Archive | December, 2011

Weihnachten 2011

Posted on 23 December 2011 by jrobes

Die übers Jahr gesammelten Bookmarks werden noch gelöscht, die Postkörbe geleert, ungelesene Papiere in den nächsten Tagen weggeschmissen. Alles wieder auf Start. Deshalb: Der/ das Blog macht Pause. Ich wünsche allen geruhsame Weihnachtstage, einen schönen Start ins Neue Jahr - und auf ein Wiedersehen in 2012!
Euer/ Ihr Jochen Robes

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Special Themed Issue on Creativity and Open Educational Resources (OER)

Posted on 23 December 2011 by jrobes

Acht Beiträge zum Thema vereint die aktuelle Ausgabe von EURODL. In ihrer ausführlichen Einführung skizzieren die Editoren, wie sie die Beziehung zwischen “Creativity” und OER sehen:  “To promote creativity is not just about increasing the income of innovative companies or supporting the development of the individual. Creativity is a social process, which is preconditioned by influence and recognition from other people and – observed through the optic of pragmatism – essentially the foundation of a democratic society. Democracy has creativity as its precondition as well as its goal. … In this special issue we are interested in exploring in more depth the nature of creativity and how this might be understood and used to better harness the potential of OER.”

Im Anschluss werden die einzelnen Beiträge kurz vorgestellt. Die Titel klingen durchweg interessant, Stephen Downes hat gestern auch erste Artikel kommentiert, aber ich muss die Lektüre noch verschieben.
Elsebeth Korsgaard Sorensen, Graínne Conole und Asger Harlung, Introduction, European Journal of Open, Distance and E-Learning (EURODL), 19. Dezember 2011

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2011 The Year of Open

Posted on 23 December 2011 by jrobes

Für mich gibt es auch keine Zweifel, dass 2011 das “Year of Open” war. Nicht zuletzt, nachdem wir im Sommer unserer OpenCourse “Zukunft des Lernens” durchgeführt haben! Paul Stacey, der am BCcampus in Vancouver arbeitet, gibt hier einen fantastischen Überblick über die unzähligen Initiativen und Projekte auf diesem Feld. Das reicht von Open Data-Aktivitäten bis zu Open Courses, MOOCs, Learning Management Systemen und immer wieder Creative Commons, die - nicht nur aus Paul Stacey’s Sicht - das Herzstück der Bewegung bilden. Lesenswert!
Paul Stacey, Musings on the edtech frontier, 21. Dezember 2011

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#pb21-WebTalk “Wie Tablets und Smartphones das Lernen verändern”

Posted on 23 December 2011 by jrobes

Alles muss jetzt raus: Hier noch die Aufzeichnung eines interessanten Web-Talks mit Guido Brombach (DGB Bildungswerk), Ralf Appelt (Universität Hamburg), Daniel Seitz (Mediale Pfade) und Moderator Jöran Muuß-Merholz (pb21.de). Es fallen Stichworte wie EduCaching, QR-Codes und Augmented Reality. Vielversprechend ist auch der Link auf die Seite “iPads und Bildung. Erfahrungsberichte aus dem DGB Bildungswerk”. In der Diskussion geht es u.a. darum, dass Lerner ihre eigene Lernumgebung und ihre eigenen Lernräume gestalten, was mit Tablets einfacher als mit stationären Rechnern umzusetzen ist. Und was bedeutet es eigentlich für Bildungsinstitutionen, wenn Teilnehmer zukünftig ihre eigenen Geräte mitbringen und nutzen (”Bring your own device”)?
Blanche Fabri, #pb21.de, 15. Dezember 2011

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Massen-Uni 2.0

Posted on 22 December 2011 by jrobes

Nun ist Stanford’s Open Course über Künstliche Intelligenz auch im Spiegel angekommen! “Ist das die Zukunft der Hochschulen oder ihr Tod?”, heißt es gleich zum Aufwärmen. Leider wird das Projekt dann vor allem als Angebot zur effizienteren Lehre vorgestellt, “Massen-Uni 2.0″ eben, der Reiz des netzbasierten und vernetzten Lernens bleibt dabei völlig auf der Strecke. Auf die Idee, z.B. mal einen der 160.000 Teilnehmer anzusprechen, ist der Autor jedenfalls nicht gekommen. Stattdessen wird daran erinnert, dass die Hochschulen hierzulande eine Chance der Effizienzsteigerung (E-Learning!) schon vertan haben …
Markus Verbeet, SPIEGEL ONLINE, 17. Dezember 2011

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MIT launches online learning initiative

