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Archive | enterprise 2.0

Benchlearning Bericht Social Intranet 2012 (blp12)

Posted on 02 May 2013 by jrobes

Simon Dückert hat auf unserer Corporate Learning Community auf das Benchlearning Projekt 2012 verlinkt, an dem sich im Laufe des letzten Jahres eine illustre Reihe von Unternehmen beteiligt hat: “Initiiert von Christian Kuhna (adidas Group), Paul Seren (Schaeffler Gruppe) und Simon Dückert (Cogneon), zielte das Benchlearning Projekt Soziales Intranet (Mai-Dezember 2012) darauf ab, gemeinsam zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und an zukunftsweisenden Themen zu arbeiten.”

Dabei geht es um das, was manchmal auch “Facebook fürs Büro” genannt wird, mit Verbindungen zu Projekttiteln wie “Enterprise 2.0″ und “Social Business”. Die technische Grundlage der zukünftigen Sozialen Intranets bilden dabei verschiedene Community-Plattformen, von Mediawiki bis MS Sharepoint. Dem Erfahrungsaustausch 2012 lag ein interessantes Einführungs-Modell zugrunde, das Ross Dawson entwickelt hat und das den Betrachter sehr systematisch, über 16 Handlungsfelder, durch einen Prozess kontinuierlicher Verbesserung führt. Um die einzelnen Handlungsfelder mit Leben zu füllen, haben die beteiligten Unternehmen ihre Erfahrungen und Einschätzungen einfließen lassen.

Zwei Beispiele: Als Anwendungsfelder des Sozialen Intranets wurden “Unternehmenskommunikation”, “Projekt- und Prozessmanagement”, “Ansprechpartner finden”, “Allgemeiner Wissensaustausch”, “Innovationsmanagement” und “Community of Practice” genannt (by the way, nicht jedoch “Weiterbildung und Personalentwicklung”!) Und wenn es um Incentives geht, die die Intranetnutzung unterstützen, werden zuerst “Kommunikation von Spielregeln, welche die Fehlertoleranz aufzeigen” und “Profilausfüllung inkl. Foto fördern” genannt (beide 82 Prozent).

Kurze Profile der elf Teilnehmer am Benchlearning Projekt ergänzen diesen lesenswerten Projektbericht.
Cogneon GmbH, Slideshare, 30. Januar 2013

Benchlearning Bericht Social Intranet 2012 (blp12) from Cogneon GmbH

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Evolution of the networked enterprise: McKinsey Global Survey results

Posted on 27 March 2013 by jrobes

Schon seit Jahren beobachtet und befragt McKinsey den Einsatz von Social Media in Unternehmen und liefert immer wieder gute Argumente und, nicht zu vergessen, Zahlen und Schaubilder. Das “evolution” im Titel deutet zugleich an, dass der Wandel dauert. Immerhin: 83 Prozent der befragten Executives (3.542 waren es 2012 insgesamt) gaben an, dass ihr Unternehmen mindestens ein Tool bzw. eine Plattform einsetzt, im Vergleich zu 72 Prozent in 2011. Einige Punkte, die dieses Jahr auffallen: Zum ersten Mal wurde nach dem Einsatz von “Online Video-Conferencing” gefragt (mit erstaunlichen Werten); und wenn es um die durch Social Media erzielten Vorteile geht, wiesen die Befragten 2012 vor allem auf Kostenersparnisse hin. Wer mehr will, muss wohl auf den Rat der Experten hören:

“With respect to productivity benefits in particular, the results indicate that companies must invest time and effort to enable greater productivity (particularly among knowledge workers) and competitive advantage. The likely need for significant organizational change is a challenging problem - and one that must be met by doing far more than changing the tools in a company’s portfolio.”
McKinsey Global Institute, McKinsey Quarterly, März 2013 (Registrierung erforderlich) 

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Benchlearning Projekt Social Intranet 2012

