Archive | May, 2014

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The Future Of Online Ed Isn’t Heading Where You Expect

Posted on 30 May 2014 by jrobes

Der Aufmacher: “A new pioneer has just planted its flag on the ed-tech frontier: the country of Trinidad and Tobago. Its government this week announced the creation of a “national knowledge nework” to promote free online learning in partnership with Khan Academy and Coursera.” 

Die Teilnehmer an Coursera-Kursen haben die Möglichkeit, vor Ort an der University of Trinidad zu lernen und sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen. Coursera nennt das Konzept “Learning Hub”. Auch Weltbank und UNESCO sind interessiert. Für Trinidad and Tobago ist es nur ein Baustein auf dem Weg in die Wissensgesellschaft, wie es im Artikel heißt.
Anya Kamenetz, nprED, 29. Mai 2014 

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Organizational Learning in the Network Era

Posted on 30 May 2014 by jrobes

Harold Jarche erinnert in diesem Artikel noch einmal daran, wie sehr Lernen heute in Arbeitsprozesse eingebunden ist. Oder andersherum: Wer eine Antwort auf ein aktuelles Problem sucht, wird diese selten bei Kollegen in der betrieblichen Weiterbildung suchen. Erste Adresse sind die Peers, die Mitglieder des Teams, der Communities, die Netzwerke, in denen man ist. Diese Strukturen und den organisationsweiten Austausch zwischen ihnen zu unterstützen, wird mehr und mehr zur Aufgabe der Weiterbildung.

“People in a network era learning organization need more than training; they need ongoing, real-time, constantly-changing, collaborative, support. Much of this they can get from themselves, their communities of practice, and their networks. But they can only work effectively if barriers to organizational learning are removed.”
Harold Jarche, Blog, 29. Mai 2014

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KPCB Internet trends 2014

Posted on 30 May 2014 by jrobes

Mary Meekers jährliche “Internet Trends” haben fast schon Kultstatus. Eine geballte Ladung an Statistiken, Technologien und Trends auf 164 Seiten. Natürlich mit einem Fokus auf den USA und China als den beiden größten bzw. wachstumsstärksten Märkten. Auch “Education” ist ein kleiner Absatz gewidmet. Eine Überschrift lautet: “Online Education = It’s a Global Thing”.

Hier die Inhaltsangabe:
“1. Key Internet trends showing slowing Internet user growth but strong smartphone, tablet and mobile data traffic growth as well as rapid growth in mobile advertising.
2. Emerging positive efficiency trends in education and healthcare.
3. High-level trends in messaging, communications, apps and services.
4. Data behind the rapid growth in sensors, uploadable / findable / shareable data, data mining tools, and pattern recognition.
5. Context on the evolution of online video.
6. Observations about online innovation in China.”

Mary Meeker, Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB), 28. Mai 2014 (via SlideShare)

meeker_201405.jpg

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Gamification – Hintergründe & Anwendungsbeispiele bei SAP

Posted on 30 May 2014 by jrobes

Leider fehlt das gesprochene Wort, um die verschiedenen Beispiele besser einordnen zu können. Denn im zweiten Teil dieser Präsentation zeigt Thomas Jenewein (SAP), was heute bereits praktiziert wird, um Mitarbeiter bzw. Lerner mit Hilfe spielerischer Elemente zu motivieren: von einem 8-wöchigen Online-Training in einer gamifizierten Umgebung bis zu Badges als Bausteine des SAP Social Networks.
Thomas Jenewein, SAP Learn, 16. Mai 2014

Gamification – Hintergründe & Andwendungsbeispiele bei SAP from SAP Learn

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MOOCs: Stand, Perspektiven und Potenziale

Posted on 28 May 2014 by jrobes

Wo steht die MOOC-Entwicklung heute? Nach wie vor starten jeden Monat unzählige Kurse, finden MOOC-Konferenzen statt und werden fleißig Erfahrungsberichte geschrieben. Gleichzeitig ist auch Bewegung in der Sache selbst: Wer zum Beispiel heute auf den Seiten von Udacity stöbert, wird den Begriff “MOOC” nicht mehr finden. SAP wiederum ist weniger zögerlich und verspricht, sein MOOC-Angebot auf openSAP weiter auszubauen. Und für das vor einigen Tagen gestartete Hochschulforum Digitalisierung bildeten MOOCs nur den Ausgangspunkt, um in den nächsten Jahren über die “Digitalisierungspotentiale der deutschen Hochschulen” zu diskutieren.

