Archive | e-learning 2.0

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2016 eLearning Hype Curve Predictions

Posted on 04 January 2016 by jrobes

Noch vor Weihnachten hat Andy Hicken einige aktuelle eLearning-Themen auf Gartner’s Hype Cycle angeordnet. Auf dem “Gipfel der überzogenen Erwartungen”: Badges und xAPI. Im “Tal der Enttäuschungen” (natürlich) MOOCs. Auf dem “Pfad der Erleuchtung”: Mobile Learning. Und auf dem “Plateau der Produktivität” angekommen: Blended Learning. Eine größtenteils nachvollziehbare Einordnung. Auch die “Innovation Trigger” lohnen einen Blick. Und seine einführende Einschätzung kann man auch teilen: “Online learning lags behind other industries in adopting new technologies. This is not because people in online learning are not interested in new technologies; it’s because we’re not a high-revenue industry compared to giant industries like consumer goods.”
Andy Hicken, Web Courseworks, 23. Dezember 2015

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Die erfundene Revolution

Posted on 11 December 2015 by jrobes

Fast hätte ich übersehen, dass sich Markus Deimann (Fernuniversität Hagen) bereits vor einigen Tagen mit dem Buch “Die digitale Bildungsrevolution” von Jörg Dräger und Ralph Müller-Eiselt auseinandergesetzt hat. In seiner Rezension fragt er, was die Autoren unter Bildung, Revolution und Technik verstehen und setzt ihrem Bild von Humboldt (”Bildung für alle”) einen anderen Humboldt (”Ich kann also nur mich selbst bilden und nicht gebildet werden”) entgegen. Und während Jörg Dräger und Ralph Müller-Eiselt die Bildungsrevolution mit dem freien Spiel der Marktkräfte verknüpfen, stellt Markus Deimann fest: “Das Geschäft der Bildung ist jedoch ein anderes.”

Ich möchte noch ergänzen: Jörg Dräger und Ralph Müller-Eiselt setzen alles auf die Karte “Personalisierung des Bildungsangebots”. Hier liegt aus ihrer Sicht die “revolutionäre Kraft des digitalen Wandels” (S. 22). Diese Personalisierung ist mit Plattformen, Big Data, Learning Analytics und Algorithmen verbunden. Khan, Knewton, Udacity, LinkedIn sind ihre Treiber. Die Personalisierung, die in “persönlichen Lernumgebungen”, in den “Edupunks” und “DIY U” steckt und sich aus den digitalen Kompetenzen der Einzelnen entwickelt, spielt hier keine Rolle. Lediglich im Kapitel “WeQ schlägt IQ” und im Verweis auf die Peer-2-Peer University finden sich Spurenelemente dieser Sicht.
Markus Deimann, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 2. November 2015

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Status quo adidas Learning Campus

Posted on 11 November 2015 by jrobes

Im Juli 2014 startete adidas den Learning Campus (”Smarten up the people”). In Wort, Bild und Film war vom “new way of learning” die Rede, vom lebenslangen Lernen und von Arbeits- und Lernprozessen, die idealerweise zusammenfallen. Doch wo steht der Learning Campus heute, nach fast anderthalb Jahren? Antworten gibt es in der letzten Woche unseres Corporate Learning 2.0 MOOCs, für die wir adidas als Gastgeber gewinnen konnten. Auf den Kursseiten finden sich unter anderem zwei Videos, in denen der virtuelle Learning Campus sowie “The Shed”, ein interessant gestalteter Lernraum, vorgestellt werden. Der Blick auf die Kursplattform lohnt sich also auch diese Woche wieder …
Corporate Learning 2.0 MOOC, 11. November 2015

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Top 100 Tools for Learning 2015

Posted on 22 September 2015 by jrobes

Es ist fast schon eine gute Tradition, dass ich an dieser Stelle auf die jährliche Zusammenstellung von Jane Hart verweise. Ein bewährter Einstiegspunkt in Social Learning, Informelles Lernen und Persönliches Wissensmanagement. Grundlage sind dieses Jahr über 2.000 Rückmeldungen. Eine ausführliche Einordnung der aktuellen Bewegungen soll folgen, verspricht Jane Hart.

“- Twitter is No 1 tool for 7th year in a row, but this year it is very closely followed by YouTube.
- Although traditional, commercial, e-learning authoring and management tools appear on the list, the list is one again dominated by free online (social) tools.”

