Archive | July, 2012

Sommerurlaub: Ich bin dann mal weg …

Posted on 27 July 2012 by jrobes

Die nächsten zwei Wochen wird es hier ruhiger …  Ich wünsche allen eine schöne und erholsame Zeit.
Sommerliche Grüße, JR

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The e-learning beginner’s FAQ

Posted on 27 July 2012 by jrobes

Anders als das Netzwerk der Internet Time Alliance (Jane Hart, Jay Cross u.a.) geht Clive Shepherd regelmäßig und gerne auf die “Basics” des Online-Lernens ein. Dazu hat er in den letzten Wochen eine Reihe von Fragen und Bedenken gesammelt, die ihm in seiner Beratungspraxis immer wieder begegnen. Viele seiner Antworten beginnen mit der Frage “Worüber reden wir eigentlich, wenn wir über E-Learning sprechen?” Und dann werden kurz Medien, Formate und didaktische Ansätze sortiert. Genau so ist es. Hier die Titel und Links seiner Beiträge:

Why is e-learning so unpopular?
Will e-learning put me out of a job?
Is e-learning effective?
What is e-learning good for?
What specifically is e-learning good for?
Is e-learning something I can do?

Clive Shepherd, Clive on Learning, 26. Juli 2012

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MOOCs are really a platform

Posted on 26 July 2012 by jrobes

Auch George Siemens nimmt den gegenwärtigen Hype um MOOCs zum Anlass, um an die völlig unterschiedlichen Modelle zu erinnern, die mit dem Begriff verbunden sind (siehe auch die Grafik von Phil Hill). Das haben andere bereits vor ihm getan und so ist seine Charakterisierung von “MOOCs als Plattform” der vielleicht interessantere Part dieses Beitrags:

“MOOCs, regardless of underlying ideology, are essentially a platform. Numerous opportunities exist for the development of an ecosystem for specialized functionality in the same way that Facebook, iTunes, and Twitter created an ecosystem for app innovation. I don’t know if MOOCs will be transformative in higher education. I’m not sure that they’ll be half as disruptive as some claim. They are, however, significant in that they are a large public experiment exploring the impact of the internet on education. Even if the current generation of MOOCs spectacularly crash and fade into oblivion, the legacy of top tier university research and growing public awareness of online learning will be dramatic.”
George Siemens, elearnspace, 25. Juli 2012

hill_201207.jpg

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Konzept für Open Educational Resources im sekundären Bildungsbereich

Posted on 25 July 2012 by jrobes

rossegger_201207b.jpgEin “Konzept” für Open Educational Resources (OER), also offene Bildungsressourcen im Netz, enthält die Studie von Barbara Rossegger dann vielleicht doch nicht. Aber sie hat einen Kriterienkatalog für OER entwickelt: Rechtliche Kriterien, technische Kriterien, inhaltliche Kriterien sowie Kriterien der Nachhaltigkeit, Benutzerfreundlichkeit und der “Kategorie Beitragende”. Diese Kriterien wurden nicht nur genutzt, um eine Reihe deutschsprachiger Seiten mit Lehr- und Lernmaterialien für den Sekundärbereich als OER einzuordnen, sondern auch, um gleich einen “OER-Quality-Index” zu entwickeln. Dieser soll helfen, Plattformen und Webseiten, die OER anbieten, zu bewerten. Ein interessanter Ansatz.

“Vor allem durch den entwickelten „OER-Quality-Index“ ist es betreffend Nutzungsbestimmungen und Urheberrechte nun möglich, die einzelnen Seiten zu prüfen und festzustellen, ob es sich tatsächlich um OER-Angebote handelt. Zudem können die Webseiten mit ihren jeweiligen Lehr- und Lernmaterialien ohne großen Zeitaufwand miteinander verglichen werden. Aussagen bezüglich Qualität, Benutzerfreundlichkeit, Inhalte, usw. sind mit Hilfe des Index einfach zu treffen. Durch die Vergleichbarkeit der einzelnen Seiten ist es den Nutzer/innen möglich, einen qualitativ wertvollen Überblick über die Angebote zu bekommen. Der „OER-Quality-Index“ bietet folglich eine Hilfestellung für die User/innen, um zu entscheiden, welche Angebote sie bevorzugt für ihre Arbeit verwenden möchten.” (S. 83)
Barbara Rossegger, Bd. 3 der Reihe “Beiträge zu offenen Bildungsressourcen”, Hrsg. von M. Ebner und S. Schön, Juli 2012 (als Book on Demand oder als PDF zum kostenlosen Download!)

