Archive | digital natives/ net generation

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Gibt es eine »Net Generation«? (Version 2)

Posted on 04 September 2008 by jrobes

Rolf Schulmeisters Antwort, erstmals im Januar dieses Jahres veröffentlicht, hat jetzt schon wesentlich zu einem differenzierteren Umgang mit der “net generation” und ähnlicher Generationenkonzepte beigetragen. Jetzt liegt eine Überarbeitung der Studie vor, mit der der Autor seine Arbeit am Thema vorerst abschließt. Die Version 2 enthält 30 zusätzliche Seiten, um, so Rolf Schulmeister, aktuelle empirische Studien und Präzisierungen in der Argumentation aufzunehmen. Ich habe die Versionen nicht verglichen, aber Mandy Schiefner findet die zweite Version “sachlicher und begründeter”. Und deshalb übernehme ich auch ihre Leseprobe, in der Rolf Schulmeister die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz von Web 2.0-Technologien in der Lehre nennt:

“Der Web 2.0-Technologie werden hohe Erwartungen entgegengebracht. Es werden Hoffnungen auf ein anderes Lernen in sie gesetzt, als würde der bloße Einsatz von Weblogs und Portfolios das selbsttätige Lernen befördern. Der Einsatz von Web 2.0-Methoden zum Lernen stellt enorme Vorbedingungen an die Selbstständigkeit der Lernenden, denn Web 2.0 beruht auf zwei nicht ganz selbstverständliches Säulen des Lernens: der Bereitschaft zum kooperativen Lernen und dem Willen zum Feedback. Beide setzen Selbstorganisation voraus, das »Kernstück der Web 2.0-Bewegung« (Reinmann 2008). Selbstorganisation kann aber nicht bei allen Lernenden vorausgesetzt werden, eher bei einer Minderheit von Lernenden, wie die vielen Studien und Zeugnisse zu dem hohen Anteil von Studierenden zeigen, die zur Prokrastination oder zum Lurking neigen.” (S.111)
Rolf Schulmeister, Hamburg 2008 (pdf)

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Learning design differences for Digital Natives?

Posted on 27 June 2008 by jrobes

Fast hätte ich diese Diskussionsrunde übersehen, was schade gewesen wäre. Denn was man zum Thema sagen kann, findet sich hier, teilweise im lebhaften “pro” und “contra”. Dabei markieren die folgenden Fragen den Ausgangspunkt:“- Do you believe that we have to design, develop and deliver instruction differently for the so-called Digital Natives?
- Are there differences in learning expectations and styles or can we just design good instruction and know that it meets all generational needs?
- If you have an audience that includes natives and immigrants, how can you effectively design instruction without breaking the bank?”

Und dann ging es los: Karl Kapp fasst seine Argumente in einem Appell zusammen: “Get out of your comfort zone and begin to involve other techniques that appeal to different generations.”

Kevin Jones ist sich sicher, dass es gar nicht darum geht, Lerninhalte für Digital Natives anders zu verpacken: “There is NO WAY I can give them everything they want. So, instead of being an instructional designer, I become an instructional facilitator (which may include being an instructional designer), allowing them direct access to one another.”

Karyn Romeis bezweifelt die Relevanz der Frage, denn “… we are all native some form of technology”.

Mehrere Beiträge, unter ihnen z.B. Kerry McGuire, unterstreichen einen “design for your learner”-Ansatz: “Why are millenials the only ones who want to be engaged, who want to learn at the moment they need it not 3 months before, who need a social component to their workplace learning?”

Andere wie Anil Mammen sehen hinter der Frage ein Luxusproblem: “As a learning designer based out of India, this question has very little relevance to me if I read it in the local context. Digital natives are a minority among a minority in this country.”

