Archive | April, 2014

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Subscription Learning

Posted on 30 April 2014 by jrobes

Die Idee ist nicht neu, wird aber leider viel zu selten umgesetzt. Jetzt hat sich Will Thalheimer, ein bekannter amerikanischer E-Learning- und Bildungsexperte, ihrer angenommen. Mit einem neuen Begriff, einer eigenen Webseite, Newsletter und Blog. Hier seine Definition von “subscription learning”:

“Subscription learning, as its name implies, provides an intermittent stream of learning-related interactions to those who are subscribed. These learning-related interactions–called “nuggets”–can involve a great variety of learning-related events, including content presentation, diagnostics, scenario-based questions, job aids, reflection questions, assignments, discussions, etc.”

Vorteile und Möglichkeiten von “subscription learning” stellt Will Thalheimer hier vor. Eine interessante Idee - als Variante zu traditionellen Web-based Trainings oder als Erweiterung klassischer Kursangebote. By the way, ich erhalte schon seit Jahren jeden Morgen via Email “One Word a Day”, einen nicht-alltäglichen englischen Begriff, zu dem ich die richtige Definition wählen muss (= subscription learning).
Will Thalheimer, April 2014

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Vermesst euch!

Posted on 29 April 2014 by jrobes

Im aktuellen Horizon Report heißt es: “Quantified Self (Quantifiziertes Selbst) beschreibt das Phänomen, Daten, die im täglichen Leben produziert werden, technisch erfassen zu können. Wearables wie Uhren, Armbänder und Ketten, die automatisch Daten sammeln, helfen Menschen dabei, ihre Fitness, Schlafzyklen und Essgewohnheiten zu überwachen. Apps haben dabei ebenfalls eine zentrale Rolle, indem sie leicht lesbare Dashboards erzeugen, mit denen man die eigenen Messdaten anschauen und analysieren kann. Viele Menschen vertrauen mittlerweile auf diese Technologien, um ihre Lebensführung und ihre Gesundheit zu verbessern. Die heutigen Apps verfolgen nicht nur, wohin eine Person geht, was sie macht und wie viel Zeit sie darauf verwendet, sondern wissen auch, was ihre Ziele sind und wann diese erreicht werden können.”

Vier bis fünf Jahre gibt man dieser Bewegung zum Durchbruch in Lehre, Lernen und Forschung. Wer sich einen ersten Überblick über diesen weltweiten Trend, den es seit 2007 gibt, verschaffen will, über Nutzer, ihre Motive und Interessen, sowie einige Technologien, Apps und Projekte ist hier richtig. Die Verbindungen zur Lernwelt sind vielfältig: Zum einen, denken wir an das Training in vielen Sportarten, liegen sie auf der Hand. Zum anderen ermöglichen Daten über unsere Bewegungen, unseren Schlaf, unser Wohlbefinden und unsere Routinen gezielte Verhaltensänderungen mit einem positiven Effekt auf unser Lernen und unsere Produktivität. So die Idee.
Christoph Koch, brand eins, 03/2014

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Physical Locations for the New Way of Learning and the personal Future Workplace

Posted on 29 April 2014 by jrobes

Neue Nachrichten vom adidas Group Learning Campus: Christian Kuhna unterstreicht in einem längeren Beitrag die Bedeutung, die das Zusammenspiel von “digital and physical learning spaces” im Konzept des “New Way of Learning” hat. Und er stellt vor, wie der Prototyp, “Shed” genannt, in Herzogenaurach funktionieren soll:

“This campus in Herzo, the so-called “Shed”, is a former recycling shed that we transformed into a theatre stage, a flexible and open space for learning. Here we can demonstrate and apply the New Way of Learning: with collaborative and innovative workshops and flipped learning sessions, face-to-face training, individual coaching sessions, informal discussions, lunchtime lectures, speaker series and planned or spontaneous learning events, also integrating new learning methods, technologies and formats.”

