Archive | May, 2013

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Corporate Learning and Knowledge Camp

Posted on 31 May 2013 by jrobes

Jetzt auch die Schweiz: In einem wunderschönen Ambiente auf dem Bocken in Horgen (Zürichsee), im Ausbildungszentrum der Credit Suisse, fand am Dienstag das erste BarCamp für Corporate Learning statt. Gastgeber waren Thomas Glatt (Credit Suisse) und Torsten Maier (Wissen schafft Werte). Ungefähr 50 Interessierte hatten sich eingefunden; viele hatten ihre Themen mitgebracht, um die Camp-Agenda zu füllen. Tanja Fandel hat bereits über das Event gebloggt und eine Liste der Sessions protokolliert. Hier eine kurze Auswahl: die Möglichkeiten von User-Generated Video; die (zukünftige) Bedeutung der Technologie für das Lernen; der Mehrwert von E-Learning; Argumente für die Corporate University 2.0 …

Ich selbst habe zwei Sessions angeboten: eine über die Bedeutung von Massive Open Online Courses (MOOCs) für Corporate Learning und eine zweite über mögliche Einsatzszenarien von Webinaren. Kurz zum zweiten Stichwort: Interessant war die einhellige Feststellung, dass es technisch noch einfacher und sicherer sein sollte, Webinare zu organisieren, zu starten und durchzuführen. Es ist (leider) immer noch keine Anwendung, die man auf Knopfdruck aus Outlook heraus startet. Abgesehen davon, so die Diskussion, gibt es heute eine breite Reihe von Zielen - von der klassischen Informationsvermittlung, über den Erfahrungsaustausch, den Experteninput, bis zum Projektmanagement - für die Webinare eingesetzt werden können. Hinzu kommen die vielfältigen Möglichkeiten, die entsprechenden Sitzungen selbst zu gestalten.

Alles in allem hat sich die Reise gelohnt. Wer einen themenoffene Rahmen und den informellen Austausch schätzt, ist auf BarCamps genau richtig. Weitere Informationen über die Veranstaltung und die Themen findet man auf der mixxt-Community. Eine Fortsetzung der #sclkc13, so der gemeinsame Tenor, ist geplant …
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Digital learning resources

Posted on 31 May 2013 by jrobes

Eine Übersicht des britischen E-Learning-Anbieters Epic. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass es immer wieder Situationen gibt, in denen das klassische Kursformat nicht die beste Antwort sein mag oder nicht die einzige Antwort zu sein braucht. Um diesen Fall etwas einzugrenzen, führt die Autorin kurz in die Konzepte des informellen Lernens, des Performance Supports sowie des Mobile Learning ein. Das Herzstück (”Get started”) bildet eine Aufzählung verschiedener “learning resources” oder auch Kurzformate: Papermotions, Infographics, Whiteboard Animations, Screen-capture Videos, Expert Videos, Kinetic Text, Job Aids, Podcasts. Sicher nicht abschließend …
Rachel Griffith-Boyes, Epic, Mai 2013

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Erwachsenenbildung 2.0

Posted on 29 May 2013 by jrobes

Auf die aktuelle Ausgabe der DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung hatte ich bereits hingewiesen, nicht jedoch auf zwei (offen zugängliche) Artikel, die sich mit den Möglichkeiten von Social Media in der Erwachsenenbildung beschäftigen. So stellt Matthias Rohs (jetzt TU Kaiserslautern) verschiedene Formen des informellen Lernens im Netz vor. Er verweist aber auch auf die Schwierigkeiten, diese Prozesse vom Internet-Alltag der Nutzer abzugrenzen und zu erheben (”Social Media und informelles Lernen”). Michael Kerres und Annabell Preußler (Universität Duisburg-Essen) beschreiben drei unterschiedliche Modelle, um Social Media in Lehr- und Lernszenarien einzubinden (”Möglichkeiten für die Erwachsenenbildung”). Dabei unterscheiden sie traditionelle Kurse, hybride Kurse und offene Diskursräume (inkl. MOOCs). Fürs Protokoll.
DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung, 02/2013

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Vom E-Learning zu Learning Solutions

