Archive | February, 2012

Was können wir von der Zockeruniversität lernen?

Posted on 29 February 2012 by jrobes

Werner Sauter nimmt Bezug auf einen Spiegel-Artikel, in dem jüngst (8/2012) die größte Online-Pokerschule der Welt (http://de.pokerstrategy.com/) vorgestellt wurde. Über 5 Millionen Mitglieder, Ausbildungspakete auf unterschiedlichen Leveln, Community-Angebote usw. “Learn to win” lautet der Untertitel auf der Startseite. Werner Sauter betrachtet das Ganze als ein interessantes Modell für die “Kompetenzentwicklung im Netz”. Und ich denke: Findet man hier nicht einen interessanten Referenten für eine der nächsten Bildungskonferenzen?

“Alle Schüler haben das gleiche Ziel, nämlich mit Pokern möglichst viel Geld zu verdienen. Sie verschaffen sich formelles Wissen über E-Learning Elemente selbstgesteuert, entwickeln ihre Kompetenzen selbstorganisiert in realen Spielsituationen online und tauschen ihr Erfahrungswissen mit Lernpartnern und Experten, d.h. in Communities of Practice, aus. Sind sie in der Praxis erfolgreich, können sie in einer weiteren Stufe weiteres formelles Wissen erlangen und in ihren realen Spielen anwenden. Das Ziel besteht auf allen Stufen darin, die eigene Poker-Kompetenz weiter auszubauen. Dabei definieren die Schüler ihre Kompetenzziele und die Lernwege dorthin weitgehend selbst.”
Werner Sauter, Blended Solutions’s Blog, 26. Februar 2012

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Social Media: An Interview

Posted on 28 February 2012 by jrobes

Ein lesenswerter Essay in der Form eines Interviews. Er beginnt mit ersten Begegnungen und Erfahrungen mit Social Media, dann unterstreicht Stephen Downes die kreativen, ja, anarchistischen Energien, die Social Media freisetzen; und er endet mit zwei sozialkritischen Absätzen, gerichtet gegen die Homogenisierung und Kommerzialisierung des Webs als Massenkultur. Und er enthält eine Linkempfehlung, die ich nicht vorenthalten will:

“What are some of the most innovative uses of social media for learning that you have encountered? …

I can’t say enough good things about Jim Groom’s DS106 course. Groom has taken the basic elements of the Massive Open Online Course that George Siemens and I developed and turned it into something special.”
Stephen Downes, Half an Hour, 23. Februar 2012

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manifesto for teaching online

Posted on 27 February 2012 by jrobes

Es ist eine Weile her, dass ich hier über ein Manifest im Bildungsbereich berichten konnte. Hier ist wieder eines, entwickelt von Lehrenden und Forschenden im Bereich “Online Education” an der University of Edinburgh. Das manifesto for teaching online umfasst 20 Thesen. Die erste lautet: “Distance is a positive principle, not a deficit. Online can be the privileged mode.” Und die zwanzigste: “Community and contact drive good online learning.” Die übrigen Statements versuchen, “teaching online” als eigenständige Form des Lernens und Lehrens zu beschreiben, in kurzen, provokativen Statements.

Vielleicht tritt das Manifest noch einmal eine Diskussion los. Erste Würdigungen, z.B. von Jim Shimabukuro , stehen bereits online. Wer sich mit e-Learning und WBTs beschäftigt, wer überhaupt noch Online-Lernen verteidigen muss, findet hier Argumente. Für alle, die sich gerade mit MOOCs oder Social Learning beschäftigen, kommen die Thesen zu spät.
University of Edinburgh, 27. Februar 2012 

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What’s different about mobile learning?

Posted on 27 February 2012 by jrobes

Auch wenn die Stichworte etwas unsortiert daherkommen und die Gleichung “mobile is …” eine Zwangsläufigkeit suggeriert, die nicht ohne weiteres gegeben ist: eine hilfreiche Gedankenstütze. “Mobile is supportive, … collaborative, … gestural, …, learner-centric, … informal, … contextual, … user-generated, … fun, … sensitive and connected.”
Connie Malamed, The Learning Circuits Blog, 27. Februar 2012

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From Social Learning to Workforce Collaboration

Posted on 24 February 2012 by jrobes

“Eagle-eyed readers will have noticed that I’ve changed this blog’s title from “Learning in the Social Workplace” to “Workforce Collaboration” Why? Well, to try and avoid the “learning” word or at least the term “social learning”! Let me explain.”