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#opco12: MOOC? COOL!

Posted on 25 July 2012 by jrobes

Auch Joachim Wedekind, einer der Veranstalter/ Facilitators des diesjährigen opco12, fasst hier seine Erfahrungen zusammen. Dabei geht es ihm vor allem um eine Kategorisierung der aktuellen MOOC-Bewegung, die er spontan um ein weiteres Akronym ergänzt; und um den Vergleich zwischen opco11 und opco12.

“Auch wenn es Stephen Downes (zurecht) gegen den Strich geht, massive OOCs werden mittlerweile eher mit dem AI-Format assoziiert. Für mich ist die TN-Zahl auch nicht das entscheidende Merkmal; insofern überlege ich ernsthaft Downes & Siemens vorzuschlagen, das Akronym MOOC den Machern der Kurse im AI-Format zu überlassen und ein neues Akronym zu verwenden: COOL - Cooperative Open Online Learning.

Vermutlich werden sie es dann eher als Connectivist Open Online Learning interpretieren. Für mich benennt aber das C = Cooperative eher das entscheidende Merkmal dieser Kursform, nämlich die (zeitlich beschränkte) Zusammenarbeit der TN mit dem Ziel, von- und miteinander zu lernen. Das hat m.E. auch den OpenCourse 2012 charakterisiert.”
Joachim Wedekind, konzeptblog, 24. Juli 2012

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Let’s Talk … Analytics

Posted on 24 July 2012 by jrobes

Schaut man sich heute die Zugriffszahlen auf die archivierten Online-Events des OpenCourse 2012 (Slide 22) an, so stellt man fest, dass Learning Analytics, obwohl im Horizon Report als mittelfristiger Trend eingestuft und hierzulande als Thema noch kaum präsent, alle anderen Sessions um Längen schlägt. Und das korrespondiert unmittelbar mit der steigenden Zahl an Konferenzen und Publikationen im Netz. Die aktuelle Ausgabe der EDUCAUSE Review gehört dazu. Im einleitenden Artikel gibt Diana Oblinger einen Überblick. Tenor: Bei allen Fragen und Bedenken, “colleges and universities cannot afford not to use analytics”.
Diana Oblinger, EDUCAUSE Review, Juli/ August 2012, 18. Juli 2012 

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Good bye #opco12 and welcome #opco13

Posted on 23 July 2012 by jrobes

Mit dem Fachforum “Open Online Courses. Perspektive für (offene) Bildungsveranstaltungen für Hochschulen und Weiterbildung?” ist ja letzten Freitag in Frankfurt der OpenCourse 2012 “Trends im E-Teaching” zu Ende gegangen. Eine schöne Veranstaltung mit vielen opco12-Teilnehmern, Interessierten und mit Referenten wie Johannes Moskaliuk und Volkmar Langer, die ihre Erfahrungen und Einschätzungen mit uns geteilt haben. Jetzt laufen die letzten “Aufräumarbeiten”, Statistisches, Badges, Verlinkungen usw. Zum großen Finale gehört ohne Zweifel auch das Video von Sylvia Mössinger, die schon den gesamten Kurs mit ausführlichen Beiträgen bereichert hat. Great!
Sylvia Mössinger, Sylvia’s Blog, 23. Juli 2012

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Innovating Pedagogy 2012

Posted on 23 July 2012 by jrobes

openuniversity_201207.jpgEine kleine, schlanke Ausgabe des jährlichen Horizon Reports, entworfen von Experten der britischen Open University. Ohne großen Überbau, ohne ausschweifende Delphi-Verfahren werden zehn Trends vorgestellt, mit den Attributen “potential impact” und “timescale” und einigen Literaturhinweisen versehen: “ten sketches of new pedagogies that might transform education”, heißt es. Es liegt in der Natur der Sache, dass über die Qualität der Trends schwer zu urteilen ist. Vielleicht kann man anmerken, dass die OU-Experten ihre Trends nicht so eng an technologische Entwicklungen binden wie das amerikanische Original, auf Selbstläufer wie “mobile learning” und “tablets” verzichten, aber mit “seamless learning” und “rhizomatic learning” die Fantasie der Leser herausfordern.

