Archive | February, 2015

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Badges come to OpenLearn

Posted on 27 February 2015 by jrobes

Badges bzw. Open Badges gehören zu den Entwicklungen, deren Tragweite ich noch nicht einzuschätzen vermag. Vor allem, wenn es darum geht, nicht nur auf einer einzelnen Plattform die Nutzer zu motivieren (Badges), sondern wenn sie zu einer “globalen” Währung für die Skills werden sollen, die Menschen im Netz (und darüber hinaus) erworben haben. Open Badges eben. Aber vielleicht bringt die Entscheidung der Open University, auf ihrer OpenLearn-Plattform zukünftig Badges zu vergeben, das Thema einen großen Schritt weiter. Wie heißt es in der Ankündigung: Aus “Massive Open Online Courses” werden “Badged Open Courses”, aus MOOCs zukünftig BOCs.

“Currently, learners enrolled on any of the 800 short courses on OpenLearn can download an activity record to print or to share online what they have read. Digital badges issued with each BOC and accompanying statement of participation certificate are a different marker of achievement: learners will have not only read full online courses but will have had to have passed online quizzes to earn their digital badge and OU certificate. Pilot research has shown that this will help informal learners build confidence and motivation for learning, providing a record of achievement which they can share with friends, learner communities, employers and educational institutions. Learners will be able to display their completed badges publicly or privately in their My OpenLearn profile and link to other platforms, such as LinkedIn, Twitter and Facebook.”
OpenLearn, 9. Februar 2015

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Trends in Distance Education Research: A Content Analysis of Journals 2009-2013

Posted on 27 February 2015 by jrobes

Die aktuelle Ausgabe der International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL) enthält unter anderem diese Vermessung von Distance Education. Dazu wurden 861 Artikel systematisch untersucht, die in sieben Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. Gefragt wurde u.a. nach häufig zitierten Schlagworten, Forschungsfeldern, Forschungsmethoden, theoretischen Ansätzen, Zielgruppen und nach häufig zitierten Autoren und Studien. Kurz: eine Fundgrube für alle, die mit dem Fach zu tun haben, an langjährigen Trends interessiert sind oder sich gerne in Listen verlieren.

Einige Ergebnisse: Was “the use of research specific keywords” betrifft, liegen “OER”, “Mobile Learning” und “Collaborative Learning” ganz vorne, aber auch “MOOCs” sind bereits unter den zehn meist genannten. Die Theorien und Modelle, auf die sich die Forschungsliteratur am häufigsten bezieht, sind “Community of Inquiry”, “Collaborative Learning”, “Constructivism” und dann, bereits an vierter Stelle, “Connectivism”. George Siemens und Stephen Downes nehmen demzufolge auch bereits die Plätze 11 und 12 der am häufigsten zitierten Autoren ein. Und aus “distance education”, so die Autoren abschließend, scheint wohl langsam “open and distance learning” zu werden.
Aras Bozkurt u.a., International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 16, No 1 (2015), Februar 

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MOOC „Managing the Arts“ - Online-Weiterbildung für Kulturmanager weltweit

Posted on 26 February 2015 by jrobes

Ein gerade laufender MOOC, aber ein “Mentored Open Online Course”, veranstaltet vom Goethe-Institut. Das Konzept der Leuphana Universität Lüneburg, das ja auch schon die Grundlage des “Magenta MOOCs” der Deutschen Telekom bildete, kommt hier noch einmal zur Anwendung. In einem 14-wöchigen Online-Kurs lernen Interessierte die Grundlagen des Kulturmanagements theoretisch und praktisch kennen. Das Besondere dieser MOOC-Variante ist die Arbeit in interdisziplinären Kleingruppen und wird wie folgt beschrieben:

“Die Digital School der Leuphana Universität Lüneburg setzt ihr Konzept der „Mentored Open Online Courses” seit 2012 in verschiedenen Online-Lehrformaten um. Angebote der Digital School basieren auf dem Ansatz des kollaborativen, problembasierten Lernens sowie auf der gezielten Betreuung der Teilnehmer. Dies begünstigt den akademischen Austausch innerhalb der Lerngemeinschaft sowie eine intensive Lernerfahrung aller Beteiligten.”
Goethe-Institut, Februar 2015 

Trailer MOOC Managing the Arts from MOOC Managing the Arts on Vimeo.