Und dann argumentiert Jane Hart, warum “social learning” zwar besser als “learning” sei, aber da immer noch viele “learning” mit “training” gleichsetzen, hier nur ein radikaler Schnitt hilft. Jetzt also “workforce collaboration” und “workforce collaboration services”. Die Argumentation ist schlüssig, und ich bewundere die Konsequenz, mit der Jane Hart diesen Schritt geht. Aber ich bin mir nicht sicher, ob er hilft, Missverständnisse zu vermeiden.
Jane Hart, Workforce Collaboration, 23. Februar 2012

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Don’t Lecture Me: Rethinking How College Students Learn

Posted on 24 February 2012 by jrobes

Der Artikel ist schon ein paar Tage alt, macht aber gerade im Netz die Runde. Ein starker Titel, eine klare Botschaft: Vorlesungen sind als Lehr- bzw. Lernformat etwas, was sich eigentlich nur bildungshistorisch erklären lässt.  Deshalb werden immer wieder Alternativen diskutiert und erprobt. Im Moment bildet ja gerade der “flipped classroom” einen Anlaufpunkt. Im Mittelpunkt dieses Artikels steht ein anderes Konzept, nämlich “peer instruction” oder “teaching by questioning”.
Emily Hanford, MindShift, 13. September 2011

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The Integration of Talent Management Systems Comes to Forefront

Posted on 23 February 2012 by jrobes

Ich weiß, dass diese Einschätzung des Marktes für Talent Management-Systeme nur für eine kleine Zielgruppe von Corporates interessant ist. “Buyers of talent management systems want integrated talent platform”, schreibt Berater Josh Bersin mehrmals. Aber von zwei anderen Dingen schreibt er nicht: er schreibt nicht mehr von Learning Management -Systemen bzw. Lernplattformen; und er schreibt noch nicht von Social Networking- bzw. Community-Plattformen, die in vielen Unternehmen heute Einzug halten. Sind sie kein Thema für HR und Learning & Development?
Josh Bersin, Josh Bersin’s Blog, 21. Februar 2012

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2012 Mobile Future in Focus

Posted on 23 February 2012 by jrobes

Die “mobile and connected device landscape” will dieser Report von comScore, einem bekannten Marktforschungsunternehmen, vermessen. Von “mobile learning” ist hier nicht die Rede, aber das macht der aktuelle Horizon Report auch nicht und spricht lieber von Mobile Apps und Tablet Computing. Von daher kann ein vorsichtiger Blick über den Tellerrand nicht schaden. Vor allem das Kapitel “Mobile Media Consumption” enthält interessante Nutzungszahlen. Hier einige Schlagzeilen der entsprechenden Seiten:

- “Google mobile media apps most-visited by both iPhone and Android users”
- “1 in 3 North Americans Access Social Networ ks on their Phone”
- “Mobile social networking surges in U.S. and EU5″

comScore, 23. Februar 2012 (Anmeldung erforderlich)

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“Habt Geduld!”

Posted on 22 February 2012 by jrobes

Das Cluetrain-Manifest, geschrieben 1999, ist längst ein fester Bestandteil der Geschichte des Internets und der Veränderungen, die es ausgelöst hat. Was liegt näher, als regelmäßig bei den Verfassern der 95 Thesen vorbeizuschauen und sie zu fragen, was sie heute von ihren damaligen Aussagen halten? brand eins - mit dem Schwerpunkt “Markenkommunikation” - hat es getan und Doc Searls und David Weinberger interviewt. Beide stehen nach wie vor zu ihren Thesen, betonen aber immer wieder, dass es noch viel zu früh sei (”Habt Geduld!”), um ein endgültiges Urteil zu fällen. Hier ein kurzer Ausschnitt mit David Weinberger:

“Aber man vergisst allzu leicht, wie dramatisch sich Unternehmen und Märkte seit 1999 verändert haben. Wo sieht man sich heute um, wenn man etwas kaufen will? Im Web. Welchen Rezensionen vertraut man, wenn man sich etwa ein Buch oder ein elektronisches Gerät kaufen will? Denen anderer Kunden. Das sind wesentliche Veränderungen, aber wir haben uns so daran gewöhnt, dass wir ihre Größenordnung unterschätzen.”
Steffan Heuer, brand eins, 2/2012

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The End of a Job as We Know It

