Ich bin vor einiger Zeit gebeten worden, nichts weniger als einen Überblicks-Artikel zum Thema „Software für die Personalarbeit“ zu schreiben. Für „Ruhm und Ehre“, versteht sich. Ich habe mich, wie immer, der Herausforderung gestellt, aber das Spielfeld deutlich eingegrenzt: Jetzt führe ich zuerst „enterprise 2.0“ ein, stelle einige entsprechende Projekte vor und frage, was das für e-Learning bedeutet. Was halt auf 8.600 Zeichen geht. Jochen Robes, personal manager, 6/2011, S. 58/59
Rechtzeitig zum jährlichen Wissensmanagement-Herbst hat auch die Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) einen Hut in den Ring geworfen, konkret: ein Positionspapier. Es geht um “Enterprise 2.0″, jenen Begriff, den Andrew McAfee 2006 zum ersten Mal formulierte und mit dessen Hilfe seitdem die Annäherungsversuche von Unternehmen an die neue Wirklichkeit gerne beschrieben werden. Im Mittelpunkt des GfWM-Papieres steht eine Definition, die unterstreichen soll, dass Enterprise 2.0 mehr als die Einführung neuer Technologien bedeutet: “Ein Enterprise 2.0 ist eine Lernende Organisation, die ihre Ziele durch lernförderliche Handlungsmuster und den Einsatz von sozialen Medien (en.: social media) erreicht. …”
Es folgen Anmerkungen zur noch jungen Geschichte des Ansatzes, einige Fallbeispiele aus Unternehmen und immer wieder Hinweise, dass sich Enterprise 2.0 vor allem “durch eine neue Art der Organisationskultur und damit verbunden einer neuen Art von Führung” auszeichnet. Als Aktionsfelder auf dem Weg zur Enterprise 2.0 werden - neben den Sozialen Medien selbst - entsprechend die Führungs- und Unternehmenskultur sowie Organisationales Lernen hervorgehoben. So weit, so gut. Doch irgendwann wird sicher auch die Frage gestellt werden, woran ich denn ein Enterprise 2.0 erkenne. Was sind die Indikatoren? Reicht es, auf die Existenz bestimmter Instrumente, Tools und Methoden zu verweisen? Wie messe ich Vernetzung? Aber die Diskussion beginnt ja gerade erst … Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. (Hrsg.), Version 1.1, abgerufen am 6. September 2011
Disclaimer: Ich bin Mitglied des Beirats der GfWM, war aber an der Entstehung dieses Positionspapiers nicht beteiligt.
Fast zwei Tage habe ich dann doch auf der KnowTech in Bad Homburg verbracht, dem „13. Kongress zum Wissensmanagement in Unternehmen und Organisationen”, wie es so schön heißt. Was habe ich - neben dem strahlenden Wetter, netten Begegnungen und Gesprächen - mitgenommen? Da wäre erstens der Eindruck, dass Social Media auf dem Kongress endgültig angekommen ist. Ob es „Enterprise 2.0″ oder „Social Business” in den Überschriften hieß, ob es um die Einführung von sozialen Netzwerken, Corporate Facebooks, Experten- oder Learning-Communities ging, es gab kein anderes Thema auf der KnowTech 2011 mehr. Dabei fiel auf, dass niemand mehr über einzelne Tools wie Wikis, Blogs oder Microblogs spricht, sondern nur noch über integrierte Plattformen, die sich neben den Intranets der Unternehmen breit machen. Interessant war aber auch, dass die Frage „Wie motiviere ich Mitarbeiter, diese Plattformen zu nutzen?” noch kein Thema war! Diese Erfahrungen stehen noch aus und wenn ich auf ein Schwerpunktthema der nächsten Jahre wetten sollte …
