Archive | e-learning 2.0

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The Con Academy

Posted on 02 February 2012 by jrobes

Es geht natürlich um die Khan Academy! Dan Pontefract, Head of Learning & Collaboration bei TELUS und eine bekannte Stimme in der Edu-Community, geht der Trubel etwas zu weit. Hier ist die Essenz seiner Klage:

“What I simply implore The Khan Academy to do going forward is quite simple:
- Stop suggesting you are reinventing education. You are positively complimenting it.
- Start positioning Khan Academy as supplemental reinforcement or didactic introduction.
- Add pre and post learning elements to the videos that assist curriculum lineage or linkage
(ie. recommend other related learning assets that further the learning be it websites, articles, other videos, simulations, exercises, games, etc.)”

Wobei ich glaube, dass das, was Dan Pontefract hier stört, eher von Außen der Khan Academy zugeschrieben wird.
Dan Pontefract, brav new org, 1. Februar 2012

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‘Badges’ Earned Online Pose Challenge to Traditional College Diplomas

Posted on 16 January 2012 by jrobes

In unserer schnelllebigen Zeit, mit immer mehr Möglichkeiten, sich selbstorganisiert mit Themen auseinanderzusetzen und in Communities auszutauschen, wirken die tradtionellen Hochschulabschlüsse und -diploma schwerfällig und unzeitgemäß. Das behaupten die Befürworter von “badges” und verweisen auf die Bereiche, in denen sie bereits gehandelt werden: Online-Spiele, IT und offene Bildungsprojekte. Viele sind interessiert, hören zu und investieren in entsprechende Projekte. Der vorliegende Artikel gibt eine gute und verständliche Übersicht über dieses neue Feld des Online-Lernens.

“The spread of a seemingly playful alternative to traditional diplomas, inspired by Boy Scout achievement patches and video-game power-ups, suggests that the standard certification system no longer works in today’s fast-changing job market.

Educational upstarts across the Web are adopting systems of “badges” to certify skills and abilities. If scouting focuses on outdoorsy skills like tying knots, these badges denote areas employers might look for, like mentorship or digital video editing. Many of the new digital badges are easy to attain—intentionally so—to keep students motivated, while others signal mastery of fine-grained skills that are not formally recognized in a traditional classroom.”
Jeffrey R. Young, The Chronicle of Higher Education, 8. Januar 2012

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Vorlesungsvideos on demand

Posted on 20 October 2011 by jrobes

Das ist der Satz, der mir in diesem Artikel von Christian Spannagel am besten gefallen hat: “Ich glaube, wir können das Potenzial, das in der Tatsache steckt, dass wir alle ganz einfach Videos und Bilder produzieren und publizieren können, noch nicht wirklich ausmalen.” Genau, wir hatten das Thema vor einigen Tagen auch auf der Agenda, als wir im Rahmen eines Unternehmens-Workshops überlegten, was Trainer heute alles mit der Medien-Power tun können, die ihnen und ihren Teilnehmern zur Verfügung steht. Und was man tun müsste, um dieses Potenzial zu wecken. Denn hier wird es natürlich doch noch anspruchsvoll: eine Infrastruktur hilft sicherlich, etwas Medienkompetenz der Beteiligten, eine Atmosphäre, die Experimente und Engagement zulässt und honoriert sowie schließlich Best Practices, wie dieser Blogpost.
Christian Spannagel, cspannagel, dunkelmunkel & friends, 20. Oktober 2011 

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E-gestützte Lernszenarien: bewährte Anwendungen und neue Technologien

Posted on 30 September 2011 by jrobes

Von der KnowTech in Bad Homburg bin ich gestern direkt zum Börsenplatz in Frankfurt, um vor dem Bildungsausschuss der dortigen IHK das Thema E-Learning zu präsentieren. Es sollte eine Mischung aus Marktbetrachtung und Ausblick werden, also der klassische Spagat, um eine breite bzw. heterogene Zuhörerschaft anzusprechen. Als Trends hatte ich die Stichworte “social learning”, “microlearning” (Videos), “mobile learning”, “game-based learning” und “cloud learning” mitgebracht, also Konzepte, die bereits “da” sind, die aber viele noch nicht oder selten mit dem klassischen Web-based Training verbinden. Die anschließende Diskussion war anregend und hat Spass gemacht, vor allem, weil ich nach langer Zeit wieder einmal gegen das Statement “mit dem Internet kann man nicht lernen” argumentieren durfte.
Jochen Robes, Slideshare, 29. September 2011

