Archive | June, 2014

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The future of universities. The digital degree

Posted on 30 June 2014 by jrobes

Eine Zusammenfassung der laufenden MOOC-Aktivitäten liefert der Economist. Mit den üblichen Zutaten wie “change”, “revolution” und der “reinvention of the university”. Auf die Treiber dieser Entwicklung haben die Autoren bereits mehrmals hingewiesen: das wacklige Geschäftsmodell der (amerikanischen) Hochschulen, die “explosion in online learning” und ein Arbeitsmarkt, der das lebenslange Lernen seiner Mitspieler verlangt.

Kosten, Technologie und Nachfrage. Vor diesem Hintergrund wird daran erinnert, dass es keinen Grund gibt, MOOCs vorschnell abzuschreiben: “Since the first wave of massive online courses launched in 2012, a backlash has focused on their failures and commercial uncertainties. Yet if critics think they are immune to the march of the MOOC, they are almost certainly wrong. Whereas online courses can quickly adjust their content and delivery mechanisms, universities are up against serious cost and efficiency problems, with little chance of taking more from the public purse.”
The Economist, 28. Juni 2014

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Wie smarte Dienste die Arbeit aufmischen

Posted on 30 June 2014 by jrobes

Gunter Dueck hat sie an einigen Stellen schon beschrieben, die neue smarte Service-Ökonomie. Bernd Bienzeisler (Fraunhofer-Institut für 
Arbeitswirtschaft und Organisation) macht es etwas komprimierter, wenn er uns mit einigen Beispielen innovativer, informationsbasierter Dienstleistungen füttert. Im Anschluss riskiert er drei plausible Thesen zur Zukunft der Arbeit und ihren Auswirkungen auf Qualifikationen und Beschäftigungsfähigkeit:

“These 1: Es kommt zu einer technologischen Integration 
von Arbeits- und Lebenswelten …
These 2: Soziale Kompetenzen werden zum Engpassfaktor …
These 3: Es entsteht ein neues Bewusstsein für Arbeit …”

Bernd Bienzeisler, Magazin Mitbestimmung, 06/2014

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Pro und Contra: Positionen zu Learning Analytics

Posted on 27 June 2014 by jrobes

Obwohl Learning Analytics gegenwärtig mehr theoretisch als praktisch gelebt wird, gibt es durchaus unterschiedliche Standpunkte. Für e-teaching.org die Gelegenheit, mit der Debatte um Learning Analytics eine neue Rubrik “Meinung” zu eröffnen. Es gibt eine Pro- (Ulrik Schroeder/ Mohamed Amine Chatti) und eine Kontra- (Kai-Uwe Loser) Fraktion, ihre ausformulierten Positionen sowie eine visualisierte Pro-und-Contra-Skala (hier hatte ich allerdings eine kurze Abstimmungsmöglichkeit inkl. Ergebnis erwartet).

“Learning Analytics, die Erhebung von Daten über Lernende und ihren Lernkontext, polarisiert: Befürworter sehen darin Chancen für eine Verbesserung von Bildungsangeboten, Kritiker befürchten, dass es zu einer Kultur der Überwachung kommt und wissenschaftlich unbegründete Rückschlüsse über Lehr-/Lernprozesse gezogen werden.”
e-teaching.org, 27. Juni 2014

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Wearable Learning: the next big thing!

Posted on 27 June 2014 by jrobes

Das Google Glass Explorer Program ist in UK angekommen, und Jane Hart macht sich gleich Gedanken über den Eintritt in das “post-mobile age”, über die Nutzung von Wearables (Google Glass, smart watches, jewellery, etc.), über Privatsphäre, Sicherheit und Lernen:

“In terms of learning, the future use of wearables will not be about trying to shrink content to fit onto these devices – as we have seen happen with mLearning, but to think differently about how we can support learning and performance support through these devices. But one thing is for certain, as Jeanne Meister points out in Forbes:
Social learning and mobile learning on your tablet or SmartPhone will seem so yesterday!”