Jane Hart, 20. September 2015

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Digitale Bildung in der Praxis

Posted on 17 August 2015 by jrobes

Noch eine kurze Urlaubsunterbrechung: Die Bundeszentrale für politische Bildung pflegt auf ihren Seiten auch eine Rubrik “Lernen”, wo sie unter dem Label “werkstatt.bpb.de” das Thema “Digitale Bildung in der Praxis” aufbereitet. In den letzten Wochen wurden vor allem die Stichworte “MOOCs und E-Learning 2.0″ und “Kultur des Teilens” mit Inhalten gefüllt. Aufgezeichnete Web-Talks, Interviews, Erfahrungsberichte, Glossar sowie ein Quiz. Mich hat vor allem das Nebeneinander von Formaten wie MOOCs, BarCamps, Sprints, Hackathons und Design Thinking gefreut, weil ihre Nutzer (bei allen Varianten und Unterschieden im Detail) das Bemühen teilen, aus der klassischen Informationsvermittlung auszubrechen. Deswegen finden sich in vielen Absätzen dieser Beiträge die Hinweise auf eine Stärkung kollaborativer Prozesse, auf Innovationsmethoden sowie auf Prinzipien der Offenheit und Transparenz.
Bundeszentrale für politische Bildung, Juli/ August 2015

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7 Things You Should Know About Developments in Instructional Design

Posted on 12 June 2015 by jrobes

Eine Handreichung der EDUCAUSE-Autoren im bewährten Format. Was hier “Instructional Design” heißt, ist bei uns häufig der “E-Learning-Experte”. Während er in der Vergangenheit Lehrkräfte und Fachexperten dabei unterstützte, einen Online-Kurs zu entwickeln, das LMS und ein Authoring-Tool im Blick, steht er heute selbst vor “a broad and growing array of tools” und einem “ever-evolving set of choices”. Das erweitert sein Spielfeld, verändert seine Rolle und bringt neue Aufgaben mit sich. Dafür will das kurze Briefing sensibilisieren. Zwar mit Blick auf den Hochschulbereich, aber die Veränderungen greifen natürlich nicht nur dort.
Edward R. O’Neill, EDUCAUSE Learning Initiative (ELI), 12. Mai 2015

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Next Generation Online Learning

Posted on 01 December 2014 by jrobes

Der Autor bietet zuerst fünf Ansatzpunkte, die unterschiedliche Schwerpunkte des Online-Lernens skizzieren, Schwerpunkte, die mehr bieten als einen “video-at-the-back-of-the-classroom approach”: “1. Instructional Courseware, 2. Social by Design, 3. Discovery Learning, 4. Education at the Scale of the World, 5. Instructional Modules and Just-in-Time Learning”.

Doch “next generation online learning” bedeutet, noch einen Schritt weiter zu gehen und den Studierenden zum “co-architect” des Lernprozesses zu machen: “It requires an instructor to reimagine the classroom as a community of practice. It entails having students participate actively in the process of meaning making: of constructing, critiquing, and applying knowledge.”
Steven Mintz, Inside Higher Ed, 19. November 2014

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Unternehmen lernen online – Corporate Learning im Umbruch

Posted on 23 June 2014 by jrobes

berger_201406.jpgAuch die Berater von Roland Berger nutzen die Gunst der Stunde, um Corporate Learning und die Digitalisierung zusammenzuführen. Das geschieht, indem das Online-Lernen als Antwort auf die aktuellen Herausforderungen vorgestellt wird, auf Zeit-, Globalisierungs- und Kostendruck. Und es wird als attraktives Wachstumssegment im Bildungssektor, nun ja, “gefeiert”. Nimmt man dann noch die Welle, die MOOCs losgetreten haben, wird daraus aus Sicht der Berater eine klare Botschaft.

Das ist der Vorspann dieses Strategiepapiers. Im zweiten Teil wird angedeutet, wie “Online-Bildung in Unternehmen …. die Spielregeln auf jeder der vier Stufen in der Wertschöpfungskette von Corporate Learning” verändert. Von der Ermittlung des Lernbedarfs bis zur Überprüfung der Wissensanwendung und Verhaltensänderung. Hier kommen dann Big Data und Learning Analytics ins Spiel und weitere interessante Details.