Jack Pierce schließlich sieht wenig Unterschiede zwischen digital natives und immigrants, setzt aber viel Hoffnung in “next generation elearning”: “Next generation includes all of the Web 2.0 technologies and informal, bottom-up learning opportunities (which have their place) but I would hope that the defining characteristic of NextGen eLearning would be how immersive it is.”
Das ist nur ein kurzer Ausschnitt!
Tony Karrer, The Learning Circuits Blog, 1 Mai 2008

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Growing Up with Google: What It Means to Education

Posted on 02 April 2008 by jrobes

Nach Rolf Schulmeisters Kritik am Konzept der “net generation” liest man Artikel zu diesem Thema etwas sorgfältiger: Im ersten Kapitel versucht Diana Oblinger in bekannter Weise den nach 1982 Geborenen gerecht zu werden (”… technology is an integral part of their lives”), bevor sie anschließend davor warnt, davon auszugehen, Studierende seien automatisch “technologically savvy”, im Gegenteil. Und dann folgen die vielleicht wichtigsten Sätze:

“Learners need skills that go far beyond reading, memorisation and communication. Educational institutions have an obligation to help students ultivate those skills that learners have the most difficulty attaining on their own, such as: judgement …, synthesis …, research …, practice …, negotiation.”
Diana Oblinger, in: BECTA, “Emerging technologies for learning”, Vol. 3, 1 April 2008 (pdf)

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Gibt es eine “Net Generation”?

Posted on 20 March 2008 by jrobes

Wir hören derzeit viel von der Net Generation, den Digital Natives und Millenials. Da wächst offensichtlich eine Generation heran, die bestens mit dem Internet und anderen Technologien vertraut ist, neue Fähigkeiten und Kompetenzen entwickelt hat und, darauf aufbauend, neue Anforderungen stellt. Vor allem, wenn es um Lernen und Bildung geht.

Grund genug für Rolf Schulmeister, Professor am Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung der Universität Hamburg, einmal hinter die Kulissen dieses Konzepts zu schauen. Ihn treibt der Verdacht, dass es für dieses Bild einer ganzen Generation keine empirischen Grundlagen gibt. Herausgekommen ist dabei eine systematische Auseinandersetzung mit Argumenten und Fakten, über 100 Seiten lang, die Schulmeister “work in progress” genannt und dankenswerterweise online zugänglich gemacht hat. Continue Reading

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“Google Generation” is a myth, says new research

Posted on 22 January 2008 by jrobes

Das Centre for Information Behaviour and the Evaluation of Research (CIBER) in London hat sich im Auftrag des JISC und der British Library die “Google Generation” näher angeschaut und ist zu interessanten Ergebnissen gekommen. “Mythen und Realität” sind die Stichworte. Zwei Punkte aus der 35-seitigen Executive Summary (”Information Behaviour of the Researcher of the Future”) möchte ich an dieser Stelle kurz herausgreifen:

  • Obwohl junge Internetnutzer mit Computern und dem Netz vertraut sind, fehlen häufig notwendige analytische Fähigkeiten, das eigene Handeln und die gefundenen Ergebnisse richtig einzuordnen: “… young people demonstrate an ease and familiarity with computers, they rely on the most basic search tools and do not possess the necessary critical and analytical skills to assess the information that they find on the Web” (12).
  • Viele Eigenschaften, die man mit jungen Nutzern verbindet, wie z.B. die Ungeduld bei der Suche und Navigation oder die Erwartung der unmittelbaren Befriedigung eigener Bedürfnisse, werden immer mehr zur generationenübergreifenden Norm.

Eine interessante und differenzierte Darstellung.
JISC (Joint Information Systems Committee), 16 Januar 2008

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ENGAGE ME OR ENRAGE ME

Posted on 26 October 2007 by jrobes

Marc Prensky (”Digital Natives, Digital Immigrants”) hat diese Slides auf der AECT (Association for Educational Communications and Technology)-Konferenz in Anaheim (Kalifornien) präsentiert. 273 Folien! Eine komplette und trotzdem kurzweilige Story, deren Hauptdarsteller die “digital natives” und ihre Erwartungen an Schule und Bildung sind. Mit vielen treffenden und humorvollen Bildern!
Marc Presnky, AECT Convention 2007, Anaheim, 25 Oktober 2007

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A 14-year-old Talks Educational Technology

Posted on 24 October 2007 by jrobes

“‘Arthus’ is the web name of a 14-year-old student in Vermont who has recently become actively involved in the online dialog about educational technology. I find his voice an interesting–maybe a critically important–addition to the discussion. To me, Arthus is not representative of most 14-year-olds, but is representative of the kind of independent, engaged, proactive, and self-directed learner we often think will thrive in the flattened and connected world of the Internet.”