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What Are the Required Skills for Today’s Digital Workforce?

Posted on 26 February 2015 by jrobes

Das ist sicher keine abschließende oder umfassende Liste. Dion Hinchcliffe bettet sie ein in die Entwicklungen der “digital transformation”, der “networked enterprise” und “future of work”, mit denen er sich seit Jahren auseinandersetzt. Und schon der Begriff “digital workforce” zeigt ja, wo es lang geht. Doch ohne diese Skills wird es schwierig, in einer komplexer werdenden, digitalen und vernetzten Arbeitswelt zu bestehen. Von daher gehören sie (und die Rahmenbedingungen und Aktivitäten, die sie fördern …) auf die Agenda von HR und Corporate Learning. Die Beschreibungen und Links von Dion Hinchcliffe sind ein guter Startpunkt.

“The Essential Next-Generation Digital Workplace Skills:
Working Out Loud - Digital Sense Making + Personal Knowledge Management - Open Digital Collaboration - Network Leadership - Radical Transparency - Digital DIY Know-How - Letting the Network Do the Work”
Dion Hinchcliffe, On Web Strategy, 17. Februar 2015

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EFI-Jahresgutachtens 2015

Posted on 25 February 2015 by jrobes

“Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) leistet wissenschaftliche Politikberatung für die Bundesregierung und legt regelmäßig Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands vor”, heißt es auf der Webseite der EFI. Zu den vier Kernthemen, auf die das aktuelle Gutachten (164 S.) eingeht, gehören auch MOOCs. Dort findet sich eine Darstellung der MOOC-Entwicklung aus Sicht der deutschen Hochschulen. Interessant ist der Tenor des Kapitels: MOOCs werden hier als “Innovation im Bildungsbereich”, als “Chance für den Bildungsstandort Deutschland” und als “wichtige und sinnvolle Ergänzung des Lehr- und Forschungsinstrumentariums der Hochschulen” vorgestellt. Allen Hochschulen wird empfohlen, “sich intensiv mit neuen Modellen der Kombination von Lern- und Unterrichtsformen (zu) befassen”.
Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), 25. Februar 2015 (pdf)

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Dialogue Rendezvous: the sageless stage

Posted on 25 February 2015 by jrobes

David Gurteen weist in seinem aktuellen Newsletter auf dieses Veranstaltungsformat hin, das sechzig Minuten umfasst und TED Talks mit den Prinzipien des World bzw. Knowledge Cafés verbindet. Konkret: Man verzichtet darauf, einen Experten einzuladen und schaut stattdessen zusammen einen TED Talk an. Dann geht es in zwei Diskussionsrunden und eine abschließende Zusammenfassung. Dialogue Rendezvous. Entwickelt von John Girard.
David Gurteen, Gurteen Knowledge Letter, Issue 176, 19. Februar 2015

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Revenue vs. Costs of MOOC platforms. Discussion of business models for xMOOC providers, based on empirical findings and experiences during implementation of the project iMooX