Posted on 21 December 2011 by jrobes

Als das MIT 2001 verkündete, die Materialien aller seiner Kurse online und ohne Kosten zur Verfügung zu stellen, haben viele es nicht ernst genommen und hielten es für einen gigantischen Marketing-Coup (der es sicher auch war). Aber in der Rückschau steht MIT’s OpenCourseWare-Projekt (OCW) am Beginn einer Bewegung, die heute unter dem Label “Open Educational Resources” ein fester Begriff und Baustein der bildungspolitischen Agenda ist. Also hört man genauer hin, wenn das MIT wieder etwas verkündet, wie zu Beginn dieser Woche. Das neue Projekt heißt MITx, und ich zitiere aus der Ankündigung:

“MITx will offer a portfolio of MIT courses through an online interactive learning platform that will:
-
organize and present course material to enable students to learn at their own pace
-
feature interactivity, online laboratories and student-to-student communication
-
allow for the individual assessment of any student’s work and allow students who demonstrate their mastery of subjects to earn a certificate of completion awarded by MITx
-
operate on an open-source, scalable software infrastructure in order to make it continuously improving and readily available to other educational institutions.”

    Wie schon damals ist auch heute die Tragweite dieser Ankündigung schwer einzuschätzen. Sicher ist es eine Antwort auf Stanfords Einstieg in die Open Course-Community. Sicher ist es Marketing, nachdem mit OCW die ersten, großen Ziele erreicht wurden. Aber ansonsten? Ein MIT-Abschluss light? Ein später Einstieg ins e-Learning? Man darf gespannt sein.
    MIT News, 19. Dezember 2011

    Hier weitere Kommentare und Einschätzungen:
    Audrey Watters: MITx: The Next Chapter for University Credentialing?
    Jeff Dunn (Edudemic): MIT Now Granting Official Certificates For Their Free Online Courses
    Tony Bates: MITx - Continuing Education online?
    Tamar Lewin (New York Times): M.I.T. Expands Its Free Online Courses

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    Lebensphasen von Online- Communities am Beispiel der Mediencommunity

    Posted on 21 December 2011 by jrobes

    Die Mediencommunity ist eine Online-Community, das „Wissensnetzwerk der Druck- und Medienbranche”. Sie wurde in den Jahren 2009-2011 als BMBF/ESF-Förderprojekt entwickelt, hat heute über 3.000 registrierte Nutzer und verzeichnet täglich ca. 800 Besuche und 16.000 Seiten-Abrufe. In diesem Beitrag werden die Lebensphasen der Mediencommunity beschrieben - ausführlich, sehr offen und nachvollziehbar.

    Die einzelnen Lebensphasen lauten im Anschluss an Etienne Wenger (“Cultivating Communities of Practice”, 2002):
    1) Die Entdeckung des Potenzials (Startphase),
    2) die Phase des Zusammenwachsens,
    3) die Reifungsphase,
    4) die Verantwortungsphase und
    5) die Umwandlungsphase.

    Leider kann ich beim Lesen nicht ganz ausblenden, dass die letzten Community-Phasen mit dem Ende des Förderprojekts zusammenfallen, und ich frage mich, ob diese Tatsache das Bild in irgendeiner Form beeinflusst. Wie auch immer, das Fazit der Autorinnen ist sicher auch für andere Projekte und Initiativen interessant: „Auf der Basis des Modells können die einzelnen Phasen der Community-Entwicklung antizipiert und gezielt unterstützt werden. Somit stellt das Fünf-Phasen-Modell einen konzeptionellen Rahmen dar, welcher zur Anleitung von Maßnahmen zur Kultivierung und zum Management von Online-Communities als sehr nützlich erscheint.” (S. 22)
    Ilona Buchem und Anne König, e-teaching.org, 19. Dezember 2011

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    Seven black swans for education in 2012

    Posted on 20 December 2011 by jrobes

    Dave Cormier, einer der MOOC-Promotoren, hat angesichts der Vielzahl der Jahresrückblicke kapituliert. Stattdessen präsentiert er uns sieben Schwarze Schwäne. Für alle, die (wie ich) Nassim Nicholas Taleb’s Buch nur vom Hörensagen kennen, hier die kurze Einführung von Dave Cormier:

    “I thought i might want to do something a little different this year… I want to talk about Black Swans. A black swan is a suprise event that changes the whole nature of a conversation. They are events that, in hindsight, EVERYONE wants to say they saw coming, but no one (or few people) predicted ahead of time. They are usually dramatic events, though it’s not the level of the drama that’s important, but rather the impact that it has.”

