Archive | May, 2012

Tags:

Help us find the new way of working and learning

Posted on 31 May 2012 by jrobes

Ein ungewöhnlicher Weg, den adidas hier beschreitet: Das weltweit agierende Unternehmen denkt über neue Formen der Zusammenarbeit, des Wissensmanagements und des Lernens nach und lädt die Web-Community zur Diskussion ein. Am Horizont könnte, so Christian Kuhna, so etwas wie die adidas Group Corporate University stehen. Aber eine Corporate University, die sich mehr an den Thesen des Cluetrain Manifesto als an den Zielen exklusiver Talentschmieden orientiert. Das sind die Umrisse, die der Blog-Beitrag mitgibt. Jetzt kann jeder seinen Hut in den Ring werfen, kommentieren, schreiben, diskutieren … ein Blog Carnival, wie es einleitend heißt. Und man wäre in guter Gesellschaft, denn u.a. David Weinberger, Charles Jennings und Harold Jarche haben sich bereits geäußert.

“Let’s collaborate!

We are at the very beginning of founding such an adidas Group Corporate University, and it will take some time to achieve all of our goals. However, as a first step towards establishing this new way of working and new way of learning with an open and collaborative approach, we started last week by crowd-sourcing ideas internally with all our employees for the concept of a Corporate University.

We would now like to take this one step further and include as much external knowledge and experience as possible by inviting you, the readers of this blog, to share your opinions and link your thoughts on this topic by posting your comments and blogs in a so-called ‘Blog Carnival’.”
Christian Kuhna, adidas Group blog, 29. Mai 2012

Popularity: 70% [?]

Comments (0)

Persönliches Wissensmanagement im Zeichen von Web 2.0

Posted on 31 May 2012 by jrobes

Heute habe ich in Wien im Rahmen der 2. Fachkonferenz “Bildungsberatung in Wien” 30 Minuten gehabt, um auf das Thema neugierig zu machen. Also habe ich einige Spielfelder des Persönlichen Wissensmanagements aufgerufen (Werkzeuge und Methoden, informelles Lernen, Networking und Profile im Netz sowie Kompetenzen und Skills), um anzudeuten, was sich mit Social Media verändert hat. By the way, unter den über 100 Besuchern kannte niemand Eric Whitacre’s “Virtual Choir”, aber immerhin zwei besaßen ein iPad …
Jochen Robes, Slideshare, 31. Mai 2012

Persönliches Wissensmanagement im Zeichen von Web 2.0

View more PowerPoint from Jochen Robes

Popularity: 25% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Fischen im Trivialen

Posted on 30 May 2012 by jrobes

Die sozialen Netzwerke sind eine Goldgrube für jeden Sozialwissenschaftler: “Twitter, Facebook und Co. liefern endlos Daten, die früher Mangelware waren: Aktuelle Informationen über die Interessen, Vorlieben und Einschätzungen von Millionen Erdenbürgern. Die Myriaden persönlicher Textbotschaften, die täglich im Internet veröffentlicht werden, ähneln einer Art sozialem Pulsschlag des Planeten. Wer sie mit Computern durchforstet, kann daraus ein Kondensat des Zeitgeistes destillieren.”

Ich hatte bei der Lektüre dieses Manuskripts unsere anstehende opco12-Session über “Learning Analytics” im Hinterkopf, aber der Artikel greift weiter und bewegt sich mehr auf der Ebene gesellschaftlicher Trends und Entwicklungen. Es geht um soziale Beziehungsgeflechte, um die Entstehung und Verbreitung von Vorlieben, Nachrichten und Trends, ja, sogar Krankheiten und Seuchen. Eine interessante Lektüre, die auch auf Schwierigkeiten und Grenzen dieser Untersuchungen eingeht.
Ralf Krauter, Deutschlandfunk, 28. Mai 2012

Popularity: 21% [?]

