Archive | ePortfolios

Tags:

Europass: Lernen und Arbeiten in Europa

Posted on 08 July 2014 by jrobes

Peter Baumgartner wirbt für den Europass des Europäischen Zentrums für die Förderung der Berufsbildung (Cedefop). Der Europass besteht aus fünf Dokumenten, um “Kompetenzen und Qualifikationen europaweit transparent und verständlich” zu erfassen und darzustellen. Zwei Dokumente, Lebenslauf und Sprachenpass, kann jeder Interessierte selbst ausfüllen. Gerade mit Blick auf die Schlagworte “Europa & Mobilität” schließt der Europäische Bildungspass, wie er auch genannt wird, sicher eine wichtige Lücke, und Peter Baumgartner weist dementsprechend auf seine weite Verbreitung und Nutzung hin. Wenn man andererseits an ePortfolios und Badges denkt, darf man sicher gespannt sein, ob, wie und wann solche Entwicklungen integriert werden.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 6. Juli 2014

Popularity: 14% [?]

Comments (0)

Tags:

A Few Words on ePortfolios

Posted on 29 October 2013 by jrobes

Eine kurze Fingerübung von Stephen Downes. Er definiert das Thema, weist auf die prozess-orientierte (”learning and reflection”) und die produkt-orientierte Seite (”evaluation and assessment”) von ePortfolios hin, aber wichtiger noch, er unterstreicht, dass es zukünftig immer wichtiger für Studierende wird, die eigenen Arbeiten und Arbeitsergebnisse selbst festzuhalten und mit anderen zu teilen. Und in diesem Anliegen treffen sich auch cMOOCs und ePortfolios.
Stephen Downes, Half an Hour, 23. Oktober 2013

Popularity: 14% [?]

Comments (0)

Didaktische Szenarien mit E-Portfolios gestalten: Mustersammlung statt Leitfaden

Posted on 12 September 2012 by jrobes

Fast scheint es, als wäre es derzeit allein Peter Baumgartner vorbehalten, regelmäßig an die Idee der E-Portfolios zu erinnern. Jedenfalls hat er sich auf der gerade zu Ende gegangenen GMW 2012 wieder dieser Aufgabe gestellt. Hier liegt sein Prezi-Vortrag. Er beinhaltet u.a. eine Definition des Gegenstands, die Unterscheidung von drei Portfolio-Grundtypen (Reflexion, Entwicklung und Präsentation) und - dem Titel folgend - einige Gedanken darüber, warum eine Mustersammlung einem Leitfaden vorzuziehen ist. Was sicher nicht nur für das Thema “E-Portfolio” gilt.
Peter Baumgartner, Prezi, 9. September 2012

Popularity: 25% [?]

Comments (1)

Videointerview zu E-Portfolio und zur “Taxonomie”

Posted on 09 December 2011 by jrobes

Peter Baumgartner hat gerade zwei Bücher geschrieben. Im einen dreht sich alles um ePortfolios (”Schaufenster des Lernens - Eine Sammlung von Mustern für die Arbeit mit E-Portfolios”, erscheint im April 2012 bei Waxmann), und darum geht es auch in diesem Videointerview, das auf der Campus Innovation geführt wurde. Zuerst unterscheidet Peter Baumgartner hier drei aus seiner Sicht zentrale Nutzungsformen von ePortfolios (reflection, development, presentation). Dann äußert er sich kurz und treffend zum Stand der Verbreitung von ePortfolios im deutschsprachigen Raum (”sehr enttäuschend”). Ein schöner Appetizer. Wer mehr von Peter Baumgartner zum Thema sehen und hören will, findet hier den kompletten Vortrag vom 25.11.2011. Und hier die Slides.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 9. Dezember 2011

baumgartner_201112c.jpg

http://www.podcampus.de/nodes/4187

Popularity: 26% [?]