- New pedagogy for e-books: Innovative ways of teaching and learning with next-generation e-books
- Publisher-led short courses: Publishers producing commercial short courses for leisure and professional development
- Assessment for learning: Assessment that supports the learning process through diagnostic feedback
- Badges to accredit learning: Open framework for gaining recognition of skills and achievements
- MOOCs: Massive open online courses
- Rebirth of academic publishing: New forms of open scholarly publishing
- Seamless learning: Connecting learning across settings, technologies and activities
- Learning analytics: Data-driven analysis of learning activities and environments
- Personal inquiry learning: Learning through collaborative inquiry and active investigation
- Rhizomatic learning: Knowledge constructed by selfaware communities adapting to environmental conditions
Mike Sharples u.a.: Open University Innovation Report 1, 2012 (pdf)

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Comparison of MOOCs and MOOC-like initiatives

Posted on 20 July 2012 by jrobes

Eine Präsentation hat mich heute daran erinnert, diese MOOC-Übersicht hier noch zu verlinken. Auch weil mich der (nachvollziehbare!) Kommentar von Stephen Downes an ein Schweizer Kräuterbonbon erinnert: “Why would this list comparing MOOCs and MOOC-like initiatives not even mention the connectivist MOOCs? It’s not like they don’t know we exist. There’s an inherent bias in a lot of the discussion toward US-based and commercial initiatives. Then later we will be told the field was invented by US-based and commercial initiatives.”

Überhaupt MOOCs! Was ist hier wieder in den letzten Tagen geschrieben worden! Der Chronicle beispielsweise hat einen Blick auf die Geschäftsmodelle geworfen, mit denen Coursera, einer der prominenten MOOC-Anbieter, um Partner wirbt (”Inside the Coursera Contract: How an Upstart Company Might Profit From Free Courses”). Dass MOOCs die Hochschulen und Higher Education bewegen (bis auf Deutschland, möchte ich hinzufügen), zeigt die Tatsache, dass jetzt 12 weitere Universitäten auf den Zug gesprungen sind (”Massively Open Online Courses Are ‘Here to Stay’”). In der New York Times ist deshalb gleich die Rede von einem “seismic shift in online learning that is reshaping higher education” (”Universities Reshaping Education on the Web”). Die Zahlen sind jedenfalls beeindruckend: Auch ohne die 12 neuen Partner berichtet Coursera bereits von 680.000 Studierenden in 43 Kursen! Nicht schlecht für eine Plattform, die es erst seit Anfang dieses Jahres gibt.
MediaSite, 30. Juni 2012

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#opco12 Offene Online Kurse – Perspektive für Bildungsveranstaltungen für Hochschulen und Weiterbildung?

Posted on 19 July 2012 by jrobes

Volkmar Langer, Professor für vernetzte IT-Systeme und E-Learning an der Hochschule Weserbergland in Hameln, ist dabei, wenn wir uns am Freitag in Frankfurt zum Fachforum “Open Online Courses” treffen, um den opco12, den Open Course “Trends im E-Teaching”, abzuschließen. Denn eines unserer zentralen Themen wird die Frage sein, welches Potential in Open Online-Kursen für die Hochschulen steckt. Seinen Input hat er dankenswerter Weise bereits online gestellt. Er enthält auch ein Akronym, das die Herausforderung auf den Punkt bringt: “BMOOC”, also “Blended MOOCs” als Verknüpfung (Erweiterung, Öffnung …) von Hochschulveranstaltungen und Open Courses.
Volkmar Langer, HSW Learning Blog, 18. Juli 2012

Offene Kurse in klassischen Lehr-/Lernformaten from Volkmar Langer

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Why Corporate Training is Broken And How to Fix It

