Archive | March, 2017

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2017 Workplace Learning Report

Posted on 31 March 2017 by jrobes

Ich bin sicher, dass LinkedIn Learning ganz andere Learning-Reports schreiben könnte, wenn es denn wollte. Oder schreiben wird, wenn alle Profile und Daten einmal sauber verknüpft sind. Eine Umfrage unter 500 amerikanischen Learning Professionals und LinkedIn-Kunden, wie im vorliegenden Fall, wäre dann nur noch zur Abrundung nötig. Aber bis dahin müssen wir noch mit den vertrauten Top Trends vorliebnehmen: von 1) „organizations are investing more in talent development” bis „L&D professionals see room for improvement in their own programs”. Auf S.17 findet sich noch eine Liste der derzeit angebotenen Lernformate, die von „In-house instructor-led classes” und „Peer-to-peer coaching” angeführt wird. Das eigene LinkedIn Learning-Angebot wird nur sichtbar, wenn es „video-based online training” heißt, wo auch „online training” ausgereicht hätte.
LinkedIn Learning Solutions, März 2017

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Coursera’s Rick Levin on the Evolution of MOOCs and Microcredentials

Posted on 31 March 2017 by jrobes

Wie sieht es aus, fünf Jahre nach dem Start der MOOC-Plattform? Wie hat sich das Kursformat entwickelt? CEO Rick Levin zählt auf: Skills und Kursinhalte sind noch genauer aufeinander abgestimmt, die Diskussionsforen und Online-Assessments haben sich verbessert. Wer ist die Zielgruppe von Coursera: Unternehmen oder Mitarbeiter bzw. Lerner? Beide werden angesprochen, so Rick Levin. Überhaupt bietet sich Coursera als Plattform und Kursbibliothek dort an, wo Interessierte - Unternehmen, aber auch staatliche Organisationen - das ganze Paket, Technik, Administration und Inhalte, einkaufen wollen. Beim Flipped Classroom-Modell - Lehrende nutzen „fremde” Coursera-Materialien für ihre eigenen Hochschulkurse - sieht der CEO noch Potenzial.
Jeffrey R. Young, EdSurge, 29. März 2017

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Driverless Ed-Tech: The History of the Future of Automation in Education

Posted on 31 March 2017 by jrobes

Audrey Watters hat wieder ein kleines Lehrstück über Bildung geschrieben. Am Anfang steht eine Fahrt mit Sebastian Thrun in einem selbstfahrenden Auto, 2012, als Udacity gerade gegründet war. Von „driverless cars” geht es zur „driverless university”; Effizienz, Data, Automatisierung. Audrey Watters zeigt auf, wie sich die Philosophie Silicon Valley’s, der Libertarismus, in allen seinen Projekten wiederfindet. Mit Uber wird jeder zum Fahrer, mit MOOCs wird jeder zum Lehrer. Aber die Vision geht weiter. Denn so wie Uber mit „autonomous vehicles” experimentiert, so wird in EdTech an „automated education” gearbeitet. Und alles kann schon bei B.F. Skinner in den 1950er Jahren nachgelesen werden. „The “driverless university,” rather, is controlled by the engineers who write the algorithms”, schreibt Audrey Watters.
Audrey Watters, Hack Education, 30. März 2017

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The Disruption of Digital Learning: Ten Things We Have Learned

Posted on 30 March 2017 by jrobes

Noch einmal Josh Bersin, noch einmal “disruption”. In diesem Artikel bringt der Berater die Veränderungen in Corporate Learning auf zehn Punkte. Zielgruppe sind L&D Professionals, HR Leaders und Business Leaders. Eine Reihe von interessanten Schaubildern unterstreicht die zentralen Botschaften:

“1) The traditional LMS is no longer the center of corporate learning, and it’s starting to go away. …
2) The emergence of the xAPI makes everything we do part of learning. …
3) As content grows in volume, it is falling into two categories: micro-learning and macro-learning. …
4) Work Has Changed, Driving The Need for Continuous Learning …
5) Spaced Learning Has Arrived …
6) A New Learning Architecture Has Emerged: With New Vendors To Consider …
7) Traditional Coaching, Training, and Culture of Learning Has Not Gone Away …
8 ) A New Business Model for Learning …
9) The Impact of Microsoft, Google, Facebook, and Slack Is Coming …
10) A new set of skills and capabilities in L&D …”