Comments (1)

Tags: , ,

Personal Learning Environment und Open Online Course: Neue Formen offenen Lernens im Netz

Posted on 24 October 2011 by jrobes

Stefanie Panke versucht in diesem Artikel, zwei Konzepte zusammenzuführen: zum einen die Idee der “Persönlichen Lernumgebung” (PLE), die seit 2004/2005 diskutiert wird; und zum anderen die Praxis der Massive Open Online Courses (MOOC), die seit 2008, als George Siemens und Stephen Downes das erste Experiment starteten, immer intensiver gelebt wird. Dabei stützt sie sich auf konkrete Erfahrungen, die sie als Teilnehmerin an einem Open Course, „Personal Learning Environments, Networks and Knowledge” (PLENK 2010), gesammelt hat. Ein interessantes Kapitel ist mit “Zentrale Herausforderungen” überschrieben. Und ich zitiere einen kurzen Ausschnitt aus der Zusammenfassung, die einige der offenen Fragen zu den “neuen Formen kooperativer Wissensgenerierung” festhält:

“Eine nachhaltige Kompetenzentwicklung bedarf ausgeprägter Selbstlernstrategien oder einer Moderation des Lernprozesses, die den Lernenden mit geeigneten Strategien ausrüstet. Wie der Schwund an Beteiligung im Verlauf des MOOC demonstriert, ist diese Aufgabe keineswegs trivial. Eine Schwäche des PLE-Konzepts ist zudem der fehlende Brückenbau zu tradierten Lehr-/Lernkulturen mitsamt zugehöriger Prüfungsordnungen und vorgegebenen Lehrplänen. Noch ist unzureichend geklärt, wie konnektivistische und konstruktivistische Ideen mit curricularer Integration in Einklang zu bringen sind.”
Stefanie Panke, e-teaching.org, 19. Oktober 2011 (pdf) 

Popularity: 34% [?]

Comments (0)

Tags:

Ein ePortfolio für jeden Bürger in der Europäischen Gemeinschaft

Posted on 10 June 2011 by jrobes

Am Anfang stand eine Vision: Bis zum Jahr 2010 sollte jeder Bürger in Europa Zugang zu einem ePortfolio haben. Inzwischen scheint es eine Sache für wenige Spezialisten geworden zu sein. Was bei diesen derzeit auf der Agenda steht, skizziert der Tagungsbericht der “portfolia 2011″, die im Mai an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin stattfand. Es ging u.a. um die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung, um Strategien zur Implementierung von ePortfolios an Hochschulen sowie um ePortfolio-Standards. Lothar Jurk skizziert dann noch, was in Politik, EU und Wissenschaft geschehen sollte, damit “aus dem Traum Wirklichkeit wird”. Schau’n mer mal.
Lothar Jurk, in: Newsletter der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), Mai/ Juni 2011, S. 16-18 (pdf)

Popularity: 31% [?]

Comments (2)

Tags:

E-portfolios – 7 reasons why I don’t want my life in a shoebox

Posted on 04 April 2011 by jrobes

Der Autor, Donald Clark, hat Recht: Wie so viele Ideen hat auch die Idee der E-Portfolios ihren Charme, weil man versucht, sich mit ihr auf die Seite der Lerner zu schlagen, ihnen ein Instrument zu geben, um Artefakte im Netz zu managen, sich darzustellen und mit anderen zu kommunizieren. Aber es bleibt eine Art paternalistische Geste, die mit den Bedürfnissen und Interessen anderer spekuliert. Und so sind e-Portfolios, abgesehen von einigen Nischen an Hochschulen und in Moodle-Arbeitsgruppen, bis heute nicht “angekommen”. Und werden es wohl auch nie. Donald Clark zählt die Gründe auf, in prägnanten und klaren Worten. Die anschließende Diskussion zeigt, dass er einen Nerv getroffen hat!

“E-portfolios have taken up more conference time and wasted effort than almost any other learning technology topic I can recall. The idea’s been around since the nineties but isn’t it odd that no one seems to have one? Never has so much time been devoted to something with so little real impact.
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 31. März 2011 

Popularity: 30% [?]