Posted on 19 July 2012 by jrobes

cross_201207.jpgEine Art Manifest des Wandels, das Jay Cross hier ins Netz wirft. Eine Warnung in kurzen und prägnanten Merksätzen, nicht so weiterzumachen wie bisher. Zum Beispiel: “Industrial organizations are morphing into collaborative organizations. Traditional training is broken and needs to get back in step with the times.” Dann folgt ein lesenswertes Kapitel “Where Corporate Learning Came From. The 20th Century was the great age of training”. Eine Geschichte der betrieblichen Weiterbildung vom frühen 20. Jahrhundert bis heute - aus amerikanischer Sicht, aber trotzdem ein Volltreffer. Es folgt die Unterscheidung zwischen “Training” und “Lernen”, dann eine Skizze der “Collaborative Organization” der Gegenwart, die sich, so Jay Cross, durch “collaborative culture, …motivation, … infrastructure, … learning” auszeichnet. Überhaupt “Collaborative Learning”:

“Collaborative Learning is learning without borders. Organizations improve it by removing obstacles, seeding communities, increasing bandwidth, encouraging conversation, and growing networks. It’s a natural way to learn and grow.”

Noch zwei Punkte, auf die ich besonders hinweisen möchte: Zum einen erinnert Jay Cross daran, dass auch High Performer (was ich hier einmal mit “Wissensarbeiter” übersetze) eine Zielgruppe sind: “Novices aren’t the only people who need to learn.” Genau! Zum anderen finden wir aber auch bei ihm den Satz, “… networks are democratizing the workplace”. Und das ist mir schlicht zu kurz gesprungen.
Jay Cross, Internet Time Blog, 17. Juli 2012

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TEDxBoston - Andrew McAfee - Race Against the Machine

Posted on 18 July 2012 by jrobes

Die Zukunft der Arbeit, ein anspruchsvolles Thema für 14 Minuten! Eigentlich bleibt Andrew McAfee (”Enterprise 2.0″) nur, seine zentrale Botschaft loszuwerden: Ja, wir werden mit dem technologischen Fortschritt weiter Jobs verlieren. Und, doch, schließlich ist Andrew McAfee “digital optimist”, das ist wieder eine Chance, ganz neue Dinge zu tun. In seinem Buch (das es auf den ersten Blick nur in einer Kindle-Edition gibt!?) heißt es: “In medicine, law, finance, retailing, manufacturing and even scientific discovery,” they write, “the key to winning the race is not to compete against machines but to compete with machines.”
Andrew McAfee, YouTube, 17. Juli 2012

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Stichwort: “Erwachsenenbildung und Architektur”

Posted on 18 July 2012 by jrobes

Die konkreten Lernräume beginnen sich ja, mit dem Netz immer mehr aufzulösen und zu individualisieren. Nimmt man das Stichwort “mobil” wörtlich, wird jeder Raum zum potentiellen Lernraum. Auch aus anderer Perspektive wird es schwierig, Lernorte zu identifizieren: Denn wenn Arbeiten und Lernen näher zusammenrücken, ist der Arbeitsplatz zugleich Lernraum. Aber es gibt natürlich noch Lernräume, nämlich da, wo das Lernen “zu Hause” ist, in Schulen, Hochschulen und Bibliotheken. Das aktuelle Themenheft der DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung nimmt es noch genauer und fragt nach der Schnittstelle von Erwachsenenbildung und Bildungsbau. Flexible Architekturen, Raumdidaktik, hybride Lernwelten sind Begriffe, die fallen. Ein interessantes Thema, denn: “Räume prägen den Lehr-/ Lernprozess nachhaltig”. Mit weiteren Literaturhinweisen.
Richard Stang, Karin Dollhausen und Hans-Joachim Schuldt, DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung, III/ 2012

