Archive | enterprise 2.0

Tags: ,

Opel: Podcasts in der Vertriebschulung

Posted on 23 February 2010 by jrobes

Podcasting ist sicher eines der Themen, die sich in Corporate Learning nicht so durchgesetzt haben, wie es in ihrer Blütezeit - immerhin war “podcast” 2005 “word of the year” - prophezeit wurde. Um so schöner, wenn mal wieder eine Fallstudie das Licht der Öffentlichkeit erblickt. In der vorliegenden geht es um die Qualifizierung der Opel-Händler, um Anforderungen an Aktualität, Transfersicherung und Nachhaltigkeit und wie sich Podcasts hier als ideale Lösung durchgesetzt haben. Dabei gewähren die Autoren detaillierte Einblicke in den Projektablauf und den Workflow der Podcastentwicklung. Bleibt die Frage, ob das Projekt die Wirren der letzten Monate überstanden hat …

Aber ich möchte mit diesem Link auch gleich auf die Enterprise 2.0-Fallstudien-Plattform hinweisen, auf der dieser Artikel zu finden ist und wo die Organisatoren Andrea Back, Michael Koch, Stefan Smolnik und Klaus Tochtermann inzwischen eine kritische Masse an Cases erfasst und bewertet haben. Die Opel-Studie beispielsweise gehört zur höchsten Kategorie “gold” und ist somit “für den Einsatz als Fallstudie für die Lehre geeignet und für wissenschaftliche Artikel zitierbar, z.B. Buchkapitel”. Gut zu wissen.
Stephan Magnus und Michael Hatz, Enterprise 2.0 Fallstudien, 23. Februar 2010 

opel_201002.gif

Popularity: 20% [?]

Comments (3)

Tags: , , ,

Social networking. A world of connections

Posted on 29 January 2010 by jrobes

Dass auch der Economist auf der Titelseite Apple und seinem iPad die Referenz erweisen würde, war abzusehen (”The Book of Jobs”). Aber in derselben Ausgabe gibt es auch einen “special report” zum Thema “social networking”. Natürlich drehen sich viele Artikel um die Frage, wie der wirtschaftliche Faktor dieses Phänomens einzuschätzen ist. Sowohl mit Blick auf die Geschäftsmodelle von Facebook, Twitter & Co., aber auch mit Blick auf die Frage, wie Unternehmen, Branchen und Jobsuchende hier mitschwimmen können. Auch “enterprise 2.0″ ist ein Thema (”Yammering away at the office”), natürlich im bekannten Pro-und Contra-Stil, den der Economist pflegt. Die Risiken aus Sicht des Managements: fragwürdiger Nutzen, inkorrekte Kommentare sowie fehlende Kontrolle. Aber die positiven Zeichen überwiegen, “a more open workplace”, “good ideas [that] can emerge from anywhere” und “a great way to capture knowledge and identify experts”. Und der nächste Trend? Vielleicht “the rise of mobile-phone-based networking”.
The Economist, 30. Januar - 5. Februar 2010

Popularity: 22% [?]

Comments (0)

Tags:

The social Web in 2010: The emerging standards and technologies to watch

Posted on 28 January 2010 by jrobes

Neben Andrew McAfee ist Dion Hinchcliffe wohl der eifrigste Beobachter und Analyst der Schnittstelle von “social computing” und “enterprises”. Unter dem Stichwort “Social Web Challenges of 2010: A List” hat er einige Bruchstellen in der aktuellen Entwicklung festgehalten. Es sind Dinge, die, so Hinchcliffe, eng mit dem Erfolg des Social Web verbunden sind. Da ist zum Beispiel das, was er “fragmentation of conversation” nennt. Viele Aktivitäten auf unzähligen Kanälen, denen zu folgen manchmal schwer fällt. Damit hängt auch ein anderer Punkt eng zusammen, den Hinchcliffe mit “Difficulty of coherently engaging in social activity across many channel” beschreibt. Sehr gut beobachtet auch dieser Punkt: “Coping with and getting value from the expanding information volume of social media”. Selbst wer Aggregatoren und Filter nutzt, sucht permanent nach Strategien, um mit der Fülle an Informationen umzugehen, um Wichtiges von Unwichtigem und Gutes vom Durchschnitt zu trennen. Lesenswert!
Dion Hinchcliffe, ZDNet, 20. Januar 2010

Popularity: 26% [?]

