Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

New Educonomy

Auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gibt es jetzt den Themenschwerpunkt „New Educonomy“. Dabei geht es auch um Lernplattformen und e-Learning, aber das allein wäre ja mehr „Old Educonomy“:

„Bildungs-Startups, Education-Rabatte, gesponserte Tablet-Klassen – Digitale Bildung wird von der Wirtschaft zunehmend als Geschäftsfeld entdeckt. Wie sind solche Entwicklungen zu bewerten? Der Themenschwerpunkt gibt einen Überblick über einflussreiche Entwicklungen, Produkte und Strategien und soll für die Ökonomisierung des Bildungssektors sensibilisieren.“

Die Wirtschaft, das sind vor allem die großen IT-Unternehmen wie Apple, Samsung, Microsoft und Google, aber auch die bekannten Schulbuchverlage; und das Spielfeld der digitalen Bildung, das im Mittelpunkt steht, ist natürlich die Schule, weil hier noch der öffentliche Auftrag großgeschrieben wird und die notwendige „Reibungsfläche“ erzeugt. Der Themenschwerpunkt besteht aus einem einführenden Artikel, einem Interview mit drei Bildungsexperten sowie der Vorstellung des Calliope mini, eines Minicomputers, mit dem Kinder und Jugendliche programmieren lernen können. Ich hoffe, dass in den nächsten Wochen noch einige Startups und Projekte vorgestellt werden – gerne auch jenseits der großen Pfade der IT-Konzerne.
Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), 17. Mai 2017

Nachtrag (20.05.2017): Dazu passt die ausführliche und detailreiche Story „How Google Took Over the Classroom“ (Natasha Singer, New York Times, 13. Mai 2017). Thema bzw. roter Faden dieses Artikels: „the Googlification of the classroom“ und: „Schools may be giving Google more than they are getting: generations of future customers“.

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