Des weiteren umfasst das Konzept des Learning Campus noch Media Labs, Pop-Up Kits sowie einen “personal Future Workplace”, an dessen Umrissen noch gefeilt wird. Kurz: Wie immer lesenswert, mit vielen Bildern und Raum für Feedback …
Christian Kuhna, adidas Group blog, 25. April 2014

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Was sind eigentlich Bildungsinnovationen?

Posted on 29 April 2014 by jrobes

Sabine Seufert, Professorin für Wirtschaftspädagogik an der Universität St. Gallen, denkt laut nach: Was taugt eigentlich der Begriff “Bildungsinnovation”? Was verstehen wir darunter? Wann wird der Begriff verwendet? Hilft uns vielleicht die Innovationsforschung (die es ja auch jenseits der Fraunhofer geben soll …) weiter? Wenn ich überlege, wie schnell und oft gedankenlos man von “Innovationen” oder “Trends” spricht, ist das sicher ein Thema, dem etwas “Grundlagenarbeit” gut tut.

Für den Moment schlägt Sabine Seufert vor, “den Begriff Innovation im jeweiligen Kontext durch eine Vielzahl von interpretationsfähigen Dimensionen zu beschreiben”:
“a) Inhaltliche Dimension: Was ist der Gegenstand von Innovation?
b) Normative Dimension: Ist das Neue erstrebenswert?
c) Subjektive Dimension: Neu für wen?
d) Prozessuale Dimension: Wann beginnt, wann endet die Neuerung?”

Aber sie verspricht, das Thema in naher Zukunft weiter auszubreiten. Ich bin gespannt.
Sabine Seufert, scil-Bog, 25. April 2014

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Editorial: Videos in der (Hochschul-)Lehre

Posted on 28 April 2014 by jrobes

Vielleicht ist der Einstieg doch etwas mutig: “Heute kann der Einsatz von Videos in der (Hochschul-)Lehre als fast normal angesehen werden, nämlich zur Verbreitung von (automatisierten) Aufzeichnungen (GRIGORIADIS et al ., 2013), als kurze Einheiten bei Massive Open Online Courses (WEDEKIND, 2013) oder als Medium, um besondere Experimente oder Situationen besser darzustellen.” Wie auch immer: Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE), entstanden im Zusammenhang mit einem Symposium (”VIDEO: Didaktik - Technik - Hochschullehre”, 24./25.4.2014) an der Kunstuniversität Graz, bringt 13 Beiträge zum Thema zusammen, die sich sowohl praxis- als auch wissenschaftsorientiert “gezielt mit dem Videoeinsatz in der Lehre oder zum Lernen beschäftigen und die nach dem Mehrwert, der einen solchen Einsatz rechtfertigt, fragen”. Der Videoeinsatz in MOOCs hat es allerdings (noch) nicht auf die Agenda geschafft.
Thomas Antretter u.a., in: Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE), Jg.9/Nr.3, April 2014

Nachtrag (28.04.): siehe auch “Social Video Learning - erste Anmutung” von Karlheinz Pape (Corporate Learning - Training und Wissensmanagement)

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MOOCs: Wissensmanagement-Methode in der Lernenden Organisation

Posted on 28 April 2014 by jrobes

Und noch einmal MOOCs. Michael Ludwig Höfer erinnert mit Blick auf ihre “konnektivistische Variante” daran, was MOOCs für Unternehmen und Organisationen auch sein können: nämlich eine Methode des Wissensmanagements, “ein Event, um mithilfe von Social Media kollaborativ zu arbeiten und Wissen zu entwickeln”. Michael Ludwig Höfer: “Daher geht es hier nicht um die Vermittlung von Wissen, sondern um die Erzeugung von neuen Verbindungen zwischen den Systembestandteilen Informationen und Mitarbeiter”.
Michael Ludwig Höfer, Streifzüge, 22. April 2014

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Phasing out certificates of free courseware completion

