Archive | April, 2012

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Trendreport: Open Educational Resources

Posted on 30 April 2012 by jrobes

surf_201204.jpgEin lesenswerter Report, der aus der Fülle von Berichten über Open Educational Resources (OER) heraussticht. Herausgeber ist eine niederländische Special Interest Group, die sich mit Blick auf den Hochschulbereich dem Thema OER widmet. Der Report versammelt 12 Artikel und kurze Spotlights, die aus verschiedenen Perspektiven (educational, content-related, technological, organisational) den aktuellen Stand der OER-Bewegung zusammenfassen. Dabei sparen die Autoren nicht mit kritischen Anmerkungen, was den Stand der konkreten Anwendung von OER-Materialien betrifft - sowohl in den Niederlanden, aber auch darüber hinaus.

Wie in vielen Berichten der jüngeren Vergangenheit wird auch hier betont, dass “there is currently a transition from an emphasis on Open Educational Resources (OER) to one on Open Educational Practices (OEP). Whereas OER focus on how resources can be made available and stored for the long term, OEP have to do with how OER can be utilised in an education system in such a way as to bring about an improved learning experience.” (S. 18) Ein weiterer, interessanter Artikel beleuchtet OER aus der Perspektive “content curation” und verbindet OER und Scoop.it! (”Content curation: a new way of monitoring “The Truth”?”) Und an vielen Stellen wird eine Verbindung zwischen OER/ OEP und Massive Open Online Courses hergestellt!
Ria Jacobi und Nicolai van der Woert, Special Interest Group Open Educational Resources, März 2012 (pdf)

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Blogging with Freire

Posted on 30 April 2012 by jrobes

“Well …. not exactly. Paulo Freire, that great Brazilian educational thinker died in 1997, just as the World Wide Web was emerging in the Western world. So Freire didn’t actually live to see the power and potential of social media, or the impact blogging would have on education. But what would he have said about blogs if he had been witness to the participatory web in all its present glory? Here is my interpretation of some of his ideas, drawn from his most celebrated book ‘Pedagogy of the Oppressed’, and presented in six key points as they might apply to the art of educational blogging.”

Ein Post, zwei Botschaften: 1) Lest Paulo Freire!, 2) Bloggt!
Steve Wheeler, Learning with ‘e’s, 29. April 2012

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Mobile Learning - Wozu?

Posted on 27 April 2012 by jrobes

Eine kurze Kolumne von Martin Ebner, die er hier verlinkt. Seine Einstiegsfrage: Was bedeutet es, dass uns das Internet heute rund um die Uhr zur Verfügung steht? Er zählt auf: das “Faktenwissen quasi in der Hosentasche” sowie die “mobile Verfügbarkeit sozialer Netzwerke”. Dann noch die neuen didaktischen Möglichkeiten, die sich z.B. durch standortbezogene Dienste ergeben. Aber vor allem:

“Mobile Learning zielt nicht darauf ab, dass Sie mit Ihrem Mobiltelefon lernen, sondern dass Sie dieses Gerät unterstützend einsetzen zu Ihrer persönlichen Informationsaufbereitung.”
Martin Ebner, E-Learning Blog, 26. April 2012

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TED’s New Site Turns Any YouTube Video Into a Lesson

Posted on 26 April 2012 by jrobes

Das ist wirklich cool! Über TED-Ed - “Lessons worth sharing” hatte ich ja erst kürzlich berichtet. Jetzt steht die Webseite und TED-Ed kommt gleich mit einem weiteren, spannenden Feature daher. Die Macher von TED-Ed nennen es “flipping a video”, und das geht folgendermaßen: Ich melde mich auf TED-Ed an, suche über TED-Ed auf YouTube ein Video heraus und klicke auf einen “flip it”-Button. Dann kann ich eine kurze Beschreibung zum Video hinzufügen, Fragen zum Video (”Think”), weitere Ressourcen (”Dig Deeper”) und abschließende Bemerkungen (”… And Finally”). Ich habe das Ganze mal mit einem L3T-Video zum Begriff “E-Learning” ausprobiert und es funktioniert (hier mein Test: http://ed.ted.com/on/nQTgS0hH). Und auf einem Dashboard kann man sogar sehen, wer die kreierte Übung absolviert hat. Ich bin wirklich gespannt, wie das ankommt und ob andere Plattformen bald Ähnliches bieten.
Sarah Kessler, Mashable, 25. April 2012

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Is it time for a BYOL (Bring Your Own Learning) strategy in your organization?

