Archive | November, 2014

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Modernising Learning: Delivering Results (2014)

Posted on 28 November 2014 by jrobes

Towards Maturity, die britische Non-Profit-Organisation, hat wieder ihren jährlichen Benchmark Report herausgebracht. 85 Seiten mit einer Fülle von Themen und Perspektiven. Dafür wurden Daten von über 600 Organisationen und über 5.700 Lernern  ausgewertet. Aus diesen Informationen haben die Experten “trends in the use and implementation of learning technologies in the workplace” herausgefiltert. Themen sind u.a. die in Unternehmen eingesetzten Lerntechnologien, die Präferenzen der Lerner und die Skills von Learning & Development-Teams. Und wie immer wurden die Resultate mit denen der “Learning Leaders” verglichen. Über diese heißt es zusammenfassend:

“… these organisations are all aligning learning to business; providing their learners with an active voice; supporting learning beyond the course and are proactive in connecting with staff. As a result they are twice as likely to report that they are achieving the benefits they seek and three times as likely to report positive changes in staff behaviour (compared to the average).”

Die Ergebnisse des Benchmark Reports liegen in unterschiedlichen Formaten vor - vom gesamten Report, über Slides bis zur Management Summary, mit vielen interessanten und nützlichen Schaubildern.
Towards Maturity, 5. November 2014

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Didaktisches Design für Blended Learning – Wie die Weiterbildung von neuen Formaten profitieren kann

Posted on 27 November 2014 by jrobes

Erstens steht Blended Learning auf den meisten Listen der wichtigsten Formen des Online-Lernens ganz oben (siehe z.B. das MMB Learning Delphi 2013); und zweitens bildet es nach wie vor einen guten Ausgangspunkt, um traditionelle Lernkonzepte zu öffnen und zu erweitern. Von daher lohnt sich der Blick auf diese Folien von Katja Bett, die zuerst Blended Learning in einzelne Bausteine zerlegt und diese dann wieder systematisch zusammensetzt.

Die Folien wurden präsentiert auf der 10. wbv Fachtagung am 29. Oktober 2014 in Bielefeld (”Perspektive Didaktik - Bildung in erweiterten Lernwelten”). Im Netz findet sich inzwischen eine umfangreiche Dokumentation dieser Tagung, zu der u.a. auch Präsentationen über MOOCs, Badges sowie ein BarCamp gehörten.
Katja Bett, SlideShare, 25. November 2014

Blended-Learning_Katja-Bett from Katja Bett

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EduBattle #1: Wagner vs. Wittke

Posted on 27 November 2014 by jrobes

Ein neues, unterhaltsames Format. Der Rahmen: Zwei Spieler bzw. Spielerinnen treten in einem Live-Hangout gegeneinander an: Wer findet das beste Fundstück zu einem bestimmten Edu-Thema? Präsentation, Fragen & Antworten, Präsentation, Fragen & Antworten, insgesamt zehn Minuten lang. Angetreten zum ersten EduBattle sind Andreas Wittke und Anja C. Wagner. Ihr Thema waren Badges, und auch, wenn sie vielleicht aus “Edu-Sicht” nicht die besten Fundstücke erwischt hatten, war es sehr kurzweilig.
Anja C. Wagner, ununi.tv, 26. November 2014

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Business Education Faces a Challenging and Disruptive Future, finds Global Research

Posted on 26 November 2014 by jrobes

Im Teaser zum Report (48 S.) heißt es: “Traditional business education models are being disrupted by technology, the introduction of MOOCs, market competition, university fees and increasingly demanding employer and employee needs, finds a wide-ranging new report called See the Future.”

Auch wenn die aktuellen Stichworte wie “disruption” und “MOOCs” fallen, sind die Ergebnisse wenig spektakulär. Ich denke, man wollte vor allem hören, ob und wie die aktuellen Veränderungen im Online-Lernen bei den Betroffenen angekommen sind. Grundlage des Reports war eine Online-Befragung. Durchgeführt wurde sie von CarringtonCrisp im Auftrag von ACCA (Association of Chartered Certified Accountants) und EFMD (European Foundation for Management Development).
Martine Plompen, EFMD Blog, 25. November 2014

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Makerspaces in Bibliotheken. Kreativwerkstätten des 21. Jahrhunderts