Ein unaufgeregtes, sehr informatives Interview (mp3 und Zusammenfassung). Lektüre bzw. Anhören lohnen sich! (via Timo Off)
Und jetzt geht es auf nach Berlin!
Steve Hargadon, infinitethinkingmachine, 22 Oktober 2007

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Lernen in Unternehmen heute - aktuelle Trends

Posted on 24 September 2007 by jrobes

Am Samstag war ich Gast im Medical Solutions Training Center der Siemens AG in Erlangen. Anlass war die Auszeichnung von ca. 50 Trainern zu “Siemens Professional Trainern”, genauer gesagt, die feierliche Übergabe der Zertifikate. Ich war gebeten worden, im Rahmen dieser Veranstaltung etwas über Trends in der betrieblichen Weiterbildung zu erzählen. Also etwas über das “andere” Lernen, das sich außerhalb der formellen Trainings, der Seminare, Workshops und Kurse abspielt. Meine Stichworte waren u.a. Kompetenzen, informelles Lernen, Communities, Web 2.0 und digital natives. Und ich hatte das Gefühl, dass man bei Siemens offen für diese Entwicklungen ist. Vor allem die Möglichkeiten, ja, Notwendigkeiten, Kommunikation und Informationsaustausch in Netzwerken und Communities zu fördern, wurde mehrmals an verschiedenen Stellen betont.

Einmal in Erlangen gab es am Vorabend gleich eine Preview dieses Vortrages in den Räumen der Cogneon GmbH, die Gastgeber des Wissensmanagement-Stammtisches Mittelfranken waren. Dass dort an einem Freitag Abend über 20 Interessierte zusammenkamen, hat mich überrascht und gefreut!
Jochen Robes, Slideshare, 24 September 2007
[Kategorien: Kompetenzen, Informelles Lernen, Online-Communities, Web 2.0, digital natives/ net generation, Trends in der Weiterbildung]

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High-Tech Learning for Low-Tech Employees

Posted on 14 June 2007 by jrobes

Mehr einen drängenden Appell als eine nüchterne Analyse präsentieren die Autoren von Root Learning, was allerdings im Umfeld des Chief Learning Officer-Magazins nicht wundern sollte. Der Titel führt etwas in die Irre, denn nicht “low-tech employees”, sondern “digital natives” stehen hier im Mittelpunkt. Sie verlangen “high-tech learning” (was mehr ist als e-Learning!), und wer damit noch nicht begonnen hat, dem werden folgende Schritte empfohlen:

“1. Look at YouTube, MySpace and other high-traffic Internet information exchanges and challenge your assumption about how the average person engages, communicates and learns. …
2. Look at what technology allows. …
3. Look at your competition. What are they using to train people? …
4. Look at your employees. Do you really know who they are? Do you know where they are technologically? They might know far more than you expect. Perhaps they know more than you do.
5. Look at the benefits to your business if you can leverage technology to accelerate your training and learning programs.”

Jim Haudan und Rich Berens, CLO Magazine, Juni 2007
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung, digital natives/ net generation]

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Digital Game-Based Learning

Posted on 27 March 2006 by jrobes

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“Will we realize the potential that DGBL has to revolutionize how students learn?” “Restless”, ruhelos, sind die Verfechter des digital game-based learning (DGBL). Da wird seit Jahrzehnten von allen Seiten bestätigt, welches Potenzial das spielerische Lernen besitzt, und doch passiert wenig. Jetzt hofft man, dass das Zusammenspiel von prominenten Autoren (Marc Prensky, Steven Johnson), von “digital natives” und millionenfacher Verbreitung von Videospielen auch in der Bildung endlich zu einem Umdenken führt.

