Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Instrumente für das Management im 21. Jahrhundert: Was zeichnet sie aus und was hat das mit Wissensmanagement zu tun?

Eigentlich hätte ich gerne direkt auf diesen Essay von Ulrich Schmidt verlinkt. Aber auch die zweite Ausgabe der GfWM Themen als „Fachpublikation der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V.“, gibt es nur als Block, also ganz oder gar nicht. Wenn man also auf Seite 23 angekommen ist, findet man eine kurze, interessante Aufstellung verschiedener Instrumente:

– Bar Camp/Open Space (Themenidentifizierung und -entwicklung)
– Future Backwards (Szenarioentwicklung)
– Wissensbilanz – Made in Germany (Unternehmenssteuerung und Organisationsentwicklung)
– World Café (Veränderungsmanagement, Ideen-/ Innovationsmanagement)
– Programming (Projektierung/Management von Großprojekten)
– PiT-Stop (Kontinuierliche Verbesserung)
– Scrum (Projektmanagement)
– Syntegration (Entscheidungs- und Konsensfindung)
– Realtime Strategic Change (Veränderungsmanagement)
– „The Cube“ (Wissenstransfer)

Im Essay selbst sind sie eingebettet: zwischen den sich stetig verändernden Anforderungen an Management (Komplexität & Dynamik) und der Frage, was ist Wissensmanagement. Ulrich Schmidt, Senior Manager Wissensmanagement bei EnBW, schließt den Kreis wie folgt: „So gesehen sind die Instrumente für das Management im 21. Jahrhundert gelebtes Wissensmanagement oder, plakativ formuliert, dort ist „Wissensmanagement inside“.“
Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), Ausgabe 2/ April 2012 (pdf)

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3 Responses to “Instrumente für das Management im 21. Jahrhundert: Was zeichnet sie aus und was hat das mit Wissensmanagement zu tun?”

  1. Frank Brüggemann

    Ja, alles sehr gute „Instrumente“, aber klingt es letztendlich nicht so, als wolle man einen Kuchen backen, und vergißt das Backpulver?
    Also das, was das Ganze zum Aufgehen bringt?
    Will sagen, bei Diskussionen rund um „Wissensmanagement“ kommt oftmals der Faktor Mensch zu kurz – siehe auch http://www.firmamus.de/blogs/305-was-man-bei-google-nicht-findet
    Müssten wir in den Unternehmen nicht wieder mehr miteinander reden und vielleicht Kaffeetrinken, anstatt sich mehr und mehr nur noch über den Bildschirm/Computer zu unterhalten ?

    Antworten
  2. Jochen Robes

    Entschuldigen Sie, Herr Brüggemann, aber haben Sie den Beitrag von Ulrich Schmidt gelesen? Da geht es um Instrumente und nicht um Tools und Computer. Und betont wird die „dialogische Partizipation“. Oder ist Ihre Anmerkung eher genereller Natur, ohne konkreten Bezug zum genannten Essay?
    Gruß, JR

    Antworten

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