Vor diesem Hintergrund sind die folgenden Slides zu lesen, die ich am 27. Mai in Leipzig präsentiert habe. Dabei versuche ich, den kompletten Bogen zu spannen - von den ersten MOOCs 2008 bis zu den oben geschilderten Ereignissen.
Jochen Robes, SlideShare, 28. Mai 2014

MOOCs: Stand, Perspektiven und Potenziale from Jochen Robes

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Wie sollen sich MOOC finanzieren?

Posted on 28 May 2014 by jrobes

Christina Moehrle stellt - nach einigen grundsätzlichen Anmerkungen und Hinweisen - vier Optionen bzw. Geschäftsmodelle vor: 1. Freemium-Modelle, bei denen bestimmte Dienstleistungen wie z.B. das Tutoring oder die Zertifizierung kostet; 2. Lizensierung der Kurse an dritte Bildungseinrichtungen; 3. Entwicklungs-Partnerschaften mit der Industrie, die die Kurse mitgestaltet; 4. Vermarktung der Daten der Kursteilnehmer. Wobei die ersten drei Optionen mehr oder weniger intensiv schon praktiziert werden.
Christina Moehrle, CFOworld, 28. Mai 2014

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MOOCs: An Introduction

Posted on 27 May 2014 by jrobes

Auch wenn es vielleicht seltsam erscheinen mag, an dieser Stelle noch auf eine MOOC-Einführung hinzuweisen. Audrey Watters nimmt sich die Zeit, ausführlich und verständlich auf die Unterschiede zwischen “xMOOC vs cMOOC Technology and Pedagogy” einzugehen. Und sie weiß, worüber sie schreibt.
Audrey Watters, Educating Modern Learners (EML), 26. Mai 2014 (Anmeldung erforderlich)

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Defining the Next Generation Enterprise for 2014

Posted on 27 May 2014 by jrobes

Kaum jemand beschreibt die Auswirkungen des technologischen Wandels auf das Unternehmen als Organisation so eloquent wie Dion Hinchcliffe. Längst hat er “enterprise 2.0″ hinter sich gelassen und versucht sich am “next generation enterprise”. Dabei spricht er von einem Ecosystem, das aus verschiedenen, sich wechselseitig überlappenden Communities besteht: aus dem Unternehmen als “network-centric enterprise”, aber dann auch aus “workforce communities”, “business partner communities”, “customer communities”, “marketplaces” und “new channels”. Ein sehr komplexer Beschreibungsversuch, der aber andeutet, wohin sich auch Lernprozesse bewegen werden.
Dion Hinchcliffe, On Web Strategy, 12. Mai 2014

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Harvard goes all in for online courses

Posted on 27 May 2014 by jrobes

bombardieri_201405.jpgMit 75.000 - 150.000 Dollars rechnet man bei HarvardX für die Entwicklung eines neuen MOOCs. Im Artikel wird deutlich, warum man hier mehr veranschlagt als anderswo: man fühlt sich den großen Filmstudios näher als den Vorlesungssälen. Also will man mehr als nur Professoren abfilmen, z.B. “interactive mapping and timeline tools and a program that allows students to post comments inside videos uploaded by their classmates”. Doch auch in Harvard denkt man darüber nach, für die “Extras” eines Kurses eine Gebühr zu erheben: 10-20 Dollars “for virtual office hours and other interactions with professors and teaching assistants”.
Marcella Bombardieri, The Boston Globe, 18. Mai 2014

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Die Rolle der Universitäten in der Weiterbildung

Posted on 26 May 2014 by jrobes

Peter Baumgartner (Universität Krems) zeigt sich derzeit wieder als aktiver Blogger und berichtet hier über eine Tagung in Baden bei Wien, auf der über die Rolle der Universitäten in der Weiterbildung diskutiert wurde. “Spannende neue Ansatzpunkte bzw. Herausforderungen”, so zitiert er Ada Pellert (Deutsche Universität für Weiterbildung, Berlin). Seinen eigenen Auftritt bezeichnet er als “eine Tour-de-force zur Didaktik von E-Learning”, überschrieben mit “Neue Medien in der Lehre”. Gerade deshalb lohnt sich ein Blick in den Foliensatz. Er schließt mit 11 Thesen. Die Zehnte lautet: “E-Learning braucht moderne didaktische Ansätze, didaktische Weiterbildung und Personalentwicklung”.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 25. Mai 2014