Posted on 26 November 2014 by jrobes

Die Stadtbibliothek Köln tut es. Und die Sächsische Landesbibliothek in Dresden. Sie haben für Makerspaces (FabLabs) ihre Räume geöffnet. Im Artikel ist die Rede von “ersten Experimenten mit offenen Kreativräumen”, davon, “dass Bibliotheken und die Do-it-yourself-Bewegung durchaus gut zusammenpassen”. Die Leiterin der Stadtbibliothek Köln, Hannelore Vogt, ergänzt: weil es “viele Übereinstimmungen mit den traditionellen Aufgaben der Bibliothek als Lernort, als Ort der Kommunikation und der Teilhabe” gibt.
Dagmar Giersberg, Goethe-Institut, Oktober 2014

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Role of Community Management in Workplace Learning Today

Posted on 25 November 2014 by jrobes

Community Management rückt auf die Unternehmensagenda, sobald “enterprise social platforms” eingeführt werden. Dann braucht es Community Manager, und Personaler oder Personalentwickler sind mögliche Job-Kandidaten. Für Letztere ist es zugleich die Chance, formelle und informelle Lernprozesse zu verbinden. Unternehmen wie Bosch gehen diesen Wandel aktiv an und bereiten auf die neuen Aufgaben vor (”Community Management: qualifiziert-zertifiziert-los gehts!”) Sahana Chattopadhyay geht noch einen Schritt weiter und beschreibt, was Community Management bedeutet bzw. welche Hüte sich ein Community Manager aufsetzen muss: z.B. “the hat … of a Change Agent, … a Content Curator, … a Brand Ambassador”.
Sahana Chattopadhyay, ID and Other Reflections, 22. November 2014

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“Kompetenzanerkennungskompetenz” – #Dukannstwas – Blogstöckchen Teil 1

Posted on 25 November 2014 by jrobes

Da ich versprochen habe, in den nächsten Tagen den Staffelstab aufzunehmen, sei hier auf den Startschuss von Julia Behrens (Bertelsmann Stiftung) verwiesen. Sie möchte eine Diskussion zum Thema “Kompetenzanerkennung” starten und springt dafür in das Jahr 2020. Wir können lesen, wie Alexander mit Hilfe eines Jobcenter-Beraters sein Recht auf Kompetenzanerkennung wahrnimmt. Erfolgreich. Ihr Fazit:

“Schön wäre das. Eine echte Chance das sonst oft so selektive deutsche Bildungssystem zu öffnen und von der Defizitorientierung zur Ressourcenperspektive zu wechseln - und damit vielen Menschen endlich die Möglichkeit zu geben zu zeigen, was in ihnen steckt. Wir haben dann im wahrsten Sinne des Wortes die „Kompetenzanerkennungskompetenz”. Was werden wir daraus machen?”
Julia Behrens, Blog “Aus- und Weiterbildung”/ Bertelsmann Stiftung, 17. November 2014

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Digital wird normal. Wie die Digitalisierung die Hochschulbildung verändert

Posted on 25 November 2014 by jrobes

draeger_201411.jpgDie Autoren des Centrums für Hochschulentwicklung, allen voran Jörg Dräger, legen noch einmal nach. Im Nachklang des Villa-Hügel Gesprächs 2014 erinnern sie die Hochschulen in plakativen Formulierungen daran, ihre Hausaufgaben zu erledigen, kurz: ihre Digitalisierungsstrategien zu entwerfen. Denn nur so können die Möglichkeiten der Digitalisierung, allen voran eine Personalisierung von Lehre und Lernen via Massifizierung, realisiert werden.

Wer sich bisher an den Weckrufen des CHE gerieben hat, wird auch in diesem Transkript seine Aufreger finden. Geht es in der Hochschulbildung auch um Produktivität? Um “Bologna Digital”? Ist Venture Capital die Lösung, wie es an einer Stelle heißt? Auf der anderen Seite haben die Autoren in den letzten Monaten gelernt, weisen auf den Stellenwert der Persönlichkeitsbildung sowie die “persönliche Beziehung zwischen Lehrer und Lerner” hin, die nicht durch Computertechnik zu ersetzen ist.

Was die Lektüre erschwert: Die ökonomische Notwendigkeit der Digitalisierung steht ohne Komma neben den Chancen, die sich auf didaktischer Ebene mit den neuen Netztechnologien ergeben. Hier würde ich gerne stärker gewichten und klarer trennen, auch wenn es in letzter Konsequenz schwerfällt.
Jörg Dräger, Julius-David Friedrich und Ralph Müller-Eiselt, CHE - Centrum für Hochschulentwicklung, 20. November 2014

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The persistence of distance (learning)