Posted on 21 February 2012 by jrobes

Die Botschaft ist nicht neu, aber es kann nicht schaden, ab und zu daran zu erinnern. Statt Jobs und Funktionen jetzt Rollen, Projekte und Aufgaben. Die agile Organisation, ständig auf der Suche nach den richtigen Skills. Aus dem Mtarbeiter als Allrounder wird (wieder) der Spezialist, der sich selbst ständig weiter entwickelt. Josh Bersin, Berater und “Stammgast” auf diesem Blog, zitiert noch Schlagzeilen wie “the end of the average worker” (Seth Godin) und den “borderless workplace”.  Es folgt eine kurze Aufzählung, wie Unternehmen diese “new definition of work” umsetzen und was es für Job-Suchende (?), Manager und Berater bedeutet. Mein Fazit: Jaaa, aber da geht noch mehr als diese Botschaft.
Josh Bersin, Josh Bersin’s Blog, 30. Januar 2012

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The Gamification of Education Infographic

Posted on 21 February 2012 by jrobes

Das Team von Knewton wirft in regelmäßigen Abständen interessante Infografiken aus. Manche trivialisieren ein komplexes Thema, manche enthalten durchaus Informationen, die neu sind und andere helfen wirklich, eine Sache zu verstehen, weil sie hier mit einfachen Bildern und Zahlen vermittelt wird. Die vorliegende Infografik liegt irgendwo dazwischen.

“Gamification — the use of game design elements in non-game contexts — is gaining increasing traction in the education world.
Check out The Gamification of Education infographic to see how educational games have progressed from the days of
Carmen San Diego and Reader Rabbit, and learn how they can help teachers and schools deliver truly meaningful experiences to students.”
Meghan Daniels, Knewton Blog, 21. Februar 2012

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Which university is No. 1 on iTunes U?

Posted on 21 February 2012 by jrobes

Seit über vier Jahren gibt es iTunes U mit seinem offenen Angebot an Vorlesungen, und die Zahlen sind schon beeindruckend: Es umfasst heute ein Angebot von über 350.000 Modulen als Videos oder Podcasts von weltweit über 1.000 Hochschulen. Über 300 Millionen Downloads im Jahr (siehe BBC News). Und es gibt Rankings, nach denen die britische Open University mit weitem Abstand führt, gefolgt von der Stanford University. Abgeschlagen ist das MIT. Tony Bates ahnt warum: “…  and I believe this to be significant, the OU material is deliberately designed for online learning, and rarely consists of a video recording of a lecture.”
Tony Bates, online learning and distance education resources, 19. Februar 2012

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Rejected: On being disappointed, sorta

Posted on 20 February 2012 by jrobes

George Siemens ist gegenwärtig in meinen Augen einer der spannendsten Experten im Bildungsbereich. Und das betrifft gleichermaßen Theorie, Praxis und die Tatsache, dass er bereits seit Jahren kontinuierlich und offen über seine Ideen und Erfahrungen schreibt. Sein Blog-Archiv reicht bis in den Juni 2002 zurück! Aber das nur kurz zur Einordnung. Denn George Siemens hat sich kürzlich um eine interessante Stelle beworben, aber vergeblich … Seine Darstellung des “Falles” zeigt, wie resistent die Hochschulen sind, wenn es um wirklichen Wandel geht, und wie groß das Beharrungsvermögen bestehender Strukturen und Netzwerke offensichtlich ist. Wahrscheinlich nicht nur ein “kanadisches Phänomen”!

“I’m disappointed because my particular matrix of experiences and expertise did not mesh well with the criteria of a research chair in innovative learning. I was, in the language of an interviewing panel (who were excellent hosts and extremely courteous) not “SSHRC-able” because my profile doesn’t include sufficient traditional peer-review journal publications. I have over the years resisted and largely ignored recommendations and pleas from colleagues to increase my publication activity. I find conference presentations, blogging, open courses, and interactions online much more satisfying.” 

