Archive | March, 2015

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Video and Online Learning: Critical Reflections and Findings from the Field

Posted on 31 March 2015 by jrobes

Nicht nur in Massive Open Online Courses (MOOCs), aber hier ganz besonders, ist Video das zentrale Medium der Inhaltsvermittlung. Und wird als solches kaum noch hinterfragt! Also haben sich die Autoren aufgemacht, verschiedene Online-Plattformen und -Kurse einmal näher zu betrachten, die eingesetzten Videoformate zu untersuchen und Hintergrund-Interviews mit Experten zu führen. Abschließend halten sie fest:

“Video is by far the most common content format for online learning, even though very little is known about its effectiveness as a pedagogical tool. … To this point, we offer three main recommendations that will help optimize the use of video in an online learning context, and also go a long way towards reducing costs.
- First, think carefully about whether video is the most appropriate medium for accomplishing your learning goals.
- Second, if you use video, make sure to take advantage of its strengths as a medium, and make a deliberate design choice about what video production style(s) to use.
- Third, consider producing online learning video using lightweight or DIY production tools and techniques, emphasizing media literacy.”

Der Report liefert eine Reihe interessanter Informationen zur Produktion, zur Qualität und zur Effektivität von Video als Lernmedium. Er erinnert auch an das Potenzial von Live-Sessions, das heute nur in wenigen Online-Kursen eingesetzt wird (”Live Video can help to foster social learning”). Und im Anhang findet sich eine nützliche Übersicht über 18 Videoformate!
Anna Hansch u.a., Alexander von Humboldt Institute for Internet & Society Discussion Paper Series, 13. März 2015 (via SSRN)

Nachtrag (04.04.2015): Andreas Wittke (Oncampus, Lübeck) hat mich auf diese Diskussion auf Google+ aufmerksam gemacht, die sich im Anschluss an diesen Beitrag entwickelt hat.

Nachtrag (09.07.2015): Auch Tony Bates inzwischen das Dokument gelesen, es kritisch eingeordnet und auch die nützliche Übersicht im Anhang gewürdigt (”MIT and German research on the [appalling] use of video in xMOOCs”).

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Podcasts zu OER in der Weiterbildung 2/5 – OER bieten Volkshochschulen zukünftig viele Handlungsmöglichkeiten

Posted on 31 March 2015 by jrobes

Vielleicht gleich vorneweg: Die Teilnehmer dieser Podcast-Runde, Christoph Köck (Hessischer VHS-Verband), Karlheinz Pape (Berater Corporate Learning) und Jöran Muuß-Merholz (Moderator, Transferstelle für OER), nehmen sich Zeit für ihr Thema und engen es nicht auf OER, also offene Lehr- und Lernmaterialien, ein. Es geht um Ansatzpunkte für einen anderen, offeneren Umgang mit Lernszenarien und Lernressourcen: Stichworte sind u.a. selbstorganisierte Lerner, Lernen in Communities, OER für Lernende und Ansätze für OER-Initiativen. 1:01:11.

“Wissen miteinander zu teilen ist ein Grundgedanke von Volkshochschulen, meint Dr. Christoph Köck. Nun stelle sich die Frage, wie man das ins digitale Zeitalter übertragen kann. „Ohne Netz haben wir uns bisher in geschlossenen Bildungseinrichtungen aufgehalten.” Als Verbandsdirekter des Hessischen Volkshochschulverbandes blickt er positiv in die Zukunft, auch wenn der Fortschritt schleichend komme. Die Revolution ginge oft von den Lernenden aus. „Mein Idealbild ist, dass jemand mit einem Youtube-Video in eine VHS-Veranstaltung kommt und sagt: Können wir das nicht so machen?”
Ole Wintermann, Blog „Aus- und Weiterbildung”/ Bertelsmann Stiftung, 30. März 2015

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DGFP-Kongress 2015: Digitalisierung zwischen Traum und Trauma

Posted on 30 March 2015 by jrobes

Es ist ja oft gar nicht so einfach, den Daheimgebliebenen Atmosphäre und Gefühlslage eines Kongresses zu vermitteln. Ein aktuelles Thema, Vorzeige-Unternehmen, prominente Referenten und der handelsübliche Wechsel von Best Practices und Weckrufen. Nicole Bußmann (managerSeminare) bringt diese Mischung jedenfalls in ihrer ausführlichen Rückschau gut auf den Punkt. Tenor des Kongresses: “Wir sollten stärker die Chancen sehen, und nicht nur die Risiken diskutieren.” (Katharina Heuer/ DGFP)
Nicole Bußmann, managerSeminare-Blog, 7. März 2015

