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Aus für Google Reader: Kommt das offene Internet an sein Ende?

Ich nutze den Google Reader täglich. Es sind weit über 100 Quellen, zumeist Blogs, die ich abonniert habe. Wenn man den Artikeln glaubt, die jetzt das Aus des Google Readers begleiten (hier die Google-Meldung), gehöre ich damit zu einer „kleinen Zielgruppe von News-Junkies“. Stimmt das? Kann man sich wirklich heute ohne einen Newsreader durch das Netz bewegen? Kaum vorzustellen. Aber es geht um mehr: Um einen offenen Web-Standard, nämlich RSS, um die Strategie und Pläne von Google und, ganz wichtig für mich, um Alternativen.
Kai Biermann, ZEIT Online, 15. März 2013

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6 Responses to “Aus für Google Reader: Kommt das offene Internet an sein Ende?”

  1. Oliver Tacke

    Ich nutze RSS-Feeds auch täglich. Sie versorgen mich mit Informationen, die meine Timeline bei Twitter eben nicht zu mir heranspült. RSS-Feeds sind für mich ein Ausbruchswerkzeug aus der Filterblase.

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  2. Gabi Reinmann

    Ich gehöre ebenfalls zur kleinen Junkie-Zielgruppe – speziell des Google Readers 🙁 Die Argumentation ist ja vor allem, dass soziale Netzwerke der Ersatz sind. Aber: Ich halte mich bewusst von sozialen Netzwerken fern (oder nutze sie nur notgedrungen möglichst zurückhaltend, um an andere Funktionen zu kommen) – ich habe echt keine Zeit dafür. Daher interessiert mich jetzt natürlich: Was ist die beste Alternative? Wer weiß das?
    Gabi

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  3. e2marketing.de

    Hallo,
    auch ich nutze den Google Reader täglich mehrere Stunden zum Lesen von Blog-Artikel und anderen News. Ist ein fester Bestandteil in meinem Beruf als Bereichsleiter Online Marketing. Der Entschluss von Google hat mich mehr als enttäuscht – für mich ist ein ein großer Verlust von Googles Ansehen bei der Usern. Daher werde ich auch andere Google Dienste wie Gmail durch Alternativen wie Outlook.com ersetzen.

    Und sehr gute Alternativen für den Google Reader gibt es auch schon:
    http://www.e2marketing.de/allgemein/google-reader-alternativen-fur-rss-feeds

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  4. Stephan Wissel

    Es ist ärgerlich, ein praktisches Werkzeug wird eingestellt. Die RSS Feeds verschwinden dadurch aber nicht. Wo ist da ein Angriff auf das offene Internet?
    Am Ende entscheidet der der das Freibier zahlt wieviel es gibt. Nota bene: offen kostenlos (auch wenn für beide das Synonym ‚frei‘ genutzt wird)

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  5. Stephan Wissel

    Da hat der Filter doch glatt dir spitzen Klammern geschluckt. Da sollte stehen: offen! = kostenlos (oder weniger mathematisch: offen und kostenlos sind 2 verschiedene Dinge)

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