Comments (3)

Tags: , ,

Campus Innovation 2009

Posted on 27 November 2009 by jrobes

Ich bin gerade aus Hamburg zurück, wo ich zwei intensive Tage mit vielen Präsentationen und Gesprächen zugebracht habe. Am ersten Tag war ich selbst aktiv, zuerst im Track “eLearning”, wo ich über den Open Online Course “Connectivism and Connective Knowledge” von Stephen Downes und George Siemens berichtet habe. Ich hatte die Idee, einfach mal aufzuzeigen, wie man - aus Sicht der Hochschulen - E-Learning in einer offenen, vernetzten Gesellschaft auch denken kann. Die Rückmeldungen auf diesen Appell waren, wenig überraschend, überwiegend skeptisch: da wurde u.a. auf den “geschützten Raum” für Lerner hingewiesen, der sich mit solch offenen Konzepten nicht verträgt; es wurde der mit einem solchen Projekt verbundene organisatorische Aufwand beklagt; und es wurde die Datensicherheit einer solchen dezentralen, technischen Infrastruktur bezweifelt. Kurz, Projekte wie sie Stephen Downes, George Siemens, David Wiley, Alec Couros (und wahrscheinlich noch einige andere, von denen ich nichts weiß) durchführen, scheinen in unserer Hochschullandschaft schwer denkbar (hier liegen meine Slides). Nur am Rande: Innovative Lernszenarien waren auch sonst in diesem Track kein Thema …

Continue Reading

Popularity: 39% [?]

Comments (13)

Tags: , , , ,

Evaluation von E-Portfolio-Software

Posted on 03 June 2009 by jrobes

Es gibt vier gute Gründe, sich diesen Abschlussbericht näher anzuschauen: Erstens findet man einige Hinweise zur Frage, was denn eine E-Portfolio-Software ist (mit Referenzen an Serge Ravet und Graham Attwell). Zweitens lässt sich das Bewertungsverfahren der “Qualitativen Gewichtung und Summierung” gut auf andere Software-Systeme übertragen. Drittens schließt die Evaluation mit kurzen Steckbriefen der 12 Produkte der Shortlist. Und viertens gibt es für Eilige den Bericht auch als … Poster!

“Ist MySpace ein E-Portfolio? Oder 43things? Oder XING? E-Portfolios sind ein neuer Softwaretypus und es ist derzeit noch relativ unklar, welche Funktionen obligatorisch - also die charakteristischen Eigenschaften ausmachen - und welche Funktionen bloß fakultativ („nice to have”) sind.”

Der Bericht ist im Frühjahr 2008 im Auftrag des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung als Entscheidungshilfe für die Implementierung von E-Portfolios an (österreichischen) Hochschulen entstanden. Weitere Informationen zum Projekt auf den Seiten von Peter Baumgartner.
Klaus Himpsl und Peter Baumgartner, Teil III des BMWF-Abschlussberichts “E-Portfolio an Hochschulen”. Krems 2009 (pdf)

Popularity: 23% [?]

Comments (0)

E-Portfolios as a Hiring Tool: Do Employers Really Care?

Posted on 12 December 2008 by jrobes

Nein, tun sie nicht, sagen die Autoren. Dabei beziehen sie sich auf den amerikanischen Markt und eine Umfrage unter 5.310 Arbeitgebern. Diese hat zu Tage gebracht, dass die meisten Unternehmen von der Existenz von e-Portfolios nichts wissen (75 Prozent). Die Autoren weisen zudem darauf hin, dass nur flexible, web-basierte e-Portfolios eine realistische Zukunft haben.
Chris Ward und Chris Moser, EDUCAUSE Quarterly, Volume 31, Number 4, 2008

Popularity: 25% [?]

Comments (0)

Tags:

Effective Practice with e-Portfolios

Posted on 18 September 2008 by jrobes

Ich weiß gar nicht genau, wie es dem Thema e-Portfolio derzeit geht. Die unregelmäßigen Erfahrungsberichte über den Einsatz von e-Portfolios kommen fast ausschließlich aus dem Schul- und Hochschulbereich, was das Ganze (noch) zu einem Gegenstand von einer Handvoll Experten macht. Vielleicht hilft dieser informative Guide, herausgebracht vom britischen Joint Information Systems Committee (JISC),  die Diskussion zu verbreitern. In der Einleitung wird daran erinnert, dass e-Portfolios sowohl als Produkt wie auch als Prozess verstanden werden müssen. Aus fünf verschiedenen Perspektiven wird anschließlich dargestellt, was diese Sichtweise bedeutet. Case Studies, die unvermeidlichen “six steps to …” sowie ein online-infoKit mit weiterführenden Informationen runden diese Übersicht ab, die übrigens wirklich ansprechend gestaltet ist!
Lisa Grey, Joint Information Systems Committee (JISC), 9 September 2008

portfolios_200809.gif

Popularity: 74% [?]