Jane Hart, Learning in the Modern Workplace, 26. Juni 2014

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The Talent Management Systems Market Surges Ahead

Posted on 27 June 2014 by jrobes

Josh Bersin hat wieder einmal den Markt der Talent Management-Systeme vermessen. Es ist schon erstaunlich, wie viele Bereiche und Kategorien heute das ausmachen, was einmal schlicht “Personalarbeit” hieß, und welche Anforderungen damit zugleich an eine integrierte, unternehmensweite Systemlösung gestellt werden. Alleine für den Bereich “Learning Management”, das nur als Beispiel, zählt Josh Bersin folgende Funktionen auf:

Training Administration, Learning Content Management, e-Learning Management, Social and Collaborative Learning, Customer and Partner Training (extended enterprise), Training Packages, eCommerce and Training Commerce, Certification Administration, Testing and Assessment, Learning and Productivity Analytics.

Beeindruckend! Weitere Infos aus dieser Markt-Übersicht: Die geschilderten Bereiche und Funktionen entwickeln und verändern sich viel zu schnell, als dass sie z.B. von einigen wenigen ERP-Anbietern wie SAP dominiert werden können (auch wenn mit Blick auf die integrierten, unternehmensweiten Lösungen dies ein naheliegender Gedanke ist). Und Josh Bersin bezeichnet gerade den Learning Management-Bereich als Innovationstreiber:
“I believe the LMS market is entering a whole new era of innovation - focused much more heavily on integration with MOOCs, enabling corporate expertise to be shared, and finally delivering on “on-demand” learning.”
Josh Bersin, Bersin by Deloitte/ Josh Bersin’s Blog, 26. Juni 2014

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WWW-based online education turns 20 this summer

Posted on 26 June 2014 by jrobes

Eine kleine Zeitreise, die Phil Hill hier anbietet: “To the best of my knowledge (correct me in comments if there are earlier examples), the first accredited school to offer a course over the WWW was the Open University in a pilot Virtual Summer School project in the summer of 1994. The first course was in Cognitive Psychology, offered to 12 students, …”

Es folgt eine originale Beschreibung des damaligen Projekts, inkl. der technischen Infrastruktur. Nur am Rande, den Begriff e-Learning gab es damals noch nicht. Und Audrey Watters ergänzt in einem Kommentar: “It’s also the 25th anniversary of the first 1:1 laptop program too” und spendiert uns einen Link zu “Logo in Australia”
Phil Hill, e-Literate, 24. Juni 2014

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Norwegian MOOC commission

Posted on 25 June 2014 by jrobes

Auch auf die Gefahr hin, dass diese Woche sehr “MOOC-lastig” wird: Norwegen war ja letztes Jahr das erste Land, das eine nationale Kommission beauftragt hat, das Potenzial von MOOCs zu untersuchen. Jetzt liegt der entsprechende Bericht vor, allerdings auf Norwegisch, aber Alastair Creelman hat netterweise die wichtigsten Botschaften zusammengefasst und eingeordnet. Hier ein Auszug aus den Empfehlungen des Berichts:

  • “A major national investment of up to €16-47 million annually in the coordinated development of online education in the country. This includes the formation of at least one national MOOC platform, research-based competence and knowledge development, cooperation between higher education and industry in using MOOCs for work-related training and research into learning analytics.
  • Create a clear Norwegian MOOC profile and cooperate in the Nordic region.”

Eine gute Ergänzung des gestrigen HRK-Papiers, auch mit Blick auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten.
Alastair Creelman, The corridor of uncertainty, 19. Juni 2014

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Lieber Harvard als Hannover? Wie der “digitale Tsunami” zur Erfolgswelle für Bologna werden kann

