Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Wie viele Akademiker braucht Deutschland?

Die Antwort ist sicher eine Frage der Perspektive. Und die beiden prominenten Diskutanten, Julian Nida-Rümelin und Thomas Sattelberger, bieten einige an. Natürlich geht es um den „Akademisierungswahn“ (Nida-Rümelin). Aber auch um Grenzen und Schwächen des bestehenden Hochschulsystems. Wobei bei mir Thomas Sattelberger mit seiner ersten Wortmeldung schon kräftig Punkte gesammelt hat:

Sattelberger: Da fällt mir sofort der Satz eines früheren Chefs ein: „Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn alles andere vergessen ist.“ Das führt die Bildung existenziell auf die Identität zurück und hat bei mir zu einer Distanz zum formalisierten, rein fachbasierten Lernen geführt. Und dieser Satz hat mich angeregt, die vielen Lernmöglichkeiten zu nutzen, die das Leben einem gibt.“
Kilian Kirchgeßner, Merton. Onlinemagazin des Stifterverbandes, 18. Februar 2016

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