Comments (1)

Tags:

Mobile Geräte verändern das Lernverhalten …

Posted on 29 May 2012 by jrobes

Der Artikel ist in der Zeitschrift “Der Arbeitsmarkt” erschienen und fasst noch einmal Martin Ebners SeLC-Vortrag in Zürich zusammen. Wie viele Beiträge zum Thema enthält auch dieser einige Stolpersteine. Dazu gehören z.B. der Titel und Sätze wie dieser: “… dass die Swiss mobile Lernmethoden bei Piloten als geeignetes Mittel für die Wissensvermittlung betrachte”. Was wohl “mobile Lernmethoden” sind? Aber ansonsten sind Referent und Thema gut getroffen.
Martin Ebner, e-Learning Blog, 29. Mai 2012

Popularity: 21% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Microsoft’s View of the Future Workplace is Brilliant, Here’s Why

Posted on 29 May 2012 by jrobes

“Mobile learning” oder “social learning” sind eigentlich keine Bildungsthemen. Sie gehören in einen Kontext, der mal “the future of work”, mal “digital workspaces” heißt, wie im vorliegenden Fall. Mark Fidelman gibt hier zehn Gründe vor, warum sich unsere Arbeitsumgebungen und -prozesse ändern müssen. Und da nicht alle dieser Gründe selbstverständlich sind, bieten sie zumindest Stoff zum Nachdenken:

1. We’re going to be measuring emotional IQ in the workplace …
2. The right information will find us [mein Favorit, by the way!]
3. The workplace will reinforce corporate goals and strategy …
4. Employees will provide vastly higher levels of real time feedback …
5. Mobile devices will interact with our physical environments …
6. Organizations will become fast learners …
7. Gamification in the workplace will go mainstream …
8. The workplace will help you build relationships …
9. Work spaces that support the visualization of ideas …
10. Adaptive work spaces will adjust to its intended purpose …

Mark Fidelman, Forbes, 24. Mai 2012

Popularity: 64% [?]

Comments (0)

Tags:

Neuer Studientext zum Didaktischen Design

Posted on 25 May 2012 by jrobes

Wer in irgendeiner Form professionell Lehrmaterialien erstellt, Lernszenarien entwickelt oder sich überhaupt systematisch mit dem Lehren und Lernen beschäftigt, sollte diesen Studientext immer in der Nähe haben. Gabi Reinmann, Professorin für Lehren und Lernen mit Medien an der Universität der Bundeswehr München, hat hier zusammengestellt, was man über das “Didaktische Design” wissen sollte. Sie nennt es sehr sympathisch und bescheiden “Einstiegshilfe”.

Lehr- und Lernziele bilden Ausgangs- und Endpunkt didaktischer Gestaltungsprozesse. Ihnen ist das erste Kapitel dieses Studientextes gewidmet. Auch die weiteren Kapitel folgen der Logik des didaktischen Handelns: Wie kann man eine Sache vermitteln? (Kap. 2) Wie kann man Lernende aktivieren? (Kap. 3) Wie kann man Lernende betreuen? (Kap. 4) Das Netz und die digitalen Medien werden nicht separat behandelt, sondern sind in diese Struktur eingebettet: So erwähnt Gabi Reinmann Massive Open Online Courses (MOOC) als Beispiele für “betreuungsfreie oder -arme Lehre” im Kapitel “Aktivierung”.

“Brauchen wir eine Web 2.-Didaktik?”, fragt Gabi Reinmann kurz im Ausblick dieses Studientextes, aber da weiß man ihre Antwort natürlich schon. Trotzdem wäre es vielleicht für die nächste Auflage interessant, einmal systematisch das didaktische Design mit Fragen des informellen, selbstorganisierten und vernetzten Lernens (Open Educational Resources, Open Courses, Open Badges usw.) zu spiegeln.
Gabi Reinmann, e-Denkarium, 25. Mai 2012

reinmann_201205.jpg

Popularity: 26% [?]

Comments (1)

Tags: ,

Book Review: ‘The Gamification of Learning and Instruction: Game-Based Methods and Strategies For Training And Education’ by Karl Kapp

Posted on 24 May 2012 by jrobes

Das Buch macht gerade die Runde. Und es passt hervorragend zur aktuellen Themenwoche des opco12, “Game-based Learning”. Die Besprechung von Connie Malamed gibt einen guten Überblick über Aufbau und Inhalte des Werkes. Leider fehlte wohl dann die Luft für eine kurze Einordnung in die Literatur zum Thema.

