Archive | September, 2013

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Unternehmen 2.0: kollaborativ. innovativ. erfolgreich

Posted on 30 September 2013 by jrobes

bitkom_201309.jpgDer BITKOM hat wieder einen Leitfaden vorgelegt. Es geht, in der Nachfolge von “Enterprise 2.0″, um “Business Collaboration”, das wie folgt definiert und abgegrenzt wird: “… und verstehen darunter die Anwendung von Prozessen und Web 2.0-IT-Technologien in den Bereichen Unternehmenskommunikation und Wissensmanagement. Web 2.0-Technologien sind Werkzeuge, mit denen nicht nur Informationen konsumiert, sondern auch von allen Nutzern gleichermaßen erstellt werden können.” Social Media dagegen zielen mehr auf “externe Unternehmensbeziehungen und -darstellungen” - selbstredend mit fließenden Übergängen zwischen beiden Begriffskonzepten.

Einführend wird darauf hingewiesen, dass der Verbreitungsgrad von Business Collaboration hierzulande noch gering ist. Es folgt eine Übersicht über die wichtigsten Collaboration-Werkzeuge (inkl. einiger 1.0-Tools), die im Idealbild eines “Social Workplace” oder “Social Intranets” mündet. Verschiedene Praxisbeispiele zeigen auf, wie diese Werkzeuge in einzelne Unternehmensprozesse eingebunden werden können. Beispiele aus der Weiterbildung oder der Personalentwicklung finden sich hier allerdings nicht. Der Leitfaden schließt mit Hinweisen auf Erfolgsfaktoren sowie einem kurzen Ausblick.
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM), 24. September 2013

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Micro-assessment with Open Badges

Posted on 30 September 2013 by jrobes

Das Thema “Open Badges” läuft im Moment in der Diskussion um MOOCs irgendwie mit, aber doch mehr im Hintergrund. Von daher kommt diese Slides von Ilona Buchem (Beuth Hochschule Berlin) gerade richtig. Im ersten Teil werden Badges als “visual representations of a skill or achievement” noch einmal vorgestellt und eingeordnet. Im zweiten Teil wird ein konkreter Anwendungsfall skizziert, “Beuth Badges in project Credit Points”, der gerade in Berlin gestartet worden ist. Das Ganze wurde im Rahmen der Microlearning Conference 2013 in Krems präsentiert, und vielleicht findet sich ja noch die dazugehörige Tonspur.
Ilona Buchem, SlideShare, 26. September 2013

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Big Data im HRM

Posted on 27 September 2013 by jrobes

Der Autor ist selbst noch hin- und hergerissen, wie er das Thema platzieren soll: Kommt Big Data Mining automatisch und ist HR angehalten, sich entsprechend vorzubereiten? Eröffnet die Entwicklung dem Personalmanagement neue Möglichkeiten und Chancen? Oder ist es eher seine Aufgabe, vor Schnellschüssen und Auswüchsen zu warnen? Wahrscheinlich von allem etwas. Die Rede ist jedenfalls schon von einem neuen Paradigma, dem “Data-Driven”-Management. Das Ziel sind “bessere Entscheidungen”. In dieser Studie geht es um einen Einstieg, um verschiedene Fragestellungen, die mit dem Thema verbunden sind, und, ganz interessant, “25 Ideen für Data Mining im HR”. Diese Ideen sind unter den Überschriften “Markenmanagement”, “Talentmanagement” und “Wissensmanagement” versammelt.

“Data Mining hilft Unternehmen, mehr über sich und ihre Mitarbeitenden zu erfahren. Durch die Analyse und Aufbereitung der Daten entstehen bessere Entscheidungsgrundlagen.” (S. 4) Doch: “Bisher fehlt es an Mutigen, die mit ihren Daten spielen, ihre Unternehmenskultur verstärkt an der Transparenz ausrichten und ihre Erfahrungen im HR-Data-Mining öffentlich machen.” (S. 24)
Joël Luc Cachelin, Wissensfabrik, 27. September 2013

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How Twitter chats support being a Connected Educator