Posted on 24 February 2015 by jrobes

Mit dem Start ihrer eigenen MOOC-Plattform, “iMooX”, im Februar 2014 ist das Interesse der Grazer Forscher am Gegenstand natürlich noch einmal gewachsen. Hier versuchen sie (zusammen mit Dresdner Kollegen), der Frage nach dem Geschäftsmodell auf den Grund zu gehen. Dafür breiten sie zuerst die Informationen und Erfahrungen aus, die die großen amerikanischen MOOC-Plattformen Cousera, Udacity und edX bis heute gemacht haben. Anschließend halten sie die Kostenstruktur der eigenen Plattform dagegen. Eine Lösung ergibt sich daraus - wenig überraschend - nicht. Einige Optionen, Einnahmen zu generieren, sind da, aber generell sind die Hürden für europäische MOOC-Anbieter hier höher als für profitorientierte Unternehmen in den USA. Was im Moment bleibt, sind Appelle wie dieser: “We strongly believe that Open Educational Resources are also a matter of the society itself; in other words, the public (government) should be interested to bring such content to anyone in order to assist teaching and learning.”
Helge Fischer u.a., in: ICERI2014 Proceedings, 7th International Conference of Education, Research and Innovation, Seville (Spain) 17-19 November, 2014 (via Scribd)

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Learn, Connect, Contribute: Making Social Learning Work

Posted on 24 February 2015 by jrobes

Social Learning oder die Frage, wie Corporate Learning den informellen Austausch der Mitarbeiter in Communities bzw. Learning Communities unterstützen kann, steht heute auf fast jeder Agenda. Ella Holst (Mercer) gibt hier kurze, pragmatische, aber gute Ratschläge:

“- Dedicate time and resources to find fresh content
- Make sure content is engaging, short, and relevant
- Embrace the use of video and user generated content
- Have the resources to regularly spoon-feed content
- Engage learners in dialog and discussion
- Make social learning a habit
- Measure success by participation and contribution, not completions or seat time”

Ella Holst, LinkedIn,  23. Januar 2015

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Techniques for Unleashing Student Work from Learning Management Systems

Posted on 23 February 2015 by jrobes

“Helping students become networked learners begins by thinking carefully about where we conduct our online learning. Most online learning in higher education and in K-12 takes place in Learning Management Systems (LMS) such as Canvas, Moodle or Blackboard.” Mit diesem Einstieg wirbt Justin Reich (Harvard) für eine Öffnung des Lernens, wie sie in verschiedenen Formen und Formaten (cMOOC!) heute schon praktiziert wird. Diese Lernformate wollen nicht nur Inhalte vermitteln, sondern auf das lebenslange Lernen in Netzwerken vorbereiten. Aus meiner Sicht auch für Corporate Learning ein lohnenswertes Ziel!
Justin Reich, MindShift, 13. Februar 2015

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10 key takeaways about differences between classroom, blended, online and open learning

Posted on 23 February 2015 by jrobes

“Bonusmaterial” nennt Tony Bates diese Zusammenfassung des letzten Kapitels seines Buchs “Teaching in a Digital Age”. Zwei Punkte dieser kurzen Aufzählung seien an dieser Stelle hervorgehoben (aber auch die anderen, wie überhaupt das gesamte “open textbook”, sind zu empfehlen!):

“1. There is a continuum of technology-based learning, from ‘pure’ face-to-face teaching to fully online programs. Every teacher or instructor needs to decide where on the continuum a particular course or program should be.

9. MOOCs are essentially a dead end with regard to providing learners who do not have adequate access to education with high quality qualifications. The main value of MOOCs is in providing opportunities for non-formal education and supporting communities of practice.”

Tony Bates, e-learning and distant education resources, 21. Februar 2015

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MOOCs und Peer-to-Peer-Lernen - Philipp Schmidt