Posted on 28 May 2013 by jrobes

bitkom_201305.jpgDieses Positionspapier wurde vom Arbeitskreis Learning Solutions des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., kurz: BITKOM, erstellt. Es will einen Überblick über die Entwicklung des E-Learning und die aktuellen Trends beim IT-unterstützten Lernen geben. Von “Learning Solutions” wird gesprochen, weil sich, so die Autoren, “das Spektrum an digitalen Lernformen in den letzten Jahren enorm erweitert” hat. Vor diesem Hintergrund finden sich Kapitel zu den neuen didaktischen Anforderungen, die mit diesem Spektrum an Möglichkeiten einhergehen, neuen Lernformaten, Lernprozessen, Lernqualitäten und Standards sowie neuen Lernumgebungen, Lernoberflächen und neuen Geschäftsmodellen. Zielgruppe dieses Positionspapiers ist Corporate Learning.

Die meisten Kapitel leisten genau die Übersicht, die ihre Autoren im Auge haben. Ein Kapitel, die Beschreibung “neuer Lernqualitäten”, wirkt etwas praxisfern. Manchmal gibt es kleine Lücken, wenn es z.B. um Einsatz und Nutzung von Social Networking-Plattformen oder von Open Source-Lösungen in Corporate Learning geht. Schwerpunkte liegen eindeutig auf den technologischen Entwicklungen und dem Bildungsmanagement und weniger auf der Gestaltung zukünftiger  Lernumgebungen sowie damit verbundenen Rollen und Aufgaben der Personalentwicklung. Im Kapitel über neue Geschäftsmodelle findet sich übrigens auch ein Absatz über MOOCs … Vier kurze Blitzlichter über Learning Solutions im Jahr 2030 runden das nützliche Papier ab.
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), AK Learning Solutions, Presseinformationen, 26. Mai 2013

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A new classification for MOOCs

Posted on 27 May 2013 by jrobes

Im Rahmen des MOOC Quality Projects der European Foundation for Quality in E-Learning (EFQUEL), das bereits in der vierten Woche läuft, ist eine Reihe von Blog-Posts renommierter Bildungsexperten geplant. Gráinne Conole (University of Leicester) hat ihren Auftritt noch vor sich, stellt aber hier bereits eine erste Version ihres Inputs zur Diskussion. Dabei ist es ihr Anliegen, die einfache Unterscheidung zwischen cMOOCs und xMOOCs (”too simplistic”) durch ein mehrdimensionales Klassifikationsschema abzulösen. Auf dieser Grundlage, so Gráinne Conole, sollte es möglich sein, gezieltere Entscheidungen über das Design eines MOOCs zu treffen und somit die Qualität und den Lernerfolg zu verbessern.

“I want to suggest that a better classification of MOOCs is in terms of a set of twelve dimensions: the degree of openness, the scale of participation (massification), the amount of use of multimedia, the amount of communication, the extent to which collaboration is included, the type of learner pathway (from learner centred to teacher-centred and highly structured), the level of quality assurance, the extent to which reflection is encouraged, the level of assessment, how informal or formal it is, autonomy, and diversity.”

Um die Plausibiltät dieser Dimensionen zu überprüfen, ordnet sie gleich fünf MOOCs in das Schema ein. Aber das bitte ich im Original zu begutachten …
Gráinne Conole, e4innovation.com, 25. Mai 2013

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Serious Games: Im Spiel darf man auch mal scheitern

Posted on 27 May 2013 by jrobes

Eine kurze Einführung in den Markt der Serious Games mit einigen Beispielen (”Missio for Life”, “Election Guru”, “Darfur is dying”, “Menschen auf der Flucht”, “City One”), einigen Playern und einigen Zitaten. Zwei Hinweise möchte ich hervorheben: Denn wir erfahren am Rande, was Serious Games kosten können: “Das Budget für ein ernstes Spiel beginnt bei 15.000 Euro, dafür bekommt man aber nur ein einfaches Spiel. Im Schnitt kosten sie zwischen 50.000 und 300.000 Euro.” 