Posted on 27 September 2013 by jrobes

Man kann Twitter auf vielfältige Weise in sein professionelles Networking integrieren und für den persönlichen Austausch mit anderen nutzen. Eine dieser Möglichkeiten sind Twitter Chats, für die Sharon Plante hier Werbung macht, in dem sie uns von einigen Chats und ihren Erfahrungen erzählt. Chats zur Bildung gibt es übrigens auch hierzulande (also deutschsprachig), siehe #EdchatDe bzw. http://edchatde.wordpress.com/
Sharon Plante, The road to learning, 27. September 2013

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Harvard plans to boldly go with ‘Spocs’

Posted on 27 September 2013 by jrobes

Wie wäre es mit “Spocs”, also “small private online courses”? Auch Spocs, so ist zu lesen, sind offen, aber es wird nur eine begrenzte Zahl von Teilnehmern zugelassen. Harvard findet, Spocs runden ihr Portfolio ab und sprechen schon von der beginnenden “post-MOOC era”:

“Harvard isn’t abandoning Moocs, but rather like Russian dolls sitting inside each other, a single course might now be delivered to a large open Mooc audience, to a much smaller number of Spoc students and then down to an even smaller number enrolled at the bricks-and-mortar campus.”
Sean Coughlan, BBC News, 24. September 2013

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Learning Analytics – wie Datenanalyse helfen kann, das Lernen gezielt zu verbessern

Posted on 26 September 2013 by jrobes

Fangen wir dem Ausblick dieses Artikels an: “Das Lernen wird dank der Technik individueller und persönlicher als je zuvor, dafür kann und wird LA ein Wegbereiter sein, wiewohl noch viel an weiteren Forschungsarbeiten und praktischen Einsätzen notwendig ist.”

LA, also Learning Analytics, steht ja derzeit im Zentrum vieler Entwicklungen und Versprechungen. Alles, was wir über “adaptive Lernsysteme”, “intelligentes Online-Tutoring” oder einfach “individualisierte Lernprozesse” lesen, basiert auf Lernerdaten im Netz, ihrer Auswertung und ihrer Übersetzung in Aktionen oder neue, angepasste Lernangebote. Die Autoren versuchen in diesem Beitrag, das neue, aufstrebende Forschungsfeld zu beschreiben und zeigen anhand konkreter Beispiele, die alle im Umfeld der TU Graz entstanden sind, wie die praktische Umsetzung von LA aussehen könnte.

Was ich mir wünschen würde: Mehr Beispiele, in denen vor allem aus institutioneller Perspektive, z.B. einer einzelnen Schule, gezeigt wird, wie man LA nutzt, um Unterrichtsstunden zu gestalten, Lernprozesse zu individualisieren, und wie es die Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden beeinflusst. Aber dazu muss man wahrscheinlich über den Teich schauen …
Martin Ebner, Benedikt Neuhold und Martin Schön, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 48. Erg.-Lfg., August 2013 (via Scribd)

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Virtual classrooms

Posted on 25 September 2013 by jrobes

Weil gerade alle davon sprechen, hier die Tipps der Epic-Experten zum richtigen Einsatz von Virtual Classrooms. Dabei gehen sie nicht nur auf Möglichkeiten und Hindernisse ein und geben Ratschläge zur Planung und Durchführung. Sie listen auch wichtige Features und Anbieter auf. Leider mit der UK-Brille.
Rachel Griffith-Boyes und Mark Aberdour, Epic, September 2013 (pdf)

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Learning SAP: The 10/20/70 Model

Posted on 25 September 2013 by jrobes

Thomas Jenewein (SAP) hat noch einmal kurz festgehalten, was das 70:20:10-Modell bedeutet und hat es gleich mit einigen SAP-Aktivitäten und zahlreichen Beispielen aus der Netz-Community verknüpft. Das Stichwort fiel ja schon oft hier, deshalb sollen heute der Link und die Abbildung ausreichen.
Thomas Jenewein, SAP Training and Education, 24. September 2013

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MOOCs and the Gartner Hype Cycle: A very slow tsunami