Posted on 25 June 2014 by jrobes

Will man Harvard & Co. das Spielfeld wirklich überlassen? Wie kann man die europäischen Hochschulen für das Online-Lernen in Form von POOCs (”personalized” statt “massive”) begeistern? Die Autoren setzen auf die Mobilität der Bildung, auf Bologna und ECTS. Ihr Plädoyer: „Bologna Digital” ist eine große Herausforderung, aber eine noch größere Chance, aus dieser oft kritisierten Reform endlich eine echte Erfolgsgeschichte zu machen.” Gewagt.
Jörg Dräger (in Zusammenarbeit mit Ralph Müller-Eiselt), The European, 24. Juni 2014

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HRK-Positionspapier zu MOOCs im Kontext der digitalen Lehre

Posted on 24 June 2014 by jrobes

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat heute Stellung bezogen: in Form eines kurzen Positionspapieres und eines längeren Readers (“Potenziale und Probleme von MOOCs - eine Einordnung im Kontext der digitalen Lehre”, 71 Seiten). Nun, ich bin kein hochschulpolitischer Insider, aber das Paket darf wohl als Gegenentwurf zu den “Zehn Thesen zur Digitalisierung der Hochschullehre” gelesen werden, die im Herbst vom CHE Centrum für Hochschulentwicklung verbreitet wurden. Dort die “schlafende Revolution”, hier, deutlich nüchterner, die “Potenziale und Probleme”.

Während sich die CHE-Thesen an den amerikanischen Entwicklungen orientieren und sich eine “Personalisierung” des Lehrens und Lernens auf der Grundlage von Learning Analytics vorstellen, wird in den HRK-Thesen erst einmal ein Gang zurückgeschaltet und an die Freiheit der Lehre erinnert. Denn MOOCs sind ressourcenintensiv, bauen auf fragwürdigen Finanzierungsmodellen auf und kommen, didaktisch wie rechtlich, mit mehr Fragen als Antworten daher. Einig sind sich beide Seiten in ihren jeweils letzten Thesen, die ich hier in der “weicheren” HRK-Version zitiere: “Die HRK empfiehlt den Hochschulen, sich unter Berücksichtigung dieser Aspekte strategisch zur Digitalisierung der Lehre zu positionieren.”

Unabhängig von dieser “Rahmung” bietet vor allem der Reader einen umfassenden Überblick zur MOOC-Diskussion, wie sie hierzulande aus Sicht der Hochschulen (!) geführt wird. Und wie sie ja im “Hochschulforum Digitalisierung”, dann mit allen beteiligten Parteien, fortgeführt wird.
Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Beschluss des 127. HRK-Senats, 24. Juni 2014

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Evaluationsbericht zum VHS-MOOC „Wecke den Riesen auf“

Posted on 24 June 2014 by jrobes

rohs_2014061.jpgZwischen September und November 2013 fand der vhsMOOC statt (”Wecke den Riesen auf!”). Es war ein klassischer cMOOC, mit über 700 Teilnehmern und dem Thema “Weblernen mit der VHS”. Die TU Kaiserslautern hat den MOOC begleitet und zum Start bzw. Abschluss des Kurses eine Online-Befragung durchgeführt. Neben den allgemeinen Angaben zur Zielgruppe finden sich im vorliegenden Evaluationsbericht (42 Seiten) auch Informationen über Medienkompetenz, Motivation und Erwartungen, Nutzung und Beteiligung sowie abschließende Empfehlungen. Zahlreiche Ergebnisse, obwohl in ähnlichen Zusammenhängen schon geschildert, regen das Nachdenken an. Zum Beispiel:

“Bezüglich der Ziele, die sich die Teilnehmenden des MOOC gesetzt hatten, gaben rund die Hälfte der Teilnehmenden an, diese nicht erreicht zu haben. Dem gegenüber gaben weniger als ein Drittel (28,9%) ihre Ziele teilweise oder vollständig erreicht zu haben […].  Als Ursache dafür, warum ein großer Teil der Teilnehmenden die Ziele nicht erreicht hat, wurde vor allem der Zeitaufwand und die nicht erfüllten Erwartungen identifiziert.” (S. 22)