Das ist nur der eine Teil dieses lesenswerten und sehr persönlichen Artikels. Der zweite Teil ist die Beschreibung eines Forschungsprojekts, die George Siemens hier öffentlich macht. Und damit seiner Linie treu bleibt.
George Siemens, elearnspace, 17. Februar 2012

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Inverted Classroom / Flipped Classroom – #icm2012

Posted on 20 February 2012 by jrobes

Karlheinz Pape war letzte Woche auf der Inverted Classroom Conference in Marburg und hat hier einige Eindrücke und Links festgehalten. Zum Beispiel die Slides von Christian Spannagel, der für die “umgedrehte Mathematikvorlesung” geworben hat. Und Karlheinz Pape stellt hier - wie immer - die Frage, ob der “flipped classroom” nicht auch ein Modell für Corporate Learning sein könnte …

“Wenn also das Flipped Classroom Prinzip in Schule und Hochschule so erfolgreich ist - in den USA gibt es im Flipped Classroom Network 5000 Lehrer - warum wenden wir es dann nicht auch im Corporate Learning viel mehr an? Alte Gewohnheiten bei Teilnehmern, wie bei Trainern steuern wohl andere Erwartungen. Flipped Classroom bedeutet aktivere Teilnehmer und eine neue eher coachende Trainerrolle. Wer aber die Erfahrung damit schon mal gemacht hat, für den gilt der Schluss-Satz von Christian Spannnagel: There is no way back!”
Karlheinz Pape, Training und Wissensmanagement, 16. Februar 2012 

Flipping math lectures

View more PowerPoint from Christian Spannagel

Nachtrag (20.02.2012): Hier beschreibt Christian Spannagel selbst, was er von der Konferenz in Marburg mitgenommen hat (”Flipped Math Lecture und das Aktive Plenum”).

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Open Badges, MOOCs and Recognising Lifelong Learning

Posted on 20 February 2012 by jrobes

Grainne Hamilton formuliert hier eine wiederkehrende Frage: Wer im Netz lernt, aus eigenem Interesse und eigener Motivation, möchte gerne etwas mitnehmen, was seinen Wissens- oder Kompetenzgewinn dokumentiert. Für sich und für andere. In ihrem Beitrag bringt die Autorin die Stichworte “Connectivism”, “MOOCs” und “Badges” zusammen. Nur am Rande: Wenn man das Thema frei übersetzt und etwas umformuliert, landet man  bei der  “Anerkennung und Zertifizierung des informellen Lernens”. Was natürlich nicht so spannend und geheimnisvoll wie “Open Badges” klingt …

“Looking back though, it would be useful to have some kind of recognition of my increased understanding of mobile learning but it could also have been a good motivator if there had been some tangible way of acknowledging if my peers had valued my contributions or spotted a particular attribute in me. It would also have been good to be able to separate the assessment for a badge from the timeline of the actual course, so that I could still for example, present evidence for assessment after the course had finished …”
Grainne Hamilton, JISC RSC Scotland/ Blog, 12. Januar 2012 

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Will MITx work?

Posted on 17 February 2012 by jrobes

Tony Bates nimmt hier zu einem Artikel in den BBC News (“MIT launches free online ‘fully automated’ course”) Stellung. Kurz zur Erinnerung: MIT hatte ja bereits vor einigen Wochen angekündigt, ab März mit drei offenen Online-Kursen (”MITx”) zu starten. Und es sind mindestens zwei Punkte, die bei der Lektüre des MIT-Angebots auffallen: der Kurs soll “fully automated” stattfinden, sprich: es sind keine Interaktionen zwischen MIT und den Teilnehmern geplant (gleichwohl soll es Möglichkeiten des Austauschs und der Diskussion für die Teilnehmer geben); und es wird ein MIT-Zertifikat geben, wenn man ein entsprechendes Online-Assessment besteht. In jedem Fall hat das MIT-Experiment gute Chancen, wieder Standards zu setzen und die “bewährten” Modelle der Hochschulausbildung herauszufordern.

Tony Bates hat hier schon einmal “Pro” und “Contra” abgewogen. Besonders sein abschließender Satz gefällt mir sehr:
“I am trying to ignore my gut reaction that this is in fact a step 30 years backward in e-learning, and I wish to give this very interesting experiment the benefit of the doubt, and I really do wish it well. I also hope this experiment is fully evaluated, as it has tremendous implications. …

What do you think? (Your answers will not be automatically marked).”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 15. Februar 2012

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Vorm Start des Open Course #opco12 ein Vergleich der Horizon Reports 2005-2012

Posted on 17 February 2012 by jrobes

In den letzten Jahren habe ich die einzelnen Trends der Horizon Reports immer in einer grafischen Übersicht aufgelistet. Dieses Jahr verzichte ich auf diese Übung, denn Dörte Giebel hat ein schönes Format gefunden, das einen schnellen Überblick über die Voraussagen ermöglicht. Und sie gibt noch eine Einschätzung des aktuellen Reports und eine kurze Referenz auf den opco12 mit auf den Weg
Dörte Giebel, Lernkultur 2.0, 5. Februar 2012