Comments (1)

Tags: ,

The ePortfolio is dead? Long life to Digital Identity!

Posted on 10 April 2008 by jrobes

Interessant, dass dieses Fragezeichen ausgerechnet vom Direktor des European Institute for E-Learning (ElfEL) gesetzt wird, das federführend an der Gründung des Europortfolio-Konsortiums beteiligt war; interessant auch, dass das Fragezeichen bereits zu einem Zeitpunkt gesetzt wird, zu dem ePortfolios immer noch mehr Geheimtipp als Trend sind.

Serge Ravet formuliert vorsichtig. Einerseits steht ja noch die Idee im Raum, dass “in 2010, every citizen will have an ePortfolio”. Andererseits werden Portfolio-Ideen nicht nur in der Bildung, sondern auch in Healthcare und Politik diskutiert. Ravet sieht deshalb eine “digital identity” als übergreifendes Konzept. Und er fährt fort: “If modern education consists in developing one’s identity, then digital education must become one of the priorities of education, along with physical or moral education.”

Helen Barrett hat an anderer Stelle diese Zeilen kommentiert und ihre Sicht auf die Entwicklung der ePortfolio-Idee beschrieben.
Serge Ravet, Learning Futures, 6 April 2008

PS: In einem aktuellen Eintrag nimmt Ravet das Thema noch einmal auf und fragt, welche Konsequenzen diese Entwicklung für technische Systeme und Lösungen mit sich bringt:
“I see a bright future for ePortfolio platform providers. … I see an even brighter future for DIMS (Digital Identity Management Systems). Just have a look at current social software (Gaia online, FaceBook or Linkedin) and you might have a hint of what I mean…”

Popularity: 22% [?]

Comments (0)

Ne(x)t Generation Learning II.

Posted on 30 April 2007 by jrobes

Dieser Arbeitsbericht fasst zusammen, was nicht zusammen gehört. Fragen des E-Assessments sind Fragen des Bildungsmanagements. So spricht Karsten D. Wolf in seinem Beitrag von einem “Prüfungsaufkommen von mindestens 70.000 Prüfungen pro Semester” (28), das mit der Einführung von Bachelor- und Master-Studiengängen an einer Universität wie Bremen anfallen wird. Das legt natürlich nahe darüber nachzudenken, ob sich dieses Aufkommen durch “E-Klausuren” nicht effizienter bewältigen lässt. Hat das Thema noch weitere Dimensionen und Schnittstellen zu anderen Fragen des netzgestützten Lernens? Sicher (z.B. “E-Assessments der dritten Generation”, 37), aber sie stehen (derzeit) nicht im Vordergrund.

Die Einführung von E-Portfolios zielt dagegen darauf ab, neue Möglichkeiten der Dokumentation und Reflektion von Lernprozessen zu eröffnen. Das wird auch in der Einführung sowie im Beitrag von Sandra Schaffert (u.a.) unterstrichen. Doch schon der Titel dieses Beitrags, in dem von “Möglichkeiten und Herausforderungen” die Rede ist, macht ein Dilemma deutlich. Da ist zwar von der langen Tradition der Portfolio-Methode die Rede, von aktuellen Projekten auf verschiedenen Ebenen (europäisch, national, lokal), aber es fällt offensichtlich immer noch schwer, von konkreten Praxiserfahrungen zu berichten. Gerade wenn die AutorInnen betonen, dass es “nicht das eine Tool für den E-Portfolio-Einsatz geben kann” (84), ist es natürlich noch interessanter, mal den “O-Ton” eines Beteiligten zu hören.

“Aus technologischer Perspektive lassen sich E-Assessments und E-Portfolios ebenfalls deutlich voneinander abgrenzen. Während ein E-Assessment eher ein Bestandteil eines „klassischen“ Learning Management Systems darstellt, sind E-Portfolios meist ein zentrales Element einer Personal Learning Environments (PLEs), was als eine konsequente Implementierung eines lernerzentrierten Design-Ansatzes betrachtet werden kann.” (19) Das ist auch mein Verständnis.
Taiga Brahm und Sabine Seufert, Swiss Centre for Innovations in Learning (SCIL), 13. SCIL-Arbeitsbericht, März 2007 (pdf)

Popularity: 22% [?]

