Archive | November, 2010

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JIM-Studie 2010

Posted on 30 November 2010 by jrobes

Wer sich nicht mit Schlagworten wie “net generation” oder “digital natives” zufrieden geben, sondern seine Beobachtungen auf solides Datenmaterial stützen will, kommt hierzulande an der JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) nicht vorbei. Im dreizehnten Jahr wird nun über das Medienverhalten der Jugendlichen berichtet, keine leichte Aufgabe, wenn man nur bedenkt, wie unscharf heute der Medienbegriff ist und wie schwer die einzelnen Medien voneinander zu trennen sind (Stichwort “Medienkonvergenz”).

In der Pressemitteilung heißt es: “Jugendliche verbringen aktuell 138 Minuten pro Tag im Internet, überwiegend nutzen sie diese Zeit zur Kommunikation - meist in Communities und mit Instant Messenger.” Das Zeitbudget fürs Fernsehen wird im Klappentext nicht explizit erwähnt, aber - nach einem Blick in die Studie - auf “etwa 2 Stunden am Tag” beziffert. Ansonsten scheint der Umgang mit dem Internet bewusster geworden zu sein, ist doch z.B. “die Bereitschaft persönliche Daten im Internet zu verbreiten gegenüber dem Vorjahr rückläufig”.

Und welche Rolle spielen Social Media? Hier heißt es: “Wie schon im Vorjahr gezeigt, stoßen die meisten Web 2.0-Anwendungen auch 2010 bei den Jugendlichen auf wenig Interesse. Das Veröffentlichen eigener Inhalte beschränkt sich bei den Jugendlichen in der Regel auf die Darstellungen in den Social Communities.”

Für die repräsentative Studie wurden im Frühsommer des Jahres 1.208 Jugendliche telefonisch befragt. Die Untersuchung bildet das Medienverhalten der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland ab.
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs), 26. November 2010

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Der verborgene Schatz

Posted on 29 November 2010 by jrobes

Pünktlich zum Monatsende gibt ja brand eins die Artikel der letzten Ausgabe frei. So können wir im November-Heft mit dem Schwerpunkt “Vergessen lernen” auch diese kurze Geschichte des Wissensmanagements lesen. Von den Anfängen Mitte der 1990er Jahre, als man mit großem Elan versuchte, das KnowHow der Mitarbeiter in Datenbanken zu erfassen; über die schnell folgende Ernüchterung, weil niemand mitspielte, an die sich eine “Zeit der Besinnung” anschloss, als man den Begriff “Wissensmanagement” zu vermeiden suchte; bis zu den Lehren, die man heute daraus gezogen hat. Hier zählt der Autor auf: Communities of Practice, KnowHow-Tandems aus Jung und Alt, durch semantische Technologien unterstützte Lessons Learned sowie gelebtes Enterprise 2.0.

Der Artikel mäandert leider etwas beliebig durch die Themen. Mal sind persönliche Treffen gut, mal hilft die IT. Hauptsache, der Austausch bleibt informell. Dabei wird im zweiten Absatz Peter Schütt (IBM) mit einem interessanten Satz zitiert: “Wir verfügen inzwischen über gute Werkzeuge, mit denen wir die Produktivität von Wissensarbeitern steigern können.” Darüber hätte ich gerne mehr erfahren: über die “Produktivität von Wissensarbeitern”! Am Besten gleich aus der Sicht dieser Zielgruppe: Was bedeutet Wissensmanagement für sie? Was hat ihnen geholfen, produktiver zu werden? Woran machen sie ihre Produktivität überhaupt fest? Ohne diese Erfahrungen bzw. Rückmeldungen ist es heute genauso schwer wie vor 15 Jahren, über den Erfolg einzelner Maßnahmen und Instrumente zu urteilen.
Mischa Täubner, brand eins, 11/2010

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Open University chooses Moodle 2.0 as their LMS of the future

Posted on 29 November 2010 by jrobes

Nun wird der eine oder andere fragen, was an dieser Nachricht neu ist, denn die Open University arbeitet doch schon seit Jahren, genau genommen seit 2006, mit Moodle. Völlig korrekt, doch diese Wahl stand jetzt auf dem Prüfstand. Mit gutem Ende für Moodle: “During the summer we commissioned a review of Moodle and a number of possible alternatives in both the commercial and open-source markets, and eventually came to the view that, for the OU, continuing with Moodle was the right way forward.” Warum die Nachricht für die weitere Entwicklung von Moodle wichtig ist, zeigt ein Blick auf die Liste der weltweit größten Nutzergruppen.
Joseph Thibault, Moodle News, 22. November 2010