Posted on 24 November 2014 by jrobes

Es geht um Begriffe. Zum Beispiel “Distance Learning”. Hat sich dieser Begriff nicht längst erledigt in einer Welt, in der wir von Technologien umgeben sind und in der immer mehr Lernprozesse ganz oder in Teilen im Netz stattfinden? Hierzulande ist der Begriff ja - als Fernunterricht - sogar staatlich abgesegnet. Oder “e-learning”? Steve Wheeler springt etwas zwischen Begriffen, ihren Bedeutungen, ihrer Geschichte und einem konkreten Ort wie #EDENChat, an dem solche Themen diskutiert werden.
Steve Wheeler, Learning with ‘e’s, 24. November 2014

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Hamburg gründet eine Online-Universität

Posted on 24 November 2014 by jrobes

Der Artikel im Hamburger Abendblatt bildet die Brücke zur Campus Innovation, die mich letzte Woche wieder einmal nach Hamburg geführt hatte. Aber ich will an dieser Stelle gar nicht auf die Veranstaltung selbst eingehen. Das mache ich lieber, wenn die Vortragsmaterialien online stehen. Denn die Nachricht der Konferenz steckte dieses Mal nicht in den Vorträgen, sondern in der Ankündigung des Bürgermeisters Olaf Scholz, der den zweiten Tag einleitete. Er stellte nichts weniger als eine “Hamburg Open Online University” in Aussicht. Nun könnte man einwerfen, dass in Hamburg schon eine Weile das Online-Lernen praktiziert wird, dass es keinen Mangel an Lernplattformen gibt und anderes mehr. Was ist also der Neuigkeitswert dieser Initiative? Es ist, so Scholz, ein gemeinsames Projekt aller Hamburger Hochschulen, es soll etwas “Eigenes” sein (also keine Initiative, die auf einer bestehenden, kommerziellen Online-Plattform aufsetzt), und die Angebote sollen offen für alle (Hamburger?) Bürger sein (hier geht es zur kompletten Rede von Olaf Scholz).

Natürlich fiel auch das Stichwort “Digitalisierungsstrategie”, und natürlich ist diese Initiative auch eine Reaktion auf die laufende MOOC-Diskussion. Es soll sogar zusätzliche Mittel für die Plattform sowie die Fortbildung der Lehrkräfte geben. Und schon im ersten Halbjahr 2015 soll man etwas sehen können. Gabi Reinmann spricht in ihrem Blog von Déjà-vus. Der AStA war am Freitag skeptisch. Ich bin es auch.
Marc Hasse, Hamburger Abendblatt, 22. November 2014

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Innovating Pedagogy 2014

Posted on 21 November 2014 by jrobes

sharples_201411.jpgDie kleine Ausgabe des Horizon Reports. “Ten innovations that are already in currency but have not yet had a profound influence on education” haben die Experten der Open University wieder identifiziert, zum dritten Mal 2014. Im Gegensatz zum Horizon Report, der zukünftigen Bildungstechnologien auf der Spur ist, setzen die Autoren dieses Reports mehr auf die pädagogische Perspektive. Alle Innovationen wurden wieder mit einem kurzen Stempel versehen (”Potential impact”, “Timescale”) und vorgestellt. In diesem Jahr führt “Massive open social learning” die Liste an, also MOOCs, aber mit der Vorgabe einer gemeinsamen Lernerfahrung und der Frage, mit welchen Ansätzen man dieser gerecht werden kann. Vor dem Hintergrund des aktiven Engagements der Open University in der MOOC-Entwicklung mit ihrer Plattform FutureLearn durchziehen entsprechende Verweise auch die übrigen Trends. Und unter dem Stichwort “Learning to learn”, das sei hier noch kurz erwähnt, wird für das “double-loop learning” (Chris Argyris) geworben.

- Massive open social learning: Free online courses based on social learning
- Learning design informed by analytics: A productive cycle linking design and analysis of effective learning
- Flipped classroom
: Blending learning inside and outside the classroom
- Bring your own devices: Learners use their personal tools to enhance learning in the classroom
- Learning to learn: Learning how to become an effective learner
- Dynamic assessment: Giving the learner personalized assessment to support learning
- Event-based learning: Time-bounded learning events
- Learning through storytelling: Creating narratives of memories and events
- Threshold concepts: Troublesome concepts and tricky topics for learning
- Bricolage: Creative tinkering with resources
Mike Sharples u.a., Open University Innovation Report 3, 12. November 2014

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George Siemens: ‘Students need to take ownership of their learning’

Posted on 20 November 2014 by jrobes

Auch George Siemens ist Keynote Speaker (dieses Jahr ist es wirklich eine illustre Liste!) auf der Online Educa, die in wenigen Tagen beginnt. Die Themen dieses Interviews sind: “… how data is providing opportunities that teachers and educators can’t, why his latest ‘new-look’ MOOC has its critics and where he sees e-learning headed in the future”.