Posted on 21 February 2013 by jrobes

Social Intranet geht ja noch, aber “soziales Intranet”? Aber das nur am Rande. Denn die Intranets in einigen Großunternehmen scheinen sich wirklich zu verändern. Stichwort “Facebook fürs Büro”. Hier beschreibt Simon Dückert, was die Teilnehmer eines “Benchlearning-Projekts” an Themen, Prioritäten und Anwendungsfeldern identifiziert haben. Dazu gehören die Unternehmenskommunikation sowie das Projekt- und Prozessmanagement, aber dann auch schon das Finden von Ansprechpartnern und der allgemeine Wissensaustausch. Abgerundet wird die Präsentation durch einige Beispiele, d.h. Screenshots und kurzen Statements.
Simon Dückert, Cogneon, 19. Februar 2013 (via Slideshare) 

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The Business of Social Business: What Works and How It’s Done

Posted on 19 November 2012 by jrobes

Aus “Enterprise 2.0″ ist inzwischen “Social Business” geworden. Das IBM Institute for Business Value steckt in diesem Report das neue Spielfeld ab (das natürlich irgendwie das alte ist) und fasst die Ergebnisse aktueller Untersuchungen und Befragungen zusammen. Darauf aufbauend liefern die Experten Definitionen (”We define social business as embedding social tools, media, and practices into the ongoing activities of the organization”), identifizieren Schwerpunkte und erläutern diese. Unterstrichen wird dabei besonders der Zusammenhang von “social practices” und “innovation” als strategisches Unternehmensziel. Eine interessante Aufzählung findet sich unter dem Stichwort “finding and building expertise”:

“Lifetime learning has increasingly become a necessity – both for employees and their employers. To support this, organizations are building social practices into their formal and informal learning efforts as this can help reduce the time it takes to develop needed skills. Our research shows that organizations are applying social capabilities to enhance learning through: 

- Sharing comments and insights on learning materials
- Building teaming dynamics into learning situations
- Using gaming techniques, such as rating and scoring
- Incorporating modern simulations methods to provide practice and testing
- Providing access to subject matter experts relevant to a topic
- Involving increasing numbers of experienced employees in teaching each other
- Using tools such as video and multimedia to capture attention and improve retention
- Tracking learning progress and effectiveness.”

IBM Institute for Business Value, November 2012

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KnowTech 2012: Neue Horizonte für das Unternehmenswissen – Social Media, Collaboration, Mobility [Review]

Posted on 15 November 2012 by jrobes

Ich habe dieses Jahr nicht viele Berichte über die KnowTech 2012 in meinem Newsreader gehabt. Deshalb verlinke ich gerne auf diese Zusammenfassung von Peter Geißler (Communardo). Er unterstreicht hier u.a. die “Konvergenz der Themenfelder Wissensmanagement und Enterprise 2.0″, erinnert an verschiedene Keynotes und Vorträge, wobei er besonders auf den von Manfred della Schiava hinweist und diesen etwas ausführlicher beschreibt. Weitere Themen auf der KnowTech, so seine Beobachtung: “Big Data, Kulturthemen, Wege zum Enterprise 2.0/Social Business, Design Thinking und Scrum”.
Peter Geißler, Communardo, 8. November 2012

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Adidas baut die Open Corporate University

Posted on 13 November 2012 by jrobes

Im Mai dieses Jahres gab es schon einen Vorgeschmack auf das, was bei Adidas hinter der Idee einer “Open Corporate University” stecken könnte. Damals hatte nämlich Christian Kuhna im adidas Group Blog dazu eingeladen, sich mit Vorschlägen an der Gestaltung der zukünftigen Corporate University zu beteiligen. Im Rahmen eines Blog Carnivals. Jetzt berichtet Karlheinz Pape ausführlich von einem Treffen vor Ort, auf dem offensichtlich das Projekt noch einmal ausführlicher skizziert wurde. “Self-driven life-long learning”, “Working is Learning and Learning is Working”, das “Sichtbarmachen von Expertise” sowie “Social Collaboration” und “Netzwerk-Lernen” sind die zentralen Stichworte dieser Zusammenfassung. Die Rolle der Corporate University selbst ist in diesem Bild noch mit weichen Farben gezeichnet: “… der Dienstleister für die hilfreiche Unterstützung von hierarchieübergreifender Zusammenarbeit - und das Sichtbarmachen dieser Initiativen.” Auf weitere News aus Herzogenaurach darf man gespannt sein.
Karlheinz Pape, Training und Wissensmanagement, 12. November 2012