Comments (0)

For an ePortfolio enabled architecture

Posted on 26 April 2007 by jrobes

Lore Ress hat kürzlich darauf aufmerksam gemacht, dass jetzt die ersten Schulen in Hessen mit ePortfolios ihre Erfahrungen sammeln (hier mehr darüber). Ich weiß nicht, ob den Beteiligten mit diesem Positionspapier geholfen ist. Denn der launige Einstieg (”Is MySpace an ePortfolio? Is 43things an ePortfolio? Is Elgg really an ePortfolio?”) täuscht nicht darüber hinweg, dass Serge Ravet hier keine kurzweilige Einführung ins Thema geschrieben hat, sondern sich sehr differenziert den verschiedenen Ebenen und Perspektiven einer “ePortfolio enabled environment” widmet. Wer also bereit ist, sich auf die Unterscheidung zwischen “ePortfolios, ePortfolio systems, ePortfolio editing systems and ePortfolio management systems” einzulassen, ist hier richtig.
Serge Ravet, European Institute for E-Learning (EIfEL), 4 April 2007

Popularity: 21% [?]

Comments (1)

Karriereplaner E-Portfolio

Posted on 22 March 2007 by jrobes

upgrade107.gif
Das aktuelle Heft beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten des Lebenslangen Lernens. Einige Artikel sind online zugänglich, und ich bin bei dieser Übersicht zum Thema “ePortfolios” hängengeblieben. Dabei kann ich eine Schwierigkeit nicht leugnen: Der Artikel beginnt mit dem Hinweis, dass ePortfolios “immer mehr zu einem unverzichtbaren Begleiter beim Lebenslangen Lernen” werden. Ich höre die Botschaft, allein, mir fehlen die konkreten Beispiele! Auch Peter Baumgartner beschreibt mehr das Potenzial von ePortfolios, als dass er bereits von ihrem Einsatz berichten kann.

ePortfolios als “elektronische Sammelmappen”, so Peter Baumgartner, unterstützen den Übergang von Wissen zur Kompetenz, indem sie über Zeugnisse und Noten hinaus fertige Produkte - einen Text, eine Grafik, eine Fotografie, eine Komposition, einen Programmcode usw. - integrieren und damit “die Umsetzung des Lernprozesses, die erfolgte Anwendung abstrakten Wissens” in den Vordergrund stellen. Idealerweise kann der Zugang zu diesen Artefakten vom Lernenden selbst gesteuert werden (”dynamische Bewerbungsmappe”). Zugleich fördern ePortfolios so die dauerhafte Auseinandersetzung mit den eigenen Kompetenzen und der persönlichen (Lern-)Biografie. “Das E-Portfolio wird damit zu einem Planungsmittel der zukünftigen persönlichen (Karriere-)Entwicklung.” Soweit die Theorie, die Peter Baumgartner um Hinweise auf laufende Forschungsprojekte und Links ergänzt.
Peter Baumgartner, upgrade 1.07 (pdf)
[Kategorien: ePortfolios]

Popularity: 21% [?]

Comments Off

Entwicklung von Maßnahmenportfolios zur Vermittlung von eLehrkompetenz

Posted on 25 August 2006 by jrobes

Vielleicht braucht der Titel einige erklärende Worte: Wenn e-Learning nachhaltig, wie es so schön heißt, in der Hochschullehre verankert werden soll, kommt man an den Lehrenden nicht vorbei. Sie sind das Nadelöhr, durch das e-Learning muss, wenn es in dieser Umgebung alltagsrelevant werden will. Nun, nachdem erste Erfahrungen mit dem Online-Lernen gemacht wurden, hat man aber festgestellt, dass die Lehrenden nicht immer wie erwartet mitziehen. Also steht Ursachenforschung an, sind Lösungsvorschläge gefragt.