Nachtrag (31.05.2014): Da war ich zu schnell: Peter Baumgartner hat in der Zwischenzeit selbst noch eine ausführliche Lesehilfe für seinen Foliensatz geschrieben, auf die ich hier gerne verweise (“Bildungstechnologien in der Weiterbildung”, 28. Mai 2014).

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Ein Kurs im virtuellen Klassenzimmer

Posted on 23 May 2014 by jrobes

Ein angenehm unaufgeregter Bericht, den der FAZ-Autor hier abgibt. Dafür hat er sich unter die 8.000 Teilnehmer des Online-Kurses von Bernard Cooperman von der University of Maryland gemischt. Das Thema: “Practicing Tolerance in a Religious Society: The Church and the Jews in Italy”. Der Kurs wurde auf der MOOC-Plattform von Coursera angeboten. Friedemann Bieber berichtet vom typischen Ablauf und Aufbau eines Coursera-Kurses, dem “Signature Track” und den Bedingungen für das Erreichen eines Zertifikats (”Farce der Identifizierung”, mehr “Teilnahmebestätigung” als aussagekräftiger Abschluss) sowie den Möglichkeiten und Grenzen des “Peer-Review-Verfahren”, in dem Studierende gegenseitig ihre Arbeiten bewerten. Sein Fazit:

“Klar, es wäre schöner gewesen, in Maryland zu studieren und mit Cooperman in einer kleinen Seminargruppe auf dem frühlingshaften Campus über Herbert Marcuse nachzudenken. Ein Internet-Forum kann den Seminarraum nicht ersetzen. Aber für die Rentnerin aus Rom oder den Immobilienmakler aus Toronto ist ein Studium in Maryland - oder überhaupt an irgendeiner Universität - wohl kaum eine realistische Alternative. Coopermans Kurs ist ein Angebot. Dem, der diszipliniert genug ist, den Vorlesungen zu folgen, einige weiterführende Texte zu lesen und im Forum Fragen zu stellen, bietet er womöglich mehr Gedankenanstöße als so manches überfüllte Proseminar.”
Friedemann Bieber, FAZ.net, 22. Mai 2014

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MOOCs are in high demand, especially for web design, according to new EC study

Posted on 22 May 2014 by jrobes

Diese Studie ist nicht ganz einfach einzuordnen. Da haben über 3.000 Interessierte an einer Umfrage teilgenommen, die um die Bedeutung von MOOCs bei der Entwicklung von Web-Kompetenzen (”web skills”) kreiste. Das wichtigste Ergebnis: MOOCs, da sind sich alle einig, haben das Potenzial, diese Web-Kompetenzen zu vermitteln. Im Rahmen der Studie wurden heute schon allein in Europa über 70 MOOCs mit entsprechenden thematischen Schwerpunkten identifiziert.

Doch dann folgt eine längere Liste an Anforderungen, wie MOOCs gestaltet sein sollten, um diese Skills noch besser und passgenauer zu vermitteln. Aus Sicht der Unternehmen sollten sie vor allem weniger akademisch bzw. theoretisch sein und lieber praktische, berufsbezogene Fähigkeiten ausbilden. Studierende hätten gerne eine bequeme Suche nach den “richtigen” MOOCs und beglaubigte Zertifikate. Doch worum geht es hier eigentlich? Um die Möglichkeit, bestimmte Fähigkeiten online zu vermitteln? Dafür muss man den Begriff MOOC eigentlich nicht bemühen. Hat man konkrete Forderungen an die Berufsausbildung? Dann sind die Hochschulen vielleicht nicht der erste Ansprechpartner. Oder richtet man seine Wünsche gerne an MOOCs, weil diese per definitionem offen und kostenlos daherkommen? Dann wird aus der Studie ein Schuh.
Open Education Europa, 22. Mai 2014

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What is Gamification? A Short Whiteboard Video

Posted on 21 May 2014 by jrobes

Karl Kapp (“The Gamification of Learning and Instruction”, 2012) erklärt hier in 9:23 Minuten, was Gamification bedeutet, nämlich “using the elements of games to motivate and engage the learner”. Dabei trennt er Gamification deutlich von Games und Simulationen, und er erklärt kurz zwei Typen von Gamification (”structural” und “content”). Eine Einführung.
Karl Kapp, Kapp Notes, 13. Mai 2014

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What Would Socrates Think About MOOCs?

