch fast Nacht, und ich bin gerade auf dem Sprung nach Berlin zum Zukunftsforum, deshalb gibt es hier und heute nur dieses Bild und ein Zitat. Beides kommt meinen Vorstellungen sehr nahe, bedarf aber noch des näheren Studiums:
“Well, this type of personal learning landscape really does put the learner at the centre of their learning and facilitates the making of connections to relevant resources, people and experiences then, in turn, the ability to form their own communities and groups to pass the information along.”
Elgg ist übrigens ein ePortfolio-Ansatz/Angebot, von dem ich gar nicht weiss, ob er/es bereits fertig ist.
David Tosh, 8 April 2005
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung, ePortfolios]

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Personalentwicklung und Zugang zum e-Learning

Posted on 25 January 2005 by jrobes

Dieser Artikel liest sich wie eine ausführliche To-Do-Liste, anknüpfend an die in Lissabon im März 2000 formulierte Vorgabe, Europa bis 2010 zur wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wissensökonomie der Welt zu machen (”Europa muss/ soll …”). E-Learning ist auch Thema, aber nur als Baustein einer zukünftigen e-Europe-Agenda 2010 und weniger prominent, als es der Titel vermuten lässt.

Interessant sind zwei Hinweise: Da heisst es zum einen, “Informelles Lernen am Arbeitsplatz muss anerkannt und zugelassen werden, und es müssen interoperable e-Portfolios für Lernende entwickelt werden, die von Arbeitgeber zu Arbeitgeber weitergereicht werden können.” Hier bin ich wirklich gespannt, wie die Umsetzung dieser e-Portfolios aussehen wird!

Und an anderer Stelle wird ein Bericht von PwC (“Rethinking the European ICT Agenda. Ten ICT-breakthroughs for Reaching Lisbon Goals”, 2004) zitiert, indem es heisst: “Um der Abwanderung von Arbeitsplätzen entgegenzuwirken, schlägt der Bericht vor, dass ‘Europa eine gemeinsame Strategie in diesem Bereich formulieren sollte. Europa ist am besten bedient, wenn sichergestellt wird, dass Verluste von Arbeitsplätzen nicht durch unnötige Mängel des europäischen Arbeitsmarkts und das Geschäftsklima verursacht werden.’” Mein spontaner Gedanke: Defensiver kann man eine Antwort auf die Anforderungen einer zukünftigen globalen Arbeitsteilung kaum formulieren!
Michelle Selinger, elearningeuropa.info, 5 Januar 2005
[Kategorien: e-learning, ePortfolios]

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ePortfolios

Posted on 17 December 2004 by jrobes

Kurzer Rückblick: Bei meinem letzten Arbeitgeber wurden die Bildungsmaßnahmen, die man besucht hatte, automatisch in eine Rubrik eingepflegt, die “Persönliche Bildungshistorie” (oder so ähnlich) hieß. Das lief so seit Ende der neunziger Jahre, als begonnen wurde, diese Informationen elektronisch zu verwalten. Dieser Automatismus galt aber nur für die Maßnahmen, die auch im offiziellen Weiterbildungskatalog des Unternehmens aufgeführt waren. Praktisch hatte z.B. meine “persönliche Bildungshistorie” nach 5 Jahren wahrscheinlich (ich habe es nicht weiter verfolgt) nur ein oder zwei Einträge.

Habe ich in dieser Zeit nicht mehr gelernt? Oder wurde mir etwa die Teilnahme an Bildungsmaßnahmen verwehrt? Weit gefehlt, denn das, was ich als Bildungsmaßnahme betrachtet habe, z.B. die Teilnahme an internen Arbeitsgruppen oder an externen Konferenzen und Workshops, wurde (und wird) offiziell, und das heisst in diesem Fall: “systemseitig”, nicht als Lernerfahrung gezählt. Auch das, was ich aus eigenem Antrieb gelernt hatte - man könnte auch “selbst organisiert” dazu sagen -, weil aktuelle Projekte oder Aufgaben es verlangten, konnte nicht in meine “persönliche Bildungshistorie” einfließen.