Josh Bersin, LinkedIn/ Pulse, 28. März 2017 

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Watch Out, Corporate Learning: Here Comes Disruption

Posted on 30 March 2017 by jrobes

Auch wenn das Wort “disruption” heute oft ein guter Grund ist, einen Artikel nicht zu lesen, bei Josh Bersin (Bersin by Deloitte) mache ich eine Ausnahme. Denn er liefert in der Regel gute Schaubilder und Stichworte für die Themen und Trends, die auf HR und Learning & Development zukommen. Hier setzt er hinter (ältere) Learning Management Systeme ein großes Fragezeichen. Denn auf dem Bildungsmarkt gibt es immer mehr neue und attraktive Formate und Anbieter. Von MOOCs bis AI. Von Microlearning über Apps bis Spaced Learning. Die zukünftige Lerninfrastruktur, so Josh Bersin, wird weniger die alles integrierende Lernplattform und mehr ein offenes Lernnetzwerk sein. Eine Konsequenz:

“While corporate compliance and mandatory training will never disappear, these are now becoming back-office functions, making the LMS far less strategic than it once was.”
Josh Bersin, Forbes, 28. März 2017

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8 companies in Germany

Posted on 29 March 2017 by jrobes

Ein Kommentar weist darauf hin, dass sogar acht Unternehmen an diesem Austausch in Stuttgart beteiligt waren: Audi, BMW, Bosch, Continental, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom and Siemens. Und natürlich John Stepper. Sie alle haben seit 2014 ihre Erfahrungen mit Working Out Loud gesammelt. Ich kann mich hier kurz fassen, denn es gibt ein ausführliches und bildreiches Storify-Protokoll (”Working Out Loud #WOL Company Practitioners MeetUp”).
John Stepper, Working Out Loud, 29. März 2017

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Self-paced language learning

Posted on 29 March 2017 by jrobes

Ein lesenswerter Artikel. Den Ausgangspunkt bildet Duolingo, das Sprachlernprogramm. Was bedeutet hier selbstorganisiertes Lernen? Ich kann persönlich über die Zeit verfügen, die ich ins Lernen investiere. Und ich kann das Level testen, auf dem ich mich bewege, so der Autor. Von hieraus blickt er zurück. Denn zur Geschichte der Industrialisierung und Standardisierung des Lernens gehören von Anfang an auch Versuche der “Personalisierung”, also Versuche, auf die unterschiedlichen Fähigkeiten von Lernenden einzugehen. Aber in der Regel ist es bei Versuchen geblieben. Zum Beispiel Programmed Instruction. Die Fragezeichen hinter den Kosten der Personalisierung und den Fähigkeiten der Lernenden zum selbstorganisierten Handeln waren zu groß. Und heute stehen wir vor der nächsten Welle der “Personalisierung”. Aber vorher bricht der Beitrag ab.

“Over forty years ago, a review of self-paced learning concluded that the evidence on its benefits was inconclusive (Allison, 1975: 5). Nothing has changed since. For some people, in some contexts, for some of the time, self-paced learning may work. Claims that go beyond that cannot be substantiated.”
Philip J. Kerr, Adaptive Learning in ELT, 27. März 2017

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Facets of Openness in MOOCs - A Review

Posted on 28 March 2017 by jrobes

MOOCs sind ja einmal angetreten, um neuen Zielgruppen den Zugang zur Bildung zu öffnen. Inzwischen weiß man, dass (auch hier) dieser Effekt nicht eingetreten ist. Auswertungen zeigen, dass die Mehrheit der MOOC-Teilnehmer aus Höherqualifizierten besteht. Am Fall des MOOCs “Dr. Internet”, einem besonders niedrigschwelligen Kursangebot, wurde diese Beobachtung noch einmal überprüft. Er wurde zweimal, 2015 und 2016, auf der österreichischen MOOC-Plattform iMooX angeboten. Doch am Ende mussten die Autoren feststellen, dass auch sie ihren Kurs nicht gegen den Trend steuern konnten:

“Our findings confirm the results of other studies (Dillahunt, Wang and Teasley 2014; Hansen and Reich 2015): even though MOOCs have been credited with the potential to democratize education, they are not an effective instrument against educational disparities. To the contrary, they seem to deepen rather than bridge the gap, because those groups who already have a higher socioeconomic status, good access to higher education and employment are also able to gain additional educational benefits from MOOCs and Open Education.”
Claudia Zimmermann, Elke Lackner, Martin Ebner, in: DisCO 2016 - Towards open education an information society. 11th conference reader. Beseda, J. (ed.). Centre for Higher Education Studies. Prague 2016 (via Academia.edu)