Posted on 24 September 2013 by jrobes

Jonathan Tapson fragt sich, ob MOOCs alle Phasen des Gartner Hype Cycles durchlaufen werden und, wenn ja, in welcher Phase wir uns wann befinden. Die Quintessenz seiner lesenswerten Gedanken: Für Hochschulmanager gibt es keinen Grund, sich zurückzulehnen. Denn die beiden häufigsten Argumente, warum MOOCs nicht funktionieren sollen (hohe Abbrecherquoten, schlechte Betreuung der Studierenden durch Lehrende), greifen nicht.
Jonathan Tapson, pandodaily, 13. September 2013

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Positionspapier Lernen 2.0

Posted on 23 September 2013 by jrobes

Ich bin kein großer Freund von Positionspapieren, aber für den Management 2.0-MOOC habe ich mich dieser Übung unterzogen. Der Rahmen war gesteckt, so dass das Papier mit Hinweisen auf einige innovative Prinzipien und Werkzeuge schließt. Social Learning, Informelles Lernen, Openness und Knowledge Sharing sollen die Richtung skizzieren, in die es mit Lernen 2.0 gehen könnte. Im besten MOOC-Sinne stehen diese Zeilen zur Diskussion, z.B. auf Xing oder auf Google+.
Jochen Robes, September 2013 (via Scribd)

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How online learning is going to affect classroom design

Posted on 23 September 2013 by jrobes

Eigentlich ist die Überschrift nur ein Ausschnitt des Themas. Denn dahinter steht die Frage, wie ideale Lernräume heute aussehen sollten, Lernräume, die flexibel an unterschiedliche Lernsettings und -konzepte angepasst werden können. Die Tatsache, dass immer mehr Lernkonzepte direkt oder indirekt auf das Online-Lernen setzen, ist hier sicherlich ein Treiber, aber nicht der einzige. Grenzen wiederum setzen die finanziellen Ressourcen der Bildungsinstitutionen. Darüber schreibt Tony Bates im Anschluss an einen Besuch bei Steelcase, einem amerikanischen Einrichtungshaus, das scheinbar viel Geld und Forschung in genau diese Fragen investiert.
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 15. September 2013

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Meetups Meet Learning - Let’s Connect!

Posted on 20 September 2013 by jrobes

Elliott Masie hat immer wieder verblüffend einfache, naheliegende Ideen. Hier greift er einen populären Dienst auf (Meetup) und macht daraus eine Mischung aus “Lunch & Learn” und BarCamp bzw. EduCamp. Ob das Ganze realistisch ist? Ich vermute, es funktioniert eher online als physisch. Aber es wäre eine Idee, die vielleicht unmittelbar an den neuen, internen Social Networking-Plattformen und Social Intranets ansetzen könnte.

“Imagine if your organization had a robust daily list of employee “Learning MeetUps”, that would be 1 to 2 hour gatherings - at lunch time or during a segment of the day - when 2 to 30 people gathered with the same interest or learning requirement.

For example, the list for tomorrow might include:

- Learning MeetUp for New Salespeople Representing the Alpha Product Line.
- Learning MeetUp for Recent Relocated Employees to Headquarters.
- Learning MeetUp for Folks Improving their Conversational Spanish.
- Learning MeetUp for Understanding New Due Diligence Statue.”

Elliott Masie, Learning TRENDS, 17. September 2013

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Online Done Right: The importance of human interaction for student success

Posted on 20 September 2013 by jrobes

Auch wenn es sich nur um ein Plädoyer und keine empirische Studie handelt: Die Punkte, die der Autor anspricht, sind gut und richtig. Noch schöner wäre es gewesen, wenn Jayson M. Boyers Lernen nicht mit “instruction” gleichgesetzt und sein Ideal der “quality online courses” nicht nur am gängigen MOOC-Modell gemessen hätte.

“The level of engagement found with quality online learning stimulates cross-cultural exchange, exposes the student to new ideas and approaches to learning, and forges relationships that can significantly increase their understanding of the material, and, ultimately, their likelihood of success.