Die logische Konsequenz aus meiner Sicht: Der Mitarbeiter pflegt “seine” Bildungshistorie, so wie er heute bereits in weiten Teilen sein Mitarbeiterprofil pflegt (Employee Self Service). Und genau so, wie er “seine” Bewerbungsmappe zusammenstellt, ist er für die Zusammenstellung, Aktualität und Stimmigkeit dieser Informationen verantwortlich. Nun, heute erlauben meines Wissens Learning Management- und ERP-Systeme einen flexibleren Umgang mit der Dokumentation von Bildungsmaßnahmen. Und die neue Aufmerksamkeit für informelle Lernerfahrungen und Kompetenzbilanzen wird diesen Prozess weiter vorantreiben.

An diesem Sachverhalt setzen nun ePortfolios an, die George Siemens folgendermaßen beschreibt: “Definitions of eportfolios vary, but generally include the notion of a digital resource (personal artifacts, instructor comments) demonstrating growth, allowing for flexible expression (i.e. customized folders and site areas to meet the skill requirements of a particular job), and permitting access to varied interested parties (parents, potential employers, fellow learners, and instructors).”

Als Ursachen für die Aufmerksamkeit, die ePortfolios gegenwärtig auf sich ziehen, identifiziert der Autor: “the dynamics of functioning in a knowledge economy, the changing nature of learning, and the changing needs of the learner.” Vor diesem Hintergrund gibt er einen lesenswerten Überblick über die Vorteile von ePortfolios aus Sicht der Lerner, Lehrer und Institutionen, die sie einsetzen, über ihre Komponenten und Implementierung sowie erste Tools und Trends.

Die Herausforderung liegt sicher in dem Punkt, den auch George Siemens mehrmals unterstreicht: “Ultimately, to ensure life-long use of eportfolios, the learner needs to be in control.” Denn, um an meinem Einstiegsbeispiel anzuknüpfen, ich will ja meine “persönliche Bildungshistorie”, meine Lernerfahrungen, evtl. auch meine Arbeitsergebnisse, Feedback von Kollegen und Managern, kurz: alles, was meine Kompetenzen dokumentiert, “mitnehmen”. Ein Leben lang.
George Siemens, elearnspace, 16 Dezember 2004
[Kategorien: ePortfolios]

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Beyond the Electronic Portfolio: A Lifetime Personal Web Space

Posted on 06 December 2004 by jrobes

“The electronic portfolio (e-portfolio) is higher education’s new “got to have it” tool — the show-and-tell platform of the millennium.” Der Autor hat einige Fragen, was den Hype um ePortfolios betrifft. Und anstatt auf Antworten zu warten, denkt er laut weiter: Warum werden wir nicht alle von Geburt an mit einem “lifetime personal Web space” (LPWS) ausgestattet? “The LPWS construct will enable users to preserve more knowledge over time and to forge richer connections between their academic and work endeavors.”

Okay, die Vision hat ihren Charme. Unklar bleibt, welche Probleme sie lösen soll bzw. kann!! Welchen Wert hat es für mich oder andere, außerhalb einer kleinen akademischen Community, einen solchen LPWS zu besitzen? Irgendetwas zwischen persönlichem Archiv, aktuellem Adressbuch, netzgestützter Knowledge Base und Online-Bewerbungsmappe (wenn ich als Blogger mal den advocatus diaboli spielen darf).

Die Beispiele des Autors überzeugen mich jedenfalls nicht: “Imagine the following LPWS-based scenario. A third-year medical student working on a problem-based learning (PBL) scenario confronts an unknown but vaguely familiar medical term. She searches her LPWS and revisits the Latin vocabulary she learned as a sophomore in high school.” Warum die Studentin ihr LPWS und nicht Google zu Rate zieht, bleibt offen.
Ellen R. Cohn and Bernard J. Hibbitts, EDUCAUSE Quarterly: Viewpoint, Vol 27, No 4, 2004
[Kategorien: ePortfolios]