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The Long View

Posted on 05 September 2011 by jrobes

Jay Cross, der gerne als Erfinder des Begriffs “e-Learning” gehandelt wird (und solchen Einschätzungen bereitwillig zustimmt), erzählt in diesem Interview über seinen Werdegang, seine Begegnungen mit neuen Herausforderungen und neuen Formen des Lernens. Dabei fallen auch Sätze, die man sich gerne zur späteren Vertiefung ankreuzt:

“If people are going to learn on their own, you’ve got to give them time to talk. Conversation is the most important learning technology the world has ever seen. Conversations are the stem-cells of knowledge.”

“Informal learning and formal learning aren’t two different things. They are points on a continuum of all learning, and the degree of formality can be more or less.”

“People who regard themselves as just trainers are cutting themselves off from the future. More and more learning is migrating to social networks. Training folks who are not really taking advantage of networks are abdicating their responsibility for facilitating organizational learning.”
Jay Cross, T+D magazine, September 2011 (via Jay Cross’s Learnstream)

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L3T - die Rezension

Posted on 16 August 2011 by jrobes

Von L3T, dem Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien, war ja an dieser Stelle schon mehrmals die Rede. Es ist im letzten Jahr als offenes Gemeinschaftswerk vieler AutorInnen im Netz entstanden und dort für jeden Interessierten frei zugänglich. Wer will, kann aber mittlerweile auch eine Druckfassung erwerben. Was bleibt, ist die Frage der Qualität: Kann auf diesem Wege wirklich ein Lehrbuch entstehen, das wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht wird? Joachim Wedekind hat jetzt L3T einmal aufmerksam gelesen und Stärken (”Konzentration auf aktuelle Entwicklungen”), aber auch einige Schwächen (”Fehlen einer herausgeberischen Linie”, “Techniklastigkeit” vieler Beiträge) ausgemacht. Verschwinden mit einer Neuauflage diese Schwächen, kann L3T, so Wedekind, zur “Pflichtlektüre” werden.
Joachim Wedekind, e-teaching.org/ NotizBlog, 12. August 2011

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Lernen 2.0 in der Finanzbranche

Posted on 12 August 2011 by jrobes

“Wie verändern die Entwicklungen rund um Web 2.0 auch die Ausbildung in Unternehmen? … Lernen und Arbeiten werden in Zukunft noch verstärkter online stattfinden. Computergestütztes und internetbasiertes Lernen muss sich vom Denken in (Lern-)Modulen lösen und sich zu einem Gestalten von Lernprozessen und zu einer Integration in Arbeitsprozesse hin entwickeln. Mit Lernen 2.0 wird klassisches E-Learning auf eine neue Stufe gehoben und bekommt erneut eine wichtige Bedeutung im Bildungsmanagement. In diesem Sinne ist Lernen 2.0 auch die „Renaissance von E-Learning“.”

So lautet der Einstieg dieses Artikels, der auch im neuen Herausgeberwerk von Armin Trost und Thomas Jenewein, “Personalentwicklung 2.0″, zu finden ist. Der Autor, Daniel Stoller-Schai (UBS), erläutert darin ausführlich und anhand einzelner  Gestaltungsdimensionen (strategisch, methodisch-didaktisch, technologisch), was Lernen 2.0 bedeuten kann. Zwei Punkte betont Daniel Stoller-Schai immer wieder: zum einen ersetzt Lernen 2.0 nicht die klassischen Ausbildungsangebote, sondern erweitert sie; und zum anderen kann Lernen 2.0 “nicht auf Lernen mit Web-2.0-Technologien reduziert werden”.
Daniel Stoller-Schai, in: Armin Trost und Thomas Jenewein (Hrsg.): Personalentwicklung 2.0. Lernen, Wissensaustausch und Talentförderung der nächsten Generation, Köln 2011, S. 109-129

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EduPunks and Learning Management Systems – Conflict or Chance?

Posted on 11 August 2011 by jrobes

Eine weitere Publikation aus der Grazer Werkstatt von Martin Ebner. Und wieder geht es um die Frage, wie eine moderne, flexible Lernumgebung aussehen soll. Der nette Aufhänger ist in diesem Fall die Frage, ob es auch für den EduPunk, der selbst seine Lernwerkzeuge wählt, einen Platz in der Lernarchitektur einer Hochschule gibt. Die Autoren bejahen die Frage und stellen vor, wie sie in Graz EduPunk und Learning Management System unter einen Hut gebracht haben. In Text und Bild (Slides).