Posted on 25 April 2012 by jrobes

Bring Your Own Learning! Es ist schon beeindruckend, mit welcher Fantasie und Konsequenz die Berater der Internet Time Alliance ihre Botschaften immer wieder neu verpacken!

“So just as some IT departments have realised the futility of banning personal devices in the workplace and are now beginning to adopt BYOD (Bring Your Own Device) strategies, L&D departments might also want to adopt a BYOL (Bring Your Own Learning) strategy and embrace all the learning that is taking place outside of training.”

Und einige Zeilen weiter werden gleich sieben Schlüsselelemente aufgezählt, die einen “BYOLearner” auszeichnen. Aber eigentlich sind es Einstellungen und Routinen, die jeden Wissensarbeiter schmücken:
1. Take responsibility and control
2. Reflect and review
3. Seek-Sense-Share
4. Contribute and share
5. Get organized
6. Get things done
7. Narrate and converse
Jane Hart, Learning in the Social Workplace, 20. April 2012

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Instrumente für das Management im 21. Jahrhundert: Was zeichnet sie aus und was hat das mit Wissensmanagement zu tun?

Posted on 24 April 2012 by jrobes

Eigentlich hätte ich gerne direkt auf diesen Essay von Ulrich Schmidt verlinkt. Aber auch die zweite Ausgabe der GfWM Themen als “Fachpublikation der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V.”, gibt es nur als Block, also ganz oder gar nicht. Wenn man also auf Seite 23 angekommen ist, findet man eine kurze, interessante Aufstellung verschiedener Instrumente:

- Bar Camp/Open Space (Themenidentifizierung und -entwicklung)
- Future Backwards (Szenarioentwicklung)
- Wissensbilanz - Made in Germany (Unternehmenssteuerung und Organisationsentwicklung)
- World Café (Veränderungsmanagement, Ideen-/ Innovationsmanagement)
- Programming (Projektierung/Management von Großprojekten)
- PiT-Stop (Kontinuierliche Verbesserung)
- Scrum (Projektmanagement)
- Syntegration (Entscheidungs- und Konsensfindung)
- Realtime Strategic Change (Veränderungsmanagement)
- „The Cube” (Wissenstransfer)

Im Essay selbst sind sie eingebettet: zwischen den sich stetig verändernden Anforderungen an Management (Komplexität & Dynamik) und der Frage, was ist Wissensmanagement. Ulrich Schmidt, Senior Manager Wissensmanagement bei EnBW, schließt den Kreis wie folgt: “So gesehen sind die Instrumente für das Management im 21. Jahrhundert gelebtes Wissensmanagement oder, plakativ formuliert, dort ist „Wissensmanagement inside“.”
Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), Ausgabe 2/ April 2012 (pdf)

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Mobile Apps Will Pass – History Will Repeat Itself

Posted on 23 April 2012 by jrobes

Okay, ein Anlass für diese Referenz ist die neue Woche unseres opco12, die genau diesem Thema gewidmet ist. Aber auch sonst enthält der Artikel eine Reihe treffender Beobachtungen (”Over the past few years the big sexy conversation at conferences has slowly morphed from social media to mobile.”) und interessanter Zahlen (”… that the average user has well over 50 apps installed”). Ansonsten: Die Geschichte wiederholt sich, so Kyle James. Früher hat man sich jedes Programm auf den Rechner geladen. Dann kam der Browser. Heute macht man dieselbe Übung mit Apps. Und auch hier scheint, so der Autor, die Zukunft klar:

“Think about what is happening right now… IT IS THE SAME THING! With the introduction of HTML5 it is only a matter of time before the smart mobile web is good enough to easily and quickly do everything you need without installing a dozen apps to do each individual thing.” Und er gibt uns noch den Link auf einen aktuellen Pew Research Report über “The Future of Apps and Web” mit.
Kyle James, eduGuru, 16. April 2012

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Eröffnungspodium OpenCourse 2012

