Archive | January, 2017

Tags: ,

Bildung für alle. Teilen und Tauschen

Posted on 31 January 2017 by jrobes

Die Öffnung der Hochschulen als gesellschaftspolitisches Ziel, Open Educational Resources (OER) als Instrument, eine neue akademische Kultur, das erhoffte Umdenken der Hochschullehrenden und die Hamburg Open Online University (HOOU) als Leuchtturmprojekt. Das versucht, der Artikel zu verbinden.

“Eine neue Online-Uni versucht sich an einer Vision: Lehrstoff vom Professor, so frei zugänglich wie das Wissen auf Wikipedia. Auch wenn offene Bildungsmaterialien für viele Dozenten noch Neuland sind, ist eine Gemeinschaftsplattform schon im Werden.”
Christine Prußky, Süddeutsche Zeitung, 29. Januar 2017

Popularity: 15% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

Learning Insights 2017

Posted on 31 January 2017 by jrobes

kineo_201701c.jpgDie Karawane zieht weiter: von der LEARNTEC in Karlsruhe nach London zur Learning Technologies (1./2. Februar). Dort kann man sicher auch die Experten von Kineo treffen und mit ihnen über ihren neuesten Report diskutieren. Wieder haben sie Learning Professionals interviewt, um aktuellen Entwicklungen auf die Spur zu kommen. In der Einführung gestehen sie aber schon die “same themes, challenges and concerns”. So sind es vor allem bekannte Stichworte, die der Report aufnimmt: “speed”, “from courses to resources”, “social learning”, “content curation”. Neue Technologien? “Two types of tech stood out here - interactive video and virtual reality”.

Der Report ist gut geschrieben und gestaltet, bleibt aber an vielen Stellen an der Oberfläche. So lautet eine Empfehlung beim Stichwort “content curation”: “Check out tools that create an automated curation on specified subjects, to save you time hunting.” Und jetzt weiß der L&D Experte oder E-Learning-Spezialist im Unternehmen, was zu tun ist?
Kineo, 31. Januar 2017 (Registrierung erforderlich)

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: ,

HR 2.0 sollte die lernende Organisation vorantreiben

Posted on 30 January 2017 by jrobes

Der Boden ist bereitet: Management 2.0, Organisation 2.0, Intranet 2.0. Jetzt fehlt nur noch Human Resources, genauer: HR 2.0, um den Kreis zu schließen: “Die Rolle von HR liegt auf der Hand. Gemeinsam mit der Unternehmenskommunikation und der IT ist das Soziale Intranet zu gestalten. Die Umsetzung von Programmen zur begleitenden Mitarbeiter-, Führungskräfte- und Organisationsentwicklung liegt überwiegend in HR-Händen. Ziel muss sein, „Digital Literacy“ und „Digital Leadership“ als überfachliche Kompetenz in Breite zu fördern. Das kann nur gelingen, wenn auch die HR als Vorbild vorangehen.”
Simon Dückert, Human Resources Manager, 23. Januar 2017

Popularity: 15% [?]

Comments (0)

Tags: ,

What’s Next in L&D: Experts Reveal Predictions for 2017

Posted on 30 January 2017 by jrobes

Kompetenzen werden wichtiger als Abschlüsse; mit Weiterbildungsangeboten heben sich Arbeitgeber ab; alternative Abschlüsse “such as digital badges and micro-degrees” gewinnen an Aufmerksamkeit; Partnerschaften mit externen Bildungsanbietern schließen den “skill gap”; und Microlearning ist der wichtigste Trend im Online-Lernen.