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The VLE vs. PLE debate

Posted on 17 July 2012 by jrobes

grainne_201207.jpgIm Kern der Debatte (?) “VLE vs. PLE”, also “Virtual- vs. Personal Learning Environment”, steht ja die Unterscheidung zweier grundlegenden Perspektiven, die Gráinne Conole hier auch unterstreicht: formales und informelles Lernen, lerner- und institutionenzentriertes Lernen. Diese Unterscheidung kann natürlich nur den Ausgangspunkt für weitere Überlegungen darstellen, und deshalb hat die Zahl der Grundsatzbeiträge in dieser Debatte zuletzt merklich abgenommen. Gráinne Conole nutzt die Gegenüberstellung, um verschiedene didaktische Modelle und Aktivitäten einzuordnen. Und Stephen Downes fasst in drei Minuten das Wesentliche zusammen.
Gráinne Conole, e4innovation.com, 15. Juli 2012

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MOOCs and the AI-Stanford like Courses: Two Successful and Distinct Course Formats for Massive Open Online Courses

Posted on 16 July 2012 by jrobes

Dem langen Titel folgen ausführliche Beschreibungen verschiedener offener Online-Kurse beider Lager. Und schon mit Blick auf einige Kursdetails, die dabei zusammengetragen wurden, und Links auf weitere Artikel zum Thema sollte man diesen Beitrag in Reichweite halten. Die Kriterien für die Unterschiede zwischen MOOCs und den “AI-Stanford like Courses” gewinnt der Autor, indem er Lurker, Dropout-Rates, Accreditation und die Rolle der Tutoren bzw. Facilitators näher betrachtet. Seine wenig überraschende Schlussfolgerung:

“We establish that although they share the use of distributed networks the format associated with c-MOOCs, which are defined by a participative pedagogical model, are unique and different from AI. We further assign to the AI to a cognitive-behaviourist (with some small contribution of social constructivist) and MOOCs to connectivist pedagogy.”
C. Osvaldo Rodriguez, European Journal of Open, Distance and E-Learning (EURODL), 5. Juli 2012

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Customer Learning, a largely unexploited marketing strategy

Posted on 16 July 2012 by jrobes

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an den Artikel von Daniel Stoller-Schai über “Educate your customers - Kundenfokussiertes E-Learning”? Nun, hier ist eine Episode, die in die gleiche Richtung zeigt. Jay Cross hat an einem Google-Kurs über “Power Searching” teilgenommen und ist begeistert. Er spricht von “co-learning” und “companies as extended enterprises”. Ich werde mal schauen, ob und wann Google den Kurs wiederholt …
Jay Cross, Internet Time Blog, 12. Juli 2012

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The MOOC Bandwagon

Posted on 13 July 2012 by jrobes

JISC (Joint Information Systems Committee, UK) hat diese Woche ein Webinar zum Thema “What is a MOOC?” organisiert. Wer es wie ich verpasst hat, kann sich hier die 60 Minuten mit vier Referenten und einer kurzen Diskussion noch einmal anhören. Ganz hilfreich ist vor allem der Einstieg mit Martin Weller, der die Welt der MOOCs etwas ordnet: hier das “connectivism” Modell, dort das “institutionelle” Modell und für beide Seiten zählt er kurz Charakteristika sowie Vor- und Nachteile auf. Jenny Mackness weist in ihrer Zusammenfassung des Webinars darauf hin, dass natürlich alle unterschiedlichen Typen von MOOCs ihre “Daseinsberechtigung” haben. Und dass, obwohl das Netz voll von Artikeln und Kommentaren zum Thema ist, man nie vergessen sollte, dass viele noch nie etwas von MOOCs gehört haben:

“Whilst MOOCs might be the new buzzword in Higher Education, there are still plenty of people who have never heard of them, only just heard of them, have no idea what they are, or who completely misunderstand what they are.” Korrekt.
Jenny Mackness, 12. Juli 2012

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Is online learning really cracking open the public post-secondary system?

Posted on 13 July 2012 by jrobes

Auch wenn der Autor hier die amerikanisch/ kanadische Brille aufhat und auch wenn er ausschließlich auf das Hochschulwesen blickt, lohnt die Lektüre. Tony Bates hat zusammengefasst, was sich in vier Wochen an Nachrichten und Meldungen angesammelt hat. Im Kern dreht sich bei ihm alles um die Frage, ob aktuelle Phänomene wie MOOCs vielleicht nur Symptome sind für den gewaltigen Innovationsdruck, der auf den Hochschulen lastet.