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Vernetzte Firmen

Posted on 12 November 2012 by jrobes

Bleiben wir kurz bei den vernetzten Firmen oder der “connected company”. Auf BASF und “connect.BASF” hatte ich ja schon hingewiesen. Hier wird die Geschichte noch einmal erzählt und sehr schön verdeutlicht, wie soziale Netzwerke bzw. eine offene, schrankenlose Kommunikation bei der Suche nach Lösungen helfen können. Oder wie der BASF- Protagonist im Video zitiert wird: “… mit dem Firmen-Facebook bringt er auch quietschende Gummisohlen endgültig zum Schweigen” (via @cogneon).
Elektrischer Reporter/ Blinken TV, YouTube, 7. November 2012

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What is a connected company?

Posted on 12 November 2012 by jrobes

In diesem Video beschreibt Dave Gray (”The connected company”) die Unterschiede zwischen einer “divided company” (hierarchy) und einer “connected company” (holarchy). In hierarchischen Organisationen übernimmt jeder Mitarbeiter Verantwortung für eine ganz spezielle Aufgabe. In der “connected company” repräsentiert jeder Mitarbeiter die gesamte Organisation und übernimmt Verantwortung für den Kunden. Social Media und andere Werkzeuge unterstützen die Kultur und Prozesse der Vernetzung. Eigentlich nichts anderes als der Blick der Organisationsentwicklung auf Enterprise 2.0, auf veränderte Rahmenbedingungen und Anforderungen …
Dave Gray, Blog, 8. November 2012 

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Social Media in deutschen Unternehmen

Posted on 10 May 2012 by jrobes

Die BITKOM, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, hat 723 Unternehmen zum Einsatz von Social Media gefragt. Herausgekommen sind repräsentative Zahlen zur Verbreitung, Nutzung sowie zu den Motiven und Zielen. So heißt es einleitend: “Fast die Hälfte (47 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland setzt soziale Medien ein.” Das ist erst einmal eine gute Nachricht, denn ohne Social Media-Aktivitäten gibt es ja auch kein Social Learning oder den Einsatz dieser Instrumente und Plattformen in der Weiterbildung. Wirft man dann aber noch einen Blick auf die Anwendungsfelder, wird die Luft schon dünner: Genannt werden natürlich Werbung, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Kundenservice und Vertrieb. Dann folgt die Interne Kommunikation und noch weiter hinten HR und Wissensmanagement. Die BITKOM-Autoren fassen diese Beobachtung wie folgt zusammen:

“Diejenigen Anwendungsfelder, in denen es um Enterprise 2.0 geht, bleiben ebenfalls vom Großteil der Unternehmen ungenutzt. … Gerade in diesen Enterprise 2.0-Anwendungsfeldern liegen jedoch für Unternehmen Chancen, Social Media in Wertschöpfungsprozesse zu integrieren und auf diese Weise Mehrwert zu schaffen.”
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), 9. Mai 2012

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The 7 differences between Intranets, Collaborative Intranets (or 2.0) and Enterprise Social Networks

Posted on 08 May 2012 by jrobes

Wer über informelles Lernen, Social Learning oder Social Media in der Weiterbildung von Unternehmen oder Organisationen nachdenkt, landet schnell bei der technischen Infrastruktur, die diese Lernaktivitäten unterstützt. Hier hilft die vorliegende Unterscheidung in Intranets, Collaborative Intranets (2.0) und Enterprise Social Networks, auch wenn die Autorin die einzelnen Spielfelder etwas mechanisch und nicht ganz ohne Eigenwerbung beschreibt. Aber es schließt in jedem Fall nahtlos an die Slides an, die ich gestern online unter dem Stichwort “Enterprise 2.0″ im Rahmen der Lehrveranstaltung “Web 2.0 und die Gesellschaft” an der Beuth Hochschule für Technik Berlin (BHT) präsentiert habe.
Patricia Fernandez Carrelo, ZyncroBlog, 7. Mai 2012