Posted on 28 April 2014 by jrobes

Auch über Ostern blieb die MOOC-Karawane in Bewegung. Viele kurze Nachrichten, neue Starttermine, weitere Forschungsarbeiten. Eine Meldung, die die Runde machte, war die Ankündigung von Sebastian Thrun, zukünftig keine freien Zertifikate bzw. Teilnahmebestätigungen mehr auszuteilen. Studierende, so heißt es, möchten Abschlüsse, die etwas wert sind. Langsam scheint das Geschäftsmodell von Udacity Konturen zu bekommen:

“So effective May 16, we will stop offering free non-identity-verified certificates. The courseware will still be available, so you can still learn for free. But you can’t get our credentials unless you give us a chance to find out who you are and vouch for your skills.”

Und noch eine Nachricht, die hier genau passt: Coursera, so berichtet Donald Clark, hat mit Hilfe seines Signature Track-Verfahrens bis heute 4 Millionen Dollar für Zertifikate eingenommen (”MOOCs: Coursera moves towards massive revenues on certification”). Für Donald Clark ein weiteres, klares Zeichen, wie sich die amerikanischen Plattform-Anbieter an den Bedürfnissen des Marktes und ihrer (zahlungskräftigen) Kunden orientieren und wie sie weniger daran interessiert sind, hehren Bildungsidealen und -zielen nachzujagen. Wahrscheinlich wieder zum Nachteil europäischer Initiativen wie FutureLearn.

“But what is really interesting is the matching of learners with employers. Thrun may have been the first to spot the fact that MOOCs are not about HE but people who want real skills and personal development. Thrun and Norvig, were not academics, and understand what the real world needs in terms of highly skilled people. The fact that Coursera, Udacity and EdX have all been properly capitalised gives them a real advantage in terms of platform development, innovation and marketing.”
Sebastian Thrun, Udacity Blog, 16. April 2014
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 11. April 2014

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The Expert

Posted on 11 April 2014 by jrobes

Mit diesem wunderbaren Sketch verabschiede ich mich in die Osterferien …
Lauris Beinerts, YouTube, 23. März 2014

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VIDEO: Charles Jennings on the change in focus from training to performance

Posted on 11 April 2014 by jrobes

Wer wissen will, wie Charles Jennings, “70:20:10-Experte”, die Veränderungen in Corporate Learning sieht, ist hier richtig. Er unterstreicht, dass Lernen nicht mit Training gleichzusetzen ist, erklärt, warum er lieber von Lernen am Arbeitsplatz als vom informellen Lernen spricht und warum für Bildungsexperten eine Performance Analyse wichtiger als eine Lernbedarfsanalyse ist. Wer es konkreter und beispielhafter haben will, muss vielleicht doch einmal eine Session mit Charles Jennings buchen. Das Interview bietet entsprechende Verweise an.
Interview mit Charles Jennings, Open Education Europa/ Blogs, 31. März 2014

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OER Impact Map

Posted on 10 April 2014 by jrobes

Das Ziel dieses beeindruckenden Projekts ist wie folgt beschrieben: “This website gathers and publishes evidence about the impact of open educational resources (OER). It is maintained by the OER Research Hub project. The purpose is to help people understand the impact of OER.” Was die OER Impact Map genau leistet, hat Martin Weller, Mitglied des OER Research Hub, an anderer Stelle kurz aufgeführt:

“- Look at evidence for any one of our 11 hypotheses (eg. for hypothesis A regarding performance)
- Look at the flow of evidence
- Examine evidence by country
- Filter evidence by sector, polarity, hypothesis, country
- Explore the map for OER policies (a work in progress)”

Martin Weller unterstreicht zugleich die Notwendigkeit, nach zehn Jahre OER stärker darauf zu achten, dass Projekte nicht nur angekündigt und Materialien nicht nur zugänglich gemacht werden, sondern auch ihren Nutzen demonstrieren: “The problem is very few OER papers actually give anything approaching proper evidence or research. Try it yourself, pick a few papers from the knowledge cloud at random. What you get are project reports about releasing OERs, lots of “lessons learned”, a lot of beliefs stated as evidence eg “this will improve retention”, quite a lot of download stats, but very little hard evidence that you could point at and say to someone “this supports (or negates) this hypothesis”.
OER Impact Map, April 2014