    Und hier seine Schwäne:
    Black Swan 7 - Free WORKING LMS for learning
    Black Swan 6 - Copyright Bans Open textbooks in the US
    Black Swan 5 - Oil his $400/barrel
    Black Swan 4 - US government invests in Analytics
    Black Swan 3 - International students stop coming
    Black Swan 2 - Free books for everyone!
    Black Swan 1 - MIT accredits MOOCs

    Dave Cormier, Dave’s Educational Blog, 19. Dezember 2011

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    Top 10 Ed-Tech Trends of 2011

    Posted on 19 December 2011 by jrobes

    Ja, ich muss es zugeben: Noch ein lesenswerter Überblick über einige Entwicklungen des laufenden Jahres! Audrey Watters geht die Sache journalistisch, aber umfassend und sehr kompetent an. Die “amerikanische” Brille ist zwar bei Stichworten wie “STEM” und “Higher Education Bubble” nicht zu übersehen. Aber sie verbindet dafür viele Trends mit Hinweisen und Links auf junge “Ed-Tech Companies”, was noch einmal Phantasie für weitere Entwicklungen und potenzielle Märkte freisetzt. Hier die Kandidaten:

    1. The iPad, 2. Social Media — Adoption and Crackdown, 3. Text-messaging, 4. Data (Which Still Means Mostly “Standardized Testing”),  5. The Digital Library, 6. Khan Academy, 7. STEM Education’s Sputnik Moment, 8. The Higher Education Bubble, 9. “Open”, 10. The Business of Ed-Tech
    Audrey Watter, Hack Education, 16. Dezember 2011

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    Bildung ade. Bologna und die Folgen

    Posted on 19 December 2011 by jrobes

    Der Titel sagt doch schon alles, oder? Dahinter verbirgt sich ein ca. 30-minütiger Beitrag des SWR2 aus der Reihe “Aula”. Im Teaser heißt es: “Bologna ist mittlerweile für viele Kritiker zum Synonym für eine völlig verfehlte Hochschulpolitik geworden.” Und das ist auch die Richtung des ganzen Beitrags: Es fallen Begriffe wie “Überreglementierung”, “Verschulung”, “Formalisierung”, “Didaktisierung” und “Anpassungsdruck”. Wer möchte, kann die Reihe auch als Podcast abonnieren. Oder das Manuskript lesen.
    Heike Schmoll, SWR2 Wissen: Aula, 11. Dezember 2011

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    Reinventing Education with Khan Academy and AI Class

    Posted on 16 December 2011 by jrobes

    Eine interessante Diskussion, in der Salman Khan (Khan Academy) sowie Peter Norvig und Sebastian Thrun (Stanford) über ihre Erfahrungen als Anbieter bzw. Facilitators von “open online courses” berichten. Dabei machen sie aus ihrer Begeisterung über das neue Format und seine Möglichkeiten kein Hehl, sprechen aber auch kritische, weiterführende Punkte an, wie z.B. die Entkoppelung von Lehre und Zertifizierung.

    Überhaupt die Diskussion: Sie fand als Google Plus-Hangout statt, in das sich Teilnehmer mehrerer großer Hochschulen eingeschaltet hatten. Peter Norvig moderierte. Ein sehr lebendiges, informelles Format, das auch als YouTube-Konserve kurzweilig “herüberkommt”. Kurz: In Form und Inhalt empfehlenswert!

    Lediglich George Siemens weist an anderer Stelle darauf hin, dass bei aller Begeisterung für die Protagonisten dieses Events die Geschichte der “open online courses” bereits vor der Khan Academy und Stanford begann.
    GoogleplusHangouts, 9. Dezember 2012 (via YouTube)

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    5 Stages of Workplace Learning (Revisited)

    Posted on 16 December 2011 by jrobes

    Das Bild, das Jane Hart hier noch einmal aufgreift, erinnert mich an die “Learning Maturity Scale” von Paul Kearns, auf die ich vor einigen Tagen hingewiesen hatte. In diesem Reminder zählt sie auf, woran sich Unternehmen halten sollten, um auch die letzte der “5 stages of Workplace Learning” zu erklimmen:
    “- working=learning; learning=working
    - informal learning needs to be enabled, supported and encouraged – not designed or managed
    - autonomous, independent and inter-dependent, self-directed learners are essential in an agile organisation”
    Jane Hart, Learning in the Social Workplace, 6. Dezember 2011

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    More pedagogic change in 10 years than last 1000 years – all driven by 10 technology innovations