Comments (1)

Tags: , , ,

Enterprise 2.0: New Collaborative Tools for Your Organization’s Toughest Challenges

Posted on 08 January 2010 by jrobes

Kurz vor Weihnachten lag endlich Andrew McAfee’s Buch im Briefkasten. Andrew McAfee, Wissenschaftler am MIT Center for Digital Business, hatte ja 2006 den Begriff „Enterprise 2.0“ geprägt und in der Folgezeit, auf seinem Blog und auf verschiedenen Konferenzen, in der Debatte um den Begriff federführend mitgemischt. Jetzt also das Ganze nicht als kurzlebiger Post, sondern als Buch. Was steckt nun drin? Continue Reading

Popularity: 15% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Ein Jahr Social Intranet – ein Erfahrungsbericht

Posted on 03 December 2009 by jrobes

Ein Jahr Social Intranet bei T-Systems Multimedia Solutions. Grund genug für einen der Projektverantwortlichen, die letzten Monate Revue passieren zu lassen. Seine erste Frage: Was hat es gebracht? Frank Wolf hebt den schnelleren Zugang zu Informationen, die bessere Vernetzung, neue Öffentlichkeiten sowie neue Möglichkeiten, Dinge auszuprobieren, hervor. Was haben wir gut gemacht? Hier unterstreicht der Autor einen zentralen Anwendungsfall: “Ein weiterer Glücksfall war in jedem Fall die Entwicklung der neuen Unternehmensstrategie, die ausschließlich im Social Intranet stattfand und in einer frühen Phase dafür gesorgt hat, dass über 60 Führungskräfte im Social Intranet arbeiten durften/mussten, um aktiv am Strategieprozess teilnehmen zu können. Als Anwendungsfall für Social Software und Change Management Maßnahme für alle Führungsebenen bei der Einführung von Social Software uneingeschränkt zu empfehlen.”

Aber es gibt auch Dinge, die, wen wunderts, noch nicht optimal sind. Doch das Fazit ist positiv: “Die Entwicklung unseres Social Intranet hat uns positiv überrascht und in vielerlei Weise auch bestärkt, dass hinter den vielen Buzzwords der 2.0 Welt ein grundsolides Nutzenversprechen steht und unsere Art zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten in den nächsten Jahren nachhaltig verändern wird.” 

Eine lesenswerte Case Study! Das Social Intranet der T-Systems Multimedia Solutions basiert übrigens auf dem Enterprise Wiki Confluence von Atlassian und wird von 700 Mitarbeitern an acht Standorten in Deutschland genutzt.
Frank Wolf, besser2.0, 22. Oktober 2009

Popularity: 14% [?]

Comments (0)

Tags: ,

How Web 2.0 is changing the way we work: An interview with MIT’s Andrew McAfee

Posted on 24 November 2009 by jrobes

Andrew McAfees neues Buch, “Enterprise 2.0: New Collaborative Tools for your Organization’s Toughest Challenges”, soll nächste Woche auf meinem Tisch liegen. Hier gibt es ein Interview mit dem Autor, dem in nächster Zeit sicher weitere folgen werden. Andrew McAfee spricht über verschiedene Ansätze, Enterprise 2.0-Tools einzuführen, mögliche Hindernisse und Barrieren; was Enterprise 2.0 für den CIO einer Organisation und das mittlere Management bedeutet und wie man den Erfolg des Projektes messen kann. Video und Transkript.

“Andrew McAfee: I haven’t come across people who have done our old-fashioned technology ROIs1 and are happy with it. What I’ve seen instead is organizations that do a bit of thinking about: What do we want to have happen? What business need are we trying to address? What challenge, what opportunity, are we trying to seize here? And then think about which exact technologies they can deploy to help them with that.”
Interview mit Andrew McAfee, McKinseyQuarterly, November 2009 

Popularity: 18% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

Enterprise 2.0 – Ohne gute Ideen und Konzepte kommt man nicht weit

Posted on 21 September 2009 by jrobes

Joachim Niemeier hat sich durch die Enterprise 2.0-Beiträge der letzten Tage gearbeitet (es waren wirklich einige!) und diese zusammengefasst. Es lohnt sich, kurz vorbeizuschauen! Es finden sich Hinweise auf Andrew McAfee und die aktuelle McKinsey-Studie; die Frage, was im Zentrum von Enterprise 2.0 stehen sollte (sehr schön: “unwahrscheinliche Kommunikation wahrscheinlich zu machen”); wie man den Nutzen oder ROI von Enterprise 2.0 misst; und wie “Best Practices” bei der Einführung von Enterprise 2.0 aussehen könnten (Dion Hinchcliffe) oder ob man nicht lieber von “lessons learned” oder “Fallstudien” sprechen sollte (Ross Dawson).