Posted on 20 February 2015 by jrobes

Ich weiß nicht, wer sich den Titel ausgedacht hat, aber um MOOCs geht es in diesem Vortrag nicht, und das Stichwort fällt auch nur ganz am Rande. Im Gegenteil: Philipp Schmidt, ein Wanderer zwischen den Welten, zeigt, wie das MIT bzw. das MIT Media Lab Lernen praktizieren. Und das hat wenig mit Kursen zu tun, aber sehr viel mit Praxis, Tun, Projekten, Experimentieren und auch der Frage, welche neue Möglichkeiten der “Lernpraxis” sich durch das Web und die Vernetzung ergeben. “Preparing our students to be creative problem-solvers, because the world is changing ever faster”, lautet dementsprechend eine Leitidee des MIT. Wer einen Blick auf das Lernen jenseits der MOOCs werfen will, dem sei dieser inspirierende Vortrag empfohlen. Auf weiteren Lesestoff aus den Studios des Media Lab habe ich hier vor einigen Wochen bereits hingewiesen. Noch eine protokollarische Notiz: Philipp Schmidt hat diesen Vortrag auf der Jubiläumstagung des CHE (”Wenn Studieren zum Normalfall wird - Handlungsoptionen für Hochschulen und Politik”) am 5. Dezember 2014 in Berlin gehalten. Auf der Tagungsseite sind alle Vorträge verlinkt.
CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung, YouTube, 26. Januar 2015

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Top 10 Wissensmanagement-Themen

Posted on 20 February 2015 by jrobes

Simon Dückert, einer der umtriebigsten Wissens-Netzwerker hierzulande, hatte vor einigen Tagen eingeladen, eine Themenliste zu priorisieren. 120 Experten (auch ich) haben sich der kurzen Übung unterzogen. Ich denke, die komplette Liste ist genauso interessant wie das abschließende Ranking. Die Spitzenreiter für 2015:
1. Corporate Learning (61,7 % Zustimmung)
2. Wissensorientierte Führung (55,0 % Zustimmung)
3. Prozessorientiertes Wissensmanagement (52,5 % Zustimmung)
4. Arbeitsplatz der Zukunft (50,8 % Zustimmung)
5. Community Management (47,5 % Zustimmung)
Cogneon, Newsletter, 18. Februar 2015

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MOOC design: from peer assessment to social networks

Posted on 20 February 2015 by jrobes

Der Artikel wirkt am Ende etwas unvollendet, aber bis dahin geht der Autor einige interessante Design-Varianten durch, mit denen heute bei der Gestaltung von MOOCs experimentiert wird. Im Idealfall reagieren die MOOC-Entwickler dabei bewusst auf die Heterogenität ihrer Zielgruppen, deren oft beschränkte zeitliche Ressourcen, aber auch auf Grenzen des Formats, die sich aus der großen Zahl der Teilnehmer ergeben.

Stichworte des Artikels: unterschiedliche Tracks (Lernwege) für Teilnehmer mit unterschiedlichem Vorwissen oder Zeitbudget; Gruppen- und Teamarbeit, um Teilnehmer zu motivieren dranzubleiben; Formen des Peer-Assessments, um individuelles Feedback auf Arbeiten der Teilnehmer geben zu können; Integration von Social Media-Plattformen oder Live-Events, um Diskussionen und Austausch zu unterstützen.

Dazu passt auch: An anderer Stelle wurde jüngst festgestellt, dass überproportional viele MOOC-Teilnehmer ehemalige oder aktive Lehrer sind. Wenn man das weiß, so die Überlegung, kann man natürlich das Design der Kurse entsprechend anpassen (”Enrollment in MITx MOOCs: Are We Educating Educators?”, Daniel Thomas Seaton u.a., EDUCAUSE Review).
Matthieu Cisel, La révolution MOOC, 19. Februar 2015

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Der Weg zur Stärkung freier Bildungsmaterialien

Posted on 19 February 2015 by jrobes

Die Förderung freier Bildungsmaterialien (Open Educational Resources, kurz: OER) ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Die Digitalisierung der Bildung eröffnet hier neue Möglichkeiten, aber es braucht Rahmenbedingungen, um diese auch nutzen zu können. Hier setzt das vorliegende Positionspapier, verfasst vom Bündnis Freie Bildung (gegründet von Creative Commons, Open Knowledge Foundation und Wikimedia), an.