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Social Business Collaboration im Test: Sharepoint versus Confluence und Jive

Posted on 21 March 2012 by jrobes

Was bedeuten Web 2.0 und Social Media eigentlich für die unternehmensinternen Prozesse? Wie können diese Instrumente und Konzepte helfen, die interne Kommunikation und Zusammenarbeit und, damit eng verbunden, auch das informelle Lernen unterstützen? Wer sich mit diesen Fragen beschäftigt, landet früher oder später bei Begriffen wie “Enterprise 2.0″ oder “Social Business Collaboration”. Und er landet bei der Frage, welche technische Infrastruktur diese Ideen am besten unterstützt. Wie immer gibt es mehr als eine Lösung und eine Antwort. Vor diesem Hintergrund vergleicht der Artikel drei Plattformen - Microsoft Sharepoint, Jive und Atlassian Confluence - und arbeitet Unterschiede wie Schwerpunkte heraus. Anja Wittenberger (Communardo) gibt hier noch Lesehilfen zum Test.
Jörg Schmidl, Johannes Reebs und Oliver Wucher, Computerwoche, 16. März 2012

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Enterprise 2.0 – Wissensmanagement der neuen Generation?

Posted on 06 March 2012 by jrobes

Was haben Wissensmanagement und Enterprise 2.0 eigentlich miteinander zu tun? Das ist eine Frage, die mir als Mitglied der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) und Social Media-Nutzer auch regelmäßig durch den Kopf geht. Und hier gibt es eine Antwort! Von “Gemeinsamkeiten” und “Unterschieden” sprechen die Autoren, die sich die Ziele von Enterprise 2.0- und Wissensmanagement-Projekten näher angeschaut und miteinander verglichen haben. Vor allem die Kategorie “Schaffung von Wissensspeichern” haben Wissensmanagement-Projekte exklusiv für sich! Und umgekehrt ist die “Partizipation der Mitarbeiter & Schaffung einer offenen Unternehmenskultur” scheinbar erst mit Social Media so richtig auf die Agenda gerückt. “Durch den Einsatz von Social Software wird also nicht mehr versucht Wissensspeicher zu schaffen, sondern es wird vielmehr der Wissensfluss unterstützt”, schreiben die Autoren. Alles Weitere im Text und in der Grafik!
Michael Koch und Alexander Richter, Soziotechnische Integration Blog, 28. Februar 2012

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Open Courses, Educamps und andere Lernformen: Modelle für Unternehmen und Organisationen?

Posted on 15 February 2012 by jrobes

Gestern war ja der erste Tag der Fachtagung Professional eLearning auf der didacta in Hannover. Es war eine kleine, fast intime Runde, in der ich am Nachmittag moderierend und präsentierend aktiv war. Mit mir waren in dieser Session noch Ellen Trude (Open Thinking), die mit Blick auf ihre langjährigen Erfahrungen bei Bayer über den “Kompetenzerwerb für und mit Social Media” sprach (hier ihre Slides). Joachim Niemeier (centrestage) präsentierte “neue Wege zu Qualifizierung und Coaching für Enterprise 2.0″ und Clemens Cap (Uni Rostock) gab uns einige interessante Fragen zur sozialen Dynamik von Wikipedia mit (”eLearning 2.0: Vom eigenen Nachdenken zum gemeinsamen Lernen”).

Open Courses, Educamps und andere Lernformen: Modelle für Unternehmen und Organisationen?