In diesem Artikel finden sich alle notwendigen Argumente, die ein Umdenken braucht: was die Effektivität des DGBL betrifft; welche Ansätze im pädagogischen Kontext sinnvoll sind (im Prinzip die “make” or “buy”-Frage); was bei der Implementierung von Spielen zu beachten ist und wie man hier schrittweise vorgehen kann.
“If we learn from our past, and if we focus on the strengths of the medium and provide the support and infrastructure needed to implement DGBL, we may well be present for a true revolution.”
Richard Van Eck, EDUCAUSE Review, März/ April 2006
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung, digital natives/ net generation]

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Online Educa 2005

Posted on 02 December 2005 by jrobes

Gerade bin ich aus Berlin wiedergekommen, wo ich zuerst (Donnerstag) einen Tag auf der Online Educa verbracht habe. Es war mein erster Besuch, nachdem ich die Konferenz viele Jahre als vorwiegend akademische Veranstaltung ausgelassen hatte. Dabei hat sich das Programm der Online Educa in den letzten Jahren deutlich geöffnet, aber irgendwie hatte ich im November/ Dezember in der Regel keine Luft mehr für eine weitere Konferenz. Dieses Jahr hat es nun wenigstens für einen Tag geklappt, und es war wirklich beeindruckend, 1.800 interessierte Teilnehmer auf engstem Raum zu erleben. Es ist offensichtlich, dass sich die Online Educa auf europäischem Raum als Leitmesse bereits etabliert hat, und auch in den USA wird sie entsprechend gewürdigt, angefangen mit Keynote-Speaker Brandon Hall, Jay Cross (der ganz begeistert die Werbetrommel für die Online Educa schlägt!) bis zu den ASTD-, IBM- und Mircrosoft-Vertretern (um nur einige zu nennen), die sich auf den verschiedenen Sessions abwechselten.

Was habe ich an diesem Donnerstag mitgenommen? Nun, einmal natürlich die unzähligen Gespräche mit Kollegen und Freunden, das Networking, das ich nicht missen möchte; dann die Gelegenheit, zwei Experten aus den Staaten, Jay Cross und Brandon Hall, einmal live zu erleben; und zwei Vorträge, die mich besonders beeindruckt haben:

Zum einen die (erste) Keynote von Riccardo Petrella, einem Italiener, Wirtschafts- und Politikwissenschaftler, der in Belgien (Leuven) lehrt, und zwar “Globalisation” and “Information Society”. Ich hatte noch nie etwas von ihm gehört, aber Werner Trotter, der die Press Relations auf der Online Educa organisierte, hatte ihn mir schon im Vorfeld wärmstens empfohlen. Ein Vortrag, ganz ohne Slides (!), aber engagiert und streitlustig. Was Riccardo Petrella in Frage stellte, war der scheinbar selbstverständliche Zusammenhang zwischen Bildung und Markt, Wettbewerb und Konkurrenz: Bildung, um “besser als andere” zu sein, um “Employability” sicherzustellen. Dagegen setzte er eine Bildung, die sich dem “besseren und friedvollen Zusammenleben” widmet. Ich merke schon beim Schreiben, dass die kritischen Zwischentöne, die sich an vielen Stellen auch offen an die Zuhörer als “Mitspieler” und “Gewinner” richteten, hier kaum wiederzugeben sind. Aber ich werde mir das Werk, das in seiner Publikationsliste ganz oben steht (“Limits to Competition”, The Lisbon Group, MIT Press, Boston, 1995) sofort besorgen. (Hier noch der Link zu einem Interview, das die Veranstalter im Vorfeld der Veranstaltung mit Riccardo Petrella geführt hatten.)

Das andere Highlight war der Auftritt von Wim Veen, der mit einer beeindruckenden multimedialen Performance den Saal zum Abschluss des Tages noch einmal richtig wachrüttelte. Wim Veen stellte den “Homo Zappiens” vor, ein Konzept, auf das ich vor einiger Zeit bereits einmal gestoßen war. Mein Eindruck nach seinen spannenden Beschreibungen einer Welt, die mir (und den meisten Zuhörern generationsbedingt auch) völlig fremd ist: Das e-Learning, über das wir heute diskutieren, sind nichts anderes als Versuche, mit denen wir uns, die “digital immigrants”, den Möglichkeiten des Internets nähern. Dabei verlassen wir jedoch keine Sekunde unsere vertrauten Zonen, unsere Kultur des Lesens, des Nacheinander, der ungestörten Auseinandersetzung mit einem Thema. Mit dem Homo Zappiens, den Wim Veen beschrieb, hat das nichts zu tun. Unsere e-Learning-Programme werden ihn wie ihn unsere Bücher packen, nämlich nur als “Pflichtveranstaltungen”, die mangels Alternativen zur Kenntnis genommen werden. Wenn überhaupt! Da kommen noch spannende Übersetzungsprobleme auf uns zu!