Was e-learning betrifft, gibt er uns die Stichworte “credentialing pipeline”, “competency-based learning” und “data and analytics” mit auf den Weg. Als Herausforderungen, die auf der MOOC-Agenda stehen, sieht er “interaction components”, “better use of data” und “different learner levels”. Und er berichtet vom laufenden DALMOOC, einem “dual layer MOOC”.
Annika Burgess, Interview mit George Siemens, 19. November 2014

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A MOOC sees its greatest impact in the classroom at MIT

Posted on 20 November 2014 by jrobes

MIT Professor Shigeru Miyagawa hat einen Kurs, “Visualizing Japan”, parallel sowohl als MOOC als auch als Kurs am MIT durchgeführt. Und dabei gemerkt, dass die Studierenden vor Ort in der Vorlesung auf einmal Fragen stellten und diskutierten, weil sie offensichtlich mit den Online-Inhalten des MOOCs vertraut waren. Professor Shigeru Miyagawa war freudig überrascht, hat den Ball aber gerne aufgenommen. Am Ende stellt er fest: “I don’t think I can ever go back to a pure lecture-style teaching.” Man könnte jedoch auch kritisch feststellen, dass hier ein MIT Professor zwar einen MOOC durchgeführt, sich aber mit den Möglichkeiten und Konsequenzen neuer Lernformen und -methoden nicht weiter auseinandergesetzt hat. Und das wiederum ist ein Spiegelbild vieler Diskussionen über MOOCs und die Digitalisierung der Hochschulen.
Office of Digital Learning, MIT News, 14. November 2014

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eLearning Trends to Follow in 2015

Posted on 19 November 2014 by jrobes

Es geht schon los, die Saison der “Trends to Follow”. Doch die Stichworte, die die Experten von talentLMS hier auflisten, könnten auch auf meiner nächsten Präsentation stehen: Big Data, Gamification, Personalization, M-Learning, Focus on Return-on-Investment, APIs, Automation, Augmented Learning, Corporate MOOCs, Rise of Cloud LMS.
John Laskaris, Talent Blog, 18. November 2014

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Embedding Learning in Work: The Benefits and Challenges

Posted on 18 November 2014 by jrobes

Die Vorteile des Lernens im Arbeitsprozess liegen auf der Hand. Und Charles Jennings zitiert eine Reihe von Studien, die die Effektivität des on-the-job learning unterstreichen (und die man sich eigentlich notieren müsste!). Ihnen gegenüber stehen jedoch verschiedene Herausforderungen:

- “This learning can’t be ‘managed’ by HR, L&D or by any of the processes and technology systems they put in place. It can, however, be supported, facilitated, encouraged, exposed and shared by HR and L&D …”
- “The lack of understanding and failure to use performance support approaches and tools has created a significant barrier for supporting the learning that is embedded in work.”
- “A final challenge facing many L&D professionals is that embedding learning in work almost always requires the active support of executives, business managers and team leaders. This means L&D needs to engage these groups and work closely with them.”

Charles Jennings, Workplace Performance, 17. November 2014

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iTeL 1/2014 ist erschienen

Posted on 17 November 2014 by jrobes

iTeL steht für die Interdisziplinäre Zeitschrift für Technologie und Lernen, die mit ihrer Gründungsnummer seit einigen Tagen online steht. Ihre Wurzeln, zumindest mit Blick auf den Herausgeberkreis, liegen in der ehemaligen zeitschrift für e-learning. Nach einer längeren Sondierungsphase soll es jetzt als Open-Access-Zeitschrift weitergehen, man will drei bis vier Mal im Jahr erscheinen und dabei ein Open Peer Review-Verfahren testen. Die ersten drei Artikel liegen vor. Im Editorial ist bereits die Rede von “wichtigen Lernerfahrungen” der Herausgeber. Ich bin gespannt. By the way, einen RSS-Feed habe ich noch nicht gefunden.
iTeL (Interdisziplinäre Zeitschrift für Technologie und Lernen), Mitteilungen, 11. November 2014

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Bildung 2025: Vier düstere Szenarien (und ein kleiner Lichtblick)