Joachim Niemeier abschließend: “Die Diskussion zwischen Dion Hinchcliffe und Ross Dawson erinnert mich an das alte Wortspiel „Die Dinge richtig tun” und „Die richtigen Dinge tun”. Eben die Frage nach der Effektivität, die nicht durch eine reine Input-Output-Betrachtung zu beantworten ist. „Ohne gute Ideen und Konzepte kommt man mit Enterprise 2.0 nicht weit”! - damit könnte man aus meiner Sicht die Ergebnisse des Wochenrückblicks auf die einfache Formel bringen.”
Joachim Niemeier, centrestage, 20. September 2009 

Popularity: 9% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Enterprise 2.0: The Book and the Blurbs

Posted on 31 August 2009 by jrobes

Andrew McAfee, der 2006 den Begriff “enterprise 2.0″ in Umlauf gebracht hat, hat ein neues Buch geschrieben: Es heißt, ja nun, “Enterprise 2.0: New Collaborative Tools for Your Organization’s Toughest Challenges” und erscheint im November. Das erste Kapitel steht aber bereits online zur Verfügung und macht neugierig. Andrew McAfee steckt hier sehr schön das Spielfeld ab, erzählt z.B. von seiner Annäherung an Wikipedia (am Beispiel des Begriffs “Skinhead” wollte er sich beweisen, dass das Projekt nicht funktionieren kann!) und wie sich Unternehmen in den letzten zehn Jahren mit IT auseinandergesetzt haben. Das Buch hat zwei Teile: Im ersten wird erklärt, was “enterprise 2.0″ ist, und im zweiten, wie Manager von den damit verbundenen Möglichkeiten profitieren können.

“No one is more surprised than I am by this book. I had no plan a few years ago to investigate any new Internet technologies or online communities, and certainly no idea that I would make use of the “2.0” suffix myself. The only credit I give myself is for being just open-minded enough to test my initial skepticism about Web 2.0. The rest, I guess, I owe to skinheads . . . “ Wie gesagt: November!
Andrew McAfee, Andrew McAfee’s Blog, August 2009

Popularity: 11% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Twitternde Mitarbeiter: Funktioniert Microblogging auch in Unternehmen?

Posted on 07 May 2009 by jrobes

Ein interessantes Gespräch zwischen Joachim Niemeier (centrestage) und Dirk Röhrborn (Communardo), der mit Communote einen “neuen, innovativen Enterprise Micoblogging-Dienst entwickelt hat”. Nun, ich kenne Communote noch nicht, aber das Gespräch ist unter zwei Gesichtspunkten interessant: Es zeigt zum einen, wie schnell heute eine Idee wie Twitter - einmal akzeptiert und genutzt - sofort erweitert, modifiziert, in neue Zusammenhänge gebracht und mit bestehenden Community-Werkzeugen integriert wird. Dieser Prozess läuft. Und zum anderen geht es um den konkreten Unternehmenskontext und die Frage, was hier Microblogging bzw. ein Tool wie Twitter (oder in diesem Fall Communote) leisten kann. Diese Diskussion startet gerade:

Dirk Röhrborn: Der Erfolg von Twitter liegt in seiner Schnelligkeit und Offenheit. Dafür sind in Twitter selbst aber nur die Nachrichten weniger Tage im Nachhinein abrufbar. Unternehmen hingegen brauchen vor allem auch Vertraulichkeit, Zugriffsschutz, Themenfokussierung und die Möglichkeit zur Integration mit der Firmen-IT, z.B. via LDAP. Auch sollten es manchmal mehr als 140 Zeichen an Inhalten sein können. Der wesentliche Unterschied ist aber m.E. dass es in Firmen eben nicht nur auf den Austausch von Nachrichten, also “micromessaging” ankommt, sondern auch auf das dauerhafte Speichern und Weitergeben von Informationen, also “microsharing”. Twitter und identi.ca sind für die öffentliche Außenkommunikation bald unersetzbar, jedoch für den unternehmensinternen Einsatz eher ungeeignet. Reine Twitter-Clones, wie z.B. Yammer helfen hier nur begrenzt weiter.”
Joachim Niemeier im Gespräch mit Dirk Röhrborn, centrestage, 25. April 2009

Popularity: 17% [?]