In diesem kurzen Executive Briefing finden sich alle bekannten Stichworte und Argumente für neue Wege des Lernens und eine neue Lernarchitektur. Allen voran die Informations- und Telekommunikationstechnologien sowie die Anforderungen der Generation Y. Dabei unterstreichen die Berater von Detecon auch die Notwendigkeit des “offenen Austauschs von Wissen und Ideen des gesamten Unternehmens mit seiner Umwelt” und benutzen hierfür das Symbol des Schwarzen Schwans: “Er steht bildhaft für eine neue Sichtweise, für das Ungewöhnliche und die Erweiterung des Horizonts.” Leider gibt es diese Zusammenfassung nur im leidigen Tausch gegen Namen und E-Mail-Adresse … Detecon, 14. Juli 2011
Die Wissensmanagement-Plattform “References@BT” von Siemens, Building Technologies Divison, ist aus verschiedenen Blickwinkeln eine interessante Case Study: Community of Practice, Knowledge Sharing, unternehmensinternes Microblogging. Das liegt nicht zuletzt an Johannes Müller, der als Knowledge Manager seit 2005 (!) diese Plattform entwickelt, moderiert, dokumentiert und präsentiert. Auf der Professional Learning Europe in Köln habe ich leider seinen Vortrag verpasst, aber Alexander Stocker hat ihn dankenswerter Weise hier bereits verlinkt. Mit weiteren Referenzen zum Best Practice “References@BT”. Alexander Stocker, Alexander Stockers Weblog zu Web 2.0 und Unternehmen, 22. September 2011
Im Rahmen dieser Studie des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen (in Zusammenarbeit mit T-Systems) geht es um Einblicke in die Nutzung von Web 2.0-Technologien in Unternehmen und Organisationen. Grundlage ist eine Online-Umfrage, an der 196 Vertreter aus unterschiedlichen Branchen im deutschsprachigen Raum teilgenommen haben. In der Zusammenfassung ist von einem “gemischten Bild hinsichtlich der Bereitstellung von Enterprise-2.0-Funktionen” die Rede sowie von “verhaltene(r) Tiefe”, aber “fortgeschrittene(r) Breite der Prozessdurchdringung”.
Am populärsten (”uneingeschränkt verfügbar”) sind Wikis, Instant Messaging sowie externe Anwendungen wie Xing und Facebook. Wo auf der Prozessebene etwas “geht”, werden vor allem das Wissensmanagement und die unternehmensweite Zusammenarbeit genannt. Wenn nach der Breite der Prozessdurchdringung gefragt wird, liegt die Weiterbildung hinter IT, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und einigen anderen Unternehmensbereichen, aber noch vor den Bereichen Recht, Produktion sowie Beschaffung/ Logistik! Und was Maßnahmen zur Förderung des Interesses und Wissens sowie der Fertigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiter betrifft, gibt es noch viel Luft nach oben … Andrea Back, Dominik Friedel und Armin Weigand, Instituts für Wirtschaftsinformatik/ Universität St. Gallen und T-Systems, August 2011 (via Scribd)
Andrew McAfee (”Enterprise 2.0: New Collaborative Tools for Your Organization’s Toughest Challenges”) fasst hier einige Blog-Artikel der letzten Wochen zusammen. Sie kreisen um die Frage, wie Enterprise 2.0 - “the use of emergent social software platforms by companies” - von Unternehmen angenommen und umgesetzt wird. Stichworte sind die Integration in bestehende Arbeitsprozesse und Workflows, die Attraktivität von “contextual collaboration” und der “business impact” von enterprise 2.0. Dazu gehört auch folgende kurze Story:
“John Hagel, co-chairman of Deloitte’s Center for the Edge, relates how a “bunch of old guys” in the Metropolitan Transit Authority’s maintenance department took to a microblogging tool to help them solve a nagging problem: locating hard-to-find parts for buses. “It completely transformed their view of social software,” Hagel said at the Enterprise 2.0 Conference. “They drilled down and saw they could use technology to affect operating performance.”
