Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Vom Personalentwickler zum Community Manager?

Für das Buch „Personalentwicklung 2.0. Lernen, Wissensaustausch und Talentförderung der nächsten Generation“, herausgegeben von Armin Trost und Thomas Jenewein und erschienen im Juni 2011 bei Luchterhand, habe ich diesen Beitrag geschrieben. Dabei versuche ich zu skizzieren, wie sich, vor allem unter dem Einfluss des Internets, die klassischen Tätigkeiten der Personalentwicklung verändern. Hier der Einstieg des Artikels:

pe20_cover_201108.gif1 Kontext

„Die Welt der Weiterbildung wandelt sich. Neue Technologien und neue Lerner stellen neue Anforderungen an den Erwerb notwendiger Kompetenzen. Was bedeutet das für die Personalentwicklung? Noch konzentriert sie sich darauf, wie gewohnt Mitarbeiter mit den Produkten, Systemen, Prozessen und Dienstleistungen des Unternehmens vertraut zu machen und systematisch Lücken zwischen Soll- und Ist-Kompetenzen zu schließen. Aber das ist mehr und mehr Routine. Die Herausforderungen, vor allem in wissensbasierten Unternehmen, liegen heute woanders. Das Internet zeigt jeden Tag, wie sich die Informations- und Wissenslandkarten verändern. Der folgende Beitrag will einige dieser Veränderungen skizzieren, allen voran die ersten Umrisse neuer Rollen für Bildungsexperten, als da wären: der „Social Computing Evangelist“, der „Community Manager“ und der „Learning Facilitator“. Die mit diesen Rollen verbundenen Aufgaben gehen einher mit neuen Lernwerkzeugen, neuen Skills und einer neuen Lernarchitektur. Dabei richtet sich der Blick vorwiegend auf die englischsprachige Web- und Bildungs-Community, wo zurzeit viele dieser Entwicklungen intensiv diskutiert und, teilweise, schon gelebt werden.
Jochen Robes, in: Armin Trost und Thomas Jenewein (Hrsg.): Personalentwicklung 2.0. Lernen, Wissensaustausch und Talentförderung der nächsten Generation, Köln 2011, S. 65-77 (pdf)

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