Comments (2)

Tags: , ,

Please, Hamel, Don’t Hurt ‘Em

Posted on 02 April 2009 by jrobes

Andrew McAfee hat eine längere Antwort auf Gary Hamels Beitrag im Wall Street Journal (siehe unten) gegeben; so lang und so gut, dass ich hier separat darauf verweise. Dabei beginnt Andrew McAfee mit einer kurzen Verbeugung und der Zusicherung, dass er die Richtung, in die Gary Hamel weist, generell teilt. Beide wollen 2.0, entweder als Management 2.0 (Gary Hamel) oder als enterprise 2.0 (Andrew McAfee). Was McAfee aber bei Gary Hamel vermisst, sind die Zwischentöne, die Differenzierungen. Kurz, McAfee weigert sich, unerfahrene Neuankömmlinge und erfahrene Fachexperten oder Führungskräfte gleichermaßen auf Null zu setzen und in einen offenen Wettstreit der Ideen und Argumente treten zu lassen. Vielmehr setzt er auf ein Nebeneinander von alten und neuen Strukturen, “figuring out how to blend the two approaches to organizing work”. Und, ja, das kommt bei Gary Hamel zu kurz.

” … let’s take a look at a prototypical large corporation and concentrate on two of its employees: a brand new millennial hire, and an experienced, competent midlevel manager (the truths of Dilbert aside, such people do exist).

To me, it makes no sense at all to:
- Have these two compete on equal footing to get their proposed projects approved and funded
- Give their ideas equal weight
- Let the two of them (and all other employees) decide who should work for whom
- Let the newbie veto the graybeard’s decisions
- Let the millennial decide what he wants to work on all day, each day

Doing such things simply ignores the fact that the more senior employee has greater experience and institutional knowledge. It also ignores the fact that a predefined hierarchy, even an imperfect one, provides certainty and clarity over decision rights that are very difficult to replicate in a purely emegent or egalitarian structure.”
Andrew McAfee, Andrew McAfee’s Blog, 31. März 2009

Popularity: 16% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

How Web 2.0 and Generation Y are changing the way management work is done

Posted on 06 February 2009 by jrobes

Variationen eines Themas. Die Präsentationen von Vertretern der London Business School, Mircrosoft, Accenture u.a. liefern eine Reihe von interessanten Stichworten zur Begegnung mit der neuen Generation von Mitarbeitern. Was sie auszeichnet (”gamer generation”), was sie bewegt (”social networking”), vor welchen Herausforderungen das Management steht (”management 2.0″ und “employee engagement”) und wie schwer es sich heute tut, damit souverän umzugehen: “… but as many as two thirds of UK companies have banned social networking websites in 2008″ (You at Work). Die Konferenz, zu der das Management Innovation Lab der London Business School eingeladen hatte, hat am 28. Januar 2009 stattgefunden.
London Business School, MLab, 28. Januar 2009

Popularity: 10% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

Anleitung zum Handeln: Wissensmanagement im Enterprise 2.0

Posted on 05 February 2009 by jrobes

Was bisher geschah: Der erfolgreiche Einsatz von Social Software erfordert die richtigen kulturellen, technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Hier betritt “enterprise 2.0″ die Bühne, so die Autoren, und die Arbeit fängt an. “Integration” ist das erste und zentrale Stichwort des dritten Teils dieser wunderbaren Serie. Dann “Prioritäten”. In “Piloten” denken. Sehr schön auch: “Kultur (vor)leben”. Und: “Die passende Kultur ist ein Ziel, keine Voraussetzung.” Gut gefallen haben mir zuletzt die folgende Fragen, die aus dem abstrakten Wunsch nach enterprise 2.0 einen konkreten Einstieg machen:

- Wo arbeiten komplexe, verteilte Teams?
- Wo landen die Ideen Deiner Kunden?
- Wo sind glaubwürdige Kommunikation und Dialog wichtig?
- Wer ist schon engagiert? Wie können Innovatoren einbezogen werden?