Es braucht, soviel ist klar, bestimmte Kompetenzen, um beim Einsatz von e-Learning “mitzumachen”. Diese gilt es zu vermitteln, wobei traditionelle Schulungskonzepte, so die Autoren, hier zu kurz greifen. Statt arbeitsteilig Schulungen und Workshops anzubieten, plädieren sie für ein Maßnahmenportfolio, auf dessen Grundlage strategie- und prozessorientiert “definierte Zielgruppen mit bestimmten Angeboten zu bestimmten Zeitpunkten” angesprochen werden. Das gilt für Hochschullehrer und e-Learning, kann aber leicht auf jeden Change-Prozess übertragen werden.
Jasmina Hasanbegovic und Michael Kerres, in: Seiler Schiedt, E., Kälin, S. & C. Sengstag (Hrsg.): E-Learning - Alltagstaugliche Innovation? Münster: Waxmann Verlag 2006 (pdf)
[Kategorien: e-learning, eUniversity]

PS: Zum Thema bzw. Projekt gehört sicher auch das (”eCompetence book“, 2006) der European eCompetence Initiative, das seit einiger Zeit auf deren Website zur Verfügung steht. Michael Kerres ist auch dort mit einem Beitrag vertreten (”ECompetence fostering sustainable use of elearning at the University of Duisburg-Essen”).

Popularity: 22% [?]

Comments Off

ePortfolios. Methode und Werkzeug für kompetenzbasiertes Lernen

Posted on 08 August 2006 by jrobes

eportfolios.gif
Wer sich mit dem Thema schon etwas beschäftigt hat oder mal einen Blick auf die Arbeiten von Helen Barrett werfen konnte, wird vielleicht nicht viel Neues finden. Es ist aber eine hilfreiche Übersicht, und davon gibt es ja im deutschsprachigen Raum nicht viele. Es werden die wichtigsten Einsatzgebiete sowie die unterschiedlichen Typen von ePortfolios beschrieben. Abschließend gibt es noch eine Aufstellung einiger Tools und Werkzeuge, wobei auf Elgg etwas ausführlicher eingegangen wird. Offen bleibt aber die Frage, die Gabi Reinmann (”e-Denkarium”) nach der Lektüre stellte. Ich zitiere kurz:
“Nach wie vor vergeblich suche ich nach empirischen Studien zum Einsatz von ePortfolios im Bildungskontext. Außer ein paar eher unsystematischen Erfahrungsberichten habe ich bisher noch nicht viel gefunden. Hat jemand einen Tipp?”
Wolf Hilzensauer und Veronika Hornung-Prähauser, Salzburg Research, 2006 (pdf)
[Kategorien: ePortfolios]

Popularity: 19% [?]

Comments Off

PLE Workshop 2006

Posted on 27 June 2006 by jrobes

“PLE” steht für Personal Learning Environment. Bevor die Welt Anfang Juni nach Innsbruck zur Microlearning 2006 reiste, haben sich einige Unentwegte in Manchester getroffen, um in die Glaskugel zu schauen. Auf dieser del.icio.us-Seite sind die Unterlagen und Positionspapiere der Referenten. Einige habe ich mir angeschaut, besonders empfehlen möchte ich Graham Attwells Beitrag. Er beschreibt offen die Fragen, die sich stellen, wenn man immer wieder mal in diese Diskussion hineinplatzt:

“There is a buzz at events bringing together educational technologists. That buzz is called Personal Learning Environments. Yet, a year and a half after serious discussion broke out in the edu-blogosphere, there is little agreement on what a Personal Learning Environment is, still less on what it might mean if translated to a learning application. Neither is there agreement on who it is for or who might own or use it. Does it replace VLEs or is it a plug in or additional application? Is it any different to an extended e-Portfolio? There is not even agreement as to whether a PLE should be an application or if it is just a collection of user-configured tools.”

Daran anschließend diskutiert Graham Attwell, warum PLEs unsere Aufmerksamkeit verdienen (lebenslanges und informelles Lernen, social software & web 2.0) und auf welchen bildungstechnologischen Grundlagen PLEs stehen können. Interessant fand ich zwei Punkte: Da ist die einfache Aufzählung einiger Applikationen, die Graham Attwell (und jeder von uns) heute schon zum Lernen im weitesten Sinne nutzt. Braucht es vor diesem Hintergrund noch ein PLE als “allumfassende” Applikation?
Und da ist die Feststellung, dass es das eine PLE nicht geben wird und PLEs eher als Konzept und weniger als technisches System betrachtet werden sollten.
Scott Wilson u.a., del.icio.us/ tag: PLE_Workshop_2006, 23/ 26 Juni 2006
[Kategorien: ePortfolios]

Popularity: 21% [?]