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The 2017 Corporate eLearning Movers And Shakers List

Posted on 27 March 2017 by jrobes

Etwas Namedropping. Einmal im Jahr listet Bob Little unter dem Stichwort „Corporate eLearning” auf, was Rang und Namen hat. In diesem Jahr hat er die regionale Aufteilung vergangener Jahre aufgegeben und 100 Experten und Expertinnen in einer Liste zusammengefasst. Subjektiv (”entirely human-based”), global und englisch-orientiert. Auf den ersten Plätzen finden sich bekannte Namen, die eng mit großen Konferenzen oder Industrie- und Berater-Netzwerken verbunden sind. Die Namen sind übrigens ein guter Einstiegspunkt, wenn man überlegt, einige Blogs zu abonnieren oder bestimmten Twitter-Accounts zu folgen. Eine bessere Übersicht gibt es nicht.
Bob Little, Press Release, eLearning Industry, 6. März 2017

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The Future Of Work: The Intersection Of Artificial Intelligence And Human Resources

Posted on 27 March 2017 by jrobes

Amazon’s Alexa ist nur der Anfang. So wie intelligente Assistenten (AI, Cognitive Computing, Chatbots) sich im Alltag breit machen, werden sie auch im Arbeitsalltag und in der Personalarbeit mehr und mehr genutzt. Heute schon. Jeanne Meister nennt HR Service Center, Talent Acquistion bzw. Recruiting, Onboarding und Weiterbildung als Anwendungsfelder. Im Letzteren sind es Teaching Assistents, die die Tutoren in Online-Kursen bzw. MOOCs entlasten sollen. Das Beispiel des Georgia Institute of Technology ist auch hier die Referenz.
Jeanne Meister, Forbes, 1. März 2017

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Auf dem Weg zum virtuellen Hörsaal

Posted on 24 March 2017 by jrobes

Die Titel der ausgewählten Förderprojekte lauten zum Beispiel “LearnMap”, “CaTS” oder “FAMULUS”. Insgesamt sind es 20 Einzel- und Verbundprojekte, die bis 2020 mit mehr als zwölf Millionen Euro vom BMBF gefördert werden. Im Rahmen der “Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft” sollen sie untersuchen, wie digitales Lernen und Lehren ein Studium verbessern kann. Die Ziele einzelner Projekte sind zum Teil sehr ambitioniert formuliert. Zum Beispiel: “Im Projekt LearnMap sollen bestehende Produkte, Projekte und Initiativen im Bereich der digitalen Hochschullehre auf nationaler Ebene identifiziert und analysiert werden. Das Ziel ist, daraus Erfolgsfaktoren für wirksame und effiziente Lehr-/Lern-Arrangements abzuleiten und auf dieser Basis die nationale Vernetzung der Akteure zu fördern.” (LearnMap) Die Budgets überschreiten deshalb schon mal die Millionengrenze. Am 13. März wurde der neue Forschungsschwerpunkt auf einer Pressekonferenz vorgestellt. In der Mitteilung finden sich auch Links zu den einzelnen Projekten. Man darf, wieder einmal, gespannt sein.
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Pressemitteilung, 13. März 2017

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If you want more people to use the intranet at work

Posted on 24 March 2017 by jrobes

“… a fully-functional enterprise social network, could make a dramatic difference in how people worked”, schreibt John Stepper. Aber der Weg, der von dieser Erkenntnis in eine neue Arbeitspraxis führt, ist bekanntermaßen weit, und er dauert. Davon berichtet John Stepper. Vor allen Dingen müssen liebgewordene Routinen und der gerne angeführte Mangel an Zeit überwunden werden. Hier kann Working Out Loud (WOL) helfen.