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Towards Maturity Learner Voice Part 1

Posted on 10 April 2014 by jrobes

Towards Maturity, der britische Think Tank in Sachen Bildungstechnologien, versorgt uns gerade mit Whitepapern und Studien. In “The Learner Voice” haben sie die jüngsten Ergebnisse einer Befragung von 2.000 Mitarbeitern zusammengefasst. Gefragt wurde u.a.: “How do staff learn what they need to do their jobs?”, “What technology choices are they making?”, “When are staff learning?” und “How confident are they with social media?”

Wer zum Beispiel Belege für das Interesse an Mobile Learning (”43% agree accessing learning from their mobile is essential or very useful”) oder an ansprechenden, attraktiven Lernprogrammen (”45% of staff say that uninspring content is the top barrier to engaging with online learning”) sucht, findet sie hier.
Laura Overton, Towards Maturity, 9. April 2014

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Entwicklungstrend von Lern-Dienstleistungen

Posted on 09 April 2014 by jrobes

Karlheinz Pape beobachtet zwei Trends in der Weiterbildung: “Die weitere wirtschaftliche Optimierung (niedrigere Kosten je Tln) und die Annahme autonomerer Lerner, die ihre Lernprozesse selber am besten gestalten.” Diese Trends werden heute vor allem durch die Popularität von xMOOCs und cMOOCs unterstrichen. Während jedoch xMOOCs primär bestehende Bildungsmodelle skalieren, ohne sie zu verändern, setzen cMOOCs viel Fantasie für neue Lern-Dienstleistungen frei. Einige deutet Karlheinz Pape in seinem Beitrag an.

“Lern-Dienstleistungen werden zu individuell wählbaren Services, die sich Lerner nach eigenem Bedarf selbst zusammenstellen. Pauschal-Services (all inclusive) werden ebenso zur Wahl stehen, wie “Entwicklungs-Begleit-Services”, wöchentliche “Trigger-Services” (Sie wollten doch bis heute …) und “Zielerreichungs-Bestätigungs-Services”. Mit Inhalts-Aufbereitungen und -Darstellungen werden nur noch wenige Lern-Dienstleister Geld verdienen. Wie in anderen Branchen auch, …”
Karlheinz Pape, Corporate Learning - Training und Wissensmanagement, 7. April 2014

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The Learning Organization Goes Mobile

Posted on 09 April 2014 by jrobes

Der Ausgangspunkt ist klar: “As mobile has become an important channel for many business activities, it is emerging as a preferred platform for just-in-time learning and knowledge sharing.” Vor diesem Hintergrund fügt die Autorin verschiedene Fäden zusammen, die das Bild der “Lernenden Organisation” ergeben: Learning on demand, bite-sized learning, aber auch Performance Management und Knowledge Management. Von daher ist es eigentlich ein Aufruf an Corporate Learning, nicht nur Mobile Learning, sondern generell die neuen technischen Möglichkeiten in ihre Lernarchitektur aufzunehmen. Mit verschiedenen Schaubildern.
Julie Hunt, CMSWire, 7. April 2014

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LearningNow - 25 tips for delivering Performance Support

Posted on 08 April 2014 by jrobes

epic_201404.jpgMit Performance Support tun sich alle schwer. Nicht nur, weil es einfach keine schlanke Übersetzung dieses Begriffs gibt. Auch, weil Performance Support irgendwo im Niemandsland zwischen didaktisch aufbereiteten Kursen und WBTs einerseits und dem alltäglichen, informellen Lernen andererseits angesiedelt ist. Denn die schnellen Hilfen, Guidelines und Manuals, die hier gerne aufgezählt werden, sind häufig nicht auf der Agenda der Weiterbildungs-Experten. Dabei ist es eigentlich “nur” eine Frage der Perspektive. Immerhin hat das Stichwort “Mobile Learning” jetzt dafür gesorgt, dass über Performance Support diskutiert wird.