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Soziale Medien intelligent nutzen

Posted on 26 November 2010 by jrobes

Viele Unternehmen stehen dem Thema Social Media ja noch verhalten gegenüber. Man würde schon gerne etwas tun, aber wie und was? Für genau diese Zielgruppe hat der BITKOM einen “Leitfaden Social Media” entwickelt. „Hier geht es um den zielgerichteten Einsatz der neuen Medien in den externen Unternehmensbeziehungen, um den Geschäftserfolg voranzutreiben”, schreiben die BITKOM-Autoren und nehmen den Leser vorsichtig an die Hand und führen ihn Schritt für Schritt durch das Thema. Von „Social Media in Deutschland” bis „Deutsche Telekom”, inklusive Best Practices und Checkliste. Mit Sätzen, über die man länger nachdenken kann, aber nicht muss, z.B.: „Der Einsatz von Social Media erfordert eine sorgfältige Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle (!).” 36 Seiten.
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM), 24. November 2010

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Die Gefährder des World Wide Web

Posted on 26 November 2010 by jrobes

Tim Berners-Lee hat zum 20. Geburtstag des World Wide Web einen wichtigen Essay (”Long Live the Web: A Call for Continued Open Standards and Neutrality”) geschrieben, in dem es ihm um nichts weniger als die Zukunft des Web geht. “The Web is critical not merely to the digital revolution but to our continued prosperity - and even our liberty. Like democracy itself, it needs defending”, heißt es im Untertitel. Berners-Lee erinnert an die Grundideen und -prinzipien des Web wie “universality”, “open standards” und “neutrality”. Und er kritisiert all diejenigen, die diese Grundprinzipien beschneiden, Regierungen und Unternehmen wie Apple und Facebook. Der vorliegende TAZ-Artikel fasst Essay und einige Reaktionen zusammen.
Ben Schwan, TAZ, 26. November 2010

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Six steps to make sharing part of how you work

Posted on 25 November 2010 by jrobes

Einfache, sehr kluge Ratschläge, wie man sich dem Thema “sharing” nähern kann, ohne gleich einen “Guide to …”-Blogging oder -Social Media zu bemühen. “Sharing is intimidating. You might think that you need to master blogs or wikis before you can make the most of Web 2.0 tools to help you share your knowledge and build your network. But even if you never post in public, you’ve got plenty of opportunities to make a bigger difference through sharing.”
Sacha Chua, living an awesome life, 22. August 2010

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2010 Best Business Books

Posted on 24 November 2010 by jrobes

Ich beneide ja die Schreiber, die es immer wieder schaffen, den Kopf für einen Blick auf das große Ganze freizubekommen (ist wahrscheinlich ein Blogger-Schicksal!). strategy+business hat wieder eine Reihe von Autoren versammelt, die die Management-Literatur des Jahres gelesen und gewichtet hat. Die Rubriken 2010 lauten “The Economy”, “Leadership”, “Innovation”, “China”, “Human Capital”, “The Human Mind”, “Management” und “Biography and History”. Zu den Autoren, die es in diese gut aufgemachte und geschriebene Review geschafft haben, gehören u.a. Charlene Li, Steven Johnson, Clay Shirky, John Hagel III, John Seely Brown, Lang Davison und Daniel H. Pink. Alte Bekannte, wenn es um die Auswirkungen von Social Media und Social Networking auf Management und Business geht.

“Two years after the financial collapse, the idea of hunkering down and waiting for a return to business as usual - as people did in previous recessions - seems a less and less viable strategy. But what should you do instead?”
Theodore Kinni, strategy+business, Winter 2010/ Issue 61, 23. November 2010

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The Rise and Fall of ‘e’

Posted on 24 November 2010 by jrobes

Es gibt wohl kaum einen Begriff in der Bildungsszene, der schon so häufig verabschiedet wurde wie e-Learning. “E-Learning ade” hieß es z.B. letztes Jahr auf der GMW, “Tschüss E-Learning” vor einigen Tagen in der Berliner Gazette. Andere, zu denen ich mich auch zählen möchte, sind da pragmatischer und nutzen den Begriff, wo es der Sache dient. Auch Bob Little geht hier relativ entspannt an die Sache. Seine Beobachtung: Das Lernen hat sich verändert, Lerninhalte haben sich verändert, sind “personalized, individualized, contextualized” geworden. Die Begriffe hinken da noch hinterher.