Frank Wolf, Christoph Rauhut, Simone Happ, T-Systems Multimedia Solutions, 4. Februar 2009 (via Slideshare)

Popularity: 16% [?]

Comments (2)

Die Entdeckung des Menschen: Wissensmanagement im Enterprise 2.0

Posted on 21 January 2009 by jrobes

Der zweite Teil. Der erste Teil dieser Serie blieb bei der Beobachtung stehen, dass “Social Software allein … nicht die Lösung für die alten Probleme des Wissensmanagements” ist. Social Software vernetzt Menschen und Inhalte mit Menschen. Sehr schön die Unterscheidung zwischen Kultur 1.0 (”Welche Informationen wollen wir freigeben?”) und Kultur 2.0 (”Welche Informationen müssen wir schützen?”)! Lisa, Brad, Christie und Bill jedenfalls, die Protagonisten der Präsentation, finden sich dank Social Software. Nun könnte man vorsichtig einwenden, dass Unternehmen nicht nur aus Lisas und Brads bestehen, die ganz “begeistert von den Möglichkeiten sozialer Software” sind. Aber halt, es wird einen dritten Teil geben, der sich ganz der Frage widmet: “Wie gestalte ich ein Enterprise 2.0?” Vielleicht mit Uwe, Martin, Barbara und Susanne? Ich bin neugierig!
Frank Wolf, Christoph Rauhut, Simone Happ, Christopher Buschow und Katja Dräger, T-Systems Multimedia Solutions, 21. Januar 2009 (via Slideshare)

Popularity: 15% [?]

Comments (2)

Tags: ,

Web 2.0-Strategie (IBM)

Posted on 21 January 2009 by jrobes

Gestern lagen die IBM e-News in meinem Briefkasten und ich habe mir das Kapitel “Vom Web 2.0 zum Enterprise 2.0″ einmal näher angeschaut. Bzw. das kurze White Paper zur Web 2.0-Strategie. Vorneweg: Vier Seiten, nichts Neues, aber eine interessante “Verpackung”. Denn die IBM-Autoren kommen hier ganz ohne die Schlüsselworte “Kultur” und “digital natives” aus. Stattdessen soll man auf Web 2.0 bzw. Enterprise 2.0 setzen, um Wissensmanagement, Kommunikation und Zusammenarbeit und damit Produktivität und Effizienz zu verbessern. Wobei der Einsatz einer Software wie das IBM Mashup Center sicher für viele Unternehmen und ihre IT einen Quantensprung bedeutet.
IBM, Januar 2009 

Popularity: 18% [?]

Comments (3)

Der Wikipedia Irrtum: Wissensmanagement im Enterprise 2.0

Posted on 16 January 2009 by jrobes

Die Autoren mögen es spannend, also gibt es jetzt nur den ersten Teil einer dreiteiligen Serie. Hier erfahren wir: “Das alte Wissensmanagement scheitert, weil es
- Wissen als transplantierbares Gut definiert, das man zentral bereitstellt.
- Wissensbereitstellung fordert, ohne ein Publikum zu schaffen.
- Wissen managen will.”

Social Software allein, das wird noch angedeutet, macht Wissensmanagement nicht erfolgreich. Dazu gehört mehr. Eine hervorragende Präsentation mit einfachen und klaren Botschaften, die neugierig auf den nächsten Teil macht!
Frank Wolf, Christoph Rauhut, Simone Happ, Christopher Buschow und Katja Dräger, T-Systems Multimedia Solutions, 14. Januar 2009

Popularity: 10% [?]