Doch das nur als Vorspann. In den hier vorliegenden Tipps wird z.B. aufgezeigt, dass heute verschiedene technische Kanäle für den Performance Support genutzt werden können und dass Performance Support auch als “social & collaboration driven support” gedacht werden sollte. Eine nützliche Übersicht, genau richtig für unser nächstes Webseminar zum Thema am 6. Mai.
Epic & Towards Maturity, 6. April 2014

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3 Benefits of MOOCs in the Workplace

Posted on 08 April 2014 by jrobes

Auch wenn die Wortschöpfung “corporate MOOCs” etwas gewöhnungsbedürftig ist, zeigt die Autorin auf, wohin das Format führen kann. Grundlage bildet idealerweise eine unternehmensinterne Social Networking-Infrastruktur. Dann sind die Übergänge zu Konzepten des “social learning” oder “learning communities” fließend. Die Autorin merkt zu Recht an: “… a MOOC-like course with embedded social features may feel like a safer and a more useful option of exploring workplace collaboration”.

Hier noch ihre “3 benefits”:
“1. Corporate MOOCs will be a pathway to social and informal learning into the workplace.
2. Corporate MOOCs are likely to produce a breed of community managers who will be a cross between enterprise community managers and learning experience designers.
3. Corporate MOOCs - if done right - have the potential to bridge many of the currently existing organizational silos.”

Sahana Chattopadhyay, ID and Other Reflections, 7. April 2014

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The Difference Between Gamification And Game-Based Learning

Posted on 07 April 2014 by jrobes

Da das Thema auf vielen Tagesordnungen in Corporate Learning steht, mag diese Begriffsklärung die eine oder andere Diskussion abkürzen. Mir haben zwei Hinweise besonders gefallen: zum einen das augenzwinkernde, aber wahre “life is itself gamified”; und: “Among the ideal uses of game-based learning is learning simulations.”

“Gamification is the application of game-like mechanics to non-game entities to encourage a specific behavior. Game-based learning is simply learning through games.
This means that gamification is first and foremost about encouragement mechanics and the system that promotesthem, while game-based learning is first and foremost about the game and its ‘cognitive residue’ (whether from the game’s content, or traditional curriculum).
Both can be used to promote mastery of academic content.”

TeachThought, 4. April 2014

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MOOC-Woche: Die Chancen digitaler Bildung

Posted on 04 April 2014 by jrobes

Eigentlich überlasse ich Ankündigungen gerne den einschlägigen Diensten. Hier mache ich eine Ausnahme. Denn am Montag startet der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft eine MOOC-Themenwoche - auf dem YouTube-Kanal des Verbandes. Es wird täglich zwei Videos zum Thema geben, und am Donnerstag ein Live-Hang-Out. Vielleicht Stoff zum Diskutieren.
Torben Friedrich, MOOCia, 4. April 2014

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Intelligente Bildungsnetze bringen 5 Mrd € - laut Roland Berger

Posted on 04 April 2014 by jrobes

Ulrich Schmid weist auf eine aktuelle Studie hin, die von Roland Berger im Auftrag des BMWi erarbeitet wurde. Darin geht es um “intelligente Netze” und was sie uns in den Anwendungsfeldern Bildung, Energie, Gesundheit, Verkehr und Verwaltung an Effizienzgewinnen und Wachstumsimpulsen (in Euro) bringen können. Auch wenn der Beitrag der Bildung im Vergleich zu den anderen Sektoren geringer ausfällt, sind es auch hier immerhin 5 Mrd. Euro, die ab 2022 jährlich anfallen können. Doch was sind “intelligente Netze” in der Bildung? Hier schreiben die Roland Berger-Berater:

“Im Anwendungsfeld Bildung kann die Bereitstellung von hochverfügbaren, zeitlich und örtlich flexiblen Bildungsangeboten mit geringen Eintrittshürden den Zugang zu Bildung deutlich erleichtern und damit neue Potenziale für die berufliche und persönliche Entwicklung eröffnen. Zudem bieten virtuelle Lerninstrumente und didaktische Ansätze (z.B. Lernvideos, automatisierte Selbsttests etc.) dem Lernenden die Möglichkeit, den Lernprozess je nach Lerngewohnheiten und Präferenzen individuell zu gestalten.”

“Intelligente Netze” ist eine Best Practice-Studie, in der für jedes Anwendungsfeld eine Reihe von Beispielen identifiziert und ausführlich (!) beschrieben wird. In der Bildung sind es sechs Beispiele, deren prominenteste Vertreter sicher die Virtuelle Hochschule Bayern, iversity und openHPI sind. Überhaupt sind MOOCs in diesem Bericht gut vertreten. Das schlägt sich schon in der Definition intelligenter Bildungsnetze nieder, die durchaus mit Stifterverband und CHE (”Personalisierung trotz Massifizierung”) konform geht; das betrifft die Best Practices “iversity” und “openHPI” und nicht zuletzt den Exkurs “Internationale Best Practices”, in dem es - abgesehen von der Khan Academy - nur um MOOCs geht.
Ulrich Schmid, SchmidUniversity, 28. März 2014

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Professional Learning in Massive Open Online Courses

Posted on 03 April 2014 by jrobes

Eine interessante Zusammenfassung einer wissenschaftlichen Studie, die von der Glasgow Caledonian University und der Harvard University durchgeführt wurde. Untersucht wurde das Lernverhalten von Professionals, die 2013 am MOOC “Fundamentals of Clinical Trials” (edX) teilgenommen hatten. Was kam heraus? Die Teilnehmer hatten sich offensichtlich darauf beschränkt, die angebotenen Lernmaterialien zu bearbeiten. Sie blieben in dem gesteckten Rahmen des hoch strukturierten Kurses. Eine Vernetzung mit anderen Teilnehmern sowie eine Verbindung der Lernerfahrungen mit der eigenen Arbeitspraxis fanden nicht statt. Daraus leiten die Autoren folgende Empfehlungen für das Design von MOOCs ab:

  1. “Enable professional learners to link theory learned in the MOOC with their work practice by setting personal goals, or personalizing course goals. …
  2. Help professional learners to reflect on the knowledge gained from the course and how it may be embedded into their work practice before the end of the course. 
  3. Support professional learners to continually monitor their learning to determine its ultimate value beyond their immediate learning experience.
  4. Capitalize on the diversity of motivation, expectation, and prior knowledge and experience that is an inherent within all MOOC cohorts.
  5.  Encourage professional learners to discuss ideas from the course with co-workers in their external professional network as well as with other learners on the course.
  6. Utilize the existing knowledge and experience that professional learners bring to the learning context.”

Allison Littlejohn, Little by Littlejohn, 3. April 2014

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Personalized Learning, Flipped Classrooms, Video Watching: Last Gasps of the Old Education

Posted on 03 April 2014 by jrobes

Cathie Norris und Elliot Soloway erinnern daran, dass einige der neuen Moden nur Verpackungen des Altbekannten sind. Sie nennen es “education as acquiring stuff”. Besser wäre es aus ihrer Sicht ein Fokus auf eine übergreifende Kompetenzentwicklung:

“Social learning, inquiry learning, just-in-time learning, and yes, learning-by-doing, will become the dominant pedagogies. The focus must be on process, must be on skills such as the 4Cs (Critical thinking, Communication, Collaboration, Creativity). Why? Because the kids today need to be prepared to move from job to job - to jobs that haven’t been invented yet.”
Cathie Norris und Elliot Soloway, THE Journal, 31. März 2014

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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