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Dynamik ja, Disruption nein. Prognosen zur E-Learning-Entwicklung in Deutschland Ergebnisse der Trendstudie MMB Learning Delphi 2014 (Teil 2)

Posted on 27 March 2015 by jrobes

Wenn ich es richtig sehe, haben die befragten Experten nur die eine offene Frage zur Zukunft des E-Learning im Jahr 2017 beantwortet, und die MMB-Autoren haben daraus 12 Seiten gebastelt. Liest man die Summary, hat man das Gefühl, als wäre E-Learning etwas, das noch vor uns liegt, das noch politische Anstrengungen braucht und Bildungsanbieter, die den Finger am Puls der Zeit haben. Erst der letzte Punkt der Zusammenfassung hat mich etwas beruhigt:

“Für einige Experten zeichnet sich sogar eine Entwicklung ab, die den Terminus „E-Learning“ in naher Zukunft obsolet erscheinen lässt. Sie sehen eine Verschmelzung der Märkte des digitalen Lernens und des Präsenzunterrichts, die eine Unterscheidung dieser beiden „Welten“ überflüssig macht.”
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor I/2015 (pdf)

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Learners are learning differently; are you changing the way you train and support them?

Posted on 27 March 2015 by jrobes

Jane Hart erinnert uns noch einmal daran, dass wir in vielen Zusammenhängen heute bereits Lernroutinen entwickelt haben, die nur noch wenig mit einem klassischen Training zu tun haben. Das Internet und die Vernetzung spielen dabei eine zentrale Rolle. Folgende Merkmale, so Jane Hart, zeichnen diese Lernroutinen aus:

“- It is continuous …
- It is on demand …
- It happens in short bursts …
- It is social …
- It happens in the flow of work or on-the-go …
- It is often serendipitous …
- It is autonomous - This is probably the KEY feature of learning on the Web …”

Wie geht aber nun Corporate Learning mit diesen Veränderungen um?
Jane Hart, Learning in the Social Workplace, 26. März 2015

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Johannes Heinlein: Freies Lernen und Bildungs-Imperialismus

Posted on 27 March 2015 by jrobes

Johannes Heinlein ist Vizepräsident für Strategische Partnerschaften bei edX. edX, daran sei kurz erinnert, ist eine Nonprofit-Organisation, im Mai 2012 von MIT und Harvard University gegründet und heute eine der weltweit größten MOOC-Plattformen. Im Interview versucht Johannes Heinlein, die Gefahr einer Monokultur in der Bildung einzuordnen, aber vor allem beklagt er die zögerliche Haltung der deutschen Hochschulen, wenn es um das Thema MOOCs geht.
Stifterverband, YouTube, 26. März 2015

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The Red Cross Red Crescent Experience of the Randomised Coffee Trials

Posted on 26 March 2015 by jrobes

“Randomised Coffee Trials are slowly but surely catching on”, schreibt David Gurteen in seinem aktuellen Newsletter. Und als Beleg verweist er auf diese lesenswerte Fallstudie des Red Cross Red Crescent (IFRC). Und so funktioniert die Idee:

“The Randomised Coffee Trials (RCTs) were first developed by Nesta UK; people sign up and each month (or fortnight or week) are randomly assigned someone else in the company to have a short coffee break chat with. Then next month you are assigned someone new. The idea is to just give people a space to talk, and then to see what happens, it promotes connection and collaboration.”

Da das IFRC Menschen zusammenbringen wollte, die nicht im gleichen Land arbeiten, fanden die “Coffee Trials” via Skype statt. Und um den organisatorischen Aufwand klein zu halten, wurde ein Tool namens Spark Collaboration genutzt. Die bisherigen Erfahrungen hält Autor Shaun Hazeldine in vier Punkten fest: “1. People love the idea; 2. The biggest problem is people finding time; 3. Managing it technically can be a challenge; 4. There were a lot of great work related outcomes, some unexpected.”
David Gurteen, Gurteen Knowledge Letter, Issue 177, 25. März 2015

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Virtually unlimited classrooms: Pedagogical practices in massive open online courses

Posted on 26 March 2015 by jrobes

Die Autoren haben sich 24 MOOCs vorgenommen und ihre pädagogischen Ansätze bzw. die eingesetzten Instrumente und Methoden untersucht. Ihre (kaum überraschenden) Ergebnisse:
“- Findings suggest that MOOCs rely heavily on objectivist-individual teaching approach.
- Study found limited examples of effective constructivist-group teaching approach.”