“You have five seconds to answer this question. Does gamification always involve leaderboards and points? If you answered in the negative, you win this round. Gamification is a mindset, a learning strategy and a movement all rolled into one. As Kapp explains it, “Gamification is using game-based mechanics, aesthetics and game thinking to engage people, motivate action, promote learning, and solve problems.”
Connie Malamed, eLearn Magazine, Mai 2012

Popularity: 27% [?]

Comments (2)

Guide to Open Learning

Posted on 23 May 2012 by jrobes

Natürlich bestehen Guides zu Open Education/ Learning heute vor allem aus Ressourcen und Links. Auch dieser. Aber darüber hinaus nimmt er den Leser an die Hand und führt ihn schrittweise und in kurzen Abschnitten zum eigenständigen Lernen im Netz: “… how to map out a personalized learning strategy”. Ein einleitender Hinweis auf die Digital Divide erinnert uns daran, dass Open Learning oft noch ein Privileg und keine Selbstverständlichkeit ist.
Corbin Tarrant, 18. Mai 2012

Popularity: 28% [?]

Comments (2)

Tags:

Playing the Role of MOOC Skeptic: 7 Concerns

Posted on 22 May 2012 by jrobes

Eigentlich hat der Autor nichts gegen Massive Open Online Courses (MOOCs), aber für eine Panel-Diskussion hat er einige Bedenken gesammelt:

1. Education Requires Dialogue …
2. Authentic Learning Does Not Scale …
3. More Inputs, Not Less, Equates to Better Educational Quality …
4. MOOCs Come With Opportunity Costs …
5. MOOCs Should Align with Strategic Goals …
6. The Danger Of MOOCs as a Money Saving Substitute …
7. Be Cautious about Commercial Partners …

So gut gemeint diese Aufstellung auch ist, so ärgerlich sind zwei Punkte: Da wird darauf hingewiesen, wie wichtig “real dialogue” und “genuine and sustained interactions” zwischen Studierenden und Lehrenden sind. Absolut! Doch zumindest die Urheber der MOOC-Idee sind nie angetreten, um diese Form der Kommunikation und des Austauschs zu ersetzen. Sondern es ging und geht immer um neue Möglichkeiten des vernetzten Lernens. Womit wir beim zweiten Punkt sind: Derartige “Missverständnisse” entstehen, wenn man alle aktuellen Online-Angebote, von edX bis opco12, in einen MOOC-Topf wirft.
Joshua Kim, Inside Higher Ed, 21. Mai 2012

Popularity: 27% [?]

Comments (0)

Survey shows people take training as infrequently as they go to a conference; but they learn continuously in other ways

Posted on 21 May 2012 by jrobes

Von wegen das Ende der Email! Bei der Frage “How regularly do you use the following ways to keep up to date with what is happening INSIDE your organisation?” setzten 91 Prozent der Teilnehmer das Kreuzchen bei “Email” und “täglich”. Jane Hart hat noch drei weitere Fragen nach der Art und Weise gestellt, wie man sich auf dem Laufenden hält, wie man schnell ein Problem löst und wie oft man an formalen Trainingsmaßnahmen teilnimmt. Doch keine Nennung und keine Aktivität reicht an die Email heran …
Jane Hart, Learning in the Social Workplace, 14. Mai 2012

Popularity: 27% [?]

Comments (0)

Tags:

Is the 1,9,90 Rule Outdated?

Posted on 18 May 2012 by jrobes

Eine BBC-Studie hat ergeben, dass die gerne (auch von mir) zitierte 90-9-1-Regel für die Beteiligung im Netz möglicherweise so nicht mehr gilt. In dieser Studie - deren Präsentation ich hier einbinde - hat sich gezeigt, dass die Zahl der aktiven Teilnehmer weit über 10 Prozent liegt. Genau genommen soll der Anteil derer, die aktiv im Netz sind, bei 77 Prozent liegen! 77 Prozent? Mit diesem Fragezeichen im Kopf stellt Neil Perkin interessante Überlegungen zur ursprünglichen Regel, zur Definition von Partizipation und zu unserer parallelen Präsenz in unzähligen Communities an. Seine Schlussfolgerung: “… maybe it is time we develop a more sophisticated model to take account of the myriad contemporary forms of particpation not only across the whole web, but within the confines of specific communities.”
Neil Perkin, Futurelab, 14. Mai 2012

Popularity: 34% [?]

