Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Lernhaus, Kompetenzensets und Digital Learning Hub – Grundlagen für die Kompetenzentwicklung im Prozess der vernetzen Arbeit

Ich vermute, dass es die über 650 Seiten des gerade erschienenen „Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz“, herausgegeben von John Erpenbeck und Werner Sauter, nicht auf jeden Schreibtisch schaffen. Da ist es nur zu begrüßen, wenn einzelne Beiträge den Weg ins Netz finden. So wie zum Beispiel der Artikel von Daniel Stoller-Schai (Crealogix). Er stellt ein Referenzmodell vor, mit dessen Hilfe man sich systematisch mit der „Kompetenzentwicklung im Prozess der vernetzten Arbeit“ auseinandersetzen kann. Der Schwerpunkt liegt (natürlich) auf der Digitalisierung. Das Modell bringt die strategische Ebene („Lernhaus“), die methodisch-didaktische Ebene („Kompetenzenset“) sowie die technologische Ebene („Digital Learning Hub“) zusammen. Der Artikel führt den Leser Schritt für Schritt durch alle Ebenen. Dabei, das sei am Rande erwähnt, wird nicht nur der Mitarbeiter, sondern auch der Endkunde als Zielgruppe „mitgenommen“.

Abschließend: Ein weiterer, nützlicher Orientierungsrahmen, der zudem viele aktuelle Stichworte – vom „Lernerlebnis“ bis zu „Design Thinking“ – enthält, um die Herausforderung einer zeitgemäßen Kompetenzentwicklung strategisch anzugehen.
Daniel Stoller-Schai, in: John Erpenbeck, Werner Sauter (Hrsg.): Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz. Bausteine einer neuen Lernwelt. Schäffer-Poeschel, März 2017 (pdf, via Scribd)

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