Und Michael Kerres (Universität Duisburg-Essen) darf vor einfachen Erfolgsmeldungen warnen: “Bisher gebe es “eher wenige Beispiele, bei denen eine Integration von Spielen und Lernen überzeugend umgesetzt ist”, schreiben sie in Bezug auf Lernspiele. Einfach, so lassen sich ihre Erkenntnisse [des Duisburger-Essener Autorenteams] zusammenfassen, ist es jedenfalls nicht, den Spieltrieb für pädagogische Zwecke nutzbar zu machen.”
Helge Denker, Süddeutsche.de, 18. Mai 2013

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Disruptive technologies: Advances that will transform life, business, and the global economy

Posted on 24 May 2013 by jrobes

“Disruptive” ist das Wort, das diesen Technologiereport beherrscht. Die Experten des McKinsey Global Institutes haben 12 Technologien identifiziert, die man im Blick haben sollte. Ihre Prognosen enden 2025. Einige der aufgeführten Technologien - “Mobile Internet”, “Internet of Things” - kreuzen sich mit dem, was der Horizon Report für die Bildung prognostiziert. Hinzu kommt, dass sich Informationstechnologien als “Grundlagentechnologien”, direkt oder indirekt, in anderen Technologien wiederfinden. Nur am Rande: Audrey Watters hat sich gerade ausführlich mit dem Stichwort “disruptive technologies” in Bildung und Weiterbildung beschäftigt (”The Myth and the Millennialism of “Disruptive Innovation”)!

“‘Disruptive technologies: …’ … cuts through the noise and identifies 12 technologies that could drive truly massive economic transformations and disruptions in the coming years. The report also looks at exactly how these technologies could change our world, as well as their benefits and challenges, and offers guidelines to help leaders from businesses and other institutions respond.”

1. Mobile Internet
2. Automation of knowledge work
3. The Internet of Things
4. Cloud Technology
5. Advanced robotics
6. Autonomous and near-autonomous vehicles
7. Next-generation genomics
8. Energy storage
9. 3D printing
10. Advanced materials
11. Advanced oil and gas exploration and recovery
12. Renewable energy
James Manyika u.a., McKinsey Global Institute, Mai 2013

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„Freie Lernmaterialien auffindbar machen“

Posted on 24 May 2013 by jrobes

Ein Interview mit Lothar Palm (learn:line NRW) über den Einsatz freier Lernmaterialien und die Arbeit der Landesbildungsserver. Dabei wird deutlich, dass die Beteiligten hier auf zwei Spielfeldern tätig sind: zum einen wird Aufklärungsarbeit hinsichtlich der Existenz, Vorteile und Möglichkeiten freier Lernmaterialien, also Open Educational Resources (OER), geleistet; und zum anderen geht es um Fragen der Identifizierung und Qualitätssicherung solcher Ressourcen. Gerade der letzte Punkt spielt natürlich eine große Rolle, wenn formale Strukturen wie Richtlinien und Lehrpläne mit offenen Angeboten im Netz zusammengebracht werden wollen. Ein interessantes Interview, dessen Aussagen sich in weiten Teilen auch auf die Weiterbildung übertragen lassen. Und der Deutsche Bildungsserver versucht ja auch, dieses Feld abzudecken …
Petra Schraml, Interview mit Lothar Palm, Bildung + Innovation, 13. Mai 2013

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Explaining Open Badges through analogy

Posted on 23 May 2013 by jrobes

Eigentlich spielt Doug Belshaw hier nur etwas mit den Begriffen rund um Open Badges (Open Badges: “Get recognition for skills you learn anywhere”). Aber der Beitrag erinnert mich daran, das Thema in nächster Zeit einmal gründlicher aufzunehmen. Wie hieß es doch vor einigen Tagen auf Golem:

“Einer Gesellschaft, die lebenslanges Lernen und Fähigkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen erfordert, werden starre Zertifikate und akademische Grade nicht mehr gerecht. Es bedarf eines sehr viel feingliedrigeren Systems, um auszudrücken, welche Fähigkeiten eine Person besitzt: ein Ingenieur, der besonders gut schreiben kann, oder ein Künstler, der sich mit Projektmanagement auskennt beispielsweise. Auf dieser Erkenntnis aufbauend hat Mozilla zusammen mit der MacArthur Foundation in den letzten zwei Jahren ein System von Lernabzeichen entwickelt, das jetzt als Open Badges 1.0 offiziell vorgestellt wurde.” (15. März 2013)
Doug Belshaw, Blog Open Educational Thinkering, 23. Mai 2013

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The MOOC Moment and the End of Reform

Posted on 23 May 2013 by jrobes

Aaron Bady ist PhD Student an der University of California, Blogger, und hat einen interessanten und sehr kritischen Artikel über das MOOC-Phänomen geschrieben. Vor allem darüber, wie eine Allianz aus Ivy League-Hochschulen (Harvard, Stanford, MIT) und Silicon Valley-Startups (Coursera, Udacity) sich des Themas bemächtigt und was sie treibt:

“From within academia, the MOOC phenomenon is all about dollars and cents, about doing more of the same with less funding. … instead of building social information networks, the neoliberal MOOC is driven by a desire to liberate and empower the individual, breaking apart actually-existing academic communities and refocusing on the individual’s acquisition of knowledge.”
Aaron Bady, The New Inquiry, 15. Mai 2013

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MOOCs @ Edinburgh 2013 – Report #1

Posted on 22 May 2013 by jrobes

Die University of Edinburgh war einer der ersten internationalen Partner auf Courseras Lernplattform. Im Januar 2013 starteten sechs MOOCs aus Edinburgh. Es waren komplette Online-Kurse, die zwischen fünf und sieben Wochen dauerten und für die sich über 309.000 Lerner weltweit einschrieben. Jetzt liegt ein erster, ausführlicher Projektbericht vor, in dem die Verantwortlichen über ihre Erfahrungen berichten: über ihre Motive, sich an Coursera zu beteiligen, über die Entwicklung der MOOCs selbst, über ihre Erfahrungen und die Aktivitäten der Teilnehmer im Kursverlauf sowie über die Ergebnisse zweier Umfragen zum Kursbeginn und zum Kursende.

Auf einige interessante Punkte will ich an dieser Stelle kurz hinweisen: Ein wichtiges Motiv der Universität, sich an dem Projekt zu beteiligen, war das Interesse, in einer neuen Lernumgebung Erfahrungen zu sammeln, mit neuen Formen des Online-Lernens zu experimentieren und neue Zielgruppen anzusprechen. Finanzielle Motive spielten keine Rolle, sind aber in Zukunft auch nicht ausgeschlossen.

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Edinburgh hat es jedem Kursteam selbst überlassen, ein für sie passendes MOOC-Design zu wählen. Heraus kam eine Mischung aus xMOOcs und cMOOCs, an die wir uns wohl in Zukunft gewöhnen müssen: “Some teams decided to follow a ‘ typical ’ Coursera video centred structure, whilst others wished to experiment with a design incorporating substantial learner generated content. As a result, six different structures and course designs emerged.” (S. 10)

Auch die Auswahl der Kursteams und die Reihenfolge ihrer Starts fanden nicht unüberlegt statt: “It was considered important that the first MOOCs were led by teams who were enthusiastic for the initiative and that amongst the teams there was a collective experience of online education.” (S. 9)

In den Befragungsergebnissen stecken viele weitere interessante Daten. Zum Beispiel die Beobachtung, “that so many of our learners appeared to be very well educated despite the undergraduate entry-level of five of the MOOCs” (S. 18). Was die Verantwortlichen gleich zum lauten Nachdenken über ihre Zielgruppen und deren Ansprache anregt. Kurz: ein lesenswerter Report!
University of Edinburgh, 10. Mai 2013 (pdf)

Nachtrag (26.05.2013): Siehe auch Donald Clark: “Report on 6 MOOCs turns up 10 surprises”

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How Online Learners Can Quit LOL Cats

Posted on 21 May 2013 by jrobes

Der Artikel verweist auf eine aktuelle Studie zum lernverhalten. Dort heißt es: In einer Spanne von 15 Minuten schafften es Teenager, gerade einmal 65 Prozent der Zeit auf das Lernen zu konzentrieren. Nach durchschnittlich zwei Minuten begannen die ersten Ablenkungen: Facebook, Chats, SMS usw. Und das unter Beobachtung. Was also ist zu tun? In Lernumgebungen, so Anya Kamenetz, gibt es drei grundsätzliche Strategien: a) Kontrolle durch Autorität, b) Kontrolle durch Technologien und, zuletzt, c) Selbstkontrolle.
Anya Kamentz, WiredAcademic, 14. Mai 2013

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MOOCs and Beyond

Posted on 21 May 2013 by jrobes

Die aktuelle Ausgabe der eLearning Papers, immerhin schon die 33., widmet sich ganz dem Thema MOOCs. 10 kurze Artikel, die im Editorial so angekündigt werden: “This issue aims to shed light on the way MOOCs affect education institutions and learners. Which teaching and learning strategies can be used to improve the MOOC learning experience? How do MOOCs fit into today’s pedagogical landscape; and could they provide a viable model for developing countries?” Aus dem deutschsprachigen Raum sind keine Erfahrungsberichte dabei.
Yishay Mor und Tapio Koskinen, Editorial, eLearning Papers, Nr. 33, 9. Mai 2013