Comments (2)

Tags: , ,

Financial Services – Five directions in learning

Posted on 18 May 2012 by jrobes

Die Sicht des britischen E-Learning-Anbieters kineo, der seine Erfahrungen im Financial Services Sector auf fünf Punkte bringt:

1. Compliance remains key - but it needs to be better
2. Still huge pressure to do more for less
3. Making nice with the Millennial’s - when technology enables it
4. Mobile? Maybe - not quite yet though…
5. Give me freedom or give me death (not by PowerPoint)

Mobile Learning (4.) ist, so heißt es, noch in der Warteschleife: “there’s an interest …, but there’s a lack of proven examples so far …” Vor allem der letzte Punkt (5.) lässt viel Spielraum für neue Lernumgebungen, neue Rollen für L&D Professionals und informelles, selbstorganisiertes Lernen. Diese kurze Übersicht passt hervorragend zum aktuellen Themenspecial des Economist (”Retail Renaissance”), in dem neuen Technologien in Financial Services eine herausragende Rolle zugeschrieben wird.
kineo, Mai 2012

Popularity: 31% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

#opco12 - 1:1 und BYOD

Posted on 18 May 2012 by jrobes

Joachim Wedekind nimmt den Ball auf, den Beat Döbeli in der Live-Session des opco12 losgetreten hatte: “Tablets sind aktuell hip. Langfristig relevant sind aber 1:1 und BYOD”. Doch ist “Bring Your Own Device”, das ja auch im betrieblichen Kontext hin und wieder diskutiert wird, eine praxistaugliche Option? Vielleicht, wenn es darum geht, geräteunabhängig auf Daten in der Cloud zuzugreifen; wahrscheinlich nicht, wenn es darum geht, ein konkretes Medium wie Tablets in Lernkonzepte zu integrieren. Auch deshalb sieht Joachim Wedekind die 1:1-Ausstattung mit Lerntechnologien als anzustrebendes Ideal.
Joachim Wedekind, konzeptblog, 16. Mai 2012

Popularity: 27% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Come the Revolution

Posted on 16 May 2012 by jrobes

Thomas L. Friedman (”The World is Flat”) spendiert uns hier seine Sicht der Dinge, d.h. seine Sicht auf die neuesten Projekte und Start-Ups rund ums Online-Lernen, die eine Revolution in Higher Education einläuten sollen. Immerhin kommt seine Kolumne ohne das Stichwort “MOOC” aus. Denn die Revolution dreht sich hier ganz um eine “low-cost, quality higher education”, “a huge industry”, “a huge data mine” und um eine virtuelle Talentbörse. Viel eloquenter und lückenloser kann man diese Sicht kaum noch formulieren. 370 Kommentare …
Thomas L. Friedman, New York Times, 15. Mai 2012

Popularity: 31% [?]

Comments (0)

Tags: , , ,

Emotive Vocabulary in MOOCs: Context & Participant Retention

Posted on 16 May 2012 by jrobes

Worum geht es hier? Wo immer Massive Open Online Courses (MOOC) ausgerufen werden, stoßen sie auf großes Interesse. Viele Teilnehmer melden sich an, voller Schwung und Elan, sind in der ersten oder zweiten Woche des Kurses noch sehr aktiv, um dann nach und nach zu “verschwinden”. Entweder werden sie zu “Lurkern”, also Zaungästen des Kurses, oder sie verlassen den Kurs ganz. Aber vielleicht, so die Vermutung der Autoren, gibt es ja in der Kommunikation der Kursteilnehmer Hinweise darauf, ob und wann das Interesse sich verändert oder nachlässt?

