Humboldt überwinden! Warum “digitale Bildung” nicht aus der Vergangenheit gedacht werden kann

Posted on 02 June 2017 by jrobes

Es fällt wirklich auf, dass sich jeder, der etwas über Bildung sagen oder in der Bildung etwas verändern will, hierzulande auf Humboldt beruft. Heute wäre Humboldt ein Verfechter der Digitalisierung”, schrieb vor einigen Tagen zum Beispiel auch Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam. Bitte nicht so schnell, findet Markus Deimann vom Institut für Lerndienstleistungen an der FH Lübeck. Sein nachvollziehbares Plädoyer:

“Es ist höchste Zeit für eine doppelte Rückbesinnung: Wir müssen uns zum einen über Inhalt, Reichweite und Ziele von Bildung im digitalen Zeitalter verständigen, ohne uns durch die Marktschreierei technischer „Lösungen” ablenken zu lassen. Hier ist die Stimme der Bildungswissenschaft gefragt. Zum anderen sollten sich Bildungswissenschaftler und Informatiker in einer solchen Diskussion neugierig und lernbereit begegnen und nicht so tun, als gäbe es die jeweils andere Seite nicht.”
Markus Deimann, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 1. Juni 2017

Nachtrag (07.06.2017): “Bildung 0.4″ (Gabi Reinmann, 05.06.2017)

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1 Comments For This Post

  1. Giselher Redeker Says:

    In meiner Eahrnehmung tun sie das schon - zwar spät, aber immerhin!

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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