Comments (1)

Tags: ,

Unternehmen 2.0 + Arbeit 2.0

Posted on 14 January 2009 by jrobes

Die taz will in loser Folge “das Lernen 2.0 beleuchten”. Den Anfang macht Ulrich Klotz, beim Vorstand der IG Metall mit den Themen Computer und Zukunft der Arbeit beschäftigt. Er beschreibt einen Trend zu neuen Arbeits- und Organisationsformen, auf der Grundlage von Computer und Internet, getrieben durch die Möglichkeiten des Web 2.0. Sein Referenzmodell im Artikel ist die Open Source-Bewegung und deren Träger, die Wissensarbeiter. “Das Unternehmen 2.0 wird kommen — weil die alles umwälzende Macht des Internets auf seiner Fähigkeit beruht, die Beiträge vieler Menschen ohne die lähmenden Nebenwirkungen einer Hierarchie und Bürokratie zu koordinieren”, heißt es. Der Autor beschreibt zwei Modelle, Gegenwart und Zukunft. Es fehlen (fast notgedrungen bei einer Tageszeitung) die Übergänge, Zwischentöne und offenen Fragen.
Ulrich Klotz, taz, 6. Januar 2009

Popularity: 9% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

Enterprise 2.0 ein Zwischenstand von der SYNAXON AG

Posted on 06 January 2009 by jrobes

Im Oktober 2006 hat sich die Synaxon AG auf den Weg gemacht, zu einem “Unternehmen 2.0″ zu werden. Startpunkt, so schreibt Vorstand Frank Roebers jetzt in einem Resümee, war ein Unternehmenswiki, in dem erstens die Mitarbeiter fast alle Informationen, die das Unternehmen betreffen, sehen können (“fast alle”, weil Gehaltsinformationen und Mitarbeiterbewertungen noch nicht dazu gehören); und in dem zweitens jeder alles und mit sofortiger Wirkung ändern kann. Das ist radikal, und spätestens, seitdem Frank Roebers diesen Plan im März 2007 in brandeins (”Die gläserne Forma”) vorstellte, war ihm öffentliche Aufmerksamkeit sicher.

Jetzt, nach über zwei Jahren, fällt sein Fazit durchweg positiv aus. Es hat keinen einzigen Missbrauch gegeben. Fast 25.000 Seiten enthält heute die Wiki-Datenbank von Synaxon und täglich werden circa 300 Änderungen im Wiki vorgenommen. Weitere Web 2.0-Applikationen wie z.B. Blogs wurden seitdem in die Unternehmenskommunikation integriert. Erfolgreich. Kein Wunder, dass Frank Roebers über nächste Schritte nachdenkt. Es soll noch stärker in Richtung Social Networking und Microblogging gehen. Yammer, Twitter und Snippr stehen auf der ToDo-Liste. Schrittweise sollen die Grenzen der Synaxon erweitert und Partner an der Kommunikation 2.0 beteiligt werden. Weitere Details finden sich im Artikel. An dieser Stelle noch kurz das, was Frank Roebers die wichtigsten Effekte des Synaxon-Wikis nennt:
“- Der Informationsstand aller Mitarbeiter ist viel besser als vorher.
- Die wesentlichen Unternehmensdokumente sind immer aktuell.
- Führungskräfte sind von unsinnigen Entscheidungen befreit, die heute an der Stelle getroffen werden, wo die Fachkompetenz sitzt.
- Die Produktion von Wissen und Innovation hat sich von der klassischen Hierarchie abgelöst. Es sind viel mehr Mitarbeiter als vorher an der Produktion und Innovation beteiligt.

Frank Roebers, Synaxon AG Blog, 2. Januar 2009

Popularity: 10% [?]

Comments (1)

Tags: , ,

Social Media vs. Knowledge Management: A Generational War

Posted on 13 November 2008 by jrobes

Gut, dass David Gurteen in seinem aktuellen Newsletter noch einmal an diesen Artikel erinnert! Venkatesh Rao, der Autor, schenkt uns einige Beobachtungen, die er pointiert auf den Punkt bringt: Social Media und Knowledge Management sind Gegensätze, hinter denen nichts weniger als ein Generationenkonflikt - zwischen Millenials (nach 1980 geboren) und Baby Boomern (1946-1962 geboren) - steht. “Here’s what’s going on: KM and SM look very similar on the surface, but are actually radically different at multiple levels, both cultural and technical, and are locked in an undeclared cultural war for the soul of Enterprise 2.0.”