“Im Gegensatz zur Angabe von hoher intrinsischer Motivation der Teilnehmenden war allerdings nur eine sporadische aktive Beteiligung am MOOC auszumachen.” (S. 28)
Matthias Rohs und Christoph Giehl, TU Kaiserslautern, Beiträge zur Erwachsenenbildung (Nr.2 ), 2014 (pdf)

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Unternehmen lernen online – Corporate Learning im Umbruch

Posted on 23 June 2014 by jrobes

berger_201406.jpgAuch die Berater von Roland Berger nutzen die Gunst der Stunde, um Corporate Learning und die Digitalisierung zusammenzuführen. Das geschieht, indem das Online-Lernen als Antwort auf die aktuellen Herausforderungen vorgestellt wird, auf Zeit-, Globalisierungs- und Kostendruck. Und es wird als attraktives Wachstumssegment im Bildungssektor, nun ja, “gefeiert”. Nimmt man dann noch die Welle, die MOOCs losgetreten haben, wird daraus aus Sicht der Berater eine klare Botschaft.

Das ist der Vorspann dieses Strategiepapiers. Im zweiten Teil wird angedeutet, wie “Online-Bildung in Unternehmen …. die Spielregeln auf jeder der vier Stufen in der Wertschöpfungskette von Corporate Learning” verändert. Von der Ermittlung des Lernbedarfs bis zur Überprüfung der Wissensanwendung und Verhaltensänderung. Hier kommen dann Big Data und Learning Analytics ins Spiel und weitere interessante Details.

Ein kurzes Fazit: In dieser Studie fallen alle Begriffe, die heute die Diskussion um das Online-Lernen prägen, von Badges, über den Flipped Classroom bis zu Personal Learning Environments. Das ist weit mehr, als man gemeinhin von den großen Beratungshäusern erwarten darf. Dafür ist die empirische Basis vieler zentraler Trends sehr dünn bzw. sehr abstrakt (”der gesamte E-Learning-Markt … ist heute schon 91 Milliarden Dollar groß”!?). Wer zudem die Thesen zur Digitalisierung der Hochschullehre des CHE kennt, wird zentrale Botschaften wiederfinden, z.B.: “Die Zukunft liegt nicht in der kostenlosen Vermassung, sondern in der Personalisierung und Individualisierung von Bildung für das lebenslange Lernen.” Wie auch immer: Wer Argumente für die unternehmensweite Einführung von E-Learning 1.0 oder, besser noch, 2.0 benötigt, ist hier richtig.
Roland Berger Strategy Consultants, Mai 2014

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Lecturio interviewt Dr. Jochen Robes, Weiterbildungsexperte

Posted on 23 June 2014 by jrobes

Okay, die Fragen, denen ich mich hier gestellt habe, waren, ich will es vorsichtig ausdrücken, sehr allgemein formuliert. So lautete zum Beispiel die Erste: “Wie sehen Sie die Zukunft von E-Learning und klassischer Weiterbildung in Form von Seminaren und Workshops? Werden beide Komponenten noch näher zusammenrücken?” Aber ich wurde sehr nett und hartnäckig um Antworten gebeten. Deshalb.
Maria Jaehne, Das Weblog von Lecturio, 23. Juni 2014

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20 small changes to modernise the workplace learning experience (slideset)

Posted on 20 June 2014 by jrobes

Eine Fingerübung von Jane Hart. Und längere Aufzählungen haben ja den Vorteil, dass man sich über Gruppierungen und Überschneidungen nicht so viele Gedanken machen muss. Also geht es von 1. “Don’t require people to turn off their laptops and devices in training” bis 20. “Stop referring to staff as “learners”.
Jane Hart, Learning in the Social Workplace, 20. Juni 2014

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adidas Learning Campus

Posted on 20 June 2014 by jrobes

Neues vom adidas Learning Campus: Am 13. Juni hat Christian Kuhna auf dem Management 2.0-Lerntag in der Cogneon Akademie noch einmal die wichtigsten Ideen und Konzepte des “new way of learning” präsentiert. Von den drei Grundprinzipien (”from education to learning”; “from consumption of information to participatory learning”, “from institutions to networks”) bis zu den Lernorten, an denen die Ideen gelebt werden sollen. By the way, der offizielle Launch des Learning Campus soll am 18. Juli stattfinden. Auf Pinterest findet sich weiteres Bildmaterial. Ein empfehlenswerter Überblick.
Cogneon Akademie, YouTube, 14. Juni 2014