“1. Es ist an der öffentlichen Hand, sich klar zu freien Bildungsmaterialien zu bekennen und eine umfassende OER-Strategie zu entwickeln.
2. Der öffentlichen Hand obliegt es auch, die Rahmenbedingungen und Strukturen zur Förderung von OER zu schaffen und nachhaltig auszugestalten.
3. Es bedarf in der gegenwärtigen Phase einer gezielten Förderung der Erstellung und Nutzung von OER …”

Bündnis Freie Bildung: Positionspapier, 10. Februar 2015

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adapting to perpetual beta

Posted on 18 February 2015 by jrobes

Ein kurzer Artikel von Harold Jarche, im Lexikon-Stil, der Unternehmen auf die aktuellen Herausforderungen einschwören will. Um handlungsfähig zu bleiben, hilft es zu unterscheiden: zwischen “complication & complexity”, zwischen “collaboration & cooperation”. Kurz: “Organizations have to become knowledge networks. … Networked leaders know they are just nodes in the knowledge network and not a special position in a hierarchy. The new focus of management has to be on supporting human networks.”
Harold Jarche, Blog, 18. Februar 2015

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The Horizon Report: A History of Ed-Tech Predictions

Posted on 18 February 2015 by jrobes

Letzte Woche ist ja die neue Ausgabe des Horizon Reports erschienen. Wie immer nennt er (unter anderem) sechs Technologie-Trends, die sich in den nächsten Jahren in der Hochschulbildung durchsetzen werden. Ein Beirat, dem auch ich angehöre, hat sich auf diese Trends “geeinigt”. Was der Report jedoch nicht leistet: Es gibt keinen Blick zurück, keinen Versuch zu erklären, ob einzelne Vorhersagen eingetroffen sind - oder nicht. Diese Schwierigkeit liegt in der Methode begründet. Das Delphi-Verfahren, das dem Horizon-Report zugrunde liegt, ist ein Abstimmungsprozess, eine Momentaufnahme. Niemand kann das Ergebnis als Ganzes erklären. Auch für die vergangenen Ergebnisse und Entwicklungen gibt es keine Referenzpunkte außerhalb des Reports, z.B. Studien oder Statistiken, die aussagen, ob ein Trend wirklich angekommen ist. Man kann z.B. beschreiben, was für BYOD als Trend spricht, aber nicht, warum BYOD und nicht MOOCs für einen bestimmten Zeithorizont gewählt wurde. Erklären kann man nur den Weg, auf dem das Ergebnis zustande gekommen ist. Und der ist völlig transparent.

Was man jedoch machen kann, und hier hat der Horizon Report wirklich eine Lücke: Man kann die Einschätzungen der letzten Jahre im aktuellen Report abbilden und so jedem Leser interessanten Stoff für eigene Erklärungen und Interpretationen geben. So wie es Audrey Watters hier tut. Und Stephen Downes hier getan hat.
Audrey Watters, Hack Education, 17. Februar 2015

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Vom Wissen zur Kompetenz – das große Missverständnis

Posted on 18 February 2015 by jrobes

Auch wenn dem Artikel ein aktueller Aufhänger fehlt: Werner Sauter erinnert noch einmal an den Paradigmenwechsel, der dazu geführt hat, dass wir heute mehr von “Kompetenzen” und nicht nur von “Wissen” sprechen. Und weil Kompetenzentwicklung immer in der Praxis stattfindet, gewinnen Social Media als Instrumente unserer Lebens- und Arbeitswelt auch in modernen Lernumgebungen eine immer größere Bedeutung.