Ihre Schlussfolgerung, auch im Rückblick auf den konnektivistischen Ansatz der ersten MOOCs: “Thus, if MOOCs are to achieve the revolutionary potential often claimed, advocates may want to reflect upon the origins of the movement and focus on developing and incorporating more creative and empowering forms of open online learning.”
Brit Toven-Lindsey, Robert A. Rhoads und Jennifer Berdan Lozano, Internet and Higher Education, 24 (2015)

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“Open(ing) Education und mediale Bildungsinfrastruktur”. Preview zum Vortrag

Posted on 25 March 2015 by jrobes

Am 24. März fand in Frankfurt die Fachtagung “Perspektiven freier digitaler Bildungsmedien (OER) in Politik, Wissenschaft und Praxis” statt. Der Vortrag von Michael Kerres (Universität Duisburg-Essen) steht bereits online als Screencast zur Verfügung. Hier zeichnet er auf, wie sich durch die Digitalisierung die Rahmenbedingungen eines “Offenen Informationellen Ökosystems für die Bildung” verändern. Stichworte sind u.a Open Educational Resources (OER) und “edutags”, das von der Hochschule Duisburg-Essen und dem Deutschen Bildungsserver gemeinsam entwickelte Social Bookmarking-System. Über seine Überlegungen zu “closed educational resources” kann man in diesem Zusammenhang sicher diskutieren. 20:36 Min.
Michael Kerres, Universität Duisburg-Essen/ Learning Lab, 20. März 2015

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Digital society at a crossroads: Do we want learners or consumers?

Posted on 25 March 2015 by jrobes

“Digital literacy is just as important as reading, writing and maths”, das ist die Botschaft der Mozilla Foundation. Ihr Executive Director, Mark Surman, ist einer der Keynote Speaker auf der eLearning Africa Conference im Mai und erzählt in diesem Interview, wie Mozilla diese Botschaft in konkrete Projekte übersetzt. Zwei Beispiele sind die Maker Party Campaign und Webmaker app.
Annika Burgess, Interview mit Mark Surman, eLearning Africa News, 24. März 2015

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7 reasons: Why we need to kill boring ‘learning objectives’!

Posted on 24 March 2015 by jrobes

“At the end of this course you will….” zzzzzzzzz……. How to kill learning before it has even started.” Yeap. Ein guter Punkt. Die Auflistung von Lernzielen zu Beginn eines Kurses ist in den meisten Fällen eine Pflichtübung, die zudem oft schlecht praktiziert wird. Wobei die “7 reasons”, die Donald Clark aufführt, vor allem um den einen Punkt kreisen, dass Lerner motiviert und unterhalten, nicht jedoch abgeschreckt und gelangweilt werden sollten. Das könnte der Anfang einer Diskussion um Lernziele sein …
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 24. März 2015

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What MOOCs Have and Haven’t Done for Education

Posted on 23 March 2015 by jrobes

Die Diskussion um MOOCs führt fast zwangsläufig zu einer Diskussion über das Lehren und Lernen. In diesem Fall verbindet die SAP-Autorin die Werbung für den nächsten Online-Kurs auf openSAP mit dem Hinweis auf Formen des “peer and self-assessments”, mit denen man dort erstmals experimentiert. Das Ganze ist dann noch eingebettet in konkrete Arbeitsaufgaben und ein Gewinnspiel und, ja, es geht natürlich auch um SAP Technologie …
Susan Galer, Forbes, 6. März 2015

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Arbeitsgruppe von Bildungsministerium und Kultusministerien zu OER betont „positive Wirkungsmöglichkeiten“

