Archive | September, 2012

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Open Education on the Move: An Interview with Vijay Kumar

Posted on 21 September 2012 by jrobes

Ein schöner Bogen, der in diesem Interview mit Vijay Kumar, Director of MIT’s Office of Educational Innovation and Technology (OEIT), gespannt wird: von den Anfängen, also z.B. MIT’s “OpenCourseWare”-Projekt, über das Momentum, das die Open Education-Bewegung und das “Openness”-Konzept heute gesetzt haben, bis zu aktuellen Projekten und Stichworten: z.B. “Flipped Classroom”, “Open Textbook”, “Learning Analytics”. Natürlich ist die Aufzählung etwas “IT- und MIT-lastig”. Aber hier seine abschließenden Worte:

“What’s really ahead is the opportunity to learn a lot about learning — about the use of social networks for learning, about making labs widely available online, about the approaching wave of new applications.”
Robyn Fizz, Interview mit Vijay Kumar, MIT news, 20. September 2012 

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Wachstumsphantasien gesucht - eine Marktanalyse

Posted on 21 September 2012 by jrobes

Es geht um den E-Learning-Markt, den Gudrun Porath hier unter die Lupe nimmt. Zwei Trends macht sie aus: “Erstens wachsen E-Learning und Talentmanagement mehr und mehr zusammen, zweitens manifestiert sich dieser Trend durch die Konzentration im Markt. Wohlgemerkt, fast ausschließlich im internationalen Markt.” Denn hierzulande ist es ruhig. Wohl viel zu ruhig:

“Aber bitte – wo wollen unsere heimischen Anbieter denn wachsen??? Mit dem nächsten Microsoft-Rollout eines Office-Programms, für das jede Menge Standardtrainings über den Tisch geschoben werden können? Mit Trendthemen wie “Mobile Learning” und “Onboarding” oder “Coaching per App”? Einen kleinen Schimmer gibt es vielleicht beim Trend des “Game Based Learning”, das Bildungskonzerne wie Cornelsen oder Klett für sich entdeckt haben. Reicht das? Für große Wachstumsphantasien wohl kaum.”
Gudrun Porath, Haufe Online, 20. September 2012

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OERcamp – Deutschland braucht wohl noch eine Weile

Posted on 21 September 2012 by jrobes

Deutschland hinkt auch beim Thema Open Educational Resources (OER) hinterher. Das ist nichts Neues, aber Hermann Stubbe kommt nicht umhin, in seinem Bericht vom ersten OERCamp in Bremen an diesen Umstand zu erinnern. Sein Fazit ist dementsprechend “gemischt”. Ein intensiver Austausch, viele Fragen, wenig Konkretes, die Suche nach Anlaufstellen und Strukturen - und eine zwiespältige Präsenz von Verlagsvertretern:

“Die Vertreter der Verlage haben einen viel zu großen Raum eingenommen und die Stimmung im OERCamp zu stark bestimmt. … Es geht hier um 360 Millionen Euro (Schulbuchetat der deutschen allgemeinbildenden Schulen) und in Folge um tausende Arbeitsplätze und ganz nebenbei um Millionengewinne. Natürlich stellt die Web 2.0-Entwicklung deren Geschäftsmodell und damit deren Existenz in Frage. Da geht man nicht “sportlich” miteinander um, sondern man verteidigt seine Interessen.”
Hermann Stubbe, Blog, 19. September 2012

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Why do people share?

Posted on 20 September 2012 by jrobes

Warum geben eigentlich Menschen ihr Wissen weiter? Was motiviert sie? Was hindert sie? Wenn ich das Thema informelles Lernen oder Social Media vorstelle und diskutiere, ist diese Frage fast schon ein Klassiker. Meistens erfahre ich dabei auch von Zielvereinbarungs- und Boni-Systemen, die vor allem, wenn nicht ausschließlich, die persönliche Leistung honorieren. Nun hat die Frage “Why do people share?” natürlich noch weitere Facetten. Neben den organisationalen Rahmenbedingungen geht es um persönliche Motive und den konkreten Kontext, in dem der Wissensaustausch stattfinden soll. Oscar Berg hat in diesem Beitrag einige Studien und Ergebnisse zusammengefasst. Seine Überschriften lauten:
- “Sharing is giving”
- “Reputation is a key motivator”
- “We seek emotional communition”