Posted on 20 April 2012 by jrobes

Wer wie ich leider die Eröffnungs-Session des opco12 verpasst hat, dem steht ja noch das Archiv zur Verfügung. Was war also los am letzten Mittwoch? Joachim Wedekind (e-teaching.org) führte in die Runde ein und stellte einige Ergebnisse der Teilnehmerbefragung vor, die mit der Anmeldung angeboten wurde. Interessant aus meiner Sicht, dass bereits 21 Prozent der Teilnehmer “MOOC-Erfahrung” haben! Da das Multimedia Kontor Hamburg ja die deutsche Übersetzung des Horizon Reports trägt, hatte Marc Göcks dann die Aufgabe, den Report etwas näher vorzustellen. Und Lutz Goertz vom MMB Institut für Medien- und Kompetenzforschung erzählte vom Learning Delphi des eigenen Hauses und den Schwierigkeiten, es mit Vorhersagen allen Recht zu machen (”… das Learning Delphi ist natürlich keine Delphi-Studie im strengen sozialwissenschaftlichen Sinne”). Und dann gab es noch Fragen und Antworten zu den Badges und den Blogbeiträgen der Teilnehmer. Und viele Hinweise und Links im Chat. Alles in allem wohl eine runde Sache! Und nächste Woche stehen ja schon das erste “echte” Thema (Mobile Apps) und der nächste Referent (Christoph Igel) auf dem Programm!
e-teaching.org, 18. April 2012

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Mahalo TCC 2012: I Have a New Badge Backpack!

Posted on 20 April 2012 by jrobes

Stefanie Panke berichtet hier von ihren Eindrücken von der Technology, Colleges and Community Worldwide Online Conference (TCC), die von der University of Hawaii durchgeführt wurde und an der sie (und 500 weitere Teilnehmer) online teilgenommen hat. Es ist spannend zu lesen, dass “badges” und “badgification” auch hier ein Thema waren, und ich werde sicher auf das Social Learning-Tool “BadgeStack”, das auf der Konferenz eingesetzt wurde, noch einen Blick werfen. Und auch das Webinar “Badge-Based Learning and 21st Century Skills” mit Jonathan Finkelstein, das Stefanie Panke empfiehlt, steht schon auf meiner ToDo-Liste. Weitere Themen der Konferenz: digital literacy, open education, augmented reality, mobile learning technologies, privacy. Recordings der Konferenz und weitere Materialien stehen online zur Verfügung.
Stefanie Panke, Educational Technology & Change (ETC), 19. April 2012

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Facebook fürs Büro

Posted on 20 April 2012 by jrobes

Statt E-Mails lieber soziale Netzwerke, und vor der Informationsflut bewahren uns nur intelligente Filter. Das ist die Quintessenz dieses Artikels, der zuerst alle Aufmerksamkeit auf Chatter (Salesforce) lenkt, aber kurz vor dem Ende noch Yammer und Wunderkit auf die Party lässt.
Christoph Koch, brand eins, 3/2012

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Um was es wirklich geht: Von Mobile Learning zu Working Smarter

Posted on 19 April 2012 by jrobes

Der Begriff “mobile learning” deutet etwas an, was er eigentlich nicht einlösen kann. Oder anders herum: Gibt es eigentlich noch das Gegenteil von “mobile learning”? Auf der SeLC fiel gestern einmal der Begriff “stationäres Lernen”, der schon ein leichtes Schauern auslöst, wenn man ihn nur halblaut ausspricht. Wenn wir uns heute durch die Tage bewegen, vielleicht mit Heimarbeit, Zugfahrten, Office-Aufenthalten, Auswärtsterminen: Wann genau sind wir dann im “Mobile”-Modus? Nicht viel besser geht es uns, wenn wir unsere technische Infrastruktur betrachten: Alle meine wichtigen Geräte sind heute “mobil”, Notebook, iPad, iPhone, alle sind netzfähig, multimedia-fähig. Mit kleinen Unterschieden, okay, aber ist es “mobile learning”, wenn wir einen kurzen Lehrfilm auf dem iPhone anschauen, und “eLearning”, wenn wir den gleichen Film von unserem Notebook starten? Auch eine eigene “mobile learning”-Didaktik ist nicht so richtig auszumachen. Wenn man es überspitzen will, dreht sich vieles um “Kürze” und “Videos”. Ansonsten sind es eher pragmatische Ratschläge, die sich an der Größe der Geräte orientieren, aber prinzipiell für alle Formen des Online-Lernens gelten.

“Mobile” wird für immer mehr Menschen und immer mehr Lebens- und Arbeitsverhältnisse zur selbstverständlichen, übergreifenden Rahmenbedingung. Wir brauchen das “mobile” noch, weil wir uns in einer Übergangsphase befinden. Das Arbeiten verlässt das Büro (und mit ihm das Lernen), das Lernen verlässt die Bildungsinstitutionen, Arbeitszeit und Freizeit sind nur noch schwer voneinander abzugrenzen. Das geschieht langsam, ist ein Change, ein Kulturbruch, der zudem in unterschiedlichen Geschwindigkeiten abläuft.