“Either way, whether there is still such a thing as e-learning, or what we might be tempted to call e-learning, isn’t really e-learning. e-Learning is not what it was. This could be a cause for celebration.”
Bob Little, eLearn Magazine, 16. November 2010

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Why Bother Being Open?

Posted on 23 November 2010 by jrobes

Ein interessanter Beitrag! Es geht um das MIT OpenCourseWare-Projekt. Dort - aber nicht nur dort, sondern in allen OER-Projekten! - werden ja erhebliche Anstrengungen unternommen, um vor der “Freigabe” von Lehr- und Lernmaterialien Urheberrechtsfragen zu klären und diese Materialien, wo immer möglich, unter eine Creative Commons-Lizenz zu stellen. Doch werden dann die Nutzer der OCW-Seiten gefragt, welche Vorteile sie in diesen Angeboten sehen, wird vieles genannt, aber das entscheidende Attribut, dass nämlich diese Materialien “open” sind, spielt dabei keine Rolle! Warum dann, fragt David Wiley ketzerisch, der ganze Aufwand?

“Why are we investing so much in the use of open licenses if open licenses don’t enable the benefits we care most about? And, If open licenses don’t enable the benefits we care most about, what benefits do they enable? Are those secondary benefits worth the very significant investment we’re making in them?”
David Wiley, iterating toward openness, 22. November 2010

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8 Ways Technology Is Improving Education

Posted on 23 November 2010 by jrobes

Auch wenn Schule und Klassenzimmer im Fokus dieser Aufzählung stehen und natürlich zwischen Schüler und Technologie in der Regel ein Lehrer steht, zeigen die Beispiele sehr schön, wo und wie Technologie einen Unterschied machen kann. Und auch in Corporate Learning kann es nicht schaden, um diese Unterschiede zu wissen:

1. Better Simulations and Models
2. Global Learning
3. Virtual Manipulatives
4. Probes and Sensors
5. More Efficient Assessment
6. Storytelling and Multimedia
7. E-books
8. Epistemic Games
Sarah Kessler, Mashable, 23. November 2010

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eXtending the Web

Posted on 22 November 2010 by jrobes

Steve Wheeler, Associate Professor an der Faculty of Education der University of Plymouth, wirft in dieser Präsentation einen interessanten Blick in die Zukunft: Web x.0, E-Learning 3.0, Cloud Learning Environment, Augmented Reality und Smart Devices sind einige seiner Stichworte.

“My subject was “The eXtended Web - New and Emerging Learning Technologies” - it was essentially a gaze into the future of e-learning where smart mobile technologies create a ubiquitous learning context, and where semantic software predicts your needs even before you ask the computer. It’s not too hard to envisage this, including 3D manipulation of virtual objects and natural gesture driven learning, and of course the use of augmented reality for learning and context awareness while on the move. The technology is already here, in both handheld and wearable versions … but it may take some time before everyone who wants access to them can have it.”
Steve Wheeler, Learning with ‘e’s, 19. November 2010

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The Roles and Design of Tests in Online Instruction

Posted on 22 November 2010 by jrobes

An Tests kommt man selten vorbei. Kein Compliance- oder Sicherheits-Training ohne Test. Online-Tests wiederum erlauben vielfältige Möglichkeiten, Fragen zu entwerfen, Feedback zu geben sowie Antworten auszuwerten. Tests sind fester Bestandteil des Alltags von Praktikern wie Didaktikern gleichermaßen, was leider häufig dazu führt, dass sie ohne die nötige Aufmerksamkeit in ein Programmdesign integriert werden. Dieser Artikel hilft dagegen zu steuern. Er stellt nicht das Testen und Messen in Frage. Er fragt auch nicht, was man testen kann (und was nicht). Sondern er bietet einen pragmatischen Überblick über das Handwerkszeug “Test”: verschiedene Typen von Tests, Kennzeichen guter Tests, die gängigen Fragetypen in Online-Tests sowie Formen des Feedbacks. Alles geht, so der Autor, “if our tests are fair and thorough and if they continue adding to the learner’s growth even as they measure their knowledge.”
Mike Dickinson, Learning Solutions Magazins, 22. November 2010

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OpenCourseWare und Facebook MBA: Modelle für Life Long Learning?