Und er zitiert Nancy Dixon mit einer treffenden Feststellung, die viele Diskussionen auf den Punkt bringt:
“Rather than management asking, How do we incentivise people to share their knowledge? It would be more useful for management to ask, How do we develop relationships across the organization that will set in motion more knowledge sharing?”
Oscar Berg, The Content Economy, 19. September 2012

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60 second adventures in economics: The Invisible Hand

Posted on 19 September 2012 by jrobes

Der aktuelle OpenLearn-Newsletter der Open University wirbt mit einer kleinen Video-Serie “60 second adventures in economics”, auf die ich hier aus verschiedenen Gründen verlinke: weil die Geschichten einfach gut erzählt sind; weil der Stil der Kurzfilme charmant ist; und weil ich überhaupt gerne auf die Seiten der Open University hinweise …
Open News, OpenLearn Edition, September 2012

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4 Key Emerging Trends in LMS

Posted on 19 September 2012 by jrobes

Amit Gautam hat sich über die Zukunft von Lernplattformen Gedanken gemacht und ist dabei auf vier “key trends” gekommen: 1. Cloud Based LMS, 2. Personal Learning Environment (PLE), 3. Gamification und 4. Talent Management. Wobei er den zweiten Punkt, PLEs, etwas gegen die vorherrschende Lesart interpretiert und hier von einer “enhanced user experience” spricht: z.B. eine Benutzeroberfläche, die der Lerner selbst gestalten kann; eine semantische Suchfunktion, die mit jeder Anfrage des Nutzers intelligenter wird; Hinweise auf neue Informationen und Lernangebote, die auf den Kompetenzen und Erfahrungen der Nutzer aufbauen; und Schnittstellen für “user-generated content”. Alles gute Punkte. Was ich vermisse, sind Hinweise auf Mobile Learning, Learning Analytics sowie kleine, smarte “Course Builder” als Alternative zu komplexen Talent Management-Suites. Und natürlich die sonst übliche Frage “Is the LMS dead?” …
Amit Gautam, Upside Learning Blog, 18. September 2012 

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Columbia Business School mit erstem Online-Leadership-Programm

Posted on 18 September 2012 by jrobes

Man darf sicher gespannt sein, wo dieses Angebot seinen Platz finden wird: neben den Online-MBAs, die einige Business School für gutes Geld heute schon anbieten, und neben den Open Online Courses, zu denen Startups, Business Schools und Universitäten fast im Minutentakt kostenfrei einladen. Hier also ein Online-Leadership-Programm, “priced at between $1,000 and $2,000, depending on the number of modules studied” (Financial Times). Die Fantasie der “Macher” scheint im Moment fast grenzenlos: man will die Welle nutzen und präsent sein, am liebsten für die eigenen, “höherpreisigen” Angebote werben oder die Module für andere Bildungsanbieter öffnen. Jetzt müssen nur noch die Lerner mitspielen.
Andrea Back, Learning Waves, Newsletter am 17. September 2012

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„Schöne neue Lernwelt? Berufliche Weiterbildung im Wandel“

Posted on 18 September 2012 by jrobes

Wer sich häufiger auf diesem Blog umschaut, wird in dieser Studie nichts Neues finden. Im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) wurden jedenfalls 1.005 Erwerbstätige zur beruflichen Weiterbildung befragt. Die Antworten unterstreichen ganz allgemein die Bedeutung der Weiterbildung. Eine Mehrheit der Befragten sieht hier vor allem die Arbeitgeber in der Pflicht, erkennt aber auch die eigene Verantwortung an. “Lernen ist zu einer stetigen Herausforderung geworden”, heißt es. So weit, so gut. Da die Befragung offenbar zum ersten Mal durchgeführt wurde, fehlen noch Vergleichswerte. Deshalb durfte eine Reihe von Experten die Studie kommentieren. Ihre Antworten unterstreichen vor allem die Bedeutung des informellen Lernens sowie neuer Lerntrends wie “mobile”, “micro” oder “social”. Bis diese aber in den Befragungsergebnissen auftauchen, wird wohl noch einige Zeit vergehen.
Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW), 18. September 2012

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Social Learning - Worüber reden wir eigentlich (nicht)?