Das sind die Ergebnisse einer Befragung von Corporate Learning-Experten, durchgeführt von LinkedIn Learning (die mit den Stichworten sicher gut leben können …).
Mordy Golding, LinkedIn/ The Learning Blog, 17. Januar 2017

Popularity: 8% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

Motivation als Erfolgsfaktor (LEARNTEC 2017)

Posted on 27 January 2017 by jrobes

Zwei Tage LEARNTEC in Karlsruhe liegen hinter mir. Es war übrigens die 25. Ausgabe, und der Pressemitteilung entnehme ich, dass es mit mehr als 7.500 Fachbesuchern und Kongressteilnehmern auch die Größte in der Geschichte war. Da ich mich wie jedes Jahr wieder zwischen Kongress und Messe, zwischen Terminen und Kaffeepausen, habe treiben lassen, will ich an dieser Stelle nur auf einige Stichworte verweisen, die hängengeblieben sind:

  1. Corporate MOOCS
    Mein Besuch hat beim Stand der SAP begonnen, wo ich im Rahmen einer Whiteboard Session zehn Minuten (!) zum Thema “Corporate MOOCs - ein Modell für die betriebliche Weiterbildung!?” gesprochen habe. Dabei habe ich mich in etwa auch an den Klappentext gehalten:
    “MOOCs sind da und bieten heute verschiedene Optionen: Sie reichen von Mitarbeitern, die eigeninitiativ an den Kursen im Netz teilnehmen, bis zu ersten Unternehmen, die aktiv das Format adaptieren und interne oder externe offene Online-Kurse anbieten. Was geht, und was geht noch?”
    Mein Vortrag wurde übrigens mitgezeichnet (s.u.)! 
  2. Fake News & Alternative Facts
    Zum Jubiläum hatte sich die LEARNTEC mit Elliott Masie aus den USA eine richtige “Kracher”-Keynote geleistet. Vier oder fünf Slides, Storytelling pur. Und er stieg auch gleich mit den Stichworten der Woche ein, jedoch ohne zu politisieren, sondern um zu fragen, ob diese Punkte nicht auch auf die Agenda von Learning Professionals gehören.
  3. Motivation als Erfolgsfaktor
    Peter Henning, Leiter der LEARNTEC, hatte mir vor einigen Wochen den Titel  zugerufen und gefragt, ob ich nicht darüber sprechen wolle. Ich habe ihn gerne und unverändert aufgenommen, weil mich das Thema mit Blick auf Kurse, die nur online stattfinden, immer wieder beschäftigt. Vor allem: Wie und wo findet selbstbestimmtes Lernen statt, und inwieweit gehören Motivation und Aktivierung der Teilnehmenden zum didaktischen Design?
    Die Session war sehr gut besucht, aber die Zeit lief mir dann doch wieder davon. Wenn also noch Fragen offen geblieben sind, dann helfen vielleicht die Slides.
  4. Virtual Reality
    Wer in den nächsten Jahren auf die Trends “Augmented/ Virtual/ Mixed”-Reality setzt, riskiert nicht viel. Auch auf der LEARNTEC, in Messe wie Kongress, war das Thema präsent. So gab es am Mittwoch im Kongress eine ganze VR-Session. Vor allem Torsten Fell (Wissen schafft Werte) und Christian Dominic Fehling (Bergische Universität Wuppertal) gaben einen guten Überblick über die technischen Hintergründe, die verschiedenen Begriffe sowie einige Anwendungsbeispiele.
  5. Content Curation
    Das Stichwort ist ja schon eine Weile sehr präsent und bisher habe ich es vor allem mit den Tools verbunden, die das Kuratieren von Inhalten aus den sozialen Netzwerken und anderen Quellen unterstützen. Zum Beispiel Scoop.it. Oder Storify. Oder Paper.li. Aber natürlich auch Twitter. Inzwischen gibt es jedoch eine Reihe von Anbietern, die diesen Service für Unternehmen “veredeln”. Also die Stichworte und Themen von Unternehmen aufnehmen und sie gezielt mit relevanten und ausgewählten Ressourcen im Netz verbinden bzw. verlinken. Ohne neue Inhalte oder Medien zu entwickeln. Bridge2Think und Neocosmo habe ich in Karlsruhe in dieser Schublade abgelegt.

Das waren meine Stichworte. Einige Kollegen und Kolleginnen haben inzwischen ihre Eindrücke zusammengefasst, teilweise sehr ausführlich und persönlich. Ich werde sie an dieser Stelle nach und nach verlinken.