Posted on 20 March 2015 by jrobes

Dieser Bericht (pdf) zu Open Educational Resources (OER) hat einen längeren Anlauf genommen. Deshalb verlinke ich auch gleich auf diesen Beitrag von Leonhard Dobusch auf netzpolitik.org, der ihn mit etwas Kontext versieht. Denn das Dokument selbst ist kurz und komprimiert: eine Begriffsbestimmung, einige Absätze über Potenziale und Herausforderungen (pädagogische, organisatorisch-funktionale, technische, juristische, wirtschaftliche) sowie abschließende Empfehlungen. Einen prominenten Platz (”vorrangige Maßnahme”) nimmt dabei ein:

“… [der] Aufbau einer neuen bzw. die Unterstützung bereits bestehender Plattformen im Internet, auf der Verweise zu verschiedenen OER-Quellen und, falls sinnvoll, auch OER- Materialien gebündelt bereitgestellt, gefunden und heruntergeladen werden können.”
Leonhard Dobusch, netzpolitik.org, 17. März 2015

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E- war einmal

Posted on 20 March 2015 by jrobes

Brauchen wir den Begriff E-Learning noch, fragt Thomas Czerwionka (TU Braunschweig)? Oder wird hier krampfhaft versucht, etwas hervorzuheben, abzuheben, zu unterscheiden, das längst ein selbstverständlicher Baustein jeder Lernumgebung und jedes Lernprozesses geworden ist? Der Autor hat mit jedem Satz Recht.

“Kurzum: Für mein Empfinden hat der Begriff „E-Learning” aus didaktischer Perspektive seine Daseinsberechtigung verloren. Zum einen ist er nicht mehr zeitgemäß, zum anderen steht er einer sachlich-konstruktiven Auseinandersetzung mit den Potenzialen digitaler Medien im Lehren und Lernen eher im Wege als dass er sie fördert.”
Thomas Czerwionka, olivertacke.de, 3. März 2015

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WOL – der digitale Blick über die Schulter

Posted on 19 March 2015 by jrobes

WOL steht für “Working Out Loud”, ein Begriff bzw. ein Konzept, das gerade fleißig gehandelt und diskutiert wird. Mir ist es zuletzt am Montag auf der CeBIT begegnet, als mein Panel-Nachbar Ragnar Heil (Microsoft) einige WOL-Erfahrungen mit den Anwesenden teilte (und auch eine Spielfläche, auf der er aktiv ist: www.medium.de). Harald Schirmer (Continental) gibt nun in seinem Blog einen ausführlichen Überblick über das Konzept, einige seiner Vertreter und weist auf einen Schwerpunkt hin: dass man Transparenz und Vernetzung nicht nur verbessert, indem man seine Arbeitsergebnisse teilt, sondern, indem man bereits die Arbeitsprozesse, die alltägliche Abläufe, Erfahrungen und vor allem Fehler, transparent macht. Schließlich versucht er sich noch an einer Übersetzung von WOL und schlägt “Über die Schulter blicken” vor.

Nachdem ich das Stichwort in den letzten Wochen mehrmals überlesen habe, bin ich jetzt doch “hängengeblieben”: zum einen, weil die Nähe zu informellen Lernprozessen unübersehbar ist (siehe auch die Grafik von Harold Jarche); zum anderen, weil die Übersetzung von WOL in konkrete Regeln und Routinen für das Management von Netzwerken (auch von Learning Communities!) hilfreich sein kann. Solche Routinen können z.B. drei Stichworte über ihre Arbeitsaufgaben sein, die Mitarbeiter am Montag morgen in das Netzwerk geben; oder drei Erfahrungen der zurückliegenden Woche, die sie am Freitag öffentlich festhalten. Reflektion, Feedback und Lernprozesse inbegriffen.
Harald Schirmer, Blog, 19. März 2015

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Das kleine 3×3 der digitalen Didaktik

Posted on 18 March 2015 by jrobes

Drei Hochschuldidaktiker stehen Rede und Antwort. Die dritte und letzte Frage an die Runde lautet: “Müssen wir eine neue, ‘digitale Didaktik’ entwickeln und wie könnte sie aussehen?” Natürlich ruft hier niemand “Ja, es braucht sie!”, aber die Antworten machen deutlich, dass sich die Rahmenbedingungen für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen verändert haben und dass die “Digitalisierung” hier eine wichtige Rolle spielt.
Redaktion, werkstatt.bpb.de, 17. März 2015

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The Modern L&D Dept requires other skills than instructional design