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Designing Blended Learning

Posted on 21 May 2013 by jrobes

Diese Übersicht und Orientierungshilfe erinnert daran, dass Blended Learning heute mehr sein kann als die Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und E-Learning. Die Experten von Kineo und Oxford Group sprechen deshalb von einem “emerging set of new opportunities and channels”. Blended Learning heißt: aus “Kursen” werden “Ressourcen”, aus “events” werden “campaigns” und “sequences of activities”, und “program managers” werden zu “learning architects”. Blended Learning heißt auch: die neuen Möglichkeiten in die bestehenden Modelle, wie z.B. die 70-20-10-Regel oder das Nebeneinander von “formal”, “non-formal”, “on-demand” und “experimental”, integrieren zu können. Hilfreich.
Kineo/ Oxford Group, Mai 2013 

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Wissen im Netz

Posted on 17 May 2013 by jrobes

Eine kurze Vorstellung von drei Webressourcen: Horizon Report, Stiftung Warentest und die Bundeszentrale für Politische Bildung. Bei der Bundeszentrale verweise ich auf das aktuelle Wikipedia-Dossier. Und bei der Stiftung Warentest kann ich gleich auch auf eine aktuelle Umfrage hinweisen, die den Weg aus Berlin in meinen Postkorb gefunden hat: Danach achten Personaler, wenn sie eine Weiterbildung für ihre Mitarbeiter auswählen, vor allem auf Rückmeldungen der Mitarbeiter, auf persönliche Empfehlungen und die fachlichen Qualifikation des Trainers, aber am wenigsten auf seine pädagogische Qualifikation (”Umfrage Weiterbildung: Fachwissen wichtiger als Didaktik”).
Jochen Robes, Wirtschaft & Beruf, Zeitschrift für berufliche Bildung, 02/2013

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Unkonferenzen, Cafés und Camps

Posted on 17 May 2013 by jrobes

Für das Fachmagazin “Wirtschaft & Beruf” habe ich kürzlich einen kurzen Überblick über einige, zum Teil neue Veranstaltungsformate geschrieben. Meinen Einstieg bildet dabei die diesjährige SeLC, die ja Konferenz, Online-Konferenz, BarCamp, World Café und mehr in einem war. Dann gehe ich auf BarCamps bzw. EduCamps ein, streife Clickers und Twitterwalls, bevor ich noch auf Knowledge Cafès und World Cafès hinweise.

“Ob BarCamps oder Cafès, Clickers oder Twitterwalls: Veranstalter können heute aus einer bunten Palette an Tagungsformaten schöpfen. Mit ihnen haben sich auch die Erwartungen vieler Teilnehmer geändert, die heute selbst gerne Einfluss auf den Ablauf, die Agenda und die Diskussionen nehmen wollen. Denn hinzukommt: Die reine Informationsvermittlung leistet das Netz längst besser, wenn man die Vorträge der Referenten (z. B. auf YouTube) und ihre Präsentationen (z. B. auf Slideshare) nach eigenem Interesse und eigenem Tempo bearbeiten kann.”
Jochen Robes, Wirtschaft & Beruf, Zeitschrift für berufliche Bildung, 02/2013

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MOOCs in der Hochschullehre. Hintergründe, Klärungen und Ausblicke auf einen neuen E-Learning Trend

Posted on 16 May 2013 by jrobes

Diesen Vortrag habe ich am Dienstag auf dem Forum eLearning der Universität Potsdam gehalten (übrigens in Rufnähe des Hasso-Plattner-Instituts, einem der ersten MOOC-Anbieter in Deutschland!). Was ich nicht wusste: Beim aktuellen MOOC Production Fellowship gibt es auch mehrere Einreichungen aus Potsdam, deren Vertreter zum Teil vor Ort waren, so dass wir in der Diskussion sehr schnell “konkret” wurden. So wurde am Beispiel des aktuellen Wettbewerbs der Einfluss von Unternehmen auf das Lehren und Lernen an den Hochschulen beklagt; es wurde auch gefragt, ob MOOCs ein Symbol für eine fortschreitende Automatisierung der Lehre seien. Dann versuchten wir, den Spielraum auszuloten, den die Hochschulen bei der Entwicklung und Durchführung von MOOCs haben - und landeten u.a. beim Bildungsauftrag der einzelnen Hochschulen, der hier Grenzen setzt. Und natürlich bei fehlenden Strategien und Ressourcen …
Jochen Robes, Slideshare, 16. Mai 2013