Motivation als Erfolgsfaktor von Jochen Robes

corporatemoocs_201701.jpg

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Coursera’s New Strategy Takes Inspiration From Netflix - and LinkedIn

Posted on 27 January 2017 by jrobes

Das Ziel: “Coursera is quietly testing elements of a new strategy, with the goal of moving from a platform for courses to a broader career-building service.” Auf der einen Seite will Coursera nicht nur Kurse seiner akademischen Partner und Studierende zusammenführen, sondern sich selbst als Brand und Service stärker in den Mittelpunkt rücken. Mit diesem Ziel hat wurde das Portfolio schrittweise ausgeweitet. Heute bietet man neben einzelnen Kursen auch Programmpakete (”Specializations”) sowie Hochschulabschlüsse (”Online Degrees”) an. Und versucht seit einigen Wochen mit einem Subscription-Modell mit monatlichen Raten zwischen 39 und 89 Dollar seinen Erfolg. In Anlehnung an Netflix.
Jeffrey R. Young & Sydney Johnson, EdSurge News, 27. Januar 2017

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: ,

OER-Projekte im Porträt – Folge 0: das Förderprogramm OERinfo

Posted on 27 January 2017 by jrobes

Das Thema Offene Bildungsmaterialien bzw. Open Educational Resources (OER) nimmt 2017 noch einmal richtig Fahrt auf. Denn das BMBF hatte sich ja 2016 entschieden, nicht nur einzelne Projekte zu fördern, sondern auch eine Informationsstelle einzurichten, die die laufenden Aktivitäten zusammenhält und über sie berichtet. Das hat zumindest in meinem Newsstream schon deutliche Spuren hinterlassen. In diesem Interview führen Gabriele Hausdorf (BMBF) und Caroline Surmann (DLR) noch einmal aus, warum und wie sich der Bund auf diesem Feld engagiert.
Team OERinfo für OERinfo - Informationsstelle OER, 26. Januar 2017

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Four myths of social learning

Posted on 26 January 2017 by jrobes

Artikel, die mit “Four myths of …” beginnen, schaffen es in der Regel nicht, meine Aufmerksamkeit zu gewinnen. Aber die Autorin, Helen Blunden, weiß, worüber sie spricht. Und ihr dritter Punkt, “Myth 3: You Don’t Have to Be Social to Get Social”, spricht eine wichtige Beobachtung an: Wenn Bildungsexperten, Programmmanager oder Trainer “Social Learning”-Strategien oder -Konzepte entwickeln wollen, dann sollten sie nicht nur wissen, worüber sie sprechen, sie sollten “social learning” bereits selbst gelebt haben.

“In order to understand the impact of social learning, the learning and development professional will need to have gone through the personal learning journey themselves. They need to be social themselves.
This means that they are already incorporating new skills such as social collaboration, network building, knowledge sharing, working out loud, content curation and publishing, community building and sense making into their own work.”
Richtig.
Helen Blunden, Modern Workplace Learning Magazine, 26. Januar 2017

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags:

Dieser kleine Roboter ist für Marburger Studenten da

Posted on 25 January 2017 by jrobes

Im Februar soll der Androide die Tagungsteilnehmer eines Seminars persönlich begrüßen. Später soll er Studentensprechstunden geben können. Doch noch basteln und testen Jürgen Handke am Marburger Institut für Anglistik und Amerikanistik und sein Team. Der Roboter heißt übrigens “Pepper”, stammt vom japanischen Hersteller SoftBank und kostet 20.000 Euro. Die Studierenden: skeptisch und neugierig.
Anna Spiess, hessenschau.de, 14. Dezember 2016

Popularity: 12% [?]

Comments (1)

Tags: ,

Democratization of Learning at Accenture: Learning Boards

Posted on 25 January 2017 by jrobes

Die Idee, wenn ich es richtig lese, ist charmant und verbindet verschiedene Stichworte: content curation, social learning, informal learning. Die Learning Boards, die Accenture schon 2014 eingeführt hat (Rahul Varma: “On Demand Learning at Accenture”, 2014), funktionieren wie folgt:

“Learning boards are the premier outlet for Accenture’s social network of learning. Typically a learning board is a collection of up to 15 activities (such as YouTube videos, whitepapers, TED talks, articles, and self-assessment quizzes) organized around a learning theme, usually a skill. Anyone who wants to develop expertise in an area can work through the learning board. “Learning boards look like Pinterest a bit, but when you click on it, it’s more like a YouTube playlist,” says Jeff Vinkler, the operations manager in charge of learning technology. “It’s like everything on steroids.” … Anyone can create content or suggest external content within a learning board, or even start a new learning board.”