Posted on 21 May 2014 by jrobes

Sokrates ist natürlich nur der Einstieg. Denn es geht um die Vorbehalte, die die Verteidiger einer jeweils aktuell geltenden Bildungsidee gegenüber neuen Technologien und Medien hervorbringen, bevor die Zeit sie schließlich überholt. Und natürlich auch ein bisschen um das ideale pädagogische Zwiegespräch zwischen Lehrer und Schüler, das jede Technologie unterbricht. Dann landet der Autor bei MOOCs und konstatiert, dass sie ihr Potenzial noch lange nicht ausgereizt haben. Dann das liegt in zwei Dingen, die man kurz mit “Learning Communities” und “Learning Analytics” beschreiben kann:

“First, because modern information technology allows for unprecedented interactivity and inter-personal connection, the formation of communities of learners on a global scale. Second, because the ability of computers to process information means that we can, for the first time, replicate and improve upon fundamental processes of learning.”
Kevin Carey, Slate, 2 Mai 2014

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TU Wien präsentiert Wissensbilanz 2013

Posted on 20 May 2014 by jrobes

wien_201405b.jpgRobert Freund hat auf seinem Blog auf diese Pressemitteilung der TU Wien hingewiesen, und da ich schon lange nichts mehr zum Stichwort “Wissensbilanz” verlinkt habe, nehme ich die Vorlage gerne auf. Die Idee, auch das intellektuelle Kapital eines Unternehmens oder einer Organisation abzubilden, hat ja nach wie vor Charme. Wobei ich nicht einschätzen kann, welchen Stellenwert die Wissensbilanz, die zu erstellen die österreichischen Hochschulen ja seit 2002 verpflichtet sind, in der dortigen Bildungspolitik und -diskussion besitzt. Eine erste Einschätzung habe ich bei Karl-Heinz Leitner, Dozent für Innovationsmanagement an der Technischen Universität Wien, gefunden (“Wissensbilanz: Soll und Haben der österreichischen Universitäten”).
TU Wien, Pressemitteilung, 25. April 2014

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Lectures Aren’t Just Boring, They’re Ineffective, Too, Study Finds

Posted on 19 May 2014 by jrobes

Eine Metaanalyse, in der die Ergebnisse aus 225 Studien über die Effektivität verschiedener Lehrmethoden zusammengetragen wurden. Das Resultat konnte man sicher ahnen, aber jetzt liegt es auch schwarz auf weiß vor: “Are your lectures droning on? Change it up every 10 minutes with more active teaching techniques and more students will succeed, researchers say. A new study finds that undergraduate students in classes with traditional stand-and-deliver lectures are 1.5 times more likely to fail than students in classes that use more stimulating, so-called active learning methods.”

“Active learning”, das sei noch ergänzt, steht hier für eine offene Reihe von Techniken, die aus konsumierenden Zuhörern aktive Teilnehmer machen: z.B. Fragen an die Teilnehmer, Gruppenarbeiten, Gruppendiskussionen.
Aleszu Bajak, Science Insider, 12. Mai 2014

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10. FoWe: Social Video Learning

Posted on 19 May 2014 by jrobes

Ganz begeistert war Peter Baumgartner (Donau-Universität Krems) nach einer Forschungswerkstatt (FoWe), in der Frank Vohle (Ghostthinker) Idee und Technologie des “Social Video Learning” vorstellte. Vor allem die Einbettung der technischen Möglichkeiten in ein diskursives didaktisches Setting hebt er hervor. Das liest sich wie folgt: “Ich bin immer noch dabei die auf der Werkstatt gemachten Erfahrungen zu verarbeiten. Was mich ganz besonders fasziniert, ist die Möglichkeit in einem komplexen - über Video aufgenommen Settings - punktgenau (Der Player zeigt sogar tausenstel Sekunden an!) - anzuhalten und zu diskutieren. Mir kommt bei dieser Idee des “Social Video Learning” Vygotsky (Thought and Language) in den Sinn: …”

