Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Don’t Lecture Me: Rethinking How College Students Learn

Der Artikel ist schon ein paar Tage alt, macht aber gerade im Netz die Runde. Ein starker Titel, eine klare Botschaft: Vorlesungen sind als Lehr- bzw. Lernformat etwas, was sich eigentlich nur bildungshistorisch erklären lässt.  Deshalb werden immer wieder Alternativen diskutiert und erprobt. Im Moment bildet ja gerade der „flipped classroom“ einen Anlaufpunkt. Im Mittelpunkt dieses Artikels steht ein anderes Konzept, nämlich „peer instruction“ oder „teaching by questioning“.
Emily Hanford, MindShift, 13. September 2011

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2 Responses to “Don’t Lecture Me: Rethinking How College Students Learn”

  1. Gabi Reinmann

    Ich habe ebenfalls schon mehrfach (im Moment auch) mit Konzepten gearbeitet, die derart sind, dass Studierende Inhalte VOR der Veranstaltung bereits entweder anhören, ansehen oder lesen sollen, damit die Präsenzsitzung interaktiver gestaltet werden kann. Das funktioniert auch – mit einem eher kleinen Prozentsatz der Studierenden!! Sicher ist das fachabhängig. In meiner Domäne ist die Erfahrung, dass sich ca. 25% auf diese Weise tatsächlich vorbereiten und sich von diesen dann nochmal ca. 1/3 aktiv beteiligen. Das ist besser als nichts, aber weit weg davon, ein umfassendes Problemlösekonzept für die Lehre zu sein (siehe auch: http://gabi-reinmann.de/wp-content/uploads/2012/02/Problem_L%C3%B6sungsansatz_VL_DD_2012.pdf)
    Gabi

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  2. David Krieger

    This is another way of flipping the classroom. All well and good, that is, for math and some other purely cognitive subjects. But don’t we need to communicate in different ways when „teaching“ literature, art, history, philosophy etc.? Maybe there are things going on in classrooms that can’t be flipped, where someone has to stand up and lead the others into paths of thinking, knowing, feeling that a video at home or in the bus won’t do as effectively and which also can’t be done just by answering questions?

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