“At Graz University of Technology, we permanently adapt the existing e-learning environment to the requirements, needs and demands of the teachers, following learner centered approaches […]. Synchronous/asynchronous Web services and mashup technologies are used to overcome information isolation of such an LMS and to avoid the endless reproduction of functionalities of already existing Web applications – not reinventing the wheel.”
Martin Ebner, Andreas Holzinger, Nick Scerbakov und Philip Tsang, Springer 2011 (via E-Learning Blog)

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Rezension: “Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien” (L3T)

Posted on 27 April 2011 by jrobes

L3T, das “Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien”, das Martin (!) Ebner und Sandra Schön im Februar auf der LEARNTEC vorgestellt haben, zieht beständig seine Kreise im Netz (zu verfolgen z.B. auf Facebook). So konnte Martin Ebner vor einigen Tagen von einer interaktiven Map mit Links auf alle Kapitel berichten. Auf bwp@ ist jetzt eine Rezension erschienen:

“Fazit: Sandra SCHÖN, Christian EBNER und den rund 200 Mitstreiterinnen und Mitstreitern am Projekt L3T ist es in extrem kurzer Zeit gelungen, ein im Internet frei zugängliches, um-fassendes Lehr- und Lernbuch zu realisieren, das in Kollaboration und mit Werkzeugen des Web 2.0 von einer Community, vielleicht einer „who-is-who der Szene”, quasi ehrenamtlich auf den Weg gebracht wurde und technologische, medienpädagogische und psychologische Aspekte in Theorie und Praxis abdeckt. Schon jetzt sehen nicht wenige in L3T das Standard-werk für alle, die sich mit E-Learning beschäftigen.”
Markus Linten, bwp@, 21. April 2011

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Webciety: E-Learning 2.0

Posted on 03 March 2011 by jrobes

Tim Schlotfeldt war gestern auf der CeBIT Teilnehmer einer Podiumsdiskussion zum Thema E-Learning 2.0. Seine Mitstreiter waren  Thea Payome (Checkpoint E-Learning), Martin Lindner (wissmuth) und Stephan Bayer (sofatutor), moderiert von Axel Wolpert (D-ELAN). Die ersten Minuten dieser Aufzeichnung gehören Martin Lindner, der mit einprägsamen Begriffen und Bildern eine neue  Welt des Lernens beschreibt. “Wissen, das nicht im Umlauf ist, ist schon vergessen”, heißt es in seinem Plädoyer für ein Lernen jenseits von Kursen und Lernplattformen, aber mit Wikis, Blogs und Videos. Und mit Widersprüchen wie z.B. dem “professionell gemachten user-generated content”! Im Anschluss arbeitet sich die Runde, jetzt etwas nüchterner, aber immer noch sehr unterhaltsam, am Spektrum des Lernens ab, mit dem wir heute, vor allem in Unternehmen, konfrontiert sind: das reicht von Vorbehalten gegenüber dem Einsatz von Social Media, von den Fesseln unseres Bildungs-Begriffs, dem Überlebenswillen von E-Learning 1.0 (Achtung: Compliance- und Sicherheits-Kurse!) bis zu ersten Gehversuchen auf neuem Terrain (z.B. bei Bayer).
Tim Schlotfeldt, E-Learning-Blog, 3. März 2011

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Upstairs downstairs

Posted on 31 January 2011 by jrobes

Steve Wheeler ist Associate Professor of Learning Technology an der University of Plymouth - und übermorgen mit einer Public Keynote auf der LEARNTEC in Karlsruhe! Von daher ist es interessant zu lesen, wie er die Learning Technology 2011 wahrgenommen hat, die letzte Woche in London stattgefunden hat. Und eine gute Einstimmung!

The gulf is widening between the vendors and the practitioners. It was never more apparent this week than at Learning Technologies - one of the largest events of its type in Europe. … Several people remarked openly that the ‘downstairs’ learning technology and skills exhibition was the ’same old same old’ and that it contrasted sharply with the practices that were being debated, disseminated and discussed ‘upstairs’ in the main conference venue at Olympia 2, in West London.”
Steve Wheeler, learning with ‘e’s, 28. Januar 2011

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eXtending the Web

Posted on 22 November 2010 by jrobes

Steve Wheeler, Associate Professor an der Faculty of Education der University of Plymouth, wirft in dieser Präsentation einen interessanten Blick in die Zukunft: Web x.0, E-Learning 3.0, Cloud Learning Environment, Augmented Reality und Smart Devices sind einige seiner Stichworte.