    Posted on 16 December 2011 by jrobes

    “Here’s my theory – the primary driver for pedagogic change is something that has changed the behaviours of learners - independently of teachers, teaching and education – the internet. Let me elaborate …” Und mit folgenden Punkten stützt Donald Clark diese Theorie bzw. Hypothese:

    1. Asynchronous - the new default
    2. Links - free from tyranny of linear learning
    3. Search and rescue
    4. Wikipedia and death of the expert
    5. Facebook and friends
    6. Twitter, texting and posting
    7. Youtube - less is more and ‘knowing how’
    8. Games
    9. Tools
    10. Open Source
    Donald Clark, Donald Clark Plan B, 7. Dezember 2011

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    DGFP Studie: Megatrends und HR Trends

    Posted on 15 December 2011 by jrobes

    Nur in jedem fünften Unternehmen beschäftigt sich der Personalbereich regelmäßig mit Zukunftsszenarien und Megatrends. Hier wird eine Chance vertan, heißt es diplomatisch in der vorliegenden Studie der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP). Aber im Mittelpunkt stehen hier die Trends selbst, allen voran der demografische Wandel und der Wertewandel als Megatrends. An ihnen wird in den kommenden drei Jahren das Personalmanagement nicht vorbeikommen, so die Einschätzung der Befragungsteilnehmer. Wenn man dann von den Megatrends zu den HR Trends kommt, führen folgende Themen die Liste an: die Erhaltung und Förderung des Mitarbeiter-Engagements, die Bindung der strategisch wichtigen Mitarbeitergruppen an das Unternehmen sowie das Employer Branding.

    Qualifizierung, Weiterbildung oder Kompetenzentwicklung nehmen keine prominenten Plätze auf der Zukunftsagenda ein, sind aber natürlich implizit in vielen Themen enthalten. Noch ein interessanter Punkt: Während 2009 nur 13 Prozent der Befragten dem Thema Web 2.0/ Social Media eine Bedeutung für die Personalarbeit zusprachen, sind es 2011 schon 51 Prozent. Na also!
    Christiane Geighardt-Knollmann, Deutsche Gesellschaft für Personalführung, PraxisPapier 7/2011 (pdf)

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    GfWM THEMEN

    Posted on 15 December 2011 by jrobes

    Noch rechtzeitig vor dem Jahreswechsel hat die Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) einige Artikel und Berichte in einer neuen Fachpublikation gebündelt. Dreimal jährlich soll es “GfWM THEMEN” geben. Die erste Ausgabe enthält eine Reihe interessanter Beiträge, zum Beispiel zum systematischen Wissenstransfer (Angelika Mittelmann), zur Nutzung von Wissensplattformen (Christian Kollmeier/ Bernard Richter) und ein Konzept für die systematische Begleitung von Wissensmanagement-Maßnahmen (Ulrich Schmidt u.a.). Das Ganze kommt jedoch noch sehr “gediegen” daher: Die längeren Artikel bewegen sich stilistisch in einer Grauzone zwischen akademisch und praxisnah; und das Format (PDF) lässt wenig Raum für spontane Rückmeldungen und Diskussionen. Aber das Projekt ist ja noch jung …
    Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), Ausgabe 1/ Dezember 2011 (pdf)

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    E-learning in 2011: a retrospective

    Posted on 14 December 2011 by jrobes

    Tony Bates präsentiert hier eine hervorragende Zusammenfassung des laufenden Jahres: Learning Management Systems, Course Redesign, Mobile Learning und Open Educational Resources sind einige seiner Stichworte. Okay, ich hätte natürlich noch ein paar Zeilen über MOOCs ergänzt …

    “Conclusion. Slow but definite progress in online learning was made in 2011. Certainly growth continues, and there is a great deal of innovative activity around the fringes of formal courses, and especially in informal learning. The LMS and lecture capture remain though the bedrock for most online learning, and that’s not the future I’m looking for.

    And I do miss Amy, a great singer. Let’s see what happens in 2012.”
    Tony Bates, e-learning and distant education resources, 13. Dezember 2011

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    Mobile learning made easy

    Posted on 13 December 2011 by jrobes

    Das Thema kratzt derzeit an der Tür vieler Unternehmen und Organisationen. In diesem Artikel werden die Erfahrungen ausgewertet, die der National Health Service (NHS) in UK mit Mobile Learning machte. Aufgezählt und beschrieben werden Nutzen (benefits) und Herausforderungen (challenges). Dabei dreht sich vieles noch um Fragen der Technik und des Instructional Design, konkret: wie aus großen Lerneinheiten kleine Nuggets werden und wie diese einmal entwickelt werden und auf allen Endgeräten laufen. Neue Konzepte und didaktische Szenarien kommen dagegen nur kurz weg und werden hier als “social learning opportunities” zusammengefasst:

    “Of course, there are the numerous social learning opportunities afforded by mobile learning: SMS texting reminders, knowledge sharing through microblogging, and simply the ability to dial a number and speak to a peer, mentor, or expert to seek the answer to questions.”