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ePortfolios: A portal site

Posted on 01 December 2004 by jrobes

Derzeit plagt mich eine schwere Grippe, so dass die Nachrichten etwas kürzer ausfallen müssen. Also: Wer sich für das Thema “ePortfolios” interessiert, findet hier eine Seite mit vielen Ressourcen: zur Definition des Konzepts, seinen Vorteilen und Anwendungsbeispiele (via Stephen Downes)
ePortfolio Portal, November 2004
[Kategorien: ePortfolios]

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ePortfolios: Revolutionising eLearning

Posted on 17 November 2004 by jrobes

Dieser Artikel ist zwar schon ein paar Tage alt, markiert aber meinen Einstieg ins Thema “ePortfolio”. Wie der Titel bereits vermuten lässt, sparen die Autoren nicht an starken Worten:

“There is still considerable confusion regarding what eLearning is about: it is our view that the most widespread misconceptions arise from seeing eLearning simply as ‘online learning’ or as some kind of distance learning. The introduction of the expression ‘blended learning’ has added even more confusion by reinforcing the idea that eLearning (understand ‘distance learning’) should be blended with ‘face to face’ training – in fact, an over simplified version of what professionals of open and distance learning have been practising for more than 30 years!
So if you really want to know what eLearning is about, and what is really unique about it, take a close look at the ePortfolio.”

Die Idee ist allerdings faszinierend: ePortfolios als “tool for developing one’s own knowledge and competencies, a kind of virtual representation of oneself”; “centred on the person”; “the expression of learning as social activity”; “providing more contextual information”; “a tool that can transform social interaction”; “a living document” … Hier stoppe ich. Der Text enthält weitere Infos: Referenzen, Definitionen, Services. Warum die Autoren allerdings nicht ein einziges ePortfolio beispielhaft zeigen, bleibt offen.
Maureen Layte und Serge Ravet, The Learning Citizen, November 2003
[Kategorien: ePortfolios]

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Änderung des Studierverhaltens erfordert neue didaktische Modelle

Posted on 11 November 2004 by jrobes

Den Artikel in der ZEIT im Mai dieses Jahres (“Erst Pauken, dann Party”) hatte ich auch gelesen, den Kommentar von Peter Baumgartner aber habe ich erst gestern gefunden. Er nimmt die Stichworte des Artikels zum Anlass, um über neue didaktische Modelle nachzudenken:

“Meiner Meinung muss die Verkürzung der Studienzeiten unbedingt mit adäquaten neuen didaktischen Konzepten verbunden werden. Eine Möglichkeit wäre, die überwiegend auf berufliche Qualifizierung abgestimmten (Bachelor-)Studiengänge an Universitäten auf kompetenzbasierte Ausbildungsmodelle umzustellen. Während Qualifikationen auf bestimmte Problemsituationen konkretisiert, isolierbar und daher in standardisierte Prüfungssituationen abtrennbare Leistungsanforderungen darstellen, sind Kompetenzen - oder was wir (fälschlicherweise) auch als Schlüsselqualifikationen bezeichnen - eine Stufe höher angesiedelt. Sie lassen sich nicht auf definierte Leistungsanforderungen reduzieren, sondern sind eine Disposition oder Fähigkeit für kreative Performance. Dementsprechend sind sie nicht in erster Linie durch standardisierbare Prüfungen evaluierbar, sondern materialisieren sich in einem Werk, in einem Produkt. In der Didaktik-Community wird dies auch als (Lern)Portfolio (…) oder Portfolio-Ansatz (…) diskutiert.”

Einige Links zum Weiterlesen gibt es auch. Ich werde ihnen in einer ruhigeren Stunde mal nachgehen, denn die Diagnose klingt überzeugend. Auch der Hinweis, nicht auf Qualifikationen, sondern auf Kompetenzen zu setzen. Was allerdings das “Werk” bzw. das “Produkt” am Ende einer kompetenz-basierten Ausbildung genau ausmacht und was es vor allem von einer klassischen Abschlussarbeit unterscheidet, gilt es noch herauszufinden. Zumindest für mich.
Peter Baumgartner, Bildungstechnologie.net, 20 Mai 2004
[Kategorien: Weiterbildung allgemein, ePortfolios]

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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