Posted on 17 September 2012 by jrobes

Der Begriff “Social Learning” ist sicher zwiespältig, lädt er doch oft zu ungebremster Euphorie und unkritischer Zustimmung ein. Von daher ist es sinnvoll und notwendig, sich immer wieder an den konkreten Kontext zu erinnern, mit dem man es in jedem Fall zu tun. Cornelie Picht klagt deshalb mehr “kritische Distanz und Differenzierung” ein. Einige der Fragen, die sie aufwirft:

- “Reden wir über den CNC-Kurs, die Software-Schulung, neue Steuervorschriften. Alles Social? Und wo liegt der Nutzen? …
- “Oder reden wir über eine kleine Elite und lassen die Mehrheit der Lernenden völlig außer Acht? …”
- “Hierbei handelt es sich überwiegend um Ziele, die ausschließlich Extrovertierte antreiben. Introvertierte wird man damit nicht hinter dem Ofen hervorlocken. …”
- “Und wer sagt eigentlich, dass Lernen in der Community immer zu besseren Ergebnissen führt? …”

Cornelie Picht, Notizen aus der Lernwelt, 15. September 2012

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Social Learning

Posted on 14 September 2012 by jrobes

Für die aktuelle Ausgabe der didacta. Das Magazin für lebenslanges Lernen habe ich zum Stichwort “Social Learning” einige Perspektiven, Kategorien und Herausforderungen zusammengetragen. Alles dreht sich um die Frage, wie man das Potenzial von Social Media in der institutionellen Lehr- und Lernpraxis, aber auch für das eigene, selbstorganisierte Lernen nutzen kann. Das Thema werde ich unter anderem auch auf der 9. wbv-Fachtagung “Perspektive E-Learning” ausführen, die am 24./25. Oktober 2012 in Bielefeld stattfindet. Dort mit dem Schwerpunkt Open Online Courses.

“Die Vorteile von Social Learning liegen vor allem darin, dass es an alltägliche Nutzungsgewohnheiten anknüpft und diese für bestehende oder neue Lernkonzepte nutzt. Das Potenzial von Social Learning scheint mit Blick auf die unzähligen Initiativen des selbstorganisierten Lernens, wie auch die aktuelle Welle an „Massive Open Online Courses“ zeigt, nahezu unbegrenzt. In Bildungsinstitutionen rücken damit Lehr- und Lernkonzepte in den Vordergrund, die die klassische Arbeitsteilung zwischen Lehrenden und Lernenden aufbrechen und mit „lernerzentriert“, „partizipativ“ und „community-orientiert“ beschrieben werden können. Unternehmen und Organisationen versprechen sich durch Social Learning eine weitere Integration ihrer Arbeits- und Lernprozesse, eine bessere Vernetzung ihrer Belegschaft sowie eine stärkere Aktivierung des kreativen Potenzials der Mitarbeiter.”
Jochen Robes, didacta. Das Magazin für lebenslanges Lernen, 3/2012, S. 6-9 (pdf)

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Berufliche Weiterbildung: klüger werden mit CoTP

Posted on 14 September 2012 by jrobes

Zwei wichtige Stichworte fallen in diesem Interview: Da ist zum einen der Hinweis auf die Community of Training Practice (CoTP) und wie wichtig es gerade in Zeiten des Umbruchs und der knappen Ressourcen ist, sich über Unternehmensgrenzen hinweg zu vernetzen. Und dann dürfen Charlotte Venema und Karlheinz Pape Werbung für das zweite CorporateLearningCamp machen, das am 28./ 29. September in Frankfurt stattfindet. Wie formuliert es Karlheinz Pape dabei so treffend: “Gerade für diejenigen, die Lernen in Unternehmen anregen, gestalten oder umsetzen, ist es interessant, dieses Lernformat einmal selbst zu erleben. BarCamps bilden eine ideale Lernumgebung für selbstgesteuertes informelles Lernen. … Deshalb soll das CorporateLearningCamp zur jährlichen Weiterbildung für alle Corporate Learning Profis werden.”
Interview mit Charlotte Venema und Karlheinz Pape, Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain, September 2012

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Personal Learning Environment

Posted on 13 September 2012 by jrobes

Ein kurzes Praxis-Statement für das Handbuch E-Learning, in dem Behnam Taraghi und Martin Ebner das PLE-Konzept der TU Graz vorstellen. Seit Oktober 2010 können sich dort Studierende ihre eigene virtuelle Lernumgebung aus einer Reihe verschiedener Dienste (Widgets) zusammenstellen. Derzeit sind 3.800 Benutzer in der PLE registriert. Ihnen stehen 72 Widgets zur Verfügung, von denen die universitätsinternen Dienste am häufigsten genutzt werden. Weitere Widgets werden entwickelt, úm die “noch erwartungsgemäß mäßige Nutzung” zu verbessern, und auch die “Inter-Widget-Kommunikation” steht in Graz auf der Agenda.
Behnam Taraghi und Martin Ebner, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 43. Erg.-Lfg., August 2012 (via Scribd)