“My subject was “The eXtended Web - New and Emerging Learning Technologies” - it was essentially a gaze into the future of e-learning where smart mobile technologies create a ubiquitous learning context, and where semantic software predicts your needs even before you ask the computer. It’s not too hard to envisage this, including 3D manipulation of virtual objects and natural gesture driven learning, and of course the use of augmented reality for learning and context awareness while on the move. The technology is already here, in both handheld and wearable versions … but it may take some time before everyone who wants access to them can have it.”
Steve Wheeler, Learning with ‘e’s, 19. November 2010

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Marc My Words: OMG, I’m Tweeting!

Posted on 13 September 2010 by jrobes

Marc J. Rosenberg ist der einzige E-Learning-Autor, von dem ich gleich zwei Bücher im Regal stehen habe und die beide zudem noch gemeinhin als Standardwerke bezeichnet werden (zu Recht!). Jetzt hat Marc Rosenberg auf das Schreiben eines weiteren Buches verzichtet und sich stattdessen auf eine monatliche Online-Kolumne, “Marc My Words”, eingelassen. In der aktuellen Ausgabe beschreibt er seine Annäherungen an die Welt der Social Media. E-Learning 1.5 trifft E-Learning 2.0.

“I began my journey with LinkedIn, in my view the most professionally focused of the major social networking tools. And here was where my education began. I quickly realized that the communication wasn’t what mattered most … “
Marc J. Rosenberg, Learning Solutions Magazine, 14. September 2010

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Web 2.0 für Lern- und Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen

Posted on 23 June 2010 by jrobes

Dieser Praxisleitfaden gibt einen guten Überblick über die “neuen Lerninstrumente des Web 2.0″. Angenehm unaufgeregt und im Rückgriff auf eigene Projekterfahrungen (LERNET 2.0) werden Blogs, Microblogs, Twitter, Wikis und weitere Tools als “E-Learning 2.0-Werkzeuge” eingeführt und kurz beschrieben. Dazu gibt es konkrete Tipps zur Umsetzung. Ein weiteres Kapitel zählt Möglichkeiten auf, klassische E-Learning-Anwendungen mit Web 2.0-Instrumenten zu verbinden. Sicher nicht nur für kleine und mittlere Unternehmen interessant.
LERNET 2.0/ D-ELAN e.V., Juni 2010 (via LERNET Blog, 22. Juni 2010)

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The State of Learning in the Workplace Today

Posted on 10 June 2010 by jrobes

Eigentlich fast schon eine fertige Vorlage für unseren L3T-Artikel zum “Technologieeinsatz beim Lernen in Unternehmen”! Jane Hart gibt hier einen Überblick über die fünf Entwicklungsphasen des “Workplace Learning”: vom (1) “classroom training” über (2) “e-learning”, (3) “blended learning”, (4) “social learning” bis zu (5) “collaborative learning/ working”. In diese Systematik packt sie weitere Ressourcen und Themen, z.B. die fünf Formen des “workplace learning” (etwas zu verspielt, wie ich finde), dazu Grundsätzliches wie den Übergang zur “knowledge economy”, Aktuelles in Form einer Referenz an Daniel Pink (10 Minuten Video in interessanter Umsetzung!) und hervorragende Übersichtsgrafiken. Und sie wäre keine Beraterin, wenn sie für alle, die wissen wollen, wie sie Level 5 erreichen können, nicht einen Ratgeber parat hätte:

S - Social and collaborative approaches underpin the SMARTER approach to workplace learning. This does not simply mean throwing social media tools at an problem to create a social solution, but more importantly means …
M - shifting your thinking towards a Knowledge Economy mindset that includes encouraging …
A - autonomous learners/workers - to solve their own learning/business problems in their own way, which means and will lead to ..
R - a reduction in the amount of formal training provided; for training is certainly not the answer to every learning or business problem.
T - All of the above will be underpinned by technology …
E - BUT by using a technology-enabled approach (e.g. a collaboration platform) rather than a technology-managed approach (e.g. LMS).
R - This will lead to a more responsive and agile organisation, and one where “learning=working and working=learning”.”

Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies (C4LPT), 4. Juni 2010

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Newsletter e-teaching.org

Posted on 10 June 2010 by jrobes

Ich mache Werbung ja am liebsten, wenn mich niemand dazu auffordert. Also: Der neue Newsletter von e-teaching.org ist wirklich lesenswert, und zwar nicht nur für die Partner, Community-Mitglieder und E-Learning-Experten an Hochschulen, sondern eigentlich für alle, die an aktuellen Entwicklungen rund ums Online-Lernen interessiert sind. So hat das Team in Tübingen z.B. wieder ein Themenspecial (”E-Lectures”) mit verschiedenen Beiträgen gestartet; dann habe ich einen schönen Erfahrungsbericht von Mareike Kehrer gefunden (”E-Learning im Fernstudium”), ein Interview mit Alan Levine und Rachel Smith über den Horizon Report, ein Blog, das ich noch nicht kannte (”Net Gen Skeptic”), Hinweise auf kostenlose Online-Veranstaltungen von e-teaching.org … Einfach mal reinschauen!
e-teaching.org, Newsletter, 26, Juni 2010 (pdf)

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Trends des vernetzten Lernens

Posted on 17 December 2009 by jrobes

Am Montag fand der 4. eLearning-Netzwerktag der Goethe-Universität in Frankfurt statt, organisiert von studiumdigitale (Danke an Claudia Bremer und Ralph Müller!). Ein Heimspiel für mich also. Um so mehr hat es mich gefreut, dass ich am Nachmittag eine Stunde bekommen hatte, um etwas über Gegenwart und Zukunft von E-Learning zu erzählen. Ich habe dabei kurz die Debatten des laufenden Jahres gestreift, also die Markterhebungen von BITKOM und MMB, die E-Learning-Debatte in Oxford (EPIC) sowie die interessante Diskussion im Anschluss an die E-Learning 2009 in Hamburg. Dann bin ich auf einige Trends eingegangen, Microlearning, Enterprise 2.0 und die Open Online-Kurse, um mit einem Blick in die letzten Horizon Reports zu schließen.

Am Morgen hatte Peter Baumgartner aus Krems referiert (”Web 2.0 - Eine Herausforderung für die Gestaltung von Lernprozessen an Hochschulen”) und dabei einen routinierten Bogen von didaktischen Szenarien zu gesellschaftlichen Trends gespannt. Ansonsten bot der Tag eine schöne Übersicht über aktuelle Frankfurter Hochschulprojekte, von Podcasts, über WebQuests, Wikis bis Second Life. Hier ist die Landschaft derzeit einfach vielfältiger als im Unternehmensbereich und auch, wenn das vielleicht so sein muss, wünsche ich mir für das nächste Jahr, dass es einige Themen und Tools auch in die betriebliche Weiterbildung schaffen!
Jochen Robes, Slideshare, 17. Dezember 2009

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Persönliche Lernumgebungen: Grundlagen, Möglichkeiten und Herausforderungen eines neuen Konzepts

Posted on 29 October 2009 by jrobes

Es gibt zwar inzwischen eine Reihe von Präsentationen zum Thema “Persönliche Lernumgebungen” (”Personal Learning Environments”/ PLE), aber nur wenige Artikel, die sich systematisch mit diesem Konzept auseinandersetzen. Zu diesen wenigen Artikeln gehört der vorliegende, der zwar schon im Januar 2009 erschienen, mir aber erst vor wenigen Tagen via Wikipedia aufgefallen ist. Sandra Schaffert und Marco Kalz halten hier einleitend noch einmal fest, dass es sich bei PLEs um ein “vorrangig technologisches Konzept” handelt, das untrennbar mit den Instrumenten und Tools verbunden ist, die als Social Software bezeichnet werden. In ihrer Einleitung schreiben sie: “Im Fokus der »Persönlichen Lernumgebung« steht der Lernende, der sich selbst Webinhalte, Lernressourcen und Lernwerkzeuge so arrangiert und sie so nutzt, dass sie sein persönliches Wissensmanagement und Lernen unterstützen.”  Das rückt die PLE natürlich in die Nähe weiterer Konzepte wie z.B. e-Portfolios, die auch auf der Idee des selbstorganisierten Lernens aufbauen.