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#nanodegree #badges #lifelong learning thoughts

Posted on 18 June 2014 by jrobes

Vor einigen Tagen hat Udacity, einer der großen MOOC-Anbieter (der ja inzwischen auf den Begriff “MOOC” verzichtet!), sein Konzept der “nanodegrees” vorgestellt: kurze, kompakte, job-bezogene Trainingskurse, für die man Abschlüsse erhält, die irgendwo zwischen Zertifikaten und Open Badges angesiedelt sind, “nanodegrees” eben. Abgesehen davon, dass Udacity damit seinen Fokus auf Corporate Learning bzw. Training unterstreicht, erschließt sich mir das Geheimnis dieser wohlklingenden Abschlüsse noch nicht. Wahrscheinlich geht es vor allem darum, hier einen Begriff zu setzen. Weitere Überlegungen finden sich bei Inge de Waard, die das Pro und Kontra dieses Konzepts ausführlich beleuchtet.
Inge de Waard, @Ignatia Webs, 18. Juni 2014

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Hochschul-Bildungs-Report: Schlechte Noten für deutsche Lehrer-Bildung

Posted on 18 June 2014 by jrobes

stifterverband_201406.jpgStifterverband und McKinsey haben die Hochschulbildung vermessen und sind zu ernüchternden Ergebnissen gekommen: Von den gesteckten Zielen ist man weit entfernt. Auf dem Prüfstand stehen sechs Handlungsfelder: Lehrer-Bildung, Internationalität der Bildung, Chancengerechtigkeit für Studierende, beruflich-akademische Bildung sowie berufliche Weiterbildung und MINT-Bildung. Am schlechtesten steht es, gemessen am Index der Studie, um die Lehrer-Bildung.

Ich habe mir kurz die Zeilen über die Quartäre Bildung bzw. Akademische Weiterbildung angeschaut. Sie bekommt im Vergleich aller Handlungsfelder noch die besten Noten (”Im Jahr 2012 hat die Akademische Weiterbildung den größten Sprung nach vorn gemacht.”) Stichworte sind hier Flexibilisierung, Digitalisierung, ein sich “rasant wandelnder Weiterbildungsmarkt” und MOOCs (!):

“Sie [die Hochschulen] müssen stärker als bisher mit externen Partnern, vor allem Unternehmen, zusammenarbeiten und sie müssen ihr Personal für die digitale Bildung fit machen. Unternehmen sollten stärker als bisher zusammen mit Hochschulen unternehmensbezogene Online-Kurse wie sogenannte corporate MOOCs (massive open online courses) oder stark limitierte Angebote wie SPOCs (small private online courses) entwickeln und einsetzen. Die Politik steht jetzt vor der Aufgabe, durch die Gestaltung von gesetzlichen und strukturellen Rahmenbedingungen sowie intelligenten Anreizsystemen die strategische Profilierung der Hochschulen im Bereich der quartären Bildung und ihre Kooperationsbeziehungen in diesem Feld insgesamt weiter voranzutreiben.”
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, 11. Juni 2014

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Zukunft von E-Learning

Posted on 17 June 2014 by jrobes

Hinter dem schlichten Titel steht ein Interview, das Peter Baumgartner (Donau-Universität Krems) kürzlich lecturio gegeben hat. Es geht ums Bloggen und um E-Learning. Gefragt, ob er auf seinen einzelnen beruflichen Stationen Unterschiede im Einsatz von E-Learning beobachten konnte, antwortet Peter Baumgartner mit dem interessanten Hinweis auf zwei Strategien:

  • “E-Learning als Mittel der Organisationsentwicklung und als Verwaltungsinstrument: Das ist die äußere Seite von E-Learning, die sich auf strukturelle Prozesse der Lernorganisation bezieht.
  • E-Learning als hochschuldidaktischen Instrument zur Verbesserung der Lernergebnisse: Das ist die innere Seite von E-Learning, die sich auf strukturelle Prozesse der Kompetenzentwicklung bezieht.”

Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 16. Juni 2014

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ESN as knowledge bridges

Posted on 17 June 2014 by jrobes

Immer mehr Unternehmen führen Enterprise Social Networks (ESN) ein. Entsprechende Plattformen gibt es von IBM, SAP, Microsoft oder Jive. Für Harold Jarche ist diese Entwicklung Anlass, noch einmal an das Thema “Knowledge Management” zu erinnern. Erst eine entsprechende Knowledge Management-Strategie ermöglicht es, das Potenzial der neuen, internen Netzwerke auch zu nutzen. Und diese Strategie, so Harold Jarche, beginnt beim Einzelnen und basiert auf etwas, das er “personal knowledge mastery” nennt.
Harold Jarche, Blog, 16. Juni 2014

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Vernetztes Lernen und MOOCs: Die ursprüngliche Idee und ihr Potenzial

Posted on 16 June 2014 by jrobes

Eine handverlesene Runde war heute in Essen versammelt, um sich einen Überblick zum Stichwort „MOOCs” zu verschaffen. Eingeladen hatte der Arbeitskreis Learning Solutions der BITKOM, Gastgeber war das Forschungszentrum TELIT der Universität Duisburg-Essen. Die Einführung präsentierte, faktenreich wie immer, Rolf Schulmeister, der den Bogen vom Start Udacitys & Sebastian Thruns, über die MOOC-Didaktik und -Nutzung bis zu den Geschäftsmodellen der großen Plattform-Anbieter spannte. Bei der Frage, ob MOOCs auch für deutsche Hochschulen ein Modell sein können, blieb er allerdings skeptisch. Weitere Schlaglichter auf das Thema kamen unter anderem von IMC (OpenCourseWorld) und SAP (openSAP).

Ich habe mit meinem Part versucht, an die “anderen”, die konnektivistischen MOOCs zu erinnern. Dabei habe ich kurz drei Projekte vorgestellt: den „CCK08″ als ersten MOOC (2008), den „opco11″ als ersten deutschsprachigen MOOC (2011) sowie „Discover Social Learning”, eine jüngste Adaption der MOOC-Idee im Rahmen einer unternehmensinternen Weiterbildung (2014). Eine Kombination aus Kurs, Learning Community und Corporate MOOC gewissermaßen.
Jochen Robes, SlideShare, 16. Juni 2014

Vernetztes Lernen und MOOCs: Die ursprüngliche Idee und ihr Potenzial from Jochen Robes

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cMOOCs gemeinsam anbieten: Die COER13-Erfahrung aus Sicht der Initiatoren

Posted on 16 June 2014 by jrobes

Der deutsche Titel führt etwas in die Irre, weil es den Artikel selbst nur auf Englisch gibt. Wie auch immer: Ich habe auf diese Ausgabe der eLearning Papers schon vor einigen Wochen hingewiesen, bin aber erst jetzt zur Lektüre gekommen. Gegenstand dieses Erfahrungsberichts ist der “COER13″, ein “community-oriented cMOOC”, der im Sommer 2013 als “Online Course on Open Educational Resources” stattfand. Organisiert und durchgeführt wurde der Kurs von acht Experten aus zwei Ländern und fünf Institutionen. Grund genug, nicht nur den MOOC, sondern auch die Zusammenarbeit dieses Teams zu reflektieren. Da man sich allerdings gut verstanden und wechselseitig ergänzt hat, spiegeln die “lesson learnt” vor allem die unterschiedlichen Wahrnehmungen und Gewohnheiten der einzelnen Experten wider. Profitiert hat man, so heißt es, von der sorgfältigen Planung und Arbeitsteilung.
Patricia Arnold u.a., eLearning Papers, Nr. 37, 24. März 2014

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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