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Special Issue on “Learning and Knowledge Analytics”

Posted on 12 September 2012 by jrobes

Zehn Artikel der aktuellen Ausgabe des Journal of Educational Technology & Society sind dem Thema “Learning Analytics” gewidmet. George Siemens spricht in seinem Editorial vom “young but rapidly growing learning analytics field”, das derzeit noch eine Heimat zwischen “computer science, sociology, learning sciences, machine learning, statistics, and “big data” sucht. Im ersten Artikel konzentrieren sich Simon Buckingham Shum and Rebecca Fergusson auf “Social Learning Analytics”, für das sie eine Reihe von Treibern, Schwerpunkten und entsprechende Analysetools aufzeigen. Ein “mächtiger” Einstieg.
Journal of Educational Technology & Society, Vol. 15, Issue 3, Juli 2012

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Didaktische Szenarien mit E-Portfolios gestalten: Mustersammlung statt Leitfaden

Posted on 12 September 2012 by jrobes

Fast scheint es, als wäre es derzeit allein Peter Baumgartner vorbehalten, regelmäßig an die Idee der E-Portfolios zu erinnern. Jedenfalls hat er sich auf der gerade zu Ende gegangenen GMW 2012 wieder dieser Aufgabe gestellt. Hier liegt sein Prezi-Vortrag. Er beinhaltet u.a. eine Definition des Gegenstands, die Unterscheidung von drei Portfolio-Grundtypen (Reflexion, Entwicklung und Präsentation) und - dem Titel folgend - einige Gedanken darüber, warum eine Mustersammlung einem Leitfaden vorzuziehen ist. Was sicher nicht nur für das Thema “E-Portfolio” gilt.
Peter Baumgartner, Prezi, 9. September 2012

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What I expect from #MobiMOOC as organizer and guide on the side

Posted on 11 September 2012 by jrobes

Bereits der zweite MobiMOOC, also ein Massive Open Online Course, der sich ganz dem Thema “Mobile Learning” beschäftigt, findet in diesem September statt. Wieder organisiert von Inge/ Ignatia de Waard aus Belgien. Und wieder sind neben dem Kurswiki Google Groups und Diskussionsforen die zentralen Anlaufstellen. #MobiMOOC ist der Hashtag für Twitter-Nutzer. Viele weitere Ressourcen sind bereits mit der Agenda verlinkt. Inge de Waard hat auch gleich offengelegt, was sie sich als “organizer and guide on the side” vom Kurs erhofft:

“What are my expectations of MobiMOOC:

- To learn in a comfortable setting, with peers that have mutual interests (mLearning)
- To get a better understanding of all the factors making up 21st century, open learning
- To have fun within a learner community
- To create an efficient, informal yet fun learning environment that adapts to the learner demands (within my own capacities and technological options)
- Getting in touch with wonderful friends and colleagues talking about a common topic
- Becoming more understanding as I meet diverse people
- And … chaos, lots of chaos especially me trying to keep up with all the discussions, all the good ideas, keeping all locations”

Inge/ Ignatia de Waard, @Ignatia Webs, 11. September 2012

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Digitale Potenz – ein Überspitzer gegen den Über-Spitzer

Posted on 10 September 2012 by jrobes

Noch einen letzten, allerletzten Hinweis auf Manfred Spitzer? Gunter Dueck hat sich seiner angenommen und eine kleine Glosse zusammengebastelt. Das Ganze mündet in folgenden Ratschlag an den Bühnenkollegen:

“Wie verhindere ich „Demenz“ und wie fördere ich „Potenz“? Diese Aufgabe stellt sich immer neu, wenn sich unser Leben verändert, ja. Aber das Neue abzulehnen, weil nun jede analoge Demenz (an die wir uns gewöhnt haben) durch eine digitale ersetzbar ist? Warum?
Herr Spitzer: Digitale Impotenz ist behandelbar.”