“People won’t start using new digital tools because of IT training or because someone told them to. But they will use them if, as in a WOL Circle, they feel it’s related to a goal they care about, that it gives them more control over their career and access to opportunities.”
John Stepper, Working Out Loud, 22. März 2017

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Lernen und Arbeiten 4.0 – Das Lernen verschmilzt mit der Arbeitswelt

Posted on 23 March 2017 by jrobes

Rüdiger Keller und Sebastian Lesch (Apollo-Optik) beschreiben, wie Arbeiten und Lernen immer mehr zusammenfallen und welche Rolle die Digitalisierung in diesem Prozess spielt. Die Stichworte sind bekannt: sie reichen von der 70:20:10-Formel, über ein verstärktes Angebot kurzer Lernbausteine bis zur stärkeren Praxisorientierung aller Lernaktivitäten. Formales Lernen hat seinen Platz, wird sich aber auch verändern: kürzer, individueller, arbeitsplatzbezogener. Leider lassen die Autoren einen nicht über die Schulter schauen, um zu zeigen, wie sich unter diesen Vorzeichen die Personalentwicklung bei Apollo-Optik verändert. Aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung …
Rüdiger Keller und Sebastian Lesch, Bertelsmann Stiftung/ Blog “Zukunft der Arbeit”, 22. März 2017

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Warum E-Learning gescheitert ist

Posted on 22 March 2017 by jrobes

Wenn Andreas Wittke schreibt, dass E-Learning gescheitert ist, so meint er das Geschäftsmodell E-Learning, nicht die pädagogischen Konzepte hinter E-Learning. Denn wenn man nur einen einzelnen Kurs “digitalisiert” oder um Online-Komponenten erweitert, wenn Lehrende neben ihren Präsenzpflichten jetzt auch noch in die Entwicklung, Durchführung und Betreuung von Online-Kursen involviert sind, wird das neue Bildungsangebot teurer. Es rentiert sich nicht. Das ist absurd, meint Andreas Wittke, wo doch die Digitalisierung in allen anderen Bereichen zum gegenteiligen Effekt führt. Digitale Bildung, so die Konsequenz, muss endlich zu Ende gedacht werden, skaliert, automatisiert. MOOCs sind ein Anfang. Wenn ich alles richtig verstanden habe …

“Das Problem des E-Learning sind die Grenzkosten. Wenn wir weiterhin in analogen Strukturen denken, das heisst wir unterrichten in Semestern, in Klassengrößen und prüfen zu einer bestimmten Zeit alle Lerner gleichzeitig, wird E-Learning scheitern bzw. ist gescheitert. Das kann niemand bezahlen. Man kann in digitalen Prozessen jedoch nahezu unendlich denken, ähnlich wie Amazon, die auch mehr E-Books im Lager haben, als jede Bibliothek der Welt, denn digital kostet kein Geld.”
Andreas Wittke, Online by Nature, 21. März 2017 

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Potenzialwirtschaft. Die zweite Etappe der Zukunft der Arbeit

Posted on 21 March 2017 by jrobes

Joël Luc Cachelin hat sich wieder mit der Zukunft der Arbeit auseinandergesetzt und dieses Mal das Bild der “Potenzialwirtschaft” als Fixpunkt für seine neue Studie gewählt. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, heißt es einleitend klar und deutlich: “Die Zukunft der Arbeit findet in der digitalen Matrix statt.” Und das heißt vor allem, Roboter, KI und Bots, die uns Arbeit ab- und wegnehmen werden; und das bedingt eine Re-Organisation der Arbeit, um mit diesen Veränderungen umzugehen. Die Studie beschreibt notwendige Veränderungen und Anpassungsleistungen, plakativ und auffordernd. Die soziale Seite dieser Veränderungen ist allerdings kein Thema.

Die einzelnen, schön illustrierten Kapitel bieten verschiedene Perspektiven zum Weiterdenken und -handeln an:
- Perspektive: Potenzial statt Kafka
- Räume: Tätigkeiten statt Strukturen
- Arbeitsteilung: Marktplätze statt Organigramme
- Positionierung: Stories statt Produkte
- Führung: Signale statt Kommandos
- HR: Allianzen statt Prozesse
- Gesellschaft: Potenzialwirtschaft statt Vollbeschäftigung

Zum “Re-Design der Wirtschaft” gehört selbstverständlich auch ein Re-Design der Weiterbildung: “Unser Bildungssystem nimmt zu wenig Bezug auf eine Arbeitswelt, die von Maschinen und digitalen Hilfsmitteln geprägt ist und unsere Kreativität, Kommunikationsfähigkeit und Initiative besonders gefragt sind. … die didaktischen und pädagogischen Konzepte der Weiterbildung sind heute noch zu wenig potenzialorientiert. Sie sind gemäss eigener Erfahrung zu lehrerzentriert, präsenzorientiert und wissensfokussiert. Dabei verpasst man es die von den Lernenden gemeinsam verbrachte Zeit für das Vernetzen und Diskutieren zu nutzen.”
Dr. Joël Luc Cachelin’s Wissensfabrik, März 2017