In dem ausführlichen Artikel sammelt der Autor sowohl aus sozialer als auch aus technischer Perspektive Argumente, die diesen Gegensatz unterstreichen. Einige sind wirklich gut getroffen, z.B. “KM is about ideology, SM is about the fun of building” und “Online Communities are not USENET V3.0″. Oder wenn er die Idee des Semantischen Webs als ein (letztes) Aufbäumen der Baby Boomer beschreibt: “Characteristically, both KM and SemWeb set a lot of store by controlled vocabularies and ontologies as drivers of IT architecture.” Dahinter steckt auch der Kern seiner These: Wissensmanagement ist ein Top-Down-Managementansatz (der Baby Boomer) und Social Media eine bottom-up-Bewegung (der Millenials). Und wenn man einmal von der Klammer und der etwas stereotypen Zuweisung von Geburtsjahren absieht, erklärt diese These sehr schön, warum die Verständigung über einige Dinge oft etwas länger braucht. Oder?
Venkatesh Rao, Enterprise 2.0 blog, 28. September 2008

Popularity: 10% [?]

Comments (0)

Tags: ,

AT&T Media Kit: Enterprise 2.0

Posted on 12 November 2008 by jrobes

In diesen Tagen sind eine Reihe von Meldungen erschienen, die versichern, dass Unternehmen an Social Networking nicht vorbeikommen. Dazu gehört z.B. diese Reuters-Nachricht (”Social networking sites ‘good for businesses’”). Und dann dieses Enterprise 2.0-Paket, das AT&T geschnürt hat. Es besteht unter anderem aus den Ergebnissen einer Befragung von 2.500 Menschen in fünf europäischen Ländern, inkl. folgender Liste der “Top 5 social networking tools”:

1. Companies’ own collaboration sites on intranets (39%)
2. Internal forums within the company (20%)
3. Company-produced video material shared on intranets (16%)
4. Online social networks, such as LinkedIn and Facebook (15%)
5. External collaboration sites on the web and internal blogging sites (both 11%)

In einem beiliegenden White Paper wird etwas ausführlicher erläutert, was Social Networking für Unternehmen bedeutet. Wir finden hier natürlich die bekannten Hinweise auf veränderte Kulturen, Kommunikationsformen und Organisationsstrukturen, aber - unter dem Stichwort “Corporations will adapt their motivation and career path systems” - auch eine interessante Beschreibung neuer, zukünftiger Rollenprofile:

“To get employees to participate in collaborative work, corporations will need to adapt their motivation systems; they will also have to find inside the company or recruit externally the best “animators”, who will value the quintessence of the new tools. Lastly, they need to develop community motivations and rewards, in addition to just targeting individuals.
Regarding career path, becoming an “animator” (a business blogger for example) will be recognized as a specific complementary experience, and expert paths will become more open as new tools help individuals to become visible and known within the community with minimal barriers. And excellence will remain the ingredient for success.” (siehe zu diesem Beitrag auch Ellen Trude)
AT&T, November 2008

Popularity: 10% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Spass beim Lernen? eVideo Online-Konferenz 2008

Posted on 15 September 2008 by jrobes

Anja Wagner hatte mich vor einigen Wochen gebeten, etwas zum “Stand der betrieblichen Weiterbildung auf der Web 2.0-Skala” zu erzählen. Was ich heute auch gerne gemacht habe. Nach einigen technischen Anlaufschwierigkeiten fand die Session pünktlich um 17:00 Uhr mit ca. 25 Teilnehmern statt. Wieder einmal ein “Virtual Classroom”-Erlebnis - und wieder einmal die Fragezeichen, was da “auf der anderen Seite” wohl angekommen ist. Wer sich selbst ein Bild machen will, findet hier die Slides und hier den Zugang zur Aufzeichnung. Überhaupt läuft die Veranstaltung noch bis zum 19. September, so dass sich ein Blick ins Programm noch lohnen kann.
Jochen Robes, eVideo Online-Konferenz 2008, 15 September 2008 

Popularity: 17% [?]

Comments (3)

About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
und Web 2.0
XING

Newsletter (wöchentliche Übersicht)

E-mail:   

Subscribe    Unsubscribe

Photos from our Flickr stream

Horizon Report 2004-2010

jrobes_fulda_20091102

auditorium_fulda_20091102

IMG_1579

IMG_1577

Podium1k

guardian_twitter_200903

stephen downes

See all photos