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What Sells CEOs on Social Networking

Posted on 08 February 2012 by jrobes

Vor sechs Jahren hat Andrew McAfee ja den Artikel geschrieben, der das Label “Enterprise 2.0″ in Umlauf brachte (”Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration”). In diesem Interview, wie schon das damalige Original in der MIT Sloan Management Review, lässt er Geschichte und Thema noch einmal Revue passieren. Nicht viel Neues. Unter anderem empfiehlt er drei Argumente, um CEOs zu überzeugen:

- ”If only HP knew what HP knows, we’d be three times more productive.”
- “Your weak-tie network is an extremely valuable thing for you.”
- “Yeah, the other one that’s big is that all the executives that I talk to are aware that their kids are working very differently than they are.”

Interview mit Andrew McAfee, MIT Sloan Management Review, 7. Februar 2012

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Von der Personalsoftware zur Enterprise 2.0-Technologie

Posted on 03 November 2011 by jrobes

Ich bin vor einiger Zeit gebeten worden, nichts weniger als einen Überblicks-Artikel zum Thema „Software für die Personalarbeit“ zu schreiben. Für „Ruhm und Ehre“, versteht sich. Ich habe mich, wie immer, der Herausforderung gestellt, aber das Spielfeld deutlich eingegrenzt: Jetzt führe ich zuerst „enterprise 2.0“ ein, stelle einige entsprechende Projekte vor und frage, was das für e-Learning bedeutet. Was halt auf 8.600 Zeichen geht.
Jochen Robes, personal manager, 6/2011, S. 58/59

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Wissensmanagement und Enterprise 2.0

Posted on 06 October 2011 by jrobes

Rechtzeitig zum jährlichen Wissensmanagement-Herbst hat auch die Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) einen Hut in den Ring geworfen, konkret: ein Positionspapier. Es geht um “Enterprise 2.0″, jenen Begriff, den Andrew McAfee 2006 zum ersten Mal formulierte und mit dessen Hilfe seitdem die Annäherungsversuche von Unternehmen an die neue Wirklichkeit gerne beschrieben werden. Im Mittelpunkt des GfWM-Papieres steht eine Definition, die unterstreichen soll, dass Enterprise 2.0 mehr als die Einführung neuer Technologien bedeutet: “Ein Enterprise 2.0 ist eine Lernende Organisation, die ihre Ziele durch lernförderliche Handlungsmuster und den Einsatz von sozialen Medien (en.: social media) erreicht. …”

Es folgen Anmerkungen zur noch jungen Geschichte des Ansatzes, einige Fallbeispiele aus Unternehmen und immer wieder Hinweise, dass sich Enterprise 2.0 vor allem “durch eine neue Art der Organisationskultur und damit verbunden einer neuen Art von Führung” auszeichnet. Als Aktionsfelder auf dem Weg zur Enterprise 2.0 werden - neben den Sozialen Medien selbst - entsprechend die Führungs- und Unternehmenskultur sowie Organisationales Lernen hervorgehoben. So weit, so gut. Doch irgendwann wird sicher auch die Frage gestellt werden, woran ich denn ein Enterprise 2.0 erkenne. Was sind die Indikatoren? Reicht es, auf die Existenz bestimmter Instrumente, Tools und Methoden zu verweisen? Wie messe ich Vernetzung? Aber die Diskussion beginnt ja gerade erst …
Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. (Hrsg.), Version 1.1, abgerufen am 6. September 2011

Disclaimer: Ich bin Mitglied des Beirats der GfWM, war aber an der Entstehung dieses Positionspapiers nicht beteiligt.