Die Lernumgebung könnte dann folgende Bausteine umfassen: Es gibt formale Lernangebote (Trainings), wenn neue Systeme, Produkte und Prozesse eingeführt werden; dann vielleicht noch einen Kurs, online, offline oder blended, intern oder extern, wenn Mitarbeiter kurzfristig eine bestimmte Expertise benötigen, weil sich ihre Rolle oder Aufgabe verändert; und dann das tägliche Lernen, das sich aus Themen, Branchen, Strategien und Projekten ergibt und wo die Verantwortung, auf dem Laufenden zu bleiben, beim Einzelnen liegt. Und hier greifen Learning Boards.
ATD Research, Learning Technologies Blog, 28. Dezember 2016

Popularity: 10% [?]

Comments (0)

Tags:

“Time is the bottleneck”: a qualitative study exploring why learners drop out of MOOCs

Posted on 24 January 2017 by jrobes

Die Experten wollten wissen: “What factors influence the learners’ decisions to drop out of MOOCs?” Um diese Frage zu beantworten, wurden mit 34 Lernern Interviews geführt. Die Rückmeldungen der Befragten wurden in vier Kategorien geordnet, aber “Zeit” war der Faktor, der mit Abstand am häufigsten genannt wurde. Die anschließenden Empfehlungen für MOOC-Anbieter bleiben allerdings vage: “To mitigate this issue, it is therefore worth exploring aspects such as the best time during the year to run a MOOC, the duration of a MOOC, scheduled vs self-paced MOOCs, and the duration of the recorded lectures.”
Thommy Eriksson, Tom Adawi und Christian Stöhr, Journal of Computing in Higher Education, 24. November 2016

Popularity: 9% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

How to Create Tomorrow’s Learning Today

Posted on 24 January 2017 by jrobes

Wenn lebenslanges Lernen sich auch im Arbeitsalltag verankern soll und wenn Mitarbeiter ihre Arbeitgeber daran messen, was sie für dieses Ziel tun, dann braucht es einen neuen Blick aufs Lernen. So Jeanne C. Meister, die diesen neuen Blick gleich mit drei Rollen verbindet. Mit diesen sollten sich Chief Learning Officers und Bildungsmanager schnell anfreunden: Curator, Design Thinker, People Analyst.

“The future workplace will be nothing like what we know today. Learning leaders must become activists, seeking out new skills like design thinking, adding new roles like people analytics and creating learning experiences, not just formal programs.”
Jeanne C. Meister, Chief Learning Officer, 23. Januar 2017

Popularity: 13% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Trotz Krieg studieren

Posted on 23 January 2017 by jrobes

Das Thema des Artikels: “In Zeiten von Massive Open Online Courses (MOOCs) und Open Educational Resources (OER) erscheint es naheliegend, Menschen in Kriegs- und Krisensituationen einfach über digitale Medien mit modernen Lehr- und Lernangeboten zu versorgen. Wie erfolgreich wäre dieses Vorhaben? Was wird bislang realisiert? Welche Rolle spielen dabei deutsche Hochschulen und Institutionen?”

Ein Überblick. Organisationen wie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) oder das GIZ, Initiativen wie InZone oder das globale Netzwerk Borderless Higher Education for Refugees (BHER), Projekte wie Kiron Open Higher Education mit Berichten zur Frage, wie Bildung in Ausnahmesituationen funktioniert und warum sie gerade in Ausnahmesituationen wichtig ist.
Corina Niebuhr, Merton. Onlinemagazin des Stifterverbandes, 10. Januar 2017

Popularity: 10% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

L&D in the Digital Age – CL2025 MOOCathon

Posted on 23 January 2017 by jrobes

Am 15. Mai ist es so weit. Dann startet unser neuer MOOCathon, in dem sich alles um die Zukunft von “Learning & Development” drehen soll. Denn: Wie sieht eigentlich das Geschäftsmodell von L&D im Zeichen der digitalen Transformation aus? Welche Leistungen wird es anbieten? Welche Kompetenzen benötigen L&D Mitarbeiter? Und nicht zuletzt: Was wollen eigentlich Kunden und Mitarbeiter, die sich heute schon einen Großteil ihrer Antworten aus dem Netz holen?