Posted on 18 March 2015 by jrobes

Wenn wir akzeptieren, dass Lernen nicht nur Kurse und Web-based Trainings umfasst, sondern vieles mehr (Stichwort: 70-20-10 Modell), dann verändert sich auch die Aufgabenstellung für Learning & Development in Unternehmen. Sie können bzw. sollten sich nicht ausschließlich auf das Kurs- und eLearning-Management (”Instructional Design”) konzentrieren. Jane Hart spricht in diesem Zusammenhang (nicht zum ersten Mal …) von “a range of other new roles and skills” und hat diese in einem schönen Schaubild angeordnet.
Jane Hart, Learning in the Modern Workplace, 10. März 2015

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Zusammenfassung der Master Thesis „The Potential of Massive Open Online Courses in the Context of Corporate Training and Development“

Posted on 18 March 2015 by jrobes

Die Autorin sieht in ihrer Arbeit “das Potenzial und die Nutzbarkeit von MOOCs im betrieblichen Kontext” bestätigt und hält folgende Einsatzszenarien fest:

“[1] Unternehmen haben prinzipiell die Möglichkeit, passende bereits existierende MOOCs von Plattformen ihren Mitarbeitern zu empfehlen. [2] Firmen können auch mit Plattformen kooperieren und ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, verifizierte Zertifikate zu erwerben. … [3] Es gibt außerdem Kooperationen, die darauf abzielen, Kurse auf das entsprechende Unternehmen anzupassen. … [4] Weiterhin können Firmen, die Lerntechnologien bzw. -lösungen anbieten, herangezogen werden, um maßgeschneiderte interne MOOCs zu erstellen. [5] Abgesehen von der Nutzung der Kurse im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung zeigt sich, dass MOOCs auch im Marketing und für die Personalbeschaffung (Recruiting) genutzt werden können. [6] Unternehmen, die auf der Suche nach Fachkräften mit speziellen Kenntnissen sind, können mit Hilfe eines passenden MOOCs nach Kandidaten suchen.”

Und dann haben Unternehmen natürlich auch die Möglichkeit, selbst MOOCs zu erstellen, etwas, das die Autorin “small private online courses” (SPOCs) nennt. Hier wird die Zusammenfassung allerdings etwas grobkörnig.
Bianca Sillak, SAP Community Network, 24. Februar 2015

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Ulf-Daniel Ehlers: Digitale Hochschulen und die Illusion des Contents

Posted on 17 March 2015 by jrobes

Auch wer nicht an einer Hochschule lehrt oder lernt, kann hier etwas mitnehmen. Das fängt bereits mit dem Einstieg an, den Ulf-Daniel Ehlers (Vizepräsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg) wählt: “Das Schlagwort E-Learning fungiert wie ein Brennglas. Man erkennt auf einmal die eigenen didaktischen blinden Flecken.” Weil man halt bestimmte Dinge in der Lehre schon immer so gemacht hat. Ein anderes Thema ist die Frage, ob Lehre und Zertifizierung unbedingt zusammengehören und ob nicht zukünftig ein Patchwork-Studium die Regel sein wird.
Stifterverband, YouTube, 9. März 2015

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MOOCs: Reden wir über Chancen & Erfolge

Posted on 17 March 2015 by jrobes

Im Jahresgutachten 2015 der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) wurden MOOCs kürzlich als “Chance für den Bildungsstandort Deutschland” begrüßt. Hans Pongratz (Geschäftsführender Vizepräsident für IT-Systeme & Dienstleistungen an der TU München) nimmt das Gutachten zum Anlass, um nachzulegen. Vor allem mit den guten Erfahrungen an der TU München, die sich ja wie kaum eine andere Hochschule hierzulande an der Entwicklung von MOOCs beteiligt. “MOOCs sind im Kontext der eigenen Hochschulstrategie zu definieren und in die E-Learning- bzw. digitale Lehre-Strategie einzubetten”, so Hans Pongratz zusammenfassend. Er schließt mit einem kurzen Weckruf zum Urheberrecht (”Damoklesschwert”).

Wem diese Darstellungen etwas zu optimistisch erscheinen, dem sei an gleicher Stelle das Plädoyer von Markus Deimann (FU Hagen) für eine “differenziertere und kritischere Auseinandersetzung [mit] der MOOC-Entwicklung” empfohlen.
Hans Pongratz, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 17. März 2015

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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