Posted on 19 November 2010 by jrobes

Gestern und heute war ich auf der Campus Innovation in Hamburg, denn ich hatte kurzfristig zugesagt, im Rahmen des Tracks “elearning” zu präsentieren. Die, die meinem Blog regelmäßig folgen, werden mit den Inhalten vertraut sein. Für alle anderen: Ich versuche hier zusammenzufassen, wohin sich derzeit die verschiedenen “open”-Initiativen im Bildungsbereich bewegen; und zum anderen zeige ich auf, welche vielfältigen “Begegnungen” es in diesem Bereich heute gibt: von Business Schools, Hochschulen bis zu Edupunks und DIY-Initiativen. Wobei es für mich im Rahmen einer Konferenz wie der Campus Innovation vor allem um die didaktischen Möglichkeiten geht, die das Internet und Social Media Hochschullehrern heute bieten, ganz gleich, ob und wie sie von den Hochschulen bei der Umsetzung unterstützt (oder behindert) werden.
Jochen Robes, Slideshare, 19. November 2010

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Research on Mobile Learning

Posted on 19 November 2010 by jrobes

Mobile Learning ist ein florierendes Forschungs- und Betätigungsfeld, dem ich neugierig und abwartend zugleich gegenüberstehe. Auf der einen Seite bin ich überzeugt, dass man die immer weiter verbreiteten Mobile-Technologien, dass man “ubiquitious computing” in die Entwicklung von Lernumgebungen integrieren sollte, wo immer es “passt”. Auf der anderen Seite bin ich noch etwas skeptisch gegenüber Initiativen, die “mobile” und Smartphones in das Zentrum ihrer Überlegungen stellen - abgesehen von Konzepten wie z.B. “augmented reality”, die sich über solche Technologien definieren. Denn Smartphones nehmen zwar im Alltag einen immer breiteren Raum ein, liegen aber bei vielen Zielgruppen heute neben Rechner, Notebook und Netbook. Graham Attwell gibt in jedem Fall eine hilfreiche Übersicht über den Stand der Überlegungen zu Mobile Learning: Definitionen, Konzepte und Perspektiven sowie viele Referenzen zum Weiterlesen.
Graham Attwell, Pontydysgu, 19. November 2010

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Starke Persönlichkeit von Außen

Posted on 18 November 2010 by jrobes

Johannes Thönneßen hat es sich zur Aufgabe gemacht, kritisch zu hinterfragen, was immer “über Management, Mitarbeiterführung, Personalentwicklung und alles was dazu gehört” berichtet wird. Dabei tut er oft nichts anderes, als langsam und genau zu lesen und zu prüfen, ob der “neue, innovative” Ansatz wirklich neu und innovativ oder nur der wiederholte Aufguss altbekannter Weisheiten ist. In diesem Beitrag reibt er sich an der Behauptung, die Personalentwicklung gehöre nicht zum Kerngeschäft eines Unternehmens. Wie immer mit guten Argumenten.
Johannes Thönneßen, Der MWonline Blog, 16. November 2010

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Macrowikinomics: Beyond Superman to a New Model of Education

Posted on 18 November 2010 by jrobes

Irgendwie scheint sich gerade in der Huffington Post einiges an Bildungs-Prominenz zu treffen. Jetzt auch Don Tapscott und Anthony Williams, die etwas für ihr neues Buch “Macrowikinomics. Rebooting Business and the World” werben dürfen. In diesem Artikel geht es um die Schule, die Pädagogik und das Klassenzimmer, die endlich im 21. Jahrhundert ankommen müssen. Vorreiter des Neuen gibt es auch, und Tapscott & Williams zeigen auf New Brunswick (Kanada) und Portugal. Irgendwie kommen mir die Beispiele bekannt vor, aber egal ….

“It’s time for a rethinking of the entire model of learning. We need to move to a customized and collaborative model that embraces 21st century learning technology and techniques. This is not about technology per se — it’s about a change in the relationship between the student and teacher in the learning process.”
Don Tapscott und Anthony Williams, Huffington Post, 16. November 2010

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Class Differences. Online Education in the United States, 2010

Posted on 17 November 2010 by jrobes

Es ist der 8. Report in Folge, aber der Trend ist ungebrochen: “The 2010 Sloan Survey of Online Learning reveals that enrollment rose by almost one million students from a year earlier.” Genau genommen sind es jetzt 5,6 Millionen Studierende in den USA, die 2009 an mindestens einem Online-Kurs teilgenommen haben, während es im Herbst 2002 noch 1,6 Millionen waren. Ansonsten heben die Experten folgende Ergebnisse hervor:

“- Almost two-thirds of for-profit institutions now say that online learning is a critical part of their long term strategy.
- The 21%growth rate for online enrollments far exceeds the 2% growth in the overall higher education student population. …
- Three-quarters of institutions report that the economic downturn has increased demand for online courses and programs.”
4.511 Institutionen wurden befragt, 2.583 haben geantwortet.
I. Elaine Allen und Jeff Seaman, Sloan Consortium, 16. November 2010 (pdf)

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Bildung und Internet: Tschüss E-Learning, Hallo Community-Education

Posted on 16 November 2010 by jrobes

Die Berliner Gazette habe ich an dieser Stelle noch gar nicht verlinkt. Obwohl sie seit 1999 als vernetzte Zeitung antritt, “die Potenziale digitaler Medien” zu aktivieren und “neuartige Verbindungen zur Offline-Welt” zu knüpfen. So steht es jedenfalls in “Über uns”. Und in der BILDUNGS-Reihe geht es heute sogar um E-Learning! Das heißt, der Berliner Wolfgang Neuhaus schlägt einen kurzen Bildungs-Bogen: Er beklagt die starren Strukturen heutiger Bildungsinstitutionen, erinnert dann an die Prinzipien der internationalen Reformpädagogik, um schließlich den Begriff “E-Learning” zu verabschieden. Leider kommen erst am Ende des Beitrags (und nur sehr kurz) einige Beispiele einer lebendigen Lern- und Netzkultur. Dafür fallen am Anfang Begriffe wie “nachhaltig” und “ganzheitlich” ein paar Mal zu oft. Aber die Richtung ist sympathisch.

“E-Learning, basierend auf dem Instruktionsdesign, unterfordert die Lernenden, weil mit Struktur gebenden digitalen Lernumgebungen herkömmlicher Art (Learning Management Systeme, Web Based Trainings, Testumgebungen, 3D-Welten, usw.) nur ein geringer Bruchteil menschlicher Handlungs- und Interaktionsmöglichkeiten angesprochen wird.”
Wolfgang Neuhaus, Berliner Gazette, 16. November 2010

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Free and Learning in Barcelona

Posted on 15 November 2010 by jrobes

Ich habe Anfang November ganz neidisch nach Barcelona geschaut, wo ja parallel die Open Ed 2010 und das Drumbeat Learning, Freedom and the Web Festival stattfanden. Mit spannenden Themen und vielen bekannten Namen aus der EduCommunity. Aber ich will der Sache nicht lange nachtrauern, denn es gibt jetzt diese wundervolle, persönliche Zusammenfassung von Scott Leslie, der schon lange mehr als einen Fuß in der Open-Tür hat.

“The setting was out of this world - a science museum high on the high overlooking Barcelona. The conference mostly went off without a hitch (well, except for the disastrous wifi connectivity.) But I would be lying if I said I did not feel a sense of disappointment; last year it felt we made some real inroads in expanding the vision of “Open Education” past a limiting Resource/consumption model of education, making room for more discussion about “open teaching,” as well as open education as a phenomenon not restricted to formal educational institutions. This year felt like a step backwards; lots of talks from big repository projects, back to that disconnected logic of “sustainability” that views it solely from a funding model perspective. I am probably being too harsh. I do know one thing, though; I was left with the feeling by the end that I was at the wrong conference. I am not a policy guy nor good at generating funding proposals. I know that is not the way I want to relate to either “openness” or “education.”

Still, like my mother always said, if you can’t say anything nice… So below are some of the sessions that stood out for me: …”  
Scott Leslie, edtechpost, 15. November 2010

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Ortrun Gröblinger zu Lern-Management-Systemen

Posted on 12 November 2010 by jrobes

Das Thema “Learning Management Systeme” wird uns erhalten bleiben. So oder so. Auch an der Universität Innsbruck ist es die zentrale Lerninfrastruktur und Ortrun Gröblinger erzählt, was heute von einem modernen LMS erwartet wird, wie die Lehrenden vor Ort unterstützt werden und dass immerhin bereits in 30 Prozent aller Lehrveranstaltungen nicht nur PDFs abgelegt werden … Wer etwas grundsätzlicher in die aktuelle Debatte eintauchen will, sei gleich auf die Seite mit dem verheißungsvollen Titel “Internet Time Alliance and The Great LMS Debate” verwiesen, wo einige Ressourcen aus dem ersten Halbjahr 2010 zusammengefasst sind.
Martin Ebner, E-Learning Blog, 3. November 2010

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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