Sehr schön. Bildung und Qualifizierung hinken hier leider hinterher. Sie müssen darauf vertrauen, dass andere im Unternehmen “emergent social software platforms” einführen, um selbst solche Geschichten zu entwickeln. Aber die Zeit wird kommen. Andrew McAfee, Andrew McAfee’s Blog, 6. September 2011
Die Social Business-Experten von centrestage sitzen offensichtlich noch an der Neuauflage ihrer Enterprise 2.0-Studie, geben aber immer wieder mal erste Ergebnisse und Übersichten frei. So wurden 10 Einsatzfelder für Social Media in Unternehmen identifiziert: die meisten Nennungen fielen (natürlich) auf “Externe Reputation”, aber dann folgen schon “Human Resources und Qualifizierung” und “Austausch von Wissen”.
Schaut man sich die “Blaupausen” für diese Einsatzfelder genauer an und sucht nach der Verbindung von Qualifizierung & Social Media, dann findet man: a) Ausbildungs- und Traineeblog, b) Training on the job und c) Social Learning. Natürlich sind gerade die beiden letztgenannten Blaupausen äußerst “interpretationsoffen”, andererseits setzen aber schon diese einfachen Aufstellungen viel Fantasie frei. Zum Beispiel die Frage, wer sich für das andere Einsatzfeld, “Austausch von Wissen”, in Unternehmen eigentlich den Hut aufsetzt … Joachim Niemeier, centrestage, 26. Juni 2011
Meine Referenz an den 100. Geburtstag, den IBM in diesen Tagen feiert: Hier ist die Erfolgsgeschichte von “connect.BASF”, einer Community-Plattform, die BASF vor ca. einem Jahr startete und die heute ein IBM/ Social Business “Show Case” ist. Denn BASF ist kein weltweit agierendes IT-Unternehmen, dem man leichtes Spiel in dieser Sache unterstellt, und somit ein glaubwürdiger Kronzeuge. Das Video mit BASF-Community Manager CheeChin Liew ist die drei Minuten wert und die Frage, die ich mir aus der Perspektive von Learning & Development hier - wieder einmal - stelle: Was bedeuten solche Plattformen für Lernangebote und -prozesse? Ist “connect.BASF” einfach eine weitere Plattform, die jetzt neben dem LMS des Unternehmens steht? Oder ist es auch ein Spielfeld für die Weiterbildung und Personalentwicklung? Und ist es nicht sinnvoll, Lernangebote zu entwickeln, die die Vorteile beider Welten, des formalen und informellen Lernens, nutzen? Luis Suarez, elsua.net, 26. Mai 2011
Simon Dückert weist in seinem Newsletter auf diese Studie hin, die im Auftrag der Europäischen Kommission von Tech4i2, Headshift und IDC erstellt und im Dezember 2010 veröffentlicht wurde. Dabei suchten die Autoren Antworten auf folgende Fragen: “What is E20? Why it matters? How is it implemented? What then should the European Commission do?” Interessant sind vor allem die acht Case Studies, die das Rohmaterial für die Antworten bilden. Und die verschiedenen Gliederungen und Systematisierungsversuche, wie z.B. die in Anlehnung an Andrew McAfee erstellte “Typology of E20 use cases”, in der nicht nur “employee induction and training” einen Platz findet. Verschiedene Autoren, 7. Dezember 2010 (pdf, via Enterprise 2.0 in Europe: evidence for policy-making)
Leider habe ich es selbst nicht zur Veranstaltung von Communardo am 8. Februar in Stuttgart geschafft. Es ging um “Prozess(R)evolution im Enterprise 2.0″ mit Vorträgen von Ilja Hauß (”Der Enterprise 2.0 Irrtum”) und Joachim Niemeier (”Best Practices im Enterprise 2.0″). Alles jetzt sauber im Netz dokumentiert. Michael Grüning, Human Network Competence Blog, 11. Februar 2011
Es gibt eine grobkörnige Vorstellung von der Einführung von Social Software, nach der sich alles entweder Top-Down oder Bottom-Up abspielt. Das war den Autoren jedoch nicht genug, so dass sie sich 21 Fallstudien aus dem deutschsprachigen Raum näher anschauten. Dabei rückten drei Vorgehensweisen in den Vordergrund: Viele Unternehmen haben bei der Einführung von Social Software noch kein klares Bild von ihrem Nutzen und ihrer Nutzung und nähern sich schrittweise möglichen Anwendungsszenarien (= Exploration). Andere haben bereits ein solches Szenario vor Augen, zu dem sie die Nutzer gezielt hinführen (= Promotion). Aber in den meisten Fällen finden sich, teilweise parallel, teilweise zeitlich versetzt, beide Ansätze.