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Microdesign

Posted on 21 March 2017 by jrobes

Microlearning ist derzeit ein gerne zitierter Begriff, der es manchmal sogar bis zum Trend schafft. Anlass für Clark Quinn vor zwei Missverständnissen zu warnen: Wenn es nur darum geht, etwas schnell nachzuschlagen, um ein Problem zu lösen oder eine Frage zu beantworten, sollte man lieber von Performance Support und nicht von Learning sprechen. Das gilt auch, wenn ein bestehender Kurs nur in kurze Bausteine aufgeteilt wird. Das, so Clark Quinn, ist zu wenig: “We have to design an experience!” Microdesign eben.

“Microlearning is the right thing to do, given our cognitive architecture. Only so much ‘strengthening’ of the links can happen in any one day, so to develop a full new capability will take time. And that means small bits over time makes sense. But choosing the right bits, the right frequency, the right duration, and the right ramp up in complexity, is non-trivial.”
Clark Quinn, Learnlets, 14. März 2017

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Vage Begriffe im Digitalisierungszeitalter

Posted on 20 March 2017 by jrobes

In Blended Learning-Veranstaltungen wechseln sich Präsenz- und Online-Phasen ab. Was auf den ersten Blick klar erscheint, ist es, so Gabi Reinmann, bei näherem Hinschauen nicht mehr. Vor allem den Begriff der Online-Phase hält sie inzwischen für irreführend: “Vielleicht wäre die Bezeichnung „dezentrale Phase” treffender als „Online-Phase” - als Abgrenzung zum „Lernen vor Ort” in der Präsenz?” Wobei auch die Präsenz-Phase, möchte ich ergänzen, zum Beispiel mit Blick auf Webinare weniger eindeutiger ist, als es scheint.
Gabi Reinmann, Hochschuldidaktik, 19. März 2017

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Lerngruppen im Corporate Learning 2025 MOOC

Posted on 20 March 2017 by jrobes

Für alle, die mit einer Teilnahme am Corporate Learning 2025 MOOCathon liebäugeln: Warum sich nicht in einer Lerngruppe zusammenschließen und sich dort über die Kurserfahrungen austauschen? Simon Dückert empfiehlt und beschreibt einen Rahmen, der sich am Konzept von Working Out Loud (WOL) orientiert.
Simon Dückert, Corporate Learning Community, 17. März 2017

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Videos erstellen – leicht gemacht

Posted on 17 March 2017 by jrobes

Noch etwas Praktisches zum Wochenende: Der Artikel ist eigentlich nur ein kurzer Teaser, der auf zwei Tutorials führt. Im einen gibt Stefan Will eine kurze Anleitung zum Filmen mit dem Smartphone. Und im anderen erklärt Joachim Sucker auf charmante Weise, wie man mit Bordmitteln etwas für Bild, Ton und Licht tun kann. Eine Einladung in Sachen Medienkompetenz.
Beatrice Winkler, Erweiterte Lernwelten, 15. März 2017

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FutureLearn’s New Pricing Model Limits Access to Course Content After the Course Ends

Posted on 17 March 2017 by jrobes

Mit “monetization over massiveness” hatte das Nachrichtenportal Class Central die Entwicklung der kommerziellen MOOC-Anbieter Ende des letzten Jahres zusammengefasst. Dazu passt auch dieser Schritt von FutureLearn, der MOOC-Plattform der britischen Open University. Dort hat man jetzt den freien Zugriff auf die Kursinhalte eingeschränkt. Sie gelten jetzt nur noch für die Dauer des Kurses. Wer darüber hinaus Zugang zu allen Kursbausteinen sowie, nach erfolgreicher Bearbeitung des Kurses, ein Zertifikat haben will, muss “upgraden”.

“… charging for certificates hasn’t proven to be an effective business model for MOOC providers”, heißt es. Also kosten jetzt auch die Inhalte. Und die Preise werden sich über kurz oder lang wohl auch erhöhen, prognostiziert Dhawal Shah.
Dhawal Shah, Class Central, 16. März 2017

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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