MOOCs in der Hochschullehre. Hintergründe, Klärungen und Ausblicke auf einen neuen E-Learning Trend from Jochen Robes

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Das Unbehagen mit der Informationskompetenz

Posted on 16 May 2013 by jrobes

Der Autor, Karsten Schuldt, findet Informationskompetenzen überbewertet. An die Bibliotheken richtet er deshalb die Frage, ob nicht langsam “die Luft raus aus dem Thema wäre” und ob nicht “strukturierte Rechercheschulungen” ausreichen würden. Denn, so seine These, um in der wissenschaflichen Praxis bestehen zu können, reicht es doch aus, “eine Suchmaschine, eine freie Datenbank und einen Bibliothekskatalog zu bedienen“. Nun, um es vorsichtig zu sagen, die Argumentation hinkt an dieser Stelle: Denn Karsten Schuldt senkt ganz einfach die Messlatte, um das Thema loszuwerden. Trotzdem ist sein Unbehagen nachvollziehbar, denn viele dieser Konzepte - ob Informations-, Medien- oder digitale Kompetenzen - stehen seit Jahren “unfertig” im Raum.
Karsten Schuldt, Bibliotheken als Bildungseinrichtung, 13. Mai 2013

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Life Without eMail – 5th Year Progress Report – The Community, The Movement

Posted on 15 May 2013 by jrobes

Luis Suarez, “Knowledge Manager, Community Builder & Social Computing Evangelist” bei IBM, ist eine der interessantesten Quellen im Netz. Immer wieder lotet er die Möglichkeiten und Grenzen neuer Technologien und Ideen aus und berichtet ausführlich darüber. Mit seinem Projekt “A World Without eMail” schaffte er es 2008 sogar in die New York Times. In diesem ausführlichen und lesenswerten Beitrag behandelt er drei Punkte:

  • Zuerst gibt es eine Art Jahresreport: Hier informiert Luis Suarez über Entwicklung und Erfolg seiner Email-Abstinenz. So ist er heute bei 16 Emails in der Woche angekommen ist, die er noch auf seinen IBM-Account erhält. Zugleich betont er, “eMail is not dead and it’s far from being dead”, aber dass sich die Zahl der “use cases” genau beschreiben und eingrenzen lässt.
  • Dann rechnet er uns vor, wie ihm die Nutzung von Social Networking-Tools in den letzten Jahren geholfen hat, immer produktiver und effektiver in seiner Arbeit zu werden. Dafür hat er eine McKinsey-Statistik genommen, selbst ein ganzes Jahr lang (!) genau Buch geführt (bzw. das Arbeiten in “pomodoros” gemessen).
  • Und zuletzt lädt er die Community ein, sich aktiv an dem Projekt zu beteiligen, das zukünftig “Life Without eMail” heißen soll und das bereits eine Heimat auf Google+ gefunden hat (hier).

Sein abschließendes Versprechen klingt verheißungsvoll: “So much so, that if you are really willing and committed to give it a try yourself we will be sharing with you some initial tips by which we can guarantee you that within the first 5 weeks, since you start, you would be able to see your incoming email volume getting reduced by over 80% and without hardly any effort, just applying some methodology I have developed over the course of time …”
Luis Suarez, elsua.net, 6. Mai 2013

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Jimmy Wales: Boring university lectures ‘are doomed’

Posted on 15 May 2013 by jrobes

Jimmy Wales ist auch noch da. Hier spricht der Wikipedia-Gründer über das Ende der traditionellen Vorlesung, über Homeschooling und dann über anstehende Pläne im “Kerngeschäft” von Wikipedia: “… to support languages in Africa where there have never been encyclopaedias in the first place”. Und: “… to make it easier for a wider variety of people to write and edit articles, with an editing tool that is more user-friendly”. Das ist überfällig.
Sean Coughlan, BBC News, 1. Mai 2013

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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