Im Moment stecken wir noch in der Planung. Wie schon beim CL20-MOOC sind wieder Unternehmen eingeladen, eine Woche des Online-Kurses selbst zu gestalten (Wer Interesse hat, bitte melden!). Aber wir wollen dieses Mal etwas ergebnisorientierter arbeiten und planen deshalb, die Erfahrungen und Erkenntnisse der MOOC-Wochen an einem dichten Wochenende kreativ zu verarbeiten. Aus MOOC und Hackathon ist deshalb der CL2025 MOOCathon geworden. Karlheinz Pape hat weitere Details beschrieben. Save the date!
Karlheinz Pape, Corporate Learning Community, 19. Januar 2017

Popularity: 12% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Gamification

Posted on 20 January 2017 by jrobes

Der Report (36 S.) ist schon im letzten Jahr erschienen, aber die Herausgeber haben ihn erst mit Verspätung in ihre News geworfen. Es ist eine einführende Handreichung, die natürlich mit den Unterschieden zwischen “gamification”, “serious games” und “game-based learning” beginnt. Es folgt eine hilfreiche Übersicht über “game elements” und “player types”, übersetzt in einfache und klare Infografiken. Und da das Thema uns ja schon eine Weile begleitet, hebe ich kurz hervor, was der Report unter “a critical look” festhält:

“- There are very few scientific studies on Gamification. …
- Gamification does not guarantee learning. …
- Gamification does not make the class entertaining. …”

Observatory of Educational Innovation, Tecnológico de Monterrey, September 2016

Popularity: 14% [?]

Comments (0)

Tags:

Kompetenzen für Bildungsverantwortliche (I4PL/ CSTD 2016)

Posted on 20 January 2017 by jrobes

Christoph Meier hat einen Blick auf die Kompetenzen geworfen, die das kanadische Institute for Performance and Learning (I4PL) Performance and Learning Professionals ins Stammbuch schreibt. Dabei weist er auch auf Veränderungen im Vergleich zu früheren Empfehlungen sowie dem Modell der US-amerikanischen Association for Talent Development (ATD) hin. So spricht die ATD z.B. noch von „Instructional Design” und „Training Delivery” (2013), das I4PL lieber von „Designing learning experiences” und „Facilitating learning”.
Christoph Meier, scil-blog, 19. Januar 2017

Popularity: 14% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Keiner will digitale VHS-Kurse

Posted on 19 January 2017 by jrobes

Die digitale VHS, das wird wohl noch ein Weilchen dauern, wenn man den Schilderungen von Joachim Sucker folgt. Dabei liegen die Möglichkeiten, Ressourcen im Netz mit Angeboten vor Ort zu verbinden, doch auf der Hand. Siehe die OER-Beispiele “FotoMOOC”, “StrickMOOC” oder “ichMOOC” auf mooin. Joachim Sucker: “Die VHS kann zu diesem Online-Kurs einen Begleitkurs anbieten. Die Fakten werden über die MOOC-Videos gelernt und die Handhabung kann in Präsenz mit der Gruppe geübt werden.”
Joachim Sucker, allesauszucker, 17. Januar 2017

Popularity: 12% [?]

Comments (0)

Tags:

Instructional Designer an deutschen Hochschulen?