“Es hat sich im betrieblichen Bildungsbereich durchgesetzt, Fähigkeiten zum selbstorganisierten, kreativen Handeln unter Unsicherheit, in eine offene Zukunft hinein, als Kompetenzen zu bezeichnen. … Regeln, Werte und Normen bilden die Kerne von Kompetenzen. Werden sie interiorisiert - während zugleich das notwendige Sachwissen erworben wird - sprechen wir von Kompetenzentwicklung.”
Werner Sauter, learn@work, 16. Februar 2015

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The Workplace in the Digital Age

Posted on 17 February 2015 by jrobes

Das Schöne an diesem Untersuchungsbericht ist nicht zuletzt, dass die Ergebnisse sehr nüchtern, aufbereitet in Aufzählungen und Zahlen, präsentiert werden. Es gibt einen Leitsatz, der die Richtung vorgibt (”The digital workplace lives at the intersection of people, organisation and technology”), eine Scorecard sowie Kriterien, die die Maßeinheiten dieser Scorecard mit Leben füllen. Das Herzstück aber bilden die Antworten auf die Frage: “What can we learn from 3 groups of organizations that report:

- A strong, shared sense of organizational purpose
- Openness to the influence of external environment
- An enabled customer-facing workforce”

Schaut man näher, was diese Organisationen auszeichnet, findet man Hinweise auf Communities und Community Management, auf Social Networking, auf die Bedeutung externer Informationsquellen. All diese Punkte lassen sich unmittelbar  herunterbrechen auf “informal learning” und “social learning”! Ohne dass diese Begriffe hier genannt werden … Dafür heißt es: “Enterprise Social Networking in over 60% of organizations today” (2014).
Jane McConnell/ NetStrategy/JMC, 15. Februar 2015 (via SlideShare)

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What do we mean by ‘open’ in education?

Posted on 16 February 2015 by jrobes

Ja, “open” ist wirklich ein weites Feld. Einem Unternehmen würde man vielleicht zurufen, mehr in offenen Netzwerken zu denken, über Abteilungsgrenzen hinweg, und auch Partner, externe Experten und Kunden in seine Planungen und Maßnahmen einzubeziehen. Gesellschaftlich zielt “open” natürlich mehr auf die Möglichkeiten zur Teilnahme an Bildung. Diesen Aspekt blättert Tony Bates hier etwas auf: mit Referenzen an “open education” (und all die vielen “open”-Initiativen im Bildungsbereich) und Open Universities. Interessant in diesem Zusammenhang: “It should be noted however that there is no publicly funded open university in the USA, which is one reason why MOOCs have received so much attention there.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 16. Februar 2015

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Kognitive Maschinen – Meilenstein in der Wissensarbeit

Posted on 13 February 2015 by jrobes

bitkom_201502.jpgDas Thema liegt dem BITKOM, dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, offensichtlich am Herzen. Denn vom ersten Arbeitskreis 2013 bis zur Vorlage dieses Leitfadens (112 S.!) ist nicht viel Zeit vergangen. Natürlich steigt auch der Leitfaden mit einer Referenz an das Computerprogramm “IBM Watson” ein, das 2011 bei Jeopardy triumphierte. Dann geht es um Begriffliches, um Perspektiven, Anwendungsfelder, Märkte und einige Fallstudien. Doch was sind eigentlich kognitive Maschinen bzw. Systeme?

“Zu den Kernmerkmalen kognitiver Systeme zählen Lernfähigkeit bei verändertem Umfeld  (Adaptivität), komfortable Interaktion mit Nutzern (Interaktivität), Dialogfähigkeit zum Präzisieren von Zielen und Problemen (Iterativität) sowie das Verständnis für die reale und virtuelle Umgebung einer Situation (Kontextualität).”

Einen breiten Raum nimmt im Leitfaden die Frage der Grenzlinie zwischen Mensch und denkenden, intelligenten Maschinen ein. So heißt eine Kapitelüberschrift: “Der künstlerische Mensch als Gegenstück und Ausgleich Künstlicher Intelligenz”. Und eine andere: “Denkende Maschinen – Freund und Helfer oder Feind des Wissensarbeiters?”
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM), 13. Februar 2015

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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