Ein kurzes Fazit: In dieser Studie fallen alle Begriffe, die heute die Diskussion um das Online-Lernen prägen, von Badges, über den Flipped Classroom bis zu Personal Learning Environments. Das ist weit mehr, als man gemeinhin von den großen Beratungshäusern erwarten darf. Dafür ist die empirische Basis vieler zentraler Trends sehr dünn bzw. sehr abstrakt (”der gesamte E-Learning-Markt … ist heute schon 91 Milliarden Dollar groß”!?). Wer zudem die Thesen zur Digitalisierung der Hochschullehre des CHE kennt, wird zentrale Botschaften wiederfinden, z.B.: “Die Zukunft liegt nicht in der kostenlosen Vermassung, sondern in der Personalisierung und Individualisierung von Bildung für das lebenslange Lernen.” Wie auch immer: Wer Argumente für die unternehmensweite Einführung von E-Learning 1.0 oder, besser noch, 2.0 benötigt, ist hier richtig.
Roland Berger Strategy Consultants, Mai 2014

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Salman Khan’s TED Talk ignited the conversation about online education. …

Posted on 22 January 2014 by jrobes

2011 gab es einen TED Talk mit Salman Khan. Der hat immerhin dazu geführt, dass einer der Zuhörer, Sebastian Thrun, anschließend hinging und einen Stanford-Kurs online stellte. Und heute sprechen alle von MOOCs. In diesem Interview, das unter dem Motto “Since The Talk” steht, erzählt Salman Khan über das, was in der Zwischenzeit passiert ist. Auch über MOOCs, aber mehr noch über die Projekte und Ziele der Khan Academy selbst. Zum Beispiel “Learning Analytics” und “Personalization”. Schon heute deutet die Plattform der Academy ja an, wohin die Reise gehen kann. Hier der entsprechende Absatz:

“In my TED Talk, I didn’t talk a lot about the use of data and analytics to fine-tune the experience - and that’s something we’re kind of doing all-out as we speak. We probably have 20 experiments on the site about retention, learning, engagement - whatever you want to call it. We have postdocs from Stanford and other places to actually do tests in cognitive science and learning science. That’s a big part of what we’re doing now. We’re also strengthening the personalization piece - we’re using very sophisticated machine learning in the background system to understand what the student likely knows and doesn’t know, and to give recommendations based on that. At the time of the TED Talk, we were going in that direction but it was a much simpler and more basic system. Now it’s really cutting edge.”
Elizabeth Jacobs, Interview with Salman Khan, TED Blog, 15. Januar 2014

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L3T 2.0 - Lehrbuch für E-Learning in sieben Tagen überarbeitet

Posted on 25 October 2013 by jrobes

Auf erwachsenenbildung.at wird an “L3T 2.0″ erinnert, soweit man acht Wochen nach Beendigung des Projekts schon von “erinnern” sprechen darf. Der Artikel fasst kurz das Lehrbuch und seine Entwicklungsgeschichte zusammen, mit dem Fokus auf der Neuauflage im August.

“Von 20. bis 28. August 2013 wurde das 2011 veröffentlichte Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologien in einem außerordentlichen Projekt vollständig überarbeitet und erweitert. Mehr als 250 Mitwirkende aus dem deutschsprachigen Raum arbeiteten zeitgleich in Projektcamps oder via Online-Kommunikation an dieser zweiten Version des Lehrbuchs. 59 Kapitel zum Thema E-Learning stehen damit aktualisiert als freie Bildungsressource im Web zur Verfügung.”
Roswitha Ranz, erwachsenenbildung.at, 4. Oktober 2013

Nachtrag: Dazu passt diese kurze Zusammenfassung von Martin Ebner (via YouTube/ netidee - Internet Foundation Austria)

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Learning in a digital age

Posted on 24 July 2013 by jrobes

Ein lesenswertes Nature-Special, das zwei längere Artikel über MOOCs und Adaptive Learning sowie eine Reihe kurzer Kommentare und Erfahrungsberichte umfasst: “From massive open online courses (MOOCs) that are delivered to tens of thousands around the globe to adaptive digital tools that can improve outcomes by providing tailored learning experiences as well as mapping a student’s individual progress at every juncture, technology is transforming the 21st century student. Through feature articles and commentaries from experts in the field, this special collaboration between the editors of Scientific American and Nature probes the revolution underway in education and what it means for learning and research.”