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NMC Horizon Report: 2012 Higher Education Edition

Posted on 16 February 2012 by jrobes

Der Horizon Report 2012 ist etwas ganz Besonderes für mich. Als Mitglied des Advisory Boards durfte ich dieses Mal aktiv an seiner Entstehung und der Auswahl der einzelnen Trends teilnehmen. Eine interessante und spannende Erfahrung, auch wenn die Prozesse klar strukturiert sind und sich alles in einem relativ kurzen Zeitfenster zwischen November und Januar abspielt. Hinzu kam, dass es sich dieses Mal um die zehnte Ausgabe dieses Reports handelt, wie immer gemeinsam vom New Media Consortium (NMC) und der EDUCAUSE Learning Initiative (ELI) durchgeführt. Und wie immer ging es darum, „emerging technologies” zu identifizieren, „likely to have a large impact over the coming five years in education around the globe”. Wobei das Flagschiff, die “Higher Education Edition”, hier noch einmal einen besonderen Schwerpunkt setzt.

Am Format des Reports hat sich nichts geändert. Sechs Trends werden wieder nach ihrer voraussichtlichen “time to adoption” aufgereiht:
- ein Jahr oder weniger: Mobile Apps und Tablet Computing
- zwei bis drei Jahre: Game-based Learning und Learning Analytics
- vier bis fünf Jahre: Gesture-Based Computing und Internet of Things

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21. WissensWert Blog Carnival: E-Mail mit Kursteilnehmern war gestern

Posted on 15 February 2012 by jrobes

Andrea Back und Thomas Walter haben in einem Kurs an der Uni St. Gallen, „Management in the Digital Economy”, spontan Facebook als kursbegleitende Kommunikationsplattform eingesetzt. Ihr Fazit ist positiv: “Die Kommunikation mit den Studierenden rund um den Präsenzkurs in einer geschlossenen Facebook-Gruppe hat mühelos funktioniert. Das Soziale Netzwerk wurde ohne Vorbehalte für diesen Einsatzzweck akzeptiert, ja sogar als innovativ und andersartig geschätzt. Und dieses Kommunikationstool hat uns Dozierende von der Bürde des E-Mail erlöst.”

Die konkreten Erfahrungen, über die sie berichten, sind interessant, auch für andere Einsatzszenarien. So ist Facebook zwar längst Alltag unter den Studierenden. Jeder, ohne Ausnahme, nutzt es. Aber ihre Routinen beschränken sich auf wenige Funktionen dieser mächtigen Plattform: “Von Seiten der Dozierenden wurden alle Features, die Facebook bietet, einmal eingesetzt, um die Wirkung zu prüfen. … Wir mussten die Erfahrung machen, dass die Studierenden an diesen Arbeitspraktiken nicht partizipieren. Sie nutzen Facebook im Kontext ihrer „Arbeit”, dem Studieren, mit genau den Funktionen, die sie auch von der privaten Nutzung gewohnt sind, und das sind nur wenige von denen, die Facebook bietet.”  (hier geht es zum WissensWert Blog Carnival mit weiteren Beiträgen zum Thema “Classroom 2.0: Welche Erfahrungen mit dem e-Medien-Einsatz im Seminarraum haben Sie gemacht?”)
Andrea Back, Learning Waves, 13. Februar 2012

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Open Courses, Educamps und andere Lernformen: Modelle für Unternehmen und Organisationen?

Posted on 15 February 2012 by jrobes

Gestern war ja der erste Tag der Fachtagung Professional eLearning auf der didacta in Hannover. Es war eine kleine, fast intime Runde, in der ich am Nachmittag moderierend und präsentierend aktiv war. Mit mir waren in dieser Session noch Ellen Trude (Open Thinking), die mit Blick auf ihre langjährigen Erfahrungen bei Bayer über den “Kompetenzerwerb für und mit Social Media” sprach (hier ihre Slides). Joachim Niemeier (centrestage) präsentierte “neue Wege zu Qualifizierung und Coaching für Enterprise 2.0″ und Clemens Cap (Uni Rostock) gab uns einige interessante Fragen zur sozialen Dynamik von Wikipedia mit (”eLearning 2.0: Vom eigenen Nachdenken zum gemeinsamen Lernen”).

Open Courses, Educamps und andere Lernformen: Modelle für Unternehmen und Organisationen?

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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