Etwas aus den Archiven des WWW: Ein Tagungsbericht von Martin Lindner, der im März 2010 den Social Business Design Summit (#sbs2010) in London besucht hat. Sein zentrales Thema: Die aktuelle Verfassung der “Enterprise 2.0″-Idee, 2006 von Andrew McAfee angestoßen, seitdem von Social Media-Fans, Barcamp-Besuchern und Marketing-Experten fleißig diskutiert, aber in der Praxis noch nicht angekommen (was ja auch bis heute für das Thema “Social Media in der Weiterbildung” gilt, um diese Brücke kurz zu schlagen …). Hier bohrt Martin Lindner in seiner interessanten Review nach. Warum ist das so?
“Das eigentliche Problem ist aber die Veränderung der internen Strukturen, mit denen sich die dritte und größte Gruppe [auf dem Kongress, JR] beschäftigte: die täglichen Arbeitsprozesse, das Multitasking, der SAP-getriebene Planungswahn, das defensive Abblockverhalten der latent überforderten Mitarbeiter.”
Ist das Etikett “social” ein Hindernis, fragt Martin Lindner weiter? Vielleicht. Aber vor allem der folgende Punkt leuchtet mir ein: “Wir sollten uns eher um das Design von Arbeitsumgebungen kümmern, um die Zirkulation von kleinen Informations- und Wissensstücken …” Und Luis Suarez soll in London gesagt haben: “Do not change organisations, let’s hack behaviours!” Das klingt erst einmal gut. Und ist sicher auch im Januar 2011 noch aktuell (via Ellen Trude). Martin Lindner, Netzpiloten, 24. März 2010
McKinsey untermauert mit dieser Studie die Beobachtung, dass mehr und mehr Unternehmen Web 2.0-Tools und -Technologien nutzen. Sie stellen sogar eine direkte Verbindung her zwischen dem Grad der Web 2.0-Nutzung und konkreten, messbaren Vorteilen, die diese Unternehmen erzielen. “Payday” halt. Interessanter ist aus meiner Perspektive aber der folgende Hinweis: Die meisten Unternehmen, die Web 2.0-Technologien eingeführt haben, setzen “increasing speed of access to knowledge” an die erste Stelle der erzielten Vorteile!
Ein kleiner Wermutstropfen: Die McKinsey-Autoren entwickeln an verschiedenen Stellen eine eigene Terminologie, um dem Einsatz und dem Nutzen von Web 2.0 auf die Spur zu kommen. Das ist nachvollziehbar, wenn sie die “networked enterprise” einführen, um auch Abstufungen (internally/ externally/ fully networked) zu erfassen. Das ist schwierig, wenn der Einsatz von Web 2.0 in Unternehmensbereichen wie Recruiting oder Marketing völlig hinter “customer-related purposes” verschwindet. Jacques Bughin und Michael Chui, McKinsey Quarterly, Dezember 2010
Mir gefallen die kurzen Wegmarken, die Tim Wieringa hier setzt: Exploring, Semantics, Enterprise 2.0, People, Visualization, Mobility. Sie laufen natürlich quer über alle klassischen Modelle und Ordnungsschemata hinweg und betonen die informelle, persönliche Seite des Wissensmanagements. “New concepts of knowledge sharing and collaboration”, wie er sie nennt. Aber genau hier liegen Reiz und Herausforderung! Tim Wieringa, Green Chameleon, 7. November 2010