Wir brauchen das “mobile learning” vor allem aus ganz pragmatischen Gründen, weil wir unsere Lerninfrastrukturen gerne um Smartphones und Tablets erweitern wollen. Das macht Sinn. Aber das kostet, braucht Ressourcen, Budgets und Überzeugungskraft.

Diese Gedanken waren mein Vorspann gestern auf der Swiss eLearning Conference in Zürich, dem die beiliegenden Slides folgten. Sie (und meine begleitenden Worte) kreisten um die Frage:  Wo stecken der (mobile) Wissensarbeiter und das informelle Lernen im “mobile learning”?
Jochen Robes, Slideshare, 19. April 2012

Von Mobile Learning zu Working Smarter

View more presentations from Jochen Robes

Nachtrag (01.05.2012): Hier noch die offizielle Zusammenfassung der SeLC …

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Coursera Joins The Online-Ivy-League Class

Posted on 19 April 2012 by jrobes

Immer mehr renommierte Hochschulen und Business Schools bieten offene Online-Kurse an, und die Berichterstattung überschlägt sich fast. Diesen Fast Company-Artikel habe ich herausgegriffen, weil die Autorin, Anya Kamenetz, das Thema schon seit einiger Zeit intensiv begleitet. Eines wird auch bei der Lektüre dieses kurzen Artikels klar: Was hier Stanford & Co. anbieten, sind keine MOOCs. Es sind auf den ersten Blick hoch strukturierte e-Learning-Kurse. Die Anbieter nutzen ihren Ruf und ihre thematische Expertise, um Bildung zu skalieren. Sicher auch mit dem Ziel, hier mit neuen Geschäftsmodellen zu experimentieren, denn Geld spielt offensichtlich keine Rolle. Was erst einmal nicht schlecht ist. Aber es stehen halt, anders als bei einem MOOC, wieder Experten und ihre Inhalte im Vordergrund, und nicht der gemeinsame Austausch und die Entwicklung neuer Beziehungen und Ideen.
Anya Kamenetz, Fast Company, 18. April 2012

Weitere Artikel zum Thema:
- Audrey Watters: Coursera, the Other Stanford MOOC Startup, Officially Launches with More Poetry Classes, Fewer Robo-Graders, in: Hack Education, 18. April 2012
- Steve Kolowich: Elite Universities’ Online Play, In: Iside Higher Ed, 18. April 2012

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Swiss eLearning Conference - online ist fast wie mitten drin bei #selc12

Posted on 18 April 2012 by jrobes

Ellen Trude war eine von ca. 50 35 Teilnehmern, die der Swiss eLearning Konferenz, kurz: SeLC, in Zürich vom heimischen Rechner aus gefolgt sind. Ihre Zusammenfassungen decken sich wunderbar mit dem, was ich vor Ort erleben durfte. Mobile Learning war ja das große Thema, das in vielen Facetten und sehr praxisnah ausgebreitet wurde. Zugleich zeigen ihre Eindrücke, dass auch die virtuelle Teilnahme heute eine gewinnbringende Erfahrung sein kann. Und eine ressourcenschonende obendrein. Eine gute Vorbereitung, erfahrene Moderatoren, Twitter/ Twitterwall und Live-Streaming machen es möglich.
Ellen Trude, Open Thinking, 17. April 2012

Nachtrag (19.04.2012): Inzwischen hat Ellen Trude auch ihre Eindrücke des 2. Tages dokumentiert. Und Martin Ebners Keynote (”Mobile Learning - Lernen wir unterwegs?”) ist auch schon online.