“So in this post I’m going to pull together a number of recent publications in the blogosphere which taken together, suggest that there are deep rumblings in North America’s public post-secondary education systems, if not outright panic in the streets. Or it may just be summer madness and too much heat. I’ll leave you to judge.”
Tony Bates, online learning and distance education resources, 12. Juli 2012

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Lerner Services – Thema der GIZ Sommerakademie 2012

Posted on 12 July 2012 by jrobes

Wenn es immer mehr gut aufbereitete Lernmaterialien und Informationen im Netz gibt, wenn die Vermittlung von Inhalten also nicht mehr die zentrale Aufgabe des Trainers ist, was dann? Mit dieser Frage hat man sich auch im Rahmen der Sommerakademie 2012 der Akademie für internationale Zusammenarbeit bei der GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) beschäftigt. Eine Antwort lautet “Lerner Services”, also Dienstleistungen, die den Lerner auf seinem Weg unterstützen. Karlheinz Pape fasst in diesem Beitrag sehr schön die Auseinandersetzung mit diesem Thema zusammen und bietet uns auch gleich eine erste Auswahl entsprechender “Lerner Services” an:

  • “Bestimmung des persönlich passenden Zieles
  • Auswahl und Angebot empfehlenswerter Wege des Erarbeitens (Mehrere anbieten)
  • Vorauswahl und Zusammenstellen geeigneten Lernmaterials für das Thema (Alternativen anbieten)
  • Bilden und Pflegen von Lerner Communities
  • Kontakte zu Experten und Experten-Communities vermitteln
  • Im Prozess Feedback-Gelegenheiten anbieten (entweder mit Lern-Coach oder noch besser mit Experten)
  • „Trigger-Services“ (regelmäßige Online-Termine für Statusberichte von Lernenden)
  • Bei inhaltlichen Schwierigkeiten den Fach-Coach anbieten
  • Am Ende die Zielerreichung bestätigen”

Aus meiner Sicht schließt der Beitrag nahtlos an die Diskussion um die zukünftige Rolle und Aufgaben von Bildungsexperten an, die ja z.B. auch Jane Hart kürzlich mit dem “Enterprise Learning Community Manager” aufgenommen hat.
Karlheinz Pape,  Training und Wissensmanagement, 11. Juli 2012

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Mobile Learning – kurzer Hype oder stabiler Megatrend?

Posted on 12 July 2012 by jrobes

Da es ja hierzulande kaum Trendstudien zum Thema Weiterbildung und Digitales Lernen gibt, lohnt sich der Blick in das MMB Learning Delphi 2012. Zum siebten Mal wurden Experten gebeten, die Entwicklung des digitalen Lernens einzuschätzen, und 74 von ihnen sind der Einladung gefolgt. Was die Lektüre etwas erschwert, ist das muntere Wechseln der Perspektive: Mal wird gefragt, ob und wie sich bestimmte Lernformen in Unternehmen durchsetzen werden. Dann wieder, ob sich mit bestimmten Technologien “Geld verdienen lässt”. Jedenfalls kommt Mobile Learning dieses Jahr in beiden Fällen so gut weg, dass die Autoren von einem “eindeutigen Top-Thema” und dem “Zeug zur Umsatzlokomotive” sprechen. Auf breiter Front schwächeln dagegen Social Networks/ Communities.

Weitere Ergebnisse: Auf die Frage nach der zukünftigen Bedeutung verschiedener Anwendungen für das betriebliche Lernen wird weiterhin am häufigsten “Blended Learning” (96 %) genannt, gefolgt von WBTs (81 %) und Virtuellen Klassenräumen (74 %). Überhaupt haben sich Virtuelle Klassenräume in den letzten Jahren still und heimlich nach vorne gearbeitet, was sicher nicht zufällig mit dem steigenden Angebot an Webinaren zusammenfällt. Und dann wäre noch zu erwähnen, dass aus Sicht der befragten Experten die LEARNTEC wichtigste Veranstaltung der E-Learning-Branche ist und bleibt.
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor I/2012 (pdf)

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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