By the way, am lesefreundlichsten ist die iPad-Ausgabe via Nature-App!
Nature Special, 18. Juli 2013

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Wann was für wen?

Posted on 05 June 2013 by jrobes

23 verschiedene Lernformen listet Lutz Goertz auf, um “Bildungsverantwortlichen einen Überblick zum aktuellen E-Learning-Angebot zu verschaffen”. Sie reichen vom klassischen CBT/WBT bis zu Microblogging-Diensten. Als Entscheidungshilfe gibt es zusätzlich noch eine Beschreibung von vier Lerntypen: den Viellerner, den Weniglerner, den informellen Lerner und den Betreuungsorientierten. Komprimiert und nützlich.
Lutz Goertz, wirtschaft + weiterbildung, 5/2013 (pdf)

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Rosetta Stone Acquires Online Language Company Livemocha

Posted on 04 April 2013 by jrobes

Wenn man wissen will, wie Lernen 2.0 aussehen kann und wohin sich das Online-Lernen bewegt, lohnt der Blick auf die Sprachlernangebote im Netz. Zum einen gilt hier längst: “Anything goes”. Natürlich gibt es noch den klassischen Fernunterricht, z.B. über das Institut für Lernsysteme (ILS) oder die Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD), mit Kursen und Materialien auf CD-ROM. Aber daneben stehen heute attraktive Community-Angebote wie z.B. Livemocha, babbel und busuu.com. Hier haben sich übrigens auch die Zahlungsmodelle komplett verändert: Als Lerner in einer Community zahle ich nicht mehr für einen Kurs, sondern werde Mitglied mit einem monatlichen Beitrag! Und dann gibt es weitere Plattformen, die sich als Marktplätze geben, die mal Lerner mit Lernern und mal Lerner mit Sprachtrainern zusammenführen.

Aber zur Meldung: Einer der großen und etablierten Sprachlernanbieter, Rosetta Stone, hat jetzt eine spannendsten Online-Communities, Livemocha, übernommen. Hier ein Ausschnitt aus der Pressemeldung: “Livemocha will enable us to quickly migrate our legacy products to a future-proof technology stack with a modern, cloud-based architecture and contemporary means of distribution,” said Rosetta Stone Chief Product Officer West Stringfellow. “But even more exciting, it gives our customers more choice. Livemocha presents us with a low-cost or even free alternative product to offer learners around the world. It becomes a ‘ladder of learning and value’ for our customers.” (via Stephen Downes)
Business Wire, 2. April 2013

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Lernen 2.0 - Zukunftsperspektiven des E-Learnings

Posted on 02 April 2013 by jrobes

Den Einstieg in diesen Artikel kann man sicher unterschreiben: “Social Media haben in der Ausbildung und der Personalentwicklung noch nicht richtig Fuß gefasst.” Daniel Stoller-Schai, in der Schweiz gerade von der UBS zur LerNetzAG gewechselt, beschreibt deshalb ausführlich, wie der Übergang von E-Learning zu Lernen 2.0 aussehen könnte. Er bietet uns drei Schritte an:

  • Im ersten Schritt (”Woher kommen wir?”) zeichnet er vier Entwicklungslinien nach: E-Learning als Modul (asynchrones E-Learning), E-Learning und Wissensmanagement, E-Learning als Ereignis (synchrones E-Learning) und E-Learning als Beziehung (social learning).
  • Im zweiten Schritt (”Wo stehen wir?”) geht es um die aktuelle Übergangsphase, die sich aus seiner Sicht vor allem durch ein starres Gegenüber von E-Learning und Social Media, mangelnde Erfahrungen des Lehrpersonals sowie, folgerichtig, fehlende innovative Lehr-/Lernkonzepte auszeichnet.
  • Im dritten Schritt (”Wohin gehen wir?”) werden die Trends beschrieben, die das Lernen 2.0 ausmachen: Auf strategischer Ebene sind das “Lernen als Dienstleistung” sowie “Lernen im Prozess der Arbeit”; auf methodischer Ebene eine längere Reihe didaktischer Wegmarken - von Blended Learning bis Lernen durch Events; und auf technologischer Ebene finden wir Cloud Learning, Augmented Reality und Mobiles Lernen.