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Flipping Corporate Learning

Posted on 17 April 2012 by jrobes

Jay Cross beschreibt hier noch einmal, mit der üblichen Verbeugung vor Salman Khan und der Khan Academy, die Idee des “flipped classroom”. Und natürlich gibt es keinen Grund anzunehmen, dass nicht auch Corporate Learning von dieser Idee profitieren könnte. Auch hier, so das unbestätigte Gerücht, werden ja hin und wieder Mitarbeiter zusammengerufen, um ihnen Informationen zu vermitteln. Doch der “flipped classroom”, darauf weist Jay Cross hin, ist eine “Paketlösung”:

“That’s my nightmare about flipping learning in the corporation, that organizations will once again confuse exposure to content with learning. It’s great to replace lectures with video clips — IF you retain the opportunity for people to ask questions, interact with the material, practice what they’ve learned, collaborate with others, and periodically refresh their memories. This takes a sound learning ecosystem, a workscape.” (via Ellen Trude)
Jay Cross, Internet Time Blog, 17. April 2012

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Only 14% think that company training is an essential way for them to learn in the workplace

Posted on 16 April 2012 by jrobes

Eigentlich sagt die Überschrift schon alles. Jane Hart hat auf ihren Seiten kürzlich eine kleine, offene, nicht-repräsentative Umfrage gestartet und fasst hier den Stand nach 131 Antworten zusammen. Das Wichtigste: Gefragt, welche Bedeutung zehn unterschiedliche Lernaktivitäten am Arbeitsplatz haben, werden folgende Aktivitäten am häufigsten als “essential” bezeichnet:

53,4 %: Collaborative working with your team
43,5 %: Google search for Web resources
41,2 %: Personal & professional networks and communities

… und an letzter Stelle, wie der Titel des Posts es schon andeutet, liegt das “company training”.

“Although the sample size is far too small to make generalisations about how L&D practices should change, if this were an organizational survey, on the basis of these results I would be recommending that the organisation (1) focus less on top-down content creation and delivery (including organised and managed “one-size fits all” training) and (2) focus more on supporting the social and collaborative practices taking place in teams, projects and across the enterprise, but also (3) make a major shift towards supporting autonomous workers and their own personal learning strategies.”
Jane Hart, Learning in the Social Workplace, 16. April 2012

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OpenCourse 2012: Jetzt geht’s los!

Posted on 16 April 2012 by jrobes

Auf den opco11 folgt jetzt der opco12! Nach dem vielversprechenden Start im letzten Jahr beginnt heute die Fortsetzung: In den nächsten Wochen wollen wir - das sind: e-teaching.org, MMKH Multimedia Kontor Hamburg, studiumdigitale und der Weiterbildungsblog - uns mit den Trends auseinandersetzen, die uns der renommierte Horizon Report 2012 vor einigen Wochen mitgegeben hat. Wir wollen das nicht unter uns tun, sondern mit jedem, der auch an den Trends des Reports, spannenden Diskussionen und dem Format des “open courses” interessiert ist. 1.075 Teilnehmer sind es im Moment. By the way, der opco12 ist offen für alle!

Alles Weitere steht auf den opco12-Seiten. Zu empfehlen ist die Anmeldung für den opco12-Newsletter. Oder man schaut sich zur Einstimmung das kurze Video an, das die Kreativabteilung von e-teaching.org gebastelt hat. Oder man abonniert die #opco12 - Daily News, die ich gerade auf paper.li angelegt habe. Oder man folgt auf Twitter dem Hashtag #opco12. Oder man macht am besten alles zusammen. Und einiges wird ganz sicher in den nächsten Tagen noch entstehen. Bis bald!
Joachim Wedekind, #opco12 - Trends im E-Teaching, 16. April 2012

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iLegende Wollmilchsau? Lehrmittel in Zeiten von iPad & Co

Posted on 05 April 2012 by jrobes

Noch ein letzter Tipp, bevor eine Woche Osterurlaub beginnt: Beat Döbeli referiert hier 50 Minuten über die Lehrmittel der Zukunft, über technische, pädagogische, ökonomische und gesellschaftliche Aspekte, und dann doch konkret zur Frage: “Wie erweitert die Digitalisierung die Möglichkeiten von Büchern?” Bis heute habe ich ja die Diskussion, die Apple jüngst losgetreten hat, noch etwas links liegengelassen. Aber viele der Fragen, die die Zukunft des Schulbuchs betreffen, betreffen alle (gedruckten) Lehrmaterialien im Zeitalter der Digitalisierung und damit sind wir beim Online-Lernen. Beat Döbeli benutzt für dieses Zusammenfließen verschiedener Medien und Möglichkeiten übrigens gerne und treffend den Begriff der “Konvergenz”. Ansonsten bietet der Vortrag eine Fülle an Ideen, viele Stichworte (fast alles, sogar “Learning Analytics”, kommt vor!), einen interessanten Illustrationsstil - und an die Tonqualität gewöhnt man sich schnell.
Beat Döbeli, e-Learning Blog, 29. März 2012