When properly engaged in an online course, students experience the following:
- Regular, consistent, meaningful presence from the faculty member.
- Creation of a learning community and connection with fellow students.
- Feedback that creates and encourages growth.”
Jayson M. Boyers, elearn Magazine, September 2013

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5 Key Trends in Mobile Learning

Posted on 20 September 2013 by jrobes

Eine sehr pragmatische, aber treffende Aufzählung. Sie unterstreicht, dass es längst nicht mehr darum geht, aus didaktischer Sicht zu erklären, ob und warum man einen Content oder einen Service “mobile”-fähig macht. Denn die Geräte sind da, nicht mehr wegzudenken, lösen ältere Systeme und Routinen ab und erzeugen eine klare Erwartung, der sich Bildungsexperten kaum verschließen können.

1. Bring Your Own Device (BYOD) …
2. Mobile First …
3. Cloud Computing …
4. Location-based Integration …
5. Performance Support in the Workplace …
Christie Wroten, eLearning Industry, 19. September 2013

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MOOCs FORUM

Posted on 19 September 2013 by jrobes

MOOCs Forum ist ein neues Magazin, “dedicated to the development and sustainability of Massive Open Online Courses (MOOCs)”. Es soll vierteljährlich erscheinen, “with Open Access options”, wie es so herrlich unmissverständlich heißt. Herausgegeben wird es von Mary Ann Liebert, Inc, und im Editorial Board habe ich immerhin Martin Ebner entdeckt. Die Zielgruppe umfasst Lehrende, MOOC-Entwickler und Studierende. Die Artikel der ersten Ausgabe decken ein entsprechendes Spektrum ab. Neben einem Roundtable und einem Interview mit dem Provost der Duke-University geht es z.B. um “crowdsourced assessments” sowie eine “SWOT Analysis” zum Pro und Contra einer MOOC-Entwicklung.
MOOCs Forum, September 2013

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“Das wilde Internet wiederentdecken”

Posted on 18 September 2013 by jrobes

Am Wochenende, genauer: am 14. und 15. September, hat ja in Berlin die OER-Konferenz des Wikimedia Deutschland e.V. stattgefunden. Die Konferenz wirft immer noch Wellen. So hat Karlheinz Pape zum Beispiel nicht nur seine Konferenzeindrücke geschildert, sondern auch dieses Interview mit Phillip Schmidt, Mitarbeiter am MIT Media Lab in Cambridge (USA) und Mitbegründer der Peer 2 Peer University, verlinkt. Für Phillip Schmidt bedeutet offene Bildung und Lernen vor allem “Machen” bzw. “Mit-Machen”. 5:05 Min.
kooperative-berlin, Interview mit Phillip Schmidt, 15. September 2013 (via Vimeo)

“Das wilde Internet wiederentdecken” from kooperative-berlin on Vimeo.

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Update on the MOOC Market: Things Moving Fast

Posted on 18 September 2013 by jrobes

Es ist wirklich interessant zu beobachten, was herauskommt, wenn ein Berater wie Josh Bersin auf Massive Open Online Courses schaut. Zum einen ist es für den Berater ganz einfach ein Markt. Auf diesem Markt geht es um Produkte und Services, Umsatz und Gewinne. Ein Produkt ist z.B. Content in Form von Kursen. Schaut man nur auf den Content, steht der Anbieter einer über viele Jahre gewachsenen, kostenpflichtigen Content-Library wie Skillsoft neben der MOOC-Plattform von Coursera und den Video-Lektionen der Khan Academy. Bildungspolitische Ziele oder medienpädagogische Ideen spielen aus diesem Blickwinkel keine Rolle (und vielleicht sind sie ja bei der Reihe, die ich gerade aufgezählt habe, am Ende des Tages wirklich zu vernachlässigen).

Wenn Josh Bersin dann die Brille seiner Kunden aufsetzt, geht es um Fragen wie: Kann ich den MOOC-Content für meine interne Weiterbildung nutzen? Kann ich bei den MOOC-Anbietern meinen eigenen Content entwickeln lassen? Könnte eine MOOC-Plattform unser derzeitiges Learning Management System ablösen? Macht die Partnerschaft mit einer Hochschule oder einem MOOC-Provider Sinn, um mein eigenes Curriculum zu entwickeln? Welche Bedeutung bzw. Qualität haben die Abschlüsse der MOOC-Anbieter? Und so weiter.

