Jochen Robes über Bildung, Lernen und Trends

Small Change. Why the revolution will not be tweeted

Malcolm Gladwell hat sich die Frage gestellt, welche Art von Aktivitäten eigentlich durch Social Media und Social Networking initiiert werden. Und ist dazu in die 1960er Jahre zurückgegangen, in die Zeit der Bürgerrechtskämpfe in den USA. „High-risk activism“ nennt Gladwell die Proteste dieser Jahre, gegründet auf „strong ties“ und hierarchische Strukturen. Und heute? Wie sind die Bewegungen der Netze einzuordnen, denen in kurzer Zeit Millionen folgen? Eine Renaissance des „social activism“ etwa, wie viele sagen? Nein, es ist etwas völlig anderes, sagt Malcolm Gladwell. Denn die „weak ties“ der sozialen Online-Netzwerke motivieren nur zu „low-risk activism“.  Und an die Adresse von Clay Shirky („Here Comes Everybody“) gerichtet:

„Fifty years after one of the most extraordinary episodes of social upheaval in American history, we seem to have forgotten what activism is.“

Ein „must read“! Allein schon, weil es diese kluge Replik von David Weinberger provoziert hat („Gladwell discovers it takes more than 140 characters to overturn a government“).
Malcolm Gladwell, The New Yorker, 4. Oktober 2010

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