Für weitere Anregungen bitte zum Original wechseln …
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 16. Mai 2014

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eLearning ist tot

Posted on 16 May 2014 by jrobes

Ist es natürlich nicht. Was Martin Ebner (TU Graz) in diesem lesenswerten Interview sagt: Kein Studierender würde heute noch von eLearning sprechen, weil sie sich ganz selbstverständlich online austauschen, im Netz recherchieren oder gemeinsam an Dokumenten arbeiten. Das Internet ist längst ihre persönliche Lernumgebung, und Bildungsinstitutionen müssen sich darauf einstellen. Auch die anderen vier Thesen zeigen, wohin sich das Lernen heute bewegt. Und nicht nur an Hochschulen, auch wenn diese hier im Mittelpunkt stehen:

These 2: Learning will be flexible
These 3: Learning will be open
These 4: Learning will be individual
These 5: Learning will be anywhere
Martin Ebner, E-Learning-Blog, 16. Mai 2014

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Using MOOCs to transform traditional training

Posted on 15 May 2014 by jrobes

imc_201405.jpgDieser Report (28 Seiten, gesponsert von IMC) bietet vor allem Hinweise dafür, wie man jüngste Erfahrungen mit dem netzgestützten Lernen nutzt, um die eigenen E-Learning-Angebote effizienter, effektiver und attraktiver zu gestalten. Mit Videos, Online-Assessments, Social Media und einem “belastbaren” Learning Management System im Hintergrund. MOOCs liefern hier die Stichworte und Trends. Ansonsten bleibt ihre Rolle in diesem Report offen. Denn was bedeutet z.B. die Übernahme eines Kursmodells mit fixen Start- und Endterminen für das zukünftige Compliance-Training eines Unternehmens? Oder die Integration von Social Media-Tools? Oder geht es darum, dass Mitarbeiter die MOOCs der großen Plattform-Anbieter im Netz nutzen? Ja, auch, irgendwie, warum nicht …
Laura Overton und Genny Dixon, Towards Maturity, Mai 2014

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Wenn der digitale Lernassistent Sie an die Hand nimmt

Posted on 14 May 2014 by jrobes

Systeme, die sich an die Lernbedürfnisse und Lernstile der Lernenden anpassen, werden als „Adaptive Lernsysteme“, „Tutorielle Assistive Systeme“ oder „Intelligent Tutoring Systems (ITS)“ bezeichnet. Lutz Goertz (MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung) versucht sich hier an ein Feld heranzutasten, dass, wie er selbst schreibt, noch “in den Kinderschuhen” steckt. Diese Systeme bieten das Bindeglied zwischen Learning Analytics, der Auswertung der Daten, die in netzgestützten Lernprozessen anfallen, und der Personalisierung des Lernens, die heute gerne als strategische Bildungsvision gehandelt wird.

Der Artikel umfasst eine Erläuterung des Themas, die Ergebnisse einer MMB-Befragung unter deutschen E-Learning-Anbietern,  sechs Thesen zum zukünftigen Lernen mit intelligenten tutoriellen Systemen sowie eine Liste mit Anbietern entsprechender Lösungen. Da die Frage, wo genau eigentlich ein “intelligentes tutorielles System” beginnt, von den Praktikern naturgemäß anders als von den akademischen Experten beantwortet wird, hätte eine kurze Case Study dem Artikel gutgetan.

Das Fazit: “Von den angeschriebenen 250 Unternehmen haben sich 51 an der Online-Befragung beteiligt. 24 Unternehmen gaben an, dass sie bereits adaptive Lernsysteme anbieten, weitere 14 planen dies in absehbarer Zeit […].
Die Antworten der E-Learning-Dienstleister belegen, dass das Thema „Adaptive Learning“ in der E-Learning-Wirtschaft schon jetzt eine größere Rolle spielt und in den kommenden Jahren weitere assistive Angebote auf den Markt kommen werden.”

MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor I/2014 (pdf)

PS: Hier noch einmal der “Knowledge Navigator” von Apple aus dem Jahr 1987. Eine Benchmark?

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About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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