Diese Gedanken finden sich in einem Research Bulletin (”The Impact of the MOOC Market on Corporate Training”), das leider nur Mitgliedern zugänglich ist. Aber die “Richtung” wird auch in diesem Update deutlich. Und interessant ist der Hinweis, dass Coursera mit seinem “Signature Track” bereits eine Millionen Dollar eingenommen haben soll, allemal. Mit Hilfe des “Signature Track” können übrigens Studierende nachweisen, dass wirklich sie selbst einen Kurs bzw. einen Test absolviert haben.
Josh Bersin, Blog, 13. September 2013

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Präsenzlernen wird virtuell

Posted on 17 September 2013 by jrobes

Ich hatte das diesjährige Learning Delphi des Instituts für Medien- und Kompetenzforschung (MMB) schon etwas vermisst, aber jetzt ist es da. Bereits zum achten Mal in Folge wurden Bildungsexperten im deutschsprachigen Raum um eine Einschätzung des digitalen Lernens gebeten. Gefragt wurde wieder nach Trends, Technologien, Szenarien, Märkten und Messen, und 73 Experten haben geantwortet.

Wie immer gibt es viele Verschiebungen im Kleinen, aber dann doch zwei Punkte, die auch die Autoren hervorheben. Da ist zum einen die wachsende Bedeutung, die Virtuellen Klassenräumen (Virtual Classrooms, VC) zugeschrieben wird. Ob aus didaktischer Sicht die Überschrift “Präsenzlernen wird virtuell” so glücklich ist, sei dahingestellt. Aber schon seit einigen Jahren zeigt beim Stichwort VC die Kurve so steil nach oben, dass die Bildungspraxis Mühe hat, hinterherzukommen.

Und, zum anderen, scheinen MOOCs auf dem Radar der Experten angekommen zu sein. Bei der Frage nach den drei wichtigsten Themen und Trends für die Zukunft liegen sie mit 27 Prozent der Nennungen hinter dem unangefochtenen Spitzenreiter “Mobile Learning” (65 Prozent, mit jedoch leicht fallender Tendenz) und “Social Learning” (29 Prozent).

Und sonst? Man vertraut auf Blended Learning, E-Learning kommt aus der Cloud, die LEARNTEC bleibt Leitmesse und deutsche E-Learning-Anbieter wären gerne international.
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor I/2013 (pdf)

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Zukunft von Führung: kompetent, kollektiv oder katastrophal?

Posted on 16 September 2013 by jrobes

Wer Peter Kruse bzw. seine Thesen zur Zukunft von Führung noch nicht kennt, sollte sich die ersten zehn Minuten dieses Vortrags anhören. Es geht hier um eine steigende Vernetzungsdichte, eine erhöhte Komplexität, eine Zunahme an Unvorhersagbarem und was das für Führungskräfte und Führung bedeutet. Kurz: Nehmen sie den Paradigmenwechsel auf oder halten sie an alten Mustern von Organisation und Führung fest?

Im zweiten Teil (der genauso eindringlich und atemlos daherkommt) präsentiert Peter Kruse einige Umfrageergebnisse und lädt ein, sich an seinem laufenden Projekt zu beteiligen. Hier habe ich allerdings noch Schwierigkeiten, sein Erstaunen über zwei unterschiedliche Wertewelten bei den Befragten, die wohl zwischen 18 und 25 Jahren alt waren, zu teilen.
ForumGuteFührung, Interview mit Peter Kruse, 15. September 2013

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“Education is broken, somebody should do something” #altc2013

Posted on 16 September 2013 by jrobes

Ein interessanter Artikel, in dem sich der Autor, David Kernohan, vor allem an der journalistischen Berichterstattung über MOOCs abarbeitet. Seine Quintessenz:

““Open” was the first organ that we lost. From a nuanced and specific position in the world of the open educational resource, it is a word reduced to a synonym for two senses of free – free of cost (free as in beer) and free of prerequisites (free as in ride). Freedom, of course, is another word for nothing left to lose – yet somehow we have managed to lose it anyway.”
David Kernohan, Followers of the Apocalypse, 10. September 2013

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About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
Social Media und MOOCs
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