Um dieser Frage nachzugehen, haben die Autoren die Diskussionsbeiträge des MobiMOOC, der zwischen dem 2. April und 14. Mai 2011 stattfand und sich ganz dem Thema Mobile Learning widmete, untersucht. Ihre Hypothese war, dass der Gebrauch von “emotive vocabulary” in den Forenbeiträgen Rückschlüsse auf das weitere Engagement der Teilnehmer zulässt. Diese Hypothese, das sei vorweggenommen, hat sich nicht bestätigt: “The results indicated that emotive vocabulary usage did not significantly predict or impact participation retention in MobiMOOC.”

Trotzdem ist dieser Artikel unbedingt lesenswert! Denn er enthält z.B. konkrete Zahlen zum besagten MobiMOOC: 536 Teilnehmer, davon 13,3 Prozent aktiv und 86,7 Prozent inaktiv oder Abbrecher. Es gibt außerdem eine interessante Einordnung der Teilnehmer in “lurking participants”, “moderately active participants” und “memorably active participants”. Es werden kluge Gedanken zum Ablauf eines MOOC formuliert. Und schließlich ist der Artikel in meinen Augen nichts anderes als ein konkreter Anwendungsfall von “Learning Analytics”, also des Themas, das uns im Rahmen des opco12 ab Anfang Juni beschäftigen wird.
Apostolos Koutropoulos u.a., European Journal of Open, Distance and E-Learning (EURODL), 10. Mai 2012

Popularity: 27% [?]

Comments (1)

Tags: , ,

What is the L&D industry looking for in a learning management system?

Posted on 15 May 2012 by jrobes

Hmmh, was wünscht man sich heute noch von einem Learning Management System? “It’s based in the cloud, offers five-star reporting and learner support, calculates ROI better than anything currently on the market and understands that the learning needs of one industry are unlikely to be the same as the learning needs in another.” Aber hier zögere ich bereits: Gibt es bei einer Lernplattform “branchen-spezifische Bedürfnisse”? Wie auch immer, die meisten Kunden, auch die 175 hier befragten L&D-Experten, sind mit ihrer Lernplattform unzufrieden und ich ahne, woran es liegt: Man hat mit viel Aufwand, Zeit, Ressourcen und Budget etwas eingekauft, was längst eine Commodity, also eine Routine-Dienstleistung, ist.
Vicky Jones, Towards Maturity, 14. Mai 2012 

Popularity: 35% [?]

Comments (0)

Tags: ,

Why Knowledge Management Didn’t Save General Motors: Addressing Complex Issues By Convening Conversation

Posted on 15 May 2012 by jrobes

Es gibt eine Reihe von Gründen, diesen Artikel zu lesen. Der Titel gehört dazu, oder wie Nancy Dixon in ihrer Einleitung so schön schreibt: “In 2008 KM was alive and well at GM. In the summer of 2009 GM filed for bankruptcy. Why didn’t KM save General Motors?” Vielleicht, weil auch bei GM Knowledge Management bedeutete, primär bereits vorhandenes Wissen aufzuarbeiten, zu dokumentieren und zu organisieren; aber nicht, die kollektive Intelligenz der Organisation zu nutzen, um neues Wissen und neue Lösungen zu entwickeln.

Die kollektive Intelligenz der Organisation nutzen oder: “Using collective knowledge to address complex issues”. Wie das aussehen könnte und welche Elemente dazu gehören, ist hier das Thema. Drei Bausteine stellt Nancy Dixon dabei in den Mittelpunkt ihrer Erzählungen: “convening”, “transparency” und “cognitive diversity”. Sie werden konkreter, wenn man ihren Beispielen und Ausführungen folgt.

Zum Abschluss nimmt die Autorin noch einmal den Faden auf, den sie im Titel bereits gelegt hat: “But from my perspective convening conversations to address complex issues is a new way of thinking about knowledge. KM professionals experienced a shift in how they thought about knowledge around 2005 when they expanded their definition of knowledge from explicit knowledge in a repository, to the realization that much of the important knowledge was in people’s heads and could not be captured. To make that shift a reality KM Professionals had to put new processes into play, like communities and peer assists that supported knowledge flow.”
Nancy Dixon, conversation matters, 13. Mai 2012

Popularity: 32% [?]