Posted on 19 January 2017 by jrobes

Als sich die Beteiligten des Hochschulforums Digitalisierung am 1. Dezember 2016 in Berlin trafen, um über die nächsten Schritte und Aufgaben zu diskutieren, war immer wieder vom Instructional Designer die Rede. Er/ Sie soll, so eine Lesart, den Lehrkräften mit Kompetenzen und Knowhow an die Seite springen, damit die neue Lehre auch im Tagesgeschäft ankommt. Diesen Ball hat Lavinia Ionica, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für multimediales Lehren und Lernen an der Uni-Halle, aufgenommen und einmal zusammengetragen, was man über das Profil und das Aufgabenspektrum des Instructional Designers an Hochschulen weiß. Leider nichts Genaues, oder in ihren Worten: “Zusammenfassend ist also festzustellen, dass sich die Tätigkeit eines Instructional Designers in Deutschland offenbar erst jetzt zu profilieren beginnt.”

Was etwas überrascht, ist der ausschließliche Blick auf die Hochschulen. Denn die Problemstellung finden wir auch in der beruflichen Weiterbildung, in Akademien, kurz: in allen Institutionen, die sich mit Bildung und Weiterbildung beschäftigen. Dort beginnt man allerdings vom Begriff schon wieder abzurücken, weil man mit “Instruktion” nicht die Zukunft des Lehrens und Lernens verbindet.
Lavinia Ionica, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 17. Januar 2017

Nachtrag (24.04.2017): “Companies should attract more Instructional Designers for training” (Inge Ignatia de Waard, 21.04.2017)

Popularity: 11% [?]

Comments (2)

Tags:

Journalism That Stands Apart

Posted on 18 January 2017 by jrobes

Die New York Times, das journalistische Flagschiff, hat über ihre Strategie nachgedacht. Dafür haben sich sieben Times-Journalisten, “the 2020 Group”, hingesetzt, recherchiert, analysiert und diskutiert und jetzt einen Report veröffentlicht, der die aus ihrer Sicht notwendigen Veränderungen beschreibt. Natürlich ist die Digitalisierung der Treiber. Und natürlich geht es in jeder Zeile um Journalismus im digitalen Zeitalter. Aber wie sich die Autoren mit ihrer Zukunft auseinandersetzen, liest sich spannend und anregend: “Our report must change. Our staff must change. And the way we work must change.”

Ein Gedankenexperiment: Man ersetze “Verlag” durch “Akademie”, dann “Print” durch “Seminare” und dann die letzten Jahre des Online-Journalismus durch die ersten Gehversuche in Richtung E-Learning. Und lese dann einfach die Kapitelüberschriften in der Sektion “Report” (”Produkt”):

1. The report needs to become more visual. …
2. Our written work should also use a more digitally native mix of journalistic forms. …
3. We need a new approach to features and service journalism. …
4. Our readers must become a bigger part of our report. …

The 2020 Group, The New York Times, Januar 2017

Popularity: 18% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Der Schrei nach Digitaler Bildung (4.0)

Posted on 18 January 2017 by jrobes

Anja C. Wagner hat wieder einmal laut nachgedacht. Über die digitale Bildung, die gerade so hoch im Kurs steht. Und über die Krise des Bildungssystems und die Schwierigkeiten der Beteiligten, sie beim Namen zu nennen. Doch woher können dann die Veränderungen kommen? Hier setzt Anja erst einmal auf Weiterbildung und wirft “Makerspaces” als Orte des Wandels und der Innovation in die Runde:
“Die neuen, zeitgemässen Weiterbildungsorte werden Makerspaces sein, ggf. mit angedocktem CoWorking-Bereich. Vielleicht werden sie gar zu zentralen Bildungsankern für die Aus- und Weiterbildung heranwachsen.”

Zur Diskussion wird eingeladen. Der Artikel ist übrigens auch ein gedankliches Warmlaufen für den Leuchtfeuer 4.0-MOOC, der im April beginnen soll.
Anja C. Wagner, FlowCampus, 18. Januar 2017

Popularity: 11% [?]

Comments (0)

About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
Social Media und MOOCs
XING

Photos from our Flickr stream

db_republica_2016

Best_Blend_Haufe_2016

Giro Münsterland 2015

IMG_2040

Hochschulforum Digitalisierung Gruppenbild

cMOOC-Runde

gfwm-beiratstreffen-2013

corporatelearningcamp 2013

See all photos