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KnowTech 2011

Posted on 30 September 2011 by jrobes

Fast zwei Tage habe ich dann doch auf der KnowTech in Bad Homburg verbracht, dem „13. Kongress zum Wissensmanagement in Unternehmen und Organisationen”, wie es so schön heißt. Was habe ich - neben dem strahlenden Wetter, netten Begegnungen und Gesprächen - mitgenommen? Da wäre erstens der Eindruck, dass Social Media auf dem Kongress endgültig angekommen ist. Ob es „Enterprise 2.0″ oder „Social Business” in den Überschriften hieß, ob es um die Einführung von sozialen Netzwerken, Corporate Facebooks, Experten- oder Learning-Communities ging, es gab kein anderes Thema auf der KnowTech 2011 mehr. Dabei fiel auf, dass niemand mehr über einzelne Tools wie Wikis, Blogs oder Microblogs spricht, sondern nur noch über integrierte Plattformen, die sich neben den Intranets der Unternehmen breit machen. Interessant war aber auch, dass die Frage „Wie motiviere ich Mitarbeiter, diese Plattformen zu nutzen?” noch kein Thema war! Diese Erfahrungen stehen noch aus und wenn ich auf ein Schwerpunktthema der nächsten Jahre wetten sollte …

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Learning Enterprise 2.0

Posted on 27 September 2011 by jrobes

In diesem kurzen Executive Briefing finden sich alle bekannten Stichworte und Argumente für neue Wege des Lernens und eine neue Lernarchitektur. Allen voran die Informations- und Telekommunikationstechnologien sowie die Anforderungen der Generation Y. Dabei unterstreichen die Berater von Detecon auch die Notwendigkeit des “offenen Austauschs von Wissen und Ideen des gesamten Unternehmens mit seiner Umwelt” und benutzen hierfür das Symbol des Schwarzen Schwans: “Er steht bildhaft für eine neue Sichtweise, für das Ungewöhnliche und die Erweiterung des Horizonts.” Leider gibt es diese Zusammenfassung nur im leidigen Tausch gegen Namen und E-Mail-Adresse …
Detecon, 14. Juli 2011

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Wissensmanagement bei Siemens, Building Technologies Division

Posted on 23 September 2011 by jrobes

Die Wissensmanagement-Plattform “References@BT” von Siemens, Building Technologies Divison, ist aus verschiedenen Blickwinkeln eine interessante Case Study: Community of Practice, Knowledge Sharing, unternehmensinternes Microblogging. Das liegt nicht zuletzt an Johannes Müller, der als Knowledge Manager seit 2005 (!) diese Plattform entwickelt, moderiert, dokumentiert und präsentiert. Auf der Professional Learning Europe in Köln habe ich leider seinen Vortrag verpasst, aber Alexander Stocker hat ihn dankenswerter Weise hier bereits verlinkt. Mit weiteren Referenzen zum Best Practice “References@BT”.
Alexander Stocker, Alexander Stockers Weblog zu Web 2.0 und Unternehmen, 22. September 2011

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Enterprise 2.0 Studie - Nutzung und Handlungsbedarf

Posted on 13 September 2011 by jrobes

Im Rahmen dieser Studie des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen (in Zusammenarbeit mit T-Systems) geht es um Einblicke in die Nutzung von Web 2.0-Technologien in Unternehmen und Organisationen. Grundlage ist eine Online-Umfrage, an der 196 Vertreter aus unterschiedlichen Branchen im deutschsprachigen Raum teilgenommen haben. In der Zusammenfassung ist von einem “gemischten Bild hinsichtlich der Bereitstellung von Enterprise-2.0-Funktionen” die Rede sowie von “verhaltene(r) Tiefe”, aber “fortgeschrittene(r) Breite der Prozessdurchdringung”.

Am populärsten (”uneingeschränkt verfügbar”) sind Wikis, Instant Messaging sowie externe Anwendungen wie Xing und Facebook. Wo auf der Prozessebene etwas “geht”, werden vor allem das Wissensmanagement und die unternehmensweite Zusammenarbeit genannt. Wenn nach der Breite der Prozessdurchdringung gefragt wird, liegt die Weiterbildung hinter IT, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und einigen anderen Unternehmensbereichen, aber noch vor den Bereichen Recht, Produktion sowie Beschaffung/ Logistik! Und was Maßnahmen zur Förderung des Interesses und Wissens sowie der Fertigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiter betrifft, gibt es noch viel Luft nach oben …
Andrea Back, Dominik Friedel und Armin Weigand, Instituts für Wirtschaftsinformatik/ Universität St. Gallen und T-Systems, August 2011 (via Scribd)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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