Comments (0)

Tags: , ,

Tablets, Apps und das Internet der Dinge

Posted on 14 May 2012 by jrobes

Fast wie bestellt für unsere Themenwoche im opco12 hat Gabi Reinmann letzte Woche einen Vortrag an der Universität Trier gehalten und das Redemanuskript (!) online zur Verfügung gestellt. Also fast eine Pflichtlektüre für opco12-Teilnehmer. Der Untertitel lässt bereits ahnen, was ihr am Herzen liegt: “Der weite Weg von der technischen Invention zur didaktischen Innovation”. Im Text arbeitet sie sich zuerst an denen ab, die begeistert von den Möglichkeiten neuer Technologien für das Lehren und Lernen schwärmen und fragt kritisch: “Wo genau ist denn das Problem, das man beispielsweise via Apps, Tablets und Internet der Dinge lösen will?” Auch der Horizon Report, so Gabi Reinmann, gibt hier keine Antworten.

Dann also darauf warten, dass die Didaktiker ihre Probleme und Anforderungen formulieren, um dann zu schauen, wo die Technik unterstützen kann? Das wäre zuviel des Vertrauens in eine Disziplin, die sich lieber auf Bewährtes zurückzieht als “Entwicklungsforschung” zu betreiben. Also plädiert Gabi Reinmann für eine pragmatische Vorgehensweise, die sich an den drei didaktischen Imperativen “Vermittlung”, “Aktivierung” und “Betreuung” orientiert und diese zu “schlüssigen didaktischen Szenarien” verbindet. Und hier haben die neuen Technologien, wenn ich es richtig verstanden habe, ihren Platz. Lesenswert!
Gabi Reinmann, e-Denkarium, 11. Mai 2012

Popularity: 33% [?]

Comments (2)

Tags: , ,

Jochen Robes über den Open Course 2012

Posted on 14 May 2012 by jrobes

Letzte Woche habe ich den “Bildungsreportern” Christian Spannagel und Lutz Berger via Skype Rede und Antwort gestanden. Thema waren natürlich Open Courses im Allgemeinen und der opco12 im Besonderen. Jetzt ist das Interview schon online …
Christian Spannagel, Die Bildungsreporter, 13. Mai 2012

Popularity: 28% [?]

Comments (0)

OpenCourse 2012: Online Event “Tablet Computing”

Posted on 11 May 2012 by jrobes

Am 9. Mai 2012 hat die Live-Session der zweiten Themenwoche des OpenCourse 2012 stattgefunden, zu dem sich zeitweilig wieder über 180 Teilnehmer eingeschaltet hatten. Joachim Wedekind (e-teaching.org) hat moderiert und René Wegener (Universität Kassel) und Beat Döbeli Honegger (PHZ Schwyz/ Goldau) waren die Gastreferenten dieses Themenblocks. Das Ganze ist natürlich archiviert und kann auch im Nachhinein aufgerufen werden. Vielleicht sind die provokativen Thesen von Beat Döbeli (”Tablets sind ein Hype!”) ja ein Anreiz:

“1. Tablets bringen nur im Kindergarten echt was Neues
2. Unpersönliche Tablets eignen sich nicht für die Schule
3. Tablets sind aktuell hip. Langfristig relevant sind aber 1:1 und BYOD
4. Ab einer gewissen Schulstufe reichen Tablets nicht mehr aus
5. Tablets haben bisher keinerlei didaktische Innovation gebracht”

OPCO12 - Trends im E-Teaching, 9. Mai 2012

Popularity: 29% [?]

Comments (1)

About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
Social Media und MOOCs
XING

Newsletter (wöchentliche Übersicht)

E-mail:   

Subscribe    Unsubscribe

Photos from our Flickr stream

cMOOC-Runde

gfwm-beiratstreffen-2013

corporatelearningcamp 2013

robes_mld2013

13:14:02

sportograf-43743811

13:30:41

IMG_1120

See all photos