    Kurz: Da geht noch mehr. 2012?
    Naomi Norman, T+D, Dezember 2011 (pdf)

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    Praxisleitfaden Wissensmanagement

    Posted on 12 December 2011 by jrobes

    Dieser 60 Seiten starke, lesefreundliche Praxisleitfaden ist entstanden im Rahmen von ProWis (Prozessorientiertes Wissensmanagement), einem Projekt der BMWi-Initiative “Fit für den Wissenswettbewerb”. Die Zielgruppe sind kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Umgang mit der Ressource Wissen verbessern wollen. Für sie gibt es eine Einführung in fünf Schritten, verschiedene Werkzeuge, Tools und Checklisten sowie die Praxiserfahrungen von 15 Unternehmen, die sich als Pilotanwender am Projekt beteiligt haben. Der theoretische Überbau ist auf das Notwendigste, nämlich das WM-Referenzmodell des federführenden Fraunhofer IPK, beschränkt. Alles andere ist praxisnah und umsetzungsorientiert aufbereitet.

    Ich glaube, ich habe es an der einen oder anderen Stelle schon gesagt: Ich könnte mir durchaus eine andere, breitere Sicht auf das Thema vorstellen. Aus dieser Sicht würde es nicht (nur) darum gehen, ein Wissensmanagement-Projekt zu starten, sondern Rahmenbedingungen für die Vernetzung und den Wissensaustausch zu schaffen, eine entsprechende Infrastruktur zur Verfügung zu stellen und Mitarbeiter zu befähigen, diese zu nutzen. Diese offenere Sicht, die Raum für “bottom-up”-Initiativen lässt, kommt im Rahmen solcher Förderprojekte und Leitfäden leider immer zu kurz.
    Ronald Orth, Stefan Voigt und Ina Kohl, ProWis (Prozessorientiertes Wissensmanagement), Fraunhofer Verlag 2011

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    The Flipped (or Social) Webinar

    Posted on 09 December 2011 by jrobes

    Da ich bereits mehrmals auf die Idee des “Flipped Classroom” verlinkt habe, will ich die Einleitung kurz halten: “Lectures at night, ‘homework’ during the day” heißt es hier mit Verweis auf Dan Pink (”Flip Thinking - the new buzz word sweeping the US”). Die Frage, die Jane Hart anschließend stellt, ist natürlich naheliegend: Sollte man nicht häufiger darüber nachdenken, auch Webinare nach diesem Prinzip zu organisieren? Und, ja, ich weiß, dass hier jeder nickt, der professionell mit der Sache zu tun hat, aber ich weiß auch, dass es in der Praxis doch immer wieder um einen “initialen Input” geht. Also vielleicht noch einen Schritt weiter gehen?!

    “So there is clearly a time and place for using the traditional presentation model, but I thought it would be a good idea to try and explore the flipped model – in order to provide a more social webinar.  In other words to start with the premise that there would be no (or very little) formal presentation and that the focus will be on social and collaborative activities.”
    Jane Hart, Learning in the Social Workplace, 9. Dezember 2011

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    Organisational Maturity 1 – All organisations are immature when it comes to learning

    Posted on 09 December 2011 by jrobes

    Paul Kearns erinnert hier noch einmal an das Konzept (oder besser: das Label?) der “Lernenden Organisation”, das ja seit Peter M. Senge’s “The Fifth Discipline” eine immer wieder gerne beschworene Zielmarke darstellt. Deshalb schadet es nicht, einen Blick auf Kearns’ “Learning Maturity Scale” zu werfen. Nach Stage 4 wird die Luft meistens sehr dünn!

    “Do you remember something called the ‘learning organisation’?  It was all the rage about 15 years ago.  All of a sudden everyone was calling themselves a learning organisation because if you were not a learning organisation then what were you – a stupid organisation perhaps?  It was a no-brainer that you had to jump on this particular bandwagon irrespective of whether you had any understanding of the concept and regardless of how many miles you were away from the reality of what a learning organisation looks and feels like.” (via Harold Jarche)
    Paul Kearns, Evidence-Based HR, 6. Dezember 2011

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    Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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