Lesenswert sind diese Ausführungen, weil sich Daniel Stoller-Schai nicht an gerne benutzten Einteilungen (z.B. formell und informell) und Schlagworten (z.B. “social”, “open”, MOOCs) orientiert, sondern versucht, das Lernen 2.0 neu zu sortieren. Das führt zu interessanten Ergebnissen, wie z.B. die Aufzählung von Trends auf methodischer Ebene. Aber bei allem 2.0 mahnt er natürlich abschließend, auch “konkrete, manuelle Lernerfahrungen anzubieten, die alle Sinne ansprechen, damit die »Bodenhaftung« nicht verloren geht”.
Daniel Stoller-Schai, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 46. Erg.-Lfg., April 2013 (via scribd)

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    e-learning in 6 seconds!

    Posted on 31 January 2013 by jrobes

    Video war auf der gerade zu Ende gegangenen Learntec ein großes Thema, auch wenn es auf den offiziellen Pressemitteilungen etwas kleiner als “mobile” oder “games” geschrieben wurde. Vielleicht zeigt diese App, mit deren Hilfe man kurze Videoclips aufnehmen und via Twitter in seinen Netzwerken teilen kann, wie der nächste Schritt aussieht: die Einbettung von Videos in unsere Alltagskommunikation. Dahinter steht übrigens Vine, ein Dienst, der kürzlich von Twitter übernommen wurde.
    Jane Hart, Learning in the Social Workplace/ Jane Hart’s Blog, 24. Januar 2013

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    Online Educational Delivery Models: A Descriptive View

    Posted on 02 November 2012 by jrobes

    Die zentrale Botschaft des Autors Phil Hill: Es gibt nicht nur ein, sondern viele verschiedene Modelle des Online-Lernens. Wer sich deshalb heute aus strategischer Perspektive und vor dem Hintergrund des Booms der letzten Monate mit dem Thema auseinandersetzt, sollte sich der Bandbreite des Online-Lernens bewusst sein. Mit Blick auf die letzten zehn Jahre und mit dem Fokus auf Higher Education identifiziert er folgende Modelle: “… ad hoc online courses and programs, fully online programs, School-as-a-Service, educational partnerships, competency-based education, blended/hybrid courses and the flipped classroom, and MOOCs”. Auch wenn sich einige der Modelle erst beim Lesen erschließen und unterschiedliche, organisatorische wie didaktische Kriterien zur Unterscheidung genutzt werden, ist das Gesamtbild sehr informativ. Empfehlenswert sind auch die drei Illustrationen, mit denen die beschriebene Modell-Landschaft ins Bild gesetzt wird.

    Mit vier “Lessons for Traditional Institutions” schließt der Artikel:
    1. Online Education Consists of Multiple Educational Delivery Models …
    2. The New Legitimacy of Online Education Can Lead to New Pressures ..
    3. Online Education Should Lower, Not Raise, Student Costs …
    4. Online Education Will Increase Competition …
    Phil Hill, EDUCAUSE Review, 1. November 2012

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    Digitale Medien. Werkzeuge für exzellente Forschung und Lehre

    Posted on 06 September 2012 by jrobes

    gmw_201209.jpgNicht schlecht: Nächste Woche tagt die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) in Wien, und der Tagungsband, immerhin 512 Seiten, liegt bereits elektronisch und offen vor! Ich habe kurz geblättert und selektiv gelesen. Denn zwei Beiträge widmen sich ganz dem Thema “Massive Open Online Courses” (MOOCs): Jutta Pauschenwein (FH Joanneum Graz) nutzt Karl Weicks Modell des “Sensemaking”, um ihre eigenen Lernerfahrungen im Rahmen des Change-MOOCs zu reflektieren; und Claudia Bremer (studiumdigitale, Goethe-Universität Frankfurt/Main) stellt noch einmal unseren opco11, “Zukunft des Lernens” vor, seinen Aufbau, seinen Verlauf und einige Ergebnisse der Teilnehmerbefragung. Und für alle, die nach Wien reisen: Mit der Vorab-Publikation des Tagungsbandes wurde gleich auch ein “GMW-Dilemma” gelöst!
    Gottfried Csanyi, Franz Reichl und Andreas Steiner (Hrsg.), Waxmann (Münster, New York, München, Berlin) 2012 (pdf)

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    Die Edupunks kommen!