Posted on 17 November 2014 by jrobes

Vier spezielle Szenarien für die Bildung in Deutschland hat Martin Lindner entworfen. Sie bilden den fünften Teil seiner Serie “Lernen im digitalen Klimawandel”. Technologische Entwicklungen, Wirtschaft und Wirtschaftskrisen sowie kulturelle Strömungen bilden die Treiber, mit denen Martin Lindner hier spielt. Das Ergebnis:
- Szenario 1: Latein ist das neue Latein
- Szenario 2: Standort Standort über Alles
- Szenario 3: Google Apple Cyber Campus
- Szenario 4: Nach der großen Krise

In den Szenarien steckt vieles von dem, was heute in der Bildung diskutiert bzw. kritisiert wird. Von Humboldt bis MOOCs. Allerdings fehlen ihnen etwas die klaren Konturen. Vielleicht wäre es hilfreich gewesen, sie auf zwei Achsen (Technologie/ Wirtschaft ?) anzuordnen. Oder sie um einzelne Player in der globalen Bildung herum zu gruppieren (Apple, Google, LinkedIn, Facebook ?). Zuletzt: Wo steckt eigentlich der kleine Lichtblick?
Martin Lindner, #PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung, 14. November 2014

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Will MOOCs be Flukes?

Posted on 14 November 2014 by jrobes

Der New Yorker fasst zusammen: Massive Open Online Courses sind mit großen Erwartungen gestartet. Doch diese konnten bis heute nicht erfüllt werden. Da sind zum einen die hohen Abbrecherquoten. Und zum anderen die Tatsache, dass genau die Lerner durchhalten, die es eigentlich gar nicht nötig haben: also die gut Ausgebildeten, die Beschäftigten, die aus den westlichen Industrienationen. Der Fehler aus Sicht der Autorin: Die MOOC-Entwickler hätten sich ausgiebiger mit den Erkenntnissen der Bildungsforschung beschäftigen sollen. Da ist sicher etwas dran. Wobei die meisten Experten an dieser Stelle vor allem auf die fehlende Betreuung der Lernenden durch Lehrende hinweisen, auf Feedback, Unterstützung und Kritik. Maria Konnikova weist dagegen auf Studien hin, die eine Korrelation zwischen Lernerfolg und individualisierten Lernwegen sowie anspruchsvolleren Übungen und Tests gezeigt haben.

“MOOCs are a technology with potentially revolutionary implications for education, but without a precise plan for realizing that potential. One way of getting there could be for the leaders of the MOOC movement to look more closely at old methods, from when education was less massive, less open, and entirely offline.”
Maria Konnikova, The New Yorker, 7. November 2014

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Das LMS ist tot - lang lebe das LMS! - Recap zum Webinar mit Dr. Jochen Robes

Posted on 14 November 2014 by jrobes

Thomas Jenewein hat auf dem SAP Community Network noch einmal ausführlich das Webinar zusammengefasst, das wir in dieser Woche gemeinsam durchgeführt haben. Ich habe dort versucht, Lernplattformen bzw. Learning Management Systeme zu verorten: mit Blick auf die Anforderungen, die heute an Corporate Learning gestellt werden; die Trends, die Bildung und Lernen bewegen; sowie eine komplexe Systemlandschaft, in die sich Lernplattformen einfügen müssen. Thomas Jenewein hat dann noch die Fragen mitprotokolliert, denen wir uns gemeinsam gestellt haben, und meine Slides sowie das Audiorecording verlinkt.
Thomas Jenewein, SAP Community Network, 14. November 2014

Das LMS ist tot - lang lebe das LMS! from Jochen Robes

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EDENRW8 By Tony Bates - Continuing to map research in online learning

Posted on 14 November 2014 by jrobes

Tony Bates ist in diesen Tagen unglaublich produktiv. So war er vor einigen Tagen in Oxford auf dem 8. EDEN Research Workshop (EDENRW8) und präsentiert hier eine Zusammenfassung der Keynotes und Research Papers, verteilt auf drei Beiträge. Einige Schlaglichter aus seinen Anmerkungen: “MOOCs currently continue to dominate research …”, “surprisingly few papers on the use of social media … and course design”, “some interesting papers on the use of data analytics/ big data …”. Weitere Kategorien bildeten “Quality and Assessment”, “Learner Characteristics” und “Faculty Development”. Über die Keynotes in Oxford hält er fest:

“All the keynotes examined different views of open-ness in education. It is clear that MOOCs are evolving and are just one example, but a very visible one, of the various ways open-ness in education is now developing. Another theme running through the keynotes is the tension between human and machine approaches to learning, raising the important question of what in education is best done by humans and what by machines.”
Tony Bates (via Antonio Moreira Teixeira’s blog), 14. November 2014 (12. November 2014, 10. November 2014)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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