Sumeet Moghe vertritt eine klare These: Social Networking und Informationsaustausch dürfen nicht an den Unternehmensgrenzen halt machen. Seine Schlussfolgerung mit Blick auf die Unternehmen, die gerade dabei sind, Social Media-Plattformen und -Tools einzuführen, lautet: “… I believe it’s a mistake to create parallel social universes in the enterprise.” Beim ersten Punkt gebe ich ihm Recht, beim zweiten nicht: Solange wir in einem Wettbewerb um Ideen, Kunden und Budgets stehen, wird sich die externe von der internen Kommunikation unterscheiden. Und auch hier, bei der internen Kommunikation und Kollaboration, können Social Media auf verschiedenen Ebenen - vom Team bis zur gesamten Organisation - unterstützen. Um auch zukünftig im Wettbewerb zu bestehen, wird es allerdings immer wichtiger, in offenen Netzwerken zu agieren. Und auch hier bildet Social Media die Infrastruktur. Beides sollte idealerweise miteinander verknüpft sein. Sumeet Moghe, free as in freedom, 8. November 2010
Enterprise 2.0, also “the use of emergent social software platforms within companies, or between companies and their partners or customers” (Andrew McAfee) ist ein Technologie-Thema. Social Media sind heute noch nicht da, sie müssen eingeführt werden und dafür stehen Unternehmen verschiedene Optionen zur Verfügung. Sie reichen von den großen, bewährten Plattform-Anbietern mit ihren “Suites” wie IBM und Microsoft bis zu kleinen Lösungen, z.B. einem Wiki. Centrestage hat dazu jüngst eine schöne Übersicht verfasst. Im aktuellen “Gartner-Quadranten”, über dessen Sinn man sicher streiten kann, sieht man die bekannte Einordnung vieler Anbieter. Hier mit kurzen Kommentaren (The Big Winner: Jive). Klint Finley, ReadWriteWeb, 30. Oktober 2010
Kurz zum Kontext dieser Präsentation: Es ging im kleinen, informellen Kreis um die Frage, wie sich das Thema “Social Media” aus der Sicht der HR Beratung darstellt. Wie sieht das Spielfeld aus? Wo sind derzeit Ansätze, Entwicklungen und Geschäftsmodelle, die man aktiv verfolgen kann? Der Fokus meiner Darstellung liegt dabei klar auf “Enterprise 2.0″, was ich aber erst im Verlauf der Slides entwickele (insofern deutet der Titel sicher mehr an, wenn man z.B. an die Themen Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting denkt!). Der Input passt vielleicht ganz gut zum gerade laufenden Enterprise 2.0 Summit (auch via Twitter) in Frankfurt … Jochen Robes, Slideshare, 25. Oktober 2010
Sieben kurze Beiträge enthält dieser Band, der den Workshop “Soziotechnische Integration? Bottom Up? Simplicity? Was sind die Erfolgstreiber von Enterprise 2.0?” begleitet. Es ist eine bunte Palette an empirischen, theoretischen, technischen und kulturellen Überlegungen, die, so die Autoren des Vorworts, unterstreichen, dass Enterprise 2.0 “in der breiten Masse anzukommen” scheint, dass “Enterprise 2.0 reifer wird”. Vielleicht habe ich ja auf der KnowTech nächste Woche Gelegenheit, das zu überprüfen. Alexander Richter, Angelika C. Bullinger, Michael Koch und Alexander Stocker, 19. Juli 2010 (via Scribd)
Thomas Sattelberger, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Telekom AG, und Peter Kruse, Geschäftsführer der nextpractice GmbH, haben ein längeres Gespräch zum Thema “Enterprise 2.0 meets HR” geführt. Einige Ausschnitte des Gesprächs sind hier als Appetizer zu sehen. Beide scheinen sich einig, dass da “draußen” etwas passiert, dem sich Unternehmen und Organisationen stellen müssen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings die konsequente Subjektivierung des “Netzes” (”die Netze denken anders”, “das Netz hat die Kraft …”), so dass ich mich mehrmals gefragt habe, ob es bei dieser Begegnung von “Netzen” und “Unternehmen” mich überhaupt noch braucht.