Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Corporate Learning and Knowledge Camp

Jetzt auch die Schweiz: In einem wunderschönen Ambiente auf dem Bocken in Horgen (Zürichsee), im Ausbildungszentrum der Credit Suisse, fand am Dienstag das erste BarCamp für Corporate Learning statt. Gastgeber waren Thomas Glatt (Credit Suisse) und Torsten Maier (Wissen schafft Werte). Ungefähr 50 Interessierte hatten sich eingefunden; viele hatten ihre Themen mitgebracht, um die Camp-Agenda zu füllen. Tanja Fandel hat bereits über das Event gebloggt und eine Liste der Sessions protokolliert. Hier eine kurze Auswahl: die Möglichkeiten von User-Generated Video; die (zukünftige) Bedeutung der Technologie für das Lernen; der Mehrwert von E-Learning; Argumente für die Corporate University 2.0 …

Ich selbst habe zwei Sessions angeboten: eine über die Bedeutung von Massive Open Online Courses (MOOCs) für Corporate Learning und eine zweite über mögliche Einsatzszenarien von Webinaren. Kurz zum zweiten Stichwort: Interessant war die einhellige Feststellung, dass es technisch noch einfacher und sicherer sein sollte, Webinare zu organisieren, zu starten und durchzuführen. Es ist (leider) immer noch keine Anwendung, die man auf Knopfdruck aus Outlook heraus startet. Abgesehen davon, so die Diskussion, gibt es heute eine breite Reihe von Zielen – von der klassischen Informationsvermittlung, über den Erfahrungsaustausch, den Experteninput, bis zum Projektmanagement – für die Webinare eingesetzt werden können. Hinzu kommen die vielfältigen Möglichkeiten, die entsprechenden Sitzungen selbst zu gestalten.

Alles in allem hat sich die Reise gelohnt. Wer einen themenoffene Rahmen und den informellen Austausch schätzt, ist auf BarCamps genau richtig. Weitere Informationen über die Veranstaltung und die Themen findet man auf der mixxt-Community. Eine Fortsetzung der #sclkc13, so der gemeinsame Tenor, ist geplant …
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