Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Was machen eigentlich Social Media und Community Manager?

bvcm_201511.jpgDer Bundesverband Community Management e. V. für digitale Kommunikation und Social Media (BVCM) hat eine Studie „Zum Status von Social Media und Community Management in D-A-CH“ veröffentlicht. Wenn ich es richtig lese, haben 256 Befragte den Fragebogen vollständig ausgefüllt. Die Studie selbst (36 S.) gibt es auf den Seiten des BVCM zum Download und enthält einige grundlegende Informationen über dieses noch junge Berufsfeld. Zum Beispiel über die Arten der Communities, die betreut werden, sowie über die Arbeitsaufgaben in den Bereichen „soziale Interaktion und Bindung“, „Erstellung von Inhalten“, „strategische und organisatorische Aktivitäten“ sowie „technische Aktivitäten“.

Im Interview mit David Wagner, dem Leiter der Studie, werden die Ergebnisse gleich aus HR-Sicht eingeordnet. Dabei geht es zum einen um die Frage, warum Personal und Personalmanagement bei diesem Thema heute noch keine Rolle spielen und warum sie das ändern dringend sollten. David Wagner:

„Verschlafen Sie die digitale Transformation nicht! Meines Erachtens sollte gerade die Personalabteilung das Thema Social Media und Online Communities besonders treiben. Zwar ist dieses Feld stark mit Technologien verknüpft und liegt damit nicht in der natürlichen Wohlfühlzone vieler Personaler, aber schlussendlich geht es noch immer um Menschen als zentrale Wissensträger in Organisationen. Technologien bringen einen Kulturwandel in der Arbeitswelt, ermöglichen neue Arten der Kollaboration und Organisation, kurzum: eine neue Art zu arbeiten. Von wem sonst sollte dieser Wandel geleitet und begleitet werden, wenn nicht von HR-Abteilungen?“

Was mich auch wieder zur letzten Woche unseres CL20-MOOCs bringt, in der die SICK AG ja das Thema „Communities“ zur Diskussion gestellt hat.
Stefanie Hornung, Interview mit David Wagner, Zukunft Personal | HRM Expo BLOG, 28. Oktober 2015

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