Gunter Dueck, Daily Dueck 174, September 2012

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George Siemens’ interview on MOOCs and Open Education

Posted on 10 September 2012 by jrobes

Ein kurzes Interview (10 Min.) mit George Siemens zu einem bekannten Thema. Hier die Inhaltsangabe:

“Dr George Siemens talks about MOOCs and their benefits for the teacher and the learner in the context of open education and OER. Dr Siemens also gives advice for anyone wishing to run a MOOC (Massive Open Online Course).”
Andreia Inamorato dos Santos, YouTube, 3. September 2012

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Das Hasso-Plattner-Institut hat jetzt 13.000 Studierende aus 90 Ländern

Posted on 10 September 2012 by jrobes

Ich bin etwas spät dran mit dieser Nachricht, denn der erste offene Online-Kurs des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam über “In-Memory Data Management” hat bereits vor einer Woche begonnen. Über 10.000 Teilnehmer (!) aus 90 Ländern haben sich bis heute auf www.openhpi.de, der Plattform des Instituts, eingeschrieben. Das Institut plant, weitere Kurse zu Themen der Informationstechnologie zu entwickeln und für Interessierte kostenfrei anzubieten. Bereits jetzt kann man sich für den zweiten Kurs, “Internetworking mit TCP/IP”, registrieren. Er startet am 4. November 2012 und läuft auch über zwei Monate.

Der Aufbau der Kurse scheint dem Modell zu folgen, das auch Coursera, Udacity und edX favorisieren. Ein klarer Zeitplan, Lernvideos, ergänzende Materialien, Selbsttests, wöchentliche Hausarbeiten und eine abschließende Prüfung. Wer die erfolgreich besteht, erhält ein Zertifikat des Hasso-Plattner-Instituts. Im Willkommens-Video auf der Lernplattform betont Christoph Meinel, Institutsleiter des HPI, dass man nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch auf die Interaktion und den Austausch der Teilnehmer setzt. Hier darf man gespannt sein. Denn im Moment scheint sich das Networking vor allem auf die Webseiten der Instituts-Plattform zu konzentrieren. Kein Hashtag des Kurses, um Twitter einzubinden. Kein Hinweis auf eine Social Networking-Seite wie Facebook. Kein bloggender Professor. Kein RSS-Feed.
Pressemitteilung, Hasso-Plattner-Institut, 7. September 2012

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Caught between a MOOC and a hard place

Posted on 07 September 2012 by jrobes

Die laufende Diskussion um MOOCs wurde diese Woche schon mal treffend als “MOOC Information Overload” beschrieben. Auf der einen Seite liefern die großen Anbieter wie Coursera, Udacity und edX mit ihren Online-Kursen immer wieder neue Schlagzeilen; und auf der anderen Seite wird intensiv debattiert, ob und wie sich diese Entwicklungen und Erfahrungen mit der ursprünglichen MOOC-Idee verbinden lassen - soweit es diese je gegeben hat. In diesem Beitrag geht es um die Frage, ob MOOCs sowohl erfahrene Lerner als auch Online-Neulinge ansprechen können, wieviel Struktur, Führung, Orientierung und Ansprache gerade Einsteiger benötigen und was dann noch vom MOOC-Spirit bleibt. Gute, wichtige Fragen.
Jenny Mackness, Blog, 4. September 2012

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MOOCs’ Little Brother

Posted on 07 September 2012 by jrobes

looc_201209.jpgMassive Open Online Courses wollen, hier ist der Name Programm, Lernende in großer Zahl ansprechen. Je mehr, um so besser, denn die Kurse und Angebote sind in der Regel beliebig skalierbar. Jetzt bietet die University of Maine in Presque Isle einen “Little Open Online Course” an, einen LOOC also. Konkret heißt das: Die Universität will vier bestehende Kurse für 2-7 Studierende öffnen, die nichts zahlen, aber die gleiche Betreuung erhalten wie die Studierenden vor Ort. Verzichten müssen sie allerdings auf einen formalen Abschluss. Dafür erhalten sie eine “high-touch experience” und die Gewissheit, an einem “experiment with open teaching” teilzunehmen. Es wurde auch gleich eine Infografik erstellt, die MOOCs und LOOCs gegenüberstellt. Wozu die Kurse, wenn sie gestartet sind, noch das Attribut “open” benötigen, kann ich jedoch nicht erkennen.
Steve Kolowich, Inside Higher Ed, 6. September 2012

Nachtrag (07.09.2012): vgl. auch zum Thema Jenny Mackness: “The challenge of ‘openness’ in small MOOCs”, 3. September 2012; Jeremy Knox u.a.: “MOOC pedagogy: the challenges of developing for Coursera”, 8. August 2012

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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