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Designing Learning for a 21st Century Workforce

Posted on 05 April 2012 by jrobes

“The magic of an effective learning solution is in the blend of formal and informal learning strategies”, schreibt Nick van Dam, Chief Learning Officer bei Deloitte. Deshalb sollte jeder Learning Professional die Palette an formellen und informellen Lernaktivitäten im Blick haben, die hier noch einmal vorgestellt wird. Career-driven learning, on-demand learning und nicht zuletzt social learning. Eine nützliche Übersicht. Warum Nick van Dam sie allerdings gleich “learning framework” tauft und seine anschließenden Anmerkungen zur Bedarfsanalyse, Lernzielen und Lernformaten als “learning design model” bezeichnet, ist mir nicht ganz klar.
Nick van Dam, T+D Magazine, 9. April 2012

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IW-Weiterbildungserhebung 2011

Posted on 04 April 2012 by jrobes

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln führt alle drei Jahre eine Befragung von Unternehmen zu deren Weiterbildungsaktivitäten durch. 2011 war es wieder so weit. Und da sich immerhin 2.254 Unternehmen an der Befragung beteiligt haben, kann ein kurzer Blick auf die Ergebnisse nicht schaden. Was gibt es zu lesen?

Zum einen Statistisches. Wir erfahren z.B., dass im Jahr 2010 83,2 Prozent der Unternehmen Weiterbildung angeboten haben, dass die Unternehmen 28,6 Mrd. Euro in Weiterbildung investiert haben (6,4 Prozent mehr als 2007) und dass dabei auf jeden Mitarbeiter Investitionen in Höhe von 1.035 Euro fielen. Es gibt viele weitere Details, aber ein Tenor lautet: Nach dem krisenbedingten Rückgang von 2008 konnte das alte Niveau wieder erreicht werden.

Zum anderen Trends. Vielleicht ist “Trend” hier das falsche Wort, aber die letzten Jahre haben wieder gezeigt, “dass das Engagement in Weiterbildung auch von der konjunkturellen Entwicklung abhängt”, und zwar nicht nur im Promillebereich, sondern mit unmittelbaren und signifikanten Einbrüchen. Dann findet offensichtlich ein immer größerer Anteil der Weiterbildung in der Freizeit statt, was sich auch in der Überschrift dieses Reports widerspiegelt: “Gestiegenes Weiterbildungsvolumen bei konstanten Kosten”.

Zum letzten Begriffliches. Wenn man sich anschaut, welche Formen der Weiterbildung in solchen Reports erfasst werden, dann weiß man auch, welche Bildungsaktivitäten und -konzepte in den Unternehmen “angekommen” sind. Angekommen ist z.B. die Unterscheidung von formeller und informeller Weiterbildung. Wobei das Spektrum der informellen Weiterbildung wiederum sehr formell daherkommt: Informationsveranstaltungen, Lernen im Prozess der Arbeit (durch externe Trainer), selbst gesteuertes Lernen mit Medien, d.h. zum Beispiel das Bearbeiten von Lernprogrammen am Computer.

Es braucht wohl noch Jahre, bis die Wissensgesellschaft, der Wissensarbeiter sowie das informelle Lernen in Netzwerken und Communities Thema einer Weiterbildungserhebung werden.
Susanne Seyda und Dirk Werner, Institut der deutschen Wirtschaft Köln, März 2012

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Der 2012 Horizon Report auf Deutsch ist da!

Posted on 03 April 2012 by jrobes

“Der 2012 Horizon Report, herausgegeben vom New Media Consortium und der EDUCAUSE Learning Initiative, liegt jetzt auch in deutscher Sprache vor”, heißt es heute in der Pressemitteilung des Multimedia Kontor Hamburg (MMKH), die die Übersetzung bereits zum vierten Mal in Folge übernommen haben. Wie das Original liegt auch die deutsche Fassung kostenfrei im Netz (hier der direkte Link). Und das bedeutet natürlich auch: Der opco12-Zug nimmt langsam Fahrt auf.

Zur Erinnerung hier noch einmal die identifizierten Trends:
- ein Jahr oder weniger: Mobile Apps und Tablet Computing
- zwei bis drei Jahre: Game-basiertes Lernen und Learning Analytics
- vier bis fünf Jahre: Gestenbasiertes Computing und Internet der Dinge
Campus Innovation Newsletter, 3. April 2012

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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