Die Autoren sprechen im Artikel mögliche Realisierungen einer Persönlichen Lernumgebung an: von der “Service-Integration in vorhandene Lernumgebungen”, über “integrierte Oberflächen” á la iGoogle und Netvibes bis zu Konzepten, die Interessierten Frameworks zur individuellen Umsetzung anbieten. Trotzdem wird das Konzept der PLE aus Sicht der Autoren erst greifbar, wenn man es den Learning Management Systemen gegenüberstellt, die heute das institutionalisierte Lernen im Netz abbilden. Und hier werden auch im vorliegenden Artikel die Formulierungen vorsichtig: Wird es einen Wechsel der Konzepte geben? Ein Nebeneinander? Ein Miteinander gar? Und wenn Letzteres, wie wird dieses Miteinander aussehen?
Sandra Schaffert und Marco Kalz in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 27. Erg.-Lfg., Januar 2009 (pdf)

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Learning Delphi 2009 - E-Learning 2.0 unterstützt Blended Learning

Posted on 20 July 2009 by jrobes

54 E-Learning-Experten wurden im Frühjahr 2009 durch das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung gefragt, welche Trends das digitale Lernen bestimmen und wie die Weiterbildung im Jahr 2012 aussehen wird. Die wichtigsten Ergebnisse: In der aktuellen “Hitliste” der Lerntechnologien stehen Blended Learning-Angebote (96%) ganz oben, gefolgt von Web-based Trainings (91%) und Lerner Communities bzw. Social Networks (83%). Microblogging/ Twitter sehen derzeit nur 15 Prozent der Befragten als zukünftige Bildungstechnologie. Da die Befragung in der vorliegenden Form bereits zum vierten Mal durchgeführt wurde, lassen sich auch einige Entwicklungslinien nachzeichnen: So haben Podcasts und Weblogs in den letzten Jahren deutlich an Wertschätzung verloren, während Social Networking heute höher im Kurs steht als 2007.

Der aktuelle Trendmonitor enthält noch weitere interessante Hinweise: Als “wichtigste Trends” werden e-learning 2.0/ social software, game-based learning und mobile learning genannt. Man glaubt auch, dass in drei Jahren immer mehr Lerninhalte von den Anwendern selbst entwickelt werden und dass Open Source-Lernplattformen an Boden gewinnen. Ergänzt wird die Auswertung durch einige Einschätzungen des E-Learning-Marktes. Insgesamt ein für mich sehr realistisches Bild der Gegenwart und Zukunft des Online-Lernens (wenn man einmal vom Hype um games-based learning absieht).
Disclaimer: Ich war einer der 54 befragten E-Learning-Experten.
MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor I/2009  

Nachtrag (26.07.2009): Einige kritische Anmerkungen zum Trendmonitor finden sich im Blog von Gabi Reinmann (”Trend-Tücken”).

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Recht für Techniker/innen: “Aktivierendes E-Learning 2.0″

Posted on 26 June 2009 by jrobes

Die Autoren beschreiben die Entwicklung einer Großlehrveranstaltung zum modernen Community-basierten E-Learning-Kurs. Also von E-Learning 1.0 zu E-Learning 2.0 in zehn Jahren. Ausführlich wird der pädagogische Anspruch (”aktivierende Lehre”) dargelegt, um dann die einzelnen Umsetzungslösungen vorzustellen – bis zur aktuellen Moodle-basierten Infrastruktur. Eine fast modellhafte Entwicklung und drei offene Fragen, auf die abschließend hingewiesen wird:  (a) der erhebliche Mehraufwand im Vergleich zu konventionellen Lehrangeboten, (b) user-generated content & und  Plagiatsfrage sowie (c) der Umgang mit einigen „Störeinflüssen“.

Der Ausblick: “Für die Weiterentwicklung der Konzeption bestehen mehrere konkrete Pläne. Sie betreffen etwa die Optimierung des Einsatzes der Law Alumni/ Law Alumnae zur semesterübergreifenden Community-Bildung, worin ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit der E-Learning-Aktivität gesehen werden kann […]. Ferner ist die Qualitätssicherung zu optimieren, eine radikale Vereinfachung der internen Notenverwaltung in die Wege zu leiten und die Online-Involvierung externer Mentor/inn/en aus der Rechtspraxis angedacht.” Chapeau!
Markus Haslinger, Michael Tesar und Anna Kirchweger, Fachportal Pädagogik, 9. Juni 2009

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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