    Posted on 15 June 2012 by jrobes

    Sind die “Edupunks” jetzt in der renommierten ZEIT angekommen? Ist der vielbeschworene Umbruch in der Bildung jetzt da? Nun, so einfach ist es dann doch nicht. In diesem längeren Interview mit dem Berliner Organisationsforscher (!?) Ayad al-Ani, das seit Donnerstag im Umlauf ist, geht es vor allem um die neueren Entwicklungen auf Anbieterseite: um Online-Angebote von Harvard und Stanford, um Startups wie Udacity, Hochschulen auf der iTunes University, um kostenloses e-Learning, Blended Learning und laterales Lernen (!). Es wird zu Recht gefragt, warum denn jedes Semester bundesweit Dutzende von BWL-Grundvorlesungen gehalten werden. Und es wird über eine Arbeitsteilung der Professorenschaft spekuliert, in “mediale Superstars, in Forscher und in einen dritten Teil, der Mentoring und Tutoring übernimmt” (dazu passt der Artikel “Langweilige Dozenten werden ihre Jobs verlieren” v. 13. Juni 2012, in dem Andrew Ng, Sebastian Thrun und Jörn Loviscach kurz von ihren Erfahrungen als “Internet-Profs” berichten).

    Und der “Edupunk”? Er taucht einmal in der ersten Antwort auf und steht hier für die Studierenden von morgen, die “sich ihre eigenen Lernbiografien zusammenstellen und dabei nicht unbedingt ein bestimmtes Studienfach an einer einzelnen Hochschule wählen”. Am Ende des Interviews werden die Rebellen dann an die Hand genommen, betreut durch ein Lernpfad-Management, Mentorenkonzepte und Scouts. Deshalb an dieser Stelle noch einmal der Link auf Jim Groom, den Schöpfer des “Edupunks”, und die Definition des Wired:

    Edupunk n. Avoiding mainstream teaching tools like Powerpoint and Blackboard, edupunks bring the rebellious attitude and DIY ethos of ’70s bands like the Clash to the classroom.”

    Alexandra Werdes, Interview mit Ayad al-Ani, ZEIT, 14. Juni 2012 (leider nicht online verfügbar)

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    Open Courses, Educamps und andere Lernformen: Modelle für Unternehmen und Organisationen?

    Posted on 15 February 2012 by jrobes

    Gestern war ja der erste Tag der Fachtagung Professional eLearning auf der didacta in Hannover. Es war eine kleine, fast intime Runde, in der ich am Nachmittag moderierend und präsentierend aktiv war. Mit mir waren in dieser Session noch Ellen Trude (Open Thinking), die mit Blick auf ihre langjährigen Erfahrungen bei Bayer über den “Kompetenzerwerb für und mit Social Media” sprach (hier ihre Slides). Joachim Niemeier (centrestage) präsentierte “neue Wege zu Qualifizierung und Coaching für Enterprise 2.0″ und Clemens Cap (Uni Rostock) gab uns einige interessante Fragen zur sozialen Dynamik von Wikipedia mit (”eLearning 2.0: Vom eigenen Nachdenken zum gemeinsamen Lernen”).

    Open Courses, Educamps und andere Lernformen: Modelle für Unternehmen und Organisationen?

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    E-Learning Generations

    Posted on 13 February 2012 by jrobes

    “In recent years I have been working on two major concepts: first, the connectivist theory of online learning, which views learning as a network process; and second, the massive open online course, or MOOC, which is an instantiation of that process. These, however, represent only the most recent of what can be seen as a series of ‘generations’ of e-learning. In this talk I describe these generations and discuss how they led to, and are a part of, the most recent work in online learning.

    Man braucht etwas Atem für diese E-Learning-Geschichte! Stephen Downes startet mit den ersten Bulletin Board-Systemen, nimmt dann Lernplattformen und e-Learning 2.0 mit auf die Reise, um schließlich in der Gegenwart, bei MOOCs, zu enden. In seiner Zählung stellen Massive Open Online Courses die sechste Generation des Online-Lernens dar. Und hier findet sich unter anderem der schöne und wichtige Satz: Learning in a MOOC, we advised, is in the first instance a matter of learning how to select content.” Am Ende wagt Stephen noch einen Ausblick: “From my perspective, the first three generations of e-learning (and the web generally) represent a focus on documents, while the second three represent a focus on data. … The next three generations of web and learning technology will be based on the idea of flow.”
    Stephen Downes, Half an Hour, 11. Februar 2012

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    Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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