Ansonsten habe ich noch in einige Sessions reingeschaut und dabei z.B. gesehen, wie Jay Cross zumindest versuchte, auf den Spuren von Homo Zappiens zu wandeln: Er moderierte, fotografierte und schrieb (in seinem Blog?) parallel und kämpfte offensichtlich noch mit seinem Jetlag. Wie auch immer, dadurch finden sich auf seinen Seiten heute schon erste Anmerkungen zur Online Educa. Und ich werde im nächsten Jahr sicher Zeit für mindestens zwei Tage mitbringen!
Online Educa 2005, 30 November - 2 Dezember 2005
[Kategorien: e-learning]

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The Learning Citizen & Homo Zappiens

Posted on 07 January 2004 by jrobes

Aus einer aktuellen Pressemitteilung: “The Learning Citizen und The Learning Revolution“:
11 European projects have developed new learning systems which point the way to the future of lifelong learning and education. They are now presenting their results. The new solutions they offer create an exciting prospect for all European citizens.

What do a young rehabilitating offender, additionally handicapped by poor basic numeracy and literacy skills, and an IT manager, stressed both by the need to advance her career and by a large amount of travel, have in common? For quite different reasons, they do not have easy access to the training which would enable them to reach their goals.

This is why ‘The Learning Citizen’ initiative was launched by the European Commission in 2000: to make learning services accessible to all European citizens, whatever their age, situation or environment. By using technology enhanced learning, this is now possible.”

learning citizen.bmp
Über die einzelnen Projekte findet sich hier mehr. Ich möchte aber in diesem Zusammenhang noch kurz auf den letzten Newsletter von “The Learning Citizen” (November 2003) hinweisen. Er unterstreicht in seinen Beiträgen nicht nur die Bedeutung der Weiterbildung, sondern argumentiert sehr geschlossen gegen “industrial-age models of education and work“. Exemplarisch der Beitrag von Wim Veen über “A new force for change: Homo Zappiens“. Homo Zappiens “is the generation that has grown up using three devices from early childhood on: the TV remote control, the PC mouse and the cell phone“. Seine Skills sind entsprechend: scanning, multi tasking, processing discontinued information und non-linearly learning.

Ist der Homo Zappiens bereits in unseren Erziehungs- und Bildungssystemen angekommen? Nein, denn: “However, schools do not take advantage of these competencies, still applying teacher-centred approaches. Schools should therefore adopt new learning and teaching approaches, which mean a thorough redesign of our education system.

Independent learning cannot happen within the traditional sequence of timeslots of classes. Seven lessons a day of listening is a torture for Homo Zappiens and, as we already know from educational research, a very ineffective way of learning. Abolishing all classroom teaching is one of the issues for more flexible scheduling in schools. Homo Zappiens should be able to learn together with peers or alone in a mixed setting of blended learning situations. As the learner himself owns the learning process, he should also take responsibility for it.

Klare Worte & Empfehlungen, denen man nur wünschen kann, dass sie auch in die Praxis umgesetzt werden.
The Learning Citizen

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New Technologies, New Ways to Learn

Posted on 29 April 2003 by jrobes

Dieser Artikel bietet eine excellente Zusammenfassung von Ideen, Artikeln und Referenzen zum Thema “Wie beeinflussen neue Technologien und Medien das Lernen?”. Zitiert wird z.B. Wim Veen (doc), demzufolge sich die E-Generation durch vier wesentliche Kompetenzen auszeichnet: “1) Integrated scanning skills, 2) Ability to multi-task, 3) Ability to handle discontinuity, 4) Non-linear approaches to learning.” Der akademische Ansatz des Artikels ist bei diesem Thema sympathisch und angebracht!
Graeme Daniel and Kevin Cox, Web Tools for Learning, 28 April 2003

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management
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