Comments Off

Selbstorganisation des Lernens im Prozess der Arbeit

Posted on 16 June 2006 by jrobes

Die Arbeiten der Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung (ABWF/ QUEM) sind eine Fundgrube für jeden, der sich mit Fragen der Kompetenzentwicklung beschäftigt. Auch im vorliegenden Bulletin werden die Ergebnisse aus drei Projekten verschiedener Programmbereiche geschildert, die sich alle um Fragen des Lernens und des Kompetenzerwerbs drehen. Es geht dabei z.B. um die Erarbeitung einer Lernkulturtypologie, die Bestimmung von Netzwerken als Lernorte und, im letzten Beitrag, um die Entwicklung eines Nachweises von Kompetenzen, die nicht in Arbeitsprozessen, sondern in der Freizeit erworben werden. Mit fließenden Übergängen zur aktuellen Diskussion von Bildungs- oder ePortfolios.

Die Autoren müssen allerdings für diese Bulletin-Artikel die Auflage erhalten haben, keine “Stories” zu erzählen, sich nicht in Fallbeispielen zu verlieren und keine Projektbeteiligten beim Namen zu nennen. Dadurch kommt die Lektüre etwas trocken daher. Trotzdem bin ich gespannt zu erfahren, wie es mit dem ganzen Projekt, dessen Förderung in diesem Jahr ausläuft, weiter geht. Denn der mittlerweile angesammelte Fundus an (offen zugänglichem!) Wissen ist riesig!
QUEM-Bulletin, 3/2006 (pdf, 542 KB)

Popularity: 30% [?]

Comments (0)

An Overview of E-Portfolios

Posted on 12 June 2006 by jrobes

EPortfolios? Immer mehr Bildungsexperten sprechen davon, ja, müssen davon sprechen, soll doch 2010 jeder Bürger in Europa über sein eigenes ePortfolio verfügen, aber nur die wenigsten dieser Bürger wissen, was ein ePortfolio ist oder haben bis heute gar ein ePortfolio gesehen. Oder vielleicht doch? “An e-portfolio is a digitized collection of artifacts including demonstrations, resources, and accomplishments that represent an individual, group, or institution”, heißt es z.B. im vorliegenden Überblick. Damit sind natürlich auch jedes Weblog und viele individuellen Homepages irgendwie ePortfolios. Und viele Institutionen bieten bereits ePortfolios an, ohne es zu wissen …

Hinzu kommt, dass sich auch in dieser Diskussion zwei Ansätze gegenüber zu stehen scheinen: Verwalten Bildungsinstitutionen die ePortfolios ihrer Schüler und Studenten auf ihren Systemen, oder hat jeder Student die Wahl, ob er ein institutionelles Portfolio einrichtet oder ein eigenes pflegt und verlinkt? Damit sind bereits zentrale Fragen aufgeworfen: Ownership, Copyright, Access, Interoperatibility, Costs. Der vorliegende Artikel löst diese Fragen nicht, bietet aber einen guten Überblick über wichtige Punkte. Im Mittelpunkt stehen “student e-portfolios”, “teaching e-portfolios” und “institutional e-portfolios”. Vor allem aber: Es werden konkrete Beispiele abgebildet, auf weitere wird verwiesen (via elearning-reviews.org)
George Lorenzo und John Ittelson, EDUCAUSE Learning Initiative, Juli 2005 (pdf)
[Kategorien: ePortfolios]

Popularity: 19% [?]

Comments Off

About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
Social Media und MOOCs
XING

Newsletter (wöchentliche Übersicht)

E-mail:   

Subscribe    Unsubscribe

Photos from our Flickr stream

Hochschulforum Digitalisierung Gruppenbild

cMOOC-Runde

gfwm-beiratstreffen-2013

corporatelearningcamp 2013

